Thomas Pyczak Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Ende der Welt“ von Thomas Pyczak

1991: Der Student André nimmt sich eine Auszeit von seiner Beziehung und seinem Leben und bereist den Amerikanischen Kontinent. Er kommt bis ans Ende der Welt: Ushuaia in Feuerland, die Stadt der windgepeitschten Bäume und ständig quietschenden Türen. Eine davon öffnet sich für André, und er verschwindet spurlos. 22 Jahre später macht sich Andrés Sohn Jan mit seiner Mutter Stella auf Spurensuche. Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren. Doch kaum in Feuerland angekommen, verschwindet auch er. Nun muss Stella den Kampf allein aufnehmen und sich gegen die Rauheit der einsamen Stadt und ihrer Bewohner behaupten. Ihr gediegener Lebensstil, ihre vegane Ernährung und ihre Liebe zu Tai Chi – am Ende der Welt ist Stella zunächst nur eine verlorene Außenseiterin. Allen Widerständen zum Trotz findet sie schon bald erste Spuren: Ein rätselhaftes Mädchen namens Carmen. Deren verwirrte Mutter Dolores, die seit Jahrzehnten ein Tagebuch versteckt. Und immer mehr mysteriöse Hinweise, dass Ushuaia Menschen verschwinden lässt. Die kühle Hanseatin, stellt sich ihrem größten Feind: Der Vergangenheit, an die sie sich nie wieder erinnern wollte ... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Reiseroman. Liebesgeschichte. Thriller. Ende der Welt hat viele Facetten und ist doch vor allem eins: die fesselnde Geschichte der Suche nach der eigenen Identität. Das verbindet alle Figuren in diesem Roman – macht sie zu Freunden oder zu erbitterten Gegnern. Leserstimmen: "Ein packender Roman mit einer fesselnden Story." "Es ist alles dabei: Liebe, Psycho und Natur. Die perfekte Lektüre für den nächsten Urlaub!" "Ende der Welt hat was vielen Romanen schon fehlt - Zeit, Überraschung, Wendungen und eine Ende welches auch ein Anfang sein kann." "In einem Rutsch durchgelesen. Tolles Kopfkino dabei gehabt." "Feuerland leuchtet und lockt nach dieser Lektüre... und steht schon auf dem Reiseplan!"

Ein spannendes Buch, wie ein Thriller. Man kann es kaum zur Seite legen.

— Birkel78
Birkel78

Thomas Pyczak nimmt uns mit ans Ende der Welt

— KerstinMC
KerstinMC

Was seicht beginnt, wird schnell spannend! Hat mich sehr überrascht!

— IcePrincess
IcePrincess

Toller Roman, der Lust aufs Reisen macht !

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Thomas hat hier ein nachdenklich machendes Buch geschrieben, ......

— GabiR
GabiR

Wow, was für ein Buch, was für eine Welt und wie hier am Ende die Kulturverschiedenheiten doch zueinander finden!

— Gundo57
Gundo57

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  • Während der Autofahrt ließ ich mich entführen in eine andere Welt

    Ende der Welt
    KerstinMC

    KerstinMC

    19. March 2017 um 11:49

    Das Cover zeigt ein düsteres Bild. Ein windschiefer Baum mit wenig Krone steht in einer tristen Landschaft. Die Wolken am Himmel sehen dunkel aus. Das Bild ist in schwarz weiß gehalten. So hebt sich der Titel in roten Buchstaben sehr gut ab. Das gesamte Bild macht einen Eindruck vom Ende der Welt. Während mein Mann unser Auto sicher von Holdorf nach Sieversfleth fuhr und zurück tauchte ich ab in eine andere Welt. Thomas Pyczak nahm mich mit auf eine Reise ans Ende der Welt. Am südlichsten Zipfel von Argentinien liegt Ushuaia, gefühlt das Ende der Welt, denn danach kommt nur noch Wasser und Eis. Der Einstieg in die Geschichte gleicht einem Reisebericht. André gibt mir Einblick in seine Tagebucheinträge. Ich steige ein in seine Berichte Mitte Januar 1991. Von Seattle hat er es inzwischen nach Ushuaia geschafft. Hier taucht er ein in die Welt der Yámana und gerät in den Bann weiblicher Schönheit. Als er gerade seinen Rückflug buchen möchte verschwindet er spurlos. 22 Jahre später reisen Stella und Jan nach Argentinien. In einem Café in Ushuaia erfährt Jan von seinem verschwundenen Vater. Nach einem Streit mit Stella verschwindet auch er in Ushuaia. Stella steht vor einer schweren Prüfung. Aus einem Reisebericht wird ein spannender Roman. Thomas Pyczak bringt einem die Region Feuerland näher. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl mich selbst in Ushuaia zu befinden. So detailliert waren die Beschreibungen der Landschaft und der einzelnen Begebenheiten. Die Gliederung des Buches in drei Abschnitte: Dolores, Stella und Carmen sorgen für einen guten Spannungsbogen. Wenn man gerade das Gefühl hat „jetzt weiß ich es“, hört der eine Abschnitt auf und ich wechsle ein wenig die Perspektive, um dann mein Ziel weiter zu verfolgen. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen. Mein Mann fand das gar nicht gut, da ich nur einsilbig während der Fahrt antwortete. Nach „Stanberg.Marrakesch.Starnberg“ ist „Ende der Welt“ nun das zweite Buch, das ich von Thomas Pyczak gelesen habe. Ich kann beide Bücher guten Gewissens empfehlen. Sie entführen einen in ferne Länder, die der Autor selbst besucht hat. Vielen Dank an Manuela für den Büchertausch.

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  • Toller Roman mit viel Spannung

    Ende der Welt
    IcePrincess

    IcePrincess

    06. March 2017 um 15:16

    Zusammenfassung: 1991:  André verlässt Hamburg ohne seine Freundin Stella, um sich eine Auszeit zu nehmen, und den amerikanischen Kontinent zu bereisen. Die Reise verläuft gut, bis er in Feuerland ankommt. Er kommt sich vor wie ein Geist, da er von den Menschen um ihn nicht beachtet wird. Eines abends sieht er in einer Bar ein ungleiches Paar - und verliebt sich augenblicklich in die Frau. Doch auch sie ignoriert ihn komplett. Der Student bekommt ein rotes Tagebuch geschenkt, so dass er alles notieren kann, was er in Feuerland erlebt.Zunächst skeptisch beginnt er dann doch die Seiten jeden Abend mit Leben und seinen Gedanken zu füllen. Er trifft einen älteren Herrn, mit dem er auch ins Gespräch kommt. Dieser erzählt ihm, dass vor Jahren sein enger Freund getötet wurde. Doch von den Einheimischen wurde die Sache als "Unfall" deklariert...Die Unbekannte nimmt - als sie alleine in die Bar kommt - dann doch Kontakt mit ihm auf und zwischen den beiden kommt es zu einer heißen Nacht, voller Emotionen und fast schon animalischem Sex. André verschiebt den Termin seines Rückfluges immer weiter nach hinten, und obwohl er immer an seine Freundin Stella denkt, fällt ihm immer wieder ein Grund ein, die Reise zu verschieben... bis sich eines Nachts seine Hotelzimmertür öffnet - und er verschwindet...22 Jahre später: Jan und Stella kommen mit ihrem Kreuzfahrtschiff in Feuerland an, in eben dieser Stadt wo André verschwunden ist. Sie sind guter Laune und besuchen ein Café um sich aufzuwärmen.Schnell steuert dass Gespräch auf Jans Vater André zu, denn Jans Großmutter hat einen Sämling in den jungen Mann gepflanzt und ihm einige Sachen erzählt, die seine Mutter ihm verschwiegen hatte. Es kommt zum großen Streit zwischen den beiden und Jan läuft wutentbrannt weg.Stella verlässt das Café um ihn zu suchen, da die Zeit drängt bis ihr Schiff wieder ablegt. Doch Jan ist nicht aufzufinden und auch auf ihre Nachrichten reagiert er nicht. Schnell wird klar, Jan ist verschwunden wie sein Vater so viele Jahre zuvor...Das Schiff legt ohne Stella ab und sie macht sich auf die scheinbar aussichtslose Suche nach ihrem Sohn. Doch sie weiß nicht, dass die Gefahr näher ist als sie glaubt und sie von Anfang an beobachtet wurde... und dieser Beobachter ist gefährlich und scheut auch vor Mord nicht zurück...Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt am Ende der Welt...Fazit: Das Buch ist aufgeteilt in Teile und schon nachdem ersten Teil (der mit Andrés letztem Tagebucheintrag endet), wird eines klar: Ende der Welt nimmt ordentlich Fahrt auf und wird schnell richtig spannend. Da ich unvorbereitet an diesen Roman gegangen bin, war ich sehr positiv überrascht über die Wirrungen und den sehr hoch angesetzten Spannungsbogen. Ich konnte mir die Landschaft auch bildlich vorstellen, was ich wirklich angenehm fand. Auch der Ein- oder andere Gänsehautmoment fehlt nicht, weil die Umgebung einfach so toll beschrieben ist. Die Charaktere fand ich sympathisch, nur den Ein oder Anderen mehr oder weniger ^_~5 von 5 Pfötchen und klare Empfehlung!Ich danke dem Autor für das kostenlose Exemplar!

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)
    stebec

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Ende der Welt

    Ende der Welt
    scarlett59

    scarlett59

    19. December 2016 um 20:02

    Zum Inhalt:Der Student Andre bereist Amerika. Vor seiner Heimreise nach Hamburg zu seiner Freundin Stella, ist Ushuaia in Argentinien sein letztes Ziel. Doch er kehrt nie zu Stella zurück.22 Jahre später macht sich Stella zusammen mit ihrem Sohn Jan auf den Weg nach Ushuaia. Plötzlich verschwindet auch Jan. Stella nimmt die Suche auf … Meine Meinung: Das Buch beginnt mit der Ankunft von Andre in Ushuaia und erzählt zunächst von seinem Aufenthalt dort. – Ich bin ganz ehrlich: hier habe ich mich schon irgendwie durchgequält. Auch als der zeitliche Umbruch zur Reise von Stella und Jan erfolgte, brauchte ich ein wenig Zeit um endlich in der Geschichte anzukommen. Aber nach dem Verschwinden von Jan und damit verbunden Stellas Suche nach ihm, hat die Story meinen Geschmack getroffen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Insgesamt merkt man sehr wohl, dass der Autor die Orte, über die er schreibt, selbst bereist hat und sich einen persönlichen Eindruck über Land, Leute und Geschichte verschafft hat. Die entsprechenden Schilderungen im Buch wirken authentisch und nicht überzogen. Gefallen hat mir auch die Entwicklung, die Stella durchmacht, als sie in dem fremdem Land auf sich allein gestellt ist. Diese Darstellung war für mein Empfinden sehr realistisch und gut nachvollziehbar. Kurzum: Rückblickend betrachtet kann ich das Buch, trotz meiner „Startschwierigkeiten“, guten Gewissens weiterempfehlen!

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  • Das Buch macht Lust auf eine Reise !

    Ende der Welt
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    13. December 2016 um 17:35

