Thomas Thiemeyer Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser

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Inhaltsangabe zu „Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser“ von Thomas Thiemeyer

Eine Stadt in schwindelerregender Höhe, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Nichts von dem hatte der Junge Oskar sich vorstellen können, als ihn der Berliner Entdecker Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nennt, in seine Dienste nahm. Jetzt ist Oskar Teil einer unglaublichen Expedition ans andere Ende der Welt und soll mit seinen Gefährten eine uralte Prophezeiung erfüllen. Der Sprecher Dietmar Wunder entführt seine Zuhörer an atemberaubende Schauplätze in ein Abenteuer, für das gehörig Mut, Verwegenheit und Entdeckergeist vonnöten sind. Das gleichnamige Buch ist im Loewe Verlag erschienen.

Karl-Friedrich von Humboldt - der deutsche Indiana Jones.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

„Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser“ ist eine tolle Abenteuergeschichte für Jung und Alt, welche den Leser/Hörer in eine

— pueppie
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Am 25. Januar gibt es ein Interview mit dem Autor auf meinem Webblog!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    27. March 2015 um 21:41

    Karl-Friedrich von Humboldt ist ein illegitimer Sprössling des berühmten Alexander von Humboldt. Doch Karl-Friedrich hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinem Vater nachzueifern und dessen nicht abgeschlossene Expeditionen zu vervollständigen. Der junge Oskar gerät durch Zufall an Humboldt, der ihm daraufhin das Angebot macht, an einer Expedition teilzunehmen. Zusammen mit Humboldt, seiner Nichte Charlotte und der Voodoopriesterin Elisa macht sich Oskart nun auf nach Peru, um dort die legendäre Stadt der Regenfresser zu finden. Bald merken sie, dass sie Plan einer uralten Prophezeiung sind. Außerdem werden sie von Valkrys verfolgt, die noch eine Rechnung mit Humboldt offen hat. Mein erstes (Hör)Buch von Thomas Thiemeyer und ich habe Blut geleckt. Hervorragend vorgetragen von Dietmar Wunder wird man in das Peru 1893 verfrachtet und mitten in eine Geschichte geschmissen, die vor Fantasie, Abenteuer und historischen Elementen nur so strotzt. Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, dass ich gleich zum zweiten Hörbuch gegriffen habe. Bin ich froh, dass meine Bücherei solch tolle Hörbuchtitel bereit stellt. Oskar, ein junger Mann, der sich durch kleine Diebstähle über Wasser hält, ist mir gleich von Anfang an sympathisch. Er hat eine sehr offene, direkte Art, weiß aber auch im richtigen Moment damit hinterm Berg zu halten. Für seine Freunde tut er alles und er weiß, dass er als Expeditionsmitglied von Humboldt eine zweite Chance erhält, die er auch ergreift, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Dietmar Wunder, der Vorleser, ist unter anderem bekannt als Synchronstimme von Daniel Craig aka James Bond. Dies merkt man teilweise deutlich, handelt es sich gerade gegen Ende doch um reichlich actionlastiges Vorlesematerial. Hier gibt Dietmar Wunder alles und so fühlt man sich fast so, als wäre man mittendrin. Im richtigen Moment wechselt er die Stimmung, gibt jedem Charakter die eigene Stimmfarbe und bringt die Atmosphäre der einzelnen Szenen rüber. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch, selbst die „bösen“ Charaktere wachsen einem ans Herz. Im richtigen Moment gibt es Aha-Effekte, gefolgt von „Oha“ und „Och nee“. Das macht eine richtig gute Geschichte aus und die Lust auf den nächsten Band steigt um ein Vielfaches. Fazit: Spannung pur mit sympathischen Figuren und einer mitreißenden Geschichte.

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  • Eine tolle Abenteuergeschichte für Jung und Alt

    Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser
    pueppie

    pueppie

    19. November 2014 um 19:06

    Die Geschichte beginnt mit dem jungen Straßendieb Oskar, welcher bei einem Taschentrick von Carl Friedrich von Humboldt erwischt wird. Doch statt diesen der Polizei zu übergeben, bietet er ihm eine Job als sein neuer Assistent an. Ein Beruf der es in sich hat, denn Carl Friedrich von Humboldt ist ein Forscher und Entdecker, der absoluten Sonderklasse. Sein neustes Projekt wird ihn und seine Begleiter in die Höhen Südamerikas führen, mitten hinein in ein Abenteuer von unvorstellbarem Ausmaß. Das Buch weißt ein großes Maß an Kreativität, seitens des Autors auf. Er erweckt eine Welt zum Leben, welche bis ins kleinste Detail durchdacht ist und voller origineller Ideen steckt. Es kommt zu einer Art steampunkmäßigen Darstellung vom Berlin des 19.Jh., sowie einer Vermischung von Wissenschaft und Fiktion. Es gibt eine Vielzahl an auftretenden Charakteren, welche sich zu Beginn der Geschichte an völlig unterschiedlichen Ausgangspositionen befinden. Dabei ist noch unklar, wie sie letztlich zueinander stehen werden, beziehungsweise welche Rolle sie im Verlauf der Handlung spielen werden. Dabei wechselt der Fokus immer wieder zwischen den einzelnen Gruppierungen, sodass der Leser nach und nach alle Erzählstränge miteinander verbinden kann und seine eigenen Vermutungen, zum weiteren Geschehen aufstellen kann. Nicht ohne sich dabei das ein oder andere Mal gehörig zu täuschen, da der Autor ein Talent besitzt den Leser in die Irre zu führen. Grade durch diese unterschiedlichen Erzählperspektiven wird eine tolle Spannung erzeugt, sodass der Roman einem niemals langweilig erscheint.  Eine Person, welche mich besonders faszinieren konnte war, wie sollte es auch anders sein, die Gegenspielerin von Carl Friedrich und seinen Begleitern. Valkrys Stone ist eine Frau und Söldnerin, welche sich in einem männerdominierten Gewerbe behauptet. Dabei aber einen stetig wachsenden Hass auf ebendiese Männerwelt bekommt, welcher bald schon zu einer Art wahnhaften Verhaltens führt. Auch die tierischen Mitspieler der Geschichte hatten es mir angetan. Wer möchte nicht gerne einen zahmen Kiwi (der Vogel nicht die Frucht :) ) als Haustier haben? Wem ich dagegen wirklich nicht begegnen möchte, sind die Rieseninsekten, mit welchen es die Charaktere auf ihrer Reise immer wieder zu tun bekommen. Diese waren wirklich grandios umschrieben. Schon allein ihr Geruch, eine Mischung aus Knoblauch und Rose, ließ mir einen Schauer den Rücken runter laufen. Wie schon zu Beginn erwähnt bin ich ein Fan von Dietmar Wunder, als Hörbuchsprecher. Grade in den Bücher von Ben Aaronvitch ( Peter Grant Reihe) hat er mir sehr gut gefallen. Ich mochte ihn auch in diesem Hörbuch sehr gerne. Nur muss ich sagen, dass er vielleicht eine Fehlbesetzung für diesen doch eher an die jüngeren gerichteten Abenteuerroman ist. Dietmar Wunder hat eine teilweise zynische und düstere Erzählweise, welche mir zumindest für jüngere Zuhörer etwas ungeeignet erschien. Fazit: „Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser“ ist eine tolle Abenteuergeschichte für Jung und Alt, welche den Leser/Hörer in eine fantastische Welt voller unbekannter Lebensformen entführt.

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  • Rezension zu "Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher: Die Stadt der Regenfresser
    Charlousie

    Charlousie

    Inhalt: 1893: Oskar Wegener ist ein einfacher Straßendieb und als er dem mürrischen „alten“ Mann die Geldbörse klaut, die so aus dessen Mantel ragt, dass sie schon beinahe dazu einlädt, ahnt er nicht, dass dies die Beste Entscheidung seines Lebens gewesen sein könnte. Zwar schnappt ihn Carl Friedrich von Humboldt nach einer kleinen Flucht durch die Stadt und über die Dächer, doch Humboldt sieht in Oskars geschicktem Vorgehen möglicherweise eine sehr hilfreiche Fähigkeit und bietet Oskar an, ihn auf seiner nächsten Expedition zu begleiten. Gemeinsam mit Humboldts Nichte Charlotte Riethmüller und weiteren Gefährten machen sie sich auf und werden schon bald verfolgt. Von Humboldts ehemaliger Freundin, die er einst versetzte und die nun endlich ihre Chance gekommen sieht, sich zu rächen. Mit der Zeit wird Valkrys Stone ihre geringste Sorge sein, denn in der Stadt der Regenfresser, Xi’mal, in der sie den verschollenen Journalisten Harry Boswell zu entdecken suchen, lauern ihnen Gefahren jenseits ihrer Vorstellungskraft auf. Meine Meinung: Nach nur wenigen Minuten dachte ich an lauwarmen Regen, der mir den Rücken hinunterläuft, ohne dass mir zunächst bewusst war, dass Regen bereits im Titel enthalten ist. Alles steht und fällt bei einem Hörbuch mit dem Sprecher und bei Dietmar Wunder wollte ich am Liebsten in die Stimme hineinkriechen, die diesen berauschenden, erfrischenden Regen bereitzuhalten schien. Die Geschichte trägt dazu enorm bei. Sofort hatte Thomas Thiemeyer mich am Schopf erwischt und nicht mehr losgelassen. Auf mehreren Ebenen entwickelt sich beinahe bedächtig eine Geschichte von den verschiedensten Charakteren, die alle ein gemeinsames Ziel oder auch Schicksal teilen, nur dass sie es noch nicht wissen. Ich ahnte zwar, dass alles miteinander verbunden sei, doch auf welche Art und Weise, sollte erst später transparent werden. Thomas Thiemeyer hat mit seinen Worten eine sehr lebendige Geschichte geschrieben, die den Auftakt zu einer Trilogie formt. Jede einzelne Figur hat ihren wichtigen Platz und zeichnet sich durch ihre Tiefe aus. Selten habe ich mich bei einem Hörbuch dermaßen entspannen können und ich wollte auch nicht, dass es jemals endete. Und so zog ich das Hören in die Länge, um möglichst lange etwas von diesem abenteuerlichen Kick verspüren zu können. Freundschaften entstehen zwischen den Entdeckern und Forschern oder auch einfach nur Neugierigen, die noch ihren Platz im Leben suchen. So begegnet Oskar dem Forscher Humboldt, der in diesem Fall eine rein erfundene Figur des Autors ist, in der Geschichte jedoch behauptet der Nachfahre des berühmten Alexander von Humboldt zu sein. Für den richtigen Spritzer Spannung anhand von Gefahr, die von mehreren Stellen gleichzeitig ausgeht, ist gesorgt: Einmal die Ungewissheit über die Regenfresser und dem verschwundenen Harry Boswell, der sie alle erst auf dieses Abenteuer brachte und dann von Valkrys, der tödlichen Söldnerin, die noch eine alte Rechnung zu begleichen hat. Diese Schnitzeljagdelemente, die sich über mehrere Kontinente erstrecken und immer weiter ausdehnten, erhöhten den Reiz des Hörens immer mehr und ich bin wirklich beeindruckt von dieser komplexen, so gut verständlichen Geschichte Thomas Thiemeyers. Es gibt so viel Gutes darin, dass ich niemals alles aufzählen könnte. Gegipfelt wird dies alles noch von Dietmar Wunder und seiner faszinierenden Art diesem famosen Inhalt die Lebendigkeit auf den Leib zu sprechen. Bilder entstanden in meinem Kopf, so realistisch scheinend wie ein Film. Zeitweise vergaß ich sogar, dass ich ein Hörbuch hörte und wähnte mich direkt in den Abenteuern meiner „Freunde“ aus dieser schönen Geschichte. Mein Fazit: Wäre es möglich, ich würde vor Wonne zergehen und wie Schokolade in der Sonne schmelzen, denn so ist „Die Stadt der Regenfresser“: Wie pure, gut schmeckende Schokolade. Man braucht nur diesen Namen zu erwähnen und die meisten haben sofort ein Verlangen in sich oder wissen um das explodierende Gefühl der Geschmacksnerven, das ein Stück Schokolade im Gaumen auslösen kann. Unvergleichlich, köstlich und dabei doch so einfach hervorzurufen. Oder möchte mir jemand erzählen, es sei schwer die Schokolade zu öffnen? ;) „Die Stadt der Regenfresser“ würde ich jederzeit wieder „schmecken“ wollen, denn im Grunde genommen kann und möchte ich zukünftig weder auf Schokolade, noch auf Regen verzichten. Ich bin absolut verzückt!

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    Lesegenuss

    Lesegenuss

    25. September 2011 um 15:31