Thomas Peter Bauernopfer

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Inhaltsangabe zu „Bauernopfer“ von Thomas Peter

Ein klassischer Suizid, lautet das Urteil der Kripo Ingolstadt. Genau das Richtige für einen wie Charly Valentin und sein noch unerfahrenes Team. Der junge Kommissar stürzt sich mit Feuereifer in die Arbeit, und sein Misstrauen wird belohnt: Dass der Bauer Josef Bichler tot in seinem Kuhstall liegt, erweist sich als Resultat eines brutalen Anschlags. Mehrere Verdächtige findet Charly Valentin bereits in der Familie, in der nur wenig Trauer herrscht. Doch auch in seinem weiteren Umfeld hatte der Tote viele Feinde. Und keiner weint ihm eine Träne nach. Aber was hat es zu bedeuten, dass mit der Tatwaffe vor Jahren ein bislang unaufgeklärter Mord begangen wurde? Starb Josef Bichler aus Habgier, war Rachsucht das Motiv - oder tötete ihn seine Vergangenheit?

Ein überraschendes Krimi-Highlight und für mich ein absoluter Buchtipp.

— Tammy1982

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  • Ein überraschend kurzweiliger, amüsanter und spannender Regionalkrimi

    Bauernopfer

    Tammy1982

    14. September 2015 um 16:42

    Der Bauer Josef Bichler wird in einem Stadtteil von Ingolstadt erschossen in seinem Stall aufgefunden und im ersten Moment deutet alles auf einen Selbstmord hin. Der Kommissar Charly Valentin und sein Team fangen trotzdem an zu ermitteln und müssen schon bald feststellen, dass doch nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Dabei müssen sie sich gleichzeitig auch noch um den alltäglichen Kram kümmern, da ihr Fall erstmal als nicht wichtig eingestuft wird, den nervigen Papierkram erledigen und nebenbei auch noch dafür Sorgen, dass sie nicht zu viele Überstunden machen. Kein Wunder, dass man da manchmal einen ordentlichen Döner zu Mittag braucht, auch wenn die anderen Kollegen den Geruch nicht so gut finden. Charly Valentin heißt eigentlich "Georg" mit Vornamen. Aber während seine Frau ihn in guter bayrischer Manier "Schorschi" nennt, haben die Kollegen erstmal die Ähnlichkeit zu "Karl Valentin" hergestellt und aus dem "Karl" schließlich einen "Charly" gemacht. Auch in guter bayrischer Manier. Sein Kollege Helmuth, der als einziger das Datenerfassungsprogramm bedienen kann, es aber deswegen trotzdem nicht mag, flucht die meiste Zeit mit "Zefix" vor sich hin und die junge Kollegin Sandra versucht immer mal wieder auf gesunde Ernährung zu Mittag umzustellen. Ich muss gestehen, dass ich eher skeptisch an den Roman herangegangen bin, da ich eigentlich nicht so der Krimileser bin und den vielen Regionalkrimis eher skeptisch gegenüber stehe. Da Ingolstadt aber meine Heimatstadt ist, konnte ich dann doch nicht widerstehen und war ziemlich schnell von dem Buch gefangen. Charly ist ein total sympathischer Kommisar, der zum Teil sehr spannende Ermittlungsmethoden an den Tag legt und sich oft darüber freut, dass er nicht den Kommissaren aus dem Fernsehen entspricht und damit keine drogenabhängigen Kinder hat und auch nicht geschieden ist. Seine Kollegen sind auch alle herrlich sympatisch und ich konnte mir ziemlich schnell ein gutes Bild von der Polizeiarbeit und dem Kommissariat machen. Dabei werden, wie schon erwähnt, oft herrliche Vergleiche mit TV-Serien gezogen, die dann als sehr dramatisch, aber leider im wahren Leben nicht richtig, gezeichnet werden und auch schön Ingolstädter Eigenheiten amüsant beleuchtet. Für jemanden, der aus Ingolstadt kommt, ist es eine Freude darüber zu lesen. Gleichzeitig sind die Andeutungen auch ohne Kenntnisse der Stadt gut zu verstehen und ich bin mir sicher, dass auch Nicht-Ingolstädter ihre helle Freude an dem Buch hätten. Trotz aller Augenzwinkerei und amüsanten Einschüben, wird der Fall ordentlich aufgeklärt und ich muss gestehen, dass ich bis kurz vor Schluss keine Ahnung hatte, wer den jetzt wirklich hinter dem Mord steckt und inwiefern der kryptische Prolog irgendeinen Zusammenhang mit dem Rest der Geschichte hat. Sehr gekonnt, hat der Autor auch einige verwirrende Fährten gelegt und die Auflösung am Ende war für mich sehr überraschend. Alles in allem ein herrlich kurzweiliger, amüsanter und dabei doch auch spannender Regionalkrimi, der mir einige vergnügliche Lesestunden beschert hat. Teil 2 "Teufelsstein" habe ich mittlerweile auch schon gelesen und bin genauso begeistert. Für mich jetzt schon ein überraschendes Highlight in diesem Jahr und ein eindeutiger Buchtipp.

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  • Ingolstadt Krimi mit Schwächen

    Bauernopfer

    Stephanus

    05. August 2014 um 09:32

    Als die Leiche des Bauern Bichler im Stall gefunden wird und er in der Hand eine Pistole hält geht die Kripo zunächst von einem Routinefall und damit Selbstmord aus. Der Ermittler Valentin glaubt nicht so richtig daran und zusammen mit seiner jungen Kollegin Sandra und Helmuth nehmen sie die ersten, routinierten Ermittlungsarbeiten auf uns es beginnt sich allmählich zu verfestigen, dass es Mord war. Der Kreis der Verdächtigen ist lang und lange tappt die Kripo im Dunkeln, bevor dann ein entscheidender Hinweis eingeht und der Fall gelöst werden kann. Der Autor schildert in einer einfachen, sachlichen und auch ein wenig nüchternen Sprache die Handlung, die sich vielfach auf das Beschreiben von Polizeiroutinearbeiten bei Ermittlungen beschränkt. Darunter leidet die Spannung des Buchs, aber die normale Ermittlungsarbeit ist eben nicht immer spannend. Als Regionalkrimi gewinnt das Buch dadurch, dass für Kenner der Region die Schauplätze vor Augen sind. Ein durchschnittlicher Krimi mit einem Stern Bonus für die Region Ingolstadt.

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  • Rezension zu "Bauernopfer" von Thomas Peter

    Bauernopfer

    abuelita

    16. February 2013 um 21:08

    …und gleich noch ein nächster Regionalkrimi, von dem ich mir wenig erwartete und der mich sehr angenehm überraschte. Es fängt schon spannend an mit einem „dreigeteilten“ Prolog, der einen sofort ins Grübeln bringt und geht dann ganz normal weiter mit einem, wie der Chef der Kripo es nennt, „klassischen Suizid“ des Bauern Josef Bichlers. Zusätzlich beschäftigt ein anderer, sehr medienwirksamer Fall die Kripo und so bleibt nur Charly Valentin mit seinem unerfahrenen Team, um sich um diesen mysteriösen Fall zu kümmern – Selbstmord oder doch Mord? Und was bedeutet es, dass mit der Tatwaffe vor Jahren ein bislang unaufgeklärter Mord begangen wurde? Eine packende und durchgängig spannende Geschichte hat der Autor hier zu Papier gebracht. Sein Schreibstil ist klar, flüssig und verständlich und man kann auch davon ausgehen, dass er weiss, wovon er schreibt; war er doch lange Jahre selbst bei der Kripo in Ingolstadt. Die Charaktere - sehr schön ausgearbeitet und es gibt auch viel zu Schmunzeln. Zudem ist auch die Auflösung am Schluss durchaus logisch und nachvollziehbar. Und ich suche immer noch…nach einem weiteren Roman von diesem Autor, aber leider habe ich bisher nichts gefunden….

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