Thomas Raab Der Metzger muss nachsitzen

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Inhaltsangabe zu „Der Metzger muss nachsitzen“ von Thomas Raab

'Gemütlich und hinterfotzig zugleich. Ein ausgewachsener Krimi mit Atmosphäre.' Der Standard

Fünfundzwanzig Jahre lang hat er nichts von seinen Schulfreunden gehört. Dann stolpert der Restaurator Willibald Adrian Metzger über einen Toten. Einen ehemaligen und höchst unbeliebten Klassenkameraden. Als die Polizei am Fundort eintrifft, ist die Leiche allerdings verschwunden. Einbildung des rotweinumnebelten Restaurators oder perfide Inszenierung? Am darauffolgenden Tag erhält der Metzger die Gewissheit, dass auch er selbst in den Fall verwickelt ist: Der Schuh des Opfers wird ihm zugespielt. Notgedrungen beginnt er mit den Nachforschungen. Doch die Odyssee in die Vergangenheit fördert noch mehr Leichen zutage.

Die Personen bestechen durch ihren Wortwitz!

— Arun

Super Plot!

— Schroeflandi

Liebe auf den ersten Blick, auf den zweiten Blick und auf den dritten Blick! :) Ganz eigener Erzählstil, herrliche Figuren, toller Plot!

— WortGestalt

nicht schlecht, gut zu lesen.

— Archimedes

Solider Krimi, zur Abwechslung ohne geographischen Bezug.

— PoerpleOehring

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  • eBook Kommentar zu Der Metzger muss nachsitzen von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Gerlinde Schmid

    01. November 2015 um 00:38 via eBook 'Der Metzger muss nachsitzen'

    Leseerlebnis vom Feinsten durch originelle unerwartete Sprachvergleiche, die schrullige intellektuelle Figur des Metzgers und einer trockenen Portion Humor. Ein tolles Buch für alle, die auf den feinen Umgang mit der deutschen Sprache stehen.

  • School's out for ever

    Der Metzger muss nachsitzen

    walli007

    31. May 2015 um 18:44

    Bereits mitte Vierzig ist Willibald Adrian Metzger, man könnte also meinen, er habe die Schulzeit lange hinter sich gelassen. Diese war nicht gerade lustig für den damals dicklichen Metzger, der derjenige war, der in jede Mannschaft als Letzter erwählt wurde. Seltsam, dass ihn sein Arbeitsweg an seiner Schule vorbeiführt und als wollte sich die Zeit in Erinnerung bringen, stolpert der Metzger eines Abends über einen ehemaligen Klassenkameraden. Einen derer, die ihn am meisten drangsalierten. Doch damit ist es nun vorbei, denn der Dobermann ist tot. Entsetzt läuft der Metzger zur Polizei, um gleich die nächste unheimliche Begegnung zu erleben, ihm gegenüber steht sein alter Klassenkamerad Eduard Pospischill. Nach einigen der Folgebände nun auch zum ersten Band der Reihe vorgedrungen, der bereits verfilmt und im Fernsehen ausgestrahlt wurde, könnte man einige Überraschung empfinden, ob der Schwermut, die die Lektüre verbreitet. Hat der Metzger insgeheim doch unter seiner Schulzeit gelitten, wird er nun in der Mitte des Lebens nochmals mit ihr konfrontiert. Im Guten sowie im Schlechten so scheint es, doch auf jeden Fall muss er sich damit beschäftigen. Mit seiner eigenen Herangehensweise lädt er seine ehemaligen Mitschüler zu einem Klassentreffen ein, anonym natürlich, denn würde er seinen Namen nennen, bestünde doch die nicht unerhebliche Gefahr, dass niemand den Termin wahrnimmt. Erst nach und nach weichen Schwermut und unangenehme Erinnerungen der intensiven Denkarbeit und der Hoffnung auf eine freundlichere Zukunft. Denn bei der Rückkehr in die Schulhallen begegnet er seine fast Jugendliebe Danjela wieder. Als junger Abiturient erschien sie ihm unerreichbar, verheiratet mit dem alten Hausmeister, doch nun verwitwet putzt sie immer noch getreu die alte Schule. Als habe sie dort auf den Metzger gewartet, dass er erscheint, um seiner Vergangenheit zu begegnen. Es bleibt das Fazit, dass wer den neueren Metzger mit großer Freude und Vergnügen auf sein Lesesofa holt, möglicherweise den Älteren, der eigentlich der Jüngere ist, als etwas träge und gehemmt empfinden wird. Anderen, die die früheren Erlebnisse des Metzgers ergriffen haben, werden die Späteren vielleicht als zu leicht und humorig vorkommen.  3,5 Sterne

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  • Erfrischend mit kleinen Schönheitsfehlern

    Der Metzger muss nachsitzen

    Tales

    28. October 2013 um 00:11

    Der Metzger. Hinter diesem brutal anmutenden Namen steckt ein wunderbar sympathischer, etwas schräger aber höchst intelligenter "Anti"-Held, der durchs Leben und dabei über Leichen und Lösungen stolpert. Die Gedanken und Lebensbetrachtungen des W.A. MEtzger sind so spannend und anrührig zu lesen, dass der Krimiplot eigentlich zweitrangig wird. Was auch gut ist. Denn teilweise verliert man in der Aneinanderreihung von Namen und der Beschreibung darüber, wer wem wann was angetan hat, ein wenig den Überblick. Zumindest im ersten Drittel des Romans. Mit der Zeit wird dem Leser dann klarer, welcher von Metzgers ehemaligen Mitschülern, wer ist und mit wem er in Zusammenhang steht. Die Auflösung des Kriminalfalls ist auch recht unterhaltsam. Aber darum geht es in diesem Roman eigentlich nicht. Wer einen spannenden Krimi lesen möchte, dem ist "Der Metzger muss nachsitzen" nur eingeschränkt zu empfehlen. Denn da gibt es sicher spannendere Plots. Wer aber einen unheimlich sympthischen Protagonisten dabei begleiten möchte, wie dem das Leben passiert und sich dabei noch auf angenehme (wenn auch zum Teil aufrdingliche Art) Denkanstöße holen möchte, dem sei dieser Roman herzlich empfohlen! Die Sprache des Autors finde ich im Grunde sehr ansprechend. Jedoch wirkt sie zum Teil ein wenig übersteuert. Der Autor scheint bemüht, seine literarische Kunstfertigkeit in jeden einzelnen Satz einfließen zu lassen. Das stört den Lesefluss vor allem zu Anfang des Romans und wirkt ein wenig gestelzt. Deswegen und weil man den einen oder anderen gesellschaftlichen Seitenhieb etwas subtiler hätte einfließen lassen können, ziehe ich in der Bewertung einen Punkt ab. Den einen oder anderen Rechtschreib- bzw Interpunktionsfehler kann man verschmerzen. Ein Fehler hat mir aber doch die sprichwörtlichen Zehennägel aufgestellt: "Halbweise" statt "Halbwaise" ist schon sehr böse! Aber ich gehe einfach einmal von einem schlichten Tippfehler aus und "verzeihe" angesichts des sonst gekonnten Umgangs mit der Sprache auch das :)

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  • Witzig-ironisch und gesellschaftskritisch mit außergewöhnlichem Schreibstil

    Der Metzger muss nachsitzen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2013 um 13:50

    Der Metzger ist ein eigenbrötlerischer Restaurator, der sich von Menschen fernhält und sich seinem strikten Tagesablauf widmet, der aus dem Pendeln zwischen seiner Wohnung und seiner Werkstatt, den Auftragsarbeiten an Möbeln und dem Trinken von Rotwein besteht. Doch bei einem Gang durch den Park stolpert er über eine Leiche, ein alter Klassenkamerad von ihm, dessen Mobbingopfer er war. Metzger informiert die Polizei, ebenfalls ein Schulfreund, doch die Leiche ist weg. Tags darauf hängt im Plastikbeutel ein Schuh des Toten an der Wohnungstür des Metzgers und schon schlittert er ungewollt in einen mysteriösen Fall, der ihn in seine Schulzeit zurückversetzt, die er nur zu gerne verdrängen würde... Witzig-ironischer und außergewöhnlicher Schreibstil, der ein wenig an Georg Klein erinnert. Die Sätze sind nicht einfach Tatsachenberichte, sondern haben mehrere Ebenen, für die man teilweise eine Menge Allgemeinwissen und einen Sinn für Wortspiele und Andeutungen braucht. Mir hat das sehr gefallen, weil es dadurch kein 0815-Privatdetektivkrimi ist, sondern der Roman gleichzeitig noch die Zeit und die Gesellschaft abbildet und kritisiert.

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  • Des Metzgers erster Streich

    Der Metzger muss nachsitzen

    rallus

    Die Initialen W.A.M. stehen nicht nur für den berühmten österreichischen klassischen Komponisten, im vorliegenden Erstling von Thomas Raab bedeutet es Willibald Adrian Metzger. So berühmt wie seinen Initialen, so traurig und hart war seine Kindheit in der 8B in dem Burschengymnasium. Metzger, wie er gerufen wurde, war der Fleischklopper, der, an dem man sich abreagieren konnte. Insofern hat sich der Metzger eine sehr transparente Erscheinung angewöhnt, nur nicht auffallen. Alles ändert sich, als ihm bei seinem Nachhauseweg der Doberman, ein alter Schulbegleiter, vor die Füße fällt, oder er über seine Füße. Aus seinem Auge ragt ein Stock der dort nicht hingehört. Auf der Wache empfängt ihn Pospischill auch er ein "Klassenkamerad" und plötzlich ist die Leiche weg und ihm geschehen sonderliche Dinge. Ab da wird er gnadenlos mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Es entwickelt sich eine kriminalistische Reise zu altbekannten Personen und ungewohnten Orten. Allein Metzger zeigt sich als gefestigter Mensch, ja als Einziger, der an den damaligen schulischen Verwicklungen nicht beteiligt war und somit Klarrheit in die "Sache" bringen kann. Mit der Person Metzger ist Thomas Raab ein Geniestreich gelungen, der sich in die schrulligen Gelegenheitskriminalisten, ala Miss Marple oder Matzbach, deren Leibesumfang er mit ihm gemeinsam hat, einreiht. Liebevoll werden die kleinen Besonderheiten dieser doch bemerkenswert gefassten Figur, trotz seiner Vergangenheit als Prügelknabe, geschildert. Ein Rest Rotwein wird immer in der Flasche gelassen für den nächsten Tag, die Vergangenheit in Schuhkartons gesteckt, auch wenn an nichts zu erinnern ist. Auch die Nebenpersonen stehen dem Metzger an Schrulligkeit nichts nach, schon die Namen sind Ausdruck von Heiterkeit. Dabei grantelt Raab herrlich über die Geschichte hinweg und schweift manches mal in andere Gedanken ab, bei der die Obrigkeit, die Gesellschaft und natürlich die Kirche ihr Fett abbekommt. Auch seine Milieuzeichnungen sind treffend, bitterbös und schwarz. Für meine Verhältnisse kann er in den nächsten Büchern noch mehr abschweifen, davon lese ich gerne mehr. Nebenbei ist dies aber auch eine verzwickte Krimigeschichte mit einem überraschenden Ausgang. Höchstnote für ein liebenswertes Debüt aus Österreich.

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    • 3
  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Irland1976

    12. March 2013 um 15:25

    Habe mich selten so köstlich amüsiert.

  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    tedesca

    17. January 2013 um 12:45

    Der erste Teil dieser Krimiserie macht uns mit Willibald Adrian Meztger bekannt , einem einsamen Mann mit ursoliden Ansichten und ziemlich schrulligen Gewohnheiten. Als er plötzlich über die Leiche eines alten Schulkameraden stolpert, steht seine Welt Kopf, Bewegung kommt in sein sonst so eintöniges Leben. Auf einmal muss er sich mit Themen wie Liebe und Mord beschäftigen, aber mit der Zeit kommt er drauf, dass das alles garnicht so übel ist, dass er wohl auch ein echtes Talent dafür hat, Geheimnisse zu lüften und ganz gut auf sich selbst aufzupassen. Alles in allem ist diese Buch ausgesprochen witzig und originell, wobei es mir manchmal eine Spur zu bemüht moralisch und lehrmeisterlich ist. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten und war bis zum Schluss gespannt auf eine originelle Auflösung dieses skurrilen Mordfalles. Teil 2 befindet sich bereits auf meinem Kindle.

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  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    awogfli

    06. March 2012 um 13:25

    Ein sehr guter österreichischer Krimi vollgepackt mit guten Ideen und Humor, ausgedrückt durch die hohe Kunst der excellenten Sprachfabulierung. In diesem Roman - übrigens der erste Krimi des Autors - ermittelt der Restaurator Willibald Adrian Metzger in seiner Vergangenheit, als er zufällig über die Leiche seines größten Peinigers aus der Schulzeit stolpert. Wunderbar fast wie in einem schwedischen Nesser Roman wird hier erstens die Figur des "Metzgers" entwickelt und gleichzeitig eine traumatische Schulzeit aufgearbeitet, in der der kleine Willibald als Prügelknabe der 8B regelmäßig von allen "Schnitzel geklopft" wurde. Bei der Konfrontation mit der Vergangenheit im Rahmen der Ermittlungen findet Metzger neben neuen Freunden, eine alte Liebe, Verrat, Vertuschung, verkorkste Lebensgeschichten, den Mörder, letztendlich sogar eine sehr wohlwollende Abrechnung mit der Vergangenheit und damit ein völlig neues Selbstbewußtsein. Auch die Auflösung des Kriminalfalls ist wieder wie schon beim zweiten Metzger Roman etwas ungewöhnlich. Wer von uns denkt nicht gerne daran, im Rahmen eines Klassentreffens alljene wiederzusehen, die uns in grauer Vorzeit gepiesackt haben und als souveräner Sieger vom Feld zu gehen. Für Krimifans absolutes Muss!

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung

    VeroG

    20. May 2011 um 18:08

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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    • 24
  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Sikal

    21. April 2011 um 12:20

    Der Metzger hats nicht leicht… …dabei will er doch nur ein gutes Glas Rotwein, seine Danijela und natürlich die Werkstatt. Doch plötzlich stolpert er über eine Leiche – zuviel getrunken oder doch real? Die Polizei glaubt ihm nicht und dann ist auch noch die Leiche weg… Also wirklich! Doch so schnell kann man den Metzger nicht einschüchtern, und er macht sich selbst auf die Suche nach dem Dobermann, dem Geheimnis dahinter und der dunklen Vergangenheit der 8B inklusive dem Lehrerkollegium. Thomas Raab versteht es mit einer bildhaften, äußerst beeindruckenden Schreibweise den Leser in seinen Bann zu ziehen. Manches Mal ist man direkt gezwungen einen Satz zu wiederholen, damit man den Sinn dahinter versteht und etwaige Spitzfindigkeiten herausliest. Fazit: Ein durchaus empfehlenswertes Buch, das seinen Leser auch ein wenig fordert…

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  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Capricorna

    26. May 2010 um 13:24

    Schrullige und liebenswerte Figuren in einer leicht absurden, interessanten Handlung, macht sehr viel Spaß zu Lesen. Die "philosophischen" Abhandlungen, mit denen die Weltanschauung erklärt wird, könnten für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen oder etwas weniger explizit sein. Sprachlich/stilistisch wird verschiedentlich die sehr große Nähe zu Haas bemängelt, aber wie es so schön heißt, too much of a good thing is never enough. Macht für mich auch nie den Eindruck eines Plagiats oder me-too-Produktes, und das ist doch die Hauptsache.

