Thomas Stangl Was kommt

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Inhaltsangabe zu „Was kommt“ von Thomas Stangl

Longlist Deutscher Buchpreis 2009 Zwei junge Menschen in Wien. Emilia lebt im Sommer 1937, also kurz vor dem 'Anschluss', als die Schulstunden noch mit dem gemeinsamen Ruf 'Österreich' beginnen, in der jüdisch geprägten Wiener Leopoldstadt; Andreas irgendwann Ende der siebziger Jahre, als Hans Rosenthal noch in die Höhe springt und im Radio 'I don’t like Mondays' läuft. Trotz der 40 Jahre Zeitdifferenz gibt es viele Parallelen: Beide leben bei ihren Großmüttern, beide sind in ihren Schulen Außenseiter und vielleicht deshalb sensibel für Stimmungen. Und nach und nach knüpft sich ein immer engeres Netz zwischen den Zeiten.

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  • Rezension zu "Was kommt" von Thomas Stangl

    Was kommt
    dyabollo

    dyabollo

    11. November 2009 um 21:57

    Vielleicht ist dieses Buch Kunst, aber Kunst wird erst zur Kunst in Augen des Betrachters. Für mich war dieses Buch eine der größten Enttäuschungen des Jahres. Wie hinter Milchglas bewegen sich die Hauptpersonen Emilia und Andreas und man findet keinen Zugang zu Ihnen. Alles scheint verschwommen und so unübersichtig. Die Musik, die Wiederholungen gibt es tatsächlich und diese lesen sich wie Deja - Vus aber alleine deswegen ein Buch auszuzeichnen ist meiner Meinung nach nicht genug. Der Geschichte an sich fehlt die Würze. Die Worte von Stangl sind schön, poetisch aber das was sie erzählen bleibt hinter verdeckten Scheiben unsichtbar und vielleicht auch gar nicht sehenswert. Für mich eine herbe Enttäuschung!!!

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  • Rezension zu "Was kommt" von Thomas Stangl

    Was kommt
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    09. February 2009 um 18:25

    Mit großen Erwartungen bin ich an das dritte Buch von Thomas Stangl herangegangen. Thomas Stangl ist in Wien 1966 geboren und hat bereits die Romane "Der einzige Ort" und "Ihre Musik" geschrieben. Des Weiteren hat er den Aspekte-Preis 2004, den Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft 2007 und den Telekom-Austria-Preis beim Bachmann-Preis 2007 für einen Auszug aus "Was kommt" entgegen genommen. Das Cover des Buches hat mich vorerst verleitet das Buch zur Hand zu nehmen und dann vor allem der Klappentext, der verspricht, dass Stangls Sätze ein Rausch der Wahrnehmung sind und die Grenzen zwischen Innen und Außen auflösen und einen befreiende Wirkung haben. Ein einmaliges, barock-romantisches Meisterwerk. Leider wurde ich in allen oben genannten Punkten enttäuscht. Zuerst ist der Aufbau des Buches schon sehr unübersichtlich. Satz an Satz ohne Lücke oder Gliederung. Es gibt ganz 4 Kapitel auf 183 Seiten. Für das Auge sehr anspruchsvoll und auf den ersten Blick ein Bandwurm ohne Punkt und Komma. Nach den ersten Seiten wurde bewusst, dass es sich die ganze Zeit immer wieder abwechselnd um Emilia und Andreas dreht. Thomas Stangl schreibt mehr über die Umgebung der Personen als über die Personen selbst und nach der hälfte des Buches war ich genauso schlau wie am Anfang. Da ich das Buch, nachdem ich mich durch die Hälfte gequält habe beiseite gelegt habe weiß ich nicht was aus den beiden wird oder gewurden ist und will es mittlerweile auch nicht mehr wissen. Um ein Beispiel zu geben wieso die Sprache und Wortwahl so einmalig ist: "...Ihr langer Rock liebkost ihre Beine, sie schämt sich nicht dafür, dass ihr Rock länger ist als die Röcke der anderen Mädchen, bei jedem Schritt liebkost der Stoff ihre Hüften und ihre Schenkel, bei jedem Schritt liebkosen ihre Hüften und ihre Schenkel den Stoff..." (Seite 69) "Geschichte heißt, das kommt erst" schreibt Thomas Stangl und das bedeutet für seinen Roman: verborgene Motive, kaum merkläche Anklänge, Wiederholungen, Blicke, Menschen die quer durch das Buch und die Zeiten ziehen, das Weidergänger-Motiv. Diese Elemente der Gespenstergeschichte spielen wohl auch in seinem Roman "Ihre Musik" eine Rolle. Für mich steht fest, das diese genannten Eigenschaften in einem Buch von Thomas Stangl mich nicht begeistern können und das auch seine vorherigen Romane nichts für mich sind. Ab und zu konnt ich zwar schmunzeln doch diese mitunter eintönige Scheibweise hat mich oftmals sehr gelangweilt so das dieses Buch für mich nicht weiter lesenswert ist und mir die Zeit für "andere" Bücher raubt. Ich habe das Buch sogar noch einer Freundin geliehen um zu wissen ob sie es evtl. mag aber sie ist auch nur bis Seite 20 gekommen und hat dann aufgegeben. Bisher das schlechteste Buch was ich 2009 gelesen habe ;-(

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