Alle Bücher von Thomas Schulz

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Was Google wirklich will

Was Google wirklich will

 (1)
Erschienen am 10.07.2017
CSR und Finance

CSR und Finance

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Erschienen am 26.06.2014
Café Spontan

Café Spontan

 (0)
Erschienen am 08.12.2017
Zukunftsmedizin

Zukunftsmedizin

 (0)
Erschienen am 29.05.2018
Stuttgart zwischen Sekt und Selters 91/92

Stuttgart zwischen Sekt und Selters 91/92

 (0)
Erschienen am 01.01.1997
Zukunftsmedizin

Zukunftsmedizin

 (0)
Erschienen am 09.09.2019
Was Google wirklich will

Was Google wirklich will

 (3)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Thomas Schulz

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Ay73s avatar

Ein sehr interessantes Sachbuch über Google. Wie das Unternehmen entstand, wie die Gründer ticken und arbeiten. Und wie es sich zu einem Welt-Konzern entwickelt hat.

Aufschlussreich waren die Forschungsfelder und die flachen Hierarchien.. da kann sich so manch großer Konzern was abgucken.

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Irves avatar

Rezension zu "Was Google wirklich will" von Thomas Schulz

*+*Googles Griff nach den Sternen *+*
Irvevor 3 Jahren



.
Liebe Lauschfreunde,

willkommen im Silicon Valley!
Neben anderen Unternehmen ist auch Google mit allen seinen Geschäftsfeldern hier angesiedelt. Dass es in vielen Bereichen tätig ist, ist bekannt, aber welche Zweige neben Gmail, Google Maps, Android, Chrome noch dazu gehören, lässt erahnen, in welche Sphären die Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin ihr Baby noch katapultieren wollen.

Google greift nach den Sternen.

Schon jetzt erstreckt sich das Unternehmen über mehrere Straßenzüge. Die Devise heißt „Klotzen statt Kleckern.“ Mit Durchschnittlichkeit gibt sich hier niemand zufrieden, die Mitarbeiter sind angehalten, Visionen zu erdenken und diese nach Möglichkeit in die Realität umzusetzen. (Die Originalbesprechung findet ihr auf meinem Blog: https://irveliest.wordpress.com/2016/01/30/thomas-schulz-was-google-wirklich-will-hoerbuch/) Dass die Forscher sich wohlfühlen, ist der Unternehmensführung sehr wichtig. Alles wird für eine möglichst ideale Umgebung getan und so wundert es nicht, dass den klugen Köpfen Ideen en masse entspringen.

Der Autor informiert sehr ausführlich und detailliert über diverse Geschäftsfelder, beispielsweise das fahrerlose Auto, aber auch über die Vergangenheit der Firmengründer und die Zukunftspläne der beiden Männer.

Begeistert verfolgte ich die Entwicklung des Unternehmers und den Mut und die Unerschrockenheit der beiden Gründer, so beherzt ihre Projekte zu erkennen, zu fokussieren und sehr häufig erfolgreich in die Tat umzusetzen. Was wird uns da noch erwarten? Google greift in der Tat nach den Sternen, denn neben dem großen Forschungsgebiet der Gesundheit strecken Page und Brin ihre begierigen, unersättlichen Fühler auch in Projekte u.a. in Richtung Universum aus.

Denke größer! Sei ambitionierter!

Faszinierend, wie hier nicht ein kleiner Schritt nach dem nächsten folgt und man schlussendlich sieht, wo der Weg einen hingeführt hat….hier wird zunächst das Ziel erfasst und dann ganz konkret darauf hingearbeitet.

Diese Devise mag anmaßend anmuten, bisher hat der Erfolg Google jedoch Recht gegeben. Aber kann dieser Höhenflug weiter dermaßen weitergehen? Oder wird das bis dato Fremdwort „Krise“ doch irgendwann zum Vokabular des Unternehmens gehören? Bis – und falls – es soweit ist, wird Google aber „die Leitkultur des digitalen Zeitalters“ verkörpern. Lassen wir uns überraschen und schauen, was es mit Google Glass, Google Brain und und und auf sich haben wird.

Natürlich muss ein Unternehmen Gewinne erwirtschaften. Aber die Sicherung der Gewinnmarge hat hier niemand im Visier, zumindest nicht als oberste Priorität. Vielmehr scheint es Page und Brin wichtig sein, auszuloten, was alles machbar ist und möglichst viele ihrer Zukunftsvisionen in die Praxis umzusetzen. Die Gefahren für ihre Ambitionen liegen jedoch nicht nur in technischen Unwägbarkeiten. Viel konkreter legt immer deutlicher der Unmut der Konkurrenten den Firmenchefs Steine in den Weg….

Diese „vorläufige Biografie eines Unternehmens“ liest Frank Arnold interessant und ansprechend. Ich hing dem Sprecher „an den Lippen“, völlig fasziniert von der Welt, die sich mir auftat.

„Was Google wirklich will“ kann ich allen technisch aufgeschlossenen Menschen empfehlen und wer Visionen mag, ist ebenfalls mit diesem Titel gut beraten.

Inhalt
Ob Smartphone, Internetsuche oder Navigation, Google ist unser Tor zur Welt. Doch zugleich gilt Google als übermächtig und unersättlich. Vor allem in Deutschland kämpft der Konzern mit Imageproblemen, nun will auch die EU gegen ihn aktiv werden. Doch Google hat begonnen, sich zu wandeln. Die Konzernführung glaubt fest daran, die Welt durch Technologie zum Besseren verändern zu können und baut das Unternehmen Schritt für Schritt zu einer Zukunftsmaschine um. In den Laboren und Forschungsabteilungen wird an selbstfahrenden Autos, Quantencomputern, Krebstherapien und einem Drohnen Lieferservice aus der Luft gearbeitet. Google Software wird bald nicht mehr nur Smartphones, sondern auch Autos, Haushaltsgeräte und sogar selbstentwickelte Roboter steuern. Satelliten und Ballons an der Weltraumgrenze sollen den ganzen Planeten mit Internet versorgen.

Das Hörbuch
zu Thomas Schulz´ Sachbuch „Was Google wirklich will“ ist im Oktober 2015 unter der ISBN-Nr. 978-3-8371-3241-0 bei RandomHouse Audio erschienen. Der Lieferumfang enthält eine MP3-CD mit einer Laufzeit von 7h 45min.

Der Autor
Thomas Schulz, geboren 1973, schreibt seit 2001 für den SPIEGEL, seit 2008 als Wirtschaftskorrespondent in den USA, wo er zunächst aus New York über die Finanzkrise berichtete. 2012 wechselte Schulz nach San Francisco, um die SPIEGEL-Redaktionsvertretung im Silicon Valley aufzubauen, von wo aus er nun regelmäßig zu Wirtschafts- und Internetthemen schreibt. Er ist ausgezeichnet mit dem Henri-Nannen-Preis, dem Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik sowie als Reporter des Jahres.

Der Sprecher
Frank Arnold, Regisseur, Schauspieler und Dramaturg, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Seine Stimme hat er bereits vielen erfolgreichen Sachbüchern geliehen. Darunter Die Schlafwandler von Christopher Clark und Steve Jobs von Walter Isaacson.
Quelle: RandomHouse Audio

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M

Rezension zu "Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert - Ein SPIEGEL-Buch" von Thomas Schulz

„Dinge bauen, die es noch nicht gibt“
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

„Dinge bauen, die es noch nicht gibt“

Ist die digitale Revolution der Heilsbrunnen für die Menschheit und die ständigen Verzögerungen, Zweifel und kritischen Betrachtungen eines Konzenrs wie Google gegenüber damit „Hinderungen“ auf dem „Weg in die Zukunft“, wie Larry Page, Google Gründer, es sicherlich sehen würde?

Oder liegen in der Technik selber gar „totalitäre Tendenzen“ und in den Konzernen die Gefahr molochartiger Monopole, welche Die Freiheit, die Demokratie und die politische Stabilität auszuhöhlen drohen?

Was genau ist das Ziel von Google und mit welchen Instrumenten wird dieses Ziel verfolgt?

Das sind die Fragen, denen sich Thomas Schulz mit seiner Recherche ausführlich und fundiert nähert und damit dem Leser Gelegenheit gibt, sich ein Bild der inneren roten Fäden nicht nur des Konzerns, sondern der gesamten digitalen Revolution, der „Denkweise“ des Silicon Valley zu nähern.

Wobei schon eine der ersten Beobachtungen hochinteressant daher kommt.. Dass jener „Nerd“, der hinter Google steckt, Larry Page, jener „Vordenker“ der digitalen Vernetzung und damit Offenheit für seine Person und sein Privatleben selbst ein „digitales Vakuum“ quasi erschaffen hat. Seine Person, seine Interessen, seine Familie eben nicht „digital outet“.

Ein Gegensatz zwischen beruflicher Vision „für die Welt“ und „Haltung für sich selbst“, die fast mehr schon sagt als die vielen Worte im Buch und die den Leser umgehend skeptisch werden lassen, ob nicht, was Page für sich selber lebt, die bessere Alternative im Umgang mit Google und anderen sein sollte. Denn es muss ja gewichtige Gründe haben, dass Page genauso für sich handelt.

Vor allem, wenn man bedenkt (und Schulz in seinen auch sprachlich flüssigen Darlegungen folgt), dass Pages Ambitionen weit darüber hinausgehen, den Status quo Googles als wohl mächtigsten Konzern der Welt einfach nur zu erhalten. Wie Schulz zeigt (und Page sagt), ist dies bisher alles nur der Anfang von dem gewesen, was noch denkbar, möglich und anzustreben ist.

In dieser Vision des „10x“, die Page für Google ausgegeben hat. „Alles muss 10mal größer, besser, schneller sein als alles vorher Dagewesene“.

Die innren Strukturen, die Unternehmenskultur, das „an Grenzen gehen“ als Arbeitsinstrument , die Pläne und Ziele, die Projekte, all das legt Schulz im Folgenden ausführlich und detailliert dar, bis hin zu seiner (zugegebenerweise) zugespitzten These am Ende des Buches, dass die mittelfristige Zukunft entweder ein „Betriebssystem“ für die Welt und einen ungeahnten Aufstieg der „Maschinenintelligenz“ kennenlernen wird, der das heutige Maß der Digitalisierung weit übertreffen wird (mit Google als Vorreiter und Spitze, dann auch Kontrolleur und „Bevollmächtigter“ dieser Entwicklung“ oder der „Niedergang eines Internet-Riesen“ unausweichlich geschehen wird.

Einerseits, weil Google selbst allen Einsatz auf diese Karten gesetzt hat und setzt und andererseits, weil es sich vielleicht die Welt nicht gefallen lassen will, von einem konkreten Konzern zentral geleitet, gelenkt, „regiert“ zu werden.

Eine Alternative, die aus Schulzes Aussagen her zwingend in den Raum tritt und deren Ausgang aus heutiger Sicht völlig offen ist (mit leichten Vorteilen für Google). Im Übrigen stellt Schulz dies ebenfalls differenziert und sachlich dar, ohne Google zu verteufeln oder in eine einseitig besetzte Ecke zu rücken, Durchaus Respekt für das „Experiment Google“ ist der Darstellung im Buch zu entnehmen.

Eine empfehlenswerte, im Ton ruhige und sachliche Lektüre, die hinter all das Werbegeschrei und die vermeintliche Haltung als Wohltäter der Menschheit Googles blicken lässt.

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