Thomas Sautner

 4.2 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Fuchserde, Milchblume und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Thomas Sautner

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Fuchserde

Fuchserde

 (24)
Erschienen am 22.01.2008
Milchblume

Milchblume

 (18)
Erschienen am 16.04.2012
Fremdes Land

Fremdes Land

 (10)
Erschienen am 30.08.2010
Die Älteste

Die Älteste

 (6)
Erschienen am 05.12.2016
Das Mädchen an der Grenze

Das Mädchen an der Grenze

 (6)
Erschienen am 01.02.2017
Der Glücksmacher

Der Glücksmacher

 (3)
Erschienen am 18.08.2014
Rabenduft

Rabenduft

 (1)
Erschienen am 18.07.2016
Waldviertel steinweich

Waldviertel steinweich

 (1)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu Thomas Sautner

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0_Lavender_0s avatar

Rezension zu "Fuchserde" von Thomas Sautner

Weisheit und Leiden des Fahrenden Volkes - fremd und faszinierend
0_Lavender_0vor 8 Monaten

Zwei Familien, die Liebe, das Waldviertel und die Geheimnisse der Natur stehen im Mittelpunkt dieser Erzählung über altes Wissen, magische Kraft und schwierige Lebensabschnitte in der NS-Zeit. Dieses Buch fasziniert, zieht einen in den Bann. Allmählich begibt man sich auf die Suche nach verlorenen Kräften...

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Rabenduft" von Thomas Sautner

Eine wunderbar, witzige Geschichte in Reimform geschrieben zum Thema Dankbarkeit für die kleinen Din
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Eine Geschichte, die einem zeigt, die kleinen Dinge des Lebens Wert zu schätzen, zufrieden zu sein,
mit dem was der Tag einem bietet
- eine Reimgeschichte -

Auf höchst heitere Weise erzählt Thomas Sautner die Geschichte des stets  fröhlichen , lebensbejahenden Raben Franz, der so ganz anders ist wie sein Bruder Kurt. Obwohl, wer weiß vielleicht ist Kurt gar kein so furchtbarer Miesepeter wie es zu nächst den Anschein hat.
Die Geschichte ist dreigeteilt auch wenn diese Teilung nicht optisch abgegrenzt oder offensichtlich zu erkennen ist. Nahtlos erzählt die Geschichte in einander über. Erzählt zunächst von Franz, der fröhlich den Tag begrüßt, täglich fröhliche Rituale wie das Aufbauschen des Gefieders,  oder das Zähne putzen vollzieht und sich bei allem was ihm einfällt bedankt. "Danke, Sonne! Danke Tag!" z.B. krächzt er fröhlich und freut sich über das Leben, das in seinen Augen nach Rabenduft riecht.
Sein Bruder, hingegen (und das ist die zweite Station) hat von Früh bis Spät schlechte Laune. Besonders jedoch stört ihn die übertrieben gute Laune seines Bruders.
Kurt würde am liebsten den ganzen Tag griesgrämig in seinem Bett liegen und von nichts in der Welt dabei gestört werden.
Das Leben, das Wetter all das was den Tag ausmacht nimmt er so hin, findet es selbstverständlich, dass die Sonne den Tag begrüßt und der Mond sie ablöst.
Als Franz versucht ihn wachzurütteln aus seiner Lethargie erfährt er erstaunliches.
Kurt wäre gerne fröhlich. Leidet darunter so schlecht gelaunt zu sein. Er mag sich selbst nicht. Weder seine Launen noch sein Aussehen. Er schämt sich für sein kugelrunden Bauch der für einen Raben wirklich recht unvorteilhaft wirkt und demzufolge er sich  auch nicht gerade gut bewegen kann. Irgendwann hat er sich nur noch selbst leid getan und dabei in einer Kettenreaktion immer schlechtere Laune bekommen. Vielleicht spielt hier auch ein wenig Eifersucht auf die anderen mit eine Rolle.
Gut nur  das Franz nicht locker lässt seinen Bruder für die Schönheit der Welt begeistern zu wollen.
Er packt kurt und kitzelt ihn erst einmal richtig durch. Bei all dem Gekitzel und Gewitzel kann auch der miespetrige Kurt nicht widerstehen er lacht und krächzt und siehe da plötzlich riecht auch er den Rabenduft.
Nun fliegen beide Raben übermütig und gut gelaunt am Himmel herum ( und damit beginnt quasi die dritte Station)
. Der Leser wird nun angesprochen. "Schau rauf in den Himmel,......" Kurt und Franz fordern die jungen Leser auf es ihnen gleich zu tun. Froh zu sein. Dankbar zu sein. Das Leben zu spüren, es zu genießen.
*
Eine wunderbare Geschichte, die auf mal freche, mal witzige, mal ausgelassene Art und Weise den Kindern das Thema "Dankbarkeit" näher bringt.
Dankbar für das Leben, für die kleinen Dinge im Leben, die viele gar nicht mehr wahr nehmen vor lauter materiellen Gelüsten.
*
Die Bilder von Thomas Kriebaum visualisieren das ganze auf sehr schwungvolle, dynamische, aussagekräftige Art. Dabei überzeichnet er ganz bewusst die Figuren um ihnen den richtigen Charakter zu verleihen. Ähnlich einem Comic zeichnet er die beiden Raben, in dem er deren kräftige schwarze Konturen, übergroßen Augen und Schnäbel bewusst  überzeichnet, sowie diverse Fragezeichen und Wörter in die Illustrationen mit einfließen lässt. Auch wenn das Kind nicht lesen kann ist durch diese Form der Visualisierung gleich deutlich in welcher Gefühlslage sich die Figur befindet, was die Geschichte erzählt.
*
ein grandioses kleines Buch mit einer großen nicht gleich offensichtlichen, unterschwelligen Botschaft.
Eine besondere Dynamik entsteht beim Vorlesen der Geschichte durch die Reimform, die durch ihre Reime den Ton und den Rhythmus vorgibt und viel dazu beiträgt, das die witzig, frechen Elemente  richtig transportiert und zur Geltung kommen. Nicht außer acht zu lassen auch, Kinder lieben Reime. So erreicht sie die Botschaft intuitiv schneller und besser
*

Unsere Lesekinder hatten unglaublich viel Spaß mit den beiden Raben

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Sumsi1990s avatar

Rezension zu "Das Mädchen an der Grenze" von Thomas Sautner

Grenzen
Sumsi1990vor 2 Jahren


Diese Rezension fällt mir leider wirklich wahnsinnig schwer! Ich habe vorher bereits Sautner gelesen und habe seine Bücher in guter Erinnerung behalten, auch wenn diese teilweise keine leichte Kost sind. 


Leider war dieser Roman für mich eher ein Fehlgriff. Mich hat die Geschichte angesprochen und hat mir auch die Leseprobe gefallen!


Die ersten 50 Seiten habe ich auch wirklich genossen. Ich mag die Sprache des Autors und kann es durchaus schätzen, wie bezaubernd dieser mit Wörtern umgehen kann. Auch die Handlung hat mir hier gefallen, da sie sich mit dem gedeckt hat, was ich von Klappentext her erwartet habe.


Leider verläuft die Erzählung danach in mehreren Ebenen, ist utopisch und lässt eigentlich nur noch Interpretationsspielraum für den Leser, ohne wirklich noch etwas zur vorhergehenden Handlung zu tun. Der Autor beschäftigt sich dann ausschließlich mit zwar durchaus wichtigen Lebensfragen, jedoch auf eine offen gehaltene, teilweise nicht deutbare poetische Weise, die einfach nicht meins ist! Ich hatte beim Lesen dauernd das Gefühl einen Teil der Handlung verpasst zu haben bzw. das Buch einfach nicht zu verstehen! Und das ist wirklich kein erfreuliches Leseerlebnis.


Wenn man gerne lange über Bücher sinniert, diese in alle Richtungen deuten möchte, gern langsam liest und nicht - wie ich - ein schneller, ungeduldiger Leser ist, ist man hier wirklich gut bedient. Unter Umständen sollte man das Buch auch ein zweites Mal lesen, um alles zu erfassen, was aber auch nichts für mich ist!


Aus diesen Gründen war es leider gar nicht mein Roman, auch wenn - wie schon erwähnt - der Schreibstil des Autors bemerkenswert ist! 

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