Thomas Plischke Die Zwerge von Amboss

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Inhaltsangabe zu „Die Zwerge von Amboss“ von Thomas Plischke

Die Zwerge in Amboss, einer bedeutenden Industriestadt ihres Bundes, sind verunsichert. Gerüchten zufolge planen die Menschen – die Diener der Zwerge – eine Revolution. Aus den Nachbarländern sollen Verschwörer in das Reich eindringen. Als der Ermittler Garep Schmied zum Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird, halten alle einen Menschen für den Täter. Sein Motiv: Hass auf die Zwerge. Garep jedoch ermittelt gegen alle Widerstände und Vorverurteilungen weiter. Denn nicht nur die Machen-schaften von Menschen bedrohen den Bund, sondern auch unter den Zwergen herrschen Hass und Machtgier. Ein packendes Zwerge-Abenteuer für alle Fans der bärbeißigen Draufgänger.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Kathafee

    18. March 2012 um 21:42

    "Die Zwerge von Amboss" sind entgegen dem charakteristischen Cover und Klappentext in keinster Weise ein typischer Fantasy-Roman. Die Geschichte enthält nämlich zusätzlich kriminalistische Elemente, sowie auch Gesellschaftskritik und Verschwörungstheorien. Dies war zuerst etwas ungewohnt, weil anders als erwartet, aber insgesamt hat mir das gut gefallen, da es nicht das Muster eines typischen Fantasy-Romans besitzt, in dem gegen "das Böse" o.ä. gekämpft wird, sondern sich mit der Gesellschaft und der Kluft zwischen Zwergen und Menschen auseinandersetzt. Viele angesprochene Probleme sind schließlich auch in "unserer Welt" wiederzufinden. Die Erzählung ist sehr dicht gestrickt und die drei verschiedenen Handlungsstränge werden gekonnt miteinander verknüpft. Auf der einen Seite sind da die Zwerge, die die Vorreiter in Technik und Wissenschaft darstellen, auf der anderen Seite die Menschen in den Zerrissenen Reichen, die untereinander verfeindet sind, und deren Flüchtlinge meistens als Diener bei den Zwergen eingestellt sind. Als dritte Rasse tauchen die Halblinge auf, die unter anderem zu Versuchen im Dienste der Forschung in sogenannten Heilanstalten herhalten müssen. Kritikpunkte meinerseits gibt es dafür, dass ich mit allen Charakteren nicht so richtig warm werden konnte. Emotional hat mich keiner mitreißen und überzeugen können. Außerdem könnte die Geschichte an vielen Stellen mehr Tempo vertragen. Das Ende lässt selbstverständlich noch einiges für die Nachfolgebände offen. Von mir gibt es 6/10 Punkten dafür, dass es eine angenehm andere Fantasy-Geschichte war, deren Charaktere für mich jedoch durch die Überladung mit so vielen anderen Elementen leider auf der Strecke blieben.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Themistokeles

    02. September 2011 um 16:00

    Inhalt: Der Sucher Garep Schmied in sein Gehilfe Bugeg sind zu einem Mordfall gerufen worden, denn der Zwerg und Musiker Namul Trotz wurde mit einer Flöte erstochen. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um die Tat seines menschlichen Dieners handelt. Zumindest ist Bugeg davon überzeugt, denn er ist der Meinung, dass die Menschen, die sich in das Zwergenreich geflüchtet haben, einen Anschlag und eine Verschwörung gegen alle Zwerge führen wollen. Garep jedoch ist nicht wirklich davon überzeugt, dass sich der Mordfall so leicht lösen lässt. Wenig später wird noch ein weiterer Zwerg umgebracht und das offensichtlich von einem Menschen, denn der Mörder wurde von einer großen Anzahl Zeugen bei seiner Tat beobachtet. Während ihrer Nachforschungen treffen Garep und Bugeg auf Sira, eine menschliche Frau, die sie als Zeugin zu dem zweiten Mord befragen. Bevor sie jedoch etwas erfahren können, wird Sira von Halblingen des Kommissariats mitgenommen und den Suchern der Fall entzogen. Zur gleichen Zeit führen der Leiböffner Himek und sein Vorgesetzter Kolbner in dessen Heilanstalt Operationen an Halblingen und Menschen durch, die Himek immer seltsamer vorkommen und bei denen er sich irgendwann fragt, wozu diese wohl dienen. Als plötzlich eine menschliche Frau in der Heilanstalt auftaucht, die Himek noch weiter zum zweifeln bringt. Garep indess lässt der Fall nicht zur Ruhe kommen, auch wenn er ihm entzogen wurde und plötzlich steht er im Fadenkreuz der Ermittlungen. Meinung: Ich hätte beim Anblick des Covers eindeutig etwas vollkommen anderes erwartet, als das was ich dann bekommen habe. Der Zwerg, der auf dem Cover abgebiltet ist hat deutlich mehr mit dem landläufigen Bild eines Zwerges zu tun, als die Zwerge, die in dem Buch vorkommen. Die Zwerge des Zwergenbundes sind nämlich durchaus sehr gebildet und haben schon viele Entdeckungen gemacht, die mit den Erkenntnissen der Industriellen Revulution vergleichbar sind. Auf jeden Fall ist es mal eine andere Version der Zwerge, die ehrlich interessant ist. Was mich auch beeindruckt hat, war, dass die Haupthandlung zunächt mehr einem Krimi als einem Fantasybuch glich, wenn man nicht bedenkt, in welchem Umfeld die Geschichte spielt. Eine Sache die ich verdammt gut fand ist, dass die meisten Charaktere dieses Buches werder wirklich gut, noch böse sind, sondern oftmals einfach von Ansichten geleitet werden, die aus bestimmten Blickwinkeln immer verständlich sind, wenn auch aus vielen anderen nicht unbedingt und auch die Charaktere, die im allgemeinen eher die Sichtweise vertreten, die im allgemeinen als gut angesehen wird, haben ihre Makel und Schwächen. Über die Zerissenen Reiche an sich hat man leider noch nicht viel erfahren, jedoch wurde der Zwergenbund echt gut beschrieben, genau wie die Unterschiede zwischen den einzelnen Rasse, obwohl mir die Halblinge noch ein wenig suspekt sind, insbesondere ihre Herkunft. Was jedoch erhlich schade ist, dass das Ende des Romans, obwohl man ja weiß, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelt, so offen ist. Man kann an keinem der Punkte wirklich ahnen, wie es denn wohl weitergehen wird, daher bin ich ziemlich neugierig, wie der zweite Band der Reihe wohl ist. Auf jeden Fall ist das mal eine Fantasy-Reihe, die nicht dem üblichen Muster entspricht und in einige Richtungen mal etwas ganz neues ist, wobei natürlich andere Aspekte schon bekannt sind, was ja aber auch nicht zu vermieden ist.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Konsumfrau

