Thomas Piper

Lebenslauf

Tommi Piper wurde als Synchronstimme von 'Alf' berühmt, ist aber unter anderem auch die deutsche Stimme von Nick Nolte und Jeff Bridges. Der ausgebildete Schauspieler trat schon 1952 als so genannter 'Jungschauspieler' beim NWDR-Kinder-Hörfunk vors Mikrofon. Erste Jugend-TV-Rollen und Synchronangebote folgten. Seine Leidenschaft für Ukulele, Banjo und Gesang führten ihn zu Jazz-Formationen. Außerdem spielt das Multitalent in beliebten TV-Serien mit ('Großstadtrevier', 'Tatort', 'Der Kommissar', 'Soko' usw.), steht auf der Bühne und entwickelt eigene Shows, erfindet Buch- und CD-Projekte und hat als Absolvent der Meisterschule für Mode Hamburg auch das Malen für sich entdeckt. Zuletzt sprach er für den Hörverlag "Walk of Fame"(2008) von Ulrich Bassenge. Tommi Piper lebt heute in München.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Thomas Piper

Cover des Buches Die Kinderfrau (ISBN: 9783257802641)
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Rezension zu "Die Kinderfrau" von Petros Markaris

Wedma
Eine spannende, atmosphärische Geschichte!

So ein atmosphärischer Krimi, der auch von der griechisch-türkischen Geschichte ein gutes Stück preisgibt. Als Hörbuch wunderbar.

Klappentext beschreibt die Eckpunkte recht gut: „Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe – sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach ›Konstantinopel‹, in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern – einem schönen und einem hässlichen.  
 Petros Markaris präsentiert mit ›Die Kinderfrau‹ einen Roman voll Nostalgie – sein bisher persönlichstes Buch.“

Eigentlich ist es nicht unbedingt ein Krimi im klassischen Sinne. In diesem Fall macht es nichts aus. Es ist eine faszinierende und atmosphärische Geschichte einer einfachen Frau, die ihr Leben lang geschuftet hat, u.a. auch als Kinderfrau, und nun, am Ende ihrer Tage wollte sie es nochmals wissen.

Solch tiefe Einblicke in das eher schwierige griechisch-türkische Verhältnis, die treffende Vergleiche der Mentalität der beiden Nationen bekommt man nicht alle Tage in einer krimiähnlichen Geschichte serviert.  Bezeichnend war, dass der Autor Petros Makaris Wert darauflegte, bei all den Unterschieden auf die Gemeinsamkeiten hinzuweisen, von denen es nicht so wenige gibt, wenn man darauf achtet.

Ansonsten trifft man hier alle Elemente eines gelungenen Regio-Krimis: Besuch der Sehenswürdigkeiten, gleich zu Anfang ist Charitos mit seiner Frau und noch paar Leuten in der Hagia Sophia. Da werden schon einige Dinge zur Geschichte erzählt. Später gehen sie mit einer ortskundigen Bekannten einkaufen. Tipps zum erfolgreichen Feilschen auf dem Bazar inkl.

Die Schicksalsgeschichten mehrerer einfacher Leute wurden auch in den Erzählteppich eingewoben. Das Essen taucht oft genug auf und die Themen rund um das Essen, griechisch wie türkisch: was man isst, wie man isst usw. Charitos reist durch die Türkei, da werden die Schauplätze bildhaft und lebendig präsentiert.

Eigentlich ist Charitos nur zu Besuch in Istanbul. Er wird aber gebeten, als Beobachter bei den Ermittlungen der lokalen Polizei mitzuwirken. Klar, dass er es nicht beim passiven Beobachten belässt. Sonst wäre es wohl zu keiner Aufklärung gekommen und die Person, die hinter den Morden steckt, wäre auch nicht so schnell gefunden.

Die Art zu erzählen ist zwar leicht ausufernd, aber nur sehr leicht. Ich weiß nicht, ob ich diesen Krimi gelesen hätte, aber hören konnte ich ihn nebenbei ganz wunderbar. Tommi Piper hat toll gelesen und diese Geschichte vor meinem inneren Auge aufleben lassen. Gern höre ich weitere Bücher in seiner Darbietung.

Es gibt noch mehrere Fälle mit Charitos. Sobald sie bei meinem Abo-Hörbücher-Anbieter auftauchen, Mitte September kommen gleich 4 Stück, höre ich sie ganz bestimmt.

 

 

Cover des Buches Küstenmorde (ISBN: 9783838777757)
Reneesemees avatar

Rezension zu "Küstenmorde" von Nina Ohlandt

Reneesemee
Morde auf der Urlaubsinsel

Abgründig, raffiniert und norddeutsch - die neue Serie von der Krimiküste

Inhalt:

Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. In einer stürmischen Nacht stirbt ein alter Mann, kopfüber aufgehängt am Quermarkenfeuer, dem kleinen Inselleuchtturm. Auch seine Frau wird brutal ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Benthien hat in seiner Dienstzeit schon viele grausame Fälle bearbeitet, doch dieser übertrifft alle. Wer steckt hinter dem Doppelmord? War es ein Racheakt? Der Kommissar und sein Team tappen im Dunkeln - bis sie auf zwei Ereignisse stoßen, die weit in der Vergangenheit liegen.


Mord auf der Urlaubsinsel Amrum, die einen machen Urlaub und die anderen müssen grausame Morde aufklären.

Ein Mann stibt in einer stürmischen Nacht doch auch seine FRau wird brutal umgebracht.
Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo übernimmt die ermittlungen mit seinem Team.


Es ist ein spannend geschriebener Roman mit fesselnden Momenten.

Cover des Buches Küstenmorde (ISBN: 9783838777757)
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Rezension zu "Küstenmorde" von Nina Ohlandt

parden
Das Grauen in der Urlaubs-Idylle...

DAS GRAUEN IN DER URLAUBSIDYLLE...

Amrum - Sonne, Watt und Meer, Urlaub und unbeschwerte Tage, Strandwanderung und Wind in den Dünen. Was sonst verbindet man schon mit der herrlichen Urlaubsinsel? Nun, Nina Ohlandt macht die schöne Insel zum Schauplatz zweier grausamer Morde. Am Quermarkenfeuer, dem kleinen Leuchtturm auf Amrum, stirbt ein Mann in einer stürmischen Nacht, kopfüber aufgehängt und vom Wind immer wieder mit dem Kopf gegen das Eisen geschlagen. Kurz darauf wird auch seine Frau tot aufgefunden, nackt an den Boden ihres Schlafzimmers genagelt und mit einem Hammer erschlagen.

John Benthien von der Flensburger Kripo beginnt zu ermitteln. Mit seinem Team mietet er sich in einem kleinen Ferienhaus auf der Insel ein und begibt sich auf Spurensuche. Was anfangs anmutet wie ein hilfoses Stochern im Heuhaufen, offenbart zunehmend Grauenvolles, je tiefer die Ermittler in der Vergangenheit forschen. Beliebt war das Ehepaar bei den Amrumern nicht gewesen - doch die Abgründe, die sich im Laufe der Ermittlungen auftun, hätte wohl niemand vermutet. Als an der dänischen Küste eine weitere Leiche aufgefunden wird, die offensichtlich mit den Amrumer Morden in Zusammenhang steht, ist die Verwirrung komplett.

Eines gleich vorweg: dieser Krimi lässt sich Zeit. Anfangs hatte ich etwas Mühe, mich auf dieses langsame Tempo einzulassen, bis ich mir sagte, dass es zum Lebenstempo auf Amrum und an der Nordsee einfach nur passt. Von Hektik keine Spur, und da sich durch den Bezug der Ferienwohnung die Ermittlungen mit den privaten Anteilen zwangsläufig vermengen, erhält der Hörer auch ausreichend Einblicke z.B. in die Verpflegung und Vorlieben der Kommissare und lernt die verschiedenen Charaktere allmählich etwas kennen. Thomas Piper spricht den Text gediegen und trägt mit norddeutschem Einschlag zum langsamen Tempo der Erzählung noch einmal deutlich bei. Zwischen den einzelnen Kapiteln untermalt ein musikalischer Einschub aus Akkordeon und Meeresrauschen noch die oftmals vorherrschende düster-melancholische Stimmung.

Während es anfangs nur Fragezeichen hinsichtlich des Täters und des Motivs zu geben scheint, tauchen letztlich immer mehr Verdächtige auf, was die Ermittlungen breit auffächern und das Ganze phasenweise etwas unübersichtlich erscheinen lässt. Zusammen mit dem langsamen Tempo war mir das manchmal etwas zu viel des Guten, auch wenn es natürlich zur Verwirrung beitrug. Vor allem im ersten Drittel schienen die 16 Stunden und 59 Minuten des Hörbuchs so kein Ende nehmen zu wollen.

Letztendlich war das Hörbuch für mich aber durchaus unterhaltsam, die Spannung zog die Erzählung in meinen Augen vor allem aus dem Ausloten menschlicher Abgründe. Ruhig und unbeirrt kann man den Ermittlungen folgen - und zwischendurch das Inselflair genießen, das Nina Ohlandt hier so bildhaft schildert, dass man fast glaubt, den Sand selbst zwischen den Zehen zu spüren, das Meer zu riechen, dem Möwengeschrei über den auf den Strand auflaufenden Wellen zu lauschen.

Insgesamt für mich ein gelungener Reihenauftakt um John Benthien von der Flensburger Kripo, der mich neugierig werden lässt auf die weiteren Folgen um den Ermittler.


© Parden

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