Thomas Pletzinger

 4 Sterne bei 56 Bewertungen

Alle Bücher von Thomas Pletzinger

Bestattung eines Hundes

Bestattung eines Hundes

 (48)
Erschienen am 12.07.2010
Gentlemen, wir leben am Abgrund

Gentlemen, wir leben am Abgrund

 (8)
Erschienen am 05.01.2012
The Great Nowitzki

The Great Nowitzki

 (0)
Erschienen am 11.04.2019
Macondo. Die Lust am Lesen / Flügel

Macondo. Die Lust am Lesen / Flügel

 (0)
Erschienen am 18.12.2008
The Great Nowitzki

The Great Nowitzki

 (0)
Erschienen am 11.04.2019
Funeral for a Dog

Funeral for a Dog

 (0)
Erschienen am 28.03.2011

Neue Rezensionen zu Thomas Pletzinger

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Chorchills avatar

Rezension zu "Gentlemen, wir leben am Abgrund" von Thomas Pletzinger

Mehr davon!
Chorchillvor 3 Jahren

Wow, da glaubt man in Deutschland gäbe es keine gute Sportliteratur. Was für ein Irrtum. 
Pletzinger begleitete eine Saison lang den Kultverein Alba Berlin und liefert einen Blick in das Innenleben des professionellen Sportbetriebes. 
Diese Art von journalistischem Tiefgang fehlt leider viel zu oft wenn es um das Thema Profisport geht. In Buchform deutschsprachig augenblicklich nichts besseres zu finden!

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Eiseisbabys avatar

Rezension zu "Bestattung eines Hundes" von Thomas Pletzinger

Intelligent & Cool
Eiseisbabyvor 5 Jahren

Bestattung eines Hundes ist definitiv eines der besten Bücher der jüngeren Gegenwartsliteratur. Nicht weil es international, spannend, schnell und brilliant geschrieben ist, sondern weil es in jedem Satz, in jedem Zitat, in jeder Konstruktion die Intelligenz und Akribie des Autors offenbart und dennoch keinem Leser den Zugang versperrt. Da stört es auch nicht, dass die Figuren manchmal einen Tick zu cool und artifiziell aufschlagen und man hintenraus etwas kürzen hätte können. Im Zweifel ist das von Thomas Pletzinger genau so gewollt. Also: Kaufen und Bücherschrank aufwerten, sofort.

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Svuechiatries avatar

Rezension zu "Gentlemen, wir leben am Abgrund" von Thomas Pletzinger

Rezension zu "Gentlemen, wir leben am Abgrund" von Thomas Pletzinger
Svuechiatrievor 7 Jahren

Nachdem das Buch bei meiner Rückkehr bereits 2 Wochen im Kiosk lag – sehr blödes Timing - habe ich es dann hier ausgepackt und war vom Cover begeistert. Man sieht den Basketball nicht nur, man spürt ihn. Das Deckblatt ist quasi ein Basketball. Ich mag so was.

Durch den Prüfungsstress zog sich das Lesen jetzt sehr lange hin. Ich hatte wenig Zeit, habe das Buch nahezu konsequent mit in die Badewanne genommen – wenn ich dafür die Zeit hatte – und bin auch jetzt noch nicht durch. Schon wieder nicht. Aber ich werde es zu Ende lesen. Ganz sicher.

Wo liegt das Problem? Wie gesagt: Die Zeit.

Aber selbst unabhängig davon konnte und kann es mich nicht fesseln. Ein mich mitreißendes Buch bringt mich auch dann zum Lesen, wenn ich eigentlich keine Zeit dazu habe. War in diesem Fall halt nicht so. Ich hatte mir – mal wieder – was anderes vorgestellt. Meine Erwartungshaltung ist also auch hier eher hinderlich.

Ich kann jetzt nicht mal wirklich viel schlechtes zu dem Buch sagen. Das einzige was mich massiv stört: Die Zeitsprünge. Die Sprünge zwischen „normaler“ Saison und Playoffs. Die verstehe ich nicht. Die ergeben für mich keinen Sinn und nehmen irgendwie die Spannung raus. Gut, Spannung bei einem Buch über eine Saison die tatsächlich stattgefunden hat ist sowieso so eine Sache. Basketball Interessierte wissen es, der Rest kann das Ergebnis bei Wikipedia nachlesen. Oder einfach den Untertitel auf der Rückseite lesen. „Wie wir fast Deutscher Meister wurden – eine Saison im Profibasketball.“ Spannung über das Ergebnis somit erledigt. Aber ich hätte mir gewünscht, dass man selbst mitfiebern kann. Dass man selbst quasi von Anfang bis Ende dabei ist und es so erlebt, wie die Spieler und das Team es erlebt haben. In eben dieser Reihenfolge. Die Sprünge vom Sommer in den Mai und zurück in den Oktober sind einfach nur anstrengend und nehmen das Tempo raus. An diesen Sprüngen habe ich auch meistens aufgehört zu lesen.

Seinen Schreibstil mag ich eigentlich. Jedenfalls gibt es keine merkwürdigen Satzkonstrukte die mir bitter aufstoßen. Er ist natürlich, authentisch, sympathisch. Völlig okay. Leider fesselt es mich nicht. Es bleibt oberflächlich. „Nimmt mich nicht mit.“ Ich kann mich selten erinnern was ich bereits gelesen habe. Und da ich ständig das Lesezeichen vergessen habe, kam es häufiger vor, dass ich ein halbes Kapitel gelesen habe bis mir aufgefallen ist, dass ich es bereits kannte. Es bleibt nicht nachhaltig im Kopf. Könnte aber auch an den Zeitsprüngen liegen und dass es einfach zu viele mir unbekannte Namen sind.

Vermutlich bin ich einfach nicht die Zielgruppe. Es ist mir zu viel Sport und zu wenig Mensch. Aber das ist mein Problem bei der Auswahl gewesen. Ich hätte mir so was denken können. Oder aber vorher mal ein wenig über Alba Berlin lesen können. Dieses Buch völlig verreißen wäre jetzt nicht fair. Es ist sicher nicht schlecht. Nur eben nicht meins.

Soll ich noch was zum Inhalt sagen? Nun ja… es geht um Basketball. Hier zu am besten der Klappentext.

„Thomas Pletzinger war dabei: im Mannschaftsbus, im Trainingslager, in der Kabine, ganz nah an den Spielern, Trainern und Managern von Alba Berlin. Bei internationalen Partien und in den nervenaufreibenden Playoffs. „Gentlemen, wir leben am Abgrund“ erzählt von der Magie des Spiels und den Gesetzen des Spiels und den Gesetzen des Geschäfts, von Glück und Euphorie des Erfolgs, aber auch von enttäuschenden Niederlagen. Thomas Pletzinger zeigt die Spieler auch abseits des Parketts, als junge Männer mit Geschichten und Träumen. Er erzählt vom Schmerz im Training un der Monotonie der Reisen. Und immer wieder erzählt er von sich und seiner tiefsitzenden Begeisterung für diesen Sport.“

Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Bewertung:

+ Die “Art” des Autors.

+ Das Cover.

- Die Zeitsprünge.

- Nicht mein Thema.

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