Thomas Mullen Die Stadt am Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt am Ende der Welt“ von Thomas Mullen

Wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu schützen? Washington State, 1918: Die Spanische Grippe grassiert im ganzen Land und bringt Tod und Elend über die Menschen. Doch eine Stadt ist wild entschlossen, sich mit strengster Quarantäne zu schützen. Die einzige Zufahrtstraße wird durch bewaffnete Posten abgeriegelt. Dann steht in einer bitterkalten Nacht plötzlich ein Fremder vor den Toren, unterkühlt hungrig, müde – ein Opfer der todbringenden Epidemie? Die beiden jungen Wachposten Graham und Philip treffen eine schicksalhafte Entscheidung …

Mullen konfrontiert den Leser mit der Frage, ob einzelne Unschuldige zum Schutz der Allgemeinheit geopfert werden dürfen.

— Barbara62

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  • Zerfall einer harmonischen Gesellschaft

    Die Stadt am Ende der Welt

    Barbara62

    30. July 2015 um 08:22

    Nach der blutigen Niederschlagung von Holzarbeiterstreiks hat der ehemalige Juniorchef eines Sägewerks tief in den Wäldern des US-Bundesstaates Washington 1916 das Holzfällerstädtchen Commonwealth gegründet, eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, misstrauisch beäugt von den Nachbarn. Als im Spätherbst 1918 die verheerende Spanische Grippe in den Nachbarstädten grassiert, trifft die Gemeinschaft zum Schutz ihrer Bevölkerung eine schwerwiegende Entscheidung: Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt, die einzige Zufahrtsstraße bewacht. Während des Wachdienstes des sensiblen 16jährigen Philip Worthys und seines Freundes Graham nähert sich ein hustender, entkräfteter Soldat der Stadt und bittet um Hilfe. Der Debütroman des amerikanischen Journalisten Thomas Mullen ist historischer und Familienroman, Krimi und Liebesgeschichte zugleich. Die Charaktere sind meisterhaft gezeichnet, die historischen Fakten detailreich recherchiert. Packend zeigt Mullen, wie im scheinbar humanen Commonwealth die Angst vor der Epidemie Misstrauen, Agressionen und Hysterie auslöst und konfrontiert den Leser mit der Frage, ob einzelne Unschuldige zum Schutz der Allgemeinheit geopfert werden dürfen.

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  • Rezension zu "Die Stadt am Ende der Welt" von Thomas Mullen

    Die Stadt am Ende der Welt

    emeraldeye

    28. December 2008 um 17:32

    Tief in den Wäldern des Staates Washington liegt die kleine Holzfällerstadt Commonwealth. Charles Worthy hat sich mit der Gründung dieser Stadt und ihren gesellschaftlichen Idealen jenseits von Unterdrückung und Ausbeutung einen Lebenstraum erfüllt. Aber dann bricht die Spanische Grippe aus, die Elend und Verzweiflung über die Bevölkerung bringt, und die Eintracht bekommt erste Risse. Die Einwohner von Commonwealth beschließen, sich vor dem unsichtbaren Feind zu schützen, stellen den Ort unter Quarantäne und riegeln die einzige Zufahrtsstraße durch bewaffnete Posten ab. In einer bitterkalten Nacht steht plötzlich ein Fremder vor den Toren der Stadt, der um Hilfe und Obdach fleht:ein verwundeter Soldat in abgerissener Uniform, unterkühlt, hungrig, müde- ein Opfer der todbringenden Epedemie? Die Wachmänner Graham und der erst sechzehnjährige Philip, die ihre Stadt schützen wollen, müssen eine schicksalhafte Entscheidung fällen. Von da an beginnt es unter der Oberfläche der Gemeinschaft gefährlich zu brodeln. Die Grippeepedemie von 1918 ist seit Sars und H5N1 wieder stärker ins Interesse der Weltöffentlichkeit gerückt. Die Furcht vor einer Wiederholung mit noch schlimmeren Konsequenzen ist immer wieder Thema von Nachrichten und Wissenschaftssendungen. Thomas Mullen hat sich somit ein universelles Thema für seinen Roman ausgesucht. Seine Geschichte einer sich von der restlichen Welt abschottenden Stadt beruht auf Tatsachen. Man könnte also sagen, der Erfolg war vorprogrammiert. Aber davon einmal abgesehen ist "Die Stadt am Ende der Welt" wirklich spannend und flüssig geschrieben. Der Roman gibt differenzierte Einblicke in das Leben der einfachen Amerikaner zu Beginn der 20.Jahrhunderts, beschreibt die Entwicklung von Arbeiterbewegungen und die damit verbundenen Probleme und läßt auch genug Raum für die realistische Darstellung und Entwicklung seiner Charaktere. Eine Geschichte zum Schmökern und Staunen.

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  • Rezension zu "Die Stadt am Ende der Welt" von Thomas Mullen

    Die Stadt am Ende der Welt

    Nofretete

    23. July 2008 um 20:17

    Klasse!!!!!!!!!!
    Erschreckend wohin Panik die Menschen treiben kann.

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