Thomas Ramge , Viktor Mayer-Schönberger Das Digital

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Inhaltsangabe zu „Das Digital“ von Thomas Ramge

Wie entsteht ökonomischer Mehrwert im Kapitalismus? Und wie sollte er umverteilt werden? Das waren die zentralen Fragen, die Karl Marx am Übergang zum Industrie-Kapitalismus in „Das Kapital“ auf radikale Weise beantwortete. Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge beantworten die gleichen Fragen am Übergang zum globalen Datenkapitalismus neu.
Wir können mit Daten den Markt neu erfinden - und Wohlstand für alle schaffen. Dazu müssen Big Data, Automatisierung und Künstliche Intelligenz ihr Potenzial voll entfalten können. Den Effizienzgewinn dürfen nicht allein die großen Datenmonopolisten einstreichen. Nur wenn dieser allen zugute kommt, schaffen wir eine digitale soziale Marktwirtschaft. In der aber werden Geld und Banken eine untergeordnete Rolle spielen. Ein Meilenstein der Wirtschaftsliteratur.

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  • Wie es auch ging mit Vorteilen für alle statt nur für Monopol-Konzerne

    Das Digital

    michael_lehmann-pape

    27. November 2017 um 09:15

    Wie es auch ging mit Vorteilen für alle statt nur für Monopol-KonzerneZunächst, und das ist durchaus, trotz aller Informationen und „Aufgeklärtheit der Zeit“, ein guter Einstieg und eine wichtige Information, klären die Autoren den Leser darüber auf, wie eigentlich „aus Daten Kapital“ wird und warum manche Tech-Weltkonzerne (neben Apple und Microsoft, die ja fassbare „Dinge“ zudem herstellen) Konzerne wie Google, Facebook, Ebay und auch Amazon in (noch) vielen Teilen wie auch so manche „Emporkömmlinge“ das „vorne stehende“ Produkt so kostenfrei oder relativ günstig „an den Kunden bringen“ und dennoch Milliarden im Hintergrund verdienen.Und das, vor allem, mit den Daten ihrer Kunden, neben den je Prozentanteilen an deren Tätigkeit auf den entsprechenden Plattformen. All das und mehr fassen die Autoren in einer griffigen Formel zusammen:„Sie zeigen vielmehr eine fundamentale Schwäche traditioneller Märkte: die Fixierung auf den Preis“.Das auf der anderen Seite ein breiter Zugang zu allen Informationen, eine Transparenz der Informationen und Algorithmen an sich durchaus aber auch breite, positive Folgen haben könnte, auch das ist unbestritten und wird von den Autoren prägnant an Beispielen geschildert. So dass das konkrete Problem der Zeit immer klarer bei der Lektüre vor Augen tritt. Durch die Bündelung von umfassenden Informationen an nur wenigen Stellen entsteht ein Vorteil, der deutlich mehr als nur ein reiner marktwirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil ist, sondern bis zur gezielten Setzung von sozialen Trends jetzt schon führt und damit einen einseitigen, rein profitorientierten Einfluss in breitem Maßstab auf das allgemeine Leben nimmt.„Gegen diese neuen datenreichen Märkte haben konventionelle, auf Preis fokussierte Märkte keine Chance“.Und so muss man kein Prophet sein, um schlicht zusammenzufassen (wie es die Autoren tun): „Der Datenkapitalismus wird alle Märkte umkrempeln“.Die Frage ist nur, mit welchen Methoden, welchem Ziel und, am Ende, mit welchem Ergebnis. Mit der „Weltherrschaft“ einiger weniger Tech-Konzerne, wie es sich aktuell anzudeuten scheint oder mit einer Nutzung des „perfektionierten“ Datenstromes zur breitest möglichen Information aller und damit zu einem nachhaltigeren Wirtschaften durch einen besseren Einsatz der Ressourcen uns und eine gerechtere Verteilung von Chancen und Gütern.Diese zweite, konstruktive Möglichkeit eines möglichst breiten Nutzen der „schönen neuen Welt“ für all ist es, welche die Autoren in den Kern ihrer Überlegungen stellen und in sachlicher Ruhe ein Modell am Ende anbieten, für das es den Mut zur politischen Auseinandersetzung mit den wirtschaftlichen Kräften bedürfen würde, dass dann aber tatsächlich gegen die, jetzt schon deutlich absehbaren, Verwerfungen der Märkte und dem „Abhängen“ ganzer Bevölkerungsgruppen weltweit eingesetzt werden könnte.Womit dann auch die Hauptprobleme, die im Buch im Hintergrund gesetzt sind (die schwindende Macht und Bedeutung des Geldes, das Festhalten an alten Verständnissen von Arbeit und die Irrationalität vieler Entscheidungen, privat wie wirtschaftlich, aufgrund einer zu beengten Teilhabe an Informationen oder eben einer falschen Deutung und Nutzung von Informationen).Die Lektüre bleibt dabei jederzeit praxisnah und griffig, verweist auf faktisch sichtbare Problemzonen und bietet einen konstruktiven Ansatz, zu dem bisher augenscheinlich der gemeinsame politische Wille fehlt.Eine interessante und wichtige Lektüre, um die Zeichen der Zeit differenziert bewerten und aus diesen dann konstruktive Modelle für die Zukunft ableiten zu können.

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