Thomas Pynchon

 4.1 Sterne bei 417 Bewertungen
Autor von Vineland, Die Versteigerung von No. 49 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Pynchon

Thomas Pynchon wurde am 8. Mai 1937 als Thomas Ruggles Pynchon Jr. in Glen Cove auf Long Island, New York geboren. Pynchon entstammt einer alten neuenglischen Familie und beschäftigt sich in seinem Werk immer wieder mit seinen puritanischen Vorfahren. Sein direkter Vorfahr William Pynchon zählte 1630 zu den Gründern der Kolonie Massachusetts. Er studierte Physik und später englische Literatur an der Cornell University und war Schüler Vladimir Nabokovs. Nach dem Studium schrieb für Boeing technische Handbücher und arbeitete parallel bereits an seinem ersten Roman. Er lebt sehr zurückgezogen, wahrscheinlich in New York. Sein erster und letzter öffentlicher Auftritt fand 1953 an der Oyster Bay High School in Long Island statt. Außerdem hatte er drei Gastaufrtitte bei den Simpsons, wo er sich selbst spricht, seine Figur allerdings eine Tüte mit einem Fragezeichen über den Kopf gestülpt hat.

Alle Bücher von Thomas Pynchon

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Die Enden der Parabel

Die Enden der Parabel

 (57)
Erschienen am 01.10.1994
Vineland

Vineland

 (64)
Erschienen am 02.05.1995
Die Versteigerung von No. 49

Die Versteigerung von No. 49

 (58)
Erschienen am 01.05.1991
Gegen den Tag

Gegen den Tag

 (52)
Erschienen am 03.05.2010
Natürliche Mängel

Natürliche Mängel

 (50)
Erschienen am 01.06.2012
Mason & Dixon

Mason & Dixon

 (36)
Erschienen am 01.02.2001
V.

V.

 (30)
Erschienen am 01.08.1994
Bleeding Edge

Bleeding Edge

 (22)
Erschienen am 26.03.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Pynchon

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H

Rezension zu "Mason & Dixon" von Thomas Pynchon

Für mich war Pynchons Roman eine wunderbare Urlaubslektüre!
Habichtvor einem Monat

Eher zufällig las ich im Anschluss an Philip Roth Thomas Pynchon, den ebenfalls amerikanischen Autor, der nur vier Jahre nach Philip Roth geboren wurde, aber eine vollkommen andere „Schreibe“ als dieser an den Tag legt. In seiner mehr als 1000 Seiten umfassenden Story, die im Stil einer historiografischen Metafiktion geschrieben ist, erzählt er von den Briten Charles Mason, einem Vermessungsingenieur, und dem Astronomen Jeremiah Dixon, die in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts die Grenzlinie zwischen den Nord- und Südstaaten Amerikas, auch bekannt als Mason-Dixon-Linie, zogen. Anders als bei einem klassischen historischen Roman, vermischen sich bei Pynchon reale und fiktive Fakten und lassen ihn, zu einem lebendigen Ganzen werden, in dem auch über Geschichte reflektiert wird, sodass man als Leser ziemlich herausgefordert ist, das ein oder andere zu hinterfragen. Zudem sind Inhalt und Stil sehr spannend und lassen trotz der Erzählfülle keine Langeweile aufkommen. Für mich war Pynchons Roman eine wunderbare Urlaubslektüre, die ich allen empfehlen kann, die außer Lust auch Zeit, für ein nicht alltägliches Leseerlebnis haben.

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A

Rezension zu "Vineland" von Thomas Pynchon

Pynchon halt, glaube ich
Ailuqetvor 3 Monaten

Man muss schon ein gewisses USA-Friki sein, um in das Buch einzutauchen. Sorry, Pinchon-Fans

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Rezension zu "Bleeding Edge" von Thomas Pynchon

Thomas Pynchon | BLEEDING EDGE
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Ich habe wirklich aufmerksam gelesen, habe über zwanzig A5-Seiten in meinem Pynchon-Notizbuch (das ich seit Jahren bei jeder Pynchon-Lektüre führe) vollgeschrieben, habe mir alles nochmal durchgelesen … dennoch ist jeder Versuch einer Inhaltsangabe zum Scheitern verurteilt. Wie immer. Ein Pynchon-Plot ist einfach nicht auf einen Nenner runterzurechnen.

INHALT: Die Geschichte erstreckt sich vom Frühjahr 2001 bis ins Folgejahr und ist in New York City angesiedelt. Die Anschläge auf das World Trade Centre sind also Dreh- und Angelpunkt. Maxine Tarnow ist Ermittlerin für Wirtschaftsbetrug und hat seit dem Platzen der Dotcom-Blase alle Hände voll zu tun. Besonders die Firma HASHSLINGRZ und ihr obskurer Chef Gabriel Ice sind ganz tief in undurchsichtige Geldgeschäfte verwickelt. Je tiefer Maxine in die Machenschaften eindringt, desto klarer wird ihr, dass es Ice nicht nur ums liebe Geld geht: Der Mann hat auch politisch und international großen Einfluss. Als schließlich die Zwillingstürme einstürzen, führen alle Spuren zu Gabriel Ice. Mit einem bunten Haufen aus IT-Nerds und Friedensaktivisten nimmt Maxine den Kampf auf.

FORM: Alles, was einen waschechten Pynchon-Roman ausmacht, ist auch hier wieder vertreten: Dutzende verrückte Charaktere, witzige Dialoge, Insider-Gags ohne Ende (wahrscheinlich habe ich nicht mal die Hälfte verstanden), und auch gesungen wird natürlich. Hinzu kommt eine überbordende Beschreibungslust und der gewohnt zahllose Haken schlagende Plot.

FAZIT: Ich fühle mich nach einem Pynchon-Roman immer leer und ausgelaugt, fix und fertig, wie nach einem anstrengenden Crosslauf. Aber wenn ein paar Monate der Rekonvaleszenz vergangen sind, muss ich wieder los, mich martern lassen und rufen: »Bitte, Thomas, hier bin ich Unwürdiger, mach mich fertig!« … Und er tut es, immer und immer wieder … fünf Sterne!

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Zusätzliche Informationen

Thomas Pynchon wurde am 08. Mai 1937 in Long Island (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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