Thomas Nommensen Wintertod

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Inhaltsangabe zu „Wintertod“ von Thomas Nommensen

Tatort Berlin - intelligente und atmosphärische Spannung aus der Hauptstadt.
Auf einem stillgelegten Friedhof am äußersten Berliner Stadtrand wird eine junge Frau tot aufgefunden, kaum einen halben Meter tief im Boden verscharrt. Zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan nimmt Hauptkommissar Arne Larsen, frisch nach Berlin versetzt, die Ermittlungen auf. Die Spuren führen zu einem kleinen Mädchen, das ein Dutzend Mal 'Hilfe' in ihr Aufsatzheft kritzelt und schließlich in die Vergangenheit, zum geheimen Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR. Larsen und Aslan ahnen nicht, dass sie nicht die einzigen sind, die den verstörenden Ereignissen nachspüren, während ein ungewöhnlich früher Wintereinbruch die Stadt mit eisigem Frost überzieht.
Hochsensibel und eigenwillig: Der zweite Fall für Hauptkommissar Arne Larsen.

toller Krimi mit sympathischen Protagonisten. Leider wurden für mich nicht alle Fragen geklärt

— BettinaForstinger

Ein sich gut lesesender Krimi, wo sich mir am Ende allerdings nicht alles erschlossen hat. Viele Fragen bleiben offen.

— Thrillerlady

Komplexer, sehr gut aufgebauter Kriminalroman. Emotionale, beklemmende Geschichte mit unglaublicher atmosphärischer Dichte.

— kugelblitz85

Gelungener Neustart für Arne Larsen in Berlin! Ein spannendes Leseerlebnis!

— DunklesSchaf

Eine tolle Fortsetzung, der 2. Teil der Arne Larsen Reihe

— lenisvea

Toller Krimi der über verschiedene Zeitebenen läuft und bei dem jedes Puzzlestück am Ende den richtigen Platz findet.

— AnjaSc

Spannender Berlin-Krimi mit wenig Blut, aber er fährt unter die Haut!

— Nil

Toll geschriebener und unblutiger Krimi!

— SaskiaFFM

Trotz der allgegenwärtig beklemmenden Düsternis macht das Lesen unheimlich Spaß. Spannung pur bis zum Ende.

— Gela_HK

aus Opfer werden Täter, ein superspannender Krimi mit emotionalen Tiefgang

— janaka

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  • Wintertod

    Wintertod

    Kleine8310

    21. June 2017 um 00:32

    Lesegrund:  Für mich war "Wintertod" das erste Buch von Thomas Nommensen. Der Grund warum ich es gerne lesen wollte war der interessante Klappentext, der eine spannende Geschichte verspricht.    Handlung:  In diesem Kriminalroman bekommen es der Hauptkommissar Arne Larsen und seine Kollegin Mayla Aslan mit einem vielschichtigen Fall zu tun. Alles beginnt damit, dass auf einem verwilderten Friedhof in Berlin - Buch die Leiche einer Frau gefunden wird. Zeitgleich kommt es zu seltsamen Geschehnissen an einer Berliner Grundschule, denn hier schreibt ein Mädchen mehrfach "Hilfe" in ihr Aufsatzheft. Arne Larsen und seine Partnerin Mayla versuchen Zusammenhänge zu erkennen, wo es zu Beginn doch überhaupt keine zu geben scheint ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von Thomas Nommensen hat mir sehr gut gefallen. Dem Autor gelingt es mit Raffinesse und verschiedenen Erzählsträngen eine spannende Geschichte aufzubauen, die sich aber auch noch flüssig lesen lässt! haraktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Ich mochte beide Ermittler gerne bei ihren Nachforschungen begleiten und was ich besonders gut fand war, dass es dem Autor gelungen ist eine ausgewogene Mischung aus dem Privatleben der Kommissare und den Ermittlungen/ Fällen zu schaffen.    Spannung:  Den Spannungsbogen hat Thomas Nommensen in dieser Geschichte wirklich gut gehalten. Ich habe lange Zeit mitgerätselt und durch die verschiedenen Handlungsstränge hatte ich stets Lust, die Geschehnisse weiterzuverfolgen. Lange Zeit herrscht eher eine unterschwellige Spannung, aber gerade diese hat, mir persönlich, gut gefallen!   Emotionen:    Auch die Emotionen kommen in diesem Krimi nicht zu kurz. Was ich toll fand war, dass durch die verschiedenen Themen auch unterschiedliche Gefühle zum tragen kommen, die vom Autor auch größtenteils gut rübergebracht worden sind.   "Wintertod" ist ein guter Krimi, der mich mit den sympathischen Ermittlern und der vielschichtigen Handlung überzeugen konnte! Krimi Fans zugreifen, bitte!

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  • Winter TOD

    Wintertod

    BettinaForstinger

    30. May 2017 um 12:24

    Eine Tote auf einem stillgelegten Friedhof in Berlin. Ein Mädchen das ihrer Lehrerin Sorgen bereitet und vor allem ganz viele Dämonen aus der Vergangenheit. Die Geschichte liest sich flott und flüssig. Manchmal für mich leider etwas verwirrend, die meiste Zeit jedoch spannend. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt eine richtige Idee wie den nun alles Zusammenhängt und vor allem warum. Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch und angenehm zu lesen. Leider wurden für mich dennoch nicht alle Fragen beantwortet. Dennoch ein sehr guter Krimi. Ich werde bestimmt auch noch andere Bücher dieses Autors lesen.

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  • Liest sich gut, zum Ende hin aber sehr komplex, so dass nicht alles geklärt wurde

    Wintertod

    Thrillerlady

    19. January 2017 um 21:30

    Wintertod von Thomas Nommensen (Krimi, 2016; Rowohlt Verlag)- liest sich gut, zum Ende hin aber sehr komplex, so dass nicht alles geklärt wurde -Nachdem ich den Vorgänger "Ein dunkler Sommer" gelesen und für sehr gut befunden hatte, war klar, dass ich auch dieses Buch wieder lesen würde, auch wenn ich anfangs aufgrund des Klappentextes schon etwas skeptisch war, ob es mir gefallen könnte.Insgesamt gesehen hat es mir auch wieder gut gefallen, wenn auch hier dieses Mal für mich die Spannung etwas fehlte. Arne Larsen hat es nun nach Berlin verschlagen, wo sein erster Einsatz auch nicht lange auf sich warten lässt.Man merkt, dass die beiden Kommissare erst noch richtig zusammenwachsen müssen, was aber im nächsten Buch schon besser sein könnte.Spannungsmäßig hätte ich mir mehr erwartet, zumal im Vorgängerbuch eine solide Grundspannung vorhanden war, die ich in diesem Fall nicht so wahrgenommen habe und so entwickelte sich auch bis zum Ende keine Hochspannung. Dennoch entwickelte sich der Fall für meinen Geschmack doch noch, indem er irgendwann immer interessanter wurde und ich das Buch immer lieber las. Trotzdem muss ich sagen, dass ich besonders zum Ende hin doch etwas zwiegespalten bin, denn das Ende erwies sich, wie auch schon der Vorgänger als sehr komplex.Es wurde für meinen Geschmack so komplex, dass sich mir das wirkliche Ende nicht wirklich erschließen wollte und ich die wirklichen Tatgründe bis jetzt nicht wirklich weiß. Der Autor scheint dann auf einmal so viel auf einmal zu wollen, dass es einfach zu viel des Guten ist. So blieben für mich einfach viele Fragen offen, die für mein Empfinden einfach nicht gründlich genug geklärt wurden, bezüglich des wie und vor allem warum. Die ganzen Zusammenhänge, was den Täter angeht sind halt einfach an sich schon ziemlich komplex. Das Alles machte es für mich dann doch ein wenig unzufriedenstellend und gibt einen kleinen Abzug. Die Gründe des Täters und was genau dazu führte wurden einfach nicht gut genug geklärt.Fazit:Ein guter Krimi, der sich gut lesen ließ und sich mit der Zeit immer besser entwickelte. Leider wurde er am Ende so komplex, dass sich mir nicht alles erschloss und viele Fragen ungeklärt blieben. Da ich trotzdem eine gute Lesezeit hatte komme ich zu folgender Bewertung:Note: 2-

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  • Rezension zu Wintertod

    Wintertod

    KruemelGizmo

    09. January 2017 um 18:49

    Inhalt: Eine tote Frau. Lieblos verscharrt. Von niemandem vermisst.Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten?Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen?Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund. Wintertod von Thomas Nommensen ist der zweite Teil um den Ermittler Arne Larsen. Dieses Buch war für mich das Erste des Autors, den Vorgänger dazu habe ich nicht gelesen, konnte aber trotzdem sehr gut in die Geschichte einsteigen, da sie in sich abgeschlossen erzählt werden. Die Protagonisten Arne Larson und Mayla Aslan wirken sympathisch, sind aber in ihrer Art sehr unterschiedlich, was auch für Konfliktstoff sorgt. Während man bei Arne Larson sehr viel über ihn erfährt, bleibt Mayla Arsan ein wenig bedeckt, was bei mir Neugierde auf die weitere Entwicklung der beiden Protagonisten auslöst. Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, die sich immer wieder abwechseln, was mir sehr gut gefallen hat. In dem einen Handlungsstrang ist man bei den Ermittlern dabei, die Versuchen die Leichenfunde aufzuklären, im zweiten Handlungsstrang begleitet man die Lehrerin Lea Zeisberg, die nach einer längeren Pause in den von ihr gefürchteten Schulalltag zurückkehrt und sich dort um eine ihrer Schülerin sorgen machen muss, die anscheinend Hilfe benötigt. Zusätzlich gibt es noch Rückblenden in das Jahre 1979 und später führen, in man als Leser einen kleinen Jungen in der ehemaligen Waldsiedlung der DDR begleitet. Die einzelnen Handlungsstränge sind gut konstruiert und machen direkt neugierig wie sie den alle miteinander zusammenhängen. Die Zusammenführung der einzelnen Handlungsstränge war gekonnt und logisch umgesetzt und konnte mich wirklich für sich einnehmen. Das Buch ist spannend erzählt ohne dabei blutig zu sein, aber richtig punkten konnte es bei mir, durch die düstere Grundstimmung, die der Autor erzeugte, und die über das ganze Buch gehalten wurde. Mein Fazit: Ein spannender Krimi, der mich durch die Handlung und die düstere Stimmung für sich einnehmen konnte, und den ich gerne weiterempfehlen möchte.