    Der Student André fühlt sich nicht mehr wohl in seinem Leben, das er in Hamburg mit Stella, der kühlen Hanseatin, teilt. Er hofft, auf einer sehr langen Reise zu der Erkenntnis zu gelangen, was für ihn das Richtige ist.Seine letzte Station ist Ushuaia in Feuerland, wovon gesagt wird, es sei das Ende Welt und André wird prophezeit, dass sich hier sein Leben verändern wird!Und schon während der ersten Tage wird ihm plötzlich klar, dass er eigentlich bereits alles hat. Sein Zuhause ist in Hamburg bei Stella, seiner großen Liebe. Er beschließt zurück zu fahren.Doch dann begegnet ihm Dolores.....Ein Zeitsprung- 22 Jahre später. Stella, inzwischen längst Mutter eines erwachsenen Sohnes, reist nach Ushuaia. Von André hat sie nie wieder etwas gehört. Doch ihr Sohn Jan hofft am Ende der Welt Fragen zu seiner Herkunft beantwortet zu bekommen.Kaum sind Mutter und Sohn in Ushuaia eingetroffen, kehrt Jan nach einem Streit mit Stella nicht zurück. Er bleibt spurlos verschwunden. Stella findet Parallelen zu damals und nun ist sie sich sicher, dass André sie nicht freiwillig verlassen hat. Um ihn und ihren Sohn wiederzufinden, muss Stella weit in die Vergangenheit zurückgehen. Nun werden lange versteckte Geheimnisse aufgedeckt und sie selbst begibt sich dadurch in große Gefahr.Der Roman hat mich von Anfang an gepackt, obwohl es eine eher ruhige Geschichte ist. Beim Lesen merkte ich etwas, das mir selten passiert, und zwar, dass ich selbst total ruhig und entspannt wurde.Die Atmosphäre in der kleinen Stadt hat der Autor wunderbar eingefangen, ich konnte mich sehr gut dahin versetzen.Detailreich beschreibt er die Bewohner Ushuaias und die Landschaft wird so bildhaft rübergebracht, dass man sie beim Lesen vor Augen hat.Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, und zum Schluss beeindruckt er mit einem überraschenden Ende, das ich so nicht erwartet hätte.Mit `Ende der Welt` ist Thomas Pyczak ein toller Roman mit einer spannenden Handlung gelungen.Hier fehlt die deutsche Hektik und trotzdem handelt es sich um eine fesselnde Story, die einen nur schlecht loslässt.Das Buch macht Lust auf eine Reise nach Ushuaia!!

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  • Rätselhaftes Feuerland

    Ende der Welt
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    13. December 2016 um 15:47

    Bevor Andre  und Stella heiraten   beschließt er eine Auszeit zu nehmen und Amerika von einem bis zum anderen Ende zu bereisen.Stella,die kühle Hanseatin  will ihn nicht begleiten und so  zieht er alleine los. In Ushuaia , am Ende der Welt angekommen , verliert sich plötzlich Andres Spur. Schnell wird Andre klar ,das er auf der Suche ist nach … ja was denn ? Sich selbst ? Der Liebe ? Nach dem Sinn des Lebens ..? Als er die attraktive und geheimnisvolle Dolores trifft nimmt das Schicksal seinen Lauf und Andres Suche nach ihr und seinem Leben beginnt. Er steht zwischen Stella ,die er liebt und Dolores ,die er begehrt und muss sich  entscheiden . Als er Dolores wiedersehen will findet er sie nicht  ,dafür verschwindet er auf nimmer wiedersehen. Kein Lebenszeichen mehr erreicht Stella,die darauf hin  ,inzwischen hochschwanger, nach Feuerland fährt. Doch keiner  hilft ihr und keiner weiss irgendetwas und so muss sie unverrichteter Dinge wieder heim fahren.  22 Jahren später kommt Stella  mit  Jan ,ihrem Sohn wieder her .Und auch Jan verschwindet nach einem Streit  mit ihr spurlos und wieder macht sich auf die Suche nach ihren beiden Männern. Ihre Suche führt sie zu einem lila Haus,das eine zentrale Rolle spielen wird bei der Suche nach dem vermissten Mann und dem Sohn. Jetzt allerdings findet Stella in  Carmen eine Helferin und nicht nur das .Schnell wird ihr klar ,das Carmen Andres Tochter ist  und die beiden versuchen das Geheimnis um Andres Verschwinden zu lüften um Jan wieder zu finden. Immer mehr Parallelen tauchen auf zwischen damals und heute und lassen die Vermutung zu ,das Andre damals nicht  freiwillig verschwand. Doch welche Rolle spielte dabei Dolores?   Dem Autor gelingt es wunderbar die mysteriöse,düstere Kulisse vom Ende der Welt bildlich rüber zu bringen.Man erfährt vieles über Land und Leute und kann sich dementsprechend gut in die Geschichte hin einversetzen.Man wird von der Story gepackt und fiebert mit Stella mit.Eine gelungene Mischung aus historischen Fakten ,Krimi und eine Portion Liebe ergibt einen packenden Roman ,dessen Ende mich  doch sehr überrascht hat.

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  • Vor 25 Jahren beschließt André

    Ende der Welt
    GabiR

    GabiR

    04. December 2016 um 13:38

    .... eine Auszeit vom Studium zu nehmen und Nord- und Südamerika zu erkunden. Am *Ende der Welt*, im tiefsten Süden Argentiniens, in Ushuaia verschwindet er von einem Tag auf den anderen. Jan, sein Sohn, kommt 22 Jahre später im Rahmen einer Kreuzfahrt ebenfalls in Ushuaia an und auch er ist plötzlich unauffindbar. Stella, ehemalige Freundin von André und Mutter von Jan ist mit letzterem angekommen und keineswegs bereit alleine abzureisen, wie sie es vor vielen Jahren getan hat, als sie wegen André schon einmal in Feuerland war. Gelingt es ihr, ihre beiden Männer zu finden?Mit ihnen nach Hamburg zurück zu kehren?Oder muss sie für immer alleine leben? Thomas hat hier ein nachdenklich machendes Buch geschrieben, sehr anschaulich beschreibt er die Stadt mit ihrem Umland, so dass ich teilweise dachte, ich befinde mich tatsächlich dort. Karg, windumtost und selten dunkel lebt der Ort von Touristen, was das Verschwinden der Männer um so unerklärlicher macht, waren sie doch nichts anderes als Reisende. Spannend beschreibt der Autor zunächst Andrés Eindrücke von dessen ersten Tagen in Ushuaia, im zweiten Teil aus Stellas Sicht und im dritten Abschnitt die Suche von Stella, so dass es keine Minute langweilig wird beim Lesen. Außerdem macht das Buch große Lust darauf, mehr von diesem Autor zu lesen, denn alle seine bisherigen Bücher beruhen auf eigenen Reisen zu den Zielen, von denen er schreibt. Volle fünf Chaospunkte.

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  • Kurzweilig, anders und doch nachvollziehbar

    Ende der Welt
    Gundo57

    Gundo57

    31. August 2016 um 02:58

    Ein Student aus Hamburg kommt von seiner Reise nach Feuerland nicht zurück und die Mutter Stella seines Sohnes Jan, dessen Schwangerschaft sie ihm verschwiegen hatte vor der Abreise reist ihm 22 Jahre später mit dem Sohn im Rahmen einer Kreuzfahrt ein zweites Mal nach. Schon bei ihrem ersten Ausflug nach Ushuaia hatte sie nach Spuren von André gesucht, war aber gescheitert. Der Sohn ist fasziniert und verschwindet nach einem Streit mit seiner Mutter. Die hat jetzt gleich zwei Suchaufgaben und lässt das Kreuzfahrtschiff mit dem meisten Gepäck weiterfahren. Die Polizei ist keine Hilfe, in der Touristeninformation erinnert sich eine Frau an sie, aber sie kommt nicht wirklich weiter bis sie eine Reisebüroangestellte kennen lernt, die ihr bei der Suche doch noch hilft. Der Ort ist inzwischen sehr touristisch geprägt, die Behandlung der Ausländer recht reserviert und Service wird wenig geboten.Die weiteren Recherchen führen zu überraschenden Parallelen: André hat sich hier am Ende der Welt in Dolores verliebt und das Ergebnis ist Carmen, die hilfsbereit Mitarbeiterin aus dem Reisebüro, während Jan ihr Halbbruder ist, aber zunächst verschwunden bleibt. Dolores lebt auch noch, allerdings ist ihr Geisteszustand etwas eingeschränkt, sie wird als seltsam bezeichnet und lebt in einem heim. Manchmal hat sie lichte Momente und manchmal kann sie auch angreifen.Was die Polizei nicht schaffte, gelingt mit vereinter Frauenpower, allerdings ist es ganz schön knapp, zum Teil dramatisch und wirklich spannend. Zum Schluss hatte ich selbst sogar Tränen in den Augen. Autor Thomas Pyczak ist hier ein ganz besonderes Buch gelungen. Es ist sein Erstlingswerk und er blickt bereits auf eine reiche und recht unterschiedliche Berufswelt zurück. Er schreibt dazu über sich Er jobbte als Automechaniker, Taxifahrer und Packer, bevor er sich entschied, Philosophie und deutsche Literatur zu studieren. Danach arbeitete er als Journalist, Chefredakteur und Verlagsmanager. Zwei weitere Bücher sind bereits erschienen und wie zu lesen ist, arbeitet er auch noch an einem Sachbuch zu Strategischem Storytelling.

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