Thomas Schulz Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert - Ein SPIEGEL-Buch

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Inhaltsangabe zu „Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert - Ein SPIEGEL-Buch“ von Thomas Schulz

Exklusive Einblicke in den mächtigsten Konzern der Welt Ob Smartphone, Internetsuche oder Navigation – Google ist unser Tor zur Welt. Zugleich gilt Google als übermächtig und unersättlich. Vor allem in Deutschland kämpft der Konzern mit Imageproblemen, nun will auch die EU gegen ihn aktiv werden. Doch Google hat begonnen, sich zu wandeln. Die Konzernführung glaubt fest daran, die Welt durch Technologie zum Besseren verändern zu können, und baut das Unternehmen Schritt für Schritt zu einer Zukunftsmaschine um. In den Laboren und Forschungsabteilungen wird an selbstfahrenden Autos, Quanten-Computern, Krebstherapien und einem Drohnen-Lieferservice aus der Luft gearbeitet. Google-Software wird bald nicht mehr nur Smartphones, sondern auch Autos, Haushaltsgeräte und sogar selbst entwickelte Roboter steuern. Satelliten und Ballons an der Weltraumgrenze sollen den ganzen Planeten mit Internet versorgen. Thomas Schulz, der Silicon-Valley-Korrespondent des SPIEGEL, liefert in seinem Buch eine einmalige Nahaufnahme des mächtigsten Konzerns der Welt. Er verfügt über exklusive Zugänge in das sonst so verschwiegene Unternehmen und bietet Einblicke in dessen Geheimlabors und die Denkweise der Unternehmensführung. Sein Buch ist ein dringend nötiger Beitrag zu einer hochbrisanten, oft emotional geführten Debatte um unsere Daten und die digitale Zukunft.

Interessantes Sachbuch rund um Google...

— Ay73
Ay73

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  • Was Google wirklich will

    Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert - Ein SPIEGEL-Buch
    Ay73

    Ay73

    14. July 2016 um 14:48

    Ein sehr interessantes Sachbuch über Google. Wie das Unternehmen entstand, wie die Gründer ticken und arbeiten. Und wie es sich zu einem Welt-Konzern entwickelt hat.

    Aufschlussreich waren die Forschungsfelder und die flachen Hierarchien.. da kann sich so manch großer Konzern was abgucken.

  • „Dinge bauen, die es noch nicht gibt“

    Was Google wirklich will: Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert - Ein SPIEGEL-Buch
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    05. November 2015 um 14:35

    „Dinge bauen, die es noch nicht gibt“ Ist die digitale Revolution der Heilsbrunnen für die Menschheit und die ständigen Verzögerungen, Zweifel und kritischen Betrachtungen eines Konzenrs wie Google gegenüber damit „Hinderungen“ auf dem „Weg in die Zukunft“, wie Larry Page, Google Gründer, es sicherlich sehen würde? Oder liegen in der Technik selber gar „totalitäre Tendenzen“ und in den Konzernen die Gefahr molochartiger Monopole, welche Die Freiheit, die Demokratie und die politische Stabilität auszuhöhlen drohen? Was genau ist das Ziel von Google und mit welchen Instrumenten wird dieses Ziel verfolgt? Das sind die Fragen, denen sich Thomas Schulz mit seiner Recherche ausführlich und fundiert nähert und damit dem Leser Gelegenheit gibt, sich ein Bild der inneren roten Fäden nicht nur des Konzerns, sondern der gesamten digitalen Revolution, der „Denkweise“ des Silicon Valley zu nähern. Wobei schon eine der ersten Beobachtungen hochinteressant daher kommt.. Dass jener „Nerd“, der hinter Google steckt, Larry Page, jener „Vordenker“ der digitalen Vernetzung und damit Offenheit für seine Person und sein Privatleben selbst ein „digitales Vakuum“ quasi erschaffen hat. Seine Person, seine Interessen, seine Familie eben nicht „digital outet“. Ein Gegensatz zwischen beruflicher Vision „für die Welt“ und „Haltung für sich selbst“, die fast mehr schon sagt als die vielen Worte im Buch und die den Leser umgehend skeptisch werden lassen, ob nicht, was Page für sich selber lebt, die bessere Alternative im Umgang mit Google und anderen sein sollte. Denn es muss ja gewichtige Gründe haben, dass Page genauso für sich handelt. Vor allem, wenn man bedenkt (und Schulz in seinen auch sprachlich flüssigen Darlegungen folgt), dass Pages Ambitionen weit darüber hinausgehen, den Status quo Googles als wohl mächtigsten Konzern der Welt einfach nur zu erhalten. Wie Schulz zeigt (und Page sagt), ist dies bisher alles nur der Anfang von dem gewesen, was noch denkbar, möglich und anzustreben ist. In dieser Vision des „10x“, die Page für Google ausgegeben hat. „Alles muss 10mal größer, besser, schneller sein als alles vorher Dagewesene“. Die innren Strukturen, die Unternehmenskultur, das „an Grenzen gehen“ als Arbeitsinstrument , die Pläne und Ziele, die Projekte, all das legt Schulz im Folgenden ausführlich und detailliert dar, bis hin zu seiner (zugegebenerweise) zugespitzten These am Ende des Buches, dass die mittelfristige Zukunft entweder ein „Betriebssystem“ für die Welt und einen ungeahnten Aufstieg der „Maschinenintelligenz“ kennenlernen wird, der das heutige Maß der Digitalisierung weit übertreffen wird (mit Google als Vorreiter und Spitze, dann auch Kontrolleur und „Bevollmächtigter“ dieser Entwicklung“ oder der „Niedergang eines Internet-Riesen“ unausweichlich geschehen wird. Einerseits, weil Google selbst allen Einsatz auf diese Karten gesetzt hat und setzt und andererseits, weil es sich vielleicht die Welt nicht gefallen lassen will, von einem konkreten Konzern zentral geleitet, gelenkt, „regiert“ zu werden. Eine Alternative, die aus Schulzes Aussagen her zwingend in den Raum tritt und deren Ausgang aus heutiger Sicht völlig offen ist (mit leichten Vorteilen für Google). Im Übrigen stellt Schulz dies ebenfalls differenziert und sachlich dar, ohne Google zu verteufeln oder in eine einseitig besetzte Ecke zu rücken, Durchaus Respekt für das „Experiment Google“ ist der Darstellung im Buch zu entnehmen. Eine empfehlenswerte, im Ton ruhige und sachliche Lektüre, die hinter all das Werbegeschrei und die vermeintliche Haltung als Wohltäter der Menschheit Googles blicken lässt.

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