Thomas Multhaup Von einem, der da ist, wenn die Seele Trauer trägt

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Inhaltsangabe zu „Von einem, der da ist, wenn die Seele Trauer trägt“ von Thomas Multhaup

Nach einer gescheiterten Beziehung, dem Verlust des Jobs und ganz besonders, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist – an den meisten Weggabelungen des Lebens geht die Trauer ein Stück mit. Und das hat seinen Sinn, wie Thomas Multhaup weiß. In Zeiten, in denen es bisweilen scheint, als sei nur der Glückliche in Ordnung und der Trauernde binnen kurzem ein Fall für den Therapeuten, tritt Multhaup engagiert dafür ein, Trauer als eine wertvolle, ja bereichernde Erfahrung schätzen zu lernen. Er plädiert für eine neue, in die Gesellschaft integrierte Trauerkultur und beschreibt seinen Weg einer nicht konfessionell ausgerichteten Trauerbegleitung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. So ist nicht einfach ein Ratgeber zum Thema Trauer entstanden, sondern viel mehr als das: ein sehr persönlicher Bericht über Multhaups Erfahrungen mit diesem schwersten aller Gefühle, der die Erkenntnis birgt, dass Trauern unerlässlich zu einem gelungenen Leben dazugehört.

Sehr eifühlsam und mitnehmend geschrieben. Ehrlich und offen. Ein Mensch an den ich mich wenden würde.

— ciss
ciss

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  • Rezension zu "Von einem der da ist, wenn die Seele Trauer trägt" von Thomas Multhaup

    Von einem, der da ist, wenn die Seele Trauer trägt
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    16. August 2012 um 12:05

    Man kann dieses sehr persönliche Buch des ehemaligen katholischen Priesters Thomas Multhaup auf zwei Weisen lesen und rezipieren. Zum einen als einen weiteren Bericht eines Priesters, der wegen des Zölibats seine Kirche verlässt und von diesem schweren Weg persönlich und, wie ich finde, sehr überzeugend und bewegend Zeugnis ablegt. Zum anderen als ein theologisch, therapeutisch und seelsorgerisch gelungener Versuch, etwas zu berichten von seiner neuen Tätigkeit als freier Seelsorger, der insbesondere in der professionellen Trauerbegleitung völlig neue Wege geht. Es ist für mich als ehemaliger Pfarrer, der unzählige Trauerfeiern selbst versucht hat, persönlich zu gestalten, erschütternd, wie lieblos und seelsorgerlich und theologisch regerecht schlampig viele der heutigen noch kirchlich verantworteten Beerdigungen durchgeführt werden. Vor allem die mangelnde Vorbereitung, die oberflächliche Durchführung und die, zugegeben aus Zeitmangel, seltene Trauernacharbeit führen dazu, dass die Kirchen und ihre öffentlichen Amtpersonen auch diese Gelegenheiten der öffentlich überzeugenden Verkündigung und der persönlichen Nähe zu den Menschen fahrlässig verpassen und noch mehr Menschen aus ihnen heraus treiben. In einer Zeit, in der sich die gebundene Religion vieler Menschen verändert hat, in einer Zeit, in der die Vorstellungen vom Tod und dem, was danach erhofft wird oder nicht, in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert haben, ist eine neue Trauerkultur von Nöten, wie der Autor des Buches überzeugend darlegt. Es gehört zu den ureigensten Aufgaben der christlichen Kirchen, an dieser Kultur mitzuarbeiten. Vielleicht kann dieses Buch eines Priesters, der nach schweren Kämpfen seine Kirche ganz verlassen hat, so manchem Seelsorger wichtige Anhaltspunkte geben, seine eigene Praxis in der Begleitung Sterbender, Trauernder und seine öffentliche Rede und seine Rituale auf dem Friedhof zu überdenken.

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