Thomas Steinfeld Der Sprachverführer

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Inhaltsangabe zu „Der Sprachverführer“ von Thomas Steinfeld

Eine Verführung für den Kopf und für die Sinne: Thomas Steinfeld, leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, zeigt den Reichtum und die Schönheit der deutschen Sprache. Wie baut man einen gelungenen Satz? Welche Rolle spielen Klang und Rhythmus? Der beste Zugang zur Sprache führt über die Schriftsteller, die in den großen Texten der deutschen Literatur ihre Ausdrucksmöglichkeiten seit 200 Jahren erprobt und weiterentwickelt haben. Steinfeld öffnet Ohren und Augen für die Lebendigkeit der deutschen Sprache. Wer dieses Buch gelesen hat, wird danach ein bisschen besser schreiben. Und wer behauptet, die deutsche Sprache verflache, offenbart nur, dass er nichts liest.

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  • Rezension zu "Der Sprachverführer" von Thomas Steinfeld

    Der Sprachverführer
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    04. June 2011 um 20:38

    Dieses wunderbare Buch des Literaturkritikers der Süddeutschen Zeitung, Thomas Steinfeld, löst tatsächlich das ein, was es zu sein vorgibt: es verführt seinen Leser. Es ist ein Buch über die Schönheit der deutschen Sprache und ein Buch über das Schreiben. Seine Schwierigkeiten und die Befriedigung, die es dem verschafft, der sie so benutzt und anwendet, dass ihr wunderbarer Reichtum geborgen und gezeigt werden kann. Er wählt mit seinen Annäherungen den naheliegenden Zugang zu den Schriftstellern der letzten 200 Jahre. Sie sind es, die ihm das Anschauungsmaterial liefern für eine Stilkunde, die die Ausdruckskraft und die Lebendigkeit unserer Sprache lobpreist, gegen alle Versuche und Tendenzen, sie zu verhunzen und zu verflachen. Für alle Menschen, die gerne lesen, für alle, die gerne schreiben, auch Rezensionen, ist dieses Buch ein wahre Fundgrube von Sprachschätzen. Der Verlag schreibt auf der Umschlagseite: „Wer dieses Buch gelesen hat, wird in Zukunft vielleicht ein bisschen genauer lesen und ein bisschen besser schreiben.“ Und er zitiert den Autor: „Schön ist die Sprache immer dann, wenn man einen Menschen in ihr wahrnimmt.“ Ja, so ist es.

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  • Rezension zu "Der Sprachverführer" von Thomas Steinfeld

    Der Sprachverführer
    Alienor

    Alienor

    27. April 2011 um 17:22

    Was genau „gutes Deutsch“ ist, darüber haben schon ganze Generationen gestritten. Thomas Steinfeld, leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, sieht das ganz unkonventionell: Statt in seiner neuen Stilkunde über verballhornende Jugendliche herzufallen, hat er ganz andere Sprachsünder auf dem Radar. Selbst vor Günther Grass wird da nicht Halt gemacht… In 33 Kapiteln und anhand zahlloser schriftstellerischer Beispiele aus 200 Jahren Literatur breitet der Autor den ganzen Reichtum der deutschen Sprache aus. Was macht unsere Sprache so besonders? Woher kommt ihre Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten? Welche Möglichkeiten eröffnet der flexible Satzbau und ist Deutsch wirklich so kompliziert und unlogisch, wie immer behauptet wird? Diese und weitere Fragen werden eingebettet in einen Abriss über die Geschichte der deutschen Dichtung, die Entwicklung des Wortschatzes und die Verbreitung des Deutschen in der Welt. Steinfeld geht auf alle wichtigen historischen Schlüsselmomente der deutschen Sprache ein, von der Lutherschen Bibelübersetzung über die Sturm und Drang-Zeit bis hin zu zentralstaatlicher Formalisierung und Bürokratisierung. Von Lessing und Goethe über Kafka und Berthold Brecht bis hin zu Brigitte Kronauer liefert er uns zahlreiche glänzende Perlen sprachlicher Ausdruckskunst. Dabei analysiert Steinfeld genau und führt dem Leser vor Augen, warum die gewählten Passagen so wirken, wie sie wirken. Er macht deutlich, wie viel Liebe und Perfektionismus tatsächlich hinter einem einzigen Satz stecken können. Als Kontrastprogramm wirkt da das nur scheinbar elaborierte Deutsch eines Josef Ackermanns oder einer Angela Merkel, das er als hohle Phrasendrescherei entlarvt. Erfrischenderweise jagt der Autor keinesfalls den alten Klischees hinterher, die Sprache befände sich im Verfall, sie müsse wieder konservativer werden, der arme Genitiv gehöre mit aller Gewalt gerettet und die Anglizismen ausgemerzt. Stattdessen macht Steinfeld es zum seinem Credo, dass sich jede Sprache notwendigerweise im Wandel befindet und es niemals ein „perfektes“ Deutsch geben wird, geschweige denn, dass es jemals eines gegeben hätte. So entsteht endlich einmal ein optimistisches Porträt des Deutschen, in dem auf die immer noch vorhandene Vielfalt und die Möglichkeiten zur Raffinesse eingegangen wird. Anzumerken wäre noch, dass der „Sprachverführer“ keine leichte Lektüre ist: Der Autor setzt einige Fachtermini voraus und springt in seinen Schilderungen querbeet durch verschiedene Epochen. Der Aufwand, ihm dabei zu folgen, lohnt sich jedoch ganz sicher…

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  • Rezension zu "Der Sprachverführer" von Thomas Steinfeld

    Der Sprachverführer
    Badger_West

    Badger_West

    11. February 2011 um 22:25

    Es ist, als ob ich endlich verstünde warum ich Manches so schreibe und nicht anders. Ich entdecke in diesem Buch klare Wahrheiten der Sprache, Einsichten in die Fähigkeit sich auszudrücken, dass ich manchmal nicht glauben kann, wie schön unsere Sprache ist. Endlich verstehe ich auch intellektuell, warum ich sie liebe und was es ausmacht sie lieben zu können. Aber auch anscheinend profane Dinge: Wie baut man einen Satz, wie balanciert man ihn aus. Innerer Klang, Aussprache und Hintergrund geschriebener Sprache in der Synthese von gesprochenem und Geschriebenem. wird mir beschreibbar. Danke, Thomas Steinfeld, ich habe das Buch genossen, ich bin mal wieder an einem neuen Ufer angekommen. Es wird mich immer wieder begleiten, wenn ich nach dem schreiben an die Textarbeit gehe.

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