Thomas Thiemeyer Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

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Inhaltsangabe zu „Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser“ von Thomas Thiemeyer

Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe. Auszeichnungen: - Kinder- und Jugendbuchliste des Saarländischen Rundfunks/Radio Bremer (Herbst 2009) - Empfehlung im Rahmen des Friedrich-Gerstäcker-Preises 2009 Mehr Infos rund ums Buch unter: www.weltensucher-chroniken.de

Spannender Abenteuerroman, voller ungewöhnlicher Charaktere und tollen Erfindungen!

— erinrosewell
erinrosewell

Die Idee an sich ist nicht schlecht, die Charaktere jedoch so gezeichnet, dass man jeden schon mal erlebt hat, sprich: langweilig.

— Ullarulla
Ullarulla

Ich liebe Thomas Thiemeyers Schreibstil... man ist total gefesselt und stürzt sich mit ins Abenteuer.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Schreibstil super - Thematik nicht ganz meins. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch!

— Kristin84
Kristin84

Fantastische Reise in eine vertikale Stadt

— monja1995
monja1995

Mischung aus Abenteuer und Fantasie gewürzt mit etwas Steampunk - sehr gelungen.

— krimielse
krimielse

Echt spannende Geschichte!

— Mella_Nie
Mella_Nie

Abenteuer und Mythen in einer schönen Geschichte verpackt. Absolut lesenswert. Freue mich auf die anderen Bände

— Felidaee
Felidaee

sehr schönes Jugendbuch, hat mir sehr gut gefallen, werde mir anderen zwei Bände auch holen

— Schokolatina
Schokolatina

Ein echt schönes Buch!

— MayZoe
MayZoe

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Verschenktes Potential. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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Eine wunderbar fantasievolle Geschichte, die mir durch blasse Charaktere und etwas sprunghafter Handlung die Lesefreude eindämmte.

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  • "Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    erinrosewell

    erinrosewell

    03. March 2017 um 12:36

    Autor: Thomas ThiemeyerTitel: Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der RegenfresserGattung: Roman, Erzählung, Abenteuerroman, Young Adult, SteampunkErschienen: 2009Gelesene Ausgabe: Loewe, 2009ISBN: 978-3-7855-6574-2Gelesen auf: DeutschGelesen im: Februar 2017   Zum Buch:Mit wunderbaren Covers reizt die fünfbändige Jugendreihe "Chroniken der Weltensucher" von Thomas Thiemeyer. Der Forscher Carl Friedrich Donhauser, Nachkomme des legendären Wissenschaftlers Alexander von Humboldt, entdeckt und erforscht in der Reihe geheimnisvolle Mythen und geht Geheimnissen auf der ganzen Welt auf die Spur. Begleitet von dem cleveren Taschendieb Oskar Wegener, seiner mutigen Nichte Charlotte, der haitianischen Zauberin Eliza und der Kiwidame Wilma ist er im ersten Band auf der Suche nach einem sagenhaften südamerikanischen Volk, das eine Stadt in den Wolken besitzt und mit magischen Schiffen durch die Lüfte gleitet.  Doch nicht nur die Gruppe von Abenteurern sucht nach den mysteriösen Ureinwohnern. Und dann berichtet eine Sage auch noch von einer Bedrohung aus der Tiefe...In bester Abenteuerromanmanier schafft Thiemeyer einen vielschichtigen Jugendroman, der an Jules Verne, Sir Arthur Conan Doyle und Charles Dickens erinnert. Spannend und einfallsreich entführt er den Leser in die Welt des 19. Jahrhundert, in eine Welt des Steampunks voller interessanter Erfindungen und ungewöhnlichen Kreaturen.   Eine der LieblingsstellenZitat: "Kreischend schlug der Mann die Hände vors Gesicht, während Blut zwischen seinen Fingern hindurch sickerte. Die Waffe landete punktgenau in der Hand der Frau. Sie klappte sie zusammen und lief auf die Männer zu. Ihre Bewegungen waren alles andere als damenhaft. Sie zeugten von einer ungeheuren Kraft und Dynamik."[1] Stil und Sprache: Stark beschreibend, gut lesbar.Zitat: "Oskar hatte eine Schwäche für spannende Erzählungen. Ritterromane, Piratengeschichten, Abenteuer in fremden Ländern. Mit Karl May hatte er sich durch das wilde Kurdistan geträumt und mit Jules Verne 20 000 Meilen unter die Meeresoberfläche. So konnte er seinem Dasein als kleiner Gauner auf den Berliner Straßen für eine Weile entfliehen."[2] Schlüssigkeit der Handlung: Man braucht ein wenig Zeit für den Einstieg, dann aber spannend und fesselnd. Das hat mir gefallen: Die Kreativität. Die Charaktere, die Erfindungen, die Handlung.Das hat mir nicht gefallen:  Teilweise, gerade am Anfang ein wenig zu langatmig. In One Sentence: Spannender Abenteuerroman, voller ungewöhnlicher Charaktere und tollen Erfindungen!Sterne: 4 [1] S.122[2] S.33

