Thomas Pierce

 3.4 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Die Leben danach, Die Leben danach: Roman und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Leben danach

 (33)
Neu erschienen am 18.02.2019 als Hardcover bei DuMont Buchverlag.

Die Leben danach: Roman

 (1)
Neu erschienen am 18.02.2019 als E-Book bei DUMONT Buchverlag.

Alle Bücher von Thomas Pierce

Die Leben danach

Die Leben danach

 (33)
Erschienen am 18.02.2019
Die Leben danach: Roman

Die Leben danach: Roman

 (1)
Erschienen am 18.02.2019
Hall of Small Mammals: Stories

Hall of Small Mammals: Stories

 (0)
Erschienen am 12.01.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Pierce

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Rezension zu "Die Leben danach" von Thomas Pierce

Ewig leben oder für immer etwas tot sein
DonnaVivivor 2 Stunden

Schockierend fängt die Geschichte von Thomas Pierce an, die kurze Episode mit dem brennenden Hund wirkt genauso aufwühlend, wie der Patient, Jim Byrd, der in einem Krankenhaus zu sich kommt und seinen eigenen Tod nicht fassen kann. Es ist ja schließlich auch nicht ganz alltäglich, wiederbelebt zu werden.

In Jims Welt wird Sterben auf ein elektrisches Problem reduziert. Mit seinen zynischen Kommentaren kann er dennoch nicht ganz vernebeln, dass er aus seinem neuen Leben mit HeartNet (ein Herzimplantat – die Spitzentechnologie, die sein Herz am Laufen hält) eine Herzensangelegenheit macht. Trotz ironischen Bemerkungen fällt Jim der Umgang mit der gegebenen Situation schwer.

Am Rande der Verzweiflung entwickelt sich Jims Geschichte dennoch langsam zu einer sehr herzlichen Erzählung, die emotional auf festen Fundamenten ruht. Der persönliche Grundton des Ich-Erzählers ist bewegend und stellenweise verursacht er sogar Gänsehaut. Die mystischen Elemente, das Thema um das Leben nach dem Tod, ruhelose Geister, Todesfälle und beunruhigende Zukunftsvisionen sorgen für nachdenkliche und ebenso verwirrende Momente.

Sehr menschlich, sehr direkt und überwältigend.

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Rezension zu "Die Leben danach" von Thomas Pierce

Was passiert nach dem Tod?
katrin297vor 17 Stunden

Was passiert nach dem Tod? Früher oder später beschäftigt sich jeder mal mit dieser Frage. Jeder geht damit unterschiedlich um. Heute, 18.02.2019, erscheint der Roman "Die Leben danach" von Thomas Pierce, das sich mit diesem Thema auseinander setzt.
Inhalt:
Nach dem der Protagonist, Jim Byrd, einen Herzstillstand erleidet, lässt ihn die Frage was passiert nach dem Tod nicht los. Er hat keine Nahtoderfahrungen erlebt und das beunruhigt ihn.
Er begibt sich auf eine Suche nach Antworten und seine alte Schulfreundin, Annie , hilft ihm dabei. Die Suche ist kompliziert, schließlich ist das Leben kompliziert und der Tod scheinbar auch. Während ihrer Suche machen die beiden Bekanntschaft mit Geistern, Hologrammen, einer Physikerin und der Kirche der Suchenden.
Meine Meinung:
Das surrealistisch angehauchte Cover ist mir gleich ins Auge gestochen. Der Klappentext klang auch sehr interessant und hat mich neugierig gemacht. Ich musste mich nicht lange rein lesen, ich war sofort in der Geschichte drin und fühlte mich wohl. Der Protagonist war mir sofort sympathisch und seine Ängste könnte ich gut nachvollziehen. Hier geht es nicht nur um die Frage , was passiert nach dem Tod. Es ist auch eine gewisse Suche nach dem Sinn des Lebens. Beide Fragen finde ich sehr interessant, wichtig und philosophisch. Philosophisch ist das Buch auf jeden Fall , aber die Dosis an Philosophie stimmt genau.
Der Autor, Thomas Pierce , schreibt wahnsinnig einfühlend, so dass man die Emotionen förmlich spüren kann. Gleichzeitig ist der Schreibstil nüchtern und witzig. Die Witze und die Ironie peppen das schwierige Thema auf. Auch die Nüchternheit ist gut eingesetzt, so wirkt es nicht zu deprimierend.
Thomas Pierce wagt sich an ein sehr schwieriges Thema, über das sich viele gar nicht wagen zu reden. Es ist ein sehr unterhaltsamer und philosophischer Roman, der mich zum Nachdenken anregte.

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Rezension zu "Die Leben danach: Roman" von Thomas Pierce

Die Frage nach dem Jenseits
Frau_Fuchsvor 21 Stunden

Jim Byrd führt ein normales Leben – bis er plötzlich stirbt. Wenige Minuten ist er tot, weil sein Herz aufgehört hat zu schlagen. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, beschäftigt ihn eine Frage: Warum kann er sich in den Minuten seines Sterbens an nichts erinnern?  Warum hat er keinen Gott gesehen, kein weißes Licht, nichts?

So führt ihn nicht nur seine Obsession, sein Herz mittels einer App zu überwachen, zu der Frage was eigentlich nach dem Tod kommt. Er beschäftigt sich mit allerhand paranormalen Theorien, um herauszufinden ob die Seele in mehreren Zeitschienen gleichzeitig existiert und ob man Kontakt zu den Verstorbenen aufsuchen kann. Seine Frau Annie beschäftigt diese Frage ebenfalls, seit ihr erster Mann gestorben ist, und so begeben sie sich gemeinsam auf die Suche nach Daisy-Teilchen und paranormalen Erscheinungen.

Ein futuristischer und philosophischer Roman, der sich mit dem Leben nach dem Tob beschäftigt und damit, was wir eigentlich sind.

Dabei werden die Grenzen der menschlichen Existenz immer weiter aufgeweicht, Menschen werden als Hologramme eingesetzt, die kaum von echten Personen aus Fleisch und Blut zu unterscheiden sind, durch die man jedoch durchlaufen kann. Maschinen existieren, durch die man Kontakt zu Verstorbenen aufnimmt, indem man seine Existenz so weit auflöst, dass man selbst nur noch zu wenigen Prozent aus Materie besteht.

Etwa bis zur Hälfte des Buches fiel es mir als Leser schwer, den eigentlichen Punkt des Autors nachzuvollziehen und zu verstehen, worauf er hinauswill. Viele Szenen wurden unnötig in die Länge gezogen, gepaart mit physikalischen Erklärungen über das Sein.

Ab der zweiten Hälfte hat mich das Buch gepackt, der Frage über das Sein nach dem Tod wurde bedeutend anschaulicher auf den Grund gegangen. Auch den Existenzen abseits des Protagonisten wurde auf den Grund gegangen und haben auf den letzten Seiten Sinn ergeben.

Letztendlich muss ich sagen, dass sich das Buch gelohnt hat – denn nach dem Beenden des Romans bleibt eine diffuse Stimmung zurück, ein Grübeln und dass der Leser sich selbst die Frage stellt, ob er sich ein Leben nach dem Tod vorstellen kann und was er tun würde, wenn er die Möglichkeit hätte Verstorbene zu kontaktieren.

Allerdings hätte diese faszinierende Thematik etwas besser umgesetzt und eingebettet werden können.

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