Thomas Sautner

 4.2 Sterne bei 94 Bewertungen
Autor von Fuchserde, Milchblume und weiteren Büchern.
Autorenbild von Thomas Sautner (© Alexandra Eizinger)

Lebenslauf von Thomas Sautner

Autor, Maler, Journalist: Thomas Sautner wurde 1970 im österreichischen Gmünd geboren und studierte Politikwissenschaften und Zeitgeschichte in Wien. Nach seinem Studium arbeitete er als Journalist und bereiste weite Teile der Welt, unter anderem die USA, Russland, Afrika und Südwestasien.

2006 erschien sein Debütroman "Fuchserde", der in Österreich sogleich ein Bestseller wurde und auch von der Kritik hochgelobt wurde. Neben Romanen schreibt er gesellschaftskritische Essays und Erzählungen, die regelmäßig in österreichischen Zeitschriften und Zeitungen, wie "Der Standard" und "Die Presse", veröffentlicht werden.

Er ist zudem als Maler tätig und besitzt ein Atelier in Wien. Sautner wohnt in Wien und in einem Bauernhaus im Waldviertel nahe der tschechischen Grenze.

Alle Bücher von Thomas Sautner

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Buchformat:
Cover des Buches Fuchserde9783854524984

Fuchserde

 (32)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Milchblume9783854526223

Milchblume

 (19)
Erschienen am 29.07.2007
Cover des Buches Großmutters Haus9783711720764

Großmutters Haus

 (11)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Fremdes Land9783351033248

Fremdes Land

 (11)
Erschienen am 30.08.2010
Cover des Buches Das Mädchen an der Grenze9783711720474

Das Mädchen an der Grenze

 (9)
Erschienen am 27.02.2017
Cover des Buches Die Älteste9783711720214

Die Älteste

 (7)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Der Glücksmacher9783351035105

Der Glücksmacher

 (3)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Rabenduft9783854521921

Rabenduft

 (1)
Erschienen am 18.07.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Sautner

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Rezension zu "Fuchserde" von Thomas Sautner

Absolute Leseempfehlung
Braini4evervor 2 Monaten

Hier lernt man als Leser die Minderheit der Jenischen kennen. Spannend macht dies der Schreibstil, denn es ist als würde man dem Großvater gegenüber sitzen und zuhören.

Während er "seinem kleinen Fuchs" die Familiengeschichte anhand von Rückblenden erzählt. 

Einerseits lernt man so die Lebensart und Weisheiten der Jenischen kennen und andererseits zittert man in den Rückblenden mit. Denn da erlebt man die Grausamkeit des Holocaust mit.

Zwischendurch sind noch historische Tatsachen eingefügt. 

Ich bin von Thema und Schreibstil begeistert und empfehle es hiermit weiter! Jedoch nur an belastbare Gemüter,denn die Beschreibungen sind durchaus brutal.

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M

Rezension zu "Fuchserde" von Thomas Sautner

Lebensmut in einer dunklen Zeit
Marty_McKayvor 4 Monaten

„Fuchserde“
Thomas Sautner
▫️◾️▫️
„Lebensmut in einer dunklen Zeit“.
Besser lässt sich diese Geschichte nicht beschreiben, geht es doch um eine Gruppe Jenische, die eine der dunkelsten Stunden der Geschichte Europas durchlebt: die Machtergreifung der Nationalsozialisten mit allen ihrer Schrecken.
▫️◾️▫️
Thomas Sautner lädt uns ein, die Geschichte um Frida und ihrer Sippe mitzuerleben, und dies über Generationen hinweg. Wir lauschen den Erzählungen des Ältesten, der dem Jüngsten die Wege und Schicksale seiner Sippe näher bringt. Wege der Angst, Wege der Hoffnung, und allem was dazwischenliegt.
Trotz der Grausamkeit des Themas ist dieses Buch nicht grausam, sondern vielmehr märchenhaft und hoffnungsvoll erzählt, gespickt mit jeder Menge Weisheiten und auch Humor.
▫️◾️▫️
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und welches aufzeigt, dass es Licht auch in der Dunkelheit gibt und dass die Hoffnung nie wirklich erlischt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5 von 5 Sterne

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Rezension zu "Großmutters Haus" von Thomas Sautner

Großmutters Haus
Fornikavor 6 Monaten

„Anbei ein paar Zetteln mit Nullen drauf. Nicht der Rede wert.“

Eben doch der Rede wert, dann nämlich wenn das Paket mit Geldscheinen von der seit Jahren totgeglaubten Großmutter stammt. Bibliothekarin Malina fällt auf jeden Fall aus allen Wolken; und macht sich dann auf ihre mysteriöse Großmutter Krystyna zu suchen. Erstaunlich einfach ist sie zu finden, und erstaunlich ist auch ihr Leben.

Thomas Sautner hat da wirklich eine sehr kuriose Oma kreiert, ich hatte wirklich viel Spaß mit ihrer Figur. Ganz unkonventionell wohnt sie mitten im Wald, führt ein unabhängiges und freies Leben, während sie in ihrem großen Garten Rauchwaren der besonderen Art anbaut. Dem gegenüber die unscheinbare Malina, die gegen den Charakter ihrer Oma natürlich nicht sonderlich herausstechen kann, aber zumindest einen netten Kontrast abgibt. Die Handlung des Romans ist etwas dünn, lässt sich aber sehr angenehm lesen. Mir sind die Weisheiten und Plattitüden, die gehäuft eingestreut werden, dann irgendwann doch zu viel geworden; hier weniger sicherlich mehr gewesen. Dafür wird man immer mal wieder mit einer Prise feinen Humors belohnt, sodass ich den Roman insgesamt gar nicht so schlecht fand. Krystyna zumindest würde ich auf jeden Fall gerne wiedersehen.

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