Die Zombies

von Thomas Plischke 
3,6 Sterne bei56 Bewertungen
Die Zombies
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Für mich eine todlangweilige Lektüre die ab und an interessante Informationen enthielt. Spannung ist was anderes.

Alle 56 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Zombies"

Zombies gelten als grausam, feindselig und dumm. Doch Lily, Doktorandin in Oxford, fasziniert der Mythos um die lebenden Toten. Sie ist fest davon überzeugt, dass mehr hinter diesen Geschöpfen steckt. Als sie eines Tages den gut aussehenden Victor kennenlernt, zeigt er ihr eine Welt, wie Lily sie nicht für möglich gehalten hätte: Am eigenen Leib muss sie erfahren, dass Zombies wirklich existieren, und dieses Geheimnis um jeden Preis wahren. Denn ein unberechenbarer Feind ist ihr dicht auf den Fersen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492268127
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:12.07.2011

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne15
  • 4 Sterne15
  • 3 Sterne17
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern5
  • Sortieren:
    Buecherwaeldchens avatar
    Buecherwaeldchenvor 5 Jahren
    Gelungener Zombie-Roman

    Inhalt:
    Lily Young schreibt schon seit einiger Zeit an ihrer Abschlussarbeit für das von ihr belegte Fach Anthropologie, denn sie kann sich einfach nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist und droht jedes Mal zu weit abzuschweifen. Bei einem so speziellen und uralten Thema ist das jedoch verständlich, denn seit jeher interessiert sie sich für die lebenden Toten und die Mythen, die um sie existieren.
    Doch aus ihrem harmlosen Interesse wird spätestens dann Ernst, als sie Victor kennenlernt, denn er lädt sie in einen Club ein, in dem er ihr etwas zeigen möchte, das ihr bei ihren Arbeiten helfen soll.
    Was dort dann jedoch passiert war weder so geplant, noch sonderlich hilfreich…

    Meine Meinung:
    Ich habe nun schon einige Zombie-Bücher gelesen und empfand die meisten jedoch nur so mittelmäßig und jetzt weiß ich auch warum. Sie haben das gleiche falsch gemacht, wie auch die meisten Vampir-Bücher: Sie haben die ewig gleiche Laier der Klischees abgespielt. Zum einen gab es meist gleich eine ganze Invasion von Zombies und nur noch gefühlte 5 Menschen auf der Welt oder man hat die Geschichte aus der Sicht des langsam verblödenden Zombies erzählt.
    Die Zombies geht die Sache anders an und das ist auch gut so.
    Denn anstatt eine weltweite Invasion aus der Zombiefizierung zu machen, handelt es sich hier um einen elitären Kreis, von denen die meisten, bis auf ihren überwältigenden Hunger auf Menschenfleisch, sich nicht großartig von den Sterblichen unterscheiden.
    Besonders interessant wird die Geschichte durch die drei Erzählperspektiven. Auch wenn mich die, gegen Ende hinzustoßende, dritte zunächst etwas gewundert hat, da es wirkte als würde man damit zu sehr vom Hauptstrang abkommen, was sich jedoch nach kurzer Zeit perfekt einfügt und der Geschichte, ganz im Gegenteil, noch mehr Spannung verleiht.
    Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, ihre Wandlungen und Verhaltensweisen waren stets nachvollziehbar und realistisch.
    Ein wenig gestört hat mich, dass Victor doch etwas zu arg an einen Vampir erinnerte. Ein Adeliger, charismatischer, niemals alternder, gut riechender Potenz-Zombie.
    Was mich besonders erfreut hat, war das gelungene Ende, in dem es nochmal zu einem herrlichen, actionreichen, blutigen Showdown kommt.

    Fazit:
    Sehr gelungener Zombie-Roman, der dem Genre neue Facetten angedeien lässt.
    Aktuell leider nur noch als eBook erhältlich.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 5 Jahren
    Die Zombies

    Lily, eine angehende Anthropologin, befasst sich in ihrer Doktorarbeit mit lebenden Toten, auch bekannt als Zombies. Ihr guter Freund Gottlieb, versucht sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und steht Lily in schwierigen Situationen zur Seite. Eines Tages lernt Lily den mysteriösen Victor kennen und ist vom ersten Moment an von ihm fasziniert, nicht ahnend, dass Victor ihr eine grausame Welt zeigen wird. Lily findet heraus, dass lebende Tote nicht nur Mythos sind, sondern wirklich existieren, dieses muss sie am eigenen Leib erfahren. Fort an muss sich Lily vor einem unberechenbaren Feind verstecken: Die Jäger.

    ,,Die Zombies“ ist mein erster Ausflug in das Reich der lebenden Toten. Thomas Pilschke hat die Zombies in ein eine Gegenwartsgeschichte verwebt.
    Im Vordergrund des Romans stehen die Konflikte von den neu erschafften, lebenden Toten. Jedoch bedient sich der Autor nicht dem üblichen Klischee der Zombies, sondern skizziert sie als intelligente und organisierte Wesen, die überraschend wenig von ihrer Menschlichkeit verloren haben ( es sei denn es geht um ihren Hunger auf Fleisch und dessen Beschaffung).

    So mutiert die Protagonisten Lily nicht zu einer hirnlosen Kreatur. Der Leser erlebt den innere Zwiespalt eines neuer erschafften Zombies und dessen Auseinandersetzung mit der neuen Identität. Lilly fragt sich ob ihr neues Leben moralisch korrekt ist, ob es ok ist, bestimmte Menschen zu fressen und andere zu verschonen. Der Leser fiebert mit Lily mit, hofft, dass es einen Ausweg gibt, oder zumindest eine Lösung mit der sie einigermaßen Leben kann.
    Victor hingegen bleibt bis zum Ende ohne Tiefe. Er entspricht einer so typischen Klischee Rolle. Einerseits freut es Victor, dass er gegenüber den Menschen überlegen ist, aber auf der anderen seit fühlt er sich in seiner Unsterblichkeit schrecklich allein und leer und wie kann es anders sein, dass nur eine gut aussehende und intelligente Frau diese Leere füllen kann?
    Auch Gottlieb wird nur sehr oberflächlich skizziert, er ist der arme und missverstandene Sohn eines reichen und zugleich tyrannischen Vaters. Thomas Plischke versucht Gottliebs Charakter im Laufe des Romans mehr tiefe und Leben einzuhauchen, was ihm recht gut gelinkt ( z.B. durch Schilderung seiner Gedanken).

    ,,Die Zombies“ wird abwechselnd aus Lilys und Gottliebs Sicht erzählt, das Katz und Maus Spiel der beiden erhöht die Spannung zusätzlich. Die Hintergrundinformation (z.B. Interviews) rund um die Legenden aus Lilys Doktorarbeit rundet die Geschichte zu einer interessanten Story ab.
    Die blutrünstigen Szenen werden von Thomas Plischke ausführlich und detailliert beschrieben sowie sprachlich gekonnt umgesetzt, sodass der Roman nicht für junge Leser oder Leser mit schwachem Magen geeignet ist.

    Alles in allem hat mich ,,Die Zombies“ wirklich gut unterhalten und ich bereue es nicht, dass ich mich in die Welt der Zombies gewagt habe. Wegen den teilweise oberflächlichen Charakteren gibt es von mir vier von fünf Sternen.


