Neuer Beitrag

Nimithil

vor 6 Monaten

(12)

Caroline von Löschwitz ist eine junge Lehrerin in der DDR. Sie fährt als Vertretung für ihre Mutter zu einer Gedenkfeier von Schiller. Dort fällt sie ins Koma und ihr Leben ändert sich.


Ein komplexer Schreibstil, sehr gute Recherchen und Fachbegriffe sorgen dafür, dass dies kein Buch ist welches man einmal schnell zwischendurch liest. Besonders die Recherchen zur damaligen Zeit, sowie auch Akzente sind gut in den Buch beschrieben und geschrieben. Es zeigt wie sorgfältig der Autor dabei vorgegangen ist und wie wichtig ihm dieses war. Der Nachteil ist dabei jedoch, dass ich als Leser einige Begriffe nicht kannte und so zwischendurch mal das Buch zum nachschlagen aus der Hand legen musste. 


Mir fehlt jedoch die Struktur in dem Buch. Es gibt keine Kapiteltrennungen, Unterteilungen und teilweise Text der ohne Absatz über zwei Seiten geht. Auch ist es an manchen Stellen sehr ausschweifend, bzw. durcheinander so dass ich mich verloren gefühlt habe, z.B. wenn Briefe zwischen Caroline und ihren Freund geschrieben werden könnte man diese in einer anderen Schrift hervorheben. So muss man als Leser erst einmal erkennen worum es sich handelt, was zwar mit dem Verlauf leichter fiel aber immer noch unangenehm war. 

Man lernt zwar einiges über die Vergangenheit, allerdings war es mir zu ausschweifend und unstrukturiert.

Autor: Thomas Persdorf
Buch: Caroline und der 53. Gast
Neuer Beitrag