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    • 9
  • Komplexer, beklemmender Kriminalroman mit großer atmosphärischer Dichte

    Wintertod

    kugelblitz85

    09. January 2017 um 05:49

    Inhalt: Hauptkommissar Arne Larsen und seine neue Kollegin Mayla Aslan werden auf einen verwilderten Berliner Friedhof gerufen, wo eine Frauenleiche gefunden wurde und beginnen zu ermitteln. Die Spuren deuten zunächst auf einen Suizid, der vertuscht werden sollte. Doch bald machen sie den nächsten grausigen Fund. Außerdem erhalten sie Hinweise auf ein geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR. An einer Berliner Schule spielen sich seltsame Dinge ab, als die Lehrerin Lea Zeisberg nach monatelanger Pause ihren Schuldienst wieder antritt. Aber wie hängt dies alles zusammen? Cover und Gestaltung: Das Cover zeigt einen Grabstein im Vordergrund und seitlich im Hintergrund sieht man eine Plattenbausiedlung. Licht bricht wahrscheinlich in der Morgendämmerung durch die Wolken und man sieht den eisigen Frost auf der Wiese und dem Wald im Hintergrund. Damit passt das Cover natürlich super zur Geschichte und auch zur Jahreszeit, in der sie erzählt wird. Es ist sehr schön gestaltet und fängt die Stimmung und Atmosphäre im Buch sehr treffend ein. Meine Meinung: Ich hatte vor 2 Jahren ja schon den Debütroman von Thomas Nommensen "Ein dunkler Sommer" gelesen und war sehr begeistert. Bereits dort konnte mich der Autor mit einer unglaublich atmosphärischen Dichte und einem komplexen Plot begeistern. Und so musste ich nun auch sofort Band 2 um den Ermittler Arne Larsen haben. Dieser ist nach den Ereignissen in seinem letzten Fall nach Berlin umgezogen, um dort neu zu beginnen und dort eine Stelle als Hauptkommissar anzutreten. Gleich an seinem ersten Tag wird er mit seiner neuen Kollegin Mayla Aslan zu einem alten Friedhof gerufen, auf dem eine Frauenleiche gefunden wurde. In einem zweiten Handlungsstrang begleiten wir die Lehrerin Lea Zeisberg, die nach schlimmen Ereignissen an einer Berliner Schule nun nach monatelanger Pause gerade wieder ihren Schuldienst aufnimmt und seltsame Dinge dort beobachtet. Die Spannung im Buch baut sich langsam auf, aber steigt mit dem Verlauf stetig immer weiter an. Der Leser weiß zu Anfang nicht, wie die beiden Handlungsstänge zusammen passen und findet dies erst im Verlauf der Geschichte heraus. Der Plot ist dabei sehr gut ausgearbeitet und doch sehr komplex. Er besteht aus vielen Puzzleteilchen, die erst nach und nach an ihren richtigen Ort fallen. Wie schon in "Ein dunkler Sommer" konnte mich der Autor wieder mit der enormen atmosphärischen Dichte und dem bildgewaltigen Schreibstil überzeugen. Nach dem Sommer beschreibt er nun den Wintereinbruch über Berlin, die klirrende Kälte und den eisigen Frost so, als ob man ihn selbst auf der Haut spüren würde. Außerdem beschreibt er in diesem Buch sehr interessante Schauplätze. Eine beklemmende allgegenwärtige Düsternis zieht durch das ganze Buch hindurch. Fazit: "Wintertod" ist ein komplexer und sehr gut aufgebauter Kriminalroman, der mich mit einer sehr emotionalen und beklemmenden Geschichte und wieder einmal einer unglaublichen atmosphärischen Dichte begeistern konnte. Insgesamt vergebe ich 5 Sterne.Originalität 4 SterneUmsetzung 5 SterneSchreibstil 5 SterneCharaktere 4.5 SterneTempo 4 SterneTiefe 5 SterneLesespaß 5 SterneRezension auch auf scriptoflife-buecherblog.blogspot.de

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  • Vergessene Orte: Wintertod - Thomas Nommensen

    Wintertod

    DunklesSchaf

    02. January 2017 um 17:26

    Eigentlich hatte ich Wintertod schon wieder eine ganze Weile zu Hause liegen, doch im sommerlichen Spätherbst wollte ich das Buch irgendwie nicht anfangen - wenn schon der Titel auf Winter verweist, sollte es doch auch winterlich sein, wenn man ihn liest. Leider ist der Winter ja gerade allgemein etwas zurückhaltend, aber immerhin ist es in den letzten Wochen kalt geworden und passenderweise hat bei meinem favorisierten Leserunden-Portal eine autorenbegleitete Runde stattgefunden, an der ich natürlich gerne teilgenommen habe. Die Runde war nur klein, aber das hatten, glaube ich, viele Runden vor Weihnachten gemein - die Vorweihnachtszeit ist irgendwie immer stressig, egal wie man es plant. Aber trotz kleiner Runde hat das gemeinsame Lesen wieder viel Spaß und verschiedene Einsichten gebracht. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Leser doch Dinge aufnehmen, welche sie wie gewichten und was ihnen ins Auge sticht. Aber egal wie man das Lesen empfunden hat, die Besonderheit von Thomas Nommensens Krimi sind diesmal auf jeden Fall die Schauplätze. Per Zufall stolpert eine junge Frau auf einem still gelegten Friedhof auf die kürzlich verscharrte Leiche einer Frau. Der Fall wird Arne Larsen und seiner neuen Partnerin Mayla Aslan zugeteilt. Larsen hat sich erst vor Kurzem in die Hauptstadt versetzen lassen, nicht nur um der Provinz zu entkommen, sondern auch mit dem letzten Fall, der ihm sehr nahe ging und einer gescheiterten Beziehung. Neue Stadt, neue Partner - die Eingewöhnung fällt Larsen nicht einfach. Dabei muss es gelingen, denn schon bald findet sich auf dem Friedhof wieder eine Leiche. Derweil kehrt Lea Zeisberg nach einer Krankheit zurück zu ihrem Beruf, dem Unterricht an einer Berliner Grundschule. Schon am ersten Tag beobachtet sie ein seltsames Kräftemessen zwischen zwei Jungs und findet wenig später Hilferufe einer ihrer Schülerinnen in deren Aufsatz. Lea macht sich Sorgen und recherchiert, wird von ihrem Umfeld aber nur belächelt oder beschwichtigt. Doch dann führen Arne Larsens Ermittlungen an Leas Schule. Arne Larsen wagt nach seinem ersten Fall in "Ein dunkler Sommer"  in Berlin einen Neuanfang. Dabei gelingt es Thomas Nommensen, die Schwierigkeiten dabei, privat wie auch beruflich, sehr gut darzustellen. Larsen landet in einer WG - warum auch immer, meins wäre es nicht - zu den dortigen Bewohnern hat er aber kaum Kontakt. Seine neue Partnerin, Mayla Aslan, gibt erst mal kaum etwas von sich preis. Auch sein Chef ist zwar bestimmend aber zurückhaltend. Man weiß, es muss etwas vorgefallen sein - irgendwie muss ja die Stelle, die Arne Larsen besetzt, auch frei geworden sein - aber keiner rückt mit der Sprache raus. Auch privat scheint bei Mayla Aslan einiges ungerade und dämmert im  Hintergrund. So richtig Kontakt bekommen die beiden Ermittler nicht und es gibt auch Rangeleien um die Führung des Teams. Alles andere als ein herzlicher Empfang. Wobei Larsen es den Kollegen schon auch nicht einfach macht. Er ist eben ein eher schweigsamer, denkender Mensch, ist mit Schlussfolgerungen auch erst mal vorsichtig, verarbeitet das Erlebte in seinen Träumen,wacht mit Erkenntnissen auf und läuft los. Nicht ganz einfach. Die beiden Ermittler werden wohl noch eine Weile brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen - an sich nichts Ungewöhnliches in Kriminalromanen. Und obwohl Mayla in der Leserunde eher unbeliebt war, finde ich sie großartig - schon allein ihr Auto. Ein uraltes Modell, bei dem Larsen leider nur auf der Rücksitzbank mitfahren kann, da die Beifahrertür nicht mehr auf geht. Herrlich genial! Da Larsen in Berlin einen Neuanfang wagt, ist übrigens auch der Einstieg bei Teil zwei absolut problemlos möglich, auch wenn der erste Teil natürlich auch zu empfehlen ist. Sogar Larsens privates Leben beginnt quasi neu, da ihn die vorige Freundin im ersten Band verlassen hat und er hier tatsächlich in seiner WG eines Nachts eine neue Bekanntschaft schließt, aus der mehr werden könnte. Ob Larsen allerdings in der WG bleibt? Wohl scheint er sich dort nicht zu fühlen. Vieles wird sich wohl erst im nächsten Band ein rütteln, auch die Beziehung zu seiner Partnerin Mayla. Ich persönlich fände es sogar spannender, wenn Spannungen und Reibereien bestehen bleiben oder die eben nicht immer einer Meinung sind. Das gibt den Ermittlerpaaren mehr Tiefe und gerade Arne Larsen kann das noch ein wenig brauchen. Er ist so schrecklich normal - wobei er damit ja fast schon wieder außergewöhnlich ist, bei den vielen, gebrochenen Ermittlern, die sich in Krimis tummeln. Wie die beiden Handlungsstränge um Arne Larsen bzw. Lea Zeisberg zusammen hängen, entlarvt sich natürlich erst nach und nach und gespannt blättert man von Seite zu Seite. Das Buch liest sich gut und die Seiten fliegen dahin – genau so, wie es bei einem guten Krimi einfach sein soll. Als Bonus hat der Fall sogar noch eine Verbindung in die Vergangenheit und zwar in die DDR. Der Autor hat sich auf die Suche nach spannenden Handlungsorten in Berlin gemacht und ist auch fündig geworden. Mit dabei sind die Waldsiedlung in Bernau, in der früher die Spitze des Politbüros fast wie in Westdeutschland gelebt hat, und auch das ehemalige Stasi-Krankenhaus nahe der A114. Für einen Thriller gibt es wohl kaum geheimnisumwobenere und fast vergessene Orte in Berlin, um die sich Mysterien und Gerüchte ranken. Mittlerweile ist die Waldsiedlung umgebaut und neubesiedelt, doch das alte Krankenhaus kann man noch im verwitterten Zustand - zumindest von außen - betrachten. Der Autor hat hierzu übrigens auch ein Interview gegeben, welches ihr auf der Verlagsseite finden könnt. Sehr spannende Orte, wenn auch für mich gerne noch mehr Politisch-historisches hätte dabei sein können. Ein dritter Handlungsstrang, der erst später im Buch beginnt, spielt im Übrigen Ende der 70er Jahre in genau dieser Waldsiedlung – aber mehr wird nicht verraten! Fazit: Gelungener Neustart für Arne Larsen in Berlin: geschichtsträchtige und mysteriöse Orte in der Hauptstadt führen den melancholischen Kommissar zum Täter. Ein spannendes Leseerlebnis!

