Thomas Persdorf Caroline und der 53. Gast

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Inhaltsangabe zu „Caroline und der 53. Gast“ von Thomas Persdorf

Interessantes Buch.

— Nimithil
Nimithil

Eine interessante Schiller-Geschichte...

— mannomania
mannomania

Anspruchsvoll, manchmal etwas langwierig, aber nicht schlecht.

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

Ein sehr anspruchsvolles Buch

— Melli274
Melli274

Interessantes Thema, aber ein Buch, für das man sich viel Zeit nehmen muss...

— Anakin
Anakin

Ein Buch für das man einige ruhige Stunden braucht, damit man alle Zusammenhänge versteht.

— Gartenfee007
Gartenfee007
  • Rezensionen
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  • Interessantes Buch - betrachtet mit gemischten Gefühlen.

    Caroline und der 53. Gast
    Nimithil

    Nimithil

    06. January 2017 um 00:37

    Caroline von Löschwitz ist eine junge Lehrerin in der DDR. Sie fährt als Vertretung für ihre Mutter zu einer Gedenkfeier von Schiller. Dort fällt sie ins Koma und ihr Leben ändert sich.Ein komplexer Schreibstil, sehr gute Recherchen und Fachbegriffe sorgen dafür, dass dies kein Buch ist welches man einmal schnell zwischendurch liest. Besonders die Recherchen zur damaligen Zeit, sowie auch Akzente sind gut in den Buch beschrieben und geschrieben. Es zeigt wie sorgfältig der Autor dabei vorgegangen ist und wie wichtig ihm dieses war. Der Nachteil ist dabei jedoch, dass ich als Leser einige Begriffe nicht kannte und so zwischendurch mal das Buch zum nachschlagen aus der Hand legen musste. Mir fehlt jedoch die Struktur in dem Buch. Es gibt keine Kapiteltrennungen, Unterteilungen und teilweise Text der ohne Absatz über zwei Seiten geht. Auch ist es an manchen Stellen sehr ausschweifend, bzw. durcheinander so dass ich mich verloren gefühlt habe, z.B. wenn Briefe zwischen Caroline und ihren Freund geschrieben werden könnte man diese in einer anderen Schrift hervorheben. So muss man als Leser erst einmal erkennen worum es sich handelt, was zwar mit dem Verlauf leichter fiel aber immer noch unangenehm war. Man lernt zwar einiges über die Vergangenheit, allerdings war es mir zu ausschweifend und unstrukturiert.

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  • Eine interessante Schiller-Geschichte...

    Caroline und der 53. Gast
    mannomania

    mannomania

    12. December 2016 um 14:40

    Caroline und der 53. GastEin Roman von Thomas Persdorf mit 458 Seiten.Das Schriftbild ist sehr eng und klein. Dagegen ist das Cover sehr ansprechend und farblich gut gelungen.Zum Inhalt:Caroline von Löschwitz, die als junge Lehrerin in der DDR tätig ist, erhält eine Einladung zum 175. Todestag von Schiller. Auch weitgehende Verwandte und Bekannte nehmen teil.Leider kommt es am Grabe von Schiller zu einem Zwischenfall, und zwar fällt Caroline in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, hält sie sich für die Tochter von Schiller und erkennt niemand aus ihrem wahren Leben. Aber, ihr ist bewußt, dass sie Caroline aus der DDR ist. Als Therape nach ihrem Koma schreibt sie ein Buch über Schiller, seinen Tod und das Begräbnis.In Kapiteln dazwischen erfährt der Leser Passagen über die DDR-Zeit und die Weimarer Klassik. Auch Probleme innerhalb der Familie von Löschwitz werden angesprochen.Fazit:Die Geschichten sind nicht leicht zu lesen. Der Autor hat gute Arbeit geleistet. Seine umfangreichen Recherchen haben sich gelohnt. Das Buch ist Lesern zu empfehlen, die sich für die Weimarer Klassik der beiden Dichter Schiller und Goethe interessieren.

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  • Tolle Idee, die mich leider nicht komplett überzeugen konnte...

    Caroline und der 53. Gast
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    03. December 2016 um 17:03

    Mehr oder weniger im Rahmens des Schillerjahres entstand Thomas Persdorfs Idee zu seinem Schiller-Roman "Caroline und der 53. Gast".Caroline lebt in der DDR und ist Lehrerin, anlässlich des 175. Todestags von Schiller erhält sie eine Einladung zu einer Gedenkfeier, zu der vermehrt Verwandte und Freunde der Familie eingeladen sind. Als Caroline dann am Grabe Schillers in Ohnmacht fällt ist nichts mehr so, wie es war. Caroline leidet von dem Moment an unter einer Art Gedächtnisverlust und hält sich für die Tochter von Friedrich Schiller. Um für sich aus dieser Misere zu finden, beginnt Caroline an einem Buch über Schiller, seinen Tod und seine Gebeine zu schreiben...Thomas Persdorf hat einen sehr anspruchsvollen Schreibstil, so dass es wirklich nicht einfach ist, in die Geschichte hinein zu finden und man auch etwas länger braucht (und Pausen) um as Buch zu lesen und zu verarbeiten.Die Idee ist nicht schlecht, sehr innovativ und im Rahmen des Schillerjahres 2009 natürlich sehr passend.Wer sich für Schiller und Goethe und die Geheimnisse um Schillers Tod  interessiert, sollte sich "Caroline und der 53. Gast" einmal genauer ansehen.

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  • Ein anspruchsvolles und ungewöhnliches Buch

    Caroline und der 53. Gast
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    25. November 2016 um 10:35

    "Eindrucksvoller und originellster Buch-Beitrag des Schillerjahrs 2009" steht auf dem Cover und das ist eine ziemliche gute Beschreibung für dieses Buch.Die DDR in den 80er Jahren: die junge Lehrerin Caroline begibt sich auf eine spannende Forschungsreise: Wer fälschte und stahl Schillers Schädel? Es handelt sich um einen historischen Kriminalfall, bei dem möglicherweise Goethe der Täter war.Ich habe relativ lange gebraucht um dieses 458 Seiten starke Werk zu lesen, denn es ist in der Tat kein gewöhnlicher Roman. Der Schreibstil ist etwas eigenwillig, irgendwie besonders. Aber ich finde, so spiegelt er das Leben in der DDR der 80er Jahre wunderbar wieder. Caroline ist eine sympathische Protagonistin, die der Autor nicht besser hätte zeichnen können. Ab etwa der Mitte des Buches wird es für ein bisschen schlechter. Alles wird in die Länge gezogen und komplizierter. Man verliert leicht den Faden und das Interesse an der Geschichte, aber zum Ende hin fügt sich alles wieder wunderbar zusammen.So kann ich guten Gewissens 4 von 5 Sternen geben. das Lektorat sollte das Buch aber noch mal dringend überarbeiten.Ich empfehle das Buch allen Fans von Goethe und Schiller, sowie Lesern, die gerne in die Geschichte der DDR eintauchen.

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  • Leserunde zu "Caroline und der 53. Gast" von Thomas Persdorf

    Caroline und der 53. Gast
    tomdorf

    tomdorf

    Wer Lust hat Schiller, Goethe, Herzog Carl August und anderen Zeitgenossen der Weimarer Klassik zu begegnen, gleichzeitig die DDR zu erleben und in die Zeit der friedlichen Revolution zu blicken, ist herzlich eingeladen zu meiner ersten Leserunde.Alles dreht sich um den Aufrechten, um Friedrich Schiller,und um Caroline, eine junge Lehrerin in der DDR der 80 iger Jahre auf der Suche nach der Wahrheit: Stehen wir in Weimars Fürstengruft vor einem Sarkophag mit nicht zu Schiller gehörenden Gebeinen? Und wieso gab es eine Zeitlang zwei tote Schiller in der Gruft? Hat Carolines Urgroßvater recht, wenn er behauptet: Der Schädel ist nicht ächt ? Rätsel über Rätsel. Caroline aber sucht nicht nur nach Schillers Schädel und Gebeinen, schließlich ist sie eine junge, lebenslustige Frau. Beziehungsglück, Liebesleid und Liebesjubel gehören ebenso zur Handlung des Romanes wie Totengruft und Totenmasken, wie das Leben in der Weimarer Klassik und das Wir sind das Volk der friedlichen Revolution. Alles ist ineinander geflochten und gewebt zu einer Geschichte, die Euch berühren und mitneh-men soll.Ich verlose 20 Bücher und hoffe auf Euer Interesse. Bewerbt Euch, um mitdiskutieren zu können. Wer eine Rezension erarbeitet und sagt, auf welcher Plattform er sie veröffentlichen möchte, hat beste Chancen bei der Verlosung.