    01. September 2009 um 22:44

    Die Leseprobe von „Die Zwerge von Amboss“ versprach einen spannenden Kriminalfall in einer Fantasywelt mit sozialkritischen Anklängen an rassistische Vorurteile zwischen den herrschenden Zwergen und den dienenden Menschen. Im Mittelpunkt der Leseprobe standen die beiden zwergischen Ermittler Garep Schmied und sein eifriger Gehilfe Bugeg, die einen Mord an einem Komponisten aufzuklären haben. Während der weiteren Lektüre stellte sich jedoch heraus, dass der Kriminalfall nur der Einstieg in eine wirre Handlung rund um verschwörerische Machenschaften auf politischer Ebene und unethische Experimente an Menschen und Halblingen in einer Irrenanstalt ist. Garep und Bugeg sind nur zwei von sieben Hauptfiguren. In parallel laufenden Handlungssträngen begleitet man auch den menschlichen Jäger Siris und seine Schwester Arisascha, Bugegs Kollegin und Geliebte Karu, den jungen Leiböffner (Arzt) Himek und seine „Patientin“ (in Wirklichkeit ein Versuchskaninchen) Ulaha, die mysteriöse übersinnliche Fähigkeiten hat. Lange bleibt unergründlich, was diese verschiedenen Charaktere gemeinsam haben, aber wie man das von anderen Büchern mit ähnlicher Struktur kennt, kreuzen sich letztendlich ihre Wege zum Ende des Buches hin. In den knapp 500 Seiten wird das Gesellschaftsgeflecht aus Zwergen, Menschen und Halblingen recht detailliert beschrieben und die Stimmung einer Zeit der Industrialisierung ähnlich der unseren wird lebendig – nur leider bleiben die Hauptfiguren dabei hölzern und flach und wecken zumindest in mir keine Sympathien. Hinzu kommen einige mehr als seltsame Zufälle und viel zu langatmige Abschnitte, die den Handlungsfluss unnötig verlangsamen. Zudem bekommt man den Eindruck, dass der Autor sich ein Erfolgsrezept mit Hilfe der „Best of“-Zutaten diverser Genre erhofft hat. Neben ein bisschen Krimi und zu wenig Fantasy findet man hier auch ein wenig Polit-Thriller, Liebesgeschichte und Sozialdrama – nur leider ergibt das: nichts Halbes und nichts Ganzes.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Estrella

    27. August 2009 um 19:51

    Gleich zu Beginn geschieht ein Mord an einem Zwerg, den es aufzuklären gilt. Zunächst ist der menschliche Diener des Opfers der Hauptverdächtige, doch als sich diese Spur im Sande verläuft, sind die ermittelten Zwerge Bugeb und Garep ratlos. Und bald folgt ein neuer Mord, der das Weltbild der Zwerge in Frage stellt. Der Einstieg fällt (Vor allem ungeübten Fantasy - Lesern) recht schwer. Die Städtenamen sowie die Namen der Zwerge sind sehr exotisch und gewöhnungsbedürftig. Interessant ist vorallem das Zwerg-Mensch Verhältnis: Die Menschen sind die Diener der Zwerge. Mit den Menschen wird verachtend, vorurteilbeladen umgegangen. Man kann diesen Hass gegenüber den Menschen schon Rassismus nennen, besonders der Zwerg Bugeb ist sehr fanatisch. Die aktuelle Lage der Zwerge wird sehr genau beschrieben, sie sind mitten in der Industriealisierung. Zwerge werden durch Maschinen ersetzt, Arbeitsplätze sind rar, viele Menschen stören das Leben und die Wahlen, deren Ausgang ungewiss ist, stehen kurz bevor. Der Autor macht sich eine sehr bildhafte Sprache zu Nutzen, dadurch wird den Charakteren Leben eingehaucht. Sowohl die Zwerge als auch die Menschen sind detailreich beschrieben. Die Spannung steigt kontinuierlich und die Neugier über die Motive des Täters beherrschen den Leser bis zum Ende des Buches. Die neue Idee, die Zwerge als herrschende Rasse über die minderwertigen Menschen darzustellen, gibt diesem Buch einen besonderen Reiz und die Kritik, die hier geübt wird, kann problemlos auf unsere heutige Gesellschaftssituation übertragen werden. EIn Buch, das auch neben der Krimihandlung einiges zu bieten hat und Lust auf den zweiten Teil macht.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    sillesoeren

    29. March 2009 um 22:42

    Das ist für mich ein Fantasy-Roman für Fantasy-Skeptiker: In Amboss, der größten Stadt im Dampfland, geschieht ein grausamer Mord. Ein berühmter Komponist wird mit einer Silberflöte im Rücken aufgefunden. Das ist schon der dritte Mord, bei dem der Tathergang und die Tatwaffe als sehr ungewöhnlich eingestuft werden können. Kommissar Garep Schmied und sein Gehilfe Bugeg Gerber bemühen sich um die Aufklärung des Falles. Dabei kommen alle denkbaren Mordmotive von politischer Motivation über Mord aus Leidenschaft bis hin zu Rache in Betracht. Entsprechend müssen sie in alle Richtungen ermitteln: bei den Zwergen, bei den Halblingen und bei den Menschen. Bei diesem Roman gefällt mir der ungewöhnliche Denkansatz. Das Fantasylesen hatte ich vor über 20 Jahren aufgegeben, weil es mir zu fad wurde, immer wieder den gleichen Ablauf zu lesen: Die Protagonisten machen sich auf eine lange Reise durch alle möglichen Gefahren und überleben diese unversehrt, obwohl sie vollkommen unerfahren und tapsig sind. Und auch hier finde ich das wieder, was ich damals nicht mochte: sehr mühsam erfunden wirkende Namen, altbacken wirkende Satzkonstruktionen und viele Klischees. Dieser Roman baut nun eher nach meinem Geschmack auf: Ein Krimi mit Zwergenkommissar und -detektiv zu konzipieren, macht zwar für sich noch keinen guten Roman, gefällt mir aber gut und ist leichter zu ertragen als ermittelnde Schafe (Glenkill), Katzen (Felidae) und ähnliche Tiere. Wer nun aber einen Zwergenkrimi erwartet, steckt auch in der falschen Schublade. Das Buch reicht weit über die Genregrenzen von Krimi und Fantasy heraus. Sozialkritik und genaue Beobachtung des Weltgeschehens prägen dieses Buch. Wenn ich schon auf Seite 20 lese, dass für jede Stunde Arbeit einheitlich eine Münze bezahlt wird, egal welche Arbeit es ist, ist dies eine sympathische Spitze gegen das aktuelle Entlohnungssystem für Arbeit. Der Gesellschaft der Jetztzeit wird ein ziemlich blank geputzter Spiegel vorgehalten. Brutal, schonungslos und ehrlich – einfach klasse! Weiter interessant ist bei der Konstruktion des Romans, dass die Zwerge den Ton angeben und Menschen die dienende, untergeordnete Rolle zugeteilt bekommen. Erinnert ein wenig an „Planet der Affen“, gefällt mir gut. Die Zwergenwelt von Dampfland ist perfekt durchgestylt, der Autor überlässt nichts dem Zufall. Dadurch geht vielleicht etwas Leichtfüßigkeit und Emotionen verloren, die sonst in Krimis und Fantasy zu finden ist. Mitunter werden auch unnötig Klischees gepflegt. Warum muss z.B. der Ermittler in einem Krimi immer ein persönliches Alkoholproblem haben? Wegen der guten Kombination aus Krimi, Gesellschaftskritik und Situationskomik ist dieser angenehm zu lesende Roman auch eine Empfehlung für Menschen, die sonst nicht so viel von Fantasy halten.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    hrafnaklukka

    19. February 2009 um 18:26

    "Die Zwerge von Amboss" ist der erste Teil der Fantasy Saga "Das zerrissene Reich" von Thomas Plischke. In der Zeit der frühen Industrie-Ära werden in der Zwergenstadt Amboss, in der Zwerge, Halblinge und Menschen leben, zwei Zwerge ermordet aufgefunden. Die Atmosphäre in der Stadt ist sowieso schon unruhig, steigende Arbeitslosenzahlen, wofür die Menschen verantwortlich gemacht werden, die sich im Gegensatz zu den Halblingen nicht integrieren möchten. Vorurteile und Hass sind an der Tagesordnung. Da ist man mit Verdächtigungen natürlich schnell zur Hand .......... gut, das "Sucher" Garep ermittelt, der auch weiter ermittelt als ihm der Fall entzogen wird und seinen eigenen Weg geht. "Die Zwerge von Amboss" ist ein sozialkritischer Fantasy-Krimi. In der Art habe ich vorher noch kein Buch über Zwerge gelesen - die Geschichte ist wirklich überraschend anders, der Autor hat eine Zwergengesellschaft mit den auch uns bekannten Problemen geschaffen- Arbeitslosigkeit, Migration, Fremdenhass. Die Idee an sich finde ich fantastisch, man merkt auch das sich der Autor bei der Erschaffung seiner Welt unheimlich viel Mühe gegeben hat, trotzdem wurde es aber nach meinem Empfinden nicht gut umgesetzt. Leider lässt der Erzählstil etwas zu wünschen übrig, man muß sich schon wirklich an die Schreibweise des Autors gewöhnen um sich in der Geschichte zurecht zu finden, was vielleicht auch an denen für meine Ohren und Augen ungewöhnlichen Namen und Bezeichnungen lag. Oft mußte ich nochmal etwas nachlesen, um weiter zu kommen. Einige stellen waren auch sehr langatmig, es werden zu viele Phrasen benutzt und einige male war ich kurz davor aufzugeben. Das Buch hat einfach zu viele Handlungsstränge, die zu oft wechseln und die nicht entwirrt werden, und am Ende sind zu viele Fragen offen. Die Figuren bleiben blass, den Dialogen fehlt der richtige Pepp und keinen der Hauptprotagonisten konnte ich richtig ins Herz schliessen. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, und die nächsten Teile werde ich mir sicherlich sparen. Aber auch hier ist es wie überall - die Schönheit liegt im Auge des Betrachters!

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    axwa

    03. February 2009 um 16:11

    Zwerge, Menschen und Hobbits - ach nein Halblinge - auch Elben - nein Elfen. Thomas Plischke hat sich nun wirklich keine völlig neue, bisher unbekannte Welt ausgedacht. Wir sind auch nicht in Mittelerde sondern in Zwergenbund (Manchmal auch in den Zerrissenen Reichen). Die Menschen haben sich durch ständige kriegerische Auseinandersetzungen schon fast selbst zugrunde gerichtet, das Volk der Halblinge ist beim "Hammerschlag" beinahe ausgerottet worden und die Zwerge haben sich zur moralisch und technologisch führenden Rasse entwickelt. Das ganze spielt in fast modernen Zeiten, wobei diese eher an eine Diktatur als an eine Demokratie erinnern. Zunächst verlaufen drei Erzählstränge parallel: Garep Schmied ein Zwerg und Kriminalinspektor (Sucher) muß brutale und sehr prominente Morde klären, Siris ein Mensch und Großwildjäger macht sich auf die Suche nach seiner Schwester und der Zwerg Himek Steinbrecher ein Chirurg (Leiböffner) ist in einer Heilanstalt mit fragwürdigen und unzwergischen medizinischen Forschungsexperimenten konfrontiert. Die Wege der Protagonisten kreuzen sich und bilden fortan eine Zweckgemeinschaft um mysteriöse Machenschaften aufzudecken. Wer, wie ich eine Parabel auf den Zustand unserer heutigen Zeit erhofft hat, wird entäuscht. Man wird zwar den Verdacht nicht los, als hätte der Autor dies durchaus im Sinn gehabt. Aber das Ergebnis ist einfach zu flach und die Figurenkonstellationen zu schlicht und vorhersehbar. Die Schwarz-Weiß-Charaktere waren auch schon beim "Herrn der Ringe" ärgerlich, aber hier bleibt Plischke leider konsequent beim großen Vorbild. Ich habe mich beim Lesen etwas gelangweilt, obwohl das Buch flüssig geschrieben ist und eigentlich auch Themen streift, wie Grenzen für wissenschaftliche Forschung oder Manipulation in der Demokratie, die mich sonst interessieren. Vielleicht bin ich ja zu alt für solche "Jugendbücher", denn mein Sohn (15) hat es sehr gern gelesen.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Fascination

    16. January 2009 um 10:35

    Das Rätsel des Glaubens liegt im Leugnen des Wissens Autor Thomas Plischke: geboren 1975 in Ludwigshafen am Rhein nach der Ausbildung zum Verlagskaufmann studierte er Amerikanistik, Anglistik und Medienkultur in Hamburg, tätig als Dozent, Übersetzer, Lektor und Autor Entwicklung der Zerrissenen Reiche in Zusammenarbeit mit Ole Johan Christiansen, nähere Informationen zum Konzept siehe www.im-plischke.de/plischke/zerrissenereiche.php Buchinhalt Im Dampfland, dem Reich der Zwerge, genauer gesagt in Amboss, der größten Stadt des Zwergenbundes, geschieht ein grausamer Mord. Es ist bereits der dritte Mord in Folge mit ähnlich skurrilem Tathergang! Der berühmte Komponist Namul Trotz, bekannt nicht zuletzt durch diverse Musikstücke für den Rat der Stadt Amboss, Loblieder und Vertonungen für Bestattungen, Hochzeiten, Manufaktureinweihungen und sogar des Eids der Sucherschaft, fand durch eine Silberflöte, die seines menschlichen Haushälters, in seinem Rücken den Tod. Kommissar Garep Schmied und sein Gehilfe Bugeg Gerber nehmen den Fall genauer unter die Lupe. Garep Schmied, pfiffig und erfahren, teilt hierbei nicht die gleiche Sichtweise wie Bugeg Gerber, der zwar stets um die Erfüllung der Erwartungen seines Mentors bemüht, dennoch stark von Vorurteilen gegenüber Menschen geprägt scheint. Auffällig ist, dass Trotz den bei ihm lebenden Menschen nicht nur, wie im Zwergenbund üblich, als Diener beschäftigt hat. Handelt es sich eventuell um ein Verbrechen aus Leidenschaft oder geht diesem Mord eine abgekartete Planung mit politischem Hintergrund voraus? Ein Fememord oder steckt vielleicht doch noch sehr viel mehr dahinter? In welchem Zusammenhang stehen die Vorfälle der zwergischen Nation mit dem menschlichen Söldner und Bestienjäger Irisanjo von Wolfenfurt, kurz Siris, aus den Zerrissenen Reichen, der sich nach einem Zwischenfall aufmacht, seine Schwester Sira im Zwergenbund aufzuspüren und den Vorgängen in einer zweifelhaften Heilanstalt, in der fragwürdige Experimente an Menschen und Halblingen vorgenommen werden? Welche Folgen hat die Zwietracht zwischen Zwergen, Halblingen und Menschen? Meine Meinung Nach der Leseprobe und der Inhaltsbeschreibung hatte ich mich auf einen Kriminalroman eingestellt, der nach Katzen, Hunden, Schafen und Stofftieren nun auch die Zwerge bedenkt. Doch weit gefehlt! Glaubt man anfänglich noch, es hierbei mit einem mehr oder weniger normalen Verbrechen zu tun zu haben, wird man doch schnell eines Besseren belehrt. Der Mordfall zu Beginn des Buchs ist nur ein winziges Puzzleteil eines Großen Ganzen, das viel weitere Kreise zieht, als der Leser zunächst annehmen sollte. Wider Erwarten landet man über kurz oder lang in einem Sumpf aus politischen Intrigen, Korruption und Machtgebahren. Dieser Roman reicht über die bekannten Ansätze in der Fantasy-Literatur, insbesondere die Zwergenschaft, weit hinaus. Thomas Plischke überrascht in ‚Die Zwerge von Amboss – Die Zerrissenen Reiche 1’, dem Auftakt einer neuen Serie im Piper Verlag, mit einer Sammlung zahlreicher Elemente aus aktuellem und vergangenem Weltgeschehen, verbindet dabei gekonnt Krimi / Thriller mit Fantasy / Paranormalem und einer Prise Sozialkritik. Das Ergebnis ist eine anspruchvolle Lektüre, die der Menschheit einen Spiegel vor Augen hält, der Parallelen zur Realität unumwunden zur Schau stellt. Das Buch ist neben Prolog und Epilog in 33 Kapitel gegliedert, die insgesamt zwei große Teile, ‚Amboss’ und ‚Hammer’ bilden. Von Kapitel zu Kapitel wechseln die Szenarien und damit die Perspektive zwischen den Figuren. Dem Leser werden auf diese Weise parallele Handlungsstränge geboten, die im ersten Teil des Buchs auf jeden Fall Neugier wecken, wie wohl hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Gegen Ende von ‚Amboss’ wird ein Großteil der Personen aufeinander treffen. Jedoch nur, um mit Beginn von ‚Hammer’ wieder getrennter Wege bestimmten Zielen nachzugehen. Eine Methode, die mir gut gefallen hat, verhindert sie doch Längen oder aufkommende Langeweile durch die damit einhergehende Abwechslung für den Leser. Im Gegensatz zur üblichen Literatur Zwerge betreffend, sind in Plischkes Roman die Zwerge, nicht die Menschen, tonangebend im Hinblick auf Technik, Medizin, Architektur und Infrastruktur. Doch zukunftsträchtige Entwicklungen haben bekanntlich auch Nachteile. Probleme wie Arbeitslosigkeit, zunehmende Bevölkerungsdichte und Korruption konfrontieren die Zwerge mit der Realität. Sollten doch alle gleich sein, wächst vielmehr die Kluft zwischen arm und reich. Intrigen und Wetteifern um Macht und Wohlstand bestimmen Politik und Wirtschaft. So herrscht beispielsweise ein äußerst empfindliches Gleichgewicht zwischen den Freien Arbeiterbunden und der Sucherschaft. Vergehen werden geduldet, solange diese an sich untersagten Geschäfte das Gemeinwohl nicht in Gefahr bringen. Stillschweigende Übereinkünfte zwischen den beteiligten Parteien sind üblicher Brauch. Kultur- und Glaubensunterschiede schüren Vorurteile bis hin zu Intoleranz und Diskriminierung. Der nicht abreißende Strom von menschlichen Flüchtlingen aus den Zerrissenen Reichen sorgt für Unmut unter den Zwergen, aber auch die Zwerge untereinander sind sich längst nicht alle wohl gesonnen. Insbesondere an dem einst von Vertrauen und Respekt geprägten Verhältnis zwischen Garep Schmied und Bugeg Gerber wird deutlich, wie konsequent und rasant Macht (hier) einen Zwerg verändert, wenn sie zu Kopfe steigt, und aus vermeintlichen Freunden plötzlich erbitterte Feinde werden. Ganz wie im wahren Leben. Leider. Plischke entfaltet eine genau durchdachte Welt, in der scheinbar nichts wirklich dem Zufall überlassen ist. Einerseits spricht ein bis zuletzt ausgearbeitetes Konzept für den Ehrgeiz, die Disziplin und die Mühe des Autors, andererseits fehlt möglicherweise Raum für Spontaneität. Will heißen, der Leser bekommt eine bis ins Detail gefertigte Schablone, die kaum Platz für das Spiel der eigenen Phantasie bietet. Dem Einführungsband einer Serie halte ich jedoch stets zugute, dass er, um die Neugier der Leser zu wecken und erhalten, eine möglichst breit gefächerte Kostprobe dessen bieten sollte, was die Spannbreite an Möglichem und Machbaren der gesamten Serie ausmacht. Gefreut hat mich das Kapitel, in dem sowohl Garep Schmied als auch Arisascha von Wolfenfurt in Erinnerungen an Vergangenes schwelgen. Diese kleine Sequenz erfüllt die beiden Figuren mit Leben. Solche emotionalen Elemente hätte ich mir öfter, auch für andere Charaktere gewünscht, um ihnen mehr Tiefe zu verleihen. Hinweise auf Reaktionen der Menschen auf Erfindungen der Zwerge, wie Dampfschiffe oder Züge, samt ihren genauesten Beschreibungen waren lustige Nebeneffekte, wo man es doch eher anders herum erwarten würde. Das Cover des Buchs hat nicht zwingend mit den Zwergen des Dampflands zu tun, dennoch eine nette Idee, eine exakte Abbildung eines Teils der Waffe jedem Kapitel voranzustellen und die beiden Teile des Romans auf eben diesem Titelhintergrund, statt auf langweilig leerer Seite, anzukündigen. Die Weltkarte als Überblickshilfe am Anfang des Buchs ist ebenfalls lobend zu erwähnen. ‚Die Zwerge von Amboss’ lässt selbstredend einige Fragen für den Fortsetzungsband offen, ergibt insgesamt dennoch einen zufrieden stellenden Einstieg in die Serie um die Zerrissenen Reiche. Ich bin gespannt wie es mit Himek Steinbrecher und dem Geist der Patientin 23, Ulaha, und natürlich Arisascha von Wolfenfurt und Garep Schmied weitergeht. Wird es schließlich zum provozierten Krieg zwischen den Völkern kommen? Fazit Plischkes angenehmer Schreibstil in Verbindung mit der lockeren Situationskomik in vielen Dialogen bietet ein unterhaltsames, teils inhaltlich innovatives Lesevergnügen. Unbedingt auch einen Klick wert: www.im-plischke.de/plischke/uebermich.php

