Jules Verne. Leben und Werk

von Thomas Ostwald 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Jules Verne. Leben und Werk
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Wer sich einen Überblick über alle Werke Vernes machen will und eine Sammlung von Inhaltsangaben sucht, gefällt das Buch vermutlich.

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Buchdetails

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ISBN:9783822411018
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:297 Seiten
Verlag:Pawlak

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    Ann-KathrinSpeckmanns avatar
    Ann-KathrinSpeckmannvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer sich einen Überblick über alle Werke Vernes machen will und eine Sammlung von Inhaltsangaben sucht, gefällt das Buch vermutlich.
    Leider nur eine Sammlung von Inhaltsangaben


    Vorweg:
    In meiner Bibliothek gibt es regelmäßig einen sehr billigen Verkauf von Büchern, die nicht mehr gelesen werden und nicht mehr so häufig gebraucht werden. Darunter fand ich auch dieses Buch. Und da ich neugierig auf Jules Verne war, nahm ich es kurzentschlossen mit, obwohl es bereits von 1978 ist.
    Ich hatte und habe ehrlich gesagt keine genaue Ahnung, wen dieses Buch eigentlich anspricht: Ist es eher eine wissenschaftliche Arbeit oder tatsächlich auch für ein Publikum außerhalb der Universitäten gedacht. Ich möchte hier einfach mal mein Leseerlebnis darstellen.

    Inhalt:
    Der Titel lässt vermuten, dass ich sich um eine Biographie des berühmten Schriftstellers Jules Verne handelt, allerdings liegt der Fokus vor allem auf dem zweiten Teil des Untertitel - und zwar beim Werk. Jedes einzelne Werk, das der Autor kennt, wird inhaltlich wiedergebeben.

    "Leben"
    Aber beginnen wir mit dem ersten Teil der Unterschrift. Davon findet sich - wie schon angemerkt - leider kaum etwas. Der Autor beruft sich dabei auf die wenigen Quellen und dem Verschluss zahlreicher anderer Quellen. Die genannten Fakten sind gering: Geburtsort, Schule, eine Anekdote, Jurastudium, Ehefrau, Sohn und Stieftöchter. Dabei driftet der Autor ständig zu anderen Sachen ab, die ich nicht sonderlich relevant finde, die aber auf jeden Fall zu viel Platz einnehmen im Vergleich zur eigentlichen Biographie.
    Die paar wenigen interessanten Sachen (z.B. seine Abneigung gegen der Deutsche und der Grund dafür) werden zig Mal wiederholt. Teilweise sogar in Formulierung als wäre das etwas vollkommen Neues für den Leser, obwohl es ja vorher schon mehrfach genannt wurde. 

    "Werk"
    Die Werke wurden dagegen ausführlich behandelt. Der Autor verliert aber nur äußerst selten etwas zu dem Zusammenhang mit Verne oder bespricht sie vernünftig. Besonders am Anfang lässt er sich auf wissenschaftliche Hintergründe ein. Diese sind aber nur sehr grob und wenig verständlich. Sie wirken eher aus anderen Büchern übernommen und umformuliert ohne selbst 100 Prozentig verstanden worden zu sein. Das ist an sich total okay, denn der Autor ist ja kein Naturwissenschaftler. Aber wenn ich solche Informationen im Buch erklärt bekomme, will ich sie als Laie auch einigermaßen verstehen können, oder aber ich will sie gar nicht lesen.
    Was mich extrem genervt hat, ist die ständige Bemerkung, dass ein Werk schwach war. Wenn das so allein im Raum steht, ist das ein rein persönliches Werturteil. Und das interessiert mich überhaupt nicht, denn ich kenne den Herrn Ostwald ja nicht. Er ist ja anscheinend Literaturwissenschaftler und sollte von daher seine Meinung auch vernünftig begründen können. Aber alles, was ihm einfällt ist entweder gar nichts oder das Werk wäre langweilig bzw. besonders spannend. Ein bisschen mehr müssen Jules Vernes Bücher doch zu bieten haben, oder nicht?
    Es wäre deutlich besser gewesen, wenn nur die Hälfte der Werke wiedergegeben worden wären, aber diese dafür ein paar vernünftige Besprechungssätze bekommen hätten. 

    Satz:
    Auch der ist leider ziemlich schlecht. Allerdings spiegelt das meine heutige Sicht wieder. Das interessiert leider bis heute recht wenige Wissenschaftler. Jedenfalls wäre es eine super Idee gewesen Zwischenüberschriften zu machen, z.B. vor jedem neuen Werk, das wiedergegeben wird. (Eine Leerzeile wäre auch schon toll gewesen.) Es gibt auch sehr viele doppelte oder fehlende Lücken zwischen zwei Wörtern, sowie verschobene Satzzeichen. Rechtschreibfehler habe ich dagegen jedoch kaum gefunden.

    Bilder:
    Das wiederum hängt direkt mit den Bildern zusammen. Die finde ich größtenteils gut. Aber leider sind sie teilweise willkürlich irgendwo im Buch eingesetzt. Ein Werk wird besprochen und kein weiteres Mal genannt, aber ein Bild dazu taucht 100 Seiten Später auf. Warum? Desweiteren hätte man sich schon die Mühe machen können und vor zwei Doppelseiten mit Bild den Satz beenden und fünf Seiten später den nächsten beginnen lassen können.

    Anhang:
    Wirklich schön finde ich die Timeline. Einem Leser bringt das nicht so viel, aber jemand, der irgendetwas mit Jules Verne erarbeiten muss, wird sie weiterhelfen. Das gleiche gilt für die Bibliographie Vernes.

    Insgesamt:
    Wenn jemand ein für die Schule ein Referat über Jules Verne halten muss oder bestimmte Informationen für eine Uni-Arbeit braucht, kann ich das Buch empfehlen. Dank des Stichwortverzeichnisses lassen sich einzelne Bereich durchaus finden. Und der Inhalt wird für die Schule auf jeden Fall reichen und für die Uni einen Anfang machen.
    Zum reinen Lesen kann ich es nicht empfehlen, es sei denn es kommt einen auf Inhaltsangaben an. Aber natürlich wird da auch immer das Ende der Werke verraten. (Nur so als Warnung für Spoiler-Hasser, die Jules Vernes Werke noch lesen wollen.)

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