Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht

von Thomas Pollan 
3,9 Sterne bei14 Bewertungen
Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht
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18jacky10s avatar

Ein spannender und verrückter Fantasy Roman, der selbst mich als normalerweise Nicht-Fantasy-Leser mit Freude erfüllte!

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Dieses außergewöhnliche Urban-Fantasy-Abentuer ist einen Blick wert. Für religiöse Fanatiker ist es jedoch definitiv nicht geeignet.

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Inhaltsangabe zu "Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht"

Die Schöpfung ist ein Kraftakt gewesen und jetzt hat sich Gott seinen Urlaub verdient. Doch leider sind ihm ein paar Fehler unterlaufen. So versinkt die Welt in Aufruhr, während er in der Ägäis den Nixen nachstellt. Charles Wilda hadert indessen mit seinem eigenen Schicksal. Eine Geschäftsreise nach Genf ist für ihn die letzte Hoffnung, seine gescheiterte Karriere wiederzubeleben. Er ahnt nicht, dass Dämonen ihm auf den Fersen sind und seine Frau in der Unterwelt gefangen ist. Als Charly endlich erkennt, in welcher Gefahr er, seine Familie und die Welt schweben, ist er schon in ein Abenteuer verstrickt, das ihn immer tiefer ins Zwielicht zieht. *** Lange schienen die Aufzeichnungen über diese Ereignisse, die unsere Welt prägen sollten, für immer verloren zu sein. Nun aber liegen die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda endlich in Buchform vor. Verschiedene Stimmen haben sich kritisch geäußert und angemerkt, dass dieses Material an einigen Stellen von der bekannten Erzählung abweicht. So behaupten einige, dass Gott niemals in der Ägäis Feste gefeiert und das Tanzbein geschwungen hat. Auch wird angezweifelt, dass Napoleon Bonaparte jemals seiner Gruft entstiegen sei. Einige Zweifler versteigen sich sogar in die Behauptung, die Folgen des Ereignisses, das wir heute als »Lazarus Ereignis« kennen, seien durch einen Chemieunfall oder eine galaktische Kollission hervorgerufen worden. Anstatt dem Leser eine Deutung der Ereignisse vorzuschreiben, wollen wir alle Materialen offenlegen und die Beurteilung seinem kritischen Geist überlassen. Nur eines steht sicherlich außer Frage. Seit langem hat nichts die Welt so sehr in Atem gehalten, wie die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781521403594
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:293 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:31.05.2017

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    Frank1s avatar
    Frank1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses außergewöhnliche Urban-Fantasy-Abentuer ist einen Blick wert. Für religiöse Fanatiker ist es jedoch definitiv nicht geeignet.
    Der Mann der Hüterin

    Klappentext:

    WER DIE WELT RETTEN WILL, MUSS SEINE FAMILIE RETTEN. DER BEGINN EINER FANTASTISCHEN FAMILIENSAGA: Die Schöpfung ist ein Kraftakt gewesen und jetzt hat sich Gott seinen Urlaub verdient. Doch leider sind ihm ein paar Fehler unterlaufen. So versinkt die Welt in Aufruhr, während er in der Ägäis den Nixen nachstellt. Charles Wilda hadert indessen mit seinem eigenen Schicksal. Eine Geschäftsreise nach Genf ist für ihn die letzte Hoffnung, seine gescheiterte Karriere wiederzubeleben. Er ahnt nicht, dass Dämonen ihm auf den Fersen sind und seine Frau in der Unterwelt gefangen ist. Als Charly endlich erkennt, in welcher Gefahr er, seine Familie und die Welt schweben, ist er schon in ein Abenteuer verstrickt, das ihn immer tiefer ins Zwielicht zieht. *** Lange schienen die Aufzeichnungen über diese Ereignisse, die unsere Welt prägen sollten, für immer verloren zu sein. Nun aber liegen die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda endlich in Buchform vor. Verschiedene Stimmen haben sich kritisch geäußert und angemerkt, dass dieses Material an einigen Stellen von der bekannten Erzählung abweicht. So behaupten einige, dass Gott niemals in der Ägäis Feste gefeiert und das Tanzbein geschwungen hat. Auch wird angezweifelt, dass Napoleon Bonaparte jemals seiner Gruft entstiegen sei. Einige Zweifler versteigen sich sogar in die Behauptung, die Folgen des Ereignisses, das wir heute als »Lazarus Ereignis« kennen, seien durch einen Chemieunfall oder eine galaktische Kollission hervorgerufen worden. Anstatt dem Leser eine Deutung der Ereignisse vorzuschreiben, wollen wir alle Materialen offenlegen und die Beurteilung seinem kritischen Geist überlassen. Nur eines steht sicherlich außer Frage. Seit langem hat nichts die Welt so sehr in Atem gehalten, wie die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda.


    Rezension:

    Seit Charly seinen Job als Banker an den Nagel gehängt hat, um seinen Lebensunterhalt fortan als Schriftsteller zu verdienen, fühlt er sich in seinem Leben wohl. Dass er nicht sonderlich erfolgreich ist, stellt dabei kein prinzipielles Hindernis dar, schließlich ist er glücklich verheiratet und werdender Vater. Während er seinen Lesern jedoch Fantasy-Stoffe mit den üblichen Verdächtigen präsentiert, steht er im realen Leben fest auf dem Boden der Tatsachen. Denkt er zumindest. Auf der Rückreise von einem erfolgreichen Vertragsabschluss überstürzen sich plötzlich Ereignisse, für die es beim besten Willen keine natürlichen Erklärungen gibt. Erst gibt sich eine Frau als Schwester seiner Frau zu erkennen, die seines Wissens doch Einzelkind und Waise ist, und dann behauptet die Fremde auch noch, seine Frau würde im Koma liegen, weil ihre Seele von finsteren Mächten entführt wurde. Schließlich stellt sich noch heraus, dass Charlys Bruder, ein erfolgreicher Arzt, und sogar seine Mutter mehr wissen. Dass zwischen den Göttern gerade Kompetenzstreitigkeiten herrschen, erleichtert die Sache nicht gerade, ist unsere Erde, wie wir sie kennen, doch nur das Gesellenstück eines noch unerfahrenen Gottes.

    Wow, diese Inhaltsbeschreibung, die eigentlich gerade mal die Einleitung dieses Fantasy-Abenteuers abdeckt, verrät wohl schon, dass es in Thomas Pollans Urban-Fantasy-Roman etwas ‚anders‘ zugeht. Auf diese Andersartigkeit muss sich der Leser einlassen, will er Gefallen an diesem Buch finden. Tut er dies, wird er jedoch ein Werk vorfinden, das sich weit abseits der üblichen ausgetretenen Pfade des Genres austobt. Etwas verwundern kann es dabei teilweise, dass die Erzählerperspektive vorgibt, über lange vergangene und beinahe vergessene Geschehnisse zu berichten, obwohl die Handlung eindeutig in unserer Gegenwart angesiedelt ist. Im Prinzip bekommt der Leser unsere heutige Zeit also aus dem Blickwinkel einer fernen Zukunft erzählt. Stellenweise werden am Rande sogar recht aktuelle politische Ereignisse angeschnitten. Dass der Hauptprotagonist Charly, der sich selbst überhaupt nicht als Held empfindet, der einzige ist, der in der Lage ist, die Welt zu retten, muss man bei alldem wohl nicht extra erwähnen. Wer sonst sollte das auch tun, denn Gott ist ja schließlich gerade anderweitig beschäftigt?

    Die Titelgestaltung weist darauf hin, dass weitere Bände geplant sein könnten, jedoch lassen sich in dieser Hinsicht noch keine konkreten Angaben finden.


    Fazit:

    Dieses außergewöhnliche Urban-Fantasy-Abentuer ist einen Blick wert. Für religiöse Fanatiker ist es jedoch definitiv nicht geeignet.


    – Blick ins Buch –

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    S
    Streiflichtvor einem Jahr
    Humorvoll und ganz anders

    Dieses Buch ist ganz anders als gedacht und richtig toll. Voller Humor und Witzigkeiten hat mir die Lektüre sehr viel Spaß gemacht. Die Familie Wilda hat mich mit ihrer Außergewöhnlichkeit gut unterhalten und begeistert. Der Autor hat seine ganz eigene Art und Weise, um Dinge zu beschreiben und seine Geschichte zu erzählen. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt meiner Meinung nach bestens zur Geschichte.

    Der Autor Thomas Pollan schreibt über den Schöpfungsdrang von Gott und den anderen Göttern genauso wie über Dämonen, die die Welt in Chaos, Angst und Verwirrung stoßen, wenn sie wieder auf der Suche bzw. Jagd nach Seelen sind. Mr. Evergreen und Mr. Smoke sind schreckliche Wesen, die weltweit unterwegs sind und morden. Gleichzeitig sind sie aber so nett beschrieben, dass sie schon wieder skurril und lustig wirken. Auf der Erde herrscht also ein ziemliches Durcheinander und Gott packt erstmal seine Koffer, um Urlaub zu machen und erstmal ein Jahrhundert im Schlaf zu entspannen. Da musste ich echt lachen. Süß fand ich auch die Geschichte von Lucy, dem ersten menschähnlichen Wesen, und von seinem Gefährten Lucifer, dessen weiterer Werdegang als Teufel ja bekannt ist.

    Die Hauptgeschichte mit Charly, der nicht nur seine Frau und sein ungeborenes Kind, sondern eigentlich auch gleich die ganze Welt retten muss, hat mir sehr gut gefallen. Er ist etwas unbeholfen und zutiefst sympathisch. Er liebt seine Frau und als er erfährt, dass sie nicht nur von dieser Welt ist, ist er zwar geschockt, will aber alle Risiken und Gefahren eingehen, um sie zu retten.

    Besonders gut gefallen hat mir die Verstrickung verschiedener Geschichten und Legenden in dieser Geschichte, wie z.B. die Erstürmung Trojas, die plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheint. Einfach gelungen! Ein toller, ungewöhnlicher Fantasyroman!

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    BookHooks avatar
    BookHookvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende, extrem fantasievolle Geschichte, die d. ganze Aufmerksamkeit d. Lesers erfordert –sicherlich aber nicht jedermanns Geschmack
    Die fantastische Reise des Charly Wilda - humorvoll, fantasievoll, mal düster, mal heiter - und mit

    Meine Meinung:

    „Das Schicksal spinnt seine Fäden im Verborgenen“ (S. 180)

    Der deutsche Independent-Autor Thomas Pollan präsentiert mit "Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht" ein Buch, dass sich kaum in die gängigen Genre-Muster pressen lässt. Sicherlich ist es im Segment „Phantastik“ am besten aufgehoben, doch es hat auch deutliche Merkmale der Genres Humor, Horror und auch Drama. Hier finden sich phantastische Elemente, wie eine „Seelenbank“ („das sicherste Bankhaus im Zwielicht“), ein „Wolkentor“ oder die „Gestade des Vergessens“, Albtraum hafte Sequenzen (an denen Tim Burton oder auch Stephen King ihre wahre Freude hätten), und punktuell auch schon härtere Kost – denn hier werden auch schon mal flugs Köpfe abgebissen. Nur ganz selten treibt Pollans Fantasie aber allzu große Blüten, wenn beispielsweise die österreichische Nationalmannschaft die Deutsche besiegt… ; o )

    Durch mehrere, regelmäßig wechselnde Erzählstränge und ausgeprägte Phantastik-Elemente ist es mir zu Beginn allerdings nicht ganz leicht gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Erst als der Protagonist Charles „Charly“ Wilda die Bühne betreten hat und die Geschichte in „realere“ Fahrwasser gewechselt ist, habe ich in der Story wirklich Fuß fassen können. Doch auch im weiteren, stellenweise sehr temporeichen Verlauf muss man schon sehr aufmerksam lesen, um der Story wirklich gut folgen zu können – und dennoch wird man stellenweise immer wieder Phasen der Verwirrung erleben. Teilweise mäandert die Geschichte mal nach rechts, mal nach links, findet aber doch immer zu ihrem Hauptstrom zurück und treibt stetig voran. Das werte ich mal als vom Autor gewolltes Stilmittel. Auch die ganzen Hintergründe dieser sehr fantasiereichen Geschichte offenbaren sich Charlie – und mit ihm auch dem Leser – erst nach und nach. Dabei erhält „Held“ Charlie auf seiner unglaublichen Odyssee auch Hilfe, überraschender Weise von bekannten, aber auch von neuen Weggefährten der unterschiedlichsten Couleur. Überhaupt wimmelt es in diesem Buch von den denk- und merkwürdigsten Kreaturen, wie beispielsweise den seelensammelnden und menschenzerstörenden Dämonen Mr. Evergreen & Mr. Smoke (die mit ihrer trockenen Art immer wieder für Auflockerungen und Schmunzler gesorgt haben), einem untoten Napoleon, diversen Amazonen, einer fliegende Armee aus Raben und Chimären oder einer alte Windstute namens „Tusnelda“. Selbst ein Urlaub machender Gott, der sehr menschlich erscheint, Ähnlichkeit zu Mr. Bean haben soll, auch schon mal herzhaft in einen Schokoriegel hineinbeißt, gerne joggen geht und bei Stress unter Schreibhemmungen leidet, nimmt eine prägnante Rolle in diesem Buch ein und sorgt für die wohl humorvollsten Elemente (was mich Sicherheit nicht jedermanns Geschmack sein dürfte!).

    Charlie, (noch) erfolgloser Schriftsteller, übergewichtig und untertrainiert, hat mir als Protagonist dabei durchaus gut gefallen und durchläuft im Verlauf der Geschichte eine deutliche Entwicklung. Gleichzeitig war er für mich eine Art Anker in dieser Geschichte, denn alle anderen Charaktere scheinen mir durch das extrem hohe Tempo und das meistens nur punktuelle Auftreten in ihrer Entwicklung manchmal etwas „hinterher zu hinken“, wodurch sie insgesamt zu blass geblieben sind.

    Insgesamt betrachtet ist es eine spannende, temporeiche und immer wieder überraschende Geschichte mit extrem viel Phantastik. Man merkt ihr allerdings auch an, dass es sich um eine Independent-Veröffentlichung handelt, denn die Geschichte wirkte auf mich punktuell noch „ungeschliffen“ und manchmal etwas holprig. Hier ist viel Potenzial, das noch weiter hätte ausgebaut werden können. Wenn dies ein Buch aus einem großen Verlagshaus wäre, hätte ich wohl nur drei Sterne vergeben – unter Berücksichtigung der im Vergleich dazu geringeren Ressourcen eines Independent-Autors vergebe ich letztlich vier Sterne.

    FAZIT:
    Eine spannende und extrem fantasievolle Geschichte, die die ganze Aufmerksamkeit des Lesers erfordert – sicherlich aber nicht jedermanns Geschmack.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender und amüsanter Fantasyroman
    spannender und amüsanter Fantasyroman

    Klapptext:


    WER DIE WELT RETTEN WILL, MUSS SEINE FAMILIE RETTEN. DER BEGINN EINER FANTASTISCHEN FAMILIENSAGA: Die Schöpfung ist ein Kraftakt gewesen und jetzt hat sich Gott seinen Urlaub verdient. Doch leider sind ihm ein paar Fehler unterlaufen. So versinkt die Welt in Aufruhr, während er in der Ägäis den Nixen nachstellt. Charles Wilda hadert indessen mit seinem eigenen Schicksal. Eine Geschäftsreise nach Genf ist für ihn die letzte Hoffnung, seine gescheiterte Karriere wiederzubeleben. Er ahnt nicht, dass Dämonen ihm auf den Fersen sind und seine Frau in der Unterwelt gefangen ist. Als Charly endlich erkennt, in welcher Gefahr er, seine Familie und die Welt schweben, ist er schon in ein Abenteuer verstrickt, das ihn immer tiefer ins Zwielicht zieht. 


    Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.


    Wir werden hier in verschiedene Welten entführt.Einmal in die Realität und in das Zwielicht.Ich habe mich in beiden Welten sehr wohl gefühlt.Wir begleiten Charly auf eine abenteuerliche und spannende Reise .
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche interessante Charaktere.Charles,Clonie und Kira fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch den interessanten und beeindruckenden Erzählerstil des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die Jagd ist spannend und rasant.So habe ich bis zur letzten Minute mitgefiebert,mitgebangt und mitgelitten.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Auch versteht es der Autor viele Fantasyelemente in die Geschichte einzubauen.Da geht es um griechische Mythen,historische Ereignisse und auch das Thema Gott spielt ein Rolle.Natürlich begegnen wir zudem vielen ausergewöhnlichen Geschöpfen
    Sehr anschaulich und faszinierend bildlich werden uns die vielen unterschiedlichen Schauplätze beschrieben.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.
    Der Humor kommt in dieser Geschichte auch nicht zu kurz.So habe ich mich bei vielen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.
    Die Mischung aus Spannung,Dramatik,Fantasy und Humor macht diese Lektüre sehr lesenswert und es kommt nie Langeweile auf.


    Das Cover finde ich auch sehr schön gewählt.Es passt genau zu dieser einzigartigen Geschichte und dem Buchtitel.


    Mir hat das Lesen dieser Lektüre sehr viele spannende und amüsante Lesemomente bereitet.Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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    Alienonauts avatar
    Alienonautvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Außergewöhnlicher Auftakt einer Fantasyreihe (mit kleinen Schwächen) - gute Unterhaltung!
    Ab ins Zwielicht

    "Die Abenteuer der aussergewöhnlichen Familie Wilda: ins Zwielicht" von Thomas Pollan dient als Auftakt einer neuen Fantasyreihe.


    In diesem, ersten Buch, begegnet man dem erfolglosen Schriftsteller Charlie Wilda, der auf mysteriöse Weise in das Abenteuer seines Lebens hineingezogen wird. Nicht nur, dass seine Frau Clonie im Sterben liegt, erfährt er unsanft über deren Geheimexistenz als Hüterin, wird ins sogenannte Zwielicht geworfen und schlägt sich mit seiner eigenen Familie, großteils in Form seines Bruders Conrad durch ein fantasievolles, Abenteuer, in dem nur er die Welt retten kann.
    Man kennt diese Kombination schon aus diversen anderen Büchern oder Filmen, somit könnte man meinen, das Thema wäre ausgelutscht und durch. Thomas Pollan schafft es dennoch, nach anfänglichen Schwierigkeiten, seinen Protagonisten liebevoll und authentisch zu zeichnen und über die Verknüpfungen mit seiner Familie den emotionalen Bereich des Lesers anzusprechen. Die einzelnen Leseabschnitte beginnen mit, zuerst nicht-dazugehörig-anmutenden Kapiteln, die allerdings gegen Ende des Buches in die Handlung hinein fließen und sich mit dem großen Ganzen verbinden.
    Humor fehlt in dem Roman ebenso wenig wie auch gelegentlich detailliert ausgeführte Kampfszenen (die für jüngere Leser vielleicht etwas unpassend sind). Die Charaktere der Erzählung sind alle gekonnt in Szene gesetzt und helfen dadurch die Handlung plastischer wirken zu lassen.
    Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen, der holprige Anfang soll, dank der gut und spannend erzählten, oftmals auch lustigen Handlung, das Buch nicht schmälern.

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    Buchverrueggtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Rasant und witzig mit ein paar Schwächen
    Rasant und humorvoll mit ein bisschen Luft nach oben

    „Die Abenteuer der aussergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht“ ist der zweite Roman von Thomas Pollan und der erste Band einer kleinen Reihe, in dem sich die Personen weiter entwickeln werden.

    Charles Wilda, ein gemütlicher, kontrollierter und dadurch etwas langweilig wirkender Durchschnittsmann aus Buchstatt, hat seine Anwaltskarriere auf Eis gelegt, um Schriftsteller zu werden. Zur Vorstellung seines Buches „Höllenhunde“ bei einem Verlag reist er nach Genf. Gut gelaunt, da er den Verlag von seinem Buch überzeugen konnte, macht er sich auf den Rückweg nach Buchstatt, zu seiner großen Liebe Clonie. Diese verbirgt ein Geheimnis vor ihm. Sie ist eine Hüterin und bekommt deshalb Schwierigkeiten. Was er auch nicht weiß: er wird deshalb von Dämonen verfolgt. Nur eine Reise ins Zwielicht kann Clonie und letztendlich die Menschheit retten. Doch Charlie muß dazu seine Schatten überwinden und Abenteuer überwinden…

    Die Charaktere des Buches sind sehr gut getroffen. Charles Wilda konnte ich mir bildlich sehr gut vorstellen. Auch bei Clonie, Kira, Mr. Everton und Mr. Smoke ist mir das gut gelungen. Mein Lieblingscharakter in diesem Buch ist und bleibt jedoch Gott. Gott hat ein paar Macken und ist mehr Mensch als man glaubt – und dazu ein bisschen dusselig, aber absolut liebeswert. Gerade seine Kapitel und Beschreibungen haben diesem Buch geholfen, der doch sehr rasanten Fahrt ein bisschen die Luft rauszunehmen und das Buch geniessen zu können.

    Der Erzähler gibt sich als „Chronist“ der Familie Wilda aus. Wer dies ist bleibt jedoch offen. Es wird im Buch auch abwechselnd erzählt was gerade Gott oder Charles oder Clonie etc. machen, so dass man ein bisschen hin und her springt. Das macht es manchmal etwas schwierig zu folgen.

    Sehr schön finde ich zudem das Cover. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

    Insgesamt eine rasante und humorvolle Geschichte. Durch diverse Elemente wie z.B. griechischen Mythen, der Schöpfungsgeschichte (die korrigierte Fassung J), existierende Orte, etc. und einer großen Portion Humor ist es interessant zu lesen. Ich würde es als eine Mischung aus Alice im Wunderland, Edward mit den Scherenhänden und Die Geheimnisse des Nicolas Flamel-Buchreihe einordnen, aufgepeppt mit einigen lustigen Vergleichen und Andeutungen. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 Sterne. Den 5. Stern hätte ich gerne vergeben, jedoch hätte ein bisschen weniger hin und herspringen, gerade am Anfang des Buches, den Lesefluss und der Geschichte gut getan und den Leser durchatmen lassen. Zudem kommt meines Erachtens der Fortschritt der Schwangerschaft nicht deutlich genug hervor. Wer sich dadurch nicht abschrecken lässt dem Wünsche ich viel Spaß beim abtauchen ins Zwielicht. Den anderen rate ich bis 31. August 2017 zu warten. Dann kommt die finale/überarbeitete Version auf den deutschen Buchmarkt…Ich habe es nicht bereut und fühle mich gut unterhalten. Danke Dir Thomas!

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    Franziska_Kirchners avatar
    Franziska_Kirchnervor einem Jahr
    Außergewöhlich von Anfang bis Ende

    Charly Wilda ist ein eher gemütlicher Mensch - bis auf einmal seine ganze Welt aus den Fugen gerät: seine Frau soll eine Hüterin sein, ihre bis dato unbekannte Schwester bringt ihn ins Zwielicht und auch Begegnungen mit Seelensammlern und Gott höchstpersönlich stehen auf dem Programm. Ihm selbst ist nur eine kleine Aufgabe zugedacht: Er soll die Welt vor dem Bösen retten. Gemeinsam mit seinem Bruder Conrad, dem Grafen von Saint Germain und Kira, die Schwester seiner Frau macht er sich auf den Weg.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Mir gefällt die Andersartigkeit des Erzählstil als eine Art Legende, die Jahre/Jahrhunderte später erzählt wird. In diesem Zusammenhang gab es ein Interview mit Charly - diese Elemente hätte ich vielleicht häufiger eingesetzt und noch einen Zeitungsartikel oder sonstigen Beleg für seine Existenz angeführt, der die Geschichte fiktiv stützt.

    Schön fand ich die Bezüge zu den verschiedenen griechischen und christlichen (und anderen?) Legenden, Erzählungen und Vorstellungen, die geschickt zu einer neuen Vorstellung von oben und unten kombiniert wurden. Die Idee zu den Seelensammlern erinnert ein wenig an Momo und die Zeit-rauchenden grauen Herren.

    Gerade am Anfang fällt es aufgrund dessen schwer sich in der Geschichte zu orientieren, da man etwas ratlos und überfordert ist. Das kann man interessant finden (und zu diesen Lesern gehöre ich), aber es kann auch abschrecken, da dies in Kombination mit der außergewöhnlichen Erzählweise verhindert, dass man sofort in die Geschichte abtaucht oder sich mit dem Hauptdarsteller identifiziert/in seine Rolle versetzt, da eine gewisse legendenmäßige Distanz gewahrt wurde.

    Charly als Protagonist ist ein sehr sympathischer Mann, der im Laufe der Geschichte einen großen Wandel durchlebt. Man fiebert mit ihm mit, immer in der Hoffnung, dass er seine Familie und am besten die ganze Welt vor dem Bösen rettet. Auch die anderen Charaktere sind alle individuell gut ausgestaltet - auch das Böse mit Mrrrr. Smoke und Mr. Evergreen. Den Bezug zwischen Lucifer und Lucy herzustellen ist genial! Gerne hätte ich etwas mehr über Clonie, Charlys Frau, erfahren sowie das allgemeine System, dass hinter den Amazonen/Hüterinnen steckt, sowie die Bedeutung des Kindes. Jedoch finde ich es schön, dass ein großer Zusammenhalt in der Familie herrscht - trotz einiger Differenzen.

    Die Teile mit Gott am Anfang jedes Teiles sind besonders gelungen, vermitteln sie doch ein glaubwürdiges Bild von der Götterwelt, welche verschiedene Sichtweisen kombiniert und Gott als normales Wesen darstellt, welches eigene Bedürfnisse und auch eine Familie hat. Das Multiversum gefällt mir als Idee sehr gut, ohne dass es unserer christlichen Vorstellung von einem einzigen Gott widerspricht - hier zeigt sich, wie gut die Geschichte durchdacht ist.
    Auch das Gott gelegentlich in die Welt eingreift, aber nicht alles mitbekommt - das Unheil ihn zwar sehr berührt, ihm jedoch häufig verborgen bleibt - passt für mich gut zu dem Gesamtkonzept der Erzählung.

    Der Handlungsverlauf ist logisch aufgebaut (manches erschließt sich allerdings erst auf den zweiten Blick). Schade fand ich hierbei, dass der ersten Unterweltszene nicht etwas mehr Raum zugestanden wurde, da es keinen Rückweg, sondern nur ein Erwachen gab.

    Das Cover ist übrigens sehr schön, da es Neugierde weckt, aber viel mehr auch auf den Inhalt Bezug nimmt und die wesentlichen Elemente aufgreift. An dieser Stelle sei noch gesagt, dass die Rolle der Raben überraschend kam, der Geschichte aber zugute kommt. Rabenvögel gelten allgemein eher als Unglücksboten, aber diese positive Darstellung gefällt mir persönlich besser.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine phantasievolle, rasante Reise mit originellen Details.
    Eine wilde Jagd

    Charles Wilda ist ein völliger Durchschnittsmann, der eine erfolgreiche Anwaltskarriere für seinen großen Traum Schriftsteller zu werden aufgegeben hat. In seiner Frau Clonie hat er die große Liebe seines Lebens gefunden und das Kind, das sie erwartet macht sein Glück perfekt. Seine Reise nach Genf ist allerdings seine letzte Chance seine Karriere zu retten. Er ahnt nicht, dass das erst der Beginn einer wilden Jagd wird – einer Jagd quer durch die Schöpfung zur Rettung seiner Familie und der Welt.

    Eine vielschichtige Fantasygeschichte, die viele bekannte Elemente mit originellen, neuen Ideen verknüpft. Griechische Mythen, Schöpfungsgeschichten, historische Ereignisse und viele andere Motive machen das Buch zu einem großen Lesevergnügen. Das einzige Manko: die rasante Jagd lässt dem Leser kaum Zeit, um Atem zu schöpfen und der Geschichte entgeht etwas Tiefgang. Manche Motive hätte ich mir ausführlicher gewünscht, ein bisschen besser hätte sie ausgebaut und auf stabilere Grundlage gestellt werden können. Manchmal schwirrt einem der Kopf beim Lesen, da man sich immer wieder neu sortieren und die unterschiedlichen Puzzelstücke neu ineinanderpassen muss. Trotzdem eine Leseempfehlung für alle Freunde turbulenter Fantasygeschichten!

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: abenteuerlich, voller fantasievoller Wesen und immer wieder humorvoll
    verrücktes Abenteuer in einer fantastischen Welt

    Jeder Schritt, den er tat, so schien es ihm, führte ihn tiefer in eine Welt, die vom rechten Pfad abgekommen war. Die Spur des Schicksals war gekrümmt. Gut so. Er war am richtigen Weg.

    Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda Band 1

    Dämonen fallen als Seelensammler aus dem Zwielicht über die Welt herein, während der gescheiterte Anwalt/Autor Charly endlich sein Leben in die Hand nehmen will. An seinen Ausflug in die Zwischenwelt kann er sich schon gar nicht mehr erinnern, als er wieder zu Hause mit der schrecklichen Tatsache konfrontiert wird, dass seine Frau und ihr ungeborenes Kind in Lebensgefahr schweben. Nun muss er sich beweisen und in eine Welt eintreten, die so einiges Unbekanntes für ihn parat hat.


    Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler, der sich als Chronist der Familie Wilda ausgibt, erzählt. Er bleibt allerdings im Hintergrund und tritt nur selten mit einigen Andeutungen die Zukunft betreffend auf. Abwechselnd werden die Ereignisse um Gott und seinen Schöpfungsakt, die Dämonen und Charly Wilda erzählt.

    Gott ist hier nur einer unter vielen seiner Verwandtschaft und auch das Paradis und die Vorfahren der Menschen werden hier ein bisschen anders erzählt, als wir das aus der Bibel kennen. Dadurch gestaltete sich schon der Prolog als sehr humorvoll. Auch die restlichen Abschnitte der Geschichte bringen den Fokus wieder zu ihm – teils lustig, teils sarkastisch. Ich jedenfalls fand diese Teile des Buches sehr gut, besonders die Person Gottes, die nicht wirklich dem christlichen Gott entspricht, sondern Eigenschaften vieler Götter in sich vereint.

    Der Schwenker zum Übernatürlichen beinhaltete erst einmal ein kurzes Kapitel über den Dämonenangriff auf Charlys Frau. Auch hier fand ich die Sprüche noch witzig. Dann wurde die Erzählung düsterer, die ersten Vorboten des Bösen tauchten auf und die Dämonen zeigten sich sehr mordlustig. Nach einer Gewöhnungsphase fand ich aber auch die beiden Hauptdämonen Mr. Smoke und Mr. Evergreen zum Schießen.

    Charlys Eintritt in das Zwielicht war für ihn mit einem Schrecken verbunden. Durch die Einbindung einiger griechischer Mythengestalten gelang es dem Autor aber auch hier wieder lustige Szenen mit einzubauen. Charlys Ausflug bleibt ihm allerdings nicht in Erinnerung, sodass der nächste Abschnitt weniger witzig war, da er sich auf den Schicksalsschlag in seinem Leben bezog. Hier kam es zu keinem Auftauchen übernatürlicher Wesen, was den Teil umso realer und damit trauriger machte. Das blieb aber nicht so und Charly musste sich schon bald ins Abenteuer stürzen.

    Dem Autor ist es gelungen eine Geschichte zu spinnen, die sich auf ungewöhnlichere fantastische Wesen beschränkt. Die vielen Götter und Gestalten erinnerten an Legenden und Mythen, brachten einen humorvollen Touch in die Erzählung, die dann auch wieder düsterer sein konnte. Die Handlung ging sehr schnell voran und war bald recht abenteuerlich. Wer immer neue fantasievolle Wesen, einen Kampf zwischen Gut und Böse und viel Abenteuerliches mag, der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

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    Buchperlenblogs avatar
    Buchperlenblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr rasanter Spurt durch das Zwielicht mit Luft nach oben
    Sehr rasanter Spurt durch das Zwielicht mit Luft nach oben

    Die Dämonen hatten die Witterung verloren. Die Meute entfernte sich. Durchstreifte weiter den Wald auf der Suche nach ihnen. S.42

    Inhalt

    Charles Wilda hat eine außergewöhnliche Familie. Nur ahnt er lange Zeit nichts davon. Erst, als eine Geschäftsreise nach Genf anders endet als geplant und seine Frau im Koma liegt, eröffnet sich ihm, dass es mehr als eine Realität gibt. Wilde Amazonen, Seelensammler und nichts geringeres als das Ende der Welt erwarten ihn. Willkommen im Zwielicht, Charly.

    Rezension

    Vom Autor zur Leserunde auf Lovelybooks eingeladen, hatte ich viel Hoffnung in die Geschichte gesetzt. Das Cover entspricht genau meinem Geschmack, die Inhaltsangabe versprach Witz und Spannung gleichermaßen.

    Lauf, Charly, lauf!

    Leider konnte mich die Geschichte dann doch nicht so recht erreichen. Es passiert vieles in Charlys Realität und im Zwielicht. Die Ideen sind sowohl kurios als auch interessant. Doch war mir vieles zu schnell herunter geschrieben. Ganze Handlungsstränge wurden innerhalb einiger Kommas abgehandelt. Charly rennt, verheddert sich, stürzt, rappelt sich wieder auf und das alles in einem einzigen Atemzug. Ich verstehe die Intention des Autors, dass er die großen Distanzen der verschiedenen Handlungsorte in raschem Tempo bewältigen wollte, doch wirkt das Gesamtwerk dann leider auch sehr gehetzt.

    Charly obliegt keine geringere Aufgabe, als die Welt zu retten. Begleitend zur Hauptstory beginnen die einzelnen Teile des Buches mit einem Blick auf Gott. Es ist nicht der Gott aller Götter, wie wir ihn kennen, aber er arbeitet an seiner Schöpfung. Doch macht er einen entscheidenden Fehler, indem er Lucifer zu den Engeln erhebt und sich danach für Jahrtausende in den Urlaub begibt. Dieser Fehler muss nun von Charly und den Amazonen ausgebügelt werden. Diese Abschnitte lockern die recht düstere Stimmung im Buch immer wieder auf.

    Fremde Charaktere

    Sämtliche Charaktere blieben mir mehr oder weniger fremd, ich konnte mich mit keinem so recht anfreunden. Charly, der dicke Verlierertyp, dem niemand etwas zutraut. Sein Bruder Conrad, der ohne Charlys Wissen von seiner Frau Clonie ins Zwielicht eingeführt wird. Clonie und ihr ungeborenes Kind, die man bisher nicht kennenlernen konnte, da sie von Anbeginn an im Koma liegt. Die Randfiguren kamen mir noch am nahesten, so halten Mr. Smoke und Mr. Evergreen, zwei dämonische Seelensammler einige spaßig-gruselige Momente für den Leser parat. Auch der aufopferungsvolle Saint Germain, ein Mann, dem die Zeit nichts anhaben kann, hinterlässt einen gewissen Eindruck. 

    Apropos Eindruck. Man findet gelegentlich Erinnerungen an andere literarische Werke. Unter anderem taucht der dunkle Turm von Stephen Kings Epos gegen Ende des Buches auf. Auch Neil Gaimans von mir hoch geschätzter Roman Niemalsland stand scheinbar für einige Ideen Pate. Nun weiß ich, dass man die Autoren nicht untereinander vergleichen sollte, doch gerade dieser Vergleich drängt sich immer wieder auf. Und nicht unbedingt positiv für das Zwielicht. Denn während das Niemalsland von Gaiman während des Lesens plastisch vor mir erschien, blieb mir das NiemalsNiemandLand von Pollan fremd.

    Eins der größten Mankos des Buches ist jedoch die grammatikalische Richtigkeit. Trotz Lektorat und bereits 30 Testlesern habe ich im Laufe des Buches mehrere Dutzend Fehlerchen gefunden und sie an den Autor weitergeleitet. Das er sich dahingehend sehr aufgeschlossen gezeigt hat, rechne ich ihm hoch an. Nun schrieb er mir, dass am 31. August die finale Version zum Kauf bereit steht. Da ich aber im Voraus davon ausging, bereits ein finales Buch vor mir zu haben, muss ich es leider eben doch erwähnen. Natürlich gibt es Leser, die weder so penibel sind wie ich, noch sich daran besonders stören. Ich gehöre da leider nicht dazu. Wer sich also für dieses Buch interessiert: Wartet bis Ende August, damit ihr nicht auch über die Fehler fallt und es euch den Lesespaß nimmt. 

    Fazit

    Im Zwielicht ist der erste Band einer kleinen Reihe. Wie viele Teile noch folgen werden, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Grundlegend ist dieses Buch durchaus kurzweilig, hat aber meiner Ansicht nach noch Luft nach oben. Wer sich nicht von dem rasanten Tempo durch die Welt abschrecken lässt, den heiße ich herzlich willkommen im Zwielicht.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Thomas_Pollans avatar

    Zeit für eine Leserunde im Zwielicht ...

    ... mit dem Kindle Storyteller X HIGHLIGHT DER WOCHE

    Ich verlose 20 Rezensionsexemplare von „Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda: Ins Zwielicht

    Thema: WER DIE WELT RETTEN WILL, MUSS SEINE FAMILIE RETTEN. DER BEGINN EINER FANTASTISCHEN FAMILIENSAGA 
    Klappentext: Die Schöpfung ist ein Kraftakt gewesen und jetzt hat sich Gott seinen Urlaub verdient. Doch leider sind ihm ein paar Fehler unterlaufen. So versinkt die Welt in Aufruhr, während er in der Ägäis den Nixen nachstellt. Charles Wilda hadert indessen mit seinem eigenen Schicksal. Eine Geschäftsreise nach Genf ist für ihn die letzte Hoffnung, seine gescheiterte Karriere wiederzubeleben. Er ahnt nicht, dass Dämonen ihm auf den Fersen sind und seine Frau in der Unterwelt gefangen ist. Als Charly endlich erkennt, in welcher Gefahr er, seine Familie und die Welt schweben, ist er schon in ein Abenteuer verstrickt, das ihn immer tiefer ins Zwielicht zieht

    Jede/r Gewinner/in erhält das Buch, wahlweise als ebook (mobi oder ePUB) oder als „hardcopy“. 
    Bewerbungsschluss ist der 22.Juni 2017.

    Ein kleines Caveat: ich habe keinen einzigen Ork, keine Vampire und auch keine Elfen anzubieten (also bitte Fans klassischer Fantasy - nicht enttäuscht sein) stattdessen gibt es unter anderem einen tanzenden Gott, Kaiser die ihre Gruft verlassen und einen Engel im NiemalsNiemandland. Während es mehr als genug rasante „Action“ gibt, müssen auch ein paar Kapitel über die Familie Wilda sein … Und nun „Caveat Ende“  - Habt Spass!!

    Mehr Informationen zu dem Buch findet Ihr auf Amazon.


    Teilnahme
    Bewerbt euch über den „Jetzt bewerben“-Button und schreibt mir (gerne auch in einer (ganz) kurzen Nachricht), warum ihr teilnehmen wollt. 

    Wer das Buch schon gekauft hat, oder kein Freiexemplar mehr bekommt, kann selbstverständlich auch mitmachen! Ich freue mich über jeden Einzelnen der mitmachen will und natürlich auf Euer Feedback.

    Herzliche Grüsse,
    Thomas 

    PS: Ich freue mich natürlich auch Euch auf meiner Facebook Seite zu begrüssen: 


    PPS: Pünktlich vor Beginn der Leserunde sind "Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda" das Kindle Storyteller X HIGHLIGHT DER WOCHE




    *Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur aktiven Teilnahme und zum zeitnahen Schreiben einer Rezension auf Amazon.de bis spätestens 16. Juli 2017. Das gilt zumindest für diejenigen, die das Buch zu Ende lesen. Alle anderen wollen wir nicht stressen :-) Bitte beachtet, dass wir Bücher nur nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz verschicken.
    Zur Leserunde
    Thomas_Pollans avatar
    Pünktlich vor Beginn der Leserunde sind "Die Abenteuer der außergewöhnlichen Familie Wilda" das Kindle Storyteller X HIGHLIGHT DER WOCHE


    Ein guter Start ...  


    Wir sehen uns (hoffentlich) nach der Auslosung...



    HausmannChristianes avatar
    Letzter Beitrag von  HausmannChristianevor einem Jahr
    Das Buch kam an und das Cover ist superschön 😍
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