Thomas Olde Heuvelt Hex

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Inhaltsangabe zu „Hex“ von Thomas Olde Heuvelt

Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...

Leider kann ich "Hex" nicht weiterempfehlen. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam und die Charaktere sind keine Sympathieträger. :/

— Majainwonderland

sehr gruseliger Horrorroman, der mir unter die Haut ging und für einige Gruselmomente sorgte.

— FireheartBooks

Solider bis superber Horror. Gänsehautgarantie.

— thursdaynext

Auf jedenfall super gruselig! Nach einem etwas in die Länge gezogenen Start kommt man nicht mehr weg von den Seiten.

— hello_marlie

Konnte mich leider nicht überzeugen- das Ende war auch einfach zu abgedreht.....

— liyah40

Fazit: Wirklich eine sehr moderne Geschichte, die jedoch einen Touch Humor hat. Ob ich es Horror nennen würde? mh...eher nicht.

— YvisLeseecke

tolle Atmosphäre, aber die Handlung war mir zu konfus und wild

— ReginaMeissner

Meiner Meinung nach hat Thomas Olde Heuvelt mit „Hex“ die Meisterprüfung für das Genre hingelegt.

— NiWa

Wer hier Horror a la Blair Witch Project sucht, sucht vergeblich!

— Ashimaus

Gut, aber nicht halb so gruselig wie es in der Beschreibung steht leider ...

— Sharyssima

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  • Leider eine Enttäuschung

    Hex

    Majainwonderland

    14. February 2018 um 18:47

    Eine Hexe, die seit unzähligen Jahren ihr Unwesen treibt.Ein Dorf, das ihre Existenz vor der Außenwelt verschleiert.Und ein paar Jugendliche, die das Schweigen nicht mehr ertragen.Klappentext:"Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ..."Meine Meinung:Das Buch hat mich sofort angesprochen. Die Idee klang nach einer neuen Version des Klassikers "The Blair Witch Project", doch ich habe mich sehr getäuscht, wie ich im Nachhinein einsehen musste.Dennoch fand ich das Konzept rund um eine "moderne" Hexe interessant, weshalb ich unbedingt weiterlesen wollte.Leider baut sich der Spannungsbogen der Geschichte nur sehr langsam auf. Innerhalb der ersten zwei Drittel des Buches passieren nur belanglose Zwischenfälle. Die Hexe sieht zwar furchteinflößend aus, doch sie wird innerhalb des Buches nicht wirklich aktiv. Stattdessen passiert so gut wie nichts, selbst wenn man sie provoziert.Innerhalb des letzten Drittels läuft hingegen alles Schlag auf Schlag ab, sodass man als Leser kaum hinter den Ereignissen herkommt. Logikfehler und Ungereimtheiten häufen sich meiner Meinung nach sehr und münden in ein Finale, das den Leser ratlos zurücklässt.Doch auch die Charaktere blieben sehr blass und ungreifbar. Ich hatte das Gefühl, dass die "schlechten" Seiten der handelnden Personen sehr in den Mittelpunkt gerückt wurden, was einerseits für die Handlung förderlich war, aber als Leser konnte ich einfach keine Sympathie für sie empfinden.Zudem reagieren die verschiedenen Protagonisten meinem Empfinden nach sehr unlogisch und besonders zum Ende hin immer irrationaler.Die Lehre, die ich nach dem Lesen dieser Lektüre für mich mitnehmen konnte, war, dass die Menschen selbst für ihr Verderben verantwortlich waren. Sie waren die Reinkarnation des Bösen und übertrafen damit das Böse selbst: Die Hexe.Ich kann leider schlecht abschätzen, ob diese Intention von dem Autor beabsichtigt war, doch sie führte dazu, dass ich im Nachhinein ein noch negativeres Bild von den Charakteren hatte, als vorher schon.Der Schreibstil hat mir im Gegensatz zu dem Plot allerdings überzeugt. Er war flüssig zu lesen und nicht zu überladen, genau passend zu der Geschichte. Wäre der Schreibstil nicht so gut gewesen, hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich leider abgebrochen.Fazit:Ich kann "Hex" leider nicht weiterempfehlen. Die Storyline entwickelt sich meiner Meinung nach zu langsam für einen spannenden Horrorroman. Außerdem sind die Figuren keine Sympathieträger und dementsprechend ebenfalls eher hinderlich für das Lesevergnügen.

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  • erschütternde Horrorgeschichte mit hohem Gruselfaktor

    Hex

    FireheartBooks

    20. January 2018 um 14:21

    Dieses Buch erhielt ich vom Heyne Verlag bzw. dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar. Vielen Dank an dieser Stelle! Angefragt habe ich dieses Buch, weil sich der Inhalt so interessant angehört hat und ich mal wieder Lust auf einen kleinen Horrorroman hatte. Außerdem wollte ich mir ein eigenes Bild von der Geschichte machen, da sich die Meinungen ja extrem unterscheiden. Seit Jahrhunderten liegt auf der amerikanischen Stadt Black Spring ein Fluch in Form einer dreihundert Jahre alten Hexe namens Katherine van Wyler, die dafür sorgt, dass jeder, der in die Stadt zieht, nie mehr von dort wegkann. Die örtlichen Sicherheitsbeauftragten sorgen dafür, dass niemand außerhalb der Stadt von Katherine erfährt – die Folgen wären fatal. Dazu werden den Bürgern viele Regeln auf gebürgt, deren Verstoß hohe Strafen nach sich ziehen würden. Einige der Jugendlichen wollen den Fluch brechen, machen ein Video von der Hexe… und lösen damit eine Kettenreaktion aus, welche die gesamte Stadt ins Chaos stürzt. Die Geschichte wird aus den Perspektiven einiger Personen erzählt, darunter zum Beispiel Tyler Grant, der Jugendliche, der die Ereignisse durch seine Filmerei ins Rollen bringt. Desweiteren wäre da sein Vater, Steve Grant, der mir zu Anfang sehr sympathisch war aber gegen Ende wollte ich ihn einfach nur noch schütteln und anbrüllen und dann hätten wir da noch Griselda, die der Hexe gefallen will und sie als ihre Freundin ansieht. Alle Charaktere wirkten sehr authentisch auf mich und wurden sehr detailliert beschrieben. Die menschlichen Abgründe, die sich im Laufe der Geschichte auftun, waren ebenfalls sehr gut dargestellt und ließen mich häufig mit einem sehr unbehaglichen Gefühl die Ereignisse verfolgen. Der Autor hat es dementsprechend sehr gut geschafft, dass ich mit den Charakteren mitfühlen konnte, mir Gänsehaut den Rücken runterlief, als die Hexe plötzlich auftauchte, Angst schürte und die Bewohner von Black Spring an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Der Schreibstil ist fesselnd, blutig, oft philosophisch und ziemlich erschütternd. Obwohl ich zu Anfang der Geschichte ein paar Einstiegsschwierigkeiten hatte, da diese ziemlich unübersichtlich anfängt, kam ich recht schnell in die Erzählweise rein und fieberte mit. Häufig konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen und als ich es dann doch mal tat, musste ich noch einige Zeit im Nachhinein über die Ereignisse nachdenken. Mit den bildhaft beschrieben Szenen könnte ich mir auch eine Verfilmung gut vorstellen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen würden. Das Buch beinhaltet eine ganz besondere Art von Horror, die mich komplett mitgerissen hat. Fazit:   „Hex“ ist eine spannende, erschütternde Horrorgeschichte die bei mir oft ordentlich Gänsehaut verursachte. Ich musste während der Geschichte und auch nach dem Beenden des Buches sehr über die Ereignisse und Verhaltensweisen der Einwohner Black Springs nachdenken, was sehr gut aussagt, wie stark mir das Buch unter die Haut gegangen ist. Ich habe selten einen so guten Horrorroman gelesen und kann dafür wirklich eine klare Leseempfehlung abgeben.

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  • Der Anfang hat mir das Buch zerstört

    Hex

    Die_Buchdompteurin

    15. January 2018 um 20:50

    >>Vor dem Lesen<>Meinung<> Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist<

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  • Leider ganz anders als erwartet

    Hex

    MosquitoDiao

    12. January 2018 um 13:39

    Der Einstieg hat mir unglaublich gut gefallen, trotz des etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstils. Er ist gar nicht schlecht, einfach ein bisschen anders und fordert, zumindest bei mir, wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als ich es ansonsten bei Büchern in diesem Genre gewohnt bin. Schließlich will man für gewöhnlich, vor Spannung getrieben, nur so durch die Seiten hetzen, hier gibt es jedoch unglaublich viel Input rund um die Hexe und deren Geschichte. Das war leider nicht ganz so spannend gehalten, wie ich es mir erhofft hätte, aber ich fand die Art wie die Charaktere mit ihrer Situation umgehen unglaublich unterhaltsam. So streiten sich nun die Gemüter in dieser Geschichte. Die Bevölkerung in Black Spring ist in zwei Kategorien aufgeteilt, die eine Seite versucht locker mit der Situation umzugehen und dennoch ein modernes Leben mit einer entsprechenden Lebenseinstellung zu führen. Die andere Hälfte jedoch, teilweise aus Erfahrung, teilweise aus Angst, verhält sich eher wie ein abergläubischer Haufen. Tja, aber was wäre wohl angebrachter? Die Spannung zwischen den Menschen ist greifbar und so schaukelt sich auch einiges zurecht, wobei es eher wie ein Experiment der menschlichen Psyche wirkt, als wie ein Dorf das mit einer wahr gewordenen Horrorlegende lebt. „…Es ist doch bloß eine Hexe.“ Robert Grim wirbelt im Türrahmen herum. „Wir sind hier nicht bei Hänsel und Gretel, verfluchte Scheiße!“ Die ersten 100 Seiten waren durch den Aufbau zwar informativ, aber für mich noch lange nicht das, was ich erwartet habe. Die nächsten 200 Seiten haben mir dann schon etwas mehr geboten und mein Interesse war geweckt, allerdings immer noch nicht ganz das, was mir das Buch versprochen hatte. Zum Ende hin wurde es dann wirklich beklemmend, wenn auch teilweise ein wenig abgedreht. Was ich wirklich anrechnen muss, sind die Charaktere, so hatte jeder seinen ganz eigenen Part und man hatte das Gefühl wirklich einen Einblick in das Leben der Charaktere zu bekommen. Ich habe selbst schon das Gefühl, nicht richtig auf den Punkt zu kommen, also: Die Idee an sich fand ich unglaublich cool und auch innovativ. Die Umsetzung war in der Denke auch gar nicht verkehrt, jedoch hat mir lange, lange der Nervenkitzel gefehlt. Viel eher geht es zum großen Teil um die menschliche Psyche, was ich gar nicht schlecht reden möchte, aber dafür hatte der Autor meiner Meinung nach nicht das richtige Fingerspitzengefühl. Hier wäre es vielleicht doch ein wenig angebrachter gewesen, ein bisschen mehr Splitter in den Roman einfließen zu lassen. Dadurch aber sicherlich auch für sanftere Gemüter ein Buch, das sich lesen lässt. Übrig blieb nur blanker Horror – die Seele der Stadt, unwiderruflich verflucht. FAZIT Hex konnte nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, was aber sicherlich einfach eine Frage der Einstellung ist. Die Idee ist unglaublich erfrischend und bringt eine neue Art mit sich, allerdings hätte die Story für mich noch wesentlich brutaler ausfallen können, da hatte ich mich irgendwie eher drauf eingestellt. Mit einem unglaublich detailreichen Schreibstil, an den man sich vielleicht gewöhnen muss, der aber auf jeden Fall seinen eigenen Charme hat. Dieses Buch wird sicherlich einige Liebhaber finden, jedoch kann ich auch die kritischen Stimmen nachvollziehen.

