Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser

von Thomas Thiemeyer 
4,3 Sterne bei257 Bewertungen
Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (214):
LuisaSophies avatar

Spannendes Jugendbuch mit abenteuerlichen, wissenschaftlichen Phänomenen

Kritisch (6):
Ullarullas avatar

Die Idee an sich ist nicht schlecht, die Charaktere jedoch so gezeichnet, dass man jeden schon mal erlebt hat, sprich: langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser"

Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.
Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht.
Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.

Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.

"Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe.

Auszeichnungen:

- Kinder- und Jugendbuchliste des Saarländischen Rundfunks/Radio Bremer (Herbst 2009)
- Empfehlung im Rahmen des Friedrich-Gerstäcker-Preises 2009

Mehr Infos rund ums Buch unter:

www.weltensucher-chroniken.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785574096
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:01.03.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    Seitenhains avatar
    Seitenhainvor einem Monat
    Wunderschön

    Der Junge Oskar verbringt seine Tage in Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts mit stehlen und Abenteuerbücher lesen. Eines Tages versucht er einen Gentleman auszurauben und gerät an Karl Friedrich Humboldt, ein angeblicher Nachfahre des berühmten Forschers. Dieser will ihn mit auf eine spannende Exkursion zu den Inkas nehmen. Oskar findet endlich jemanden, der sich um ihn kümmert und er kann auf den Spuren der Forscher wandeln, von denen er so viel gelesen hat.

    Doch natürlich fahren sie nicht einfach nach Mexiko und entdecken was, sondern haben eine resolute Gegenspielerin: Valkrys Stone, eine alte Flamme (bei der Haarfarbe wörtlich zu nehmen) Humboldts. Sie hat den Auftrag, einen verschollenen Fotografen zu finden.



    Die Hetzjagd zwischen Humboldt und Valkrys ist spannend zu beobachten, allerdings ist es manchmal weniger ein Abenteuerroman als ein Reisebericht.

    Besonders schön ist allerdings das Buch an sich; neben dem Schutzumschlag, den der Autor selbst entworfen hat und der Aspekte des Abenteuers zeigt, ist auf dem Vorderdeckel der Junge zwischen den Rädern silbern eingeprägt. In Zeiten von rationalisierten Büchern wirklich schön und auch für ein Lesebändchen hat man sich das Geld genommen. Außerdem ist das Vorsatzblatt eine tolle „Windkarte der Erde“.

    Mehr Infos gibt's unter weltensucher-chroniken.de

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Abenteuerroman, voller ungewöhnlicher Charaktere und tollen Erfindungen!
    "Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer

    Autor: Thomas Thiemeyer
    Titel: Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser
    Gattung: Roman, Erzählung, Abenteuerroman, Young Adult, Steampunk
    Erschienen: 2009
    Gelesene Ausgabe: Loewe, 2009
    ISBN: 978-3-7855-6574-2
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Februar 2017

     

    Zum Buch:
    Mit wunderbaren Covers reizt die fünfbändige Jugendreihe "Chroniken der Weltensucher" von Thomas Thiemeyer. Der Forscher Carl Friedrich Donhauser, Nachkomme des legendären Wissenschaftlers Alexander von Humboldt, entdeckt und erforscht in der Reihe geheimnisvolle Mythen und geht Geheimnissen auf der ganzen Welt auf die Spur. Begleitet von dem cleveren Taschendieb Oskar Wegener, seiner mutigen Nichte Charlotte, der haitianischen Zauberin Eliza und der Kiwidame Wilma ist er im ersten Band auf der Suche nach einem sagenhaften südamerikanischen Volk, das eine Stadt in den Wolken besitzt und mit magischen Schiffen durch die Lüfte gleitet.  Doch nicht nur die Gruppe von Abenteurern sucht nach den mysteriösen Ureinwohnern. Und dann berichtet eine Sage auch noch von einer Bedrohung aus der Tiefe...
    In bester Abenteuerromanmanier schafft Thiemeyer einen vielschichtigen Jugendroman, der an Jules Verne, Sir Arthur Conan Doyle und Charles Dickens erinnert. Spannend und einfallsreich entführt er den Leser in die Welt des 19. Jahrhundert, in eine Welt des Steampunks voller interessanter Erfindungen und ungewöhnlichen Kreaturen.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat:
    "Kreischend schlug der Mann die Hände vors Gesicht, während Blut zwischen seinen Fingern hindurch sickerte. Die Waffe landete punktgenau in der Hand der Frau. Sie klappte sie zusammen und lief auf die Männer zu. Ihre Bewegungen waren alles andere als damenhaft. Sie zeugten von einer ungeheuren Kraft und Dynamik."[1]

    Stil und Sprache: Stark beschreibend, gut lesbar.
    Zitat: "Oskar hatte eine Schwäche für spannende Erzählungen. Ritterromane, Piratengeschichten, Abenteuer in fremden Ländern. Mit Karl May hatte er sich durch das wilde Kurdistan geträumt und mit Jules Verne 20 000 Meilen unter die Meeresoberfläche. So konnte er seinem Dasein als kleiner Gauner auf den Berliner Straßen für eine Weile entfliehen."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: Man braucht ein wenig Zeit für den Einstieg, dann aber spannend und fesselnd.

    Das hat mir gefallen: Die Kreativität. Die Charaktere, die Erfindungen, die Handlung.
    Das hat mir nicht gefallen:  Teilweise, gerade am Anfang ein wenig zu langatmig.

    In One Sentence: Spannender Abenteuerroman, voller ungewöhnlicher Charaktere und tollen Erfindungen!
    Sterne: 4


    [1] S.122
    [2]
    S.33

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe Thomas Thiemeyers Schreibstil... man ist total gefesselt und stürzt sich mit ins Abenteuer.
    Spannung pur


    Carl Friedrich von Humboldt ist ein illegitimer Sprössling des berühmten Forschers Alexander von Humboldt - zumindest behauptet er dies. Von Humboldt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinem Vater nachzueifern und dessen nicht abgeschlossene Expeditionen zu vollenden. Der junge Oskar Wegener - ein Straßenkind und Dieb - stößt durch Zufall auf von Humboldt, der ihm daraufhin das Angebot macht, für ihn zu arbeiten und an einer Expedition teilzunehmen. Zusammen mit von Humboldt, dessen Nichte Charlotte und der haitianischen Voodoopriesterin Eliza macht sich Oskar nun auf nach Peru, um dort die legendäre Stadt der Regenfresser zu finden. Bald merken sie, dass sie Plan einer uralten Prophezeiung sind.
    Außerdem werden sie von Valkrys Stone verfolgt, die noch eine Rechnung mit von Humboldt offen hat.

    Mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer und ich habe Blut geleckt. Man wird in das Peru 1893 verfrachtet und mitten in eine abenteuerliche Geschichte geschmissen, die vor Fantasie und historischen Elementen nur so strotzt.
    Durch die so tolle Unterhaltung habe ich auch gleich zum zweiten Teil "Der Palast des Poseidon" gegriffen.

    Oskar, der sich mit kleinen Diebstählen über Wasser hält, war mir gleich von Anfang an sympathisch. Er hat eine sehr offene, direkte Art, weiß aber auch im richtigen Moment damit hinterm Berg zu halten. Für seine Freunde tut er alles und er weiß, dass er als Expeditionsmitglied in von Humboldts Gruppe eine zweite Chance erhält, die er auch ergreift, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Seine kluge Art hilft ihm dabei natürlich sehr.

    Auch Charlotte, die Nichte von Humboldts, wächst einem sehr ans Herz. Ihr forsches Auftreten imponiert nicht nur Oskar und so entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen.
    Mit Eliza, einer haitianischen Voodoopriesterin kommt dann der fantasylastige Teil ins Spiel. Ihr Spezialgebiet ist die Telepathie und dies ist natürlich von großem Vorteil.

    Von Humboldt bleibt auch geheimnisvoll, was aber daran liegt, dass er verschlossen ist und gerade Oskar gegenüber, der sich natürlich fragt, warum von Humboldt gerade ihn für seine Dienste ausgewählt hat.

    Ich mag den Schreibstil des Autors. Beim Lesen habe ich gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht und war auch in Rekordzeit durch.
    Das Buch hat alles, was ein gutes Buch eben braucht. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch, selbst die "bösen" Charaktere wachsen einem ans Herz. Im richtigen Moment gibt es Aha-Effekte, gefolgt von "Oha" und "Och nee". Das macht eine richtig gute Geschichte aus. Und die Lust auf den nächsten Band steigt um ein Vielfaches.

    Ich hatte vor längerer Zeit schon, das Hörbuch zum ersten Teil gehört (Rezension HIER) und war hier schon total begeistert von der Geschichte. Die nächsten Teile möchte ich jetzt jedoch lesend verschlingen, um mich intensiver mit Oskar, Charlotte, von Humboldt und Eliza auseinandersetzen zu können.

    Fazit:
    Spannung pur mit sympathischen Figuren und einer mitreißenden Geschichte. 

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    Kristin84s avatar
    Kristin84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schreibstil super - Thematik nicht ganz meins. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch!
    Ein Buch für Abenteurer

    Zum Inhalt:

    Berlin, 1893: Eine einzige Begegnung ändert Oskars Leben von Grund auf. Eben noch ein Taschendieb auf Berlins Straße und nun auf dem Weg in eine unbekannte Welt. Niemand geringeres als Carl Friedrich Humboldt verpflichtet Oskar, ihn bei seiner nächsten Reise zu begleiten. Eine Reise in die Tiefen von Peru. Denn dort soll eine Stadt existieren, die in ihrer Bauart einzigartig ist und die von einer längst vergessenen Kultur bewohnt wird - man nennt sie auch "die Stadt der Regenfresser". Der erste Band der Chroniken der Weltensucher.

    Meine Meinung:

    Bisher habe ich von Thomas Thiemeyer erst ein Buch gelesen, und zwar den ersten Band der Eden-Trilogie. Dieses Buch hatte mich damals auch aufgrund des tollen Schreibstils wirklich begeistert. Jetzt war ich natürlich gespannt, ob dies nur eine Eintagsfliege war oder ob der Autor es schafft, mich ein weiteres Mal zu begeistern.

    Was soll ich sagen? Thomas Thiemeyer versteht wirklich etwas von seinem Fach. Bereits auf den ersten paar Seiten war ich direkt in der Geschichte drin. Ich konnte mir das Berlin im späten 19. Jahrhundert richtig gut vorstellen. Auch die weiteren Schauplätze in der Geschichte waren so toll beschrieben, dass man sich alles wunderbar vorstellen konnte - egal ob real oder Fantasie. Genauso ging es mir bei den Charakteren. Man hatte direkt ein Bild vor Augen und konnte auch relativ schnell abschätzen, ob man die Person mochte oder eher nicht. Und dies ganz ohne viel Worte. Die Dosis an Informationen, die der Leser bekommt, reicht vollkommen aus - nicht zu viel und nicht zu wenig.

    Außerdem finde ich es toll, wie der Autor den Spagat zwischen Wirklichkeit und Fantasiewelt gemeistert hat. Es ging alles stimmig ineinander über, ohne dass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte stockt oder "holprig" wird. Mich hat dieses Buch unheimlich an die Geschichten von Jule Verne erinnert und ich denke, dass dieses Buch für jeden Fan von Abenteuerromanen ein absolutes Muss ist. 

    Warum ich trotz meiner Begeisterung nur 3 1/2 Sterne vergeben habe? Dass liegt ganz einfach daran, dass gerade dieses Genre des Abenteuerromans nicht wirklich meins ist. Trotzdem bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es hat mich wieder auf Thomas Thiemeyer und seine Bücher aufmerksam gemacht. Ich habe jetzt wieder richtig Lust, mit der Eden-Trilogie weiterzumachen.  

    Mein Fazit:

    Ein Muss für alle Fans des Abenteuerromans a la Jule Verne.

    Meine Bewertung:

    3 1/2 von 5 Sterne

     

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    monja1995s avatar
    monja1995vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastische Reise in eine vertikale Stadt
    Reise zu den Regenfressern

    Fantasy, Steampunkfantasy, Jugendbuch

    Klappentext:

    Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.
    Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht.
    Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.

    Thomas Thiemeyer verwebt atemberaubende Schauplätze und verwegene Charaktere zu einer klassischen Abenteuergeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

    Mein Umriss:

    1893 – Oskar, ein Waisenjunge schlägt sich, obwohl ein Meister seines Faches, mehr recht als schlecht als Taschendieb in Berlin durchs Leben. Das ändert sich schlagartig, als er auf Carl Friedrich Donhauser trifft und ihn bestiehlt. Dieser Diebstahl jedoch geht schief und Donhauser bemächtigt sich seiner. Donhauser gibt sich Oskar gegenüber als legitimer Nachkomme Alexander von Humboldts aus.
    Dieser übergibt Oskar nicht der Polizei, sondern macht ihm ein Angebot, zu dem er nicht nein sagen kann. Der kleine Taschendieb soll mit von Humboldt auf Expedition gehen. Nach Peru fühlt sich von Humboldt berufen und die Reise soll per Schiff erfolgen. In Peru angekommen machen sie sich mit ihren weiteren Begleitern Eliza, Charlotte und dem Kiwi Wilma auf die Suche nach den Regenfressern…

    Mein Eindruck:

    Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich mir die fünfteilige Reihe der „Chroniken der Weltensucher“ kaufte, war ihre erste Reaktion: „Das ist doch gar nicht dein Genre“
    Ja, sie hat recht. Ich kaufte diese Bücher auch nicht, weil sie mein Genre sind, sondern einfach weil sie so wunderschön aufgemacht sind und Thomas Thiemeyer in facebook dafür Werbung machte. Insbesondere in Bezug auf deren günstigen Preis. Also hab ich zugeschlagen und es nicht bereut.
    Optisch ein Traum „mußte“ ich die fünf Bände jedem zeigen. Egal, ob er sie sehen wollte oder nicht. Und natürlich konnte ich es nicht erwarten, mit dem aktuell zu lesenden Buch endlich fertig zu werden, um mit dem ersten Band loszulegen.
    Heute hab ich ihn fertig gelesen und bin restlos begeistert.
    Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an bereits Bekanntes und ich fand mich auch ein klein Wenig in der Reihe des „Clubs der fetten Dichter“ wieder. Daran schrieb Thiemeyer auch mit und ich erkannte in der Wand die vertikale Stadt der Regenfresser nun wieder.
    Der Einstieg in diesen ersten Teil war einen kleinen Tick zu rasant, sodass schon bald ein kleines Absacken in der Geschichte zu spüren war. Ich empfand es als Denkerpause. Schnell jedoch fand der Autor seinen Weg und entführte mich mitsamt seinen Reisebegleitern in die Anden des ausklingenden 19. Jahrhunderts, wo sie auf der Suche nach der Stadt der Regenfresser einige aufregende Abenteuer zu bestehen haben…
    Die Schreibweise ist leicht, aber trotzdem wunderschön gehalten, was sicherlich auch an der Zeit liegt, in der die Geschichte stattfindet. Besonders gefallen hat mir, dass Thiemeyer jedem Protagonisten seine charakterlichen Kanten läßt, sodass jede Person für sich im gesamten Verlauf der Geschichte interessant bleibt.
    Da ich die vier anderen Bände auch schon besitze, werde ich diese selbstverständlich auch in nächster Zeit lesen.

    Mein Fazit:

    Ein erzählerisch farbenprächtiges Fantasybuch, das zwar für Jugendliche geschrieben wurde, aber auch Erwachsenen spannendste Unterhaltung bietet.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 3 Jahren
    Die Stadt der Regenfresser


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Die Dystopie- Trilogie des Autors mochte ich wahnsinnig gerne, trotzdem war ich mir nie ganz sicher, ob diese Reihe hier wirklich etwas für mich sein könnte. Zur Zeit erhält man aber die Bände 2-5 in der Hardcover- Ausgabe spottbillig und da musste ich einfach zugreifen ;)

    Der Schreibstil ist einfach, flüssig, detailreich, bildhaft und kombiniert wahre geschichtliche Ereignisse mit eigenen fantasievollen Ideen. Gewählt wurde die personale Erzählweise, was auch sehr gut zum angestrebten Zielpublikum passt.

    Die Charaktere waren mir soweit sympathisch und wurden genügend ausgearbeitet. Allerdings wurde noch nicht das Ganze Potential ausgeschöpft, ich bin mir aber sicher, dass in den Folgebänden dies noch intensiver und ausgereifter dargestellt werden wird.

    Die Geschichte lässt natürlich jedes Abenteuerherz höher schlagen und auch ich konnte mich dieser Faszination nicht entziehen. Ich tauchte ab in fremde Welten und fühlte mich zurückversetzt in meine jugendlichen Leseerlebnisse. Ebenso war die Leidenschaft des Autors für die ganze Thematik für mich sehr gut spürbar und transparent.

    Ein abenteuerlicher Lesegenuss für Jung und Alt, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

    Ich vergebe hiermit vier Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzungen.

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    Claudia-Marinas avatar
    Claudia-Marinavor 3 Jahren
    Die Stadt der Regenfresser

    Ich fand Karl May immer doof. Genau wie  Jules Verne. Genau wie die ganzen anderen Abenteuerromanschreiber. Doof. So richtig doof. Nur was für Jungs. Und die fand ich auch doof.

    Etliche Jahre später trifft der letzte Punkt nicht mehr zu – jedenfalls nicht mehr so ganz – aber für oben genannte Romane konnte ich mich trotzdem immer noch nicht begeistern. Bis…ja bis von vielen Seiten ein Name an mein Ohr drang: Thomas Thiemeyer. Chroniken der Weltensucher. Humboldt – nein, nicht DER Humboldt, sondern einer, der sich nur so nennt. Der aber auch ein unermüdlicher Abenteurer ist.

    Meine Neugier stieg. Ins Unermessliche. Also habe ich meine Bedenken gegenüber vermeintlichen Abenteuerjungsromanen einfach mal fallengelassen und bin Carl Friedrich Humboldt gefolgt – in die Stadt der Regenfresser.

    Irgendwo in den Anden gibt es ein verborgenes Volk, das in einer Stadt lebt, in einer Stadt in der Vertikalen. Der Friede ist trügerisch, denn eine unheimliche Macht bedroht die Einwohner. Humboldt bricht auf, um dieses Volk zu erkunden – und hätte er nicht kurz zuvor den Straßendieb Oskar angeheuert, hätte er nicht seine treue Gefährtin Eliza und seine Nichte Charlotte, hätte er nicht die Kiwi-Dame Wilma dabei, dann müsste er sich ganz alleine auf die gefährliche Reise machen. Aber alleine ist er nicht, denn all diese Personen bilden eine kleine eingeschworene Reisegemeinschaft. Sie gehen durch dick und dünn und schrecken vor keinen Gefahren zurück. Alles im Dienste der Wissenschaft!

    Gefühlte drei Stunden später befand ich mich wieder in meinem Wohnzimmer. Ich kann ja sehr kritisch sein, aber hier – nichts. Nur, dass es zu schnell vorbei war. Das war so leicht, so spannend, so voller Herzblut, so warm.

    (Teil 2)

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    merle88s avatar
    merle88vor 3 Jahren
    Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer von Humboldt und seinen Freunden

    Inhalt:
    Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben

    Meine Meinung:
    Oskar verdient sein tägliches Brot als Taschendieb auf den Straßen Berlins. Eines Tages legt er sich jedoch mit dem Falschen an. Carl Friedrich Donhauser (Humboldt genannt) erwischt Oskar. Anstatt ihn jedoch zur Polizei zu bringen, lädt er Oskar zu sich nach Hause ein. Dort erfährt Oskar, dass Humboldt ein Wissenschaftler und Abenteurer ist und für seine neuste Expedition noch einen Helfer benötigt. Die Reise soll in das weit entfernte Peru gehen. Auf einer Fotoplatte eines vermisst gemeldeten Fotografen hat Carl Friedrich Humboldt nämlich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Auf dieser Fotoplatte sind eine Stadt hoch oben in den Wolken und einige fliegende Objekte zu erkennen. Humboldts Neugier und Abenteuerlust ist geweckt. Und auch bald möchte Oskar mehr über diese geheimnisvolle Stadt erfahren.

    Der Leser bekommt hier ein richtig tolles Abenteuerbuch vorgelegt. Ein klein wenig hat es mich an "In 80 Tagen um die Welt" erinnert, was mich jedoch in keiner Weise gestört hat. Thomas Thiemeyer hat eine interessante Idee wahnsinnig gut umgesetzt. Zum einen faszinierte mich das damalige Leben sehr. Es war total spannend zu sehen, wie die Menschen nach und nach Dinge entdecken, die für uns heute so normal sind wie Lebensmittel. Zum anderen faszinierte mich die Reise in ein fremdes Land, welches man selbst in der heutigen Zeit nicht so gut kennt. Dieser Mix machte es mir mehr als schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die lebhaften Beschreibungen des Autors machten es mir wahnsinnig einfach mir das Berlin des 19. Jahrhunderts sowie die Beschreibung von Humboldts Labor und der Stadt in den Wolken vorzustellen.

    Neben Carl Friedrich und Oskar gehören auch noch Charlotte, die Nichte von Carl Friedrich, sowie die Haushälterin und gute Seele des Hauses Eliza zur Reisegruppe. Zudem begleitet die kleine Kiwi-Dame Wilma die vier Menschen. Ich mochte die Beziehung zwischen Oskar und Charlotte sehr gerne. Erst steht diese nämlich unter keinem guten Stern, doch die leicht verwöhnte Charlotte merkt schnell, dass sie vielleicht ein wenig voreilig war, was die Beurteilung von Oskar angeht.
    Weniger gut gefallen hat mir, dass gefühlt auf Biegen und Brechen versucht wurde, sowohl eine Liebesgeschichte zwischen Oskar und Charlotte (die mir gut gefallen hat) wie auch zwischen Humboldt und Eliza (die ich ein wenig überflüssig fand) aufzubauen. Trotzdem hoffe ich, dass alle vier Charaktere auch im nächsten Abenteuer wieder mit an Bord sind.
    Das Ende des Buches war ein klein wenig dramatisch und konnte mich teilweise überraschen.

    Fazit:
    Eine Abenteuergeschichte habe ich erwartet, allerdings habe ich mehr als das bekommen. Thomas Thiemeyer hat mich mit seinem Schreibstil in eine Welt voller Abenteuer und Magie entführt. Es kam mir vor, als würde ich quasi selbst mit den Protagonisten durch die Berge Perus wandern. Nun bin ich mehr als gespannt auf das nächste Abenteuer von Humboldt und seinen Freunden. Klare 5 von 5 Hörnchen.

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    msmedlocks avatar
    msmedlockvor 4 Jahren
    Über den Wolken

    Es gibt Bücher, die werden zu einem Teil von dir. Du vermisst sie, wenn du sie nicht weiterlesen kannst. Du wirst ungeduldig und unachtsam, während du deiner täglichen Arbeit nachgehst. Du bleibst nachts zu lange wach, obwohl du am nächsten Tag früh aufstehen musst. Für mich war “Die Stadt der Regenfresser” so ein Buch.

    Der erste Teil der “Chroniken der Weltensucher” führt uns zurück ins 19. Jahrhundert mit allem Drum und Dran. Wir lernen tolle Figuren kennen, die sich charakterlich schön ergänzen, wie zum Beispiel den mutigen Protagonisten Oscar und seinen späteren Herren den unerschrockenen Forscher Carl Friedrich von Humboldt, die besonnene Zauberin Eliza und Humboldts kluge Nichte Charlotte. Und nicht zu vergessen: Wilma! :)

    Obwohl das Buch spannend und einsaugend ist, gibt es manche Stellen, die ich für ausbaufähig gehalten hätte und die mir zu wenig genau beschrieben sind. Auch verstehe ich die plötzliche charakterliche Veränderung von Charlotte nicht ganz. Trotzdem gab es keine Stelle, an der ich nicht unbedingt weiterlesen hätte wollen.

    Auch wenn es nicht in jeder Hinsicht perfekt war, war es ein großartiger Auftakt einer Reihe, die ich nicht so schnell vergessen werde.

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    claudi_ranis avatar
    claudi_ranivor 4 Jahren
    ein toller Abenteuerroman- nicht nur für junge Leser

    Ihr habt genug von leuchtenden Vampiren, schimmernden Aliens, dystopischen Gesellschaften und den ewig gleichen Dreiecksgeschichten? Ihr seid Fans von Jugendbüchern, weil euch die leichte Sprache gleich viel tiefer in die Geschichte eintauchen lässt? Ihr habt mal wieder Lust auf einen richtig klassischen Abenteuerroman mit fremden Kulturen, mystischen Erlebnissen und einem Helden, der sich hinter Indiana Jones oder Kapitän Nemo nicht verstecken muss? Dann seid ihr hier genau richtig!

    Oskar ist ein mittelloser Waisenjunge im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Taschendiebstählen, obwohl ein wahrer Meister seines Fachs, kommt er gerade so über die Runden... Doch sein Leben ändert sich schlagartig als er auf Carl Friedrich Donhauser, der sich für einen Sohn Alexander von Humboldts hält, trifft.
    Donhauser, er bezeichnit sich selbst nur als Humboldt, ist Abenteurer, Erfinder und Visionär- Er hat schon so allerlei Gefahren durchgestanden.
    Gemeinsam mit seiner Nichte Charlotte, Oskar, der geheimnisvollen Haushälterin Eliza und dem kleinen Kiwi Wilma machen sie sich auf ins größte Abenteuer ihres Lebens!
    In Südamerika, versteckt in den unzugänglichen Anden Perus, soll ein geheimnissvolles Volk leben, welches das Geheimnis des Fliegens entschlüsselt hat! Doch auch andere, mächtigere und düstere Gegner sind auf dem Weg dort hin. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

    Thomas Thiemeyer ist für mich vor allem ein Autor für spannende Thriller mit mystischem Einschlag, wie bspw. Valhalla.
    "Die Stadt der Regenfresser" ist das erste Jugendbuch, welches ich von ihm gelesen habe und ich bin restlos überzeugt davon! Thiemeyer hat die Gabe, durch seinen rasanten und doch bildreichen Schreibstil ganze Filme im Kopf des Lesers abspielen zu lassen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen.
    Die Protagonisten sind durch und durch gelungen mit ihren jeweiligen Ecken und Kanten. Auch die Nebenfiguren haben alle ihren eigenen Charme, was selten genug vorkommt. Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf und bleibt zu jedem Zeitpunkt einfach nur spannend.

    Fazit:
    Dieses Buch macht einfach Spaß und ist eigentlich für fast jeden Leser von tollen Geschichten à la Jules Verne etwas. Fans von halbwissenschaftlichen, halbfantastischen Abenteuerromanen werden hier einen Schatz entdecken!
    Und das Schönste daran: "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band einer ganzen Reihe: "Die Chroniken der Weltensucher", die akutell fünf Bücher umfasst.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Charlousies avatar
    Ich habe eine eher ungewöhnliche Buchfrage, zu Thomas Thiemeyers "Chroniken der Weltensucher" die Stadt der Regenfresser. Und zwar höre ich das gerade und es ist total toll. Ich möchte auch eine Rezension dazu schreiben, allerdings habe ich sämtliche Namen nur gehört und habe bei den komplizierteren keine Ahnung, wie sie geschrieben werden. Nicht einmal weiß ich ob Oskar "Oskar" oder "Oscar" geschrieben wird. Deswegen meine Frage an all diejenigen, die das Buch lasen: Könnte jemand so nett sein und mir einmal alle Namen der Protagonisten aufschreiben? Also von Osc/kar von der Frau, die Humboldt und seine Freunde verfolgt, samit ihrem Kameraden von der Zeitung und die Namen der Abenteuerer unter Humboldt? Ach ja und noch der Typ, den sie suchen und von dem sie die Tasche kauften... Das wäre wirklich hilfreich, denn ich hasse es eine Rezension zu schreiben und dann stimmen die ganzen Namen nicht! :( DANKESCHÖN schon einmal!
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