Thomas Thiemeyer Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch

(78)

Lovelybooks Bewertung

  • 103 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 1 Leser
  • 24 Rezensionen
(50)
(22)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch“ von Thomas Thiemeyer

Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen. "Der gläserne Fluch" ist der dritte Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe. Die beiden Vorgängertitel lauten "Die Stadt der Regenfresser" und "Der Palast des Poseidon". Mehr Infos rund ums Buch unter: www.weltensucher-chroniken.de

Spannungsgeladen und fantasievoll, mit Steampunk und Sciene Fiction Elementen...

— coala_books
coala_books

Zum ersten mal ein richtiger Science Fiction Einfluss. Dennoch sehr gut wie auch die Vorgänger.

— LarryPi
LarryPi

Stöbern in Jugendbücher

Immer diese Herzscheiße

Besonders der authentische Schreibstil hat mir gut gefallen!

NaddlDaddl

AMANI - Verräterin des Throns

Fantasievoll, mitreißend und einfach magisch! Leider weist das Buch aber einige Längen auf, ist also minimal schwächer als Band 1

Lena_AwkwardDangos

Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

wunderbare und humorvolle Liebesgeschichte

lillylena

Und du kommst auch drin vor

Eine schöne Geschichte, bei der mich leider die Hauptperson sehr genervt hat...

Kady

Moon Chosen

Wenn die Startschwierigkeiten überwunden sind, ist es ein gutes Fantasiewerk. Fürs Cover gibt's einen Extrapunkt!

oztrail

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Eine grandiose Fortsetzung. Besser als Teil 1

herzzwischenseiten

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannungsgeladen und fantasievoll

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    coala_books

    coala_books

    22. August 2017 um 08:11

    Im dritten Band verschlägt es unsere wackeren Abenteuer ins ferne Afrika, nachdem sich ein Freund nach einer Afrikareise mehr als merkwürdig verhält. Sie treffen auf einen geheimnisvollen Afrika-Stamm, einen Meteoriten und einer grausigen Legende. Nur zusammen können sie das Unheil abwenden, als auch Personen aus den eigenen Reihen anfangen, sich merkwürdig zu verhalten. Der dritte Band der Chroniken der Weltensucher ist auch wieder spannungsgeladen und fantasievoll, bietet diesmal jedoch neben einem Hauch Steampunk auch eine interessante Sciene Fiction Komponente. Rasant und spannend geschrieben, kann auch dieses Abenteuer wieder fesseln. Besonders die Charaktere wachsen einem über die Bände ziemlich ans Herz und es ist schön zu lesen, dass sie über die Romanreihe auch eine Entwicklung durchmachen. Diese Reihe lässt einen so schnell nicht los.

    Mehr
  • Afrika + Fluch = Spannung pur

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    02. June 2016 um 16:55

    Das nächste Abenteuer wartet bereits auf Oskar, von Humboldt, Charlotte und Eliza. Denn auf der Silvesterfeier eines Freundes von Humboldts kommt es zu einer Katastrophe. Der Gastgeber Bellheim, der kurz vorher auf einer Reise in Afrika war, benimmt sich merkwürdig. Er scheint sein Gedächtnis verloren zu haben und erinnert sich an fast nichts aus seiner Vergangenheit. Und als Oskar im Auftrag von Humboldts nach dem Tagebuch des Hausherrn suchen soll, greift dieser Oskar an, nur um kurz darauf zu Staub zu zerfallen. Von Humboldt ist sich sicher, dass ein legendärer Meteorit dafür verantwortlich ist und so machen sich alle auf nach Afrika zu dem Volk der Dogon, die mit einer besonderen Legende leben müssen: dem gläsernen Fluch. Aber wie immer gibt es auch noch andere, die ebenfalls ein Auge auf den Meteoriten geworfen haben. Jabaz Wilson, ein Meteoritenjäger, ist ebenfalls auf dem Weg dort hin. Doch seine Absichten sind nicht so ehrenvoll wie die der vier Abenteurer.Der dritte Teil lag mir etwas schwer im Magen, da ich kein so großer Afrika-Fan bin. Doch konnte mich der Autor wiederum in seinen Bann ziehen und dies sogar gleich zu Anfang. Irgendwie ist es einfach diese geheimnisvolle Art des Schreibens, die es für mich fast unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.Im Vordergrund steht natürlich wieder Oskar, der sich diesmal so richtig tief in die berühmten Nesseln setzt. Irgendwie zieht der junge Mann alles Ungute magisch an.  Nach einem Kampf mit Bellheim, der mit irgendetwas infiziert zu sein scheint, löst dies auch bei Oskar etwas aus und mit der Zeit verändert er sich sehr zum Negativen. Von Humboldt, Charlotte und Eliza versuchen alles, um ihn da wieder herauszuholen. Diese Entwicklung wirft ein neues Licht auf die Freundschaft der Gruppe. Aber im positiven Sinne. Ich finde es toll, wie die vier zusammenhalten, sich Rückendeckung geben und vor allem versuchen, immer wieder Lösungen für den Schlamassel zu finden, in dem sie stecken. Besonders gefreut hat mich ein Wiedersehen mit Figuren aus dem ersten Teil. Max Pepper, einem Journalisten und Harry Boswell, ebenfalls ein Forscher, die beide allerdings in der Gruppe des Gegenspielers unterwegs sind. Nur werden sie mit falschen Tatsachen abgespeist, ahnen jedoch nichts Böses und werden so zum Spielball. Max fand ich im ersten Teil gar nicht so erwähnenswert, doch diesmal hat er sich wirklich gemausert. War er noch schüchtern und abenteuerunlustig, hat er sich weiterentwickelt und freut sich auf die Expedition nach Afrika. Sein unerschütterliche Glaube an das Gute hat ihn zu einer sehr interessanten Figur in der Geschichte gemacht.In jeder Geschichte steckt ja ein Funken Wahrheit - so sagt man. So ist es dem Autor natürlich wieder hervorragend gelungen, diese Wahrheit mit ganz viel Fiktion zu füllen. War ich mir zu Anfang nicht sicher, ob es z. B. das Volk der Dogon wirklich gibt, musste ich mich wieder eines Besseren belehren lassen. Am Ende jeden Buches gibt es eine sog. "Encyclopedia Humboldtica", ein Register, welches die wichtigsten Begriffe erklärt. Hier werden die Dogon als afrikanisches Volk aufgeführt. Und noch viele weitere interessante Fakten werden dort aufgelistet.Ich stelle mir die Recherchearbeit zu den Büchern sehr zeitintensiv vor und bewundere Autoren dafür, dass sie sich so reinknien. Ich würde wahrscheinlich einfach alles glauben, dass in den Büchern vorkommt. Doch es steckt immer wieder harte Arbeit dahinter - vom Schreiben der Geschichte natürlich abgesehen.Aber zurück zum Buch: die interessante Geschichte gepaart mit den sympathischen Figuren und der Aussicht auf weitere Bände lassen mein Herz höher schlagen. Insbesondere Charlotte, die mit ihrer großen Klappe und dem noch größeren Herz so einige andere oder Oskar im besonderen um den Verstand bringt, hat diesmal am Ende einen großen Auftritt. Diese Überraschung birgt natürlich einiges an neuen Möglichkeiten.Ich bin wirklich gespannt, wie sich alles weiterentwickelt. Vor allem hinsichtlich Oskar und Charlotte, denen beiden ich nur das Beste wünsche. Fazit:Ein Ausflug in das sagenumwobene Afrika. 

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch"

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    ElkeK

    ElkeK

    27. January 2015 um 05:59

    Inhaltsangabe: von amazon.de: Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das – so sagt man – über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert – und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen. Mein Fazit: Auch der dritte Band dieser Reihe ist ein spannender Abenteuer-/Fantasy-Roman in der Kategorie Jugendbuch/ Junge Erwachsene. Und wie die Vorgänger zeichnet sich der dritte Roman eben durch eine ausgeklügelte Geschichte, teils überraschende Wendungen und natürlich fantastischen Ereignissen aus. Ich habe diesen Roman leider nicht in eins durchgelesen, so das die genauen Eindrücke schon recht verblasst sind. Einiges ist mir jedoch ganz gut in Erinnerung geblieben. Wie z. B. die aufkeimende Zuneigung zwischen Oskar und Charlotte. Oskar hat so seine Probleme mit seinen Gefühlen, kann sie nicht richtig einordnen. Auch, das Charlotte die Nichte von von Humboldts ist, macht die Sache nicht einfacher. Und der Respekt vor dem stattlichen Wissenschaftler und Abenteurer ist enorm. Charlotte selbst hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen – mit der Mutter, die aus ihr eine gesellschaftlich anerkannte Dame machen möchte. Doch Charlotte ist der Wissenschaft nahezu verschrieben, scheut keine Mühen und Strapazen bei den Expeditionen. Lieber möchte sie bei ihrem Onkel bleiben als bei der Mutter leben, die sie noch nicht einmal für ihre eigene Mutter hält. Die Erlebnisse sind mal wieder abenteuerlich. Erst das seltsame Verhalten des Richard Bellheim, dann die Reise nach Westafrika, der Sandsturm und die Stämme, die auf dem mysteriösen Berg leben. Sehr bildlich hat der Autor das alles beschrieben, die Karte vorn im Buch hilft zur Orientierung. Und natürlich darf auch ein Bösewicht nicht fehlen. Alles in allem eine schöne Lektüre und ein Ausflug in eine ganz andere Welt. Er ist mir 4 von 5 Sternen wert. Denn das Ende empfand ich dann doch als etwas zu holprig.

    Mehr
  • Der gläserne Fluch

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Webbee

    Webbee

    01. November 2014 um 12:28

    Inhalt: (Verlagsangabe) „Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.“ Dies ist der dritte Band der „Chroniken der Weltensucher“ und wieder wird der Leser in ein rasantes Abenteuer entführt. Dieses Mal geht die Reise der Gruppe um Carl Friedrich von Humboldt nach Afrika – was mich persönlich besonders gefreut hat. Wie oben schon beschrieben, wollen Humboldt, Oscar. Charlotte und Eliza herausfinden, was mit Prof. Bellheim passiert ist – der nach seiner Rückkehr aus Afrika nicht nur vollkommen verändert war, sondern auch noch während einer Silvesterfeier auf unheimliche Weise verstarb. Was Oscars Reisebegleiter nicht wissen – für Oscar geht es hierbei um noch viel mehr als nur die Aufklärung des Todesfalls – es geht um sein Leben. Denn Oscar hatte mit Bellheim vor dessen Tod einen unerfreulichen Zusammenstoß und dabei passierte etwas äußerst merkwürdiges – etwas, das ihn nun zu verändern beginnt. In Afrika verlieren sie unter widrigen Umständen ihr Luftschiff, befinden sich inmitten ihrer Retter in höchster Gefahr und müssen Menschen vertrauen, die sie unter allen Umständen los werden wollen. Und als wäre das nicht genug, stoßen sie auf ein Geheimnis, das seit vielen Jahrhunderten auf einem Hochplateau des Bandiagara-Massivs verborgen liegt – und auf seine Entdeckung lauert. Mit viel Action und Drama schafft es der Autor, den Leser zu fesseln. Wie auch die anderen Bände, begeistert das Buch durch die gut durchdachte und spannend aufgebaute Story sowie durch die schon bekannten, sehr sympathischen Charaktere mit denen man gerne mitfiebert und mitleidet. Neben den ganzen Abenteuern werden auch die persönlichen Beziehungen und Verstrickungen innerhalb der Gruppe weiter ausgebaut. Man darf gespannt sein, wie sich das in den nächsten Bänden entwickelt. Fazit: Ein begeisternder, mitreißender Roman für Jugendliche und Junggebliebene, die Spaß an phantastischen Abenteuern in fernen Ländern haben.

    Mehr
  • Gute 3,5 Sterne für einen spannenden Abenteuerroman!

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    17. June 2013 um 20:59

    Inhalt: Im Jahr 1893 kehrt der Völkerkundler Richard Bellheim sehr verändert von seiner Reise nach Afrika zurück. Er ist vergesslich, erkennt alte Bekannte nicht mehr und wirkt auch sonst völlig wesensverändert. Auf der Silvesterfeier der Bellheims spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu, bis die Lage eskaliert. Daraufhin macht sich der Forscher Carl Friedrich von Humboldt zusammen mit seinen Gefährten Oskar, Charlotte, Eliza und der Kiwidame Wilma auf den Weg zu dem geheimen Tempel in Afrika, von dem Bellheim in seinem Tagebuch berichtet hat. Auf ihrer Reise erleben die Abenteurer einige gefährliche Situationen, bis sie schließlich die verbotene Stadt, dessen Zentrum der Tempel des gläsernen Fluchs darstellt, entdecken. Doch damit ist die Gefahr noch nicht gebannt, denn ein anderer Forscher will den gläsernen Fluch für sich haben und ist bereit dafür über Leichen zu gehen. Und als würde das noch nicht reichen sagt eine alte Prophezeiung des einheimischen Volkes den Untergang der Welt voraus. Meinung: Bei „der gläserne Fluch“ handelt es sich zwar um den dritten Teil einer Reihe, jedoch habe ich die Vorgängerbände nicht gelesen. Und das ist auch nicht wirklich nötig, da man in kurzen Rückblenden das Wichtigste über die jeweiligen Protagonisten erfährt. Dementsprechend kann ich zwar nichts zu der oft gelobten Charakterentwicklung der Figuren im Verlauf der Reihe sagen, aber dennoch fand ich die Protagnisten gut gelungen. Sie sind gut und glaubhaft dargestellt, sympathisch und einfach richtige Abenteurer, wie man sie sich immer vorstellt. Carl Friedrich von Humboldt ist Forscher mit Leib und Seele. Er verfügt über großes Wissen und geht gern Geheimnissen auf die Spur. Dabei bekommt er Unterstützung von seinem adoptierten Sohn Oskar, der vorher ein Straßenjunge war und ziemlich clever ist. Außerdem ist das noch Charlotte, die Tochter von Humboldts Schwester, sowie Eliza, eine farbige Frau mit besonderen Kräften, die sie auf einer ihrer vorherigen Reisen kennen und lieben gelernt haben. Und noch ein besonderes Expeditionsmitglied ist die Kiwidame Wilma, die mithilfe einer bestimmten Apparatur sogar ein paar Wörter sprechen kann und mit ihrer lustigen Art für so manchen Schmunzler sorgt. Die Geschichte ist für Jugendliche im Alter von 12 – 15 Jahren geschrieben und das merkt man dem Schreibstil und der Handlung auch öfters an. Jedoch ist dies kein Hindernis auch ältere Semester zu fesseln. Das liegt vor allem daran, dass der Autor eine gute Mischung aus Abenteuer, Spannung, gut dosierten historischen Hintergründen und einem kleinen Anteil Fantasy findet. Dabei ist der Plot zwar teilweise etwas vorhersehbar und etwas zu offensichtlich in gut und böser unterteilt, aber in sich stimmig aufgebaut und größtenteils überzeugend beschrieben. Aber vor allem gegen Anfang fand ich die verwendeten Fachbegriffe (wie z. B. beim Fechten) eher unnötig und etwas störend, da ich als Erwachsene nicht mal wusste, was genau nun eine „Sforza“ im Unterschied zu einer „Cavation“ oder einer „Fléche“ ist. Jedoch verzichtet der Autor im Laufe des Romans darauf. Doch der Schreibweise des Autors hat auch eine Besonderheit, er lässt die Fantasie des Lesers erblühen. Die Schauplätze entstehen dabei deutlich vor den Augen des Lesers und man hat manchmal sogar das Gefühl mitten drin zu sein. Genauso wie man es sich bei einem richtigen Abenteuerroman wünscht. Außerdem macht es wirklich Spaß mehr über die historischen und geografischen Hintergründe zu lesen, ohne dass es langweilig oder öde wirkt. Fazit: Ein spannender Abenteuerroman, der nicht nur für die empfohlene Altersgruppe lesenswert ist. Zwar hatte ich einige kleinere Kritikpunkte, jedoch kann die Mischung aus Abenteuer, Spannung, gut dosierten historischen Hintergründen und einem kleinen Anteil Fantasy überzeugend unterhalten. Am Ende gibt’s gute 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die gerne Abenteuerromane lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Paty_Brand

    Paty_Brand

    06. March 2013 um 12:29

    Inhalt: Der gläserne Fluch heißt Thiemeyers dritter Abenteuer Roman rund um die Forschergruppe von Humboldt. Humboldt wird zu einem Vortrag seines guten alten Freundes Bellheim eingeladen, der gerade aus seiner Reise von Afrika zurückgekehrt ist. Humboldt freut sich sehr darauf seinen Freund wieder zu begegnen und sich mit ihm auszutauschen. Doch als er auf Bellheim trifft, ist dieser sehr verändert. Er benimmt sich eigenartig und scheint Humboldt gar nicht wieder zu erkennen. Was ist in Afrika passiert? Das fragt sich auch Bellheims Frau und beauftragt Humboldt dem Geheimnis ihres Mannes auf die Spur zu gehen. Für Humboldt ist es natürlich Ehrensache diesen Fall anzunehmen, nicht zuletzt weil es um seinen Freund geht, der wie es scheint Glas isst. Humboldt reist mit seinen drei Weggefährten nach Afrika um das Rätsel um den gläsernen Fluch zu lösen … Meinung: Das Buch war wieder einmal richtig toll. Ich liebe es wie sich die Charaktere weiterentwickeln und sich auch ihre Verhältnisse zueinander ändern. Thiemeyer hat einen einzigartigen Schreibstil, der einen nicht loslässt und es somit auch sehr schwer fällt seine Bücher überhaupt aus der Hand zu legen. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass die Reise nach Afrika geht. Ich würde selbst sehr gerne dorthin reisen. Thomas Thiemeyer beschreibt alles so detailgetreu, dass man sich selbst so fühlt, als wäre man gerade mit den Romanhelden in Afrika unterwegs. Fünf Sterne!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Natalie77

    Natalie77

    16. January 2013 um 08:38

    Inhalt: Humboldt bekommt eine Einladung zu einem Vortrag von seinem Freund Belheim. Dieser war zwei Jahre in Afrika unterwegs um die Völker und das Land zu erkunden. Humboldt freut sich sehr auf Belheim muss aber dann feststellen das dieser sich total verändert hat. Er erkennt ihn nicht mehr wirkt ganz anders vom Verhalten her und waren seine Augen nicht vorher braun nicht grün? Was ist das nur in Afrika vorgefallen. Humboldt, Oskar, Eliza und Charlotte machen sich auf den Weg um das raus zu finden... Meine Meinung: Der gläserne Fluch ist der dritte Band und man sollte schon die vorherigen Bände lesen um im privaten Bereich von Humboldt, Oskar, Eliza und Charlotte nicht mit vielen Fragezeichen dazustehen. Die Abenteuer sind abgeschlossen und wen den minimalen privaten Bereich nicht stört könnte auch einfach mittendrin anfangen, aber der würde ja auch zwei tolle Vorgänger verpassen. Diesmal sind wir auf den Weg nach Afrika und gehen dem gläsernen Fluch nach. Der soll Schuld sein das die Sahara entstanden ist. Der Stein soll viel Elend über die Welt bringen können, wenn er in die falschen Hände gerät, aber natürlich versuchen das die Vier zu verhindern. Zum Schreibstil brauche ich glaube ich nicht mehr viel zu sagen. Ich fand auch diesen Band wieder sehr flüssig zu lesen. Da mein Junior nun 11 ist und somit bald 12 wird fiel mir nur auf das da doch Fremdwörter drin sind die die Kids eventuell nicht kennen. Zum Beispiel Kalfaktor, das ist so ein veraltetes Wort das ich bezweifel das es jedes Kind der Altersgruppe für die dieses Buch ist kennt. Der positive Aspekt: SIe könnten die Eltern fragen ;-) Es gab noch zwei drei Wörter die mir in dem Zusammenhang aufgefallen sind, aber es sind wirklich die Ausnahmen. Insgesamt fand ich den Band einen tick besser wie den letzten. Der Teil zwischen der ersten großen Aufregung und dem Ende, da wo sie zum Zielort reisen war nun aufregender und kurzweiliger. So musste ich noch eher weiter lesen, obwohl mir stellenweise schon fast die Augen zu fielen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Dubhe

    Dubhe

    18. November 2012 um 19:41

    Es scheint wieder Normalität eingekehrt zu sein, nach dem verrückten letzten Abenteuer, doch alles hat sich zum Besseren gewendet, denn Oskar ist nun von Humboldt adoptiert worden, da es viele Indizien gibt, die besagen, dass er wirklich sein Sohn ist, seine Freunde von der Straße wurden ebenfalls von Humboldt aufgenommen und zusammen erleben sie recht schöne Tage. Doch dann steht das nächste Abenteuer und Rätsel vor der Tür, denn die Frau von Humboldts altem Freund bittet ihn, mit ihm zu sprechen. Und es scheint äußerst Mysteriös, denn er behauptet, dass er sich nicht mehr an ihn erinnern kann. Er scheint nicht mehr er selbst zu sein. Und das Unheimlichste: Anstatt der ansonsten warmen braunen Augen hat er nun grüne. Was geht vor sich? Um dem auf die Spur zu gehen, machen sie sich auf den Weg nach Afrika, wo dieser zuletzt war... . Wieder einmal ein genialer Band der Reihe! Nachdem mir der 2. Band leider nicht mehr so gut gefallen hat, habe ich etwas die Hoffnung verloren, dass es wieder bergauf gehen kann, da bei vielen Serien der Fall ist, dass sie anch dem ersten Band schlechter werden, doch dem ist hier nicht der Fall. Es beginnt mit einem wahren Mysterium und es wird immer spannender, bis es zu einem Höhepunkt kommt. Und im gegenzug zum letzten Band ist dieser auch nach dem Höhepunkt noch spannend. Außerdem scheinen sich zwischen Oskar und dessen Cousine geheime Gefühle zu entwickeln, auch wenn sie nicht sein sollten und Oskar das am Anfang gar nicht bemerkt. Wieder einmal ein guter Band.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    07. February 2012 um 08:31

    Ein Fluch, der vor tausenden von Jahren auf die Erde gefallen ist und ein Wissenschaftler, der ihm erlegen ist. Als Richard Bellheim 1893 die verlassene Stadt der Tellem in den Bergen von Französisch-Sudan entdeckt, ahnt er nicht, dass diese Entdeckung sein Leben von Grunde auf verändern, ja sogar zerstören wird. Zurück in Berlin ist er nicht mehr der Alte – er verhält sich merkwürdig und erkennt sogar langjährige Freunde nicht mehr wieder. Seine Frau weiß nur einen Rat – sie bittet Carl Friedrich Humboldt, nach Afrika zu reisen und nachzuforschen, was ihrem Mann passiert ist. Also macht sich unser – inzwischen sehr vertrautes – Team auf nach Afrika. Humboldt, Oskar, Eliza, Charlotte und natürlich auch Wilma starten ihr Luftschiff und fliegen los. Doch sie sind nicht die einzigen, die herausfinden wollen, was es mit der Stadt der Tellem und dem sagenumwobenen gläsernen Fluch auf sich hat. Im dritten Band der Chroniken der Weltensucher sind mir bereits alle Protagonisten bestens bekannt – fast sind sie schon zu Freunden geworden. Ich weiß, was mich erwartet. Weiß, dass Humboldt ein fast fanatischer Wissenschaftler, Charlotte ab und an ein wenig zickig, Oskar manchmal zu unsicher und schüchtern und Eliza immer loyal zur Stelle ist. Und das ohne den Kiwi Wilma sowieso nichts funktioniert. Ich muss mich nicht lange in die Geschichte einlesen, Thomas Thiemeyer nimmt mich sofort mit, da bleibt keine Zeit um großartig durchzuatmen. Und ich glaube, dass ich die Abenteuergeschichten um Humboldt deshalb so mag. Weil sie zwar immer nach dem gleichen Muster gestrickt sind, dadurch aber auch schnell eine angenehme Vertrautheit verbreiten. Immer geht es um geheime, verborgene Welten, die jedoch immer noch real genug sind um nicht ins Fantastische abzudriften. Die Schurken sind böse, aber nie böse genug um nicht doch vielleicht noch bekehrt werden zu können. Was für mich aber fast noch wichtiger ist als die spannenden Geschichten, ist das Gefühl, das Thomas Thiemeyer mir beim Lesen vermittelt – in seinen Geschichten steckt Herzblut, er liebt, was er tut. Auch deswegen werde ich immer an der Seite meiner kleinen Lieblingsabenteurertruppe bleiben – auch wenn ich vielleicht schon ein wenig aus der Zielgruppe herausgewachsen bin – aber nur ein wenig!

