Thomas R. P. Mielke Gold für den Kaiser

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Inhaltsangabe zu „Gold für den Kaiser“ von Thomas R. P. Mielke

Er ist mächtiger als Papst und Kaiser: Jakob Fugger und sein Augsburger Handelshaus, mit dem er die Geschicke der Habsburger lenkt. Jeder verfolgt bewundernd oder neidisch seinen Aufstieg, aber niemand kennt den Schatten, der über seinem Leben liegt: die heimliche Liebe, die er unbedingt verbergen muss.

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  • Rezension zu "Gold für den Kaiser" von Thomas R. P. Mielke

    Gold für den Kaiser
    GloriaFrost

    GloriaFrost

    07. July 2011 um 16:19

    FULMINANT! Es erstaunt mich nicht im Mindesten, dass "Gold für den Kaiser" sowohl ein Best- als auch ein Longseller geworden ist. Hervorragende Recherche, gepaart mit fesselnder Fiktion, erzeugt eben einen brillanten Roman. Wortgewaltig entführt uns der Autor in die abenteuerliche Finanzwelt der Fuggerfamilie. Insbesondere lässt er uns am Leben und Wirken Jakob Fuggers teilhaben. LeserIn erlebt dessen rasanten Aufstieg am Hof Maximilian I. mit, erfährt, wie es zu dem sprichwörtlichen Reichtum der Fuggers kam. Erlesener Schreibstil und hohe Empathie des Schriftstellers Thomas R.P. Mielkes lassen uns Raum und Zeit vergessen. Man wähnt sich im Mittelalter, taucht ein in die faszinierende, aber gleichzeitig grausame Epoche, lebt, liebt und leidet mit Jakob, dessen sehnsüchtige Liebe zu Catarina Cornaro unerfüllt bleibt. Wenngleich diese Liebe nirgends in Geschichtsbüchern erwähnt ist, daher vermutlich aus der Phantasie des Autors geboren wurde, verleiht sie doch der hauptsächlich an Geld und Gewinn orientierten Gestalt Jakobs einen anrührenden, menschlichen Touch. Fiktion und Fakten verschmelzen, werden eins. Thomas R.P. Mielke zeichnet Illusion und Wirklichkeit in so lebendigen, endringlichen Bildern, dass die gesamte Handlung wahr zu sein scheint. Es ist ausdrucksstarkes, meisterhaftes Erzählen, das einen großen Schriftsteller auszeichnet, jene Gabe, LeserIn völlig in den Bann des geschriebenen Textes zu ziehen. Thomas R.P. besitzt diese Gabe, und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich das Werk "Gold für den Kaiser" jedem historisch Interessierten ans Herz legen möchte. Man wird auf seine Kosten kommen und den grandiosen Roman nicht aus der Hand legen mögen, bevor das letzte Wort die Gehirnzellen erreicht hat.

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