Thomas Seidl JEDER: Ein Krimi mit Thrill

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 18 Rezensionen
(5)
(8)
(9)
(2)
(2)

Inhaltsangabe zu „JEDER: Ein Krimi mit Thrill“ von Thomas Seidl

Einführungspreis: 0,99 Cent statt 2,99 (nur für kurze Zeit) John Down, ein heruntergekommener Privatdetektiv, wird zu einem Auftrag ins beschauliche Dörfchen Steakbeaver in der Nähe von London gerufen, wo die Tochter der einflussreichen Familie Sterling seit zwei Monaten verschwunden ist. Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen, denn Susan hinterließ einen Abschiedsbrief. Je tiefer aber John Down in den Fall eindringt, desto mehr wird ihm bewusst, dass es hier um mehr geht, denn in diesem Dorf werden mehrere junge Mädchen vermisst, und anscheinend hat hier JEDER seine Geheimnisse. Ein spannender Krimi, der unter die Haut geht, und den man nicht einfach beiseitelegt.

Leider ein Flop - Fehler, Wiederholungen, österreichische Ausdrücke, obwohl es in England spielt...insgesamt nicht stimmig. Nicht beendet!

— Verena-Julia

Für mich ein Thriller, kein Krimi. Brachiale Gewalt von intelligenten Menschen, die nicht fähig sind, ihre Neigungen behandeln zu lassen.

— Bücherwurm

Ein Krimithriller der von Seite zu Seite an Fahrt aufnimmt von einem Autor mit jeder Menge Potential - gelungenes Debüt!!

— justitia

Gut gemachter Thriller - 3,5 Sterne!

— dieFlo

Jeder hat eine Leiche im Schrank! Toller, spannender und empfehlenswerter Thriller.

— Marla0

Ein wirklich spannender Thriller um ein sehr dunkles Familiengeheimnis. Auf jeden Fall lesenswert!

— FlipFlopLady007

Ich musste das Buch abbrechen: zu viele Fehler, schlechter Stil, unglaubwürdige Charaktere, österreichischer Slang in London usw.

— MissStrawberry

Die Sprache hat mich nicht überzeugt. Das Potential des Krimis wurde nicht ausgeschöpft. Zu wenig Atmosphäre, zu viel unnötige Gewalt.

— Lunamonique

Etwas mühsamer Start, aber das Durchhalten lohnt sich.

— Igelmanu66

Unvorhersehbares, phantastisches Ende! Die Story spannend + im Laufe der Handlung grobe Ähnlichkeiten mit Larsons "Verblendung".

— Marisa

Stöbern in Krimi & Thriller

Im Traum kannst du nicht lügen

Ein gesellschaftskritischer Roman spannend verpackt. Absolut lesenswert!

Equida

Spectrum

Es war sehr spannend

aika83

In ewiger Schuld

Ein nettes Buch für zwischendurch aber bestimmt keines für echte Thriller und Krimiliebhaber.

annahrcg

Todesreigen

Hat meine hohen Erwartungen nicht enttäuscht!

LinusGeschke

Angstmörder

Mega coole Story und extrem sympathische Protagonisten

lesekat75

Unter Fremden

Spannender Kriminalroman mit einer menschlich anrührenden Geschichte

ech

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • überarbeitungsbedürftig

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Bücherwurm

    03. September 2014 um 17:02

    Gelesen habe ich "Jeder" von Thomas Seidl. Untertitel: "Ein Krimi mit Thrill" Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich mit einer Rezension beginnen soll. Vielleicht zuerst der Inhalt: Eine junge Frau ist verschwunden. Sie ist Tochter einer sehr reichen und einflussreichen Familie mit Sitz einer Firma auf dem Land in Großbritannien. Die Großmutter beauftragt einen Privatdetektiv aus London, da die Polizei vor Ort nicht an ein Verbrechen glaubt, die Ermittlungen eingestellt hat. Immerhin gibt es einen Abschiedsbrief und die Umtriebigkeit der Enkelin ist allen bekannt. John Down, ehemaliger Polizist, arbeitet als Privatdetektiv mehr schlecht als recht, nimmt den Auftrag an und beginnt zu ermitteln. So. Klingt ja recht spannend. Und es liest sich auch spannend und flott, wenn da nicht das Problem des Schreibstils wäre. Umständliche Formulierungen, endlose Wiederholungen, Konversationen so, wie kein Mensch sich jemals unterhalten würde. Es war phasenweise unendlich nervig. Ich hatte ständig das Gefühl, ich müsse mit Rotstift das Geschriebene erst mal in Form bringen.  Neugierig war ich auch wegen des "Krimis mit Thrill" und fühlte mich mehr und mehr ratlos. Für mich ist das Buch ein klassischer Thriller ohne jegliche Krimi Komponente, ich frage mich wirklich, ob der Autor die Definition von Krimi im Vergleich zu Thriller nicht kennt, oder ob er mit dem Untertitel nur neugierig machen wollte. In meinem Fall führte es eher dazu, dass ich in Verbindung mit dem holprigen Geschreibsel den Eindruck bekam: Hier versucht sich jemand, der es nicht kann. Je weiter ich las, desto abstruser wurde auch die Geschichte, so dass ich gedanklich irgendwann ausstieg. Gewalt ist an sich schon sehr schön als Thema eines Thrillers, und ja, es ist richtig, dass manche Effekte heute Leser und bei Filmen Zuschauer anzieht, wenn man gute Bücher liest, dann findet man auch irgendwann eine Begründung, eine psychologische Störung oder ernsthafte Erkrankung im Hintergrund. Hier ist es eher so, dass ich den Eindruck hatte, ich lese Klischees, eindrucksvolle Szenen zusammengewürfelt aus Filmen und Büchern, zusammengewürfelt nach "das bringe ich auch noch rein", ohne Sinn und Verstand. Dazu zeigte mir der Autor, dass er von medizinischen Belangen keine Ahnung hat und offenbar es auch nicht für nötig hielt, sich gewisse Informationen anzueignen.  Ich messe mein Lesevergnügen nicht an der Menge des geflossenen Blutes, sondern an der guten Recherche, an der Glaubwürdigkeit, am ausgefeilten Schreibstil.  Ich war unglaublich froh als ich das Buch endlich zuklappen konnte.

    Mehr
  • Möderisch gut

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2014 um 17:58

    Inhalt Bei „Jeder“ handelt es sich um einen düsteren Krimi, in dem die Hauptfigur, der Privatdetektiv John Down, einen Auftrag im beschaulichen Dörfchen Steakbeaver erhält. Die Tochter einer reichen Familie, die eine international bekannte Brauerei besitzt, gilt seit zwei Monaten als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen ausgerissen ist, denn es wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Nachdem John die Ermittlungen aufnimmt, wird ihm jedoch schnell klar, dass hier weit mehr dahintersteckt als nur ein verschwundenes Mädchen, doch er ahnt noch nicht, welche Abgründe sich auftun. Er steht vor einem rätselhaften Fall. Sieben Mädchen werden vermisst, und eine wunderliche alte Frau kommt mit immer neuen Beschuldigungen daher. Aber nicht jedes Geständnis scheint der Wahrheit zu entsprechen. Wer ist Täter und wer ist Opfer? Selbst John wird unmittelbar in die Sache hineingezogen, und wie es scheint gibt es auch mehr als nur einen Täter, aber niemand will ihm glauben. Nur Sarah Brown, eine junge Polizistin, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützt, steht auf seiner Seite. Und je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr wird ihnen klar, dass hier wirklich JEDER seine Leichen im Keller hat. Meine Meinung Das Cover finde ich sehr gut gelungen, genau nach meinem Geschmack. Auch die Charaktere haben mich überzeugt und wurden gut präsentiert. Am meisten hat mir John Down gefallen, der Privatdetektiv, er war wirklich für jede Überraschung offen. Aber natürlich lag Sarah Brown, die junge Polizistin, mir auch nahe, die stand immer tatkräftig neben Down und hat ihr Bestes gegeben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch hat mich regelrecht in seinen Bann gezogen, ein voller Erfolg. Ich habe das Buch auf eine Empfehlung hin gelesen und war wirklich begeistert. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und auch wirklich überzeugt. Vor allem gegen Ende wurde es höchst interessant. Spannung pur. Die eingetretenen Wendungen der Ermittlung habe ich nicht erwartet. Aber genau das muss meiner Meinung bei einem guten Buch eintreten. Es muss mich zum Ende einfach flashen. Und dieses Buch hat das geschafft! Dieses Buch ist Gold wert.

    Mehr
  • Jeder

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    nataliea

    "Jeder" ist ein Thriller und zudem auch das Debüt des Autors. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Der Privatdetektiv John Down erhält einen Auftrag im beschaulichen Dörfchen Steakbeaver. Die Tochter einer reichen Familie, die eine international bekannte Brauerei besitzt, gilt seit zwei Monaten als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen ausgerissen ist, denn es wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Nachdem John die Ermittlungen aufnimmt, wird ihm jedoch schnell klar, dass hier weit mehr dahintersteckt als nur ein verschwundenes Mädchen. Er steht vor einem rätselhaften Fall. Sieben Mädchen werden vermisst, und eine wunderliche alte Frau kommt mit immer neuen Beschuldigungen daher. Aber nicht jedes Geständnis scheint der Wahrheit zu entsprechen... Bei diesem Thriller war ich während des Lesens sehr zwiegespalten. Die erste Hälfte hat mir nämlich nicht sonderlich gut gefallen. Die Geschichte wurde sehr detailgetreu erzählt und auch nicht mit Nebensächlichkeiten gespart. Daher war der Lesefluss sehr eingeschränkt und geriet ins Stocken. In der zweiten Hälfte kommt aber dann doch noch die gewünschte Spannung auf. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass die zweite Hälfte deutlich brutaler ist und man sich als Leser darauf einstellen sollte. Auch das Ende hat mich mit dem eher biederen Anfang versöhnt. Dies ist ein Debüt, in welchem echtes Potential steckt.

    Mehr
    • 2
  • Leserunde zu "JEDER: Ein Krimi mit Thrill" von Thomas Seidl

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Thomas_Seidl

    Liebe Lovelybooker und Krimi/Thriller-Freunde, ich lade euch ganz herzlich zur Leserunde von „JEDER: Ein Krimi mit Thrill“ ein! Bei „Jeder“ handelt es sich um einen düsteren Krimi, in dem die Hauptfigur, der Privatdetektiv John Down, einen Auftrag im beschaulichen Dörfchen Steakbeaver erhält. Die Tochter einer reichen Familie, die eine international bekannte Brauerei besitzt, gilt seit zwei Monaten als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen ausgerissen ist, denn es wurde ein Abschiedsbrief gefunden.  Nachdem John die Ermittlungen aufnimmt, wird ihm jedoch schnell klar, dass hier weit mehr dahintersteckt als nur ein verschwundenes Mädchen, doch er ahnt noch nicht, welche Abgründe sich auftun. Er steht vor einem rätselhaften Fall. Sieben Mädchen werden vermisst, und eine wunderliche alte Frau kommt mit immer neuen Beschuldigungen daher. Aber nicht jedes Geständnis scheint der Wahrheit zu entsprechen. Wer ist Täter und wer ist Opfer? Selbst John wird unmittelbar in die Sache hineingezogen, und wie es scheint gibt es auch mehr als nur einen Täter, aber niemand will ihm glauben. Nur Sarah Brown, eine junge Polizistin, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützt, steht auf seiner Seite. Und je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr wird ihnen klar, dass hier wirklich JEDER seine Leichen im Keller hat. Leseprobe und mehr Informationen: http://l.hh.de/Leseprobe Ich vergebe für diese Leserunde 15 Taschenbücher.Die Bewerbung endet am 17.Juni um 18:00 Uhr. Falls sich mehr als 15 Teilnehmer melden, werden die 15 Exemplare ausgelost. Ich gebe die Gewinner dann umgehend bekannt. Sobald alle ihr Exemplar erhalten haben, startet die Leserunde. Wir sehen uns in Steakbeaver ;-)

    Mehr
    • 262
  • 3,5 Sterne für das Debüt

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    dieFlo

    Es ist ein Debüt, deshalb bin ich nachsichtiger und runde auf - 3,5 Sterne würde ich geben!  Zum Buch. Ein ehemaliger Polizist, der zwischendurch der Alkoholsucht verfallen war und an dessen Wiederauferstehung keiner mehr glaubt, eröffnet ein Detektivbüro und kehrt zurück ins Leben. Dann bekommt er  den Auftrag eine vermisste 21 -Jährige zu suchen. Obwohl ein Abschiedsbrief vorliegt, glaubt er nicht an ein Untertauchen und beginnt zu ermitteln. Julia Sterling, die den Auftrag erteilte, hat Verbindungen und durch diese kommt er mit Sarah Brown in Kontakt. Gemeinsam decken sie 23 Fälle von vermissten Jugendlichen auf und 7 haben ähnliche Abschiedsbriefe. So entsteht die Frage: Gibt es einen Serientäter? Wo beginnt sein Spiel? Wie nimmt er Kontakt  zu den Mädchen auf?  Die Suche danach wird im ganzen Buch dominant sein und den Leser begeistern. Leider gibt es ein paar Stellen, die etwas ungereimt wirken, aber das kann man einfach verbessern. Fast schon denkt der Leser ist das Rätsel gelöst, doch dann ....  Fazit; lesenswert, aber vielleicht sollte das Lektorat noch einmal drüber schauen!     

    Mehr
    • 5

    Igelmanu66

    29. July 2014 um 20:13
  • Ich musste abbrechen!

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    MissStrawberry

    12. July 2014 um 15:21

    Ich habe mich Kapitel für Kapitel vorgearbeitet, aber dann etwa in der Hälfte des Buches, war es mir einfach unmöglich, weiterzulesen. Der "Ermittler" plaudert fröhlich all seine Erkenntnisse aus, die Protagonisten sind alle stereotyp und zugleich total überzeichnet, die direkte wie die indirekte Rede ist total hölzern und klingt nach Formbriefen einer Firma, es werden typisch Österreichische Ausdrücke inflationär verwendet (und das in einem Krimi, der in England angesiedelt sein möchte), "dies", "denn" und "doch" sind Thomas Seidls Lieblingswörter, die Rechtschreibung wird konsequent vergewaltigt und von der Formatierung (Zeilenzahl, Zeichenzahl, nicht vorhandener negativer Einzug, Absatz statt neuer Zeile usw.) wollen wir erst gar nicht sprechen. Anfangs war ich noch zuversichtlich, dass diese Mängel keinen Einfluss haben müssen, aber sie haben ihn. Total! Der Lesefluss ist gebremst und da keine Spannung aufgebaut wird, mag man sich nicht weiterquälen. Solche Selbstverleger machen mich traurig, denn sie sind es, die das Finden der echten Perlen der verlagslosen Autoren unmöglich machen. Zumindest muss man doch einmal nachsehen, wie andere Bücher denn so aussehen und dann erkennen, dass schon allein das Verwenden von französischen Anführungszeichen (Guillemets) und der negative Zeileneinzug das Bild total verändern (positiv). Und dass man dringend jemanden korrekturlesen lassen muss, bevor man ein Werk veröffentlicht, ist auch nicht so neu und innovativ. Schade!

    Mehr
  • Ein dunkles Familiengeheimnis?

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    FlipFlopLady007

    11. July 2014 um 11:00

    Der Privatermittler John Down wird in ein kleines Dorf in England gerufen. Er soll dort die Tochter einer angesehenen Familie finden, die auf merkwürdige Weise plötzlich verschwunden ist. Sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, doch ihre Großmutter glaube nicht an die Echtheit dieses Abschiedsbriefes. Sie vermutet, dass ihre Enkelin Susan Sterling nicht einfach weggelaufen ist, sondern, dass mehr hinter ihrem Verschwinden steckt. Gemeinsam mit der Polizistin Sarah fängt John an zu ermitteln. Dabei stößt er auf eine Reihe weiterer verschwundener Mädchen, die vor einigen Jahren begann. Alle diese Mädchen wurden niemals wieder gefunden und sie alle haben einen Abschiedsbrief hinterlassen. Sarah und John machen sich auf die Suche nach dem Geheimnis hinter dem Verschwinden der jungen Frauen. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Er ist an einigen Stellen ziemlich brutal, aber ich finde so etwas gehört zu einem guten Thriller einfach dazu. Wer also allzu zartbesaitet ist, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Mir haben Johns Ermittlungen und seine Kombinationsgabe aber sehr gut gefallen. Ich finde das Buch hat wirklich Potential, das auch ausgeschöpft wurde. Mich hat die Geschichte teilweise sehr gefesselt, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Das Buch nimmt die ein oder andere unvorhersehbare Wendung, was ich ebenfalls sehr gut finde. Besonders das Ende hat mich sehr überrascht und hat mir daher sehr gut gefallen. Inhaltlich hat mir das Buch also sehr gut gefallen. Schreibstil: Auch der Schreibstil des Buches hat mir insgesamt gut gefallen. Der Autor hat das Buch wirklich spannend geschrieben. Auch wird der Leser das ein oder andere Mal hinters Licht geführt und später überrascht. Auch wird viel wörtliche Rede verwendet, was das Geschehen sehr lebendig macht. Mir ist dabei nur aufgefallen, dass das Gesagte an der ein oder anderen Stelle etwas gestelzt wirkt, aber das ist mein persönliches Empfinden. Für mich hätte die wörtliche Rede an der ein oder anderen Stelle etwas flüssiger wirken können.  Ich muss sagen, dass auch ich den ein oder anderen Rechtschreibfehler gefunden habe, dies hielt sich bei mir aber wirklich in Maßen und es hat mich nicht wirklich beim Lesen gestört, zumal die meisten Fehler vom Autor inzwischen behoben wurden. Charaktere: Die Charaktere des Buches fand ich sehr sympathisch. Der Ermittler John wirkt gerade dadurch sehr real, dass er nicht perfekt ist, sondern ebenfalls persönliche Probleme hat, die er zu lösen versucht. Es geht daher nicht die ganze Zeit um den Fall, sondern das Privatleben des Ermittlers spielt auch eine untergeordnete Rolle, was mir gut gefällt. Auch die anfänglichen Startschwierigkeiten zwischen Sarah und John fand ich sehr realistisch, denn wer ist sich schon auf Anhieb sympathisch? Insgesamt finde ich die Personen realistisch und das finde ich wichtig bei einem Buch. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches finde ich ansprechend. Auch wenn ich nicht genau erkennen kann, was im unten Teil des Bildes dargestellt ist, so wirkt es doch (gerade dadurch) sehr interessant. Auch die Verbindung zum Inhalt des Buches mit dem Drachen in der oberen Ecke finde ich sehr gut gelöst. Insgesamt finde ich den größtenteils weißen Hintergrund mit der roten und schwarzen Schrift darauf sehr einprägsam. Hätte ich das Buch in einem Buchhandel gesehen, so hätte ich es in die Hand genommen. Als nächstes hätte ich den Klappentext gelesen und auch dieser gefällt mir, da er den Leser neugierig auf das Buch macht und gleichzeitig nicht zu viel verrät. Fazit: Insgesamt finde ich das Buch wirklich lesenswert. Besonders der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen, da er mich gefesselt und an der ein oder anderen Stelle überrascht hat. Bis auf die etwas gestelzt wirkenden wörtliche Rede hat mir auch der Schreibstil des Autors gut gefallen. Wer also Lust auf einen „Krimi mit Thrill“ hat, der ist mit diesem Buch gut bedient.

    Mehr
  • Ein Krimi mit Thrill

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    JessicaLiest

    06. July 2014 um 19:07

    Inhalt Bei „Jeder“ handelt es sich um einen düsteren Krimi, in dem die Hauptfigur, der Privatdetektiv John Down, einen Auftrag im beschaulichen Dörfchen Steakbeaver erhält. Die Tochter einer reichen Familie, die eine international bekannte Brauerei besitzt, gilt seit zwei Monaten als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen ausgerissen ist, denn es wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Nachdem John die Ermittlungen aufnimmt, wird ihm jedoch schnell klar, dass hier weit mehr dahintersteckt als nur ein verschwundenes Mädchen, doch er ahnt noch nicht, welche Abgründe sich auftun. Er steht vor einem rätselhaften Fall. Sieben Mädchen werden vermisst, und eine wunderliche alte Frau kommt mit immer neuen Beschuldigungen daher. Aber nicht jedes Geständnis scheint der Wahrheit zu entsprechen. Wer ist Täter und wer ist Opfer? Selbst John wird unmittelbar in die Sache hineingezogen, und wie es scheint gibt es auch mehr als nur einen Täter, aber niemand will ihm glauben. Nur Sarah Brown, eine junge Polizistin, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützt, steht auf seiner Seite. Und je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr wird ihnen klar, dass hier wirklich JEDER seine Leichen im Keller hat. Cover Das Cover finde ich persönlich großartig. Genau richtig ausgesucht. Alle Details passen perfekt. Charaktere Die Charaktere haben mich alle samt überzeugt und waren für jede Überraschung offen. John Down, der Privatdetektiv, die kurzen Einblicke in seine Vergangenheit haben mir gut gefallen. Er weiß war er zu tun hat und ist ein guter Ermittler. Allerdings hat er mich am Ende des Buches ziemlich überrascht. Sarah Brown, die junge Polizistin, die John bei seinen Ermittlungen unterstützt. Sie hat ihre Aufgabe erfüllt, wobei sie nicht immer gleich an die Gedanken von John geglaubt hat. Die gesamte Familie Sterling, einer geheimnisvoller und verdächtigter als der andere, genau dies hat es spannend gemacht. Meine Meinung Ich muss schon sagen, der Schreibstil ist unfassbar. Das Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen und gefesselt. Die Handlung hat mir sehr gefallen und überzeugt. Ein solch spannendes Buch habe ich seit langen schon nicht mehr gelesen. Vorallem gegen Ende des Buches wurde es nochmal richtig spannend. Es traten Wendungen in die Ermittlung ein die ich im Leben nie hervorgesehen hätte! Einfach super klasse! Ich kann es wirklich nur jeden ans Herz legen, dieses Buch zu lesen, denn dieses Buch ist es wert. Vielen Dank dass ich es lesen durfte.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148

    kubine

    01. July 2014 um 17:32
  • So noch nie gelesen!

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    britta70

    John Down, der seit längerer Zeit aufgrund der Folgen seiner Alkoholsucht aus dem Dienst ausgeschieden ist, erhält von Julia Sterbling den Auftrag, im Fall ihrer vermissten Enkelin Susan Nachforschungen anzustellen. Trotz Vorliegen eines Abschiedsbriefes glauben weder John Down noch die Auftraggeberin daran, dass Susan tatsächlich aus freien Stücken von ihrer Bildfläche verschwand. Die Police Officerin Sarah gewährt ihm Akteneinsicht und schnell wird klar, dass das vermeintlich so beschauliche Dorf Steakbeaver bereits 21 vermisste junge Mädchen zu beklagen hat. Sieben Fälle davon zeigen Parallelen zu Susans Verschwinden. Was geht da in dem Dorf vor sich? Und was haben die Sterblingers zu verbergen?... Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr düster und einem Thriller angemessen. Besonders gut hat mir die lebhafte Zeichnung der Protagonisten gefallen, allen voran jene der alten, zugezogenen Dame, die überall Gespenster zu sehen scheint und die Polizei mit ihren Geschichten auf Trab hält. Aber auch John Down selbst ist ein Protagonist mit viel Tiefgang und einer eigenen sehr interessanten Geschichte. Die Spannung bleibt von der ersten bis zur letzten Seite erhalten. Die Aufklàrung ist sehr überraschend und unglaublich genial. Noch nie habe ich etwas Vergleichbares gelesen. Ein kleiner Minuspunkt: das Ende ist leider für meinen Geschmack auch etwas zu viel des Guten, aber das tut dem Leseerlebnis insgesamt keinen Abbruch. Eine Empfehlung für alle Thrillerfans, die sich gerne auf falsche Fährten locken lassen.

    Mehr
    • 2
  • Jeder

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Lunamonique

    29. June 2014 um 19:21

    „Jeder“ ist der Debütroman von Thomas Seidel. Privatdetektiv John Down wird auf einen kniffligen Vermisstenfall angesetzt und bringt sich mit seinen Ermittlungen in Lebensgefahr. Vor fünf Jahren hat der ehemalige Scotland Yard-Ermittler John Down eine Detektei eröffnet. Sein neuester Fall führt ihn ins verschlafene Dörfchen Steakbeaver. Die Enkelin der reichen Julia Sterling Susan Sterling wird seit zwei Monaten vermisst. John erhält den Auftrag, ihr Schicksal aufzuklären. Trotz Abschiedsbrief glaubt John daran, dass mit dem Verschwinden der 21jährigen etwas nicht stimmt. Dank Julia Sterlings Beziehungen ist ihm Police Officer Sarah Brown bei seinen Nachforschungen behilflich. Tatsächlich gibt es 23 Fälle vermisster Jugendlicher. Bei sieben Fällen lassen sich durch die Abschiedsbriefe Zusammenhänge herstellen. Haben es John und Sarah mit einem Serienmörder zu tun? Im Prolog wird die verkrachte Existenz von John Down deutlich. Noch vor wenigen Jahren alkoholsüchtig, braucht er jetzt Zigaretten um sich über Wasser zu halten. Er hat sein Leben im Griff und hofft mit dem Vermisstenfall auch finanziell wieder sicheren Boden unter den Füßen zu bekommen. Trotz vieler Details baut sich im Laufe der Geschichte keine richtige Nähe zur Person John Down auf. Nur in Notsituationen wirkt er echt. Eine Spur aus Susans Zimmer wird lange Zeit mit einer schließlich lauen Begründung vernachlässigt. Es kommt immer wieder zu überraschenden Szenen, die Spannung aufbauen. Für alle Beteiligten beginnt eine ungeahnte Odyssee. Wer ist der Täter? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Es gibt gleich mehrere Verdächtige. Zwischendurch scheint der Fall sogar geklärt. John und Sarah müssen viel tiefer graben, um allen Abgründen auf die Spur zu kommen. Das Puzzle zu lösen nimmt Zeit in Anspruch. Die Gewaltszenen bringen die Geschichte nicht wirklich voran. Auch ohne die Brutalität des Täters darzustellen, hätten sich Puzzlestücke zusammenfügen lassen. Hintergründe entsprechen Klischees. Geständnisse darüber kommen viel zu schnell. Angst, Entsetzen, Hoffnungslosigkeit, auch die Wechsel der Emotionen geschehen zu abrupt. Die Charaktere sind durchweg nicht glaubwürdig. Das liegt an den unbeholfenen Dialogen. Oft kommt der Gedanke auf, dass derjenige so in der Realität nicht sprechen würde. Die Dialoge sind zu gekünstelt (auffällige Beispiele auf Seite 97, 151, 198) Die Sprache ist das große Manko dieser Geschichte. Sie wirkt weder passend zu den Ermittlern cool oder geradlinig und erfahren bis Respekt einflößend, noch untermalt sie das Rätselhafte, Geheimnisvolle der Geschichte. Gleich zu Beginn des Romans fällt der ungewöhnliche Aufbau mit den vielen Absätzen auf. Es sorgt für mehr Übersichtlichkeit, legt aber auch den Verdacht nahe, dass die Story dadurch auf mehr Seiten gestreckt worden ist. Das Potential des Plots und der Charaktere wurde nicht ausgeschöpft. Der Krimi wirkt zeitweilig verworren, kann aber durch spannende Szenen ein bisschen wieder wettmachen. Ein großes Manko sind auch die Unstimmigkeiten. Zum Beispiel wird auf 280 jemand enttarnt und auf Seite 288 trotz des fehlenden, wichtigen Details nicht erkannt. An einigen Stellen fehlt es am Lektorat, z.B. Seite 265 der Satz oben, Seite 106 ein Wort zu viel. Die Sprache hätte generell einer Überarbeitung bedurft. Das Ende soll einen Überraschungseffekt auslösen, wirkt aber völlig konstruiert. Ein Charakter wirkt dadurch noch unglaubwürdiger. Schade, denn „Jeder“ hätte mit etwas mehr Arbeit und Hilfe ein packender Thriller werden können. Das Cover hat aufgrund der Glasscherben, Blutstropfen, des zusammen gekrümmten Mädchens und der blutroten Titelschrift eine große Anziehungskraft. Die Szene wirkt beklemmend. Eine sehr kreative Gestaltung, die diesen Roman von der Masse abhebt. Die Erwartung eines rätselhaften, temporeichen, atmosphärisch starken Thrillers wird nicht erfüllt. Als Krimi geht der Roman durch und bietet auch Unterhaltung. Am Ende des Buches stellt sich der Autor die Frage, warum es Menschen begeistert, Bücher zu lesen in denen Gewalt vorkommt. Es braucht keine Gewalt, keine Brutalität, um einen spannenden Krimi oder Thriller zu konstruieren. Es sind die intensive Atmosphäre, starke Charaktere und ein packender, am besten völlig neuer Plot, die einen Roman fesselnd machen.

    Mehr
  • Familie Sterling

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Cupcakes2

    29. June 2014 um 18:09

    John Down war ein hochraniger Scottland Yard-Ermittler. Jedoch verfiell er in den Alkohol, als er einen Serienkiller nicht zur Strecke bringen konnte. Dies kostete ihm den Job und verlor dabei sein soziales Umfeld. Nach dem Abturz raffte er sich nocheinmal auf, kehrte dem Alkohol den Rücken und schaffte es ins soziale Leben zurück. Er eröffnete eine Detektei. Somit kommt der Auftrag einer reichen Familie, die in einem kleinen englischen Dorf, 100 Km von London entfernt lebt, gerade richtig. In beruflicher Hinsicht könnte dieser Auftrag Ansehen bringen. Die Enkelin der Brauereifamilie wird seit zwei Monaten vermisst. Jedoch Hinterlässt sie einen Abschiedsbrief. Erst vor kurzem kam sie von ihrer Ausbildung als Schauspielerin, ins kleine Dorf zurück. Merkwürdigerweise verschwanden in den letzten Jahren immer wieder junge Mädchen. Mit Hilfe der örtlichen Polizei, soll John den Fall klären. Das ist gar nicht so einfach, denn in diesem Dorf gibt es viele Geheimnisse. Was ist mit der alten Miss Nilgerst, die behauptet die Dorfbewohner sind alles Heuchler und die Polizei au trab hält? Oder Julian Sieber der plötzlich auf dem Revier erscheint? Am Anfang war das Lesen etwas hackig. Einige Beschreibungen sind zu sehr ins Detail beschrieben. Der Schreibstil wird mit der Zeit flüssiger. Der Krimi hat mir sehr gefallen. Er war von Anfang bis zum Schluss sehr spannend. Also alle die Krimis lieben, die unter die Haut gehen, sollten ihn unbedingt lesen.  

    Mehr
  • Überraschendes Finale!

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Igela

    Der Detektiv John Down wird von Mrs Sterling engagiert um das Verschwinden ihrer Enkelin Susan aufzuklären. Obwohl ihr Mann und der Vater von Susan denken, dass die 21 jährige weg gelaufen ist, ist die Grossmutter davon überzeugt, dass Susan entführt wurde. Zudem sind in dem Dörfchen Steakbreaver in den letzten Jahren überdurchschnittlich viele junge Mädchen verschwunden. John Down ermittelt zusammen mit der Polizistin Sarah und die beiden decken Unfassbares auf. Lebt Susan noch? Der Debutkrimi von Thomas Seidl baut langsam Spannung auf und endet in einem überraschenden Finale! Der Schreibstil besteht aus einfachen , eher abgehackten Sätzen, an die ich mich erst gewöhnen musste. Zeitweise geht der Autor sehr ins Detail. So sehr, dass auch für die Geschichte nicht relevantes den Leser verwirren kann. Anfangs wirkt der Protagonist John eher flach und ohne Tiefe,nach dem zweiten Kapitel wird Persönliches preis gegeben . Dadurch wird die Figur "menschlicher". Wäre dies schon am Anfang des Buches beschrieben worden, wären die ersten Kapitel eventuell weniger trocken und zäh. Etwas wofür der Autor nichts kann,möchte ich hier doch noch erwähnen. Lektor und Verlag haben es nicht geschafft, die zahlreichen Fehler aus dem Geschriebenen zu entfernen. Hier wurde eindeutig nicht sehr professionell gearbeitet. Mich hat "Jeder" überraschen können, ich habe mich nach den ersten Anfangsschwierigkeiten bestens unterhalten und ich hoffe nicht zum letzten mal etwas von diesem Autor lesen zu können.

    Mehr
    • 5
  • Etwas mühsam

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Igelmanu66

    Der Privatdetektiv John Down, seines Zeichens Ex Scotland Yard Ermittler und trockener Alkoholiker, wird von der wohlhabenden und einflussreichen Geschäftsfrau Julia Sterling beauftragt, ihre verschwundene Enkelin Susan zu suchen. Jeder (die Polizei eingeschlossen) außer ihr glaubt, dass diese einfach nur ihr Heil fernab der Familie gesucht hat. Bei seinen Ermittlungen stößt John schnell auf dunkle Geheimnisse, die die um ihren Ruf besorgte Familie zu verschweigen sucht. Scheinbar ist das kleine Dorf Steakbeaver alles andere als ein friedliches Stückchen Erde! Dazu passt, dass in den Jahren vor Susans Verschwinden sieben weitere Mädchen spurlos verschwanden…   Dies ist wieder eine von den Rezis, mit denen ich mich ein wenig schwer tue. Klar ist eins: Wenn ich nach den ersten Kapiteln meinen Eindruck hätte schildern müssen, dann wäre nichts Gutes dabei herausgekommen. Aber zum Glück ging das Buch noch weiter!   Womit ich nicht gut klarkam, war der Schreibstil. Die Sätze waren oft holprig und erweckten aufgrund der Fehlerhäufigkeit bei mir den Eindruck von „ganz schnell hingeschrieben und nicht noch mal durchgelesen“. Anders kann ich mir so manchen Satz nicht erklären. Ein weiterer Punkt waren diverse – wie ich finde – „Füllsätze“. Damit meine ich Abschnitte, die auch bei genauem Nachdenken keinerlei Sinn erkennen ließen. Der Charakter des John Down erschien mir sehr stereotyp, die Verdächtigen waren schnell ausgemacht und eine weitere Reihe von Kleinigkeiten störte mich.   Wie gesagt, zum Glück war das Buch da noch nicht zu Ende und das Lesen begann Spaß zu machen. Es gab spannende Szenen, interessante Einfälle und vor allem zum Schluss hin ein paar echte Überraschungen! Ich denke, der Autor zeigt mit seinem Debütroman, dass er gute Ideen und reichlich ausbaufähiges Potential hat.   Fazit: Etwas mühsamer Start, aber das Durchhalten lohnt sich.

    Mehr
    • 3
  • Am Anfang etwas lahm, doch dann spannend und ziemlich brutal

    JEDER: Ein Krimi mit Thrill

    Talitha

    28. June 2014 um 11:09

    John Down, ehemaliger Scotland Yard-Ermittler aus London, bekommt von der Familie Sterling in Steakbeaver den Auftrag, ihre erwachsene Tochter Susan zu suchen, die seit 2 Monaten vermisst wird. Ihr Abschiedsbrief scheint zudem nicht echt zu sein, da die Schrift nicht zu Susans passt. Bei den Ermittlungen Downs, bei denen er von Police Officer Sergeant Sarah Brown aus dem örtlichen Polizeirevier unterstützt wird, stellt sich heraus, dass in den letzten Jahren sieben weitere junge Frauen verschwanden, deren Abschiedsbriefe den Verwandten merkwürdig vorkamen. Die Familien der Opfer bezichtigen die Dorfbewohner, miteinander unter einer Decke zu stecken. Daneben geistert noch die verrückte alte Miss Nilgerst durchs Dorf und brabbelt von wilden Verschwörungen. Bald geraten John und seine Kollegin in ernsthafte Lebensgefahr... Die Geschichte nimmt am Anfang nur langsam Fahrt auf. Die sehr ausführlichen Beschreibungen von Details und Nebensächlichkeiten bremsen das Erzähltempo. Dies wird in der zweiten Hälfte des Buches aber besser, so dass dort richtig Spannung aufkommt. Die Charaktere, besonders die "bösen Elemente" daraus, werden gut gezeichnet und sind sehr gelungen. Besonders in der zweiten Hälfte wird die Handlung sehr brutal. Das sollte man als Leser wissen, da es doch ziemlich überrascht angesichts des etwas bideren und klassischen Anfangs (der an einen Agatha Christie-Krimi erinnert). Ingesamt ein unterhaltsamer und interessanter Thriller, als Debüt durchaus gelungen, aber erzähltechnisch noch steigerungsfähig. Für Krimifans, die es etwas brutaler mögen, aber auf jeden Fall zu empfehlen. Sie sollten sich halt nicht vom harmlosen Anfang abschrecken lassen. ;-)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks