Thomas Thiemeyer Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos

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Inhaltsangabe zu „Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos“ von Thomas Thiemeyer

Das größte Abenteuer der Weltensucher ist eine Reise durch die Zeit. Doch den Lauf der Geschichte darf niemand verändern. Denn jeder Eingriff in unsere Vergangenheit findet sein Echo in der Gegenwart. So lautet das Gesetz des Chronos. Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen? So lautet im Juni 1895, einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria, die Schlagzeile der Berliner Morgenpost. Aber Humboldt lehnt ab. Seine Forschungen zu den Gesetzen der Zeit seien rein wissenschaftlich. Unter keinen Umständen dürfe der Lauf der Geschichte verändert werden. Doch dann treten Ereignisse ein, die Humboldt umdenken lassen, und die Weltensucher müssen ihre bisher wohl gefährlichste Reise antreten. "Das Gesetz des Chronos" ist der letzte Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe. Die vier Vorgängertitel lauten "Die Stadt der Regenfresser", "Der Palast des Poseidon", "Der gläserne Fluch" und "Der Atem des Teufels". Mehr Infos rund ums Buch unter: www.weltensucher-chroniken.de

Ein spannender und würdiger Abschluß dieser tollen Reihe. Ich werde Oskar und seine Freunde vermissen.

— Uwes-Leselounge
Uwes-Leselounge

Meiner Meinung nach der schwächste Teil der Reihe...

— Sylvia
Sylvia

Spannend bis zur letzten Seite.

— Stella-Anien_Holz
Stella-Anien_Holz

Ein grandioser Abschluss einer tollen Reihe!

— LesesternchenMilly
LesesternchenMilly

[4/5] Spannend wie gewohnt, wenngleich ich immer noch Probleme mit den Charakteren habe - manchmal sind sie mir regelrecht unsympathisch…

— Marysol14
Marysol14

Auch wenn man die Möglichkeit hat durch die Zeit zu reisen, betrügen kann man sie nicht

— cvcoconut
cvcoconut

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  • Rezension zu "Das Gesetz des Chronos"

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    ElkeK

    ElkeK

    03. September 2016 um 14:03

    Inhaltsangabe: Juni 1895: Das Kaiser-Paar wird nach dem Besuch eines Museums ermordet, scheinbar ein Attentat der Sozialisten. Carl Friedrich von Humboldt und seine Familie sind erschüttert. Doch noch mehr sind sie davon erschrocken, dass ein Journalist über ein langgehütetes Geheimnis berichtet: Der Erfindung der Zeitmaschine! von Humboldt hat tatsächlich eine Zeitmaschine erfunden und bereits mit dem kleinen Prototypen getestet. Nun, da die Familie bereits von der Erfindung erfahren hat, zeigt er sie nun auch und gleich das große Pendant dazu. Gleichwohl gibt er jedoch zu bedenken, dass es durchaus gefährlich sei, in die Vergangenheit zu reisen. Denn jede noch so geringfügige Änderung würde bis in die Gegenwart oder gar Zukunft spürbar sein. Doch von Humboldt muss in die Vergangenheit reisen, denn dunkle Mächte sind am Werk und trachten nach seinem Leben. Hängen etwa das Attentat und die Erfindung der Zeitmaschine zusammen? Und was hat es mit dem Gesetz des Chronos auf sich? Mein Fazit: Nachdem ich nun die vorherigen Bände gelesen habe, wollte ich nun auch endlich den letzten Band dieser Reihe lesen. Einige Rezensionen, die ich zwischendurch darüber las, deuteten darauf hin, dass es wohl der beste Band sei. Und ich kann diesem uneingeschränkt zustimmen. Was ist passiert? Der Cliffhanger vom letzten Band deutete es ja schon an: Die Ermordung des Kaiser-Paares. Und erst kann von Humdoldt dieses Ereignis gar nicht mit seiner Erfindung der Zeitmaschine zusammen bringen. Doch die dunklen Mächte, die hinter diesem feigen Attentat stecken, sehen in der Erfindung eine große Bedrohung und Potenzial zugleich. Und während die Mächte ihre Kräfte bündeln, überschlagen sich die Ereignisse. Einmal fällt Oskar versehentlich aus der Zeitmaschine heraus, während sie weit in die Vergangenheit reisen und er begegnet einer Gruppe Menschen, die vergeblich versuchen ein Mammut zu jagen. Eliza, von Humboldts Lebensgefährtin kann ihre Gabe nicht mehr nutzen und spricht in Rätseln über ein bestimmtes Datum. Und tatsächlich geschieht an diesem Tag etwas Schreckliches! Es geht in Berlin hoch her. Dieses Mal bleibt die Familie in der Stadt, denn um dem Gesetz des Chronos‘ auf die Spur zu kommen, müssen sie einige schwierige Entscheidungen treffen. Dabei wird immer wieder deutlich gemacht, wie gefährlich es ist, in die Vergangenheit zu reisen. Denn nur kleinste Veränderungen der Geschehnisse können sich bis weit in die Zukunft auswirken, ja gar das Schicksal der Menschheit bestimmen. Das wird ihnen deutlich, als sie in die Zukunft reisen, über 100 Jahre nur weiter. Es war für mich sehr spannend. So spannend, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen habe. Und ich kann es nur bestätigen, es ist das beste Abenteuer, was Carl Friedrich von Humboldt und seiner Familie widerfahren ist. Der moralische Zeigefinger ist auch nicht zu übersehen, gleichwohl anzumerken ist, dass es natürlich noch keine Zeitmaschine gibt und es auch nicht ernsthaft versucht wird, eine solche zu erfinden. von Humboldt wird hier auf sehr traurige Art persönlich und das nimmt Oskar und Charlotte sehr mit. So haben sie ihn noch nie gesehen. Wenn der große Wissenschaftler in den anderen Bändern immer einen kühlen Kopf behielt, so zeigt er hier deutlich, dass auch er mal ratlos und verwundbar ist! Die Figuren sind wie immer herzerfrischend und glaubhaft. Ich bin jedenfalls sehr traurig, dass es keine neuen Abenteuer mehr mit der Familie von Humboldt gibt. Das Ende ist traurig, aber auch gleichzeitig würdig und der Stimmung angepasst. Die Bücher haben in meinem Regal einen besonderen Platz und sie warten darauf, von meinem Kind dann später (hoffentlich) mit großer Begeisterung gelesen zu werden. Dieser Band bekommt überzeugte fünf Sterne!

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  • eine emotionale Achterbahnfahrt

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    24. August 2016 um 23:01

    Ein Attentat auf den beliebten Kaiser und seine Frau überschattet Berlin. Der Tod des Monarchen stürzt die Stadt in eine Krise. Zur gleichen Zeit sorgt ein Zeitungsartikel für Aufregung, der besagt, dass Humboldt es geschafft habe, eine Zeitmaschine zu bauen. Kann sie dazu benutzt werden, das Kaiserpaar zu retten? Humboldt weigert sich, da ein Eingriff in die Vergangenheit zu einer Katastrophe führen könnte. Doch dann wirft Humboldt unfreiwillig einen Blick in die Zukunft und überdenkt plötzlich alles, was er je über die Zeit gelernt hat.Der letzte Teil der Chroniken der Weltensucher hat mich sehr traurig gestimmt. Zum ersten, weil es eben der letzte Teil der Reihe ist und meine Abenteuer mit Carl Friedrich von Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und Wilma nun zu Ende sind. Zum zweiten, weil das Buch ab dem letzten Drittel auch sehr traurig und melancholisch ist. Gerade so, als falle es dem Autoren auch sehr schwer, seine Protagonisten endgültig gehen zu lassen.Mich persönlich hat es sehr gefreut, dass Eliza einen größeren Part in dieser Geschichte gespielt hat. Auch wenn ich mir hier anderes für sie vorgestellt habe. Erst konnte ich mich mit den Gedanken des Autors nicht so anfreunden, doch nach Beendigung des Buches konnte ich einen Blick auf das Gesamtbild werfen und war dann mehr als zufrieden mit der Story. Doch lässt der Autor sich trotz allem viele Hintertürchen offen, um die Reihe vielleicht irgendwann weiterzuführen zu können. Und so besteht ein kleines bisschen Hoffnung.Im Mittelpunkt steht natürlich das Thema Zeit. Wieder lernt man nebenbei so einiges. Diesmal über Physik. Eigentlich ja ein trockenes Thema, das aber wieder spannend verpackt wurde. Aber auch andere Themen wie z. B. die Freimaurerloge werden angeschnitten und interessant in die Story eingebunden. So verbindet der Autor wieder geschickt die Fiktion mit historischen Begebenheiten.Dass sich diesmal alles im heimischen Berlin abspielt, hat mich nicht gestört. Zwischendrin gibt es ja einige "Ausflüge" in andere "Gebiete".Oskar und Charlotte spielten diesmal jedoch eher eine Nebenrolle, auch wenn alles mehr oder weniger aus deren Sicht geschildert wird. Dabei kam es mir allerdings so vor, als würden die beiden eher als Erzähler oder Chronisten fungieren, eben als Außenstehende. Nur bei wenigen Szenen haben sie aktiv ins Geschehen eingegriffen. Der Hauptaugenmerk lag diesmal auf Carl Friedrich von Humboldt.Er war es auch, der mir in den ersten vier Romanen nicht so ans Herz gewachsen war. Dies lag an seiner eher distanzierten und geheimnistuerischen Art. Doch hier - im letzten Teil - hat auch er es geschafft, mich von sich zu überzeugen. Eben weil er nur ein Mensch ist und Gefühle hat - und diese auch endlich mal zeigen kann.Gerade sein Umgang mit Oskar hat sich gewandelt. So war er in den ersten Teilen noch distanziert seinem Sohn gegenüber. Im letzten Teil allerdings bindet er ihn merklich mehr in alles ein und sucht auch seinen Rat. Ich finde, dass sich das letzte Buch der Reihe deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet, weil das Abenteuerfeeling irgendwie fehlt. Und doch ist es ein guter Abschluss der Serie, weil es einen Krimitouch hat, eben die Aufklärung des Mordes an dem Kaiserpaar.So muss auch ich mich von dem ungewöhnlichen Team verabschieden, dass sich immer mehr zusammenraufen musste. Dadurch entstanden jedoch stark Freundschaften und Bindungen. Diesen Weg zu verfolgen fand ich persönlich sehr interessant.Fazit:Anders, spannend und emotional.

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  • Spannend wie eh und je!

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Marysol14

    Marysol14

    24. August 2015 um 19:12

    Spannend wie gewohnt, wenngleich ich immer noch Probleme mit den Charakteren habe - manchmal sind sie mir regelrecht unsympathisch…   Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.com/2015/08/das-gesetz-des-chronos.html Mein erster Gedanke beim Zuklappen des Buches war "schade". Und zwar schade, dass es nun endgültig vorbei ist mit den abenteuerlichen Reisen unserer Freunde Oskar, Charlotte, Carl, Wilma und Eliza! Aber wo ich gerade schon über die Charaktere spreche... mit denen habe ich seit dem ersten Band immer mal wieder so meine Probleme, da Carl öfters mal den "Grisgram" raushängen lässt und alle unfair behandelt, Oskar und Charlotte irgendwie blass bleiben und Eliza total merkwürdig ist. Natürlich sind sie alle auf ihre Art liebenswürdig, nur eben nicht immer. Außer Wilma, die ist toll!!! *-* Ansonsten hatte ich auch an diesem Abenteuer nichts auszusetzen, da es fesselnd, aufregend und interessant war - wer würde denn nicht gerne die Zeit verändern und seinem früherem Ich einen Brief schreiben können?! Das Ende hat mich traurig gestimmt, auch wenn es ja irgendwie doch ein Happy- End war. Und ja, es ist schade, dass die Abenteuer nun nicht weitergehen, aber andererseits soll man aufhören, wenn´s am schönsten ist, und wenn die Reihe nur künstlich gestreckt werden würde, wäre es ja auch doof ^^

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  • Fulminatives Finale

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    daniel_bauerfeld

    daniel_bauerfeld

    25. October 2013 um 12:13

    Das Gesetz des Chronos ist der fünfte und gleichzeitig letzte Band der Reihe Chroniken der Weltensucher von Thomes Thiemeyer, die vor vier Jahren mit dem Buch Die Stadt der Regenfresser ihren Anfang nahm. Der neue Band nimmt nahtlos die Geschehnisse auf, die am Ende des Vorgängers angedeutet wurden. Der Atem des Teufels endete mit der Nachricht von der Ermordung Wilhelms II., dem deutschen Kaiser und König von Preußen, und seiner Gattin Auguste Viktoria. Der Attentäter kann unerkannt entkommen. Verheerend sind die Folgen: Deutschland scheint nicht weit von einem Bürgerkrieg entfernt – die Sozialistengesetze werden verschärft, ein Militärrat übernimmt die Regierungsgeschäfte, es kommt zu Streiks, Protesten und Aufruhr. Das Reich steht einen Schritt vor dem Abgrund. Wie es der Zufall so will bastelt Carl Friedrich von Humboldt gerade an seiner neuesten Erfindung: eine Zeitmaschine. Dementsprechend lautet auch – ein Tag nach den tödlichen Schüssen - die Schlagzeile in der Berliner Morgenpost: „Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen?“ Zugegeben: Der Gedanke liegt wirklich nahe. Aber Humboldt ist sich durchaus darüber im Klaren, dass in den Lauf der Geschichte keineswegs eingegriffen werden darf. Das Gesetz des Chronos lautet: Jeder Eingriff in die Vergangenheit findet ein Echo in der Gegenwart. So lehnt Humboldt die Offerten aus den höchsten Regierungskreisen ab. Doch letztendlich wird der Forscher zum Umdenken gezwungen. Ein weiteres Mal stehen Humboldt, Charlotte und Oskar vor dem Antritt einer neuen Reise und zudem vor ihrem wohl größten und gefährlichsten Abenteuer. Nach dem Abenteuer unter der Meeresoberfläche und der Reise zum Mittelpunkt der Erde, beide von Jules Verne inspiriert, nimmt sich Thiemeyer nun einem weiteren Klassiker der Abenteuerliteratur an: Die Zeitmaschine von H. G. Wells. Und ein weiteres Mal gilt: Vor dem großen Vorbild muss sich der Autor nicht verstecken. Thiemeyer erschafft sich seine eigenen Klassiker! Mit dem Erscheinen des fünften Bandes steht nun ein großer Abschied bevor. Soviel darf vorab verraten werden: Die Leser erwartet ein ergreifendes Ende, welches der Gesamtreihe durchaus gerecht wird. Die illustre und muntere Heldengruppe um Humboldt wird durchaus vermisst werden. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung auf eine zweite Staffel? (c) Daniel Bauerfeld Diese Rezension erschien erstmals in der Nautilus Abenteuer & Phantastik Nr. 115 (Oktober 2013) www.fantasymagazin.de

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  • Thomas Thiemeyer - Das Gesetz des Chronos

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2013 um 13:11

    Kurzbeschreibung:  Das größte Abenteuer der Weltensucher ist eine Reise durch die Zeit. Doch den Lauf der Geschichte darf niemand verändern. Denn jeder Eingriff in unsere Vergangenheit findet sein Echo in der Gegenwart. So lautet das Gesetz des Chronos. Carl Friedrich von Humboldt baut an einer Zeitmaschine. Kann er das Attentat auf unseren geliebten Kaiser ungeschehen machen? So lautet im Juni 1895, einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria, die Schlagzeile der Berliner Morgenpost. Aber Humboldt lehnt ab. Seine Forschungen zu den Gesetzen der Zeit seien rein wissenschaftlich. Unter keinen Umständen dürfe der Lauf der Geschichte verändert werden. Doch dann treten Ereignisse ein, die Humboldt umdenken lassen, und die Weltensucher müssen ihre bisher wohl gefährlichste Reise antreten. *Quelle*  Zum Autor:  Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. 2004 erschien sein DebütromanMedusa, ein spannender Wissenschaftsthriller für Erwachsene. Sein erstes Jugendbuch Die Stadt der Regenfresser verfasste er 2009 für den Loewe Verlag. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Meinung:  Das Gesetz des Chronos ist der 5. Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr! Wer wie ich den Vorgängerband Der Atem des Teufels gelesen hat, wird wahrscheinlich genauso gespannt auf den letzten Teil dieser Reihe gewartet haben, da es einen doch recht fiesen Cliffhanger am Ende gab und dieser sehr viel für den Abschluss der Serie versprach. Wir befinden uns mit Carl Friedrich von Humboldt und seinen treuen Weggefährten nun im Juni des Jahres 1895. Ein Attentat auf das deutsche Kaiserpaar, bei dem beide ums Leben kommen, erschüttert Berlin und die Nation. Nachdem publik wird, dass Humboldt an einer Zeitmaschine forscht, wird er gebeten, diese sobald als möglich funktionstüchtig zu machen, um das Attentat zu verhindern. Doch er lehnt dies ab, da er zuviele Bedenken hat, das Zeit-Raum-Kontinuum nachhaltig zu verändern. Als Humboldt und seine Freunde aber einen herben Verlust in den eigenen Reihen zu verzeichnen haben, besinnt er sich anders. Und somit macht er sich zusammen mit Charlotte, Oskar und der Kiwi-Dame Wilma auf die schicksalsreichste Reise seines Lebens... Mit Das Gesetz des Chronos endet nun die abenteuerliche Reihe um Humboldt & Co. Und dieses Ende hat es wirklich in sich! Die Geschichte knüpft nahtlos an die Erlebnisse aus dem Vorgängerband an und man wird als Leser sofort ohne große Vorrede in die Ereignisse, insbesondere das Attentat auf das deutsche Kaiserpaar, hineingezogen. Entgegen der anderen Teile der Reihe spielt dieses Buch diesmal ausschließlich in Berlin, es werden keine Reisen in fremde Kontinente unternommen. Man trifft aber auch wieder alte Bekannte, wie z.B. die Unterweltsgröße Heinz Behringer, für den Oskar im ersten Band noch tätig war. Die Geschichte selbst ist von Anfang an spannend und kann durch und durch überzeugen. Man begibt sich zusammen mit den liebgewonnenen Charakteren auf eine atemlose Reise durch Raum und Zeit, mal in die Vergangenheit und mal in die Zukunft. Besonders diese konnte Thomas Thiemeyer für mich sehr anschaulich und erschreckend schildern, sodass eine gewisse Gänsehaut entstand. Einen Schicksalsschlag müssen die Freunde auch hinnehmen, der mich anfangs traurig stimmte. Doch auch dieser wird zum Ende hin so passend und emotional gelöst, dass er gleichzeitig auch wieder hoffnungsvoll wirkte und eine Art Neubeginn für Humboldt signalisierte. Mit der anhängenden und bereits bekannten Encyclopedia Humboldica werden dem Leser erneut Erläuterungen zum im Buch vorkommenden Schlagwörtern präsentiert. Ich kann die Chroniken der Weltensucher-Reihe nur jedem interessierten Leser von spannenden Abenteuergeschichten empfehlen. Thomas Thiemeyer hat mit dieser Serie ein wirkliches Meisterwerk geschaffen und ich bedaure, dass es wohl kein erneutes Wiedersehen mehr geben wird. Fazit:  Das Gesetz des Chronos ist ein würdiger Abschlussband derChroniken der Weltensucher-Reihe, der Fans dieser Serie absolut zufrieden zurücklässt. Eindeutige Leseempfehlung!

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  • Würdiger Abschluss ein tollen Serie!

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Jare

    Jare

    31. August 2013 um 17:12

    Das Attentat auf Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Viktoria bringt die Verhältnisse in Berlin im Juni 1895 komplett durcheinander. Kurz darauf wird der Forscher Carl Friedrich von Humboldt gebeten, mit seiner Zeitmaschine in die Vergangenheit zu reisen, um das Attentat zu verhindern. Mit dem Hinweis auf die Konsequenzen den Lauf der Geschichte zu manipulieren, lehnt Humboldt ab. Jedoch muss er erkennen, dass Umstände eintreten, die es unumgänglich machen, das er zusammen mit seiner Nichte Charlotte und seinem Sohn Oskar diese Reise antritt. Dabei erleben sie ein Abenteuer, das ihre bisherigen Erlebnisse in den Schatten stellt. Mit „Das Gesetz des Chronos“ beendet Thomas Thiemeyer seine Serie um die Chroniken der Weltensucher. Entgegen der bisherigen vier Bände erleben die Helden seiner Geschichte diesmal kein Abenteuer in einem fremdem Kontinent, sondern bleiben in Berlin. Dort reisen sie in die Vergangenheit und in die Zukunft, und erleben dabei haarsträubende und spannende Abenteuer.  Lässt man die ersten vier Bände Revue passieren, stellten sich beim letzten Band („Der Atem des Teufels“) erste Abnutzungserscheinungen ein, auch wenn sich der Roman immer noch sehr gut gelesen hat. Gespannt war ich, ob es Thomas Thiemeyer schafft, nochmals an die ersten drei Bände der Serie heranzureichen. Nach der Lektüre kann ich sagen: Ziel erreicht. Und mehr noch: In meinen Augen ist dieser Band der wirklich krönende Abschluss einer tollen Serie.  Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem Ende des vierten Bandes ein. Und schon der direkte Einstieg mit dem Attentat auf den Kaiser ist so spannend, das Thiemeyer den Leser sofort in seinen Bann zieht. Aus dieser Umklammerung lässt er ihn auch nicht mehr heraus. Sehr schnell muss Humboldt erkennen, das er mit seiner Zeitmaschine eine Erfindung gemacht hat, die der Menschheit nicht nur Gutes bringt. Gekonnt gelingt es ihm, das Spannungslevel über die vollständige Länge zu halten. Da im Vorfeld der Geschichte angekündigt wurde, das die Serie damit (vorerst?) endet, war ich gespannt, ob und wie die Geschichte der vier Hauptfiguren Humboldt, Charlotte, Oscar und Eliza endet. Und auch hier kann Thomas Thiemeyer punkten, da ein tränenreichens, glaubwürdiges, hoffnungsvolles und in meinen Augen schlicht absolut würdiges Ende seiner Chroniken der Weltensucher gefunden hat. Fazit: Das Thomas Thiemeyer ein Gespür für tolle Geschichten besitzt, hat er mit zahlreichen erwachsenen Thrillern schon unter Beweis gestellt. Mit seiner Serie um die Chroniken der Weltensucher, hat er die Tradition des Abenteuerromans im Stile von Jules Verne wieder aufleben lassen. Mit „Das Gesetz des Chronos“ ist ihm ein finaler Paukenschlag gelungen. Ein Roman, der die Serie mehr als würdig beendet. Ich werde mich erst an den Gedanken gewöhnen müssen, das mich im nächsten Sommer kein weiteres Abenteuer von Carl Friedrich von Humboldt erwartet. 

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  • Rezension zu Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    dorli

    dorli

    01. August 2013 um 13:52

    Berlin 1895. Auf Wilhelm II. und seine Frau Viktoria wird ein Attentat verübt. Das Kaiserpaar stirbt noch am Tatort, der Täter kann spurlos verschwinden. Als bekannt wird, dass Carl Friedrich von Humboldt eine Zeitmaschine gebaut hat, wird die Idee laut, den Mord an dem Kaiser und seiner Frau ungeschehen zu machen. Doch Humboldt weigert sich, denn in den Verlauf der Geschichte einzugreifen, birgt ungeahnte Risiken. Dann ändern dramatische Geschehnisse seine Ansichten und die Weltensucher begeben sich auf eine gefährliche Reise… Thomas Thiemeyer versteht es mit seinem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man ist sofort mittendrin im Geschehen und fiebert mit Humboldt & Co. mit. Dem Autor gelingt es hervorragend, ein Bild von der damaligen politischen Lage zu vermitteln. Genauso werden die Grundlagen von Zeitreisen und die technischen Details bezüglich des von Humboldt konstruierten Zeitschiffs einleuchtend und interessant präsentiert. Das bedrohliche Szenario, das nach dem Kaisermord in der Stadt herrscht, ist genauso durchdacht, wie die Schauplätze, die die Weltensucher während ihrer Reisen durch die Zeit besuchen. Alles ist stimmig und passt zusammen. Die Erkenntnisse, die Humboldt aus den ganzen Vorkommnissen gewinnt und die ihn letztendlich zum Umdenken bewegen, sind dadurch plausibel und nachvollziehbar. Thiemeyer hat alle Ereignisse mit ganz viel Abenteuer und Spannung gespickt und eine abwechslungsreiche Geschichte vielen Überraschungen, interessanten Wendungen und einer tollen Atmosphäre geschaffen. Ein großes Lob verdient auch die Aufmachung des Buches. Nicht nur das wunderschön gestaltete Cover ist fabelhaft gelungen, auch der auf dem Vorsatz gedruckte ältere Stadtplan von Berlin ist ein echter Hingucker. Auch als nicht jugendlicher Leser hat mir das Lesen dieses Buches großen Spaß gemacht. Es ist interessant, kurzweilig und bietet rundum spannende Unterhaltung.

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  • Intelligentes und sehr emotionales Abenteuer - mein erstes Buch der Reihe hat mich überzeugt.

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    sddsina

    sddsina

    26. July 2013 um 08:55

    Gut, eigentlich würde ich nicht mit dem 5. Band einer Reihe anfangen, ohne vorher die ersten 4 zu kennen. Da ich den 5. aber geschenkt bekommen habe und unsicher war ob mir die Reihe gefallen könnte, habe ich da mal ganz mutig eine Ausnahme gemacht und einfach mit dem Lesen angefangen. Anfangs hatte ich noch etwas Probleme in das Buch reinzukommen und die Charaktere zuzuordnen. Bald hatte ich dann aber doch den Überblick und konnte das Buch sehr genießen. Zum Inhalt: Carl Friedrich von Humboldt baut heimlich an einer Zeitmaschine. Als im Juni 1895 Kaiser Wilhelm II. und seine Frau Viktoria erschossen werden, wird seine Erfindung öffentlich. Er soll die Ermorderung rückgängig machen, doch er lehnt ab, da der Lauf der Geschichte nicht verändert werden darf. Doch plötzlich geschehen einige Dinge, die den Wissenschaftler zum Umdenken zwingen und die Weltensucher scheinen ihrem wohl gefährlichsten Abenteuer gegenüber zu stehen. Beim Lesen des Buches fiel mir vor allem der sehr angenehme Schreibstil auf. Das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren und dafür ist die Sprache und die ganzen Gedanken hinter der Geschichte schon recht komplex und ausgereift. Von einem Kinderbuch kann man hier kaum noch sprechen, denn selbst als Erwachsene musste ich oft kurz innehalten und über die Geschehnisse nachdenken. Hier geht es ja wie bereits erwähnt um Zeitreisen und es ist gar nicht so einfach spontan zwischen Vergangenheit, Jetzt und Zukunft zu springen, vor allem da es durch die Veränderungen in der Vergangenheit dann auch noch mehrere Mögliche Arten vom Jetzt und der Zukunft gibt. Klingt schwierig, war es für mich auch, aber der Autor hat es trotzdem geschafft die Geschichte recht logisch enden zu lassen und die wirren Gedanken im Kopf nicht ganz so auszuprägen. Ebenfalls toll fand ich die Charaktere, die sehr unterschiedlich aber alle irgendwo sympathisch waren. Obwohl ich über keinen von ihnen vorher etwas wusste, konnte ich recht schnell mit ihnen mitfühlen. Zum Schluss kommt es sogar zu einigen Vorfällen, die mich emotional schon sehr berührt haben. Ich kann mir vorstellen, dass jeder der diese Reihe schon von Band 1 auf kennt an dieser Stelle einige Tränen verdrücken muss. Selbst ich musste schlucken, da der Autor es wirklich geschafft hat, das Buch ziemlich emotional enden zu lassen. Ich ziehe einen Stern nur ab, dafür dass ich zwischendurch so verwirrt habe. Diese ganzen Zeitsprünge und die doch recht hohe Anzahl an Charakteren hat es mir nicht immer einfach gemacht der Geschichte zu folgen. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob einige der Personen schon früher mal in Büchern aufgetaucht sind und es daher für andere Leser einfacher war durch alles durchzusteigen. Ich bin jedenfalls beeindruckt wie komplex diese Geschichte zu sein scheint und kann nun nicht ausschließen, dass ich mir auch die anderen Teile zulegen werde um mehr über die Weltensucher und ihre Abenteuer zu erfahren. Auch wenn ich die anderen Teile nicht kenne, halte ich diesen für einen gelungenen Abschluss, der sowohl emotional wie auch spannend war und sicher alle Fans der Reihe mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Fazit: Dieses abenteuerlich komplexe Buch hat mir Lust auf die anderen Teile gemacht, die ich nun sicher nach und nach lesen werde. Der Autor schafft es durch seine sehr durchdachte Geschichte den Leser zu fesseln und die Geschichte noch lange in deren Köpfe zu verankern. Ich würde das Buch vielleicht so ab 14 Jahren empfehlen, damit wirklich alles verstanden werden kann. Gleichermaßen ist das Buch aber auch für Erwachsene ein wahrer Genuss und so kann ich es bedenkenlos jedem empfehlen, der sich für intelligente Abenteuer oder wie in diesem Fall Zeitreisen interessiert.

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  • Enttäuschendes Ende einer großartigen Reihe

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Fletcher

    Fletcher

    11. July 2013 um 17:51

    Viele scheinen diesen fünften und letzten Teil der Weltensucher-Chroniken für den bisher besten zu halten - und ich bin wohl die Ausnahme. Diesesmal verschlägt es unser Entdecker-Quintett bestehend aus von Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und Wilma nicht in eine abgelegene Region der Welt auf ein phantastisches Abenteuer, sondern die Handlung findet ausschließlich in Berlin statt - fraglich ist nur zu welcher Zeit... Dort ist für mich auch schon das erste große Manko dieses Buches: Wir erleben eine (einzige) Reise durch die Zeit direkt mit, alle anderen werden nur in Rekapitulationen der jeweiligen Zeitreisenden erwähnt oder wir erfahren nur, daß es eine Zeitreise gab - Exposition ohne Ende. Das kleinere Details nicht in Handlungen sondern Rückblenden oder reiner Exposition geschehen ist okay, aber hier ist das Abenteuer erlebt, bevor wir überhaupt erfahren, daß ein solches anstand. Insgesamt wird sehr wenig im Buch gehandelt. Wir haben viele Vorträge, Unterhaltungen und Diskussionen, aber es mag nie wirklich Spannung aufkommen. Nimmt die Geschichte erst einmal fahrt auf, wird sie auch gleich wieder ausgebremst und endet mit einem auf und ab des Spannungsbogens, das einen zwar mitzieht, aber nicht umzureissen vermag. Der nächste große Kritikpunkt für mich ist die Geschichte selbst: Bisher hat Herr Thiemeyer sehr phantasievolle, neue und aufregende Geschichten erzählt, oder zumindest bekannten Themen (Atlantis) seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Dies ist nun leider beim Thema Zeitreise richtig missglückt - nichts liest sich neu und frisch, weder die Beschreibung der Zeitmaschine selbst, noch die Diskussion zur Konsequenz von Zeitreisen. Auch die Zukunft/Vergangenheit, von der wir aus Erzählungen erfahren, ist nicht neu, sondern wirkt angestaubt. Ich zumindest war enttäuscht. Vom Ende wollen wir mal nicht reden, auf mich jedenfalls wirkte es erzwungen - als wollte der Autor mit Macht einen Grund liefern, warum es keine weitern Abenteuer geben kann. Einzig positives: Die Beziehung zwischen Oskar und Charlotte wurde nicht wie im vierten Band exzessiv forciert. Insgesamt ist "Das Gesetz des Chronos" für mich jedoch der mit Abstand schwächste Band der Reihe - wenig innovativ und ohne rechte Spannung, wurde leider kein großes gefährliches Abenteuer geboten, sondern ein lauwarmer Aufguss altbekannter Zeitreise-Geschichten in der Welt der Weltensucher.

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  • Ein gelungener Abschluss

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Paty_Brand

    Paty_Brand

    05. July 2013 um 12:32

    Das letzte Abenteuer der Weltensucher Oskar, Humboldt, Charlotte und Eliza spielt diesmal nicht in fernen Ländern, sondern direkt bei uns vor der Haustür, in Berlin. Doch Thiemeyer wäre nicht Thiemeyer wenn er nicht auch aus einer unspektakulären Kulisse wie Berlin ein atemberaubendes Abenteuer erschaffen könnte. Die Geschichte beginnt, als Kaiser Wilhelm ermordet wird und in den Zeitungen berichtet wird, dass Humboldt wohl der einzige sei, der dieses Attentat ungeschehen machen könne. Wie das, fragt man sich jetzt bestimmt. Die Antwort auf die Frage ist einfach wie genial. Humboldt hat eine Zeitmaschine entwickelt mit der es ihm möglich ist, durch die Zeit zu reisen. Doch Humboldt der sich strikt an das Gesetzt des Chronos halten möchte und die Zeit keinesfalls zu verändert plant, wird durch bestimmte Ereignisse dazu gezwungen seinen Vorsatz über Bord zu werfen und sich auf eine gefährliche Reise durch die Zeiten zu begeben, fest entschlossen die vermaledeite Zukunft zu verändern. Dicht auf den Fersen sind ihm dabei ein Geheimbund, der sich die Freimaurer nennt. Und es beginnt wieder ein spannendes Abenteuer und ein Wettlauf gegen die Zeit. Das Buch war, wie nicht anders zu erwarten, ein krönender Abschluss der Chroniken der Weltensucher. Thiemeyer schafft es durch seinen einzigartigen Stiel, sich in die Herzen der Menschen zu schreiben. Er hat mit den Weltensuchern eine Abenteuerserie geschaffen, die sich vor Jules Verne Romanen nicht verstecken müssen :) Besonders hervorheben möchte ich auch das wunderschöne Buchcover. Es ist so eine Freude es im Bücherregal stehen zu haben und die ganze Sache bekommt dann noch einen ganz besonderen Touch, wenn man bedenkt, dass Herr Thiemeyer die Cover auch noch selbst gemalt hat. Fünf Sterne von mir!

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  • Zeit lässt sich nicht betrügen

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    cvcoconut

    cvcoconut

    27. June 2013 um 13:38

    Wie auch in den Bänden davor ist man hier wieder mittendrin bei der Gruppe. Das ist so detailliert beschrieben, dass man wirklich das Gefühl hat, dabei zu sein. Diesmal geht es um Zeitreisen und dem Gesetz der Zeit. Als brillanter Wissenschaftler merkt Humboldt bald, dass er zwar einige Ereignisse in dem Zeitstrahl ändern kann, aber die Zeit kann man nicht betrügen. Obwohl die Geschichte wieder sehr mitreißend und unterhaltsam geschrieben wurde, war ich doch eher ein Fan von den Abenteuer – Geschichten. Die Zeitreise ist nicht so mein Geschmack. Schade auch, dass die Bände hiermit zu Ende sind.

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  • Das Gesetzt des Chronos

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    nirak03

    nirak03

    23. June 2013 um 14:06

    Mit „Das Gesetzt des Chronos“ liegt nunmehr der fünfte Band aus der Reihe „Die Chroniken der Weltensucher“ vor, leider auch der letzte. Der Erzählstil von Thomas Thiemeyer ist leicht und flüssig zu lesen und so war ich schnell wieder bei Carl Friedrich von Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und der kleinen Wilma in Berlin angekommen. Diesmal geht die Reise jedoch nicht in ferne Länder sondern die Handlung spielt direkt im Berlin des Jahres 1895. Auf Kaiser Wilhelm II und seine Gattin Viktoria sind tödliche Schüsse abgeben worden und man bittet Humboldt, der an einer Zeitmaschine experimentiert um Hilfe. Dieser lehnt aber ab, mit den Argumenten, an der Zeit dürfe man nicht herumdrehen. Aber dann geschehen Ereignisse die ihn doch umdenken lassen und so begeben sich die Freunde auf eine gefahrvolle Reise durch die Zeit. Mir persönlich hat dieser fünfte Band aus der Reihe bisher am besten gefallen, was sicherlich mit daran liegt, dass Oskar und Charlotte nun langsam erwachsen werden und ihre Charaktere sich festigen. Auch finde ich das Thema Zeitreise einfach sehr spannend und so konnte ich mich gut auf diese Reise einlassen. Es hat Spaß gemacht Oskar und Charlotte sowie Carl Friedrich zu begleiten und ihnen zuzuschauen wie sie ihr Abenteuer bestehen konnten und somit vielleicht doch die Zeit verändern konnten. Auch hier gibt es wieder die unterschiedlichsten Charaktere, die die Handlung einfach spannend machen. Der Kampf Gut gegen Böse zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und sorgt für Aufregung und hält den Spannungsbogen hoch. Mein Fazit: Mit das Gesetzt des Chronos hat die Weltensucherreihe einen würdigen Abschluss bekommen. Ein Zeitabschnitt der Freunde ist beendet, sie sind erwachsenen geworden und somit wird es wohl Zeit Abschied zu nehmen, was ich sehr schade finde. Ich würde wirklich gern noch mehr Abenteuer mit Oskar und Charlotte lesen und vielleicht so noch das eine oder andere Geheimnis der Beiden erfahren. Für Jungleser oder jung gebliebene Leseratten kann ich die Fantasy-Reihe Chroniken der Weltensucher nur empfehlen. Es hat mir großen Spaß gemacht diese Reihe zu lesen. Von Buch zu Buch wurde sie besser und besser.

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  • Grandioser Abschluss der Reihe

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    anschaso

    anschaso

    20. June 2013 um 10:32

    Vorab muss ich erstmal sagen, dass das für mich der beste Band der Reihe war! Und ich habe alle anderen Bände schon mit 5 Sternen bewertet und ins Favoriten-Regal gestellt. Was soll ich denn jetzt mit diesem Buch machen, lieber Herr Thiemeyer?! Einen Altar bauen? Achtung, dies ist der 5. Band einer Reihe. Spoiler-Alarm für Band 1 bis 4! Das Buch knüpft ein paar Minuten vor Ende von Band 4 an. Man erlebt quasi das Ende vom 4. Band zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort in Berlin - die Ermordung des Kaisers. Und genau das ist das große Thema vom Abschlussband dieser tollen Reihe: Raum und Zeit und ... Zeitreisen. Das Cover ist wieder ein Traum! Und ich finde auch die Farbzusammenstellung hier am besten. Die Charaktere überzeugen wie immer. Humboldt ist souverän, charismatisch, selbstbewusst, sympatisch und so real für mich! Oskar ist viel erwachsener als in Band 1. Er übernimmt Verantwortung und trifft die richtigen Entscheidungen. Ich finde es so schade, dass diese tolle Reihe nun zuende ist. Vielleicht wird mein letzter Funke Hoffnung ja doch erhört. Und irgendwann geht es weiter. Aber ich freue mich auch auf neue Projekte diesen tollen Autors. Fazit: Must-Read.

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  • Für mich der Stärkste Band

    Chroniken der Weltensucher - Das Gesetz des Chronos
    Natalie77

    Natalie77

    17. June 2013 um 14:42

    Inhalt: Auf den Kaiser und seine Frau wird ein Attentat verübt. Er ist tod und es gibt Unruhen die immer bedrohlicher werden. Carl Friedrich Humboldt baut eine Zeitmaschine und als das in die Presse kommt wird er gebeten in der Zeit zurück zu Reisen um das Attentat zu verhindern. Wird er über seinen Grundsatz nichts in der Vergangenheit zu verändern treu bleiben... Meine Meinung: Das Gsetz des Chronos ist leider der letzte Band dieser tollen Abenteuerreihe von Thomas Thiemeyer und diesmal bleiben wir in Berlin. Für mich sind die letzten vier Bände der Reihe noch nicht so lange her, aber ich denke auch ohne diese kurze Zeitspanne wäre ich wieder sehr schnell in der Welt von Humboldt, Eiliza, Oskar und Charlotte gewesen. Es ist wie nach Hause kommen. Man fängt an zu lesen und ist direkt mitten drin im Geschehen. Hier beginnt das Buch mit dem Attentat was ein besonderer Nervenkitzel ist und schon gleich eine Grundspannung aufbaut. Diese bleibt auch das ganze Buch über bestehen. Einer der Gründe warum man so hindurchfliegt, ein anderer ist die einfache Schreibweise von Thomas Thiemeyer. Das Zeitparadoxum ist ein kompliziertes Thema, aber der Autor versteht es wirklich sehr verständlich zu erklären so dass man es gleich versteht. Bei einem Jugendbuch auch ganz wichtig. Da die Zeitreise der rote Faden der Geschichte ist wäre es dumm wenn man da schon nicht mehr hinterher käme, aber dem ist ja nicht so und den Leser erwartet Lesespaß pur. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen in der Geschichte. Klasse finde ich das es immer wieder kleine Rückblicke auf die vorherigen Bände gibt nur so klitzekleine Fitzelchen aber die Sorgen dafür das die anderen Bücher auch wieder ins Gedächnis kommen. So wird zum Beispiel ein Teol des Kristalls von Atlantis benutzt. Die Protagonisten sind allesamt bekannt und haben sich auch nicht verändert. Somit kann ich dazu gar nicht viel Neues sagen. Sie sind so herrlich natürlich und normal, und auch wenn sie schon so tolle Abenteuer bestritten haben, vollkommen auf dem Boden geblieben. Eine etwas ungewöhnliche Familie in der Nachbarschaft. Für damalige Zeiten, heute fänd das vermutlich jeder total normal so einen bunt zusammen gewürfelten Haufen zu sehen. Wilma hat auch eine kleine Rolle kommt aber nicht so oft vor wie in den letzten Bänden, aber es gibt einige witzige Stellen die mich zum Schmunzeln brachten. Am Ende gehe ich als zufriedener Leser aus dieser Geschichte und auch aus dieser Reihe. Ganz unter dem Motto: Wenn es am Schönsten ist soll man aufhören, soll das der letzte Band der Weltensucherreihe sein, obwohl.....ich finde da ist noch so ein kleines Hintertürchen und ich hätte auch nichts dagegen wenn es neue Bände geben würde. Mein Fazit: Das Gesetz des Chronos war für mich der stärkste Band der Reihe, wobei ich noch nicht ein mal benennen könnte warum das so ist

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