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    28. January 2012 um 21:21

    Endlich, endlich, es geht weiter. Ich reise wieder von Dresden nach Berlin, den Weg zu Oskar würde ich sogar blind finden. Die Zeit drehe ich natürlich etwas zurück und es fühlt sich gut an, im Jahr 1893 angekommen zu sein. Dass es wieder spannend wir, wusste ich von den zwei vorherigen Abenteuern. Dass es diesmal nicht nass, sondern staubig und trocken sein wird, wusste ich nicht. Die Reise sollte diesmal in das heutige Mali in Afrika gehen. Die Karte der Tafelberge von Bandiagara hielt ich kurz vor dem Start mit dem Luftschiff Pachacutec in der Hand. Der Grund für die Reise: Richard Bellheim. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, hat sich in ihm etwas verändert. Er erkennt seine engsten Freunde nicht mehr, auch seinen Bekannten Carl Friedrich von Humboldt hat er vergessen. Oskar und ich sind erstaunt, als wir Bellheim treffen und wollen bei ihm zuhause etwas herumschnüffeln, um seiner Wesensveränderung vielleicht etwas auf die Spur zu kommen. Sehr merkwürdig verhält er sich, außerdem scheint sein Problem etwas mit Glas zu tun zu haben. Das afrikanische Volk, welches außergewöhnliche astronomische Kenntnisse besitzt, scheint noch ein weiteres Geheimnis zu haben. Oskar war vorhin kurz mit Richard Bellheim alleine und dann hatten sie eine Auseinandersetzung, seitdem scheint wieder etwas anders zu sein. Ich bekomme jetzt schon Gänsehaut, obwohl wir noch nicht einmal losgeflogen sind. Die Landung war der nächste Schock, gleich zu Beginn haben wir uns in Afrika gleich verloren. Aber das großartige Team um Oskar und Humboldt wäre kein großartiges Team, wenn sie das nicht gemeistert hätten. Doch dann ist der Tempel in Sicht und dort wird mir dann bewusst, was der gläserne Fluch alles bewirkt und ich sehe nur noch grün. Fast ohne ein und aus zu atmen verschlinge ich den dritten Band der „Chroniken der Weltensucher“. Schon die ersten Seiten lassen abtauchen, die Uhr zurück drehen und das Geschehen um mich herum vergessen. Der gläserne Fluch steht im Vordergrund und die Angst schwingt mit, nicht zu wissen, wie er zu besiegen ist und ob wir es alle schaffen werden, wieder gesund zurück nach Berlin zu kommen. Mir wurde manchmal nicht schwarz, sondern ganz grün vor Augen und Glas kann ganz schön unheimlich sein. An Oskars Seite fühlt man sich aber sicher, er hat immer das richtige Gespür und den richtigen Riecher, wenn er nicht gerade selbst in der Falle sitzt. Bei der ganzen Spannung und den vielen kleinen Abenteuern um das Hauptabenteuer herum, denkt man Oskars Gefühle und sein angedeutetes Verliebtsein aus dem vorherigen Band, sind vergessen und er hat alles abgestellt. Doch auch dort hat mich Thomas Thiemeyer eines besseren belehrt und meine Frage, die ich während unseres Aufenthalts in Afrika immer mal wieder hatte, beantwortet. Oskar – bitte melde dich bald wieder bei mir, ich wäre gerne erneut in deinem Team als Verstärkung dabei!

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Leseratte1248

    Leseratte1248

    13. November 2011 um 16:25

    Diese Reihe wird als Jugendbuch ausgegeben, ist aber mindestens genauso gut für Erwachsene, wenn nicht sogar gerade auch für Erwachsene geschrieben. Die Bücher sind spannend, die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und die ganze Geschichte ist fantastisch umgesetzt. Auch die Umschlaggestaltung ist besonders gut gelungen. Fazit: Lohnt sich auf jeden Fall, auch die gebundene Ausgabe sieht sehr gut im Regal aus.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Fletcher

    Fletcher

    01. November 2011 um 20:30

    Bereits zum dritten Mal schickt uns Thomas Thiemeyer auf Abenteuerreise mit der Crew um Carl Friedrich von Humboldt - und auch im dritten Anlauf ist ihm eine rundum spannende Geschichte gelungen. . Zu den Figuren werde ich mich nicht weiter äußern, sollten sie doch jedem aus den vorangegangen Bänden bekannt sein. Denen, die jetzt erst einsteigen wollen, sei gesagt, daß zwar jeder Band in sich abgeschlossen ist, aber die Charaktere und deren Zusammenspiel in jedem Band ausführlicher und komplizierter wurde, weshalb ich empfehle auch wirklich vom ersten Band an zu lesen. . Nun aber genug Geschwafel - auf zur Rezension: Der angesehene Professor Belheim kehrt von seiner Forschungsreise nach Afrika verändert zurück, sehr zum entsetzen seiner Frau Gertrude, die daraufhin den guten Freund ihres Mannes, eben Carl Friedrich von Humboldt, zur Vortragsreihe über dessen Expedition einlädt, damit dieser vielleicht herausfindet, was mit ihrem Mann geschehen ist. Was von Humboldt hierbei herausfindet ist erschreckend und führt unsere Helden auf direktem Wege nach Afrika um zu klären, was Belheim zugestoßen ist. . Auch im dritten Band werden wir in ein Abenteuer gestürzt, daß sehr an Jule Verne erinnert - phantastische Fluggeräte, Verfolgungsjagden, seltsame Geschehnisse - und vielleicht sogar eine bis dahin unbekannte Spezies? Die Protagonisten jedenfalls werden wieder hervorragend in Szene gesetzt, so daß es eine Freude ist den fünf in ein weiteres Abenteuer zu folgen. Einzig die sich anbahnende Beziehung zwischen Oscar und Charlotte mag bei mir keine Begeisterung hervorrufen - ob das an meiner generellen Abneigung gegenüber Romantik in Abenteuerbüchern entspringt lasse ich dahingestellt. . Insgesamt ein erfolgreicher Nachfolger, der wie beim letzten Buch nur darin enttäuscht, daß der nächste Band noch nicht vorbestellbar ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    sueorange

    sueorange

    09. September 2011 um 21:02

    Der Völkerkundler Richard Bellheim ist ein alter Studienfreund von Carl Friedrich von Humboldt. Im Oktober des Jahres 1893 begibt er sich auf Entdeckungsreise in Französisch- Sudan, dem heutigen Mali. Dort findet er eine verlassene Stadt. Es handelt sich dabei um die Hauptstadt der Tellem. Dieses Wüstenvolk verfügte über außergewöhnliche astronomische Kenntnisse. Nachdem Bellheim wieder nach Berlin zurückkehrte, erhält auch Humboldt eine Einladung zu seinem Universitätsvortrag. Jedoch erscheint ihm Bellheim total verändert. Irgendetwas ist ihm wohl auf der Reise widerfahren.Eine Wesensveränderung ist erkennbar und er scheint sich von Glas zu ernähren. Humboldt und seine Freunde erhalten den Auftrag, von Bellheims Ehefrau, herauszufinden, was dieser in Afrika erlebt hat. Daraufhin machen sie sich mit der Pachacútec auf den Weg in ein neues aufregendes Abenteuer. Auch der dritte Teil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Charaktere der Reihe sind mir schon so sehr ans Herz gewachsen,dass ich gar nicht mehr anders kann, als bei jedem ihrer Abenteuer aufs Neue mitzufiebern. Mein Lieblingscharakter ist und bleibt die Kiwidame Wilma und die ist natürlich auch wieder mitgefahren. Die einzelnen Personen befinden sich auch im stetigen Wandel, man merkt, dass sie ein wenig reifer geworden sind. Die Dialoge wirken natürlich. Der Schreibstil ist leicht und lebendig. Der Autor vermag es den Leser mit seiner Geschichte mitzureisen, so dass es unmöglich ist, lange an dem Buch zu schmöckern, man muss immer weiter lesen, noch eine Seite und noch ein Kapitel und schwupps, hat man sich als Leseratte auch schon auf die letzte Seite durchgefressen, satt und glücklich... aber nur bis zum nächsten Band! Auch dieses Mal steckt nicht nur eine irre spannende Geschichte im Buch, auch die äußere Erscheinung ist wieder bemerkenswert. Der Buchumschlag ist wunderschön, die Karte der Tafelberge von Bandiagara auf den Buchdeckelinnenseiten lädt zum Träumen ein, das Lesebändchen ist nicht nur schick, sondern erspart auch das Lesezeichen und die Encyclopedia Humboldica erklärt allerhand Wissenwertes zum Schluss. Ein schönes Abenteuerbuch für Jugendliche und Junggebliebene und für alle die auch gerne mal in Gedanken in die entlegensten Gegenden reisen möchten.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    Jare

    Jare

    12. August 2011 um 14:31

    Ein Muss für alle Fans von Jules Verne! Auf dem Gipfel eines Berges in Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Zurück in Berlin hält Bellheim einen Vortrag an der Universität zudem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Bellheims Ehefrau bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika passiert ist. Diese Herausforderung kommt Humboldt wie gerufen. Und so macht er sich mit seinem Sohn Oskar, seiner Nichte Charlotte und seiner haitianischen Haushälterin Eliza auf den Weg nach Afrika. Mit "Der gläserne Fluch" legt Thomas Thiemeyer den dritten Band seiner Weltensucherchroniken vor. Und wie Band 1 und 2 überzeugt auch dieser Roman auf ganzer Linie. Wie kaum ein anderer deutscher Autor hat der Stuttgarter ein Gespür für packende Storys. Vorkenntnisse über die bisherigen Ereignisse sind nicht erforderlich. In kurzen Rückblenden erfährt der Leser alles wichtige wie Oskars Adoption durch Humboldt und seine Gefühle für Charlotte, die mehr sind, als normale Gefühle zwischen Cousin und Cousine. Aber auch für diesen Konflikt hat Thomas Thiemeyer eine tolle Lösung gefunden. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird sich über ein Wiedersehen mit dem Reporter Max Pepper freuen, dessen Freundschaft zu seinem Kollegen Harry im Verlauf der Geschichte auf eine harte Probe gestellt wird. Aber auch die neuen Figuren überzeugen. Mit Sir Wilson hat Thiemeyer einen Gegenspieler geschaffen, der Humboldt bis aufs Äußerste fordert. Ein dickes Kompliment muss man auch für den Plot aussprechen, der sowohl junge Leser, als auch ältere Leser von Beginn an fordert und überzeugt. Überaus glaubhaft schafft es Thomas Thiemeyer, die Zeit von Jules Verne in diesen Romanen lebendig werden zu lassen. Die Weltensucher sind klassische Abenteuerromane im besten Sinne des Wortes. Diese Tradition setzt auch "Der gläserne Fluch" fort. Ein Kompliment kann auch dem Loewe-Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches ausgesprochen werden. Das Hardcover kommt mit Lesebändchen und Prägeschrift daher und wirkt überaus wertvoll. Der Innenteil ist mit einer Landkarte verziert, der das Gesamtbild perfekt abrundet. Fazit: Wie seine Vorgänger ist auch "Der gläserne Fluch" ein Anwärter für den Titel „Buch des Jahres“. Ein spannender Abenteuerromane, der Jules Verne und Indiana Jones vermischt und alle Altersklassen uneingeschränkt begeistern wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Der gläserne Fluch" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
    GräfinDracula

    GräfinDracula

    09. August 2011 um 23:45

    Thomas Thiemeyer: »Chroniken der Weltensucher – Der gläserne Fluch« Die »Chroniken der Weltensucher« ist eine Reihe, die inzwischen drei Bände hat. Ohne jemals etwas von Thomas Thiemeyer gehört zu haben, landete der dritte Roman »Der gläserne Fluch« als Rezensionsexemplar für ein Kinder- und Jugendbuch-Magazin bei mir im Briefkasten – und schon bald war ich der Geschichte völlig verfallen. Inhalt Oskar, Charlotte, Eliza und Carl Friedrich von Humboldt sind wieder mit ihrem Luftschiff unterwegs. Ihr Ziel ist dieses Mal Afrika und das geheimnisvolle Volk der Tellem im Französisch-Sudan. Der Völkerkundler Richard Bellheim kam wenige Monate zuvor mit Erinnerungslücken von dort nach Berlin zurück. Der alte Studienfreund von Humboldt scheint wie ausgewechselt, hat Erinnerungslücken, verhält sich merkwürdig und ernährte sich sogar von Glas. In Afrika angekommen geraten die Abenteurer schnell in den Bann eines mysteriösen Meteoriten, der sich zu einer Bedrohung für die ganze Welt entwickelt. Und ihnen auf den Fersen sind nicht nur alte Bekannte, sondern auch ein skrupelloser Sammler. Werden die Weltensucher den gläsernen Fluch brechen können? Meinung (Ohne Spoiler) Es ist atemberaubend und pulssteigernd, was Thomas Thiemeyer im dritten Teil der Chroniken der Weltensucher aufs Papier gezaubert hat – und vor allem wo: Berlin und London und natürlich Afrika – im Jahr 1893. Ich habe die knapp 500 Seiten fast in einem Rutsch gelesen, weil die Handlung spannend und leicht zu lesen war. In »Der gläserne Fluch« verstrickt der Autor gekonnt einen Abenteuerroman mit historischem Hintergrundwissen und einem Hauch von Fantasy – eine sehr reizvolle Mischung, wie ich finde, denn dadurch war ich mir nie sicher, ob die Handlung nun weiter der Ebene mit den historischen Fakten folgt oder doch ein wenig ins Fantastische abgleitet. Dadurch war die Handlung ungewöhnlich und nicht leicht zu durchschauen. Die Figuren haben sich gut weiterentwickelt und ich habe ihren Weg gerne mitverfolgt. Schon lange habe ich keinen so guten Abenteuerroman mehr gelesen und glaube, dass ich dem ersten und zweiten Teil nicht widerstehen werden kann. Fazit Vorsicht, denn diese Reihe für Jugendliche ab zwölf Jahren besitzt echtes Suchtpotential – allerdings mit dem guten Gefühl, wirklich etwas gelernt zu haben.

    Mehr
  • weitere