Thomas Piketty

 4,4 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf

Thomas Piketty ist Direktor an der École des hautes études en sciences sociales und Professor an der École d’économie in Paris. Sein Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" wurde in 40 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 2,5 Millionen mal verkauft. Im September erscheint sein neues Buch "Eine kurze Geschichte der Gleichheit".

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Gleichheit (ISBN: 9783406808647)

Eine kurze Geschichte der Gleichheit

 (4)
Neu erschienen am 14.03.2024 als Taschenbuch bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Thomas Piketty

Cover des Buches Das Kapital im 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406801044)

Das Kapital im 21. Jahrhundert

 (18)
Erschienen am 03.01.2023
Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Gleichheit (ISBN: 9783406808647)

Eine kurze Geschichte der Gleichheit

 (4)
Erschienen am 14.03.2024
Cover des Buches Kapital und Ideologie (ISBN: 9783406745713)

Kapital und Ideologie

 (3)
Erschienen am 11.03.2020
Cover des Buches Kapital und Ideologie (ISBN: 9783964281746)

Kapital und Ideologie

 (2)
Erschienen am 31.07.2023
Cover des Buches Ökonomie der Ungleichheit (ISBN: 9783406750014)

Ökonomie der Ungleichheit

 (2)
Erschienen am 25.11.2021
Cover des Buches Die Schlacht um den Euro (ISBN: 9783406675270)

Die Schlacht um den Euro

 (2)
Erschienen am 12.03.2015
Cover des Buches Der Sozialismus der Zukunft (ISBN: 9783406777349)

Der Sozialismus der Zukunft

 (1)
Erschienen am 31.01.2023

Neue Rezensionen zu Thomas Piketty

Cover des Buches Kapital und Ideologie (ISBN: 9783964281746)
Aus-Liebe-zum-Lesens avatar

Rezension zu "Kapital und Ideologie" von Claire Alet

Verständlich, prägnant und anschaulich
Aus-Liebe-zum-Lesenvor 8 Monaten

Wie gelingt eine gerechtere Welt? Claire Alet und Benjamin Adam machen in ihrer Graphic Novel „Kapitel & Ideologie“ die Thesen des Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Piketty aus dessen gleichnamigen Werk erlebbar.

Anhand der Familiengeschichte einer reichen französischen Familie führt uns die Handlung vom ausgehenden 18    Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Dabei werden die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen seit der französischen Revolution erklärt. Es geht um den Adel, Industrialisierung, Kolonialismus, Kriege, Steuern und Sozialleistungen. Trotz des umfangreichen und teilweise schwierigen Stoffs wird alles prägnant und verständlich erklärt.  

Besonders interessant finde ich die Vorschläge Thomas Pikettys, wie eine gerechtere Verteilung des Vermögens in der Gesellschaft durch relativ einfache Maßnahmen möglich wäre.

Ich bin begeistert, wie die Autorin Claire Alet und der Comiczeichner Benjamin Adam auf so unfassbar interessante und anschauliche Weise komplexe geschichtliche, wirtschaftliche und soziologische Zusammenhänge erklären. Ich lege diese tolle Graphic Novel wirklich allen sehr ans Herz. Wer bislang nichts mit Comics anfangen konnte, wird erstaunt sein, wie hilfreich das Zusammenspiel von Text und Bild für das Verständnis ist. Große Leseempfehlung!

Cover des Buches Rassismus messen, Diskriminierung bekämpfen (ISBN: 9783406788758)
Welpemaxs avatar

Rezension zu "Rassismus messen, Diskriminierung bekämpfen" von Thomas Piketty

Thomas Piketty 'Rassismus messen - Diskriminierung bekämpfen'
Welpemaxvor 2 Jahren

Ein sehr kurzes Buch und auch ein sehr wichtiges Thema, vielleicht hatte ich auch falsche Erwartungen insgesamt, aber im Groß und Ganzen war es gut. Gut zu lesen, gut zu verstehen und doch bin ich nicht ganz zufrieden, weil das Thema mir zu kurz vorkommt, weil das Thema teilweise mit bekannten Wissen füllt (Racial Profiling zum Beispiel). Es gibt im Buch für mich auch neue Aspekte, die interessant waren. Ich beschäftige mich gerne mit Denkstrukturen und Denkanstößen in Büchern, aber ich glaube ich fände es auch immer besser, wenn ein Problem nicht nur aufgedeckt, sondern auch eine politische Lösung bzw. ein möglicher Weg aufgezeigt wird um ein solches Problem zu lösen, aber das soll jetzt nicht allgemein negativ bewertet werden, denn in den wenigsten Büchern findet sich dann noch ein konkreter Vorschlag.

Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Gleichheit (ISBN: 9783406790980)
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Rezension zu "Eine kurze Geschichte der Gleichheit" von Thomas Piketty

Ein Lesegenuss auch für klassische Romanleser*innen, den man sich als aufgeklärter Mensch nicht entgehen lassen sollte
_leserin_vor 2 Jahren

Romane erzählen Geschichten, die uns emotional bewegen. Fachbücher analysieren Probleme im Kleinen und Großen. Und dann gibt es Werke, die in epochaler Weise beides in sich vereinen und die Menschheit bewegen und enormes „globales“ Veränderungs- und Gestaltungspotential haben. Da fällt mir die Bibel ein, aber auch das Werk von Karl Marx, gleichviel ob bzw wie religiös oder politisch der Einzelne denkt oder ist.

Die voluminösen Piketty-Bände über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ und „Kapital und Ideologie“ habe ich zwar zur Hand genommen, aber bald wieder zur Seite gelegt, weil ich sie als für mich als zu technisch-wissenschaftlich wahrgenommen habe.

„Eine kurze Geschichte der Gleichheit“, zwar über 250 Seiten lang, konnte ich nicht anders als verschlingen. Da wird eine große Erzählung geliefert, die ergreift und im positivsten Sinn romanhaften Charakter hat, weil sie menschliche Schicksale und Nöte, Chancen und Ungerechtigkeiten in anschaulicher Weise greifbar macht. Das wirtschaftswissenschaftliche „Beiwerk“ ist verständlich und seriös mitverpackt, wodurch diese große Erzählung nichts an Spannung verliert. Ganz im Gegenteil. Was in China schlecht, aber auch gut läuft, welche wirtschaftlichen Aufschwung Europa nach und trotz, ja teilweise wegen den beiden Weltkriegen 1920 bis 1980 genommen hat und wie es geht, dass seither wieder die Reichen reicher und die Armen ärmer werden --- als das liest sich wie eine fundierte, immer wieder gut belegte Geschichte der Menschen dieser Welt und der partizipativen, egalitären, ökologischen und  kulturellen Möglichkeiten, die uns allen global offenstehen, wenn wir mehr Gleichheit in unserer Welt zulassen.

Ein Lesegenuss auch für klassische Romanleser*innen, den man sich als aufgeklärter Mensch nicht entgehen lassen sollte.


Übersetzung aus dem Französischen: Stefan Lorenzer


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