Thomas Pynchon Vineland

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Inhaltsangabe zu „Vineland“ von Thomas Pynchon

"´Vineland´ ist vermutlich das zugänglichste Buch, das der große Unbekannte je geschrieben hat. Der Roman beginnt mit dem Sprung durch eine Fensterscheibe und zerbirst danach wie sie in Myriaden glitzernder Scherben. Aber am Ende, wie in einem Film, der rückwärts läuft, springen die Splitter vom Boden hoch und fügen sich auf wunderbare Weise zu einem Ganzen." (Salman Rushdie)

Hippie-Paranoia: Die FBI ist schuld, dass der schöne Traum von Love&peace zerplatzte. Echt jetzt? Pynchons schwächster Roman

— DiagramLajard

Deutlich zugänglicher als seine anderen Bücher, aber nicht weniger genial, skurril, humorvoll und voller verrückter Ideen.Großartiger Autor!

— letusreadsomebooks

Ich finde es unglaublich spannend, Pynchons Gedankengängen zu folgen. Oft im Blindflug, aber es fügt sich alles zusammen. Ein irrer Trip!

— TheMonk

Ein Buch mit sehr hohen Niveau!! Benötigt sind viel Allgemeinbildung und ein großer Wortschatz ! :)

— flylikeabird

Es ist mein erster Pynchon, und nach 100 Seiten, kann ich nur sagen: Exzellent!

— Taja

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    Vineland

    letusreadsomebooks

    28. February 2016 um 15:07

    Zoyd, ein Althippie, lebt mit seiner Tochter Prairie in der Stadt Vineland. Einmal im Jahr springt er in Frauenkleidern und von Fernsehkameras gefilmt durch die Scheibe eines Restaurants, als Beweis für seine Unzurechnungsfähigkeit, welche ihm die Sozialhilfe sichert. Das beschauliche Leben findet ein jähes Ende, als der Staatsanwalt Brock Vond sein Haus besetzt und den Drogenmissbrauch bekämpft. Zoyd taucht unter, während seine Tochter vermutet, dass die Ereignisse mit ihrer verschwundenen Mutter, Frenesi Gates, zusammenhängen. Mithilfe von DL, einer Ninjakämpferin und Jugendfreundin ihrer Mutter während der radikalen Studentenbewegung, und ihrem Partner Takeshi Fumimota, der ein Büro zur karmischen Schadensregulierung betreibt, kommt sie schließlich auf die Spur. Vineland gilt gemeinhin als das einfachste und zugänglichste Werk von Thomas Pynchon. Der Roman handelt von drei Generationen Kalifornier und umspannt etwa 40 Jahre ihrer Geschichte, vom zweiten Weltkrieg bis in das Jahr 1984, in welchem die Handlung des Buches spielt. Pynchon setzt sich kritisch mit einer Gesellschaft auseinander, die von Reagonomics, Fernsehen und Shopping-Malls bestimmt wird. Generell erschien es mir wirklich leichter zu lesen als etwa sein Roman Gegen den Tag. Die Handlung ist gut zu verfolgen und vergleichsweise kommen nur wenige Personen vor. Dennoch ist es natürlich immer noch ein Roman von Thomas Pynchon, also kein Buch, das man mal eben zwischendurch lesen kann. Der Leser wird ständig gefordert, mitzudenken und die vielen Anspielungen oder direkten Zitate zu bemerken. In den zahlreichen Rückblenden wird die Arbeiterbewegung der 30er Jahre thematisiert, aber vor allem die 60er und 70er mit ihrer Bürgerrechts- und Friedensbewegung. Typisch für Pynchon gibt es viele kleine Nebengeschichte, voller skurriler Details, Ideen und Verweisen. Seine Geschichte erzählt Pynchon mit einem ganz eigenen Humor, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist, mir persönlich aber sehr gut gefällt. Um in die Welt von Thomas Pynchon einzusteigen erscheint mir Vineland sehr gut geeignet. Hier finden sich schon der typische Humor, die skurrilen Einfälle, die detaillierten Nebengeschichten und das schon fast enzyklopädisch anmutende Wissen, das der Autor verarbeitet. Aber eben alles eine Stufe kleiner als in seinen anderen Werken. Dabei aber in keiner Weise schlechter. Mir hat Vineland mit seinen Charakteren, den Geschichten und seinem Thema sehr gut gefallen und kann nur jedem empfehlen, sich auf diesen Autor, der sich von der Masse abhebt wie kaum ein anderer, einzulassen.

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  • für mich eine schwere schulische "Lektüre"

    Vineland

    flylikeabird

    24. May 2014 um 16:35

    Ich muss als allererstes sagen ich lese diese Buch nicht ganz freiwillig, muss es aber für eine Prüfung lesen. Ich finde das Niveau des Buches ist sehr hoch! Da ich ansonsten nur Bücher von Nickolas Sparks lese. Meine allgemein Bildung ist auch nicht so auf dem stand der Dinge wie bei den meistens etwas älteren Herrschaften die es lesen (ich selbst bin 21 geworden und besuche zur zeit eine vhs). Für mich ist es sehr schwer im Buch durch zu blicken.. Ich paar Jahren wird es wahrscheinlich für mich besser zu lesen zu sein. Doch zur zeit mach ich mir das lesen echt schwer. Was och bräuchte wären Infos über die Personen ab des Kapitels wo Prairie mit ihrem Freund auf der Mafia-Hochzeit ist. Ich wäre echt dankbar für jede Hilfe und Charakter Informationen ab diesem Kapital.. ich bin verzweifelt seit Wochen am lernen für die Prüfung über dieses Buch doch komme durch meine Verwirrung nicht voran. Im Internet findet man auch eigentlich nur immer wieder das gleiche.  Aber von der Art wie es geschrieben wurde ist es echt gut und es hebt den Wortschatz enorm an! In 5 Jahren lese ich es bestimmt noch einmal und verstehe es dann hoffentlich etwas besser. Ansonsten echt klasse!

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  • Rezension zu "Vineland" von Thomas Pynchon

    Vineland

    Oedipa Maas

    "Vineland" war mein allererster Pynchon, und wenn man immer wieder liest, es gehöre zu seinen zugänglicheren Werken, darf man diesem Urteil ruhig vertrauen. Mich hat es in seinen ganz eigenen Bann gezogen, hat mich staunen, lachen und kopfschütteln lassen - und schliesslich noch mehr Pynchon kaufen ;) Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte auch Tarantino zumindest dieses Buch von Pynchon in seinem Regal stehen... Es ist nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher, überhaupt und von Pynchon. Als Einstiegslektüre ideal !

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  • Rezension zu "Vineland" von Thomas Pynchon

    Vineland

    Archibald Pynchon-Light

    09. October 2009 um 19:18

    Vineland behandelt die Zeit vom Ende der Wilden Sechziger bis hin zur Reagan-Ära in den Achtzigern. Es geht um den Verrat von Idealen, den Verlust von Bürgerrechten (wegen des Kampfes gegen Drogen) und darum, was aus den Mitgliedern der Widerstandsbewegung geworden ist. Es geht um die Lage der Nation, die im wahrsten Sinne in die Röhre schaut, so dass es schon Suchtkliniken mit mobilen Einsatzkommandos für TV-Junkies gibt. Daraus hätte man ein düsteres, deprimierendes oder schlimmstenfalls langweiliges Buch machen können. Pynchon hat ein (bei aller berechtigten Bitterkeit) saukomisches Buch daraus gemacht. Es ist die Sprache, der Humor, der Tonfall, die absurden Ideen. Pynchon schreibt keine seziererischen Charakterstudien in leisen Tönen, sondern schlägt die ganz große Pauke und ich bin ein erklärter Fan dieses Instruments. Vineland gilt allgemein als Thomas Pynchons zugänglichstes Buch, weil es eine nachverfolgbare Handlung besitzt, über ein einigermaßen übersichtliches Personal verfügt und (nach seinen Maßstäben) sehr konventionell geschrieben ist. Das mag alles stimmen, aber dennoch ist es kein Buch für Zwischendurch, sondern eine lohnenswerte Lektüre, die den Einsatz des Lesers fordert. Pynchons Texte werden ihm nicht auf einem silbernen Tablett gereicht, damit er sie entspannt genießen kann. Es ist mehr so, als kämpfte man mit einem hungrigen Tier um jeden Bissen und alles, was man für sich erobern kann, zählt unendlich viel. Das muss einem nicht gefallen und vielen gefällt es auch nicht. Mehr als bei allen anderen Autoren, die ich kenne, ist Pynchon Geschmacksache. Meinen Geschmack trifft er wie kein anderer.

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  • Rezension zu "Vineland" von Thomas Pynchon

    Vineland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2009 um 23:56

    His Dudeness heißt hier: Zoyd Wheeler. Wer "The Big Lebowski" mag, der sollte "Vineland" lesen.

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