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  • Pure Spannung

    Wintertod

    kessi

    27. December 2016 um 19:52

    " Wintertod " von Thomas Nommensen ist ein spannender Krimi, auf den ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden bin. Ich hatte das große Glück " Wintertod " in einer Leserunde mit Autorenbegleitung zu lesen.Arne Larsen hat sich von Kiel nach Berlin versetzen lassen. Es dauert nicht lange und schon hat er einen Fall. Dieser wird ihm schwer zu schaffen machen, nicht nur das es ein riesiges Rätsel ist das es zu lösen gilt, sondern auch emotional verlangt ihm dieser Fall viel ab.Das Buch ist in zwei Erzählsträngen aufgeteilt, dem noch später Ausschnitte aus der Waldsiedlung ( Wandlitz ) ab dem Jahr 1979  hinzugefügt werden. Die Waldsiedlung zu Zeiten der DDR als dort noch die Funktionäre der Regierung gelebt hat.Durch Zufall wird in Berlin-Buch auf einem stillgelegten Friedhof eine Frauenleiche gefunden.Zu dem Fundort werden Arne Larsen und Mayla Aslan gerufen. Mayla ist die neue Kollegin von Arne und sie hat " das Sagen " in diesem Fall. Einen leichten Start hat Arne nicht in seinem neuen Team, so als Neuling. Wer ist diese Frau und wer hat sie auf diesen stillgelegten Friedhof so knapp unter der Erde beerdigt.Nach Dienstschluss treibt es Arne noch mal zu dem Fundort der Frauenleiche. Irgendwas stimmt hier nicht. Und tatsächlich, noch ein Leichenfund, ein grausiger dazu.Das er so eigenmächtig gehandelt hat, fördert nicht gerade die Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin. Doch im Laufe der Ermittlungen wird das Zusammenspiel des Teams, einschließlich Arne, immer besser.Lea Zeisberg ist Lehrerin an einer Berliner Grundschule und unterrichtet nach einer Auszeit erst ein paar Tage als sie einen versteckten Hilferuf einer Schülerin in einem Heft findet. Nur kann Lea sich nicht an ihre Kollegen wenden. Diese sind keine Hilfe, denn an dieser Schule stimmt so einiges nicht.Lea versucht dem Hilferuf ihrer Schülerin zu hinterfragen und stellt eigenmächtig Nachforschungen an. Doch dadurch Gerät auch sie in Gefahr. Hinzu kommt, das die besagte Schülerin einen Bruder hat, der wie vom Erdboden verschwunden ist. Das verschwinden dieses Jungen wird auch noch Arne und Mayla zur Verzweiflung bringen. Die Zeit wird knapp.Meine Meinung:Dies ist mein erster Krimi von dem Autor Thomas Nommensen. Den Vorgänger " Ein dunkler Sommer " habe ich leider noch nicht gelesen, was definitiv nachgeholt wird.Wintertod kann aber gut als ein in sich abgeschlossenes Buch gelesen werden.Die Protagonisten sind gut dargestellt, Arne ist mir von Beginn an sehr sympathisch. Der Schreibstil einfach nur hervorragend. Der Autor schafft es den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen.  So bin ich von einer Spekulation zu nächsten gesprungen. Ich kam mir schon vor als würde ich die Ermittlungen leiten.  Ein Rätsel nach dem anderen heißt es für Arne und Mayla zu lösen, alle Puzzel Teile müssen zusammengefügt werden.Thomas Nommensen hat das große Talent, den Leser immer wieder in die Irre zu führen, nichts ist offensichtlich. Das ist es was für mich einen guten Krimi ausmacht. Der Spannungsbogen ist einfach nur genial. Auf jeden Fall 5 von 5 Sternen

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  • Wintertod

    Wintertod

    lenisvea

    02. November 2016 um 20:52

    Einband Taschenbuch Seitenzahl 432 Erscheinungsdatum 21.09.2016 Serie Kommissar Arne Larsen 2 Sprache Deutsch ISBN 978-3-499-27198-4 Zum Buch: http://www.rowohlt.de/taschenbuch/thomas-nommensen-wintertod.html Eine tote Frau. Lieblos verscharrt. Von niemandem vermisst. Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten? Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen? Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund. Hochsensibel und eigenwillig: Arne Larsen ermittelt in Berlin. Meine Meinung: Ich habe vor kurzer Zeit den ersten Teil dieser Reihe um Arne Larsen, Ein dunkler Sommer, gelesen und war daher auf diesen neuen Teil gespannt. Mir ist der Einstieg in das Buch etwas schwer gefallen, es hat ziemlich lange gedauert, bis ich im Lesefluss war. Danach konnte ich aber auch fast nicht mehr aufhören, weiter zu lesen. Für mich könnte dieser Kriminalroman auch durchaus als Thriller durchgehen. Die Stimmung und die Atmosphäre hat mir in diesem Buch auch sehr gut gefallen. Die Geschichte wird in verschiedenen Erzählsträngen erzählt. Es wechselt zwischen Arne Larsen und der Lehrerin Lea Zeisberg. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden zu Ereignissen in der Vergangenheit, die 1979 in einer Waldsiedlung spielen, in der hohe DDR-Funktionäre gewohnt haben. Das Ermittlerduo fand ich sehr interessant ebenso wie die beteiligten Personen. Es hat sich einfach zu einer sehr interessanten Story entwickelt, sehr raffiniert ausgearbeitet, auch mit überraschenden Wendungen. Die Rückblenden in die DDR-Zeit konnten mich fast am meisten begeistern. Alles in allem konnte mich dieses Buch noch ein wenig mehr begeistern als der 1. Teil, es waren interessante Themen enthalten, ich kann es jedem empfehlen, der gerne Kriminalromane liest. Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung, ich gebe dem Buch gute 4 Sterne.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Sehr spannend...

    Wintertod

    unclethom

    30. October 2016 um 18:32

    Mit Wintertod ist dem Autor nach „Ein dunkler Sommer“ wieder ein sehr fesselnder Kriminalroman gelungen. Auf verschiedenen Zeitsträngen geht es rasant zur Sache und man fragt sich wie sich die Stränge zusammenfügen. Vorab kann ich sagen, dass dies Thomas Nommensen Bestens gelungen ist.Figuren und Schauplätze sind schön bildhaft beschrieben so, dass bei mir das Kopfkino recht schnell zu rattern begann.Auch für Nicht-Berliner sind die Schauplätze gut nachvollziehbar und erlebbar.Die Figuren wirken gut durchdacht und echt und besonders die Dialoge zwischen den beiden Ermittlern wussten zu gefallen.Der Spannungsaufbau ist gut gelungen und steigert sich bis hin zum furiosen Finale immer mehr.Die Atmosphäre ist recht düster und dies ist nicht nur dem Wetter dort geschuldet.Das Buch ist dank des sehr schönen Schreibstil recht flott zu lesen und es fällt eher schwer es aus den Händen zu legen.Für diesjenigen die gerne mitermitteln hat es der Autor nicht leicht gemacht, denn jedes Mal wenn ich dachte jetzt hast du ihn… Pustekuchen, wieder einmal hat Thomas Nommensen geschickt eine falsche Fährte gelegt und es beginnt von neuem. So muss ein moderner Kriminalroman geschrieben sein, das machte richtig Spaß diesen Roman zu lesen.Wie auch schon für den ersten Roman des Autors vergebe ich auch hier die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.5 von 5 Sternen.

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  • Opfer oder Täter?

    Wintertod

    buecherwurm1310

    25. October 2016 um 08:21

    Arne Larsen hat sich nach Berlin versetzen lassen. Doch erst noch gar nicht richtig angekommen, als er schon von seiner Kollegin Maya Aslan zu einem neuen Fall gerufen wird. Auf einem ehemaligen Friedhof der DDR ist eine verscharrte Leiche gefunden worden. Die Lehrerin Lea Zeisberg findet in dem Heft eines Mädchens einen Hilferuf. Lea hat gerade erst nach einem traumatischen Ereignis wieder ihren Dienst angetreten. Irgendetwas läuft schief an der Schule. Eine Kollegin hat Angst vor den Schülern. Dann gibt es noch einen Rückblick in die Vergangenheit. Der kleine Martin liebt mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in der der abgeschotteten Waldsiedlung unter extremen Bedingungen. Was haben diese unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander zu tun? Der Schreibstil ist spannend und sehr fesselnd. Eine früher Wintereinbruch überzieht Berlin mit Frost. Genauso frostig habe ich mich manches Mal beim Lesen gefühlt. Es ist erschütternd und bedrückend, was in manchen Familien geschieht und niemand bekommt etwas mit oder er sieht weg. "Wintertod" ist der zweite Fall mit Hauptkommissar Arne Larsen. Arne hat es nicht leicht. Die WG beschert ihm nicht gerade ein Zuhause und seine Vorgesetze Mayla Aslan ist sehr spröde. Arne ist ein besonnener Ermittler und sich mit Mayla nicht immer einig. Er geht weiter seinen Ermittlungen nach und schon gibt es die nächste Leiche. Mayla trägt Altlasten mit sich herum, welche ist noch nicht klar, was dafür sorgt, dass sie nicht gerade umgänglich ist. Aber mit der Zeit raufen sich die beiden immer mehr zusammen. Die Charaktere sind ausführlich und authentisch beschrieben. Ich habe lange gebraucht, um Zusammenhänge zu erkennen. Am Ende gibt es dann die Lösung – logisch, erschreckend und grausam. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Larsen und Aslan.

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  • Buchverlosung zu "Realitätsgewitter" von Julia Zange

    Realitätsgewitter

    aufbauverlag

    Marlas Leben ist ein einziges Realitätsgewitter. Wenig Sex, viel iPhone. Viel Bewegung, wenig Sicherheit. Sehr globalisiert, aber immer noch ganz schön deutsch. Marla funktioniert perfekt. Sie hat immer die richtige Maske auf. Doch plötzlich bekommt ihr hochglänzender Panzer kleine Brüche. Plötzlich ist da eine schwere Traurigkeit, die langsam von ihrem Bauch nach oben spült. Um nicht zu ertrinken, macht sie sich auf den Weg zurück in ihr Heimatdorf. Und landet schließlich auf Sylt. Eine Reise ins Erwachsenwerden und zu sich selbst. -> Jetzt reinlesen: http://bit.ly/leseprobe-realitaetsgewitterÜber Julia ZangeJulia Zange, geboren 1987, lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin. 2005 gewann sie den Literaturwettbewerb Open-Mike, 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman mit dem Titel Die Anstalt der besseren Mädchen. Sie ist Teil der Web-Serie Translantics. Sie arbeitet als Redakteurin bei L’Officiel und schreibt regelmäßig für Zeit Online und Fräulein. In Philip Grönings Film Mein Bruder Robert, der 2017 Kino-Premiere feiert, hat sie als Hauptdarstellerin debütiert. Außerdem organisiert sie regelmäßig die Veranstaltungsreihe Dead Poets Society im Soho House Berlin.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen und wie hat es euch gefallen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 323
  • Wintertod

    Wintertod

    Thrillertante

    17. October 2016 um 18:37

    Auf einem stillgelegten Friedhof in Berlin wird die Leiche einer verscharrten Frau gefunden. Arne Larsen, der sich nach seinem letzten Fall von Kiel nach Berlin versetzen ließ, nimmt mit seiner neuen Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, die sich schwierig gestalten und viele Rätsel aufgeben. Zeitgleich entdeckt eine Lehrerin einen Hilferuf eines Mädchens. Das Kind hat "Hilfe" in ihr Aufsatzheft gekritzelt. An dieser Grundschule sind die Dinge auch nicht wie sie eigentlich sein sollten. Wie kann es sein, dass sich eine Lehrerin vor ihren Schülern fürchtet... Nach "Ein dunkler Sommer", den hochspannenden ersten Fall für Arne Larsen, war es logisch, dass ich den Ermittler auch in seinem nächsten Fall begleiten wollte und ich wurde nicht enttäuscht. Für Arne Larsen gestaltet sich die neue Stelle in Berlin etwas schwierig. Mit Mayla Aslan, die die Ermittlungen in dem Fall der Leiche auf dem Friedhof leitet, wird er anfangs nicht richtig warm. Als er dann, außerhalb seiner Dienstzeit eine weitere Leiche entdeckt, fördert das nicht gerade das Verhältnis der beiden. Die Kapitel wechseln sich zwischen den Ermittlungen und der Lehrerin Lea Zeisberg ab. Als dann auch noch Dinge, die sich in der Gegend 1979 abspielten und ehemalige DDR-Funktionäre, die damals dort wohnten, ins Spiel kommen kommt der Krimi so richtig in Fahrt und die Seiten flogen nur so dahin! Thomas Nommensen versteht es falsche Fährten zu legen, wirft Fragen und Rätsel auf und kommt am Ende doch zu einer logischen, wenn auch erschreckenden, Auflösung! Angst wabert immer so ein bisschen mit nach allerbester Psychothrillermanier, in dessen Genre ich eigentlich zu Hause bin. Ich bin wirklich nicht unbedingt Krimileserin, allerdings ist "Wintertod" für mich mehr Thriller als Krimi, der hervorragend in die herbstliche Lesezeit passt! Wer gesellschaftskritische und schockierende Geschichten mag, ist bei "Wintertod" allerbestens aufgehoben! Mir hat auch Band zwei um Arne Larsen hervorragend gefallen und so kann ich gar nicht anders, als eine absolute Leseempfehlung auszugeben! Hut ab, Thomas Nommensen!

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  • aus Opfer werden Täter, ein superspannender Krimi mit emotionalen Tiefgang

    Wintertod

    janaka

    17. October 2016 um 17:07

    " Blütenweiße Flocken, zart von einem Hauch von Nichts, tanzten vor seinem Fenster. Eine Choreographie, die ebenso wunderschön wie simpel ist. … Eine Hochzeit in reinstem Weiß und doch nur eine Ehe auf Zeit, die kaum mehr als ein paar Stunden halten wird."Zitat S. 148 *Inhalt*Der eisige Winter hat die Hauptstadt fest im Griff. Gleich am ersten Tag in Berlin wird Hauptkommissar Arne Larsen zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen. Eine Frau findet bei der Schatzsuche auf einem stillgelegten Friedhof eine Leiche, eine junge Frau liegt tot kaum einen halben Meter tief im Boden. Gemeinsam mit seiner neuen Kollegin und Chefin Mayla Aslan ermittelt Arne Larsen in diesem Fall, beide haben Startschwierigkeiten und unterschiedliche Meinungen zu kämpfen. Mayla geht von einem Selbstmord aus, während Arne das Gefühl hat, dass da mehr dahintersteckt. Am nächsten Tag wird eine zweite Leiche entdeckt und die Polizei tappt weiterhin im Dunkeln.Der zweite Erzählstrang berichtet von der junge Lehrerin Lea Zeisberg, die nach einem traumatischen Zwischenfall während eines Schulfestes wieder zurück an die Schule kommt. Sie macht sich Sorgen um eine Schülerin.In einem dritten Erzählstrang geht es in die Vergangenheit ins Jahr 1979 in eine Waldsiedlung in der ehemaligen DDR. Dort lebt der kleine Martin mit seiner Mutter und seinem StiefvaterWie hängen diese Geschehnisse zusammen?*Meine Meinung*"Wintertod" von Thomas Nommensen ist der zweite Fall mit Hauptkommissar Arne Larsen und ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Mit seinem fesselnden und spannenden Schreibstil zieht der Autor mich sofort in den Bann, mein Kopfkino startet und ich bin mitten in der Geschichte. An einigen Stellen ist der Sprachstil sogar sehr lyrisch, was mir gut gefällt. Die düstere Stimmung und teilweise eiskalte Atmosphäre bringt der Autor mit seinen Worten gut zum Ausdruck.Neben den drei Erzählsträngen gibt es auch zwei Zeitstränge, beides zusammen erhöht die Spannung ungemein. Die einzelnen Stränge werden in einem fulminanten Finale vom Autor gekonnt zu aufgelöst.Schon im ersten Band hat mir der Hauptkommissar Arne Larsen mit seiner ruhigen und besonnenen Art besonders gut gefallen und auch in diesem Band gehe ich gerne mit ihm auf Mörderjagd.Seine neue Kollegin Mayla Aslan kann ich am Anfang nicht so gut einschätzen, sie ist manchmal sehr schroff und geht kaum auf die Ideen von Arne ein. Sie müssen als Team erst zusammenwachsen. Und auch die anderen Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben worden. *Cover*Das Buch mit diesem Cover ist ein echter Hingucker. Der Hochnebel auf einem Friedhof mit den vereinzelten Sonnenstrahlen vermittelt eine düstere und unheimliche Atmosphäre, somit passt sie richtig gut zur Geschichte.*Fazit*Eine rundum gelungene Fortsetzung von "Ein dunkler Sommer", ein spannender Krimi mit Thrillerelementen. Von mir bekommt er eine klare Leseempfehlung und verdiente 5*.

