Thomas Rydahl

 3,7 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor*in von Die tote Meerjungfrau, Der Einsiedler und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Thomas Rydahl, 1974 geboren, ist ein preisgekrönter dänischer Autor. Sein erster Roman, der Bestseller »Der Einsiedler«, wurde in 15 Länder verkauft. 2015 gewann er den Glasnøglen (Glasschlüssel), den Preis für den besten Skandinavischen Spannungsroman des Jahres. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Rydahl

Cover des Buches Schloss Egeskov (ISBN: 9783734115066)

Schloss Egeskov

(8)
Erschienen am 18.02.2026
Cover des Buches Die tote Meerjungfrau (ISBN: 9783426282311)

Die tote Meerjungfrau

(7)
Erschienen am 01.10.2020
Cover des Buches Der Einsiedler (ISBN: 9783453270831)

Der Einsiedler

(3)
Erschienen am 12.03.2018
Cover des Buches Schloss Egeskov - Tage der Entscheidung (ISBN: 9783734115615)

Schloss Egeskov - Tage der Entscheidung

(1)
Erscheint am 17.02.2027
Cover des Buches Die tote Meerjungfrau (ISBN: 9783803292414)

Die tote Meerjungfrau

(1)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches Schloss Egeskov (ISBN: 9783759902443)

Schloss Egeskov

(0)
Erschienen am 16.02.2026

Neue Rezensionen zu Thomas Rydahl

Cover des Buches Schloss Egeskov (ISBN: 9783734115066)
I

Rezension zu "Schloss Egeskov" von Anne-Grethe Bjarup Riis

Iceage
Dänische Version von Downtown Abbey

Im dänischen Adelshaus Bille - Brahe steht die Verlobung des jungen Grafen Frederick an. Er soll als zukünftiger Erbe die arrangierte Ehe mit der Komtesse Adele Scheel - Eckersberg eingehen. Fredericks Schwester Jessie ist heimlich verliebt in den Pastorensohn Johannes und plant mit ihm nach Paris zu gehen. Doch dann gibt es auf Schloss Egeskov einen tragischen Zwischenfall, der das Leben aller Bewohner beeinflusst und ändert.

 

Das Leben der Adligen und ihrer Bediensteten

 

Das Autorenduo startet eine neue Reihe über die Bewohner des Schlosses Egeskov. Das Buch wird oft mit dem bekannten englischen Downtown Abbey verglichen. Auch hier wird das Leben der Adligen erzählt und parallel dazu das ihrer Bediensteten. Der krasse Unterschied zwischen der gehobenen Klasse und den Arbeitern wird mehr als deutlich. Im kurz gehaltenen Nachwort verweisen die Autoren darauf, dass die Geschichte auf wahre Begebenheiten und Persönlichkeiten zurückgeht, welche mit fiktiven Personen und Geschehnissen ausgeschmückt werden. Leider wird darauf aber nicht näher eingegangen. Es wäre sehr interessant gewesen, zu erfahren, inwieweit die Realität im Roman vertreten ist.

 

Protas bleiben eher unnahbar

 

Es kommt eine große Vielzahl von Personen vor. Damit man den Überblick nicht verliert, findet man zu Beginn des Buches ein ausführliches und hilfreiches Personenverzeichnis. Die Geschichten beziehen sich auf alle vorkommenden Charaktere. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Baroness Jessie und auf Dienstbotenseite auf dem Hausmädchen Oda und dem Kuhburschen Stig.

Leider können die gesamten Protagonisten nicht die Nähe aufbauen, die sich bei Downtown Abbey sehr schnell eingestellt hat. Sie bleiben dem Leser eher unnahbar. Einzig zu Oda kann man einen Bezug entwickeln und an ihrer Geschichte Anteil nehmen.

 

Luft nach oben

 

Die erzählte Geschichte selbst ist interessant zu lesen. Dennoch vermisst man das Feuer,

dass Downtown Abbey schnell beim Leser entfacht hat, was vielleicht auch an der Distanz zu den Charakteren liegen kann.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und gut verständlich.

Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich wirklich in der Geschichte drin war. Der Familie Scheel Eckersberg gegenüber hegte ich ein gewisses Misstrauen und konnte sie und ihre Hintergründe nicht richtig einordnen. Letztlich sorgt ihre Tochter Adele am Ende dann auch für einen gewaltigen Cliffhanger, der nun die Neugier auf Band zwei, trotz aller Schwierigkeiten und Vorbehalte mit der Geschichte, anfachen kann.

 

Fazit:

 

Man hat eine zauberhafte Geschichte im Stil Downtown Abbey erwartet, nachdem es auch so mehrfach angepriesen wird. Diese Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden. Dennoch bin ich nun gespannt auf die Fortsetzung. Vielleicht kann sie die hohen Erwartungen besser erfüllen wie Teil eins.

 

 

 

Dänische Version von Downtown Abbey

Im dänischen Adelshaus Bille - Brahe steht die Verlobung des jungen Grafen Frederick an. Er soll als zukünftiger Erbe die arrangierte Ehe mit der Komtesse Adele Scheel - Eckersberg eingehen. Fredericks Schwester Jessie ist heimlich verliebt in den Pastorensohn Johannes und plant mit ihm nach Paris zu gehen. Doch dann gibt es auf Schloss Egeskov einen tragischen Zwischenfall, der das Leben aller Bewohner beeinflusst und ändert.

 

Das Leben der Adligen und ihrer Bediensteten

 

Das Autorenduo startet eine neue Reihe über die Bewohner des Schlosses Egeskov. Das Buch wird oft mit dem bekannten englischen Downtown Abbey verglichen. Auch hier wird das Leben der Adligen erzählt und parallel dazu das ihrer Bediensteten. Der krasse Unterschied zwischen der gehobenen Klasse und den Arbeitern wird mehr als deutlich. Im kurz gehaltenen Nachwort verweisen die Autoren darauf, dass die Geschichte auf wahre Begebenheiten und Persönlichkeiten zurückgeht, welche mit fiktiven Personen und Geschehnissen ausgeschmückt werden. Leider wird darauf aber nicht näher eingegangen. Es wäre sehr interessant gewesen, zu erfahren, inwieweit die Realität im Roman vertreten ist.

 

Protas bleiben eher unnahbar

 

Es kommt eine große Vielzahl von Personen vor. Damit man den Überblick nicht verliert, findet man zu Beginn des Buches ein ausführliches und hilfreiches Personenverzeichnis. Die Geschichten beziehen sich auf alle vorkommenden Charaktere. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Baroness Jessie und auf Dienstbotenseite auf dem Hausmädchen Oda und dem Kuhburschen Stig.

Leider können die gesamten Protagonisten nicht die Nähe aufbauen, die sich bei Downtown Abbey sehr schnell eingestellt hat. Sie bleiben dem Leser eher unnahbar. Einzig zu Oda kann man einen Bezug entwickeln und an ihrer Geschichte Anteil nehmen.

 

Luft nach oben

 

Die erzählte Geschichte selbst ist interessant zu lesen. Dennoch vermisst man das Feuer,

dass Downtown Abbey schnell beim Leser entfacht hat, was vielleicht auch an der Distanz zu den Charakteren liegen kann.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und gut verständlich.

Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich wirklich in der Geschichte drin war. Der Familie Scheel Eckersberg gegenüber hegte ich ein gewisses Misstrauen und konnte sie und ihre Hintergründe nicht richtig einordnen. Letztlich sorgt ihre Tochter Adele am Ende dann auch für einen gewaltigen Cliffhanger, der nun die Neugier auf Band zwei, trotz aller Schwierigkeiten und Vorbehalte mit der Geschichte, anfachen kann.

 

Fazit:

 

Man hat eine zauberhafte Geschichte im Stil Downtown Abbey erwartet, nachdem es auch so mehrfach angepriesen wird. Diese Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden. Dennoch bin ich nun gespannt auf die Fortsetzung. Vielleicht kann sie die hohen Erwartungen besser erfüllen wie Teil eins.

 

 

 

Cover des Buches Schloss Egeskov (ISBN: 9783734115066)
C

Rezension zu "Schloss Egeskov" von Anne-Grethe Bjarup Riis

carmelinchen
Neid auf allen Ebenen

Das Buch lässt sich gerade am Anfang sehr schwer lesen, und man findet nur langsam in die Geschichte hinein. Der Einstieg wirkt etwas zäh und hätte spannender gestaltet werden können. Im Verlauf der Handlung wird es jedoch deutlich besser, und gegen Ende gewinnt die Geschichte an Tempo und Interesse.

Die Handlung rund um Fünen, Dänemark im Jahr 1874 und das Geschehen auf Schloss Egeskov ist grundsätzlich interessant angelegt. Graf Frederik steht vor seiner Hochzeit, während seine Schwester Jessie ganz andere Träume verfolgt und nach Paris an die Sorbonne möchte. Ein tragischer Unfall bringt schließlich große Veränderungen für alle Beteiligten mit sich.

Insgesamt eine solide Geschichte mit guten Ansätzen, die jedoch vor allem zu Beginn mehr Spannung und Leichtigkeit vertragen hätte.

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