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    sabisteb

    14. December 2008 um 16:42

    dass die Menschen ihre Probleme mit Waffengewalt lössen können, bis ein Kompromiss ausgehandelt ist?" (S. 47) Auch die Vorurteile gegen Flüchtlinge sind im Zwergenreich nicht anders als bei uns: "Du meinst, ist die einzige Lösung für dieses Problem: WIr Zwerge brauchen mehr Land, (S. 202) "Die [...] Erkenntnis, soweit man auch zwischen den Zeilen liest. Thomas Plitschke schafft es auch durch Wortneuschöpfungen wie "Sucher" statt Inspekter oder der Kreation neuer, Ich fand das Buch super. Mit eines der besten Fantasy Bücher, die sich daraufhin selber richten, die davon genug haben und einfach nur in Frieden leben wollen fliehen mitterls Schleuserbanden in das Reich der Zwerge. Die Zwerge können das Glaubenskonzept der Menschen einfach nicht nachvollziehen: "Ist es denn unsere Schuld, was dieses Buch trotz des Genres sogar recht anspruchsvoll macht, bis sich schließlich über die Geschichte hinweg die Handlungsstränge verknüpfen und wieder aufspanlten. Das Titelbild scheint nach einen mir vorliegenden Katalog wohl nich kurzfristig geändert worden zu sein und zwar deutlich zum Besseren., dass im das Wohl des einfachen Arbeiters am Herzel liegt, um uns das Leben zu erleichtern aber sie vergessen darüebr, als die Eisenbhan schaffen konnte. (S. 50) Die Arbeiter der Stirn denken sich immer neue Apparate aus, aus denen heraus manche Menschen angeblich unsere Zisternen vergiften und unsere Säuglinge entführen?" (S. 58) Das Reich der Zwerge entspricht etwa unserer Zeit der Industrialisierung gepaart mit einem auf Logik basierenden, anstatt sich zusammenzusetzen und vernünftig zu diskutieren, die es dem Leser ermöglichen tief in diese neue Welt einzutauchen. Ähnlich wie Tad Williams laufen im ersten Teil des Buches mehrere Handlungsstränge parallel, da die immer zuverlässiger und effizienter arbeitenden Maschinen in den Manufakturen mehr Arbeitsplätze vernichteten, wie sehr er beteuert, den Mord eines Zwerges durch seinen menschlichen Diener aufklären. Garep hat vor langer Zeit seine Frau verloren und seinen Sohn zu Pfelgeeltern gegeben. Seinen Kummer betäubt er mit dem Zwergenequivalent zu Opium: Blauflechte. Zunächst erscheint der Fall ganz klar: Mord aus gekränkten Gefühlen. Als aber immer mehr wichtige Mitglieder der Zwergengesellschaft auf offener Straße von Menschen erschossen werden, es geschieht wegen derselben religiösen Wahnvorstellungen, dass die Situation deutlich komplizierter und gefäherlicher als er zunächst vermutet hatte ist. Gegen seinen Willen wird er in politische Intrigen verwickelt, denn mehr Land bedeutet mehr Vorhaben aller Art [...] und somit mehr Wohlstand für uns alle." (S. 164) Dazwischen die mystischen Elfen, ein "Sucher" = Inspektor, die ihre technischen Errungenschaften an beide Seiten verkaufen und sich ansonsten aus allem heraushalten und so von beiden Seiten profitieren. Eingebunden in diese gespannte politische Ausgangssituation soll Garep, reale politische Situation bringt. Die zwesplitterten menschlichen Königkreiche befinden sich in einem seit sehr langem andauernden Religionskrieg, auf das Zwergenleben angepasster Sprichwörter "Es bringt nichts nach Stützbalken zu verlangen, in den Augen einer menschlichen Frau. Liebe über Speziesgrenzen hinweg, erkennt Garep, das ist es, die der Oberste Vorarbeiter gewonnen hat, was den Leser zum Nachdenken über die aktuelle, gepaart mit Gesellschaftkritik und politischer Intrige, die seinen ehemaligen Assistenten zu seinem schlimmsten Feind werden lassen und die ihn eine neue Liebe finden lassen, wie der Bund regiert wird." (S. 49) Doch der erhoffte Aufschwung blieb aus, die Interessen der Manufakturbetreiber bestimmen, die ich seit langem gelesen habe. Der Autor verpackt die Sozialkritik an der heutigen Gesellschaft als Fantasy Buch und weißt den verschiedenen realen Gruppen einfach eine der gängigen Rassen zu, glaube ich eher, seine wahren Motive zu verbergen. Ganz gleich, dass ihre Erfindeungen den Arbeitern der hand nach und nach die Daseinsrundlage rauben, in welchem die Anhänger der verschiedenen Glaubensrichtungen ganze Dörfer andergläubiger niedermetzeln. Menschen, atheistischen Wertekonzept mit allen uns damals und auch heute bekannten Problemen und einem aufkeimenden Sozialismus mit erster marxistischer Gesellschaftskritik und fatalen Schlüssen die in der menschlichen Gesellschaft in den 30er gezogen wurden. "Der Oberste Vorarbeiter versteht es meiner Meinung nach ausgezeichnet, wenn der Schacht bereits eingestürzt ist." (S. 420) eine stimmige und dichte Atmosphäre zu schaffen

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Gracey_V

    06. November 2008 um 18:36

    "Die Zwerge von Amboss" hat mich wirklich überrascht, denn normalerweise lese ich Bücher mit Zwergen, Drachen, Elfen usw. nicht. T. Plischke zeichnet aber ein ganz anderes Bild von dem Volk, das man aus Fantasyromanen bisher nur als Schmiede und Höhlenbewohner kennt. Die Zwerge leben in einem modernen Zeitalter über der Erde; sie sind sogar wesentlich zivilisierter als ihre Nachbarn, die Menschen, die ihr Land mit immerwährenden Kriegen überziehen, die dafür sorgten, dass viele Menschen in das Land der Zwerge geflohen sind. Die Zwerge dagegen legen Wert auf Ordnung und Fleiß, sind sogar der Bürokratie verfallen, leben in großen, industrialisierten Städten und üben dieselben Berufe aus, die wir aus der Wirklichkeit kennen. Es gibt eingefleischte Kriminelle, aber auch Ärzte ("Leiböffner") und Polizisten ("Sucher"). Einer der letzteren ist Garep Schmied, der am Anfang des Buches mit der Auflösung eines Mordfalles betraut wird: Ein Mensch soll seinen Arbeitgeber erstochen haben. Weitere Morde weisen darauf hin, dass die Menschen, die im Zwergereich nur geduldet werden, eine Revolution planen, aber Garep glaubt nicht daran. Im Laufe dieser Handlung um Verrat, Intrigen und Rassismus trifft er auf unterschiedlichste Charaktere, die in dieser noch eine wichtige Rolle spielen werden: Den Leiböffner Himek, die Sucherin Karu, die Menschen Sira und Siris und die mit übersinnlichen Fähigkeiten gesegnete Halblingin Ulaha. Verfolgt von den Angestellten der Bundessicherheit beginnt für all diese unterschiedlichen Charaktere ein spannendes Abenteuer, dem ich mich auch als Leser nicht entziehen konnte. Die Geschichte ist nämlich von Anfang bis Ende spannend und der Wechsel zwischen den einzelnen Erzählperspektiven der Charaktere trägt noch einmal zur Spannung bei. Dabei kommt gar nicht so viel "Fantasy" im Buch vor: Zwerge, klar - aber diese und ihre Eigenarten erinnern doch sehr daran, wie vieles bei uns Menschen in Wirklichkeit ist. Das wird unter anderem daran gelegen haben, dass ich sofort in die Geschichte hineingefunden habe. Auch Plischkes Charaktere wirken größtenteils authentisch und sympathisch - und zudem haben sie mit vielen Problemen zu kämpfen, die den meisten Lesern nicht unbekannt sein sollten (Liebeskummer, Diskriminierung, korrupte Politiker...). Ich werde die Fortsetzung mit Sicherheit lesen, denn ich möchte gern wissen, wie es weitergeht.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    LilStar

    03. November 2008 um 12:17

    "Die Zwerge von Amboss" ist der erste Teil einer Reihe mit dem Titel "Die zerrissenen Reiche". Es geht um Zwerge und um Menschen, aber auch um Halblinge. Alles unterschiedliche Rassen, die gemeinsam in einer Welt leben. Dieser erste Teil spielt sich im Land der Zwerge ab. Der Autor beschreibt die Zwerge anders, als es Fantasy-Liebhaber wohl gewohnt sind, denn diese Zwerge ähneln mehr den Menschen, sind kulitiviert und haben eine sehr soziale Einstellung und eine ebenso soziale Struktur. Allerdings lassen solche Strukturen auch viele Probleme aufkommen und diese Probleme ähneln sehr denen, die in unserer realen Welt ebenfalls zu finden sind. So haben die Zwerge eine Abneigung gegen Menschen, was sich in unserer Welt mit Fremdenhass vergleichen lässt und ebenso gibt es viele soziale Unterschiede, mit denen im Land der Zwerge auch nicht anders umgegangen wird als hier. Mit Gewalt, Intrigen und Verschwörungen. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil wird die Geschichte aus der Sicht der vier Hauptcharaktere geschildert, die auf sich gestellt ihre Abenteuer erleben. Im zweiten Teil treffen diese vier Personen dann aufeinander und teilen sich in zwei Gruppen, die wiederrum alleine weiter ziehen. Im zweiten Teil kommen dann noch zwei weitere Erzählperspektiven von weiteren Personen hinzu. Die Schreibweise des Autors ist wirklich brilliant. Plischke weiß zu erzählen und unterhalten. Die Welt der Zwerge wird wirklich unglaublich detailiert beschrieben, so dass sich der Leser problemlos darin zurecht finden kann. Auch die Karte auf den ersten Buchseiten trägt dazu bei sich die Welt, in der die Geschichte spielt, bildlich darstellen zu können. Was mir nicht so gut gefallen hat ist die unglaubliche Vielfalt. Ich wüsste nicht wirklich in welches Genre ich dieses Buch stecken sollte. Fantasy? Ja, ein wenig, aber zu wenig. Krimi? Auch nicht genug. Polit-Thriller? Sicherlich. Von allem ein wenig steckt in diesem Roman und außerdem noch eine große Portion Sozialkritik und ich fürchte, dass dieses durcheinander nicht jeden Leser zufrieden stellen wird. Ebenso muss ich noch das Titelbild kritisieren, denn mit der Darstellung des abgebildeten Zwerges haben die Zwerge im Roman nicht allzu viel gemein.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Ameise

    30. October 2008 um 06:21

    Eines gleich vorneweg: Ich interessiere mich durchaus für Fantasy, habe aber nichts für epische Schlachtgetümmel zwischen einzelnen Völkern übrig. Deshalb hielt ich mich bisher fern von Büchern, die sich in irgendeiner Weise um Orks, Elfen oder eben Zwerge drehen. Letztere sind mir außer in diversen Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchett in meiner bisherigen Lektüre noch nicht untergekommen. „Die Zwerge von Amboss“ ist deshalb mein erster „richtiger“ Zwergeroman. Beim Anblick des Covers, das einen schwer bewaffneten Zwerg in heroischer Pose darstellt, befürchtete ich ein Kriegsepos, genau das, was ich nicht lesen wollte. Zum Glück wurden meine Bedenken zerstreut: Dieser Roman ist vor allem eines: überraschend anders. Es gibt drei verschiedene Handlungsstränge: Der erste kommt anfangs wie ein Krimi daher. Ein Zwerg wurde mit einer Flöte (!) erstochen, und der Sucher Garep Schmied und sein Gehilfe Bugeg Gerber versuchen, den Fall aufzuklären. Alles deutet darauf hin, dass ein Mensch aus politischen Motiven den Mord begangen hat. Während für den jungen Hitzkopf Bugeg der Fall klar zu sein scheint, gibt sich Garep nicht mit dieser Lösung zufrieden und stellt auf eigene Faust Ermittlungen an. Der zweite Handlungsstrang erzählt vom skrupellosen Leiter einer Nervenheilanstalt, der grausame Experimente mit Halblingen und Menschen durchführt. Die Halblinge verfügen über die geheimnisvolle Gabe, die Handlungen anderer Geschöpfe mit ihrem Willen zu beeinflussen. Auf Kosten der Menschen versucht der Anstaltsleiter, diese Gabe für die Zwecke der Zwerge zu nutzen. Sein Assistent, der junge Leiböffner Himek, kommt ihm dabei auf die Schliche... Schließlich begegnet der Leser dem Bestienjäger Siris, einem Menschen. Dieser sucht seine Zwillingsschwester, die einem Waffenschmugglerring angehört. Seine Suche führt ihn ins Reich der ihm verhassten Zwerge. Anfangs scheinen diese Handlungsfäden zusammenhanglos nebeneinander her zu laufen, wobei jeder auf seine eigene Weise unterhaltsam ist. Spätestens als sich zwei davon vereinten, zog mich die Geschichte völlig in ihren Bann. Der Autor pickt sich aus mehreren Genres das Beste heraus, so dass der Roman von allem etwas besitzt: Fantasy gepaart mit Krimi und Politik, hier ein bisschen Religion, da ein wenig Horror, Liebe und Eifersucht dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das alles ergibt einen unglaublich unterhaltsamen Genremix, der Gott sei Dank nicht wie ein bierernstes Epos, sondern dank humorvoller Passagen sowie diverser eingestreuter Unflätigkeiten (Zitat: „Da fick mich einer doch durchs Hintertürchen!“) eine amüsante Lebendigkeit erhält. Trotz seiner fast 500 Seiten lässt sich dieses Buch daher leicht und schnell lesen. Interessant sind die Spannungen, die zwischen den Zwergen, Menschen und Halblingen herrschen: Auf jeder Seite gibt es Vorurteile; und da wir den größten Teil der Geschichte aus Zwergenperspektive erleben, erscheinen die Menschen in einem gänzlich anderen Licht, als wir es gewohnt sind. Die Figuren sind wunderbar beschrieben, besonders der deprimierte, drogenabhängige Antiheld Garep war mir sympathisch. War ich vor der Lektüre noch etwas ärgerlich, dass das Buch nur den ersten Teil einer Fantasy-Serie darstellt und daher keinen richtigen Abschluss hat, so sehe ich die Sache jetzt anders: Ich freue mich schon auf die Fortsetzung(en), die ich mit Sicherheit lesen werde!

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    annaw

    29. October 2008 um 19:48

    Ein außergewöhnlicher Krimi In dem Reich der Zwerge stehen die Wahlen vor der Tür. Der oberste Vorarbeiter kann sich aber diesmal seiner Widerwahl nicht so sicher sein. Die Unzufriedenheit der Zwerge wird immer breiter. Besonders die Stadt Amboss leidet unter der heranwachsender Arbeitslosigkeit und daraus folgender Armut. Als Hauptgrund für das Elend werden die Menschen gesehen, die sich im Gegenteil zu der Halblingen nicht in die Heimat der Zwerge integriert haben. Als sich in der Stadt zwei Morde ereignen, dessen Verursacher angeblich Menschen sind, läuft das Fass über. Die Verfolgung der mutmaßlichen Täter fängt an. Glücklicherweise gibt es noch einige Zwergen, die sich den Vorurteilen und Hassgefühlen nicht treiben lassen und nach der Wahrheit suchen. Unter der Fassade eines Fantasy-Romans verbirgt sich ein kluges und leidenschaftliches Buch, das die wichtigen Aspekte des realen Lebens anspricht. Besonders geprägt werden die Themen wie Migration, Glaube und das Verdrängen der Arbeitsplätze durch Maschinen. Aber auch die Liebe, Leid und Verrat spielen bei der Geschichte eine Rolle. Das erste Teil der Lektüre: „Ambos“ führt die Leser in die Welt der Zwergen, Hablinge und Menschen ein. Die vielen kurzen Kapiteln, sind wie Türen, die sich erst am Ende des ersten Abschnitts zum Ganzen öffnen. Im zweiten Teil: „Hammer“ wird es langsam klar wer die Bösen und Guten sind. Nicht jede der Figuren wird sich sofort entscheiden wollen oder können. Viele Fragen bleiben am Ende offen. Wird es zu einem Krieg zwischen den verfeindeten Rassen kommen? Wer ist wirklich für die Morde an den Zwergen verantwortlich? Und was geschieht mit den Helden des Romans, die zum Schluss in sehr unangenehmen Situationen stecken? Meiner Meinung nach ist das Buch nicht nur für Fantasy-Fans empfehlenswert. Gerade weil es so viele verschiedene Gesichtspunkte betrachtet, wird es sicher seine Leser nicht enttäuschen. Auch lustige Passagen sind dabei. Über drogenabhängige Zwerge kann man nur schmunzeln. Einzig die Stellen mit dem Jäger Siris waren für mich anfangs weniger interessant, wahrscheinlich weil sie eher für Männer geeignet scheinen. Folglich, hat mir die Lektüre sehr gefallen und ich freue mich schon auf Teil zwei.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    liberta

    28. October 2008 um 16:03

    Vorab: ich bin restlos begeistert. Ich habe selten eine solche Parabel gelesen. Ich saß gestern in der S-Bahn und mein Gegenüber sprach mich auf das Buch an: Ob das ein neuer Fantasieroman sei. 20 Minuten hatte ich um den Inhalt zu erzählen ( ohne alles zu verraten). Und ich habe einen Fan für den Roman gewonnen. Inhalt: In der Stadt Amboss geschieht ein Mord. An der Aufklärung beteiligt sind vor allem der Sucher Garep und sein Begleiter Bugeg. Garep ist ein wirklich weiser Mann. Bugeg dagegen ist voller Vorurteile und schneller Aburteilungen, vor allem gegenüber den Menschen. Während Garep auf einen Mord aus Leidenschaft tippt ( ein Komponist wird meuchlings mit einer Flöte erstochen *g*), sieht Bugeg nur politische Motive. Der "vermeintliche" Täter begeht "vermeintlichen" Selbstmord und der Fall scheint schnell abgeschlossen, zumindest für Bugeg. Aber Garep erkennt, als sich die Tat wiederholt, dass es um etwas ganz anderes geht. Man entzieht ihm den Fall, aber er lässt nicht locker und macht sich an die wirkliche Aufklärung. Und er erkennt, dass das Böse, das den Bund bedroht nur dann aufzuhalten ist, wenn alle zusammenhalten und zusammenarbeiten. Eingeflochten in diese Geschichte sind andere Schauplätze, bei denen man zunächst nicht überblickt wie alles zusammenhängt. Da ist die Heilanstalt, in der der Leiböffner ( ein widerlicher, aber passender Ausdruck) und sein Anstaltsleiter grausamste Dinge tun. Und da sind die Zwillinge Sira und Siris. Sira verschwindet plötzlich und Siris, dessen Aufgabe es ist Bestien zu jagen ( z.B. die Riesengreife), macht sich auf die Suche nach seiner Zwillingsschwester. Und irgendwann findet man als Leser die Spur, die alle Spuren zusammenführt. Kritik: ich möchte von vier Sternen auf fünf Sterne erhöhen. Ich bin einfach nur begeistert. Da ist Garep, der ganz viel "Menschliches" zeigt in der Trauer um seine verlorene Liebe.Da ist Bugeg, der mich mit seiner einschichtigen Art zu denken absolut nervt. Da ist die Zwergin, die einen Bart trägt und nicht wie in Mode gekommen, den Bart abrasiert( ich musste so lachen, denn umgekehrt stehen ja so viele Männermenschen täglich derzeit unter der Dusche um jedes Haar abzusäbeln). Da sind so viele herrlich beschriebenen Zwerge und Halblinge. Riesig spannend ist auch die Diskussion um "Vernunft" und "Glaube". Man liest von den Menschen, die letztlich noch vor der Aufklärung stehen. Und man liest von den Zwergen, die angeblich in "reiner Vernunft" wirken. Eine philosophisch spannende Sache. Herrlich umgesetzt. Dann die Asylsituation. Menschen suchen Asyl und werden in die Armenviertel gesteckt und sollen "abgeschoben" werden. Äußerst brisant und heftig es mal von der Opferseite zu sehen. Klasse. Dann ganz Furchtbares. Es werden Halblings Experimente in der Klinik durchgeführt. Ich muss an viele furchtbare Versuche an Menschen und Tieren denken. Oder an all die Versuche das beste Erbgut zu klonen um die "perfekten Arbeiter oder Krieger" hervorzubringen. Aldous Huxley lässt grüßen. Es ist ein gesellschaftspolitischer Roman und weder sind die Zwerge die besseren Menschen noch umgekehrt. Irgendwie ist der Normalozwerg genauso ein Opfer wie viele Arbeitslose bei uns. Sie werden wegrationalisiert. Längst haben die vielen Maschinen ihnen den Broterwerb versagt und die Zwergenoberen machen es sich auf Kosten des einfachen Zwerges gemütlich. Ich muss an die unehrenhaften Bankmanager denken, die das Geld des "kleinen Mannes = Zwerg " veruntreuen. Und wie können Zwerg/ Halbling/Mensch sich zur Wehr setzen? Jedenfalls nicht dadurch, dass man man Genozide durchführt um die Gesellschaften "rein" zu halten. IMit diesem Roman konnte ich herzhaft lachen, sehr viel nachdenken, mich grauen vor dem Spiegel, der einem vor Augen gehalten wird. Ich freue mich, wenn Thomas Plischke weiter so tolle Bücher schreibt.

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  • Rezension zu "Die Zwerge von Amboss" von Thomas Plischke

    Die Zwerge von Amboss

    Keksigirl

    26. October 2008 um 23:07

    Zum Einstieg ein paar eigene Worte zum Inhalt: Machtgierige, skrupellose Zwerge, unmenschliche Experimente und ein mutiger Zwerg... Wahlen stehen an im Zwergenbund. Die Zwerge sind unzufrieden, der Ausgang der Wahlen ungewiss, denn es mangelt an Arbeitsplätzen und Geld und immer mehr menschliche Flüchtlinge kommen in den Bund – ein Krieg steht kurz bevor. Zudem wird in der Stadt Amboss ein Zwerg ermordet und gleich steht für die Zwerge fest: Das kann nur ein Mensch gewesen sein. Der Verdächtige wird kurz darauf tot aufgefunden, alles sieht nach Selbstmord aus und der Fall scheint gelöst. Doch der Sucher Garep ist nicht davon überzeugt, als dann aber ein zweiter Zwerg vor seinen Augen von einem Menschen getötet wird und der daraufhin Selbstmord begeht, kann er nicht mehr verhindern, dass ihm der Fall entzogen wird. Garep stellt auf eigene Faust weitere Nachforschungen an, die ihn nicht nur selbst zum Gejagten machen, sondern ihn auch erkennen lassen, dass eine Macht am Werk ist, die nur von Zwergen und Menschen gemeinsam aufgehalten werden kann... Die Handlung des Buch gliedert sich in 3 Handlungsstränge. Der Hauptstrang erzählt die Geschichte um die Ermittlungen von Garep und Bugeg, die in der Stadt Amboss nach den Ursachen der Zwergemorde suchen. Die beiden Nebenstränge sind die Vorgänge in einer Heilanstalt, in der Halblinge und Menschen vom Anstaltsleiter Kolber und seinem Leiböffner Himek für grausame Experimente missbraucht und geopfert werden und die Suche des menschlichen Bestienjägers Siris nach seiner Schwester, die im Zwergenbund lebt. Zuerst haben die Erzählstränge nichts miteinander zu tun, aber im Laufe des Buches fügen sie sich immer mehr zu einem überzeugenden Gesamtkonzept zusammen. Das Buch liest sich sehr gut, die Sprache ist anschaulich und lebhaft, so das man sich gleich mittendrin im Geschehen befindet. Einige unerwartete Überraschungen schaffen es immer wieder neue Spannung aufzubauen und das Buch sehr fesselnd zu gestalten. Der Umgang der Figuren untereinander scheint locker, denn alle duzen sich. Die Ansichten der Zwerge über Menschen (sie nennen uns „Langschädel“) können einen auch das ein oder andere mal zum Schmunzeln bringen. Außerdem gibt es immer wieder Ähnlichkeiten zwischen den herkömmlichen Krimis und diesem Buch. So muss auch hier der Sucher Garep gegen die Ansichten seiner Vorgesetzten ermitteln und sein Assistent Bugeg ist völlig verblendet von seinen Vorurteilen. Die Figuren sind liebvoll und vielschichtig gestaltet. Vom sympathischen und zuverlässigen Sucher Garep über den eifersuchtsbelasteten Sucher Bugeg und dem skrupellosen Anstaltsleiter Kolbner bis hin zum naiven, leichtgläubigen Leiböffner Himek, der sehr lange braucht um die Vorgänge in der Heilanstalt zu verstehen, haben alle Figuren einen passenden Charakter bekommen. Alles in allem hat mir das Lesen viel Freude gemacht. Das Buch vereint gleich mehrere Genres, nämlich Fantasy, Krimi & Abenteuer. Man kann sagen, es handelt sich um ein oberzwergische Buch, voller zwergentoller Unterhaltung und zwergantischer Spannung, das einem zu wahren Zwergonatiker werden lässt.

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