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  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Wolfgang237

    12. January 2010 um 19:27

    Gäbe es mehr als 5 Sterne zu vergeben, so würde Thomas Raab sie für sein Erstlingswerk verdienen. Unterhaltung vom Feinsten, Spannung bis zum Ende und eine Sprache, als säße der Autor bei Kerzenschein am Tisch und erzählte selbst.

  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Sarlascht

    30. June 2009 um 13:45

    Das Buch hat mich gefangen genommen, man möchte einfach wissen, wie es weiter geht, ob der Metzger die verschwunde Leiche und auch das Geheimnis dahinter lüften kann und wie er das angehen möchte, denn auf Grund der tolpatischen Art von Willibald Adrian merkt man schnell, das wird doch sehr unterhaltsam geschehen. Ein typischer Krimi ist es jetzt nicht, weil die Wortwahl einen doch oft ein grinsen abverlangt, obwohl es eigentlich nicht viel zu lachen geben sollte. Die ehemaligen Schulkollegen des Metzger scheinen immer mehr in sein Leben zu treten, in dem sie sterben. Es gibt zahlreiche, überraschende Wendungen, wobei diese keinenfalls den Verlauf des Buches irgendwie erschweren. Auch gibt es eine kleine Liebesgeschichte, wobei diese nicht, wie sehr oft, kitschig geschildert wird, sondern man lernt sie aus der Sicht eines Sonderlings kennen und ich muss sagen, eine sehr schöne Sicht die ich nie mehr missen möchte. Der Schluss ist überraschend, macht aber Rückblickend durchaus Sinn. Alles in Allem ein gelungenes Stück österreichischer Literatur.

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  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    robert

    16. March 2009 um 16:53

    Auf den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, Thomas Raab hätte etwas zu viel Wolf Haas' Brenner-Romane gelesen, aber da habe ich ihm unrecht getan. Er hat eine ganz eigene Sprache, die mich zwar einige Male zwang einen Satz nochmals zu lesen, die aber ganz ausgezeichnet zur Geschichte und vor allem zu seiner Hauptfigur Willibald Adrian Metzger passt. Wo Haas die Atmosphäre mit verknappten, oft verkürzten Sätzen einfängt, wählt Raab eine verschachtelte präzise Sprache - nur der lakonische Tonfall ist beiden gemeinsam. Und auch die beiden Protagonisten haben zwar auf den ersten Blick einige Ähnlichkeiten - beide sind nicht mehr ganz junge Männer, die ihr Alleinsein einerseits genießen andererseits aber auch darunter leiden - aber sie sind auch ganz verschieden. Während Brenner zwar auch wie zufällig in die Kriminalfälle stolpert, ist er ja doch einmal Polizist gewesen. Metzger ist die Welt der Verbrechen gänzlich fremd und nur ganz allmählich fängt er an, sich in dem Rätsel, über das er buchstäblich stolpert, zurechtzufinden. Dass er an einigen Stellen weitaus weniger weltfremd reagiert, als man es von dem verschrobenen Restaurator auf den ersten Blick erwarten würde, macht seine Figur noch komplexer und interessanter. Metzger ist für mich eine ganz neue Krimifigur - ein Gewinn!

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  • Rezension zu "Der Metzger muss nachsitzen" von Thomas Raab

    Der Metzger muss nachsitzen

    Lapplandliebe

    01. February 2009 um 15:30

    Absolut Spitze! Selten erlebt man solches Lesevergnügen! Da stimmt einfach alles, die Darstellung der Personen, die Sprache, wechselnd zwischen österreichischem Slang und wunderbar ausgefeilten Sätzen, und ein lustiger und spannender Plot! Empfehlenswert!!

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