Thomas Rosenboom Das Liebeswerk

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Inhaltsangabe zu „Das Liebeswerk“ von Thomas Rosenboom

Das von Thomas Rosenboom grandios in Szene gesetzte niederländische 18. Jahrhundert gleicht in vielem unserer Gegenwart. Willem Augustijn van Donck ist ein typischer Exponent seiner Zeit: Er bringt sich in den Besitz einer Erfindung. durch die sich zum ersten Mal weißer Zucker aus Rüben herstellen läßt. Um die nackte Geldgier zu bemänteln, wird die Zuckerproduktion als philanthropisches Werk für hungernde Arbeiter ausgegeben, als Liebeswerk, mit dem sich seine Urheber Anerkennung durch die Zeitgenossen und göttliche Erlösung erkaufen wollen. Doch dieses Projekt scheitert, da Willem von gerisseneren Spekulanten mit dem Segen der Kirche gezwungen wird, ein anderes Liebeswerk in Angriff zu nehmen: den Aufbau einer zerstörten Stadt mittels einer in betrügerischer Absicht gegründeten Aktiengesellschaft. Der Schwindel fliegt unweigerlich auf mit überraschenden Folgen.

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  • Rezension zu "Das Liebeswerk" von Thomas Rosenboom

    Das Liebeswerk
    simoneg

    simoneg

    12. June 2009 um 22:27

    Finanzspekulationen, Windgeschäfte an der Börse, wachsende Armut, üppiger Reichtum, dubiose Staatsaktionen - so zeigt sich das niederländische 18. Jahrhundert. Willem Augustijn van Donck ist ein typischer Exponent seiner Zeit: Er bringt sich in den Besitz einer Erfindung, durch die sich zum ersten Mal weißer Zucker, "chrislticher Zucker", aus Rüben herstellen läßt. Damit ergeben sich für ihn ungeahnte Möglichkeiten zur Bereicherung. Um die nackte Geldgier zu bemänteln, wird die Zuckerproduktion als philantropisches Werk für hungernde Arbeiter ausgegeben, als Liebeswerk, mit dem sich seine Urheber Anerkennung durch die Zeitgenossen und göttliche Erlösung erkaufen wollen. Doch dieses Projekt scheitert, da der mit den Geldtricks nicht genügend vertraute und zudem durch seine sexuellen Neigungen erpreßbare Willem von gerisseneren Spekulaten mit dem Segen der kirche gezwungen wird, ein andres Liebeswerk in Angriff zu nehmen: den Aufbau einer zerstörten Stadt mittels einer in betrügerischen Absicht gegründeten Aktiengesellschaft. Der Schwindel fliegt unweigerlich auf - mit überraschenden Folgen... Endlich mal wieder was historisches und dann auch noch ein preisgekröntes Buch, habe ich gedacht und mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider hatte es sich nach relativ wenigen Seiten für mich erledigt. Der Schreibstil sagte mir überhaupt nicht zu. Der Autor stellt ständig Vergleiche an. Zu sagen, daß ein Getreidefeld im Wind einem wogendes Meer gleicht, ist ja ok, aber Rosenboom hat vergleicht in fast jedem Satz irgendetwas und teilweise konnte ich seine Assoziationen einfach nicht mehr folgen und hatte nur noch Fragezeichen vor den Augen. Zum Glück hatte ich das schon vor meinem Urlaub herausgefunden und somit blieb das Buch zu Hause.

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