Thomas Thiemeyer Das verbotene Eden - Erwachen

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Inhaltsangabe zu „Das verbotene Eden - Erwachen“ von Thomas Thiemeyer

Band 1 der EDEN-Trilogie: Erwachen. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...

Ein absolutes Highlight.

— SiriB

Habe das Buch verschlungen! Mega gute Idee, die mich nicht mehr losließ.

— Anna-M

Eine sehr gute postapokalyptische Dystopie mit einigen Unstimmigkeiten im Detail. Trotzdem ein Buch, dass sehr viel Spaß macht!

— AnnaKatharinaKathi

Ich kam leier erst zum Ende in die Geschichte rein... dafür wurde es dann auch spannend :D ich bin gespannt wie es in Band zwei weitergeht.

— Naddy111

Nach 3/4 abgebrochen, leider überhaupt nicht meins und vieles hat inhaltlich für mich keinen Sinn gemacht.

— krissysch

Interessante Idee, deren Potential aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Ein bisschen mehr Action hätte der Story gut getan.

— zazzles

Spannender Auftakt der Serie. Männer und Frauen in der Zukunft verfeindet . mal ein anderes Thema.

— Angelinchen

Interessanter Ansatz, dass Männer und Frauen verfeindet sind - wie wird dann wohl gelebt?

— cybersyssy

"Was wäre wenn"-Story mit guter Hintergrundgeschichte.

— ankee_00

Super Einstieg

— Abby90

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  • Ein sehr gelungener Auftakt!

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Büchernische

    18. April 2017 um 11:17

    Thomas Thiemeyer ist für mich kein unbekannter Autor. Ich bin begeisterter Leser seiner erfolgreichen Jugendbuchreihe »Die Chroniken der Weltensucher« und muss ehrlich gestehen, dass ich mich selbst darüber wundere, warum seine dystopische Trilogie so lange ungelesen im Regal stand. Ich muss gestehen, dass ich es liebe, einfach vor dem Bücherregal zu stehen und aus meinem reichhaltigen Buchfundus ein Buch auszusuchen.Nachdem ich den ersten Band der Reihe also vor ein paar Wochen spontan zur Hand nahm und über das grüne Cover strich, fielen mir bei näherem Hinsehen überhaupt erst einmal die zahlreichen Details auf dem Cover auf.Im Hintergrund der beiden jungen Menschen sieht man eine Karte. die sich auch auf dem Buchschnitt wiederfindet. Kleinigkeiten, wie das Tattoo auf der Schulter der hübschen jungen Frau oder die Ketten an den Handgelenken des jungen Mannes wird man später im Buch wieder erkennen. Zwar bin ich kein Fan von Covern mit Fotomotiven, doch dieses hier gefällt mir recht gut, zumal sich diese Art Motiv auch auf den fortsetzenden Bänden wiederfindet und gut miteinander harmoniert.„Was für eine absurde Vorstellung! Männer und Frauen. Das wäre wie Öl und Wasser. Schlimmer noch, wie Feuer und Benzin. Leicht entzündlich und hoch brennbar.“ – Seite 44David und Juna. Logan und Gwen. Magda und Ben. Ich habe mir die Buchtitel schon einmal näher angesehen, denn der zweite Band wartet jetzt gerade nach Beenden des ersten Buches darauf, direkt im Anschluss von mir verschlungen zu werden.Sehr gelungener AuftaktBäm! Welch für ein fabulöser Auftakt in die Trilogie. Das Worldsetting, die Charakterzeichnung, die Entwicklung der Geschichte an sich, die Grundidee dahinter – ich bin immer noch überwältigt von all den Eindrücken, die sich mir während des Lesens boten. Thiemeyer hat eine unglaublich farbige, lebendige Schreibe. Das fiel mir schon positiv auf, als ich die Fortsetzung seiner Mysterythrillerreihe »Valhalla« las – hier erschien übrigens gerade das neue Buch der Hannah-Peters-Reihe namens »Babylon«.Der studierte Geologe, Illustrator und erfolgreiche, vielseitige Autor schöpft das volle Potential seiner Fantasie aus und verpackte dies mit sorgfältiger Recherche versehen in ein rundherum stimmiges Gesamtpaket. Thiemeyer geht mit Worten so farbenfroh um, als ob er mit Worten malen würde – als wäre er gerade im Begriff, eine seiner detailreichen, farbenfrohen Illustrationen zu zeichnen. Die Geschichte fühlte sich wie ein Film an, der in immer bunteren Farben vor meinem inneren Auge ablief. Stunde um Stunde verstrich, ich blätterte Seite um Seite um, die Augen wurden schwerer. Noch ein Kapitel. 1:00 nachts. Nur noch dieses eine Kapitel. Nur noch dieses eine, dann ist Schluss. Warum nur habe ich dieses Buch drei Jahre im Regal stehenlassen? Sechs Tage später, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert hatte, holte ich sogleich den Folgeband aus dem Regal, noch Original verpackt. Nachdem ich die Folie entfernt und über den Bucheinband gestrichen habe, beschloss ich trotz aller Neugier auf die Fortsetzung euch erst einmal von meiner Begeisterung über »Das verbotene Eden: David und Juna« zu berichten.„Vertrauen entsteht erst mit der Zeit, man kann es nicht einfordern.“ – Seite 332Dabei fiel mir der Einstieg zunächst gar nicht so leicht, wie es vielleicht den Anschein hat. Ich benötigte ein paar Kapitel Zeit, um mich an dieses Szenario zu gewöhnen, denn ich hatte aus irgendeinem Grund – womöglich auf Grund des Coverdesigns – ein modernes Setting à la Will Smiths ‚I am Legend‚ oder Cillian Murphys ‚28 days later‚ erwartet. Doch schon 50 Seiten später hatte mich der spannend gestrickte Plot und seine charmanten, intelligenten Protagonisten endgültig am Haken und ich war schließlich froh, entgegen meiner Erwartungen eben keine typische Dystopie in den Händen zu halten. Vertraut mir. Es lohnt sich, sich voll und ganz auf diese Geschichte einzulassen.Zurück in die Steinzeit der ZivilisationWas mit dem unheilvollen Tagebucheintrag eines Virenforschers aus dem Jahr 2015 begann, entpuppte sich im Laufe der folgenden Seiten als postapokalyptisches Szenario, das über 60 Jahre später in der Zukunft spielte. Die Menschheit ist beinahe ausgestorben und, das merkte man schon nach wenigen Seiten, zurück in die Steinzeit katapultiert worden. Nun ja, nicht ganz, sagen wir ins Mittelalter. Elektrizität, CDs, Computer, ja sogar Bücher sind nur noch ferne Relikte aus einer ehemals florierenden, modernen Vergangenheit. Staubige Relikte, um die sich allerhöchstens noch Mönche wie David kümmern, die zu der offenbar selteneren Sorte Mensch gehören, die die Kunst des Lesens und Schreibens noch beherrschen und in von Kerzenlicht erhellten Räumen beinahe zu Staub zerfallende Bücher restaurieren.Liebe, was wusste sie [Anm. d. Red.: Juna] eigentlich davon? Bisher hatte sie immer geglaubt, dass das, was sie und Gwen verband, Liebe sei. Gemeinsame Interessen, Tisch und Bett miteinander teilen, abends zusammen einschlafen, morgens miteinander aufwachen. […] Dass Liebe ein seelisches Bedürfnis war, das einen die Sekunden zählen ließ, bis der geliebte Partner zurückkehrte, das Herzklopfen und Schweißausbrüche verursachte und einen wünschen ließ, mit jeder Faser seiner Existenz dem anderen nah zu sein – davon war nie die Rede gewesen. – Seite 260Tiefgründiges, hervorragend ausgearbeitetes ThemaEinschübe wie eben jenen Tagebucheintrag wird man später noch ein paar Mal vorfinden. Wie Schatten aus einer längst vergangenen Zeit bezeugen sie, welches Chaos zum jetzigen Zustand der Zivilisation geführt hat, als Frau und Mann sich aufgrund eines vom Menschen selbst erschaffenen, mutierten Virus gegenseitig nach dem Leben trachteten. Ihr ahnt vielleicht schon, dass Thomas Thiemeyers Zukunftsvision nicht so fremd erscheint, wie man es gern hoffen möchte. Pharmakonzerne, die mit Viren experimentieren oder gar neue Mutationen erschaffen, um ihr Medikament xyz möglichst erfolgreich auf dem Markt zu platzieren? Das kennen wir doch leider nur zu gut aus unserer Gegenwart. Wohin das führen könnte, hat der Autor in seinem Auftakt sehr gelungen weiter gesponnen. Auf den ersten Blick mag diese degenerative Entwicklung etwas zu schnell vonstatten gegangen zu sein, immerhin ist gerade einmal etwa ein halbes Jahrhundert vergangen, seit sich Mann und Frau gegenseitig an die Kehle gingen und die Menschheit einen großen Schritt rückwärts stolpern ließen. Doch wenn ich genauer darüber nachdenke, wird mir klar, dass eine derart gefährliche Krankheit sehr wohl der Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt. Ein Virus, das imstande ist, das komplette Erbgut eines Menschen durcheinander zu bringen und einen vernünftigen Menschen zum rasenden Killer mutieren lässt, hört sich leider verdammt nach Weltuntergang an. Schaurig und vor allen Dingen leider durchaus vorstellbar.Der Kampf ums ÜberlebenZur eindrucksvoll gestalteten Hintergrundkulisse gesellen sich schließlich zwei Protagonisten, die mir von Anfang an ans Herz gewachsen sind. Vor allem die junge Kriegerin Juna ist ein sehr farbig ausgearbeiteter Charakter – jung und dynamisch, dabei jedoch keine übertrieben gezeichnete Superheldin. Zu David hatte ich eher weniger Bezugspunkte, er kam doch etwas blass rüber. Ich hoffe, dass er in den Folgebänden seiner doch sehr bedeutsamen Rolle noch gerecht werden wird. Die beiden jungen Menschen wachsen in zwei völlig verschiedenen Welten auf und haben doch eine Gemeinsamkeit: Sie wollen überleben, weiterleben und in eine bessere Zukunft blicken können. Doch der Weg dahin ist steinig. Ihre Verbindung zu Familie, Freunden und der vermeintlichen Sicherheit innerhalb ihrer Gemeinschaften wird auf eine harte Probe gestellt, