Thomas Plischke

 3.7 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Die Zombies, Die Zwerge von Amboss und weiteren Büchern.

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Thomas PlischkeDie Zombies
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Die Zombies
Die Zombies
 (57)
Erschienen am 12.07.2011
Thomas PlischkeDie Zwerge von Amboss
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Die Zwerge von Amboss
Die Zwerge von Amboss
 (26)
Erschienen am 17.10.2008
Thomas PlischkeFuchsfährten
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Fuchsfährten
Thomas PlischkeKalte Krieger
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Kalte Krieger
Kalte Krieger
 (8)
Erschienen am 01.12.2009
Thomas PlischkeDie Ordenskrieger von Goldberg
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Die Ordenskrieger von Goldberg
Die Ordenskrieger von Goldberg
 (5)
Erschienen am 25.02.2009
Thomas PlischkeDie Halblinge des Ewigen Hains
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Die Halblinge des Ewigen Hains
Die Halblinge des Ewigen Hains
 (3)
Erschienen am 15.09.2010
Thomas PlischkeTerra Incognita
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Terra Incognita
Terra Incognita
 (2)
Erschienen am 01.08.2005
Thomas PlischkeJustifiers - Autopilot
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Justifiers - Autopilot
Justifiers - Autopilot
 (2)
Erschienen am 08.06.2012

Neue Rezensionen zu Thomas Plischke

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Buecherwaeldchens avatar

Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

Gelungener Zombie-Roman
Buecherwaeldchenvor 5 Jahren

Inhalt:
Lily Young schreibt schon seit einiger Zeit an ihrer Abschlussarbeit für das von ihr belegte Fach Anthropologie, denn sie kann sich einfach nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist und droht jedes Mal zu weit abzuschweifen. Bei einem so speziellen und uralten Thema ist das jedoch verständlich, denn seit jeher interessiert sie sich für die lebenden Toten und die Mythen, die um sie existieren.
Doch aus ihrem harmlosen Interesse wird spätestens dann Ernst, als sie Victor kennenlernt, denn er lädt sie in einen Club ein, in dem er ihr etwas zeigen möchte, das ihr bei ihren Arbeiten helfen soll.
Was dort dann jedoch passiert war weder so geplant, noch sonderlich hilfreich…

Meine Meinung:
Ich habe nun schon einige Zombie-Bücher gelesen und empfand die meisten jedoch nur so mittelmäßig und jetzt weiß ich auch warum. Sie haben das gleiche falsch gemacht, wie auch die meisten Vampir-Bücher: Sie haben die ewig gleiche Laier der Klischees abgespielt. Zum einen gab es meist gleich eine ganze Invasion von Zombies und nur noch gefühlte 5 Menschen auf der Welt oder man hat die Geschichte aus der Sicht des langsam verblödenden Zombies erzählt.
Die Zombies geht die Sache anders an und das ist auch gut so.
Denn anstatt eine weltweite Invasion aus der Zombiefizierung zu machen, handelt es sich hier um einen elitären Kreis, von denen die meisten, bis auf ihren überwältigenden Hunger auf Menschenfleisch, sich nicht großartig von den Sterblichen unterscheiden.
Besonders interessant wird die Geschichte durch die drei Erzählperspektiven. Auch wenn mich die, gegen Ende hinzustoßende, dritte zunächst etwas gewundert hat, da es wirkte als würde man damit zu sehr vom Hauptstrang abkommen, was sich jedoch nach kurzer Zeit perfekt einfügt und der Geschichte, ganz im Gegenteil, noch mehr Spannung verleiht.
Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, ihre Wandlungen und Verhaltensweisen waren stets nachvollziehbar und realistisch.
Ein wenig gestört hat mich, dass Victor doch etwas zu arg an einen Vampir erinnerte. Ein Adeliger, charismatischer, niemals alternder, gut riechender Potenz-Zombie.
Was mich besonders erfreut hat, war das gelungene Ende, in dem es nochmal zu einem herrlichen, actionreichen, blutigen Showdown kommt.

Fazit:
Sehr gelungener Zombie-Roman, der dem Genre neue Facetten angedeien lässt.
Aktuell leider nur noch als eBook erhältlich.

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thebookpassions avatar

Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

Die Zombies
thebookpassionvor 5 Jahren

Lily, eine angehende Anthropologin, befasst sich in ihrer Doktorarbeit mit lebenden Toten, auch bekannt als Zombies. Ihr guter Freund Gottlieb, versucht sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und steht Lily in schwierigen Situationen zur Seite. Eines Tages lernt Lily den mysteriösen Victor kennen und ist vom ersten Moment an von ihm fasziniert, nicht ahnend, dass Victor ihr eine grausame Welt zeigen wird. Lily findet heraus, dass lebende Tote nicht nur Mythos sind, sondern wirklich existieren, dieses muss sie am eigenen Leib erfahren. Fort an muss sich Lily vor einem unberechenbaren Feind verstecken: Die Jäger.

,,Die Zombies“ ist mein erster Ausflug in das Reich der lebenden Toten. Thomas Pilschke hat die Zombies in ein eine Gegenwartsgeschichte verwebt.
Im Vordergrund des Romans stehen die Konflikte von den neu erschafften, lebenden Toten. Jedoch bedient sich der Autor nicht dem üblichen Klischee der Zombies, sondern skizziert sie als intelligente und organisierte Wesen, die überraschend wenig von ihrer Menschlichkeit verloren haben ( es sei denn es geht um ihren Hunger auf Fleisch und dessen Beschaffung).

So mutiert die Protagonisten Lily nicht zu einer hirnlosen Kreatur. Der Leser erlebt den innere Zwiespalt eines neuer erschafften Zombies und dessen Auseinandersetzung mit der neuen Identität. Lilly fragt sich ob ihr neues Leben moralisch korrekt ist, ob es ok ist, bestimmte Menschen zu fressen und andere zu verschonen. Der Leser fiebert mit Lily mit, hofft, dass es einen Ausweg gibt, oder zumindest eine Lösung mit der sie einigermaßen Leben kann.
Victor hingegen bleibt bis zum Ende ohne Tiefe. Er entspricht einer so typischen Klischee Rolle. Einerseits freut es Victor, dass er gegenüber den Menschen überlegen ist, aber auf der anderen seit fühlt er sich in seiner Unsterblichkeit schrecklich allein und leer und wie kann es anders sein, dass nur eine gut aussehende und intelligente Frau diese Leere füllen kann?
Auch Gottlieb wird nur sehr oberflächlich skizziert, er ist der arme und missverstandene Sohn eines reichen und zugleich tyrannischen Vaters. Thomas Plischke versucht Gottliebs Charakter im Laufe des Romans mehr tiefe und Leben einzuhauchen, was ihm recht gut gelinkt ( z.B. durch Schilderung seiner Gedanken).

,,Die Zombies“ wird abwechselnd aus Lilys und Gottliebs Sicht erzählt, das Katz und Maus Spiel der beiden erhöht die Spannung zusätzlich. Die Hintergrundinformation (z.B. Interviews) rund um die Legenden aus Lilys Doktorarbeit rundet die Geschichte zu einer interessanten Story ab.
Die blutrünstigen Szenen werden von Thomas Plischke ausführlich und detailliert beschrieben sowie sprachlich gekonnt umgesetzt, sodass der Roman nicht für junge Leser oder Leser mit schwachem Magen geeignet ist.

Alles in allem hat mich ,,Die Zombies“ wirklich gut unterhalten und ich bereue es nicht, dass ich mich in die Welt der Zombies gewagt habe. Wegen den teilweise oberflächlichen Charakteren gibt es von mir vier von fünf Sternen.


(c) Thebookpassion-  thebookpassion.blogspot.de

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pelznases avatar

Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

Zombies wie es sch gehört, aber oft zäh
pelznasevor 6 Jahren

Zombies! Das war quasi eine Offenbarung für mich. In den Massen an Vampiren, Werwölfen und Engeln sind sie schon etwas ganz Besonderes im Buchladen. Übersinnliche Wesen, denen man nicht mal im Ansatz romantische Ansätze zutraut. Somit war das Buch schnell gekauft. Und es liße sich auch gut an. Die Hauptperson Lily war mir schnell sympathisch mit ihrer normalen, lockeren und selbstbewussten Art. Das Thema ihrer wissenschaftlichen Arbeit, der Zombie-Glaube (grob gesagt) klang interessant. Anfangs wechselt die Geschichte zwschen Szenen aus Lilys Leben und Auszügen aus ihrer Arbeit, bei denen es sich um Interviews zum Thema Zombieglauben handelt. Das gewährt Einblicke in der Thema und zeigt natürlich auch, wie intensiv Lily sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

Doch eines Tages trifft Lily auf den mysteriösen, gut aussehenden Victor (so ganz ohne Klischee geht es dann halt doch nicht, selbst Victor sieht natürlich blendend aus und sprüht vor Charme), der sie zu einer verhängnisvollen Veranstaltung mitnimmt. Von diesem Moment an kommt etwas Schwung in die Geschichte und auch wenn man als Leser schnell ahnt, woher Lilys sonderbares Verhalten rührt, so ist es doch interessant und spannend es zu verfolgen. Und selbstverständlich teilweise auch ausgesprochen eklig, immerhin ist dies ja eine Zombiegeschichte.
Dass die Story sich letztlich in drei Handlungsstränge splittet, das hatte ich so nicht erwartet. Im Nachhinein ist es aber nur logisch, anders hätte der Verlauf gar nicht funktioniert. Und so begleitet man bald Lily, ihren deutschen Freund Gottfried, dessen “Familien-Unternehmen” mich mächtig überrascht hat und schließlich einen Teenager namens Ben, der in einem abgeschiedenen Dorf lebt und gar nicht ahnt, was es mit seinen Mitmenschen auf sich hat.
Es ist nicht schwierig zu erahnen, inwiefern die drei Handlungsstränge nachher zusammenlaufen werden, dafür ist es für den Leser einfach zu offensichtlich und entsprechend blieb da bei mir auch die Spannung auf der Strecke. Die wäre mir wichtiger gewesen als die Action oder die Passagen um den Glauben und die Rituale in Bens Dorf. Am interessantesten waren da noch die Kapitel um Gottfried, die ich sehr gerne und mit Vergnügen gelesen habe.
Als neuartig habe ich es empfunden, dass Thomas Plischke Zombies in die tumben, mordlüsternden Kreaturen, aber auch in fleischfressende Wesen, die durchaus noch Teile ihres menschlichen Daseins in sich tragen, aufteilt. Schließlich ist “Die Zombies” kein Splatter. Außerdem wird damit der Möglichkeit Raum geschaffen, dass es eine Fortsetzung um Lily geben könnte.

Eigentlich lässt sich “Die Zombies” leicht lesen. Es ist locker und recht umgangssprachlich geschrieben. Lilys Interviews dagegen sind ein ganz anderes Kaliber. Lily hat die Interviews mit Wissenschaftlern geführt und ist selbst Wissenschaftlerin, und entsprechend schwierig lesen sich diese Passagen auch. Da gibt es  gelegentlich Bandwurmsätze, die mehrmals lesen musste ehe ich sie komplett verstanden hatte, und natürlich auch Fachbegriffe. Solche Passagen gibt es allerdings nur um ersten Drittel, sie ziehen sich nicht durch das gesamte Buch.

Vom Cover her unterscheidet sich das Buch auch nicht sonderlich von den Werwolf-Vampir-Engel-Kollegen. Auch es zeigt einzig ein Mädchengesicht. Scheinbar wirken solche Motive gerade am besten. Die wirren Haare, die dunkel umränderten Augen und der neckische Tropfen Blut im Mundwinkel peppen das Motiv ein wenig auf.

Fazit:   Schön, dass Thomas Pliscke die Zombies ins Rennen um die Gunst der Leser geschickt hat. Endlich Gestalten, die nicht für romantsichen Kitsch bürgen, sondern Leser erfreuen, die von blutrünstigen Wesen auch erwarten, dass sie blutrünstig sind. Allerdings habe ich das Buch nur zu Teilen als wirklich spannend empfunden. Es zieht sich hin und wieder schon ordentlich und plätschert gerne auch einige Kapitel lang einfach dahin, trotz mancher Actionszenen und einem Ansatz von schwarzen Humor. Denen fehlt aber der letzte Kniff um die absackende Spannung aufzufangen. Wer aber auf Zombie-Geschichten steht, der kann hier ruhig mal ein paar Lesestündchen investieren.

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Zusätzliche Informationen

Thomas Plischke wurde am 01. Januar 1975 in Ludwigshafen am Rhein (Deutschland) geboren.

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