Thomas Plischke Die Zombies

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Inhaltsangabe zu „Die Zombies“ von Thomas Plischke

Zombies gelten als grausam, feindselig und dumm. Doch Lily, Doktorandin in Oxford, fasziniert der Mythos um die lebenden Toten. Sie ist fest davon überzeugt, dass mehr hinter diesen Geschöpfen steckt. Als sie eines Tages den gut aussehenden Victor kennenlernt, zeigt er ihr eine Welt, wie Lily sie nicht für möglich gehalten hätte: Am eigenen Leib muss sie erfahren, dass Zombies wirklich existieren, und dieses Geheimnis um jeden Preis wahren. Denn ein unberechenbarer Feind ist ihr dicht auf den Fersen …

Für mich eine todlangweilige Lektüre die ab und an interessante Informationen enthielt. Spannung ist was anderes.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Gelungener Zombie-Roman

    Die Zombies
    Buecherwaeldchen

    Buecherwaeldchen

    30. October 2013 um 09:43

    Inhalt: Lily Young schreibt schon seit einiger Zeit an ihrer Abschlussarbeit für das von ihr belegte Fach Anthropologie, denn sie kann sich einfach nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist und droht jedes Mal zu weit abzuschweifen. Bei einem so speziellen und uralten Thema ist das jedoch verständlich, denn seit jeher interessiert sie sich für die lebenden Toten und die Mythen, die um sie existieren. Doch aus ihrem harmlosen Interesse wird spätestens dann Ernst, als sie Victor kennenlernt, denn er lädt sie in einen Club ein, in dem er ihr etwas zeigen möchte, das ihr bei ihren Arbeiten helfen soll. Was dort dann jedoch passiert war weder so geplant, noch sonderlich hilfreich… Meine Meinung: Ich habe nun schon einige Zombie-Bücher gelesen und empfand die meisten jedoch nur so mittelmäßig und jetzt weiß ich auch warum. Sie haben das gleiche falsch gemacht, wie auch die meisten Vampir-Bücher: Sie haben die ewig gleiche Laier der Klischees abgespielt. Zum einen gab es meist gleich eine ganze Invasion von Zombies und nur noch gefühlte 5 Menschen auf der Welt oder man hat die Geschichte aus der Sicht des langsam verblödenden Zombies erzählt. Die Zombies geht die Sache anders an und das ist auch gut so. Denn anstatt eine weltweite Invasion aus der Zombiefizierung zu machen, handelt es sich hier um einen elitären Kreis, von denen die meisten, bis auf ihren überwältigenden Hunger auf Menschenfleisch, sich nicht großartig von den Sterblichen unterscheiden. Besonders interessant wird die Geschichte durch die drei Erzählperspektiven. Auch wenn mich die, gegen Ende hinzustoßende, dritte zunächst etwas gewundert hat, da es wirkte als würde man damit zu sehr vom Hauptstrang abkommen, was sich jedoch nach kurzer Zeit perfekt einfügt und der Geschichte, ganz im Gegenteil, noch mehr Spannung verleiht. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, ihre Wandlungen und Verhaltensweisen waren stets nachvollziehbar und realistisch. Ein wenig gestört hat mich, dass Victor doch etwas zu arg an einen Vampir erinnerte. Ein Adeliger, charismatischer, niemals alternder, gut riechender Potenz-Zombie. Was mich besonders erfreut hat, war das gelungene Ende, in dem es nochmal zu einem herrlichen, actionreichen, blutigen Showdown kommt. Fazit: Sehr gelungener Zombie-Roman, der dem Genre neue Facetten angedeien lässt. Aktuell leider nur noch als eBook erhältlich.

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  • Die Zombies

    Die Zombies
    thebookpassion

    thebookpassion

    28. September 2013 um 14:40

    Lily, eine angehende Anthropologin, befasst sich in ihrer Doktorarbeit mit lebenden Toten, auch bekannt als Zombies. Ihr guter Freund Gottlieb, versucht sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen und steht Lily in schwierigen Situationen zur Seite. Eines Tages lernt Lily den mysteriösen Victor kennen und ist vom ersten Moment an von ihm fasziniert, nicht ahnend, dass Victor ihr eine grausame Welt zeigen wird. Lily findet heraus, dass lebende Tote nicht nur Mythos sind, sondern wirklich existieren, dieses muss sie am eigenen Leib erfahren. Fort an muss sich Lily vor einem unberechenbaren Feind verstecken: Die Jäger. ,,Die Zombies“ ist mein erster Ausflug in das Reich der lebenden Toten. Thomas Pilschke hat die Zombies in ein eine Gegenwartsgeschichte verwebt. Im Vordergrund des Romans stehen die Konflikte von den neu erschafften, lebenden Toten. Jedoch bedient sich der Autor nicht dem üblichen Klischee der Zombies, sondern skizziert sie als intelligente und organisierte Wesen, die überraschend wenig von ihrer Menschlichkeit verloren haben ( es sei denn es geht um ihren Hunger auf Fleisch und dessen Beschaffung). So mutiert die Protagonisten Lily nicht zu einer hirnlosen Kreatur. Der Leser erlebt den innere Zwiespalt eines neuer erschafften Zombies und dessen Auseinandersetzung mit der neuen Identität. Lilly fragt sich ob ihr neues Leben moralisch korrekt ist, ob es ok ist, bestimmte Menschen zu fressen und andere zu verschonen. Der Leser fiebert mit Lily mit, hofft, dass es einen Ausweg gibt, oder zumindest eine Lösung mit der sie einigermaßen Leben kann. Victor hingegen bleibt bis zum Ende ohne Tiefe. Er entspricht einer so typischen Klischee Rolle. Einerseits freut es Victor, dass er gegenüber den Menschen überlegen ist, aber auf der anderen seit fühlt er sich in seiner Unsterblichkeit schrecklich allein und leer und wie kann es anders sein, dass nur eine gut aussehende und intelligente Frau diese Leere füllen kann? Auch Gottlieb wird nur sehr oberflächlich skizziert, er ist der arme und missverstandene Sohn eines reichen und zugleich tyrannischen Vaters. Thomas Plischke versucht Gottliebs Charakter im Laufe des Romans mehr tiefe und Leben einzuhauchen, was ihm recht gut gelinkt ( z.B. durch Schilderung seiner Gedanken). ,,Die Zombies“ wird abwechselnd aus Lilys und Gottliebs Sicht erzählt, das Katz und Maus Spiel der beiden erhöht die Spannung zusätzlich. Die Hintergrundinformation (z.B. Interviews) rund um die Legenden aus Lilys Doktorarbeit rundet die Geschichte zu einer interessanten Story ab. Die blutrünstigen Szenen werden von Thomas Plischke ausführlich und detailliert beschrieben sowie sprachlich gekonnt umgesetzt, sodass der Roman nicht für junge Leser oder Leser mit schwachem Magen geeignet ist. Alles in allem hat mich ,,Die Zombies“ wirklich gut unterhalten und ich bereue es nicht, dass ich mich in die Welt der Zombies gewagt habe. Wegen den teilweise oberflächlichen Charakteren gibt es von mir vier von fünf Sternen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Zombies wie es sch gehört, aber oft zäh

    Die Zombies
    pelznase

    pelznase

    27. March 2013 um 15:52

    Zombies! Das war quasi eine Offenbarung für mich. In den Massen an Vampiren, Werwölfen und Engeln sind sie schon etwas ganz Besonderes im Buchladen. Übersinnliche Wesen, denen man nicht mal im Ansatz romantische Ansätze zutraut. Somit war das Buch schnell gekauft. Und es liße sich auch gut an. Die Hauptperson Lily war mir schnell sympathisch mit ihrer normalen, lockeren und selbstbewussten Art. Das Thema ihrer wissenschaftlichen Arbeit, der Zombie-Glaube (grob gesagt) klang interessant. Anfangs wechselt die Geschichte zwschen Szenen aus Lilys Leben und Auszügen aus ihrer Arbeit, bei denen es sich um Interviews zum Thema Zombieglauben handelt. Das gewährt Einblicke in der Thema und zeigt natürlich auch, wie intensiv Lily sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Doch eines Tages trifft Lily auf den mysteriösen, gut aussehenden Victor (so ganz ohne Klischee geht es dann halt doch nicht, selbst Victor sieht natürlich blendend aus und sprüht vor Charme), der sie zu einer verhängnisvollen Veranstaltung mitnimmt. Von diesem Moment an kommt etwas Schwung in die Geschichte und auch wenn man als Leser schnell ahnt, woher Lilys sonderbares Verhalten rührt, so ist es doch interessant und spannend es zu verfolgen. Und selbstverständlich teilweise auch ausgesprochen eklig, immerhin ist dies ja eine Zombiegeschichte. Dass die Story sich letztlich in drei Handlungsstränge splittet, das hatte ich so nicht erwartet. Im Nachhinein ist es aber nur logisch, anders hätte der Verlauf gar nicht funktioniert. Und so begleitet man bald Lily, ihren deutschen Freund Gottfried, dessen “Familien-Unternehmen” mich mächtig überrascht hat und schließlich einen Teenager namens Ben, der in einem abgeschiedenen Dorf lebt und gar nicht ahnt, was es mit seinen Mitmenschen auf sich hat. Es ist nicht schwierig zu erahnen, inwiefern die drei Handlungsstränge nachher zusammenlaufen werden, dafür ist es für den Leser einfach zu offensichtlich und entsprechend blieb da bei mir auch die Spannung auf der Strecke. Die wäre mir wichtiger gewesen als die Action oder die Passagen um den Glauben und die Rituale in Bens Dorf. Am interessantesten waren da noch die Kapitel um Gottfried, die ich sehr gerne und mit Vergnügen gelesen habe. Als neuartig habe ich es empfunden, dass Thomas Plischke Zombies in die tumben, mordlüsternden Kreaturen, aber auch in fleischfressende Wesen, die durchaus noch Teile ihres menschlichen Daseins in sich tragen, aufteilt. Schließlich ist “Die Zombies” kein Splatter. Außerdem wird damit der Möglichkeit Raum geschaffen, dass es eine Fortsetzung um Lily geben könnte. Eigentlich lässt sich “Die Zombies” leicht lesen. Es ist locker und recht umgangssprachlich geschrieben. Lilys Interviews dagegen sind ein ganz anderes Kaliber. Lily hat die Interviews mit Wissenschaftlern geführt und ist selbst Wissenschaftlerin, und entsprechend schwierig lesen sich diese Passagen auch. Da gibt es  gelegentlich Bandwurmsätze, die mehrmals lesen musste ehe ich sie komplett verstanden hatte, und natürlich auch Fachbegriffe. Solche Passagen gibt es allerdings nur um ersten Drittel, sie ziehen sich nicht durch das gesamte Buch. Vom Cover her unterscheidet sich das Buch auch nicht sonderlich von den Werwolf-Vampir-Engel-Kollegen. Auch es zeigt einzig ein Mädchengesicht. Scheinbar wirken solche Motive gerade am besten. Die wirren Haare, die dunkel umränderten Augen und der neckische Tropfen Blut im Mundwinkel peppen das Motiv ein wenig auf. Fazit:   Schön, dass Thomas Pliscke die Zombies ins Rennen um die Gunst der Leser geschickt hat. Endlich Gestalten, die nicht für romantsichen Kitsch bürgen, sondern Leser erfreuen, die von blutrünstigen Wesen auch erwarten, dass sie blutrünstig sind. Allerdings habe ich das Buch nur zu Teilen als wirklich spannend empfunden. Es zieht sich hin und wieder schon ordentlich und plätschert gerne auch einige Kapitel lang einfach dahin, trotz mancher Actionszenen und einem Ansatz von schwarzen Humor. Denen fehlt aber der letzte Kniff um die absackende Spannung aufzufangen. Wer aber auf Zombie-Geschichten steht, der kann hier ruhig mal ein paar Lesestündchen investieren.

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    TigorA

    TigorA

    23. September 2012 um 20:24

    Das erste Mal, dass ich mich an ein Buch mit dem Thema Zombies herangewagt habe. Bereuen tue ich es nicht, denn es handelt sich um durchaus interessante Wesen, aber etwas Besonderes ist dieses Buch leider auch nicht. Die Haupt-Story dreht sich um die junge, englische Studentin Lily Young, die ihre Doktorarbeit über das Phänomen der Untoten verfasst. Dabei gibt es am Anfang des Buches immer wieder Sequenzen in denen sie für eben diese Arbeit ein Interview mit Personen führt die Geschichten über Untote kennen oder sich in irgendeiner Form damit befasst haben. Diese Sequenzen fand ich persönlich ganz spannend, besonders wenn es um kuriose Geschichten und Erfahrungsberichte einfacher Leute ging in denen Zombies angeblich eine Rolle gespielt haben sollen. Die Interviews mit den Wissenschaftlern waren mir hingegen zu trocken und eher langweilig. An Lilys Seite steht der deutsche Student Gottlieb, der am Anfang des Buches einfach nur als Freund von Lily agiert der gerne mehr mit ihr hätte. Erst später stellt sich heraus, dass er etwas vor ihr verborgen hat und nicht nur ein unwichtiger Nebencharakter ist. Gottlieb mochte ich ganz gerne im Gegensatz zu Lily mit der ich einfach nicht so richtig warm wurde. Im späteren Verlauf lernt Lily den mysteriösen Victor (von dem ich auch nicht grade Fan bin) kennen und lässt sich von ihm um den Finger wickeln. Bei einer Verantaltung auf die er sie mitschleppt passiert dann das für mich schon recht vorhersehbare: Lily wird in einem 'Spiel' von einem Zombie gebissen (von dem sie denkt es sei nur ein Schauspieler) und schon nimmt das Drama seinen Lauf. Lily - eigentlich Vegetarierin - entwickelt einen unglaublichen Hunger auf Fleisch, und zwar vorzugsweise auf Rohes. Victor - natürlich auch ein Zombie - hilft ihr später und macht sie zu seiner Gefährtin. Gut fand ich, dass sich die Story im Verlauf immer mehr verdichtet hat. Es fing eher langsam und leicht an und es kamen von Kapitel zu Kapitel immer mehr Dinge hinzu wie Puzzelteile die dann später ein Ganzes Bild ergeben. Trotz dieses geschickt eingebauten Spannungsbogens gab es meiner Meinung nach ungemein viele unnötige Seiten. So viel Geplänkel nebenher was mich einfach überhaupt nicht interessiert hat. Dadurch bin ich ziemlich schleppend mit dem Buch vorangekommen weil es mich einfach nicht dauerhaft fesseln konnte und ich habe viel an Text einfach nur überflogen. Etwas besser wurde es zum Ende hin als das Dorf Manger mit ins Spiel kam und ein dritter Erzählstrang über den 15 jährigen Ben und Alice das Buch bereichert hat. Vorher widmete sich der Autor abwechselnd den Charakteren Lily und Gottlieb, wobei leider Gottliebs Kapitel noch langweiliger waren als Lilys und das obwohl ich ihn vom Charakter her mehr mochte als sie. Jedenfalls brachte das Zombie-Dorf nochmal richtig Schwung in die ganze Story, aber so richtig herausreißen konnte es das auch nicht mehr. Ich finde auch, dass der Autor ein paar Dinge ungeklärt und offen gelassen hat die er besser hätte erklären können. Zum Beispiel habe ich noch immer ein riesen Fragezeichen was diese Nahtstellen/Spalten angeht und diese Sage mit den Brüdern... das war mir alles etwas zu schwammig und ich habe das Gefühl ich habe nicht wirklich viel verstanden. Alles in allem ein solides Buch mit Höhepunkten aber leider eben auch mit Tiefpunkten die das Ganze mit zu viel Unnötigem zerstört haben. Für Zombie-Interessierte aber bestimmt lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    13. August 2012 um 15:53

    durch das echt tolle cover des buches wurde ich angezogen.es war ein sehr interessantes und spannendes buch,welches mich sehr faszinierte. leider war es zwischendurch ein wenig langweilig und monoton,was mich dazu zwang,das buch wegzulegen und erstmal nicht weiterzulesen.dadruch verlor ich in mancher hinsicht den zusammenhang und auch den spaß an dem buch, weil es zwischendurch echt seiten gibt,die einfach nur vor sich hinplätschern. zwar sagte mir der schreibstil echt zu,aber durch das plätschern wurde es teilweise einfach so schlimm,dass ich nur noch las,um das buch fertig zu kriegen. lilly war mich auch bis zum schluss serh sympathisch. die anderen waren zwar auch nett, aber lilly fand ich einfach ziemlich spannend.auch die beziehung zu/mit gottlieb und zu/mit victor fand ich sehr interessant,da diese auf so unterschiedlicher basis liefen. das thema finde ich ebenfalls sehr interessant, man merkt,dass sich der autor mit dem thema auseinander gestetz hat und viel recherchiert hat, was wirklich sehr für ihn spricht. die bedeutung der einzelnen geschichten, sagen und legenden war sehr faszinierend, auch die unterscheidlichen darstellungen der verschiedenen "zombiearten", vorkommend in der geschichte haben mich sehr interessiert. gerade zum schluss wurde das buch wieder fesselnd und packend,die letzten hundert - zweihundert seiten las ich ihn einem rutsch durch. ich würde mir wünschen, dass es ein weiters buch mit diesem thema gibt, vielleicht sogar eine fortsetzung dieser geschichte? vielleicht ... vielleicht auch nicht. :D ganz gute geschichte,gut geschrieben,spannend und interessant - abwechslungsreich.aber nichts,was lange bleibt und einem vom hocker reißt. x:

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. June 2011 um 09:09

    Inhalt: Lily Young schreibt schon seit einiger Zeit an ihrer Abschlussarbeit für das von ihr belegte Fach Anthropologie, denn sie kann sich einfach nicht entscheiden, was wirklich wichtig ist und droht jedes Mal zu weit abzuschweifen. Bei einem so speziellen und uralten Thema ist das jedoch verständlich, denn seit jeher interessiert Lily sich für die lebenden Toten und die Mythen, die um sie existieren. Doch aus ihrem harmlosen Interesse bezüglich ihrer Abschlussarbeit wird spätestens dann Ernst, als sie Victor kennenlernt, denn er lädt sie in einen Club ein, in dem er ihr etwas zeigen möchte, das ihr bei ihren Arbeiten helfen soll. Was dort dann jedoch passiert war weder so geplant, noch sonderlich hilfreich… Meine Meinung: Ich habe nun schon einige Zombie-Bücher gelesen und fand die meisten jedoch nur so mittelmäßig und jetzt weiß ich auch warum. Sie haben das gleiche falsch gemacht, wie auch die meisten Vampir-Bücher, sie haben die ewig gleiche Laier der Klischees abgespielt. Zum einen gab es meist gleich eine ganze Invasion von Zombies und nur noch gefühlte 5 Menschen auf der Welt oder man hat die Geschichte aus der Sicht des langsam verblödenden Zombies erzählt. Die Zombies geht die Sache anders an und das ist auch gut so. Denn anstatt eine weltweite Invasion aus der Zombiefizierung zu machen, handelt es sich hier um einen elitären Kreis, von denen die meisten, bis auf ihren überwältigenden Hunger auf Menschenfleisch, sich nicht großartig von den Sterblichen unterscheiden. Besonders interessant wird die Geschichte durch die drei Erzählperspektiven. Auch wenn mich die gegen Ende hinzustoßende dritte zunächst etwas gewundert hat, da es wirkte als würde man damit zu sehr vom Hauptstrang abkommen, was sich jedoch nach kurzer Zeit perfekt einfügt und der Geschichte ganz im Gegenteil noch mehr Spannung verleiht. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, ihre Wandlungen und Verhaltensweisen waren stets nachvollziehbar und realistisch. Ein wenig gestört hat mich, dass Victor doch etwas zu arg an einen Vampir erinnerte. Ein Adeliger, charismatischer, niemals alternder, gut riechender Potenz-Zombie. Was mich besonders erfreut hat, war das gelungene Ende, in dem es nochmal zu einem herrlichen, actionreichen, blutigen Showdown kommt. Fazit: Sehr gelungener Zombie-Roman, der dem Genre neue Facetten angedeien lässt.

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    romanasylvia

    romanasylvia

    22. April 2011 um 11:06

    Den Anfang des Buches fand ich ganz ok, aber mittlerweile zieht es sich irgendwie dahin...hab es nur bis 112 gelesen, da mir bei dem Buch irgendwie die Lesefreude vergeht.

  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    Cadiz

    Cadiz

    Neugierig geworden durch das absolut gelungene Cover, habe ich „die Zombies“ mit Spannung aufgeschlagen und war sogleich nach wenigen Seiten völlig gefesselt von der grandios erzählten, packenden Geschichte, die zunächst verhalten von der Studentin Lily Young erzählt. Im späteren Verlauf aber verdichtete sich die Geschichte immer mehr und löste einen gierigen Sog aus, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Großartig empfand ich hier die facettenreichen, gut ausgebauten Charaktere, die man sich sehr gut vorstellen konnte, allen voran Lily. Aber auch jede Szene barg eine Menge wortgewandte Spielereien und bildhafte Umschreibungen, die mich in die Geschichte eintauchen ließen. . „Die Zombies“ ist wirklich großartig und jederzeit empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    MarkusVoll

    MarkusVoll

    19. February 2011 um 11:57

    Lily ist fasziniert von dem Mythos um die Untoten und hat sich diese Thema als Arbeit vorgenommen. Sie wird immer wieder gewarn, bei Ihren Ermittlungen vorsichtig zu sein. Auf der Beerdingung ihres Großvaters lernt sie dann Viktor kennen, den sie kurz darauf auch in einer Buchhandlung wiedertrifft. Viktor lädt sie zu einer Party ein, was sie auch annimmt, obwohl sie von Ihrer Mitbewohnerin gewarnt wird. Auf der Party wird sie dann zu einem Spiel eingeladen. Hier passiert es dann: Sie wird von einem Untoten gebissen. Viktor zeigt ihr nun die neue Welt, und erklärt ihr alles. Es gibt sie die Zombies, es gibt aber auch Feinde. Gottlieb, Lilys Freund, der nach dem Tod seines Vaters nach Deutschland zurückkehrt, läßt Lily allein. Er ist auch nicht das, was er zu sein scheint. Gottlieb gehört zu den Jägern, die die Untoten jagen und töten. In Deutschland erfährt er, daß Lily tot ist und macht sich Vorwürfe. Doch das Leben muß weitergehen und es sind noch einige Untote zu erledigen... Nach den Zwergen, Orks und Drachen gibt es nun auch die Geschichte der Zombies, die uns Thomas Plischke erzählt. Er beschreibt sehr spannend die Geschehnisse, wie allles passierte. Er nimmt sich Zeit die Charaktere vorzustellen, wobei man manche Charaktere erst am Ende richtig kennenlernt. Bis auf das Finale, gibt es eigentlich wenig Blut. Nicht so, wie man es von den Filmen kennt. HIer werden die Charaktere und deren Riten und Lebensweisen in den Vordergrund gestellt. Was aber auf sehr spannende und interessante Weise passiert. Das Finale bietet dann das was man von den Filmen kennt und was das Zombiegenre ausmacht. Am Anfang ist es etwas langwierig, da Lily erst nach etwas über 100 Seiten zu dem wird, was sie dann ist: ein Zombie. Hier nimmt sich Thomas die Zeit die Charaktere richtig vorzustellen, so lernt man zu Beginn Gottlieb und Lily kennen und erfährt etwas über deren Leben. Nachdem Lily zum Zombie wurde, teilt sich die Geschichte und wir lesen immer wieder von Gottlieb und von Lily. Hier erfährt man dann mehr von den Charakteren. Gegen Ende des Buches kommt dann noch eine dritte Geschichte dazu, die von Ben und Alice. Alle drei Geschichten gehen dann in eine über und sorgen für das blutige Finale. Auf 480 Seiten wird uns hier eine fantastische Geschichte erzählt, die überzeugen und wirklich sehr gut unterhalten kann. Wer mal eine Zombiegeschichte abseits des üblichen Klischees (dumm und verfressen) lesen will, wird hier sehr gut bedient. Eine klasse Horrorgeschichte, die zu überzeugen weis. Wer sie noch nicht gelesen hat, sollte die unbedingt nachholen.

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    24. October 2010 um 20:43

    ich habe fertig.. ich vergebe drei von fünf blutigen fingerchen.. dass sich victor als solch ein egoist entwickelt hat, fand ich schade.. er war sehr interessant beschrieben und es wäre schön gewesen, wenn er lily eine "heimat" bzw. ein zuhause geboten hätte aus liebe.. und nicht, um eine weitere marionette zu besitzen.. aber dafür hat sich mein wunsch erfüllt, dass sich gottlieb und lily nochmals über den weg laufen.. und es gab sogar ein happyend für die beiden.. und lily hat ihn nicht aufgefressen - was will man mehr?! ;) die sektöse gemeinde manger hat mich irgendwie an diesen einen film erinnert.. mist, da komm ich grad nicht drauf.. moooooooooooment.. "the village" - google sei dank.. "die alten" und die dorfgemeinschaft, die abgeschottet von der aussenwelt und deren technischen entwicklungen und neuerungen so vor sich hinlebt.. leute, die spurlos verschwinden.. das war mir zu sehr an "the village" angelehnt.. aber wahrscheinlich wurden bis heute schon so viele bücher geschrieben und filme gedreht, dass es fast unmöglich ist, etwas ganz neues zu erfinden, von dem nicht schon einer schreit, dass es ihn an etwas erinnere.. dass die ganzen erzählstränge am ende auf einen hinauslaufen, war irgendwie klar und auch gut so.. dennoch gab es mir zu viele geschichten.. und das ende war einfach nur noch ein splattriges gemetzel.. und splatter mag ich nicht so.. hirne und gedärme können meinetwegen im schlachthof durcheinander fliegen, aber nicht in meiner phantasie, wenn ich grad ein buch lese.. ich mag horror und grusel und solche sachen.. aber wenn es zu splatterhaft wird, das war noch nie so mein ding.. und mir waren die zombies auch zu intelligent.. klar, herr plischke hat uns halt seine geschichte der zombies erzählt und da sind die halt nun mal eher intelligent.. aber gefallen hat es mir denoch nicht soooo gut..

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    nataly

    nataly

    24. October 2010 um 14:54

    Lilly, die Hauptperson, ist eine angehende Anthropologin und befaßt sich hautpsächlich über Untote. Einblick in ihre Arbeit bekommt man über sog. Interviews, die sie aufgezeichnet hat und verschiedene Themen behandeln (wie ist der Zombie Mythos entstanden etc...) Gottlieb, ihr bester Freund und "ab und zu Liebhaber", ist ein syphatischer junger Mann, der ihr zur Seite steht. Leider trennen sich aus (noch) unerklärlichen Gründen ihre Wege im Streit und Lilly ist arg enttäuscht. Als Victor zeitgleich in Lillys Leben tritt, wird alles anders.Anfangs noch ein charmanter und msteriöser Gentleman,entpuppt er sich als Zombie, der Lilly indirekt zu dem macht, was sie wird: ebenfalls ein Zombie !!! Sie verwandelt sich in eine Untote - eine Ironie des Schicksals, hatte sie doch vorher selbst darüber intersiv recherchiert! So lebt Lilly das Leben einer Untoten, mit Victor, ihrer einzigen Bezugsperson. In der Zwischenzeit erfährt man auch, was Gottlieb so schnell aus London vertrieben hat: der Tod seines Vaters. Er erbt die Firma, was sich dem Leser als uralte Organsation entpuppt, die Zombies jagt. Der Konflikt ist vorprogrammiert, als Showdown treffen Lilly und Gottlieb natürlich wieder aufeinander! Auf die Details möchte ich nicht eingehen, lest das Buch selber, aber VORSICHT: nichts für Leute mit einer niedrigen Ekelgrenze, es geht teilweise ins Eingemachte(wortwörtlich) Thomas Plischke hat ein gut recherchiertes und hintergründiges Buch über Zombies veröffentlicht. Die Charaktere sind gut dargestellt und facettenreich.Die Sprache ist mitreißend und man kann das Buch flüssig lesen, sich gut in die Hauptpersonen hineinversezten( Ich habe sogar zwischendurch ein wenig Mitleid mit Zombies bekommen, da ich sehr mit Lilly mitfühlen konnte während ihrer ersten Zeit als Zombie) Leider ist das letzte Drittel des Buches etwas klischehaft, deswegen nur 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    Belladonna

    Belladonna

    18. October 2010 um 15:01

    Beschreibung: Fressen und gefressen werden - Die Zombies kommen! Lily Young ist Doktorandin der Anthropologie und beschäftigt sich bei ihrer Doktorarbeit mit den lebenden Untoten, sprich Zombies. Die lebenden Toten werden oft als unheimliche, dumme und gierige Menschenfresser angesehen. Doch Lily ist davon überzeugt, dass mehr hinter dem Zombie-Mythos steckt als man auf den ersten Blick ahnt. Alst Lily den gutaussehenden Victor kennenlernt wird sie selbst über Nach zu einen Zombie und erfährt am eigenen Leib was es heißt ein Untoter zu sein. Was sie nicht weiß, ihre große Liebe Gottlieb gehört einem Clan von Zombiejägern an und ist diesen dicht auf der Spur... Meine Meinung: Thomas Plischkes Zombie-Epos "Die Zombies" ist der erste Fantasy-Roman in dem ich über Zombies lese und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor hat mit seinem Werk eine tolle Herangehensweise an diesen Mythos bewiesen. Alles beginnt ganz harmlos, man lernt die junge Doktorandin Lily und dessen bester Freund Gottlieb kennen. Das einzige was auf den ersten Blick Interesse weckt ist Lilys Studienfach und das Thema ihrer Abschlussarbeit. Langsam wird der Leser in die Mythologie der Zombies in den verschiedensten Kulturen eingeführt. Als Lily auf der Beerdigung ihres geliebten Großvaters den attraktiven Victor kennenlernt und sich mit ihm verabredet wird sie selbst über Nacht zu einem Zombie. Äußerst plastisch und emotional beschreibt Thomas Plischke die Gefühle und Gedanken die Lily als Zombie erlebt. Man wird regelrecht mitgerissen in die Welt der Untoten. Besonders gut gefällt mir die Sichtweise aus der die Zombies einem näher gebracht werden. Plötzlich sind sie nicht mehr die unheimliche und dumme Wesen die gefühlslos durch die Gegend staksen sondern Geschöpfe mit Gefühlen die Einsamkeit und Liebe empfinden. "Die Zombies" wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, wodurch immer mehr Spannung aufgebaut wird bis hin zu einem apokalyptischen Ende bei der sich Zombies und deren Jäger gegenüberstehen. Der erste Erzählstrang erzählt von Lily und wie sie zu einem Zombie wird und nun nur noch das Monster in ihr sieht. Im zweiten Strang wird der Charakter von Gottlieb näher aufgegriffen und von seinem Erbe in Deutschland erzählt. Der dritte Erzählstrang kommt erst ziemlich spät zum greifen und erzählt von einem kleinen schottischen Dorf in dem Menschen in einer Art Gemeinschaft mit den Untoten leben. Thomas Plischke erzählt in jedem dieser Handlungsstränge aus der Sichtweise der betreffenden Personen Lily, Gottlieb und Ben, was dem Roman eine tiefgehende Vielschichtigkeit verleiht und mich sehr fasziniert hat. Thomas Plischkes Fantasyroman "Die Zombies" ist jedoch nichts für schwache Nerven da die actionreich geladene Story des öfteren durch ihre detaillierten Beschreibungen eine ziemlich blutige Seite zeigt. Meine Horrorvorstellungen der Zombies wurde auf jeden Fall erfüllt und des öfteren wurde ich durch die unvorhersehbaren Wendungen im Roman völlig überrascht. Dieser Zombie-Epos verdient 5 von 5 Sterne. Mein Fazit: Ein gelungener Zombie-Epos der blutige Spannung garantiert!

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    BlueNa

    BlueNa

    12. October 2010 um 21:30

    Wenn der Hunger kommt gibt es kein Zurück! . Lily Young ist Doktorandin der Anthropologie an der Universität in Cambridge. Sie arbeitet an einem ungewöhnlichen Thema für ihre Abschlussarbeit: Zombies in allen Kulturkreisen. Eines Abends trifft sie sich mit einem merkwürdigen Typen, den sie auf dem Friedhof nach der Beerdigung ihres Großvaters kennengelernt hat. Victor verspricht ihr, ihr etwas zu zeigen, das mit ihrer Arbeit zu tun hat. In einem finsteren Undergroundclub lässt sich Lily, schon etwas angetrunken, auf ein bizarres Spiel ein: Vermeintlich als Zombies verkleidete Schauspieler jagen Lily durch ein Labyrinth aus Zimmern. Eigentlich sollte alles ein harmloses Spiel sein, doch durch ein Missgeschick wird Lily von einem der Zombies gebissen und beginnt sich an den darauffolgenden Tagen langsam in eine Untote zu verwandeln. Sie kann es kaum glauben, will es nicht wahrhaben und ignoriert alle Anzeichen, die sie im Laufe ihrer Recherche zusammengetragen hat. Doch warum isst eine überzeugte Vegetarierin plötzlich genüsslich Fleisch und hat einen unbändigen Hunger danach? Lily flüchtet sich in Victors Arme und bereitet sich auf ein Leben als Untote an seiner Seite vor. Doch der Friede ist nicht von Dauer, denn da ist auch noch Gottfried, ein Zombiejäger und Lilys engster Vertrauter… . „Die Zombies“ von Thomas Plischke ist mein erster Roman aus dem Zombie-Genre und ich glaube, kein gewöhnlicher Vertreter seiner Art. Was der Autor hier abgeliefert hat ist Fantasy vom Feinsten, zwar blutrünstiger als manch anderer Roman, aber auch nicht in stärkerem Maße wie bekannte Fantasy Epen. Die Umsetzung des Stoffes ist meiner Ansicht nach hervorragend gelungen. . Die Geschichte ist aufgeteilt in mehrere Erzählstränge, die Spannung schüren und aufrechterhalten. Der erste Erzählstrang begleitet Hauptprotagonistin Lily auf ihrem Weg von einer harmlosen Studentin zu einem gefährlichen Monster, als das sie sich zuweilen selbst sieht. Der zweite Erzählstrang handelt von Gottlieb und dessen Familienerbe in Deutschland und relativ spät im Buch stößt noch ein dritter Erzählstrang um ein abgelegenes schottisches Dorf hinzu. Alle drei Erzählperspektiven sind in sich interessant und stimmig. . Die handelnden Figuren sind detailliert ausgearbeitet und haben unterschiedliche, einzigartige Charakterzüge. So kann man sich schnell eine Meinung zu den jeweiligen Personen bilden und vor allem Lily wächst einem sehr schnell ans Herz, so dass man atemlos verfolgt, was mit ihr alles passiert. Gottlieb war mir am Anfang etwas unsympathisch, wobei er mir aber auch Leid tat, da Lily alle Annäherungsversuche abgeschmettert hat. Später fügt er sich seinem Familienerbe und erfüllt den letzten Wunsch seines Vaters nur wiederwillig. Victor ist der zwielichtige Typ in diesem Roman, dem man einfach nicht vertrauen kann. . Das Cover ist toll gelungen. Hier blickt einen ein junges sehr blasses Mädchen mit Blut am Mundwinkel entgegen. Die Farbe des Umschlags ist in Grautönen gehalten mit leicht hellroten Akzenten. Unter dem Bild prangt der Buchtitel, der erhaben und mit roten Flecken besprenkelt ist. . Mein Urteil zu Thomas Plischkes „Die Zombies“ lautet: Ein rasanter und actionreicher Fantasy Roman um die Wesen der Nacht, denen man nicht in seinen schlimmsten Albträumen begegnen möchte. Der Stoff ist intelligent umgesetzt, so dass das Buch auch leisere Töne anschlägt um am Schluss in einem fulminanten Feuerwerk zu enden. Hier gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die genug von Vampiren, Werwölfen oder Engeln haben!

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    Woodwoman

    Woodwoman

    26. May 2010 um 15:30

    Dieses Buch hat´s mir irgendwie angetan. Der Klappentext allein ließ nicht darauf vermuten um welche Art Zombies es sich hier handeln wird. Sind es die üblichen schlurfenden Verdächtigen, die nur auf Gehirne und Frischfleisch aus sind? Oder ist es quasi das Zombie-Pendant zu den Twilight-Vampiren? Oder wird hier gar eine komplett neue Spezies an Zombies herangezüchtet? Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich irgendwie alle drei Fragen mit einem „Ja“ beantworten kann. Eine Mischung aus Gehirnfresser, „Twilight“-Zombies und einer neuen Zombie-Spezies. Aber nun mal etwas mehr zum Inhalt: Lily Young schreibt ihre Abschlussarbeit über den Kult der wandelnden Toten. Das Buch ist durchzogen mit passenden Interviews, welche Lily für ihre Abschlussarbeit benötigt. Bei der Beerdigung ihres Großvaters trifft sie auf einen seltsamen Typen namens Viktor. Irgendetwas fasziniert sie so sehr an ihm, dass sie zu seiner Einladung zusagt. Viktor chauffiert sie zu einem ganz besonderen Spektakel. Zuerst wirkt alles wie eine große Party, doch schnell wird das Geheimnis enthüllt. Das alte Schwimmbecken wurde einer Wohnung mit etlichen Zimmern nachempfunden und am Rand stehen zwei Zombies, die nur darauf warten ihre „Opfer“ zwischen die Finger zu bekommen. Lily ist eine der glücklichen Gewinner, die an dem Spiel teilnehmen dürfen. Ziemlich betrunken und mit der Annahme, dass es sich hier nur um Schauspieler handelt, nimmt Lily die Herausforderung an. Selbst als es einer der Zombie-Schauspieler schafft sein Maulkorb zu lösen und Lily zu beißen, hält sie dies für ein Spiel. Doch sie verändert sich und leidet unter einem unbändigen Hunger. Die ehemalige Vegetarierin greift auf einmal zum saftigen Fleisch. Lily Freund Gottlieb ist Tage zuvor zurück nach Deutschland beordert worden, ohne ihr zu sagen warum, aber das Gottlieb nicht, denn er muss ein besonderes Erbe annehmen. Was genau dieses Erbe ist, kann ich leider nicht verraten. Ansonsten würde ich euch mit Sicherheit die Stimmung des Buches kaputt machen. Es bleibt aber weiterhin spannend und ich war überrascht, was in dem Buch alles so vorkommt. Im Prinzip gibt es vier Arten von Perspektiven, die in dem Buch enthalten sind. Zum einen Lilys Interviews, dann wird das Leben von Lily dargestellt und dem gegenübergestellt die Geschehnisse Gottliebs. Dazu kommt aber noch eine weitere Geschichte, die mich am Anfang ziemlich verwirrt hat. Und zwar die Geschichte zweier Jugendlicher, die in Manger leben. Manger ist hier ein kleines Dorf, welches von der Außenwelt förmlich abgeschnitten ist. Die Dorfbewohner leben für sich und verehren die Alten. Wer genau diese Alten sind versuchen Ben und Alice herauszufinden und stoßen dabei auf ein besonders interessantes und zugleich schauriges Geheimnis. Zum Schluss machen alle drei Geschichten einen Sinn und werden zusammengeführt! Plischkes Schreibstil ist auch ziemlich besonders. Ich vermute, er schreibt so wie er denkt und das macht das ganze Buch lesenswert. Plischke schreibt nicht unbedingt umgangssprachlich, aber er benutzt durchaus eine Alltagssprache. An manchen Stellen beschreibt er das Geschehen sehr detailliert. Aufgrund dessen empfehle ich einen starken Magen und starke Nerven. An manchen Stellen wird „Die Zombies“ nämlich ziiiemlich eklig! Dennoch ist es mal was Neuartiges, was ich nur empfehlen kann. Ein bisschen Horror, ein bisschen Ekel und ein ganz kleine wenig Liebe. Hier dürfte also für jeden was dabei sein!

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  • Rezension zu "Die Zombies" von Thomas Plischke

    Die Zombies
    Lauraaaa92

    Lauraaaa92

    09. May 2010 um 19:08

    Lilly, die Hauptperson, ist eine angehende Anthropologin und befaßt sich hautpsächlich über Untote. Einblick in ihre Arbeit bekommt man über sog. Interviews, die sie aufgezeichnet hat und verschiedene Themen behandeln. Gottlieb, ihr bester Freund, ist ein syphatischer junger Mann, der ihr zur Seite steht. Leider trennen sich aus (noch) unerklärlichen Gründen ihre Wege im Streit und Lilly ist arg enttäuscht. Als Victor zeitgleich in Lillys Leben tritt, wird alles anders.Anfangs noch ein charmanter und msteriöser Gentleman,entpuppt er sich als Zombie, der Lilly indirekt zu dem macht, was sie wird: ebenfalls ein Zombie !!! Sie verwandelt sich in eine Untote - eine Ironie des Schicksals, hatte sie doch vorher selbst darüber intersiv recherchiert! So lebt Lilly das Leben einer Untoten, mit Victor, ihrer einzigen Bezugsperson. In der Zwischenzeit erfährt man auch, was Gottlieb so schnell aus London vertrieben hat: der Tod seines Vaters. Er erbt die Firma, was sich dem Leser als uralte Organsation entpuppt, die Zombies jagt. Die Charaktere sind gut dargestellt und facettenreich.Die Sprache ist mitreißend und man kann das Buch flüssig lesen, sich gut in die Hauptpersonen hineinversezten. Mein Fazit: Ich kann es aber absolut weiterempfehlen und freue mich schon auf Band 2 !! Von mir gibts 4 von 5 Sternen.

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