    (c) Thebookpassion-  thebookpassion.blogspot.de

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    pelznases avatar
    pelznasevor 5 Jahren
    Zombies wie es sch gehört, aber oft zäh

    Zombies! Das war quasi eine Offenbarung für mich. In den Massen an Vampiren, Werwölfen und Engeln sind sie schon etwas ganz Besonderes im Buchladen. Übersinnliche Wesen, denen man nicht mal im Ansatz romantische Ansätze zutraut. Somit war das Buch schnell gekauft. Und es liße sich auch gut an. Die Hauptperson Lily war mir schnell sympathisch mit ihrer normalen, lockeren und selbstbewussten Art. Das Thema ihrer wissenschaftlichen Arbeit, der Zombie-Glaube (grob gesagt) klang interessant. Anfangs wechselt die Geschichte zwschen Szenen aus Lilys Leben und Auszügen aus ihrer Arbeit, bei denen es sich um Interviews zum Thema Zombieglauben handelt. Das gewährt Einblicke in der Thema und zeigt natürlich auch, wie intensiv Lily sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

    Doch eines Tages trifft Lily auf den mysteriösen, gut aussehenden Victor (so ganz ohne Klischee geht es dann halt doch nicht, selbst Victor sieht natürlich blendend aus und sprüht vor Charme), der sie zu einer verhängnisvollen Veranstaltung mitnimmt. Von diesem Moment an kommt etwas Schwung in die Geschichte und auch wenn man als Leser schnell ahnt, woher Lilys sonderbares Verhalten rührt, so ist es doch interessant und spannend es zu verfolgen. Und selbstverständlich teilweise auch ausgesprochen eklig, immerhin ist dies ja eine Zombiegeschichte.
    Dass die Story sich letztlich in drei Handlungsstränge splittet, das hatte ich so nicht erwartet. Im Nachhinein ist es aber nur logisch, anders hätte der Verlauf gar nicht funktioniert. Und so begleitet man bald Lily, ihren deutschen Freund Gottfried, dessen “Familien-Unternehmen” mich mächtig überrascht hat und schließlich einen Teenager namens Ben, der in einem abgeschiedenen Dorf lebt und gar nicht ahnt, was es mit seinen Mitmenschen auf sich hat.
    Es ist nicht schwierig zu erahnen, inwiefern die drei Handlungsstränge nachher zusammenlaufen werden, dafür ist es für den Leser einfach zu offensichtlich und entsprechend blieb da bei mir auch die Spannung auf der Strecke. Die wäre mir wichtiger gewesen als die Action oder die Passagen um den Glauben und die Rituale in Bens Dorf. Am interessantesten waren da noch die Kapitel um Gottfried, die ich sehr gerne und mit Vergnügen gelesen habe.
    Als neuartig habe ich es empfunden, dass Thomas Plischke Zombies in die tumben, mordlüsternden Kreaturen, aber auch in fleischfressende Wesen, die durchaus noch Teile ihres menschlichen Daseins in sich tragen, aufteilt. Schließlich ist “Die Zombies” kein Splatter. Außerdem wird damit der Möglichkeit Raum geschaffen, dass es eine Fortsetzung um Lily geben könnte.

    Eigentlich lässt sich “Die Zombies” leicht lesen. Es ist locker und recht umgangssprachlich geschrieben. Lilys Interviews dagegen sind ein ganz anderes Kaliber. Lily hat die Interviews mit Wissenschaftlern geführt und ist selbst Wissenschaftlerin, und entsprechend schwierig lesen sich diese Passagen auch. Da gibt es  gelegentlich Bandwurmsätze, die mehrmals lesen musste ehe ich sie komplett verstanden hatte, und natürlich auch Fachbegriffe. Solche Passagen gibt es allerdings nur um ersten Drittel, sie ziehen sich nicht durch das gesamte Buch.

    Vom Cover her unterscheidet sich das Buch auch nicht sonderlich von den Werwolf-Vampir-Engel-Kollegen. Auch es zeigt einzig ein Mädchengesicht. Scheinbar wirken solche Motive gerade am besten. Die wirren Haare, die dunkel umränderten Augen und der neckische Tropfen Blut im Mundwinkel peppen das Motiv ein wenig auf.

    Fazit:   Schön, dass Thomas Pliscke die Zombies ins Rennen um die Gunst der Leser geschickt hat. Endlich Gestalten, die nicht für romantsichen Kitsch bürgen, sondern Leser erfreuen, die von blutrünstigen Wesen auch erwarten, dass sie blutrünstig sind. Allerdings habe ich das Buch nur zu Teilen als wirklich spannend empfunden. Es zieht sich hin und wieder schon ordentlich und plätschert gerne auch einige Kapitel lang einfach dahin, trotz mancher Actionszenen und einem Ansatz von schwarzen Humor. Denen fehlt aber der letzte Kniff um die absackende Spannung aufzufangen. Wer aber auf Zombie-Geschichten steht, der kann hier ruhig mal ein paar Lesestündchen investieren.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    TigorAs avatar
    TigorAvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Das erste Mal, dass ich mich an ein Buch mit dem Thema Zombies herangewagt habe. Bereuen tue ich es nicht, denn es handelt sich um durchaus interessante Wesen, aber etwas Besonderes ist dieses Buch leider auch nicht. Die Haupt-Story dreht sich um die junge, englische Studentin Lily Young, die ihre Doktorarbeit über das Phänomen der Untoten verfasst. Dabei gibt es am Anfang des Buches immer wieder Sequenzen in denen sie für eben diese Arbeit ein Interview mit Personen führt die Geschichten über Untote kennen oder sich in irgendeiner Form damit befasst haben. Diese Sequenzen fand ich persönlich ganz spannend, besonders wenn es um kuriose Geschichten und Erfahrungsberichte einfacher Leute ging in denen Zombies angeblich eine Rolle gespielt haben sollen. Die Interviews mit den Wissenschaftlern waren mir hingegen zu trocken und eher langweilig. An Lilys Seite steht der deutsche Student Gottlieb, der am Anfang des Buches einfach nur als Freund von Lily agiert der gerne mehr mit ihr hätte. Erst später stellt sich heraus, dass er etwas vor ihr verborgen hat und nicht nur ein unwichtiger Nebencharakter ist. Gottlieb mochte ich ganz gerne im Gegensatz zu Lily mit der ich einfach nicht so richtig warm wurde. Im späteren Verlauf lernt Lily den mysteriösen Victor (von dem ich auch nicht grade Fan bin) kennen und lässt sich von ihm um den Finger wickeln. Bei einer Verantaltung auf die er sie mitschleppt passiert dann das für mich schon recht vorhersehbare: Lily wird in einem 'Spiel' von einem Zombie gebissen (von dem sie denkt es sei nur ein Schauspieler) und schon nimmt das Drama seinen Lauf. Lily - eigentlich Vegetarierin - entwickelt einen unglaublichen Hunger auf Fleisch, und zwar vorzugsweise auf Rohes. Victor - natürlich auch ein Zombie - hilft ihr später und macht sie zu seiner Gefährtin. Gut fand ich, dass sich die Story im Verlauf immer mehr verdichtet hat. Es fing eher langsam und leicht an und es kamen von Kapitel zu Kapitel immer mehr Dinge hinzu wie Puzzelteile die dann später ein Ganzes Bild ergeben. Trotz dieses geschickt eingebauten Spannungsbogens gab es meiner Meinung nach ungemein viele unnötige Seiten. So viel Geplänkel nebenher was mich einfach überhaupt nicht interessiert hat. Dadurch bin ich ziemlich schleppend mit dem Buch vorangekommen weil es mich einfach nicht dauerhaft fesseln konnte und ich habe viel an Text einfach nur überflogen. Etwas besser wurde es zum Ende hin als das Dorf Manger mit ins Spiel kam und ein dritter Erzählstrang über den 15 jährigen Ben und Alice das Buch bereichert hat. Vorher widmete sich der Autor abwechselnd den Charakteren Lily und Gottlieb, wobei leider Gottliebs Kapitel noch langweiliger waren als Lilys und das obwohl ich ihn vom Charakter her mehr mochte als sie. Jedenfalls brachte das Zombie-Dorf nochmal richtig Schwung in die ganze Story, aber so richtig herausreißen konnte es das auch nicht mehr. Ich finde auch, dass der Autor ein paar Dinge ungeklärt und offen gelassen hat die er besser hätte erklären können. Zum Beispiel habe ich noch immer ein riesen Fragezeichen was diese Nahtstellen/Spalten angeht und diese Sage mit den Brüdern... das war mir alles etwas zu schwammig und ich habe das Gefühl ich habe nicht wirklich viel verstanden. Alles in allem ein solides Buch mit Höhepunkten aber leider eben auch mit Tiefpunkten die das Ganze mit zu viel Unnötigem zerstört haben. Für Zombie-Interessierte aber bestimmt lesenswert.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    achterbahnmaedchens avatar
    achterbahnmaedchenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    durch das echt tolle cover des buches wurde ich angezogen.es war ein sehr interessantes und spannendes buch,welches mich sehr faszinierte.
    leider war es zwischendurch ein wenig langweilig und monoton,was mich dazu zwang,das buch wegzulegen und erstmal nicht weiterzulesen.dadruch verlor ich in mancher hinsicht den zusammenhang und auch den spaß an dem buch, weil es zwischendurch echt seiten gibt,die einfach nur vor sich hinplätschern.

    zwar sagte mir der schreibstil echt zu,aber durch das plätschern wurde es teilweise einfach so schlimm,dass ich nur noch las,um das buch fertig zu kriegen.
    lilly war mich auch bis zum schluss serh sympathisch. die anderen waren zwar auch nett, aber lilly fand ich einfach ziemlich spannend.auch die beziehung zu/mit gottlieb und zu/mit victor fand ich sehr interessant,da diese auf so unterschiedlicher basis liefen.
    das thema finde ich ebenfalls sehr interessant, man merkt,dass sich der autor mit dem thema auseinander gestetz hat und viel recherchiert hat, was wirklich sehr für ihn spricht. die bedeutung der einzelnen geschichten, sagen und legenden war sehr faszinierend, auch die unterscheidlichen darstellungen der verschiedenen "zombiearten", vorkommend in der geschichte haben mich sehr interessiert.

    gerade zum schluss wurde das buch wieder fesselnd und packend,die letzten hundert - zweihundert seiten las ich ihn einem rutsch durch.
    ich würde mir wünschen, dass es ein weiters buch mit diesem thema gibt, vielleicht sogar eine fortsetzung dieser geschichte?
    vielleicht ... vielleicht auch nicht. :D

    ganz gute geschichte,gut geschrieben,spannend und interessant - abwechslungsreich.aber nichts,was lange bleibt und einem vom hocker reißt. x:

    Kommentieren0
    31
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Inhalt:
    Lily Young schreibt schon seit einiger Zeit an ihrer Abschlussarbeit für das von ihr belegte Fach Anthropologie, denn sie kann sich einfach nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist und droht jedes Mal zu weit abzuschweifen. Bei einem so speziellen und uralten Thema ist das jedoch verständlich, denn seit jeher interessiert Lily sich für die lebenden Toten und die Mythen, die um sie existieren.
    Doch aus ihrem harmlosen Interesse bezüglich ihrer Abschlussarbeit wird spätestens dann Ernst, als sie Victor kennenlernt, denn er lädt sie in einen Club ein, in dem er ihr etwas zeigen möchte, das ihr bei ihren Arbeiten helfen soll.
    Was dort dann jedoch passiert war weder so geplant, noch sonderlich hilfreich…

    Meine Meinung:
    Ich habe nun schon einige Zombie-Bücher gelesen und fand die meisten jedoch nur so mittelmäßig und jetzt weiß ich auch warum. Sie haben das gleiche falsch gemacht, wie auch die meisten Vampir-Bücher, sie haben die ewig gleiche Laier der Klischees abgespielt. Zum einen gab es meist gleich eine ganze Invasion von Zombies und nur noch gefühlte 5 Menschen auf der Welt oder man hat die Geschichte aus der Sicht des langsam verblödenden Zombies erzählt.
    Die Zombies geht die Sache anders an und das ist auch gut so.
    Denn anstatt eine weltweite Invasion aus der Zombiefizierung zu machen, handelt es sich hier um einen elitären Kreis, von denen die meisten, bis auf ihren überwältigenden Hunger auf Menschenfleisch, sich nicht großartig von den Sterblichen unterscheiden.
    Besonders interessant wird die Geschichte durch die drei Erzählperspektiven. Auch wenn mich die gegen Ende hinzustoßende dritte zunächst etwas gewundert hat, da es wirkte als würde man damit zu sehr vom Hauptstrang abkommen, was sich jedoch nach kurzer Zeit perfekt einfügt und der Geschichte ganz im Gegenteil noch mehr Spannung verleiht.
    Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, ihre Wandlungen und Verhaltensweisen waren stets nachvollziehbar und realistisch.
    Ein wenig gestört hat mich, dass Victor doch etwas zu arg an einen Vampir erinnerte. Ein Adeliger, charismatischer, niemals alternder, gut riechender Potenz-Zombie.
    Was mich besonders erfreut hat, war das gelungene Ende, in dem es nochmal zu einem herrlichen, actionreichen, blutigen Showdown kommt.

    Fazit:
    Sehr gelungener Zombie-Roman, der dem Genre neue Facetten angedeien lässt.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Den Anfang des Buches fand ich ganz ok, aber mittlerweile zieht es sich irgendwie dahin...hab es nur bis 112 gelesen, da mir bei dem Buch irgendwie die Lesefreude vergeht.

    Kommentieren0
    36
    Teilen
    Cadizs avatar
    Cadizvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Neugierig geworden durch das absolut gelungene Cover, habe ich „die Zombies“ mit Spannung aufgeschlagen und war sogleich nach wenigen Seiten völlig gefesselt von der grandios erzählten, packenden Geschichte, die zunächst verhalten von der Studentin Lily Young erzählt. Im späteren Verlauf aber verdichtete sich die Geschichte immer mehr und löste einen gierigen Sog aus, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.
    Großartig empfand ich hier die facettenreichen, gut ausgebauten Charaktere, die man sich sehr gut vorstellen konnte, allen voran Lily. Aber auch jede Szene barg eine Menge wortgewandte Spielereien und bildhafte Umschreibungen, die mich in die Geschichte eintauchen ließen.
    .
    „Die Zombies“ ist wirklich großartig und jederzeit empfehlenswert!

    Kommentare: 1
    30
    Teilen
    MarkusVolls avatar
    MarkusVollvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Lily ist fasziniert von dem Mythos um die Untoten und hat sich diese Thema als Arbeit vorgenommen. Sie wird immer wieder gewarn, bei Ihren Ermittlungen vorsichtig zu sein. Auf der Beerdingung ihres Großvaters lernt sie dann Viktor kennen, den sie kurz darauf auch in einer Buchhandlung wiedertrifft. Viktor lädt sie zu einer Party ein, was sie auch annimmt, obwohl sie von Ihrer Mitbewohnerin gewarnt wird. Auf der Party wird sie dann zu einem Spiel eingeladen. Hier passiert es dann: Sie wird von einem Untoten gebissen. Viktor zeigt ihr nun die neue Welt, und erklärt ihr alles. Es gibt sie die Zombies, es gibt aber auch Feinde.

    Gottlieb, Lilys Freund, der nach dem Tod seines Vaters nach Deutschland zurückkehrt, läßt Lily allein. Er ist auch nicht das, was er zu sein scheint. Gottlieb gehört zu den Jägern, die die Untoten jagen und töten. In Deutschland erfährt er, daß Lily tot ist und macht sich Vorwürfe. Doch das Leben muß weitergehen und es sind noch einige Untote zu erledigen...

    Nach den Zwergen, Orks und Drachen gibt es nun auch die Geschichte der Zombies, die uns Thomas Plischke erzählt. Er beschreibt sehr spannend die Geschehnisse, wie allles passierte. Er nimmt sich Zeit die Charaktere vorzustellen, wobei man manche Charaktere erst am Ende richtig kennenlernt. Bis auf das Finale, gibt es eigentlich wenig Blut. Nicht so, wie man es von den Filmen kennt. HIer werden die Charaktere und deren Riten und Lebensweisen in den Vordergrund gestellt. Was aber auf sehr spannende und interessante Weise passiert. Das Finale bietet dann das was man von den Filmen kennt und was das Zombiegenre ausmacht.

    Am Anfang ist es etwas langwierig, da Lily erst nach etwas über 100 Seiten zu dem wird, was sie dann ist: ein Zombie. Hier nimmt sich Thomas die Zeit die Charaktere richtig vorzustellen, so lernt man zu Beginn Gottlieb und Lily kennen und erfährt etwas über deren Leben. Nachdem Lily zum Zombie wurde, teilt sich die Geschichte und wir lesen immer wieder von Gottlieb und von Lily. Hier erfährt man dann mehr von den Charakteren. Gegen Ende des Buches kommt dann noch eine dritte Geschichte dazu, die von Ben und Alice. Alle drei Geschichten gehen dann in eine über und sorgen für das blutige Finale. Auf 480 Seiten wird uns hier eine fantastische Geschichte erzählt, die überzeugen und wirklich sehr gut unterhalten kann. Wer mal eine Zombiegeschichte abseits des üblichen Klischees (dumm und verfressen) lesen will, wird hier sehr gut bedient. Eine klasse Horrorgeschichte, die zu überzeugen weis. Wer sie noch nicht gelesen hat, sollte die unbedingt nachholen.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    ich habe fertig.. ich vergebe drei von fünf blutigen fingerchen..

    dass sich victor als solch ein egoist entwickelt hat, fand ich schade.. er war sehr interessant beschrieben und es wäre schön gewesen, wenn er lily eine "heimat" bzw. ein zuhause geboten hätte aus liebe.. und nicht, um eine weitere marionette zu besitzen..

    aber dafür hat sich mein wunsch erfüllt, dass sich gottlieb und lily nochmals über den weg laufen.. und es gab sogar ein happyend für die beiden.. und lily hat ihn nicht aufgefressen - was will man mehr?! ;)

    die sektöse gemeinde manger hat mich irgendwie an diesen einen film erinnert.. mist, da komm ich grad nicht drauf.. moooooooooooment.. "the village" - google sei dank.. "die alten" und die dorfgemeinschaft, die abgeschottet von der aussenwelt und deren technischen entwicklungen und neuerungen so vor sich hinlebt.. leute, die spurlos verschwinden.. das war mir zu sehr an "the village" angelehnt.. aber wahrscheinlich wurden bis heute schon so viele bücher geschrieben und filme gedreht, dass es fast unmöglich ist, etwas ganz neues zu erfinden, von dem nicht schon einer schreit, dass es ihn an etwas erinnere..

    dass die ganzen erzählstränge am ende auf einen hinauslaufen, war irgendwie klar und auch gut so.. dennoch gab es mir zu viele geschichten..

    und das ende war einfach nur noch ein splattriges gemetzel.. und splatter mag ich nicht so.. hirne und gedärme können meinetwegen im schlachthof durcheinander fliegen, aber nicht in meiner phantasie, wenn ich grad ein buch lese.. ich mag horror und grusel und solche sachen.. aber wenn es zu splatterhaft wird, das war noch nie so mein ding..

    und mir waren die zombies auch zu intelligent.. klar, herr plischke hat uns halt seine geschichte der zombies erzählt und da sind die halt nun mal eher intelligent.. aber gefallen hat es mir denoch nicht soooo gut..

    Kommentieren0
    18
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks