Thomas Pyczak

 4.7 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Ende der Welt, Nachtigall und weiteren Büchern.
Thomas Pyczak

Lebenslauf von Thomas Pyczak

„Erzählen heißt Grenzen überschreiten.“ So lautet das Credo von Thomas Pyczak, in dessen Leben Journalismus, Management und Literatur untrennbar miteinander verknüpft sind. Er begann als Automechaniker und jobbte als Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Er arbeitete als Journalist, stieg auf zum Chefredakteur und schließlich zum Medienmanager. Die Liebe zur Literatur hat ihn in all der Zeit nie losgelassen. Im Herbst 2014 beschloss er, alle Zelte abzubrechen und die Menschen als Schriftsteller auf spannende Entdeckungsreisen mitzunehmen. Eine Fülle schillernder Geschichten hat Pyczak nicht nur erlebt, sondern er hat auch Freude daran, sie zu erzählen. Mit seinen beiden Romanen "Ende der Welt" und "Starnberg. Marrakesch. Starnberg." gelang ihm im Sommer 2016 ein außergewöhnliches Doppel-Debüt. Wie man die Kraft guter Geschichten für den persönlichen Erfolg nutzen kann, zeigt der Autor in seinem im Mai 2017 erschienenem Sachbuch „TellMe!“. Mit „Nachtigall“ veröffentlichte Pyczak im Juli 2017 seine erste Sammlung von Erzählungen. „Alle Kämpfe, die die wir kämpfen, kämpfen wir mit uns selbst, mit unseren Grenzen im Kopf. Unser ureigenes Monster ist der eingeschränkte Blick.“ Pyczak möchte Menschen inspirieren, den roten Faden ihrer Existenz erzählerisch zu entdecken und ihm mutig zu folgen. Der gebürtige Hamburger lebt mit seiner Frau in Herrsching am Ammersee.

Alle Bücher von Thomas Pyczak

Ende der Welt

Ende der Welt

 (12)
Erschienen am 25.06.2016
Nachtigall

Nachtigall

 (9)
Erschienen am 28.02.2018
Starnberg. Marrakesch. Starnberg.

Starnberg. Marrakesch. Starnberg.

 (8)
Erschienen am 26.06.2016
Tell me!

Tell me!

 (2)
Erschienen am 29.05.2017

Neue Rezensionen zu Thomas Pyczak

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Elsa_Riegers avatar

Rezension zu "Nachtigall" von Thomas Pyczak

Kurzgeschichten
Elsa_Riegervor 8 Monaten

Tolle Kurzgeschichten über Tier und Mensch. Mir wurde das Buch geliehen und ich habe nicht bereut, es gelesen zu haben.
Teils mystisch - Die Klabauterkatzen, teils erschreckend - Nachtigall, teils berührend - Ach, Lonzo, aber auch amüsant führt der Autor durch die Welt der Lebewesen.
Wohlgeformt erzählt er, wie Leben so ist. Miteinander, gegeneinander, Sieger und Verlierer. Demütigung wie in der Glückskatze, Entlieben in Moskito. Sprachlich ausgereift, hochwertig, eine Freude, es zu lesen.  
Mir ist die Sammlung 5 Sterne wert, ebenso das Cover mit der Nachtigall, die den bösen Blick hat.

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Tamileins avatar

Rezension zu "Ende der Welt" von Thomas Pyczak

Bewegender Roman mit einer starken weiblichen Hauptprotagonistin.
Tamileinvor 10 Monaten

Klappentext
1991: Der Student André nimmt sich eine Auszeit von seiner Beziehung und seinem Leben und bereist den Amerikanischen Kontinent. Er kommt bis ans Ende der Welt: Ushuaia in Feuerland, die Stadt der windgepeitschten Bäume und ständig quietschenden Türen. Eine davon öffnet sich für André, und er verschwindet spurlos. 22 Jahre später macht sich Andrés Sohn Jan mit seiner Mutter Stella auf Spurensuche. Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren. Doch kaum in Feuerland angekommen, verschwindet auch er. Nun muss Stella den Kampf allein aufnehmen und sich gegen die Rauheit der einsamen Stadt und ihrer Bewohner behaupten.


Das Cover
Ich habe eine ältere Ausgabe, auf der ein anderes Titelbild abgebildet ist, das ich leider online nicht finden konnte. Auf meinem Cover sieht man eine Steppe, darauf ein karger, typischer Baum abgebildet. Ein etwas trostloses Bild, was aber zur Geschichte passt und Lust auf den Inhalt macht.


Meine Meinung
Der Autor Thomas Pyczak erschafft eine Welt, in der zwei wichtige Männer aus Stellas Leben verschwinden. Die Geschichte, die er hier aufgebaut hat, ist sehr spannend. Ich gebe zu, dass man die ersten hundert Seiten nach Möglichkeit am Stück lesen sollte, um die Zusammenhänge besser erfassen zu können. Danach liest es sich "leichter". Der Schreibstil des Autors ist angenehm und erschwert das Lesen in keiner Weise. Er kreirt ausreichende Spannung und zieht den Leser schnell in seine Geschichte.
Die Thematik des Buchs ist wirklich sehr interessant, da sie aus sehr vielen Unterkategorien besteht: Mutterliebe/Liebe, Kulturen und die entstehenden Konflikte, Traditionen und dann ist da noch das Verschwinden von André und Jan. Besonders hervorzuheben sind die detailreichen Beschreibungen der Umgebungen. Hier merkt man, dass Thomas Pyczak Ushuaia selbst bereist hat und weiß wovon er schreibt. Auch die Protagonisten sind ausreichend detailreich beschrieben und mit Tiefen versehen.
Leider fiel mir der Einstieg in den Roman anfangs etwas schwer. Das lag nicht an der Schreibweise oder an der Geschichte an sich. Ich denke, dass ich die ersten Seiten zusammenhängender hätte lesen sollen. So viel mir der Einstieg nach den kurzen Unterbrechungen immer schwerer. Auch waren ein paar Details etwas zu vorhersehbar für meinen Geschmack. Ein wenig mehr Spannung und Überraschungen hätten hier gut hingepasst.
Sehr gut gefallen hat mir Stella, die eine tolle Entwicklung im Laufe der Geschichte durchmacht. Auch wie sie sich in Feuerland verhalten hat, ganz auf sich allein gestellt, hat mich überzeugt. Ihre Reaktionen und Ängste waren für mich vollkommen nachvollziehbar.

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dia78s avatar

Rezension zu "Nachtigall" von Thomas Pyczak

11 Geschichten - 11 Erlebnisse
dia78vor einem Jahr

Das Buch "Nachtigall" wurde von Thomas Pyczak verfasst und erschien 2017.


Bei diesem Buch handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung bzw. um Erzählungen aus der Welt der Tiere. Da es wirklich so tolle Geschichten würde es den Rahmen sprengen, jede Geschichte genauer zu beleuchten. Es sei gesagt, dass wir auf Großwildjäger, Katzen, Hunde, Tauben, Nachtigall und vieles mehr treffen, um ein rundes bild auf die Welt zu erhalten.


Dem Autor  gelingt es mit seinem einzigartigen Erzählstil, 11 wunderbare Geschichten zu zaubern, die entweder traurig, lustig oder skurril wirken, die jedoch alle eine Prise von Wahrheit, Witz und Ironie, teilweise auch Sarkasmus inne haben.
Die Botschaften, die der Autor transportieren möchte, regen zum Nachdenken an, ja zum Philosophieren über das Leben und das Wirken der Menschen. Mit dem Spiegel vor dem Gesicht, sieht man manches vielleicht nachher etwas anders.
Der Schreibstil ist flüssig, jedoch konnte ich durch die vielen versteckten Botschaften das Buch nicht schnell lesen, sondern es in kleinen Kostproben verschlingen.


Jeder, der einmal ein Buch jenseits des Mainstream lesen möchte, wo sich Mystery, Fantasy, Rache, Tod, Verlust und Liebe harmonievoll treffen, ist mit diesem Buch bestens beraten. 

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Gespräche aus der Community

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m_exclamationpoints avatar

Der große Indie Summer 2017

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Thomas Pyczak wurde 1960 in Hamburg geboren. Er jobbte als Automechaniker, Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren." Ihr wollt mehr über ihn wissen?

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Fantasy Girls avatar
Letzter Beitrag von  Fantasy Girlvor einem Jahr
hatte es heute im Briefkasten, noch einmal danke
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Zusätzliche Informationen

Thomas Pyczak wurde am 27. Januar 1960 in Hamburg (Deutschland) geboren.

Thomas Pyczak im Netz:

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

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