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  • Spannung pur

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    21. May 2016 um 22:14

    Carl Friedrich von Humboldt ist ein illegitimer Sprössling des berühmten Forschers Alexander von Humboldt - zumindest behauptet er dies. Von Humboldt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinem Vater nachzueifern und dessen nicht abgeschlossene Expeditionen zu vollenden. Der junge Oskar Wegener - ein Straßenkind und Dieb - stößt durch Zufall auf von Humboldt, der ihm daraufhin das Angebot macht, für ihn zu arbeiten und an einer Expedition teilzunehmen. Zusammen mit von Humboldt, dessen Nichte Charlotte und der haitianischen Voodoopriesterin Eliza macht sich Oskar nun auf nach Peru, um dort die legendäre Stadt der Regenfresser zu finden. Bald merken sie, dass sie Plan einer uralten Prophezeiung sind.Außerdem werden sie von Valkrys Stone verfolgt, die noch eine Rechnung mit von Humboldt offen hat.Mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer und ich habe Blut geleckt. Man wird in das Peru 1893 verfrachtet und mitten in eine abenteuerliche Geschichte geschmissen, die vor Fantasie und historischen Elementen nur so strotzt.Durch die so tolle Unterhaltung habe ich auch gleich zum zweiten Teil "Der Palast des Poseidon" gegriffen.Oskar, der sich mit kleinen Diebstählen über Wasser hält, war mir gleich von Anfang an sympathisch. Er hat eine sehr offene, direkte Art, weiß aber auch im richtigen Moment damit hinterm Berg zu halten. Für seine Freunde tut er alles und er weiß, dass er als Expeditionsmitglied in von Humboldts Gruppe eine zweite Chance erhält, die er auch ergreift, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Seine kluge Art hilft ihm dabei natürlich sehr.Auch Charlotte, die Nichte von Humboldts, wächst einem sehr ans Herz. Ihr forsches Auftreten imponiert nicht nur Oskar und so entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen.Mit Eliza, einer haitianischen Voodoopriesterin kommt dann der fantasylastige Teil ins Spiel. Ihr Spezialgebiet ist die Telepathie und dies ist natürlich von großem Vorteil.Von Humboldt bleibt auch geheimnisvoll, was aber daran liegt, dass er verschlossen ist und gerade Oskar gegenüber, der sich natürlich fragt, warum von Humboldt gerade ihn für seine Dienste ausgewählt hat.Ich mag den Schreibstil des Autors. Beim Lesen habe ich gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht und war auch in Rekordzeit durch.Das Buch hat alles, was ein gutes Buch eben braucht. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch, selbst die "bösen" Charaktere wachsen einem ans Herz. Im richtigen Moment gibt es Aha-Effekte, gefolgt von "Oha" und "Och nee". Das macht eine richtig gute Geschichte aus. Und die Lust auf den nächsten Band steigt um ein Vielfaches.Ich hatte vor längerer Zeit schon, das Hörbuch zum ersten Teil gehört (Rezension HIER) und war hier schon total begeistert von der Geschichte. Die nächsten Teile möchte ich jetzt jedoch lesend verschlingen, um mich intensiver mit Oskar, Charlotte, von Humboldt und Eliza auseinandersetzen zu können.Fazit:Spannung pur mit sympathischen Figuren und einer mitreißenden Geschichte. 

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  • Ein Buch für Abenteurer

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    Kristin84

    Kristin84

    10. March 2016 um 18:40

    Zum Inhalt: Berlin, 1893: Eine einzige Begegnung ändert Oskars Leben von Grund auf. Eben noch ein Taschendieb auf Berlins Straße und nun auf dem Weg in eine unbekannte Welt. Niemand geringeres als Carl Friedrich Humboldt verpflichtet Oskar, ihn bei seiner nächsten Reise zu begleiten. Eine Reise in die Tiefen von Peru. Denn dort soll eine Stadt existieren, die in ihrer Bauart einzigartig ist und die von einer längst vergessenen Kultur bewohnt wird - man nennt sie auch "die Stadt der Regenfresser". Der erste Band der Chroniken der Weltensucher. Meine Meinung: Bisher habe ich von Thomas Thiemeyer erst ein Buch gelesen, und zwar den ersten Band der Eden-Trilogie. Dieses Buch hatte mich damals auch aufgrund des tollen Schreibstils wirklich begeistert. Jetzt war ich natürlich gespannt, ob dies nur eine Eintagsfliege war oder ob der Autor es schafft, mich ein weiteres Mal zu begeistern. Was soll ich sagen? Thomas Thiemeyer versteht wirklich etwas von seinem Fach. Bereits auf den ersten paar Seiten war ich direkt in der Geschichte drin. Ich konnte mir das Berlin im späten 19. Jahrhundert richtig gut vorstellen. Auch die weiteren Schauplätze in der Geschichte waren so toll beschrieben, dass man sich alles wunderbar vorstellen konnte - egal ob real oder Fantasie. Genauso ging es mir bei den Charakteren. Man hatte direkt ein Bild vor Augen und konnte auch relativ schnell abschätzen, ob man die Person mochte oder eher nicht. Und dies ganz ohne viel Worte. Die Dosis an Informationen, die der Leser bekommt, reicht vollkommen aus - nicht zu viel und nicht zu wenig. Außerdem finde ich es toll, wie der Autor den Spagat zwischen Wirklichkeit und Fantasiewelt gemeistert hat. Es ging alles stimmig ineinander über, ohne dass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte stockt oder "holprig" wird. Mich hat dieses Buch unheimlich an die Geschichten von Jule Verne erinnert und ich denke, dass dieses Buch für jeden Fan von Abenteuerromanen ein absolutes Muss ist. Warum ich trotz meiner Begeisterung nur 3 1/2 Sterne vergeben habe? Dass liegt ganz einfach daran, dass gerade dieses Genre des Abenteuerromans nicht wirklich meins ist. Trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es hat mich wieder auf Thomas Thiemeyer und seine Bücher aufmerksam gemacht. Ich habe jetzt wieder richtig Lust, mit der Eden-Trilogie weiterzumachen. Mein Fazit: Ein Muss für alle Fans des Abenteuerromans a la Jule Verne. Meine Bewertung: 3 1/2 von 5 Sterne

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  • Reise zu den Regenfressern

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    monja1995

    monja1995

    23. February 2016 um 19:15

    Fantasy, Steampunkfantasy, Jugendbuch Klappentext: Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. Thomas Thiemeyer verwebt atemberaubende Schauplätze und verwegene Charaktere zu einer klassischen Abenteuergeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Mein Umriss: 1893 – Oskar, ein Waisenjunge schlägt sich, obwohl ein Meister seines Faches, mehr recht als schlecht als Taschendieb in Berlin durchs Leben. Das ändert sich schlagartig, als er auf Carl Friedrich Donhauser trifft und ihn bestiehlt. Dieser Diebstahl jedoch geht schief und Donhauser bemächtigt sich seiner. Donhauser gibt sich Oskar gegenüber als legitimer Nachkomme Alexander von Humboldts aus. Dieser übergibt Oskar nicht der Polizei, sondern macht ihm ein Angebot, zu dem er nicht nein sagen kann. Der kleine Taschendieb soll mit von Humboldt auf Expedition gehen. Nach Peru fühlt sich von Humboldt berufen und die Reise soll per Schiff erfolgen. In Peru angekommen machen sie sich mit ihren weiteren Begleitern Eliza, Charlotte und dem Kiwi Wilma auf die Suche nach den Regenfressern… Mein Eindruck: Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich mir die fünfteilige Reihe der „Chroniken der Weltensucher“ kaufte, war ihre erste Reaktion: „Das ist doch gar nicht dein Genre“ Ja, sie hat recht. Ich kaufte diese Bücher auch nicht, weil sie mein Genre sind, sondern einfach weil sie so wunderschön aufgemacht sind und Thomas Thiemeyer in facebook dafür Werbung machte. Insbesondere in Bezug auf deren günstigen Preis. Also hab ich zugeschlagen und es nicht bereut. Optisch ein Traum „mußte“ ich die fünf Bände jedem zeigen. Egal, ob er sie sehen wollte oder nicht. Und natürlich konnte ich es nicht erwarten, mit dem aktuell zu lesenden Buch endlich fertig zu werden, um mit dem ersten Band loszulegen. Heute hab ich ihn fertig gelesen und bin restlos begeistert. Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an bereits Bekanntes und ich fand mich auch ein klein Wenig in der Reihe des „Clubs der fetten Dichter“ wieder. Daran schrieb Thiemeyer auch mit und ich erkannte in der Wand die vertikale Stadt der Regenfresser nun wieder. Der Einstieg in diesen ersten Teil war einen kleinen Tick zu rasant, sodass schon bald ein kleines Absacken in der Geschichte zu spüren war. Ich empfand es als Denkerpause. Schnell jedoch fand der Autor seinen Weg und entführte mich mitsamt seinen Reisebegleitern in die Anden des ausklingenden 19. Jahrhunderts, wo sie auf der Suche nach der Stadt der Regenfresser einige aufregende Abenteuer zu bestehen haben… Die Schreibweise ist leicht, aber trotzdem wunderschön gehalten, was sicherlich auch an der Zeit liegt, in der die Geschichte stattfindet. Besonders gefallen hat mir, dass Thiemeyer jedem Protagonisten seine charakterlichen Kanten läßt, sodass jede Person für sich im gesamten Verlauf der Geschichte interessant bleibt. Da ich die vier anderen Bände auch schon besitze, werde ich diese selbstverständlich auch in nächster Zeit lesen. Mein Fazit: Ein erzählerisch farbenprächtiges Fantasybuch, das zwar für Jugendliche geschrieben wurde, aber auch Erwachsenen spannendste Unterhaltung bietet.

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  • Die Stadt der Regenfresser

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    07. February 2016 um 14:02

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Die Dystopie- Trilogie des Autors mochte ich wahnsinnig gerne, trotzdem war ich mir nie ganz sicher, ob diese Reihe hier wirklich etwas für mich sein könnte. Zur Zeit erhält man aber die Bände 2-5 in der Hardcover- Ausgabe spottbillig und da musste ich einfach zugreifen ;) Der Schreibstil ist einfach, flüssig, detailreich, bildhaft und kombiniert wahre geschichtliche Ereignisse mit eigenen fantasievollen Ideen. Gewählt wurde die personale Erzählweise, was auch sehr gut zum angestrebten Zielpublikum passt. Die Charaktere waren mir soweit sympathisch und wurden genügend ausgearbeitet. Allerdings wurde noch nicht das Ganze Potential ausgeschöpft, ich bin mir aber sicher, dass in den Folgebänden dies noch intensiver und ausgereifter dargestellt werden wird. Die Geschichte lässt natürlich jedes Abenteuerherz höher schlagen und auch ich konnte mich dieser Faszination nicht entziehen. Ich tauchte ab in fremde Welten und fühlte mich zurückversetzt in meine jugendlichen Leseerlebnisse. Ebenso war die Leidenschaft des Autors für die ganze Thematik für mich sehr gut spürbar und transparent. Ein abenteuerlicher Lesegenuss für Jung und Alt, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich vergebe hiermit vier Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzungen.

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  • Die Stadt der Regenfresser

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    08. January 2016 um 13:35

    Ich fand Karl May immer doof. Genau wie Jules Verne. Genau wie die ganzen anderen Abenteuerromanschreiber. Doof. So richtig doof. Nur was für Jungs. Und die fand ich auch doof. Etliche Jahre später trifft der letzte Punkt nicht mehr zu – jedenfalls nicht mehr so ganz – aber für oben genannte Romane konnte ich mich trotzdem immer noch nicht begeistern. Bis…ja bis von vielen Seiten ein Name an mein Ohr drang: Thomas Thiemeyer. Chroniken der Weltensucher. Humboldt – nein, nicht DER Humboldt, sondern einer, der sich nur so nennt. Der aber auch ein unermüdlicher Abenteurer ist. Meine Neugier stieg. Ins Unermessliche. Also habe ich meine Bedenken gegenüber vermeintlichen Abenteuerjungsromanen einfach mal fallengelassen und bin Carl Friedrich Humboldt gefolgt – in die Stadt der Regenfresser. Irgendwo in den Anden gibt es ein verborgenes Volk, das in einer Stadt lebt, in einer Stadt in der Vertikalen. Der Friede ist trügerisch, denn eine unheimliche Macht bedroht die Einwohner. Humboldt bricht auf, um dieses Volk zu erkunden – und hätte er nicht kurz zuvor den Straßendieb Oskar angeheuert, hätte er nicht seine treue Gefährtin Eliza und seine Nichte Charlotte, hätte er nicht die Kiwi-Dame Wilma dabei, dann müsste er sich ganz alleine auf die gefährliche Reise machen. Aber alleine ist er nicht, denn all diese Personen bilden eine kleine eingeschworene Reisegemeinschaft. Sie gehen durch dick und dünn und schrecken vor keinen Gefahren zurück. Alles im Dienste der Wissenschaft! Gefühlte drei Stunden später befand ich mich wieder in meinem Wohnzimmer. Ich kann ja sehr kritisch sein, aber hier – nichts. Nur, dass es zu schnell vorbei war. Das war so leicht, so spannend, so voller Herzblut, so warm. (Teil 2)

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  • Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer von Humboldt und seinen Freunden

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    merle88

    merle88

    31. August 2015 um 17:23

    Inhalt: Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben Meine Meinung: Oskar verdient sein tägliches Brot als Taschendieb auf den Straßen Berlins. Eines Tages legt er sich jedoch mit dem Falschen an. Carl Friedrich Donhauser (Humboldt genannt) erwischt Oskar. Anstatt ihn jedoch zur Polizei zu bringen, lädt er Oskar zu sich nach Hause ein. Dort erfährt Oskar, dass Humboldt ein Wissenschaftler und Abenteurer ist und für seine neuste Expedition noch einen Helfer benötigt. Die Reise soll in das weit entfernte Peru gehen. Auf einer Fotoplatte eines vermisst gemeldeten Fotografen hat Carl Friedrich Humboldt nämlich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Auf dieser Fotoplatte sind eine Stadt hoch oben in den Wolken und einige fliegende Objekte zu erkennen. Humboldts Neugier und Abenteuerlust ist geweckt. Und auch bald möchte Oskar mehr über diese geheimnisvolle Stadt erfahren. Der Leser bekommt hier ein richtig tolles Abenteuerbuch vorgelegt. Ein klein wenig hat es mich an "In 80 Tagen um die Welt" erinnert, was mich jedoch in keiner Weise gestört hat. Thomas Thiemeyer hat eine interessante Idee wahnsinnig gut umgesetzt. Zum einen faszinierte mich das damalige Leben sehr. Es war total spannend zu sehen, wie die Menschen nach und nach Dinge entdecken, die für uns heute so normal sind wie Lebensmittel. Zum anderen faszinierte mich die Reise in ein fremdes Land, welches man selbst in der heutigen Zeit nicht so gut kennt. Dieser Mix machte es mir mehr als schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die lebhaften Beschreibungen des Autors machten es mir wahnsinnig einfach mir das Berlin des 19. Jahrhunderts sowie die Beschreibung von Humboldts Labor und der Stadt in den Wolken vorzustellen. Neben Carl Friedrich und Oskar gehören auch noch Charlotte, die Nichte von Carl Friedrich, sowie die Haushälterin und gute Seele des Hauses Eliza zur Reisegruppe. Zudem begleitet die kleine Kiwi-Dame Wilma die vier Menschen. Ich mochte die Beziehung zwischen Oskar und Charlotte sehr gerne. Erst steht diese nämlich unter keinem guten Stern, doch die leicht verwöhnte Charlotte merkt schnell, dass sie vielleicht ein wenig voreilig war, was die Beurteilung von Oskar angeht. Weniger gut gefallen hat mir, dass gefühlt auf Biegen und Brechen versucht wurde, sowohl eine Liebesgeschichte zwischen Oskar und Charlotte (die mir gut gefallen hat) wie auch zwischen Humboldt und Eliza (die ich ein wenig überflüssig fand) aufzubauen. Trotzdem hoffe ich, dass alle vier Charaktere auch im nächsten Abenteuer wieder mit an Bord sind. Das Ende des Buches war ein klein wenig dramatisch und konnte mich teilweise überraschen. Fazit: Eine Abenteuergeschichte habe ich erwartet, allerdings habe ich mehr als das bekommen. Thomas Thiemeyer hat mich mit seinem Schreibstil in eine Welt voller Abenteuer und Magie entführt. Es kam mir vor, als würde ich quasi selbst mit den Protagonisten durch die Berge Perus wandern. Nun bin ich mehr als gespannt auf das nächste Abenteuer von Humboldt und seinen Freunden. Klare 5 von 5 Hörnchen.

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  • Über den Wolken

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    msmedlock

    msmedlock

    19. March 2015 um 10:47

    Es gibt Bücher, die werden zu einem Teil von dir. Du vermisst sie, wenn du sie nicht weiterlesen kannst. Du wirst ungeduldig und unachtsam, während du deiner täglichen Arbeit nachgehst. Du bleibst nachts zu lange wach, obwohl du am nächsten Tag früh aufstehen musst. Für mich war “Die Stadt der Regenfresser” so ein Buch. Der erste Teil der “Chroniken der Weltensucher” führt uns zurück ins 19. Jahrhundert mit allem Drum und Dran. Wir lernen tolle Figuren kennen, die sich charakterlich schön ergänzen, wie zum Beispiel den mutigen Protagonisten Oscar und seinen späteren Herren den unerschrockenen Forscher Carl Friedrich von Humboldt, die besonnene Zauberin Eliza und Humboldts kluge Nichte Charlotte. Und nicht zu vergessen: Wilma! :) Obwohl das Buch spannend und einsaugend ist, gibt es manche Stellen, die ich für ausbaufähig gehalten hätte und die mir zu wenig genau beschrieben sind. Auch verstehe ich die plötzliche charakterliche Veränderung von Charlotte nicht ganz. Trotzdem gab es keine Stelle, an der ich nicht unbedingt weiterlesen hätte wollen. Auch wenn es nicht in jeder Hinsicht perfekt war, war es ein großartiger Auftakt einer Reihe, die ich nicht so schnell vergessen werde.

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  • ein toller Abenteuerroman- nicht nur für junge Leser

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    claudi_rani

    claudi_rani

    18. February 2015 um 15:43

    Ihr habt genug von leuchtenden Vampiren, schimmernden Aliens, dystopischen Gesellschaften und den ewig gleichen Dreiecksgeschichten? Ihr seid Fans von Jugendbüchern, weil euch die leichte Sprache gleich viel tiefer in die Geschichte eintauchen lässt? Ihr habt mal wieder Lust auf einen richtig klassischen Abenteuerroman mit fremden Kulturen, mystischen Erlebnissen und einem Helden, der sich hinter Indiana Jones oder Kapitän Nemo nicht verstecken muss? Dann seid ihr hier genau richtig! Oskar ist ein mittelloser Waisenjunge im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Taschendiebstählen, obwohl ein wahrer Meister seines Fachs, kommt er gerade so über die Runden... Doch sein Leben ändert sich schlagartig als er auf Carl Friedrich Donhauser, der sich für einen Sohn Alexander von Humboldts hält, trifft. Donhauser, er bezeichnit sich selbst nur als Humboldt, ist Abenteurer, Erfinder und Visionär- Er hat schon so allerlei Gefahren durchgestanden. Gemeinsam mit seiner Nichte Charlotte, Oskar, der geheimnisvollen Haushälterin Eliza und dem kleinen Kiwi Wilma machen sie sich auf ins größte Abenteuer ihres Lebens! In Südamerika, versteckt in den unzugänglichen Anden Perus, soll ein geheimnissvolles Volk leben, welches das Geheimnis des Fliegens entschlüsselt hat! Doch auch andere, mächtigere und düstere Gegner sind auf dem Weg dort hin. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit... Thomas Thiemeyer ist für mich vor allem ein Autor für spannende Thriller mit mystischem Einschlag, wie bspw. Valhalla. "Die Stadt der Regenfresser" ist das erste Jugendbuch, welches ich von ihm gelesen habe und ich bin restlos überzeugt davon! Thiemeyer hat die Gabe, durch seinen rasanten und doch bildreichen Schreibstil ganze Filme im Kopf des Lesers abspielen zu lassen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Die Protagonisten sind durch und durch gelungen mit ihren jeweiligen Ecken und Kanten. Auch die Nebenfiguren haben alle ihren eigenen Charme, was selten genug vorkommt. Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf und bleibt zu jedem Zeitpunkt einfach nur spannend. Fazit: Dieses Buch macht einfach Spaß und ist eigentlich für fast jeden Leser von tollen Geschichten à la Jules Verne etwas. Fans von halbwissenschaftlichen, halbfantastischen Abenteuerromanen werden hier einen Schatz entdecken! Und das Schönste daran: "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band einer ganzen Reihe: "Die Chroniken der Weltensucher", die akutell fünf Bücher umfasst.

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  • Toller Einstieg

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    engelsmomente

    engelsmomente

    01. January 2015 um 20:27

    Es beginnt mit einem Diebstahl. Wenn der Dieb gewusst hätte, mit wem er es zu tun hat, wäre er wohl zum nächsten Opfer übergegangen. Gerade als er sich mit seiner Beute in Sicherheit wiegt, taucht sein Opfer auf und nimmt ihn mit sich. Kein anderer als der Abenteurer Carl Friedrich von Humboldt bietet ihm eine einzigartige Chance. Er soll den Forscher als Assistent auf dessen nächste Reise begleiten. Humboldt will nach Südamerika aufbrechen und eine längst vergessene Stadt in 3000 Metern Höhe finden. Als Beweis für deren Existenz dient eine gefundene Fotoplatte und Humboldt will der Sache auf den Grund gehen. Weil das aber zu langweilig wäre, gibt es noch eine zweite Gruppe, die sich ebenfalls auf den Weg nach Südamerika macht, mit dem Ziel einen Kollegen zu finden und Humboldt zu schlagen. Humboldt selbst war einerseits genial, andererseits nicht durchschaubar. Es war manchmal schwer ihm zu folgen, was ihn aber auch interessant gemacht hat. Dieses Undurchschaubare wirkte bei ihm sogar richtig passend und nie nervig oder zu gering vom Autor durchdacht. Er ist ein leidenschaftlicher Forscher, der aus vollem Herzen dabei ist, was manchmal auch ein wenig an Wahnsinn grenzen mag. Mir gefiel er sehr gut und war auch ein interessanter Charakter. Der Junge war ebenfalls ganz gut dargestellt. Ein Dieb, der ganz zufrieden mit seinem Leben ist, gern von Abenteuern träumt und sich ansonsten keine Gedanken um seine Zukunft macht. Als er auf Humboldt trifft, wird ihm eine Alternative geboten, der er aber noch nicht so ganz über den Weg traut. Manchmal ist er recht einfach gestrickt, dann ist er wieder vorsichtig und skeptisch. Da es so viele handelnde Figuren gibt, erwähne ich nur noch Valkyr. Diese Frau ist einfach der Hammer, auch wenn ihr Antrieb eher traurig ist. Dennoch ist sie großartig: bissig, elegant, frech, eine Kämpferin. Die Personen sind alle sehr unterschiedlich und gerade das macht sie aus. Allesamt sind sie sehr gut ausgearbeitet, haben ihre Besonderheiten und sind vielschichtige Charaktere, die nicht sofort durchschaut werden können. Jeder hat etwas, dass ihn sympathisch und mitreißend macht. Es hat Spaß gemacht, die Abenteuer mit ihnen zu erleben und zu sehen, wie sie miteinander agieren, sich verändern und den Gefahren trotzen. Es ist ganz gut geschrieben, schöner flüssiger und spannender Stil, der sich gut lesen ließ. Stellenweise ging es mir ein wenig zu schnell, wo sich an anderer Stelle gut Zeit gelassen wurde. Es sind schöne Beschreibungen drin, zieht sich aber nicht zu lang, als dass es langweilig geworden wäre. Hin und wieder gab es seltsame Sprünge, eine Situation oder Gespräch wurde nicht weiter verfolgt. Das war zeitweise ein wenig frustrierend. Die Welt und die Stadt, in die sie kamen, war richtig cool gemacht. Zuerst dachte ich, dass die komischen Kreaturen zusammen gehörten. Recht schnell bemerkte ich aber den Irrtum. Die Viehcher waren sowohl gruselig als auch faszinierend. Aber auch die Stadt konnte sich sehen lassen. Nicht zuletzt weil es mit den Luftschiffen dann doch noch steampunkig wurde. Für alle, die einen Steampunk-Abenteuer-Roman erwartet hatten, werden vermutlich enttäuscht werden. Da es, bis auf die Luftschiffe später, nicht so wirklich steampunkig ist, obwohl es das Cover ja versprochen hatte, war ich ein wenig enttäuscht. Wer sich aber mit ein paar Schiffen und vielen Abenteuern anfreunden kann, wird viel Spaß mit dem Buch haben. Gegen Ende packte den Autor wieder der Drang schnell fertig werden zu wollen, zumindest kam es mir so vor. Kaum waren sie dort und alles aufgeklärt, griffen die Feinde an und das Finale folgte. Alles war recht schnell erzählt, auch wenn die Schiffszene da noch ein wenig Tempo raus nehmen wollte. Mir gefiel das Ende, trotzdem hätte ich gern noch mehr über das Volk und die Welt erfahren wollen und am besten auch langsamer. Fazit: Insgesamt ganz cool, wenn auch nicht so steampunkig, wie es das Cover verspricht. Dafür erwarten den Leser viele Abenteuer, eine ungewöhnliche Reisegruppe und ein Wettkampf darum, wer als erstes das Geheimnis der Stadt in den Wolken lüftet. Mir gefiel es wirklich gut und es hat Lust auf mehr gemacht. Der Folgeband ist inzwischen auch bestellt. 

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  • Klassischer Abenteuerauftakt

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    NiWa

    NiWa

    Als Oskar dem feinem Herren auf der Straße durch eine List das Portemonnaie stibitzt, ahnt er nicht in welche Abenteuer er reingezogen wird. Denn der Bestohlene stellt sich als kein Geringerer als Humboldt persönlich heraus - ok, eigentlich Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst als Alexander Humboldts uneheliches Kind bezeichnet - und auf der Suche nach einem Helfer ist. Ehe man sich versieht, findet sich Oskar als Teil einer abenteuerlichen Gruppe wieder, sie stehen auf der Suche nach der Stadt der Regenfresser unvorhersehbare Gefahren durch, entdecken mysteriöse Völker und haben die Herrschaften vom „Global Explorer“ auf den Fersen, die sich gegen dieses neumodische Magazin „National Geographic“ behaupten müssen … Obwohl ich noch nie einen Klassiker von Jules Verne gelesen habe, stelle ich mir die Werke aus seiner Feder genauso vor. Mythen, neue Erfindungen und die Wissenschaft, die den Geheimnissen dieser Welt auf den Grund geht. Dazu eine gute Portion Abenteuer und eine Brise Humor, die frischen Wind in altehrwürdige Abenteuergeschichten bringt und den Staub des letzten Jahrhunderts verweht. Ganz ist es leider nicht gelungen. Es ist eine bezaubernde Abenteuergeschichte, mit interessanten Charakteren und witzigen Erfindungen. Zuerst natürlich, der bizarre Humboldt alias Donhauser, der sich selbst als Humboldts Sohn bezeichnet, obwohl das rein rechnerisch schon nicht klappt, der Protagonist Oskar, der sich dank seines neuen Herrn mit unerwarteten Abenteuern konfrontiert sieht, aber auf diese Weise zumindest dem Überlebenskampf auf der Straße entgeht und Humboldts entzückende Nichte, die sich als gefährliche Emanze entpuppt und nur in fremder Gesellschaft den Schein zu wahren pflegt. Besonders geheimnisvoll ist dann noch eine Vodoo-Priesterin, die dem vermeintlichen Humboldt nicht von der Seite weicht, zumindest nicht, bis ihre Aufgabe erfüllt ist, was immer sich dahinter auch verbergen mag. So gewandt diese Charaktere auch erscheinen, so vorhersehbar sind sie leider auch geworden und haben mich während der Geschichte nicht einmal überrascht. Das Abenteuer selbst ist voller Geheimnisse, Mythen, kuriosen Erfindungen und wirklich schön zu lesen. Und trotzdem hat mir dabei vor allem das richtige Quäntchen Spannung gefehlt, da man von Anfang an den Verlauf der Geschichte vorhersehen kann. Die Stadt der Regenfresser ist der Auftakt der Chroniken der Weltensucher. Zwar konnte mich dieser 1. Band nicht für sich gewinnen, aber ich bin mir sicher, dass sich viele jugendliche Leser für diese bezaubernde Abenteuerreihe begeistern können. Chroniken der Weltensucher: 01. Die Stadt der Regenfresser 02. Der Palast des Poseidon 03. Der gläserne Fluch 04. Der Atem des Teufels 05. Das Gesetz des Chronos

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  • Rezension zu "Die Stadt der Regenfresser"

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    ElkeK

    ElkeK

    27. November 2014 um 13:03

    Inhaltsangabe: Berlin, Ende des 19.ten Jahrhunderts: Der Dieb Oskar macht bei seinen Streifzügen die Bekanntschaft des Forschers Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nennt und als illegetimer Sohn des großen Alexander von Humboldt bezeichnet. Oskar kann sein Glück kaum fassen, als Humboldt ihn nicht bestrafen will für seinen kleinen Diebstahl, sondern er möchte ihn mitnehmen auf eine Expedition in die peruanische Anden. Begleiten wird sie Eliza, eine hawaianische Heilerin und Charlotte, eine Nichte des Forschers und Wilma, die Kiwi, die für Humboldt ein volles Familienmitglied ist. Es geht die Legende um, das es in den Bergen der Anden eine Stadt über den Bergen gibt, die sogenannte Stadt der Regenfresser. Aber nicht nur Humboldt ist daran interessiert, auch andere machen sich auf den Weg und gemeinsam erleben sie Abenteuer sondergleichen. Mein Fazit: Dies ist nicht mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer und das wird auch nicht das letzte sein. “Die Stadt der Regenfresser” entpuppt sich als spannender Abenteuer-Roman für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Flüssig, mit guten Beschreibungen der Landschaften gespickt und mit einigen kleinen wissenschaftlichen Aspekten (die man jedoch sehr gut verstehen kann) hält man ein Buch in der Hand, das man erst ablegen kann, wenn man es aushat. Nebenbei erfährt man einiges vom Voodoo-Zauber und von den peruanischen Anden. Die Persönlichkeiten haben Tiefgang und wirken authentisch. Und Wilma, die kleine Kiwi, ist der Star des Buches. Obwohl es nur ein kleiner Laufvogel ist, wird sie von der gesamten Gruppe geliebt und niemals im Stich gelassen. Das sorgt für das Kindchen-Schema beim Leser und gibt der Geschichte eine feine Würze. Alles in allem ist es mir 5 von 5 Sternchen wert und ich werde mit Sicherheit den Folgeband lesen.

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  • Die Fortsetzungen davon stehen schon im Bücherregal!

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    dieBuecherkatze

    dieBuecherkatze

    28. August 2014 um 10:45

    Abenteuer, fremde Welten, interessante Gadgets und Intelligenz sind wohl die Schlagwörter, die dieses Buch am besten beschreiben. Die Geschichte ist gut durchdacht, sie bleibt das ganze Buch durch spannend und die Charaktere sind allesamt interessant. Der Autor schreibt flüssig und gut nachvollziehbar und es ist eine Freude, dieses Buch zu lesen. Band zwei wartet schon im Bücherregal, Band drei ist bestellt. Der Autor lässt sich von Persönlichkeiten inspirieren, die real existiert haben und macht dann sein ganz eigenes Ding und ändert gezielt einige historische Fakten ab, um eine eigene Welt zu erschaffen. Daher dürfte man wohl das Buch auch zu den Alternativweltgeschichten zählen, die ich stets sehr interessant finde. Anhand der Beschreibungen kann man feststellen, dass der Autor sich schlau gemacht hat und gut recherchiert hat, denn alles in allem kommt der Hintergrund flüssig und in sich schlüssig daher. Einziges Manko: entweder habe ich es überlesen oder der Hauptcharakter erhält nie ein Gesicht, d. h sein Aussehen wird an keiner Stelle wirklich beschrieben. Ein gutes Buch, das einige wenige Steampunk-Elemente enthält, die aber weder aufgesetzt noch erzwungen wirken und sich somit gut in den Plot und die erschaffene Welt einfügen. Allerdings bin ich der Meinung, dass das nicht die Kategorisierung als Steampunk, wie sie z. B. auf Amazon steht, rechtfertigt. Prädikat: sehr lesenswert!

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  • Freunde von Abenteuer, vergessenen Welten und geheimnisvollen Erfindungen werden mit diesem Buch ih

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    Zeliba

    Zeliba

    29. July 2014 um 13:00

    Cover Bevor ich überhaupt etwas zu diesem Cover sage, muss ich einfach erwähnen, dass der Autor es selbst gestaltet hat. Ist das nicht cool? Wie oft hat man so etwas schon? Und schaut es euch doch einfach mal an. Ein Fehlschlag war das hier wirklich nicht. Ich finde es einfach unglaublich schön. Weswegen das Buch ja auch bei mir gelandet ist. :) Ein absoluter Coverkauf. Hätte ich allerdings früher gesehen, dass es nur das erste Band als Taschenbuch gibt, hätte ich mich gleich fürs Hardcover entschieden.*seuftz* Handlung Als Oskar dem Forscher Humboldt das Geld stibitzt, ahnt er nicht das diese Aktion ihn in ein Abenteuer befördert, das ihn übers Meer und durch verlassenste Landschaften führen wird. Doch sie sind nicht alleine. Jemand verfolgt sie. Jemand mit einem Mantel und flammendem Haar und einer offenen Rechnung. Nun heißt es schnell zu sei. Denn niemand gönnt Humboldt einen weiteren Erfolg. Wie gut das die Seherin Eliza bei ihnen ist. Doch als eine uralte Prophezeiung ihren Tribut fordert, kann selbst die Priesterin nichts mehr tun. Es kommt zum äußersten. Die Königin fällt ... Charaktere Die Charakter waren, bis auf hier und da einige Kanten sehr gut und glaubhaft gelungen. Der Professor Humboldt erinnerte mich beim Lesen spontan an den Professor aus Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer. Ein sehr ruhiger und durchdachter, manchmal aber auch spontaner Charakter, der mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat. Deine Nichte Charlotte war mir anfangs sehr unsympathisch. Sie ließ das kleine Prinzesschen heraushängen. Schrecklich. Ihre Wandlung war zwar nicht ganz für mich nachzuvollziehen, machte sie aber auf jeden Fall Sympathischer.  Oskar war im Grunde mein kleiner Liebling, auch wenn der Autor auch hier nicht ganz so Akkurat war. Denn Oskar lebte zwar schon, seit er klein ist auf der Straße, kann aber lesen und sie ziemlich gebildet. Klar Bildung kann man sich auch verschaffen, wenn man lesen kann, aber wo hat er es gelernt, wenn er keine Schulbildung hatte? Val hingegen war ganz anders. Sie war mir anfangs sehr sympathisch. Eben weil sie mal nicht das schwache Frauchen ist, sondern einfach nur cool. Und dann wurde sie irgendwann nur noch fanatisch. So kam es für mich rüber. Ihre ganzen Handlungen waren einfach nur sehr fragwürdig irgendwann. . .  Schreibstil In einem schönen Jugendlichen still entführt uns der Autor in eine Welt in der Abenteuer, Geheimnisse und die ein oder andere Erfindung Hand in Hand gehen. So gleicht dieses Buch genau jenen, welche unser Hauptcharakter Oskar so gerne mag. Abenteuerromanen. Besonders begeistert hat mich einfach auch die Reisevorbereitungen, welche hier recht realistisch gehalten waren, ohne aber in langatmige Erklärungen oder dergleichen abzudriften.  Auch die Spannung ließ nicht zu wünschen übrig, was der Autor hier sehr geschickt durch die Perspektivwechsel, von unserer Forschergruppe und ihren Verfolgern, in Szene gesetzt hat. Ein Cut wenns gerade "um die Wurst geht" verlockt halt einfach zum weiterschmöckern. ;) Fiese, böse Cliffhanger. Meinung Freunde von Jules Verns´s Abenteurerromanen werden an diesem Buch ihre Freude haben, vorausgesetzt er bedenkt kurz das angegebene Alter. Doch entgehen sollte man sich dieses wunderschön gestaltete Buch einfach nicht. Sicherlich gibt es ein paar Kanten an den Charakteren, die man hätte, vielleicht noch ausbügeln könnte, aber nichts war so gravierend, das ich sagen muss es hat mich schrecklich gestört beim Lesen. Zum Ende hin schaffte es das Buch sogar mich noch mal zu überraschen. 

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  • Die spannende Welt der Inka

    Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
    herminegranger

    herminegranger

    12. July 2014 um 10:31

    Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Seine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart. (Quelle: http://www.thiemeyer.de/?page_id=243) Erster Satz/Prolog: "Der Atem des Mannes ging stoßweise." Erster Satz/Kapitel 1: "Von dem Augenblick anals Oskar den Mann zum ersten mal sah, wusste er, dass mit ihm etwas nicht stimmte." Ich finde, dass diese beiden Sätze schon sehr ausdrucksreich sind und Spannung und Neugier auf mehr machen. SO war es zumindest bei mir. Das Buch ist der erste Band der "Weltensucher"-Trilogie. Es spielt im Jahre 1893 in Berlin, später in Peru. Das Buch wird großteils aus der Sicht von Oskar Wegener erzählt, der am Anfang des Buches ein taschendieb in Berlin ist, der sehr viel Ahnung von seinem "Beruf" hat. An dem Tag, an dem das Buch beginnt, bestiehlt er einen geheimnisvollen Mann, der sich später als Carl Friedrich von Humboldt (freie Erfindung des Autors), angeblich Sohn Alexander von Humboldts (Alexander von Humboldt ist ein berühmter Forscher), entpuppt. Oskar arbeitet danach als sein Diener, wird aber auch ein guter Freund von Humboldt. Die Personen in dem Buch sind sehr gut ausgearbeitet. Neben Oskar und Humboldt gibt es Humboldts Nichte Charlotte und Humboldts Hausmädchen Eliza. Oskar findet Charlotte anfangs noch sehr arrogant, herablassend und kühl, später wird sie aber eine gute Freundin von Oskar. Ich fand Charlotte am Anfang ebenfalls sehr unsymphatisch, aber sie entwickelte sich gegensätzlich.Schon nach ein paar Kapiteln wurde hatte ich Charlotte in mein Herz geschlossen. Eliza wirkte schon von Beginn an sehr symphatisch. Sie ist sehr nett und hilfsbereit, zudem kann sie sehr gut kochen. Humboldt nahm sie bei einer Forschungsreise zu Haiti mit. Sie ist eine haitianische Zauberin, eine Mambo. Man lernt in dem Buch sehr viel über Kultur, und es ist sehr sehr spannend. Die 4 Protagonisten sind alle sehr symphatisch und sehr gut beschrieben. Sie begeben sich auf eine Forschungsreise nach Peru, um das Geheimnis der Regenfresser zu lösen. Mehr möchte ich eigentlich nicht über die Handlung verraten, weil ich finde, jeder sollte sich seine eigene Meinung von diesem besonderen Buch bilden, und selbst in die fesselnde Handlung hineingezogen werden. Das Cover fand ich sehr ansprechend, und es hat mich sofort neugierig gemacht. Das Buch ist wundervoll geschrieben und macht gleich nach dem Beenden Lust auf Teil 2.

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