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  • Horror einmal anders

    Hex

    Kitsune87

    05. January 2018 um 09:23

    Fazit Sicher ist HEX nicht die erste Wahl, erwartet man einen klassischen Splatterhorror. Doch allen, die es nicht gerne all zu blutig haben und die das Abtauchen in die Abgründe unsere Gesellschaft vorziehen, lege ich diesen Roman eingeschränkt ans Herz. Mit erschreckenden Parallelen zu dem Leben um uns herum sowie der sich langsam anbahnenden Anspannung war HEXfür mich zu weiten Teilen ein Pageturner, wäre der Einbruch im letzten Abschnitt nicht gewesen. Für Unentschlossene lohnt sich ein Blick auf weitere Besprechungen. Die vollständige Rezension findet ihr auf kitsunebooks.de

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  • Wer Horror mag, MUSS dieses Buch lesen.

    Hex

    Sandra1978

    30. December 2017 um 12:06

    InhaltAuf der Kleinstadt Black Spring liegt ein Fluch. Seit mehreren 100 Jahren haust dort eine Hexe. Sie kann keinen Schaden anrichten - jedoch können die Bürger von Black Spring die Stadt nicht für länger als einige Stunden verlassen, niemand außerhalb des Orts darf von ihr erfahren, und niemand darf der Hexe zu nahe kommen.Wer sich nicht an die Regeln hält, stirbt. Doch immer mehr lehnt sich die neuere Generation in Black Spring gegen die alten Regeln auf und nimmt diese nicht ernst. Und mit jedem Übertritt der ungeschriebenen Gesetze von Black Springs nimmt der Horror seinen Lauf, gewinnt die Hexe an macht, bis ihr keiner mehr Einhalt gebieten kann - oder doch?Beurteilung Immer mal wieder lese ich gerne einen guten Horrorschinken, wobei mir dabei außer dem guten alten Stephen King bislang wenig richtig Gutes unter die Nase gekommen ist. Und genau das - Kings Beurteilung auf dem Cover - ließ mich stutzig werden und es mit HEX probieren.Und was soll ich sagen: Das ist einer der allergeilsten Horrorromane, die ich je gelesen habe und bei dem es mir wahrhaftig ab und zu den Rücken runtergelaufen ist! Hex ist eine faszinierende Mischung aus hochmodernen Elementen mit einer kleinen, uramerikanischen Dorfgemeinde und einer markabren Legende über eine Hexenverfolgung des Mittelalters, sehr gekonnt kombiniert.Die Geschichte trifft einfach in allem auf den Punkt: Im Grad der Komplexität, im Gegensatz zwischen Moderne und Mittelalter, in der Spannungsentwicklung. Dieses Buch kann man nicht eine Seite lang weglegen, es ist einfach zu spannend.Man braucht vielleicht, wenn man sich vorher nicht über die Geschichte informiert hat, die ersten 10 Seiten bis man begreift, dass die Familie, die hier die Hauptrolle spielt, keine sadistische Ader hat und /oder eine sehr merkwürdige Großmutter. Aber dann..... Eine kleine Anmerkung habe ich allerdings - so ein bisschen hatte ich schon das Gefühlt, dass der Autor ein Fan von "Friedhof der Kuscheltiere" ist :-) Aber nur ein ganz kleines bisschen und angedeutet. Und lasst Euch eins gesagt sein: Zartbesaitete sollten sich gut überlegen, ob sie dieses Buch lesen wollen. Es ist kein Splatterroman, aber es werden schon ziemlich eindrucksvoll recht grausame Szenerien beschrieben, die ich persönlich mir - auch Wochen nach der Lektüre - noch immer bildlich vorstellen kann bzw. muss, wenn ich an das Buch denke. Ich glaube, ich hätte in der einen oder anderen beschriebenen Situation meinen Verstand von einer Sekunde auf die andere an einen Hutnagel gehängt und wäre für immer in den Wahnsinn gedriftet. Ich frage mich ja immer, wie ein Autor, dem so etwas einfällt, drauf sein muss.... Auf jeden Fall zu meinem Fazit: Wer gerne Horror mag, der MUSS dieses Buch lesen. HEX gehört mit Abstand in die Evergreen-Bestenliste des Horrors! Ich hoffe sehr, wir werden von diesem Autor noch mehr zu lesen bekommen. 5 Sterne ohne Frage.

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  • Fluch der Hexe

    Hex

    cvcoconut

    29. December 2017 um 20:05

    Ein ganzes Dorf steht unter dem Fluch einer Hexe. Man darf sie nicht ansprechen, sie berühren oder anderen davon erzählen. Aber was passiert, wenn jemand die Regeln bricht? Man lernt in der Geschichte erstmal alle Protagonisten kennen und kann Sympathien entwickeln. Dadurch dauert es aber ein bisschen, eh es in Fahrt kommt. Einmal drin, gab es dann aber genug kleine Schockmomente und Gruselein. Wobei ich denke, als Verfilmung ist es wahrscheinlich ein noch besserer Schocker!  

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  • Schaurig und skurril

    Hex

    LeseBlick

    26. December 2017 um 10:20

    InhaltsangabeBlack Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los...Meine MeinungEndlich habe auch ich dieses Buch gelesen. In der Bücherwelt ist es meiner Meinung nach wieder ein Buch, welches die Meinungen in Top oder Flop teilt.Gerade dann macht mich ein Buch noch neugieriger.Viele loben die Atmosphäre und die gruseligen Szenen, andere haben mehr erwartet und bekamen nicht das, was ihnen vorschwebte.Ich machte mich also allein auf die Reise nach Black Spring und wollte mir meine eigene Meinung bilden. In meiner Überschrift verwendete ich das Wort „skurril“, denn dies war die Geschichte für mich vor allem in den ersten Kapiteln. Auf den ersten Seiten war ich baff, denn ich konnte überhaupt nicht einordnen um was es da geht. Die Familie Grant hielt sich in ihrem Haus auf und sprach davon, dass Grandma wieder da ist. Diese dreht sich mit zugenähten Augen und einem zugenähten Mund in Richtung des Hausherren Steve Grant und diesem fällt nichts anderes ein, als ihr einen Spüllappen über den Kopf zu legen.Ich dachte nur, wo bin ich denn hier gelandet.Schnell wurde klar, dass es sich bei Grandma um die Hexe Katherine handelt.Von da an fand ich das Setting und vor allem die Grundidee um Katherine, ihr Auftreten und die entscheidenden Regeln, die jeder Einwohner von Black Spring befolgen sollte, unheimlich gut.„Die Einwohner lebten nach strikten Regeln, weil sie an diese Regeln glaubten und sie ohne Widerstand oder Unmutsäußerungen annahmen. Kinder saugten die Gebote der Notverordnung schon mit der Muttermilch auf:Du sollst nicht mit der Hexe verkehren.Du sollst an Ortsfremde kein Wort über sie verlieren.Du sollst dich an die Besucherbestimmungen halten.Und die Todsünde: Du sollst der Hexe niemals und unter gar keinen Umständen die Augen öffnen.“ (S. 93f.)Dies sind die wichtigsten Regeln in der Stadt. Und schnell wurde klar, dass die Erwachsenen im Buch mit diesen Regeln und mit Katherine aufgewachsen sind. Jeder hielt sich an den Vorgaben, es wurde ein HEX- Kontrollraum im Ort eingerichtet, der dazu dienen soll, jeden Winkel der Stadt zu überwachen, um immer zu wissen, wo die Hexe sich gerade aufhält. Anders als bei den Erwachsenen wird schnell klar, dass die Kinder bzw. Teenager im Ort ein deutlich größeres Problem damit haben, dieser ständigen Überwachung und den Regeln ausgesetzt zu sein. Die HEX- Zentrale hat Zugriff auf jedes Handy, auf jeden Computer, da gibt es keine Chance Geheimnisse untereinander zu haben, geschweige denn auszutauschen. Tyler, der Sohn der Grants, welcher in diesem Buch eine wichtige Rolle einnimmt, führt zu dem eine Beziehung mit einem Mädchen außerhalb der Stadt. Vor allem seinen Eltern ist klar, dass diese Beziehung keine Zukunftsaussichten hat.Die Jugendlichen um Tyler Grant wollen ausbrechen aus diesem vorgeschriebenen Muster. Tyler, als Youtuber immer mit seiner Kamera unterwegs, erstellt eine Website namens „Augenauf“, auf die die Mitarbeiter der Hex- Zentrale keinen Zugriff haben. Dort tauschen sich die Jungs aus und planen Aktionen, welche nicht nur sie, sondern den gesamten Einwohnern von Black Spring zum Verhängnis werden können. Die Jungs filmen die Hexe, machen sich damit über sie lustig und als Leser spürt man diese aufkeimende, brodelnde Atmosphäre sehr gut.Katherine macht sich bereit!Mit welchen Reaktionen die Hexe auftritt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Erfahrungen muss jeder Leser selbst machen.Im Buch selbst erfährt man als Leser auch mehr zur Geschichte der Hexe, welche sich um das Jahr 1664 einordnet. Dieser Punkt war für mich sehr wichtig, da auf der Stadt ein Fluch liegt, der meiner Meinung nach einer Begründung bedarf. Diese bekommen wir.Mit überraschenden Wendungen und Geschehnissen treibt der Autor den Leser bis zu einem gewissen Höhepunkt im Buch hin. Anarchie bricht aus, jeder gegen jeden und von einem ehemaligen Zusammenhalt unter den Anwohnern ist nichts mehr spürbar. Dieser Part bringt Schrecken und Action in die Geschichte und gefiel mir wirklich gut.Auf den Seiten 298 und 299 brachte der Autor mich fast zum Herzstillstand. Ich dachte nur, dass kann doch jetzt nicht wahr sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Chance das Buch beiseite zu legen.Dem Ende entgegen begleitet man Steve Grant. Wer dachte, eine Anarchie, sei schlimm, den erwartet nun das völlige Chaos.Mit mystischen Elementen versucht der Autor der Geschichte zu einem angemessenen Ende zu verhelfen. Mich konnte er mit diesem Ende leider nicht so sehr begeistern, wie der Geschichte, die dem Ende voranging.Zum einen lag es tatsächlich an den mystischen Mitteln, die er in die Geschichte einbrachte. Zum anderen war es der Charakter Steve, mit dem ich am Ende einfach nicht mehr im Einklang war.Mein FazitEin Buch, welches ich persönlich als Horrorroman einordnen möchte und welches mich zum Großteil der Seiten wirklich begeistern konnte. Von skurrilen Begebenheiten über Herzaussetzer war bei mir alles dabei.Ich hoffe wirklich mehr von diesem Autor zu lesen und kann eine Leseempfehlung aussprechen. Meine Kritik am Ende des Buches sollte hier niemanden beeinflussen. Es ist wieder eine persönliche Meinung und Du kannst dies schon wieder ganz anders empfinden. Also lesen und ein eigenes Urteil bilden.

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  • Fazit: Wirklich eine sehr moderne Geschichte, die jedoch einen Touch Humor hat. Ob ich es Horror nen

    Hex

    YvisLeseecke

    25. December 2017 um 10:35

    Der Schreibstil war sehr gut, aber hatte an der ein oder anderen Stelle so seine Längen. Ich mag ja eher die kurzen und knappen Sätze, die Dinge einfach auf den Punkt bringen. Das war in diesem Buch nicht immer so. Die gute Story hat das jedoch wieder ausgeglichen. Der Autor beschreibt Dinge und Gegenstände gut und man kann sich super ein Bild von allem machen. Was ich gut fand ist, dass wir gleich reingeschmissen wurden in die Geschehnisse und somit die immer über kleine Geschichte die Hintergründe erfahren. Dadurch prägt sich alles wirklich gut ein. Die Charaktere waren sehr vielseitig und einfach eine tolle Mischung. Das Buch ist auch auf den "Zahn der Zeit". Man hat hier aktuelle Sachen (Vlogs, WLan etc.) so dass man sich wirklich mittendrin fühlte. Was mir dabei auch besonders auffiel war das kleine Fünkchen Humor. Das fand ich auch wirklich gut integriert. Die Geschichte war sehr überraschend und ich war sehr erstaunt an der ein oder anderen Stelle. Wirklich gegruselt habe ich ich jedoch nicht.  Fazit: Wirklich eine sehr moderne Geschichte, die jedoch einen Touch Humor hat. Ob ich es Horror nennen würde? mh...eher nicht.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Mit Katherine fängt der Horror an!

    Hex

    NiWa

    19. December 2017 um 20:02

    Eigentlich ist der Ort Black Spring ganz normal. Es ist ein beschauliches Städtchen im Hudson Valley in den USA. Allerdings liegt schon 300 Jahre lang ein Fluch auf der Stadt und die Bewohner haben gelernt, mit ihm bzw. mit ihr zu leben. Sie haben eine Hexe im Ort, die es vor der Öffentlichkeit zu verbergen gilt. Denn wenn die Augen der Hexe geöffnet sind, fängt der Horror erst an.Thomas Olde Heuvelt hat mit „Hex“ einen Wahnsinns-Horror-Roman geschrieben, der mir so richtig unter die Haut gegangen ist. Ich hatte ja die leise Vermutung, dass man mit „Hex“ den üblichen Horror in den Händen hält, der schön in der Masse untergeht. Weit gefehlt! „Hex“ ist subtil, spannend und verursacht Gänsehaut!Zuerst lernt man das Städtchen, seine Bewohner und natürlich die Hexe kennen. Black Spring ist an und für sich ganz normal, nur dass die hiesige Bevölkerung mit dem Fluch der Hexe belastet ist. Meistens begleitet man die Familie Grant, die aus Vater Steve, Mutter Jocelyn sowie den Teenie—Söhnen Tyler und Matt besteht. Durch sie lernt man das Leben in Black Spring kennen und ahnt, welche Bedrohung von der ortseigenen Hexe - Katherine - ausgeht. Denn Katherine bewegt sich frei durch den Ort, erinnert mit ihren zugenähten Augen und Mund an eine furchteinflößende Mumie, und kann schon mal mitten im Wohnzimmer stehen, wo man sie am besten mit einem Geschirrtuch bedeckt. Abgesehen von Katherines Erscheinungsbild hat allein die Anwesenheit der Hexe im Ort mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein jahrhundertealtes Wesen, das einfach so neben einem erscheint? Eine verfluchte Vettel, die eine ganze Stadt mit sich in die Dunkelheit ziehen kann? Beim Gedanken daran stellen sich bei mir die Zehennägel auf.Während man zu Beginn das Leben mit und um die Hexe kennenlernt, den Fluch versteht und die Bedrohung begreift, baut sich eine wahre Gefahr für die gesamte Ortschaft auf: denn Tyler und seine Freunde möchten mit der Hexe an die Öffentlichkeit gehen.Heuvelt nimmt eine bekannte Märchengestalt, die wir in ihren diversen Ausprägungen kennen, und baut sie in ein modernes Setting ein, was ihm auf unnachahmliche Weise gelungen ist. Obwohl Katherine mit ihrem Fluch hunderte Jahre am Buckel hat, wird sie in unsere moderne Welt mit Facebook und Blogs verschleppt. Was zuerst vielleicht sogar lächerlich erscheint, hat einen schonungslosen Bann, der einen immer weiter nach Black Springs zieht. Denn Katherine und ihr Fluch wirken so real, dass man nicht entkommen kann. Die Handlung war für mich unvorhersehbar und ich bin gespannt an den Seiten geklebt. Es war schaurig, gruselig und wird sehr ansprechend erzählt, obwohl der Autor einen ruhigen Grundton beibehält.
Außerdem zeichnet sich Heuvelt durch dichte Atmosphäre, eindringliche Erzählweise und überraschende Schockmomente aus. Zeitweise wird der Horror durch eine Brise Humor entschärft, nur damit es unbarmherzig weitergeht.Genauso stelle ich mir guten Horror vor. Es gibt subtile Schauermomente, eine Moral, die hinter den Ereignissen steht und eine Geschichte, die für mich plausibel ist. Meiner Meinung nach hat Thomas Olde Heuvelt mit „Hex“ die Meisterprüfung für das Genre hingelegt. Ich habe mich gefürchtet, der Roman ist mir unter die Haut gegangen und die Handlung hat mich zum Nachdenken gebracht. Vergesst die Blair Hexe, erst mit Katherine fängt der Horror an!

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    • 9
  • Titel mit X - Das war wohl NIX!!!

    Hex

    Ashimaus

    18. December 2017 um 11:32

    Bevor man dieses Buch liest, sollte einem bewusst sein, dass man hier keinen Horror a la Blair Witch Project bekommt. Ich hatte, ehrlich gesagt, mit sowas gerechnet – wurde jedoch bitterlich enttäuscht! Die Erzählweise des Autors ist etwas merkwürdig. Das Buch liest sich wie eine amerikanische Teenie-Sitcom. Innerhalb eines Kapitels hat man mehrere Perspektivwechsel und/oder Rückblicke, die so abrupt wechseln, dass es dem Leser erschwert wird der Story zu folgen. Der Anfang hat einige Lacher daher parat gehabt, aber das war es auch leider schon. In diesem Buch herrscht noch nicht mal ansatzweise eine seichte Spannung. Die ganze Story schleppt sich total öde voran und lässt von Kapitel zu Kapitel die Hoffnung des Lesers immer ein klein wenig weitersterben… Die Charaktere waren für mich leider ziemlich flach und wirkten daher wenig authentisch. Ihre Handlungen sowie ihr Verhalten waren für mich leider überhaupt nicht nachvollziehbar. Besonders mit dem Vater Steve hatte ich ab einem gewissen Punkt arge Probleme, da mir sein Verhalten auf den Geist ging und sein Denken über die  Beziehung zu seinem Sohn Tyler für mich überaus unrealistisch war. Auch die Hexe hat mich leider maßlos enttäuscht! Denn die Hexe Katherine van Wyler wirkt alles andere als gefährlich auf den Leser. Für mich wurde sie als verwirrte und verstümmelte alte Frau dargestellt, die einfach den ganzen Tag nur ziellos umherirrt. Wirklich beängstigend war das für mich nicht! Generell war mir die ganze Situation mit dem Fluch der Hexe und der Organisation „HEX“ etwas realitätsfremd. Ich kann nicht glauben, dass es einem Dorf oder einem Städtchen in der Realität solange gelungen wäre, diesen Fluch geheim zu halten. Hier hätte der Autor ganz anders vorgehen müssen, damit es für den Leser authentisch wird. Daher ist für mich gerade in diesem Punkt ziemlich viel Potenzial verschenkt worden – SCHADE! Die Geschichte hinter der Hexe hat mir recht gut gefallen, aber leider wurde alles etwas zu langatmig. Das Buch hat leider viele unnötige Infos, die es einfach nur in die Länge ziehen und das Interesse am Buch eher schwinden lassen. Auch die paar „gruseligen“ Passagen, die man an einer Hand abzählen kann, hauen es nicht mehr raus! Die Botschaft, die ich denke, die der Autor vermitteln möchte, ist traurig, aber wahr! Leider hat er das für mich ganz falsch rübergebracht, sodass die Botschaft eher etwas stumpf rüberkommt. Oder ich interpretiere etwas herein, was nicht so ist – keine Ahnung! Das Ende war absolut sch****! Was anderes kann man dazu leider nicht sagen! In der Danksagung steht, dass der Autor das Ende extra abgeändert hat… ich würde zu gerne mal das Ende der Originalfassung lesen, weil das eigentlich nur besser sein kann! Ich glaube, ich habe noch nie solch einen Mist gelesen. Nicht nur wegen dem Verhalten des Protagonisten, sondern auch, weil ich das Gefühl hatte, dass der Autor hier etwas Künstlerisches reinbringen wollte, was überhaupt nicht gepasst hat. Und zu allem Überfluss blieben ziemlich viele Fragen unbeantwortet! Sorry, aber das geht gar nicht!!! -.- Von mir gibt es daher 2/5 Sterne. Wenn es wirklich einen zweiten Teil geben sollte, werde ich diesen definitiv nicht mehr lesen!

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    • 2
  • [Rezension] Hex von Thomas Olde Heuvelt

    Hex

    HappySteffi

    15. December 2017 um 13:34

    Taschenbuch: 432 SeitenVerlag: Heyne Verlag Erscheinungstermin: 16. Oktober 2017ISBN-10: 3453319060KlappentextBlack Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los AutorThomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte "The Day the World turned upside down" wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Sein Horrorroman „Hex“ landete in den Niederlanden auf der Bestsellerliste. CoverDas Cover zu Hex wirkt ein wenig wie ein Kinoposter. Die unteren zwei Drittel sind pechschwarz. Darauf ist in leuchtenden, großen Buchstaben der Buchtitel gedruckt. Zudem, etwas kleiner und in weiß gehalten der Autorenname und Zitate von Stephen King und George R. R. Martin. Im oberen Drittel sieht man sehr verschwommen einen Wald und die Konturen einer Person die dort steht. Alles in allem sehr atmosphärisch und gut gelungen. MeinungIn die Geschichte einzusteigen ist recht einfach. Der Autor nimmt sich hier Zeit die Charaktere und die Umgebung vorzustellen. Man lernt langsam aber sicher, was es mit dem Fluch auf sich hat und darf ankommen. Was sich vielleicht langweilig anhört ist eigentlich die Ruhe vorm Sturm, denn Black Springs gehört nicht zu den idyllischen Dörfern sondern ehr zu denen, in die man niemals auch nur einen Fuß setzen möchte. Ohne Kontakt zu Menschen von Außerhalb leben die Menschen dort mit der Hexe Katherine van Wyler und versuchen Tag für Tag mit dem Fluch umzugehen. Denn verlässt einer von ihnen das Dorf, wird er von schrecklichen Selbstmordgedanken geplagt, bis er sich irgendwann wirklich umbringt. Ich bin vollkommen hin und weg von diesem Buch. Es hat mich so gepackt, wenn die Hexe irgendwo einfach auftaucht und im Raum steht. Die Beschreibungen von ihr, ihren zugenähten Augen und dem Mund. Der Autor schafft es immer wieder mir eine Gänsehaut zu verpassen, ohne dabei ins Splatter-Genre abzurutschen und nur blutig zu sein. Ich möchte hier gar nicht mehr ins Detail gehen, weil ich glaube jeder, der an Büchern, die das Herz zum rasen bringen, in denen man nicht genau weiß, was jetzt Zufall ist und was Fluch ist und in denen eine grandios gruselige Stimmung herrscht, sollte sich hier wirklich packen lassen und sich von diesem subtilen Horror mitreißen lassen. Vom Schreibstil her hat mich der Autor zwar nicht vom Hocker gerissen aber bis auf einige Momente, wo ich dachte das man mit einem besseren Schreibstil hätte aus den Situationen noch mehr atmosphärischen Horror rauskitzeln können, habe ich keine großen Kritikpunkte. Im Gegenteil, ich hoffe sehr schon bald ein weiteres Buch des Autors lesen zu können. Hoffentlich schafft er es wieder mich so zu gruseln.FazitGroßartig! Ich liebe diese Art Horror, in der es nicht darum geht möglichst gewalttätig und blutig alles und jeden umzubringen. Hier ist es schon eine Kleinigkeit, die das Herz höher schlagen und die Anspannung bis an den Anschlag ansteigen lässt. Gerne mehr davon!

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  • Horror gesucht und nicht gefunden

    Hex

    Faltine

    13. December 2017 um 18:53

    Inhalt: Seit 300 Jahren lebt die Hexe Katherine unter den Menschen in Blackspring. Seitdem mutige Männer ihr Augen und Mund zu nähten, ist sie zumindest keine direkte Gefahr mehr für die Einwohner – solange man ihre Regeln befolgt. Die Einwohner haben sich über die Zeit daran gewöhnt, dass die Hexe auch mal plötzlich auf der Veranda steht und nicht mehr weg geht. Doch jetzt gibt es Handys und die Jugendlichen sind mutiger und ungläubiger als früher. Deshalb meinen ein paar von ihnen sie wären klüger als Katherine und brechen eine ihrer Regeln und stellen ein Video ins Netz...und lösen damit eine Lawine des Horrors aus. Meine Meinung: Das Cover finde ich nur ok, weil der Gesamteindruck und die Düsternis von den Autorenkommentaren kaputt gemacht werden. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dies ist das erste ''Horror-Buch'' das ich gelesen habe, weshalb ich nicht mit bestimmten Erwartungen an das Buch ran gegangen bin. Auch der Klappentext hörte sich sehr gut an. Doch als ich dann hörte das Spoiler ein Hund stirbt, was für mich als Hundemama ein absolutes NoGo ist, hatte ich Vorbehalte. Spoiler Ende Doch wegen des tollen Klappentextes wollte ich dem Ganzen doch eine Chance geben. Aber leider wurde ich komplett enttäuscht. Bei mir kam überhaupt keine Spannung auf und den Horror habe ich auch vergeblich gesucht. Die Idee mit der Hexe und ihrer Regeln fand ich richtig klasse, doch leider haperte es für mich an der Umsetzung. Durch den Wechsel der Perspektiven konnte ich zwar die verschiedenen Charaktere besser kennen lernen, aber entweder waren sie mir nicht sympathisch oder sie fanden zu wenig Beachtung. Ich kam einfach nicht in die Story rein und konnte leider keine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Ein Buch mit jeder Menge Potenzial, welches leider nicht komplett ausgeschöpft wurde. Mich konnte zwar die Grundidee, aber nicht die Umsetzung begeistern. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Buch ♥

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  • Amüsant und unheimlich

    Hex

    aly53

    08. December 2017 um 01:39

    Hex ist in aller Munde und da es mir wärmstens empfohlen wurde, musste auch ich mir mein Urteil bilden. Es ist im Genre Horror angesiedelt und so freute ich mich auf einige Gruselmomente. Nun, was aber dann tatsächlich kam, traf meine Erwartungen nicht ganz.Schon zu Beginn kam ich wirklich gut in die Geschichte hinein und erfreute mich am Alltagsleben der Familie Grant. Besonders Tyler war sehr präsent und so baute ich gerade zu ihm die meiste Bindung auf. Es mag krotesk klingen. Aber ich fand es wirklich amüsant. Es gab Szenen, die mich immer wieder zum schmunzeln verleiteten. Ich empfand es nicht als erschreckend, als ich zum ersten Mal Katherine begegnete. Es war eher eine surreale und komische Begegnung, die auch lange Zeit nicht aufhörte. Meine Ängste und die bedrohlichen Gefühle wollten sich einfach nicht einstellen.Viel mehr ist es so, das der ganze Ort eine ziemliche Anziehung ausgelöst hatte. So das ich mehr über alles erfahren wollte.Doch wenn man sich in die Bewohner hineinversetzt und Katherine erblickt, so baut sich eine unheimliche und bedrohliche Atmosphäre auf, in der man nur noch fliehen möchte.Prompt erfuhr ich auch mehr über Black Springs und ihre Bewohner. Denn man erfährt Katherines Geschichte und gleichzeitig die Geschichte und die Hintergründe des Ortes und was es im speziellen mit Katherines Fluch auf sich hat. Ein Stück weit kann man Verständnis aufbauen.Uns so wartete ich quasi auf den Höllenausbruch. Doch was ich bekam, war namenloses Entsetzen, was allerdings nicht Katherine betraf.Schmerz, Verzweiflung, Mitgefühl erfüllte mich und traf mich gleichzeitig mit immenser Kraft.Es löste die unterschiedlichsten Gedankengänge bei mir aus wie mit der ganzen Thematik , den Umständen umgegangen wurde.Wie die Menschen miteinander umgingen, wie sie letztendlich auf alles reagierten und wie sie handelten.Die Abgründe könnten nicht größer sein und so verfiel auch ich in Grübeleien.Wo es anfangs noch recht spannend und fesselnd war, wurde es dann jedoch allmählich langatmig.Der Sog verlor sich und ich brauchte letztendlich einige Zeit um überhaupt vorwärts zu kommen.Doch ich gab nicht auf und ergründete Black Springs und ihre Bewohner.Besonders Tyler und Steve haben mir dabei wirklich gut gefallen. Was auch ihre Entwicklung betrifft, denn diese ist gut spürbar. Ihr Leben,wie sie waren, hat mich wirklich bewegt und daneben spürte man auch das Unbekannte, das Grauen, das unterschwellig lauert recht deutlich.Dieses Nicht wissen, hat letztendlich auch die Ängste und Verzweiflung ausgelöst.Währendessen steigerte sich alles immer mehr.Wahn, Besessenheit, Wut, Kaltblütigkeit.Nur Grauen, stellte sich nicht wirklich ein.Doch irgendwann wurde eine neue Ebene erreicht und plötzlich überschlugen sich die Ereignisse.Es wurde spannend , explosiv und mystisch.Ich begann hinter die Fassade zu sehen, zu verstehen und begriff allmählich, worum es hier tatsächlich geht.Was uns hiermit gesagt wird, trägt tatsächlich ein Körnchen Wahrheit in sich.Und obwohl ich diese Story wirklich sehr abgedreht und surreal empfand, so hat sie mich doch auch mitgerissen und immer weiterlesen lassen.Der Autor verstand es geschickt Wendunge einzuweben, die man nicht erwartet und die dann dementsprechend doch schockieren und sprachlos machen.Er hat dabei eine sehr einnehmende und recht einfache Art zu schreiben. Es entwickelt sich ein Kopfkino, dem man nicht gewachsen ist. Man sieht Katherine und die eigene Fantasie tut ihr übriges.Man erfährt hierbei verschiedene Perspektiven, was es für mich noch gewaltiger und facettenreicher gemacht hat. Man hat keine Ahnung worauf es hinausläuft und doch weiß man ganz genau, es kann nichts gutes sein.Teilweise ist es wirklich nicht für zarte Gemüter geeignet, das es doch stellenweise etwas brutal und blutig ist. Für mich hielt es sich jedoch in Grenzen, so das es gut auszuhalten war.Letztendlich ein Roman der mich gut unterhalten konnte. Der jedoch größtenteils amüsant war. Leider kam die explosige Spannung erst ziemlich spät auf, was ich doch schade empfand. Das hätte man sehr früher einläuten können. Ebenso suchte ich die Gruselmomente zunächst vergebens, doch auch da holte der Autor nochmal auf.Leider blieben einige Fragen noch ungelöst z.b. was insbesondere Katherine betrifft.Die Charaktere sind greifbar und facettenreich gestaltet. Man kann nicht zu allen eine Bindung aufbauen, sich jedoch ein Stück weit in sie hineinversetzen und ihrem Handeln folgen.Schlussendlich ein Roman, bei dem es sich lohnt, ein Blick hinter die Fassade zu werfen.Fazit:Horror sieht anders aus.Es ist abgedreht, surreal und zeigt uns ein kleines Örtchen, das von einer Hexe beherrscht wird.Es ist amüsant, spannend und doch schlichen sich immer wieder Längen ein.Katherine ist einfach eine Klasse für sich und ich habe gerade die Momente mit ihr sehr genossen.Ebenso mit Tyler und Steve, die mir enorm gut gefallen haben und mich auch bewegen konnten.Wer hier auf eine Menge Gruselmomente hofft, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.Oder aber ihn erschreckt oder ängstigt es zutiefst.Bei mir kam dieser Effekt leider nicht gänzlich auf.Nichtsdestotrotz konnte mich "Hex" sehr gut unterhalten, amüsieren und die unterschiedlichsten Gedankengänge auslösen.Der Autor versteht es geschickt eine unheimliche und bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, Katherine überall und die Fantasie kennt dabei keine Grenzen.Man sollte die Erwartungen herunterschrauben, dann ist es eine wirklich interessante Story mit einem originellem Plot.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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