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  • 2. Band der Arne-Larsen-Reihe

    Wintertod

    Kerry

    16. October 2016 um 21:21

    Lea Zeisberg kehrt nach halbjähriger Unterbrechung wieder in den Schuldienst zurück. Mit gemischten Gefühlen tritt sie ihren ersten Arbeitstag an der Erich-Weinert-Grundschule in Prenzlauer Berg wieder an, denn dort ist ihr schreckliches widerfahren. Viel scheint sich in dem halben Jahr nicht zum Positiven verändert haben, denn noch bevor sie ihre erste Stunde geben kann, beobachtet sie ein gewaltsames Aufeinandertreffen zweier Jugendlicher. Ausgerechnet Kolja Grossmann ist in diese Auseinandersetzung verwickelt und dabei hatte Lea bisher einen sehr guten Eindruck von dem Jungen, den sie flüchtig über seine kleine Schwester Merle kennt, die sie unterrichtet. Leider scheint die kleine Merle in letzter Zeit des Öfteren krank zu sein, denn sie fehlt vermehrt. Gleiches trifft auch auf ihren Bruder zu. Lea findet das sehr merkwürdig und beginnt sich zu erkundigen, ob etwas im häuslichen Umfeld der Familie nicht in Ordnung ist, denn diese Fehlzeiten sind auffällig. Arne Larsen hingegen hat ganz andere Sorgen. Der Neu-Berliner ist noch nicht so richtig in der Hauptstadt angekommen und auch seine Wohnsituation ist nicht so optimal, wie es anfänglich aussah. Er lebt in einer WG von 30ern - 40ern, doch es steht schnell fest: das WG-Leben ist so gar nichts für den Hauptkommissar. Auch sein letzter Fall lässt ihn einfach nicht los, noch immer plagen ihn schreckliche Alpträume. Man könnte glatt sagen, dass es nicht besonders rund läuft in seinem Leben und da macht die erste Begegnung mit seiner neuen Kollegin, Oberkommissarin Mayla Aslan, keine Ausnahme. Die Kriminalbeamtin ist alles andere als eine Sympathieträgerin und behandelt Arne eher wie ein unliebsames Anhängsel, denn einen Kollegen. Ihr erster gemeinsamer Tatort führt sie auf einen stillgelegten Friedhof, auf dem kürzlich eine Frauenleiche vergraben wurde, ein religiöser Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Die engagierte Lehrerin Lea muss derweil feststellen, dass im Hause Grossmann so einiges im Argen zu sein scheint. Sie folgt dem Mädchen nach Hause, doch als sie klingt, meldet sich niemand - es scheint gar so, als wäre die gesamte Familie dabei, sich nach und nach von der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Lea ist ratlos, doch die Sorge um die kleine Merle lässt sie nicht los. Als sie in einem Aufsatzheft einen Hilferuf des Mädchens findet, weiß sie, dass sie nicht tatenlos zusehen kann. Sie versucht weiterhin, mit dem Mädchen in Kontakt zu treten, doch Merle erscheint nicht mehr in der Schule und auch in deren Zuhause trifft Lea niemanden an. Als in der Schule die Kriminalpolizei auftaucht, weiß Lea, dass sie zu spät kommt - man hat die Leiche der kleinen Merle gefunden. Auf eben jenem Friedhof, auf dem auch die Frau gefunden wurde und Merle wurde nachweislich ermordet. Wer hatte einen Grund, diesem kleinen Mädchen das Leben zu nehmen? Wer ist die unbekannte tote Frau und stehen die Leichenfunde womöglich in einem Zusammenhang und was ist mit Kolja, der seit einigen Tagen ebenfalls spurlos verschwunden ist? Der 2. Band der Arne-Larsen-Reihe! Der Plot des Buches wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gefesselt haben mich die verschiedenen Handlungsstränge, denen ich fast zwanghaft gefolgt bin, weil ich unbedingt wissen wollte, wie diese unterschiedlichen Ausgangssituation zueinanderfinden und ganz ehrlich, ich war sowas von baff - schlicht und ergreifend begeistert denn dieser Plot hat einfach alles: Aktion, Spannung, Drama und und und. Mich hat er auf jeden Fall von  der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, sodass ich einen Großteil meines Nachtschlafes verpasst habe, aber ich musste das Buch einfach zu Ende lesen, ich konnte es nicht zur Seite legen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Ich muss gestehen, dass mir Protagonist Arne Larsen mit unter schon etwas leidgetan hat - allein in einer fremden Stadt, ohne Freunde, neu im Job, aber nicht wirklich gut aufgenommen von den Kollegen und auch privat läuft es nicht wirklich rund für ihn. Doch Arne ist ein Stehaufmännchen, dass sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Die Figur der Lea fand ich wirklich bezaubernd erarbeitet, denn solch eine engagierte Persönlichkeit begegnet einem nur sehr selten und gerade im Hinblick auf ihre Vergangenheit muss ich sagen, ich ziehe meinen Hut vor dieser Frau. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich konnte und wollte mich nicht von dem Buch trennen, bis ich wusste, wie es endet. Nun hoffe ich natürlich, dass es bald einen Nachfolgeband geben wird, denn ich möchte unbedingt wissen, wie sich Arne in Berlin und vor allem in seinem neuen dienstlichen Wirkungskreis einlebt.

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