Thomas Riedel , Susanne Danzer Eine Leiche zum Lunch

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Inhaltsangabe zu „Eine Leiche zum Lunch“ von Thomas Riedel

London 1887 - Ein Koffer mit einer zerstückelten Frauenleiche, zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein können. Lady Celeste Montgomery, erste weibliche Pathologin des Scotland Yard, und Detective Inspector Archibald Primes werden unfreiwillig zu Partnern gemacht. Mit Charme und Witz begeben sich die beiden ungleichen Kriminalisten auf Mörderjagd.

Ist perfekt geeignet um regnerische Nachmittage auf dem Sofa zu verbringen. Oder einen Abend. Oder sonnige Vormittage. :D

— inflagrantibooks

Eine gelungene klassische Kriminalgeschichte mit zwei Protagonisten, die einem von Anfang an symphatisch sind. Freue mich auf Band 2.

— Franka72
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  • Man fängt keine Rezension mit „Ich lese keine Krimis“ an,

    Eine Leiche zum Lunch

    inflagrantibooks

    22. August 2016 um 13:41

    Man fängt keine Rezension mit „Ich lese keine Krimis“ an, deswegen lasse ich es und sage: „Ich lese gerne von Leuten, die ein Rätsel lösen müssen“. Das klingt wie ein guter Anfang. Deswegen stürzen wir uns gleich mal auf den Lunch und hoffen ganz einfach, dass da keine Leiche verarbeitet wurde. Montgomery und Primes habe ich zuerst auf Facebook entdeckt, wo immer wieder kleine Snippets von den beiden gepostet wurden. Sie waren mir auf Anhieb sympathisch, ich fand sie lustig und erfrischend. Obwohl man ja immer wieder von so einem Ermittlerduo liest, fand ich die beiden in Verbindung mit der Zeit, aus der sie kommen, wirklich ansprechend und freute mich immer, wenn wieder ein kleiner Einblick in die Welt von Montgomery und Primes kam. Ich war gespannt, was im Buch auf mich zukam und wie die beiden miteinander umgehen würden. Also „Mission: neugierig machen“ auf jeden Fall erfolgreich gemeistert! Detective Inspector Archibald Primes und Lady Celeste Montgomery muss man eigentlich in einem Atemzug nennen, denn für mich gehören die beiden schon zusammen wie Wolken und Wind. Wie Hafen und Schiffe. Wie ein Koffer mit einer Leiche. Untrennbar, wenn Primes auch nicht wirklich glücklich zu sein scheint, dass er nun eine Frau als Pathologin an seiner Seite hat. Primes ist eher von der alten Schule und die Emanzipation noch in weiter Ferne. Dennoch versucht er, Montgomery mit einzubinden, wobei er nicht immer über seinen Schatten springen kann. Für ihn ist klar, was sie als Frau zu tun und wo sie sich zu befinden hat. Ich wünsche mir, dass im Verlauf der Geschichte der beiden, Primes wirklich merkt, dass eine Frau, DIESE Frau, an seiner Seite das Beste ist, was ihm passieren konnte. Celeste Montgomery weiß sich durchzusetzen und zeigt Primes immer und immer wieder, dass sie nicht dumm ist und weiß, was er denkt. Sie versucht mit Kopf und Verstand Primes zu überzeugen, dass sie nicht einfach nur eine kleine Frau ist, die in die Küche gehört. Und ich denke, dass ist ihr gelungen. Jedenfalls hat sie Steine ins Rollen gebracht und ich denke, dass wir bei ihr noch auf einige Überraschungen gespannt sein dürfen! Über den Fall an sich möchte ich eigentlich nichts sagen, denn es ist ein Krimi und mal ehrlich, wer rätselt da nicht gern mit. ^^ Montgomery und Primes stellen sich allen Widrigkeiten und lösen den Fall souverän und mit scharfem Verstand. Es kommen ein paar Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Während der Ermittlungen bekomme ich als Leserin immer wieder ein paar Einblicke in das London von 1887. Alles wirkte sehr authentisch und glaubhaft, was für mich das Wichtigste ist. Ein unglaubwürdiges Setting kann den besten Roman kaputt machen. Ich hab ja nun schon auf Facebook immer fleißig mitverfolgt, wie Montgomery und Primes miteinander umgehen. Diese kleinen Szenen zeigen, wie die beiden aufeinander reagieren, sie sind lustig und ich freue mich, wenn ich wieder eine Neue finde. Aber (japp, es gibt ein aber) dadurch kannte ich sie schon. Ich wusste oftmals, wie Montgomery reagieren oder was Primes sagen würde. Ich wurde selbst kaum von dem Verhalten der beiden überrascht. Sie waren wie alte Bekannte, die ich wiedertraf und die mir einfach nur eine neue Geschichte erzählten. Das soll nicht heißen, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat! Das hat sie nämlich sehr sehr gut! Ich bin von Anfang bis Ende unterhalten worden, fand einige Szenen wirklich witzig und rätselte auch fleißig, wer der Mörder sein könnte. Die Figuren waren echt und ich dachte immer, dass ich denen sicherlich bald begegnen würde, so real erschienen sie mir während des Lesens. Es war für mich im Grunde wie ein Film über zwei Figuren, die ich aus einem anderen Teil schon kannte, die aber eben nur etwas Neues erlebt haben. Was wirklich nicht schlimm war. Es fühlte sich an wie „nach Hause kommen“. Fazit „Eine Leiche zum Lunch“ ist perfekt geeignet um regnerische Nachmittage auf dem Sofa zu verbringen. Oder einen Abend. Oder sonnige Vormittage. Oder aber neblige Herbstwochenenden. Die zwei Protagonisten wissen ganz genau, wie man die Leser unterhält und zeigen auf eine witzige und scharfsinnige Art, dass das Lösen von Morden Spaß machen kann. Bewertung Hmmm. Eine Bewertung fällt mir hier wirklich nicht leicht. Ich wurde sehr gut unterhalten, die Geschichte hat Spaß gemacht. Die Figuren waren witzig und hatten eine wunderbare Dynamik. Vielleicht habe ich mir den Überraschungseffekt selbst genommen, als ich immer fleißig in Facebook mitlas. Vielleicht hab ich es nur so empfunden. Nichtsdestotrotz muss ich ja eine Bewertung abgeben. Nach einigem hin und her gebe ich ganz ganz knappe 5 von 5 Marken. Nur weil ich wie verrückt auf Facebook gestalkt hab^^, kann ich die Autoren nicht dafür bestrafen und Punkte abziehen.

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  • Von Anfang bis Ende lesenswert

    Eine Leiche zum Lunch

    Franka72

    25. July 2016 um 01:05


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