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  • Caroline und der 53. Gast

    Caroline und der 53. Gast
    Melli274

    Melli274

    19. November 2016 um 16:55

    Das Buch hat 458 Seiten und ist im Engelsdorfer Verlag erschienen. Es ist geschrieben von Thomas Persdorf. Es geht um Caroline, die auf einer Gedenkfeier zusammenbricht und daraufhin sich für Schillers Tochter hält.Sie schreibt ein Buch über Schiller und taucht tief in die Geschichte ein. Man erfährt viel über die DDR und die Zeit der Weimarer Klassik.Die Geschichte ist nicht leicht zu lesen, ich musste immer mal wieder unterbrechen, wieder nachlesen und auch sonst dem Buch meine volle Aufmerksamkeit schenken.Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne auch in die Geschichte eintaucht und anspruchsvolle Sachen liest.

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  • Was geschah mit Schillers Schädel?

    Caroline und der 53. Gast
    Anakin

    Anakin

    08. November 2016 um 13:18

    Mit einer Einladung für die Schillerfeier nach Weimar fängt alles an: Caroline von Löschwitz, eine junge Lehrerin aus der DDR, nimmt an der Gedenkfeier teil, weil dort u.a. ihr verstorbener Urgroßvater Hermann Welcker geehrt werden soll. Aufgrund einer Überzuckerung fällt diese vor Ort jedoch ins Koma. Und damit fängt die eigentliche Geschichte erst richtig an. Caroline leidet danach an Prosopagnosie, kann also Gesichter nicht erkennen, und hält sich zudem für Schillers Tochter. Als Therapie schreibt sie ein Buch über Schiller, bei dessen Recherche sie tiefgründig in die Geschichte des bekannten Dichters der Weimarer Klassik eintaucht, und so stellt sich irgendwann die Frage, was passierte wirklich mit Schillers Schädel? Hat ihr Urgroßvater recht, wenn er sagt: "Der Schädel ist nicht ächt?" Und was hat Goethe mit der ganzen Sache zu tun? Dieses Buch durchleutet nicht nur die Zeit der Weimarer Klassik, sondern auch die Zeiten der DDR. Das Buch ist gesprikt mit einigen Höhen und Tiefen innerhalb Familie von Löschwitz, die in "Nebenkapiteln" ebenfalls aufgezeigt werden. Das Thema ist fü Freunde der "Weimarer Klassik" sehr interessant und man nimmt viel Wissen mit. Allerdings habe ich an diesem Buch sehr lange gelesen, da es viel Zeit in Anspruch nimmt. Man blättert immer wieder mal einige Kapitel zurück, versucht, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Medizinische Fachbegriffe, die die Dialoge lebendiger wirken lassen wollen, müssen dann auch erstmal gegoogelt werden, wenn man Laie ist. Ein Glossar wäre hier gut gewesen. Alles in allem hat sich der Autor viel Mühe gemacht und gute Recherchearbeit geleistet, an der ein oder anderen Stelle hätte ich das Buch jedoch kürzer gefasst und den ein oder anderen (für mich überflüssigen Dialog) einfach ausgelassen. Für das gelungene Cover gibt es einen Punkt, für das interessante Thema und die gute Recherche ebenfalls. Punktabzug wegen des Lektorats, das hier teilweise nicht sauber gearbeitet hat sowie des Geschichtaufbaus, in dem man sich doch hin und wieder verloren gefühlt hat.

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  • Ist der Schädel "ächt"?

    Caroline und der 53. Gast
    Neemar

    Neemar

    29. October 2016 um 22:27

    Der Roman "Caroline und der 53. Gast" wurde von Thomas Persdorf geschrieben und erschien 2009 im Engelsdorfer Verlag. In diesem Buch entwickelt sich aus der Geschichte heraus ein neues Buch, in dem versucht wird ein altes Geheimnis rund um Schiller zu lüften.Caroline ist eine junge Lehrerin in der DDR und bekommt eines Tages eine Einladung zu der Schillerfeier anlässlich seines 175. Todestages. Zu dieser Feier sind weitesgehend Verwandte und Bekannte eingeladen, so auch Caroline. Als der Tag nun gekommen war und sie an der Feier teilnahm, kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Am Grabe Schillers fällt Caroline in Ohnmacht und nachdem sie wieder aufgewacht ist, leidet sie an einer Art Amnesie. Sie hält sich für Caroline von Schiller, Schillers Tochter. Sie erkennt keine Gesichter mehr aus ihrem wahrem Leben. Mit der Zeit kommt jedoch die Erkenntnis, dass sie Caroline aus der DDR ist. Gesichter erkennen tut sie jedoch weiterhin nicht. Um ihr wahres Leben von dem Schiller-Leben trennen zu können beginnt sie ein Buch zu schreiben. Das Buch handelt von Schiller und seinem Begräbnis und rollt dabei das Mysterium rund um seinen wieder ausgegrabenen Schädel auf, wobei sich immer wieder die Frage stellt: Ist der Schädel "ächt"?Die Geschichte rund um Caroline ist keine Geschichte für zwischendurch. Es fordert Konzentration und höchste Aufmerksamkeit. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und wenn man sich darauf einlässt, fühlt man sich auch mit dem Geschriebenen verbunden. Was mich gestört hat war, dass es mir ein wenig an der Struktur gefehlt hat. Ich habe mich teilweise orientierungslos gefühlt, was dann im Endeffekt den Lesefluss unterbrochen hat. Die Idee hinter dem Buch finde ich klasse. Ein Buch in einem Buch entstehen zu lassen und somit auch historisch viele spannende und interessante Fakten einfließen zu lassen fand ich sehr gut. Zudem ist auch rund um Caroline sehr viel passiert, sei es in ihrer Familie oder in der Liebe, sodass der Fokus nicht nur auf dem "Schiller-Geschehen" lag. Es gab viele Momente des Mitfühlens und viele Momente, die mich nachdenklich zurück gelassen haben.Mein Fazit: Für alle zu empfehlen, die sich für die Weimarer Klassik rund um Schiller und Goethe interessieren und dabei trotzdem nicht auf eine erzählende Geschichte drum herum verzichten wollen. Mir persönlich war es ein wenig zu schleppend, habe jedoch auch vieles aus dem Buch mitnehmen können. Kurz und knapp: 3 Sterne! :) 

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  • Wo ist der Schädel Schillers ??

    Caroline und der 53. Gast
    Gartenfee007

    Gartenfee007

    23. October 2016 um 16:47

    Klappentext:Wer fälschte und stahl Schillers Schädel ? Eine junge Lehrerin in der DDR der achtziger Jahre durchdenkt und durchlebt die sonderbare Wanderung von Friedrich von Schillers sterblichen Resten.Ein Buch im Buch entsteht: Das Leben der Caroline von Löschwitz im Leibzig der Vorwenezeit auf der einen Seite, der rätselhafte Totentanz von Schillers Gebeinen auf der anderen. Ein historischer Kriminalfall. War Goethe der Täter ??Meine Meinung:Das Buch war wirklich lesenswert und ist nicht nur für Schiller- Fans !! Auf ein unerwartetes Ende kann man sich wirklich freuen.

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