Thomas Raab Der Metzger holt den Teufel

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Inhaltsangabe zu „Der Metzger holt den Teufel“ von Thomas Raab

Willibald Adrian Metzger bekommt Gesellschaft. Denn als am Morgen nach einem gemeinsamen Konzertbesuch mit Kommissar und Freund Pospischill für eine Musikerin des Orchesters der Schlussakkord erklingt, ist es für den Restaurator vorbei mit der Ruhe: Nicht nur die Polizei rückt ihm im wahrsten Sinne des Wortes zu Leibe, auch eine schöne Unbekannte tritt unvermutet in sein Leben. Es dauert nicht lange, und Metzger hat neben weiteren Musikern mit durchgeschnittener Kehle und einem missgestimmten Kommissar auch noch schwerwiegende private Probleme am Hals …

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  • Mit diesem Metzger-Roman nicht warmgeworden

    Der Metzger holt den Teufel
    Talitha

    Talitha

    05. September 2013 um 09:37

    Ich bin ein großer Fan von den Metzger-Büchern von Thomas Raab, aber dieser Roman kann mich so gar nicht überzeugen, obwohl die Ausgangslage Spannendes erwarten lässt. Eine Musikerin wird ermordet. Dem Metzger wird die Jacke mit Schlüssel und Wertsachen von einem Skater geklaut, später aber zurückgegeben, was sich keiner der Freunde des Skaters erklären kann. Der Dieb ist dann auch plötzlich verschwunden. Dann taucht noch eine unerwartete Verwandte des Metzgers auf, die ihn in den zweiten Mord hineinschlittern lässt... Leider zieht in diesem Buch der witzige und zynische Stil nicht mehr so gut wie in den vorigen Werken. Ich weiß nicht, woran das liegt. Die Ideen zünden einfach nicht mehr. Hat man sich überlesen, quasi eine Überdosis Metzger erhalten? Oder liegt es am Buch. Jedenfalls war es zum Ende hin eine Qual, das Buch wirklich noch durchzulesen.  Ich hoffe, der nächste Band wird wieder besser. So leicht lasse ich den Metzger nicht fallen, denn die Figuren und ihre Umgebung gefallen mir wirklich gut, daher finde ich es sehr schade, dass das Buch so schlecht (jetzt ist das böse Wort raus) ist.

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  • Invasion von Freunden

    Der Metzger holt den Teufel
    walli007

    walli007

    23. June 2013 um 13:03

    Willibald Adrian Metzger, seines Zeichens Restaurateur alter Möbel, bekommt "Besuch" von seinem Freund dem Kommissar Eduard Pospischill. Und mit dem muss er dann auch noch in die Oper, Stravinsky wird gespielt, schwere Kost, da haut man doch nach der Pause ab. Auf dem Heimweg wird dem Metzger das Sakko geklaut, von einem jugendlichen Spitzbuben. Und am nächsten Tag wird die Paukenspielerin mit durchschnittener Kehle in einer Mülltonne gefunden. Da des Metzgers Wohnung als Pospischills Hautquartier dient, ist er näher an den Ermittlungen als ihm lieb sein kann, denn nicht nur ihn bringt es durcheinander, sondern auch die Beziehung zu seiner Wochenendfreundin. Hineinlesen muss man sich etwas in diesen literarischen Ausflug nach Wien, doch dann mag man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Leicht verdreht doch sympathisch grummelt und grantelt sich der Metzger durch die Ermittlungen. Doch immer steht er seinem Freund Pospischill zur Seite oder dieser dem Metzger. Auch große und vor allem unerwartete Änderungen in seinem Leben nimmt der Metzger mit Ruhe und Gelassenheit. Nur ein Ereignis lässt ihn die Gelassenheit verlieren und fast verzweifeln, wäre da nicht eine kleine Blume Hoffnung. Fast schon nebenbei wird auch der Fall gelöst und zu einem überraschenden Schluss geführt.  Der Metzger, ein Starrkopf, der sich fast gegen seinen Willen weiter entwickelt und dem ich aus freiem Willen wohl noch öfter begegnen werde.

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  • Rezension zu "Der Metzger holt den Teufel" von Thomas Raab

    Der Metzger holt den Teufel
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 13:34

    Ich bin ein Fan von Thomas Raab, denn ich mag die Sprache, den Humor und die spannende Dramaturgie seiner Krimis sehr. Auch diesmal war alles wieder genauso, wie ich es gewöhnt bin: Fantastische Ideen, ausgezeichnet fabuliert und Mörderraten bis zur letzten Seite. Leider hat der Autor sich aber dann total verspekuliert, bei dem Gedanken jene Person als Täter zu überführen, auf die man zuallerletzt gekommen wäre. Ein Krimi lebt ja nicht alleine davon, zum Ende einen überraschenden Mörder zu präsentieren. Das Motiv für die Morde und die Aufdeckung müssen schon irgendwie nachvollziehbar sein, und dieses KO-Kriterium ist leider teilweise total in die Hose gegangen. Die Gründe für einige durchgeführte und geplante Morde kann ich wirklich nicht verstehen und ein Kind, das die schlechte Seele des Mörders erkennt, als einzige Lösungsinstanz zu präsentieren, ist auch irgendwie geistlos und schwach. So gebe ich wie bei einer Mathematikaufgabe mit korrektem Ergebnis aber ohne schlüssigen Lösungsweg nur einen Dreier.

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  • Rezension zu "Der Metzger holt den Teufel" von Thomas Raab

    Der Metzger holt den Teufel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. January 2012 um 16:39

    Mit dem etwas seltsamen, aber absolut lebenserfahrenen Restaurator Willibald Adrian Metzger hat der Wiener Musiker, Komponist und Autor Thomas Raab eine Ermittlerpersönlichkeit geschaffen, wie sie derart skurril und pointiert wohl kaum in der Krimiliteratur anderswo zu finden ist. Die drei ersten Bände seiner Reihe um den Metzger verkauften sich sensationell gut und wurden mehrfach ausgezeichnet. Nun legt Thomas Raab mit "Der Metzger holt den Teufel" einen vierten Band vor, der den anderen in Spannung und im Unterhaltungswert in nichts nachsteht. Metzgers Freund, der Kommissar Eduard Pospischil hat bei einer Tombola Konzertkarten gewonnen und nimmt Metzger mit zu einem Strawinskykonzert. Doch ihnen gefällt die Musik nicht und vor allem die immer schlechter werdende Luft im Saal ist die Ursache dafür, dass die beiden nach der herbeigesehnten Pause nicht mehr in den Konzertsaal zurückkehren. Am Morgen danach schreckt der Kommissar Pospischil den schwergewichtigen Metzger aus dem Bett mit zwei Nachrichten: eine der drei Frauen des Sinfonieorchesters ist ermordet worden, und er, Pospischil müssen nach einem furchtbaren Streit mit seiner Frau für einige Tage bei Metzger unterkriechen. Da liegt es nahe, dass die beiden zusammen zu ermitteln beginnen. Zumal es nicht bei einem Mord bleibt. Durch seine auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckende Ermittlungstechnik ermöglicht es Metzger, bei der Lösung des spannenden Falles, der ihn in die höheren Kreise der Gesellschaft führt, die entscheidenden Hinweise zu geben. Eine Krimireihe aus Wien mit viel Lokalkolorit und Schmäh, die sich nach nur wenigen Titeln einen Platz in der Reihe der Topkrimis gesichert hat.

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  • Rezension zu "Der Metzger holt den Teufel" von Thomas Raab

    Der Metzger holt den Teufel
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    15. June 2011 um 14:26

    Mit dem etwas seltsamen, aber absolut lebenserfahrenen Restaurator Willibald Adrian Metzger hat der Wiener Musiker, Komponist und Autor Thomas Raab eine Ermittlerpersönlichkeit geschaffen, wie sie derart skurril und pointiert wohl kaum in der Krimiliteratur anderswo zu finden ist. Die drei ersten Bände seiner Reihe um den Metzger verkauften sich sensationell gut und wurden mehrfach ausgezeichnet. Nun legt Thomas Raab mit „Der Metzger holt den Teufel“ einen vierten Band vor, der den anderen in Spannung und im Unterhaltungswert in nichts nachsteht. Metzgers Freund, der Kommissar Eduard Pospischil hat bei einer Tombola Konzertkarten gewonnen und nimmt Metzger mit zu einem Strawinskykonzert. Doch ihnen gefällt die Musik nicht und vor allem die immer schlechter werdende Luft im Saal ist die Ursache dafür, dass die beiden nach der herbeigesehnten Pause nicht mehr in den Konzertsaal zurückkehren. Am Morgen danach schreckt der Kommissar Pospischil den schwergewichtigen Metzger aus dem Bett mit zwei Nachrichten: eine der drei Frauen des Sinfonieorchesters ist ermordet worden, und er, Pospischil müssen nach einem furchtbaren Streit mit seiner Frau für einige Tage bei Metzger unterkriechen. Da liegt es nahe, dass die beiden zusammen zu ermitteln beginnen. Zumal es nicht bei einem Mord bleibt. Durch seine auch vor ungewöhnlichen Methoden nicht zurückschreckende Ermittlungstechnik ermöglicht es Metzger, bei der Lösung des spannenden Falles, der ihn in die höheren Kreise der Gesellschaft führt, die entscheidenden Hinweise zu geben. Eine Krimireihe aus Wien mit viel Lokalkolorit und Schmäh, die sich nach nur wenigen Titeln einen Platz in der Reihe der Topkrimis gesichert hat.

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  • Rezension zu "Der Metzger holt den Teufel" von Thomas Raab

    Der Metzger holt den Teufel
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. November 2010 um 04:51

    Beste Unterhaltung mit wunderbaren Charakteren Endlich einmal hat nicht der Teufel das letzte Wort und holt sich wieder jemanden, nein, Willibald Adrian Metzger, Restaurator von Beruf und aus Leidenschaft, wird am Ende des Buches dem Teufel tüchtig den marsch geblasen haben. Musikalisch nicht nur im Wortspiel, denn im Kern des neuen Buches von Thomas Raab geschehen Morde an einigen der weltbesten Orchestermusikern. Besser gesagt, Musikerinnen, denn die wenigen Frauen in der Männerdomäne des ersten Orchesters der Stadt Wien haben beim Mörder keinen leichten Stand. Bevor es aber soweit ist, dass wenigstens im Ansatz deutlich wird, wie all die Geschehnisse und kreativen Ideen des Buches zusammenhängen, bevor in den Raum tritt, wer jener mysteriöse Chatter im Internet ist, der in solch düsterer Form die rege Internet Nutzerin Sandra so langsam verstört, vor all diesem muss Willibald Metzger mit einigem an Unruhe in seinem ansonsten so austarierten leben zurechtkommen. Sein Freund Pospischill nistet sich aufgrund häuslicher Spannungen auf seiner geliebten Couch ein, seine gestandene „bessere Hälfte“ Djurkovic ist arbeitstechnisch zumeist an die eigene Wohnung gebunden. Eine unbekannte Schwester taucht wie aus dem nichts auf. Gut, dass wenigstens die Auftragsdürre des Restaurationsbetriebes von einem lukrativen Auftrag durchbrochen wird, doch auch hier, Raab wäre nicht Raab, wenn dies so unkompliziert vonstatten ginge. Denn gerade der neue Restaurationsauftrag führt in höchste Kreise der österreichischen Gesellschaft und, mehr noch, Schicht für Schicht und Schritt für Schritt hin zur Entlarvung des Mörders und seines Motivs. Im vierten Band seiner Kriminalroman um den eher nach Ruhe sich sehnenden und sein Übergewicht austarierenden Restaurator Willibald Metzger zeigt Thomas Raab erneut, dass er zu den sprachlich und an kreativen Ideen reichen Autoren gehört. Von Band zu Band hält er die Qualität seiner Geschichten, ist und bleibt ein genauer Beobachter des menschlichen Seins und versteht es, die vielen Eigenarten und den alltäglichen Kampf mit dem Leben unnachahmlich mit Witz und sprachlicher Finesse zu schildern. Ganz nebenbei gelingt ihm zudem ebenso das Eintauchen in die düstere Seite des Lebens. Nicht nur der Mörder und die Morde selbst, auch das Leben „in der Gesellschaft“ und so manche steife Konventionen des Musik Geschäftes werden von ihm minutiös auf den Punkt gebracht und bestens in den Ablauf seiner Geschichte eingebaut. Thomas Raab ist wiederum ein hervorragendes Buch gelungen, dass die Gratwanderung zwischen düsterem Kriminalfall, ernsthafter Erzählung, Darstellung menschlicher Stärken und Schwächen und ausgeprägten Charakteren samt teils umwerfender Situationskomik wunderbar meistert und zu einem Gesamtkunstwerk vereinigt.

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  • Rezension zu "Der Metzger holt den Teufel" von Thomas Raab

    Der Metzger holt den Teufel
    sabatayn76

    sabatayn76

    19. October 2010 um 08:16

    Von der Erschaffung von Bestien Inhalt: Ausgerechnet der Kulturbanause Eduard Pospischill gewinnt bei einer Polizeifest-Tombola Karten für ein Strawinsky-Konzert. Der Metzger darf ihn begleiten und ist nicht allzu begeistert ob der schlechten Luft und der sich bei ihm zunehmend ausbreitenden Übelkeit. Zum Glück hat auch der Pospischill wenig Interesse daran, nach der Pause in den Konzertsaal zurück zu kehren, und die beiden machen sich auf den Nachhauseweg. Auf diesem wird dem Metzger dann das Sakko gestohlen - und mit ihm der Geldbeutel und der Wohnungsschlüssel. Am Morgen danach wird der Metzger in aller Frühe von Pospischill geweckt, der ihm brühwarm erzählt, dass eine der Musikerinnen ermordet wurde, und ihm eröffnet, dass er Ärger mit seiner Frau hat und für einige Tage beim Metzger einziehen muss. Mein Eindruck: Beim vierten Metzger-Band habe ich ein wenig länger gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Dann begeisterte mich 'Der Metzger holt den Teufel' jedoch mit unvorhergesehenen Wendungen und überraschenden Auflösungen. Insgesamt ist der vierte Metzger-Band gewohnt bissig, komplex und sprachlich gewandt, jedoch deutlich trauriger und verstörender als die anderen drei Bände. Mein Resümee: Wer den Wiener Schmäh und clevere Kriminalromane mag, der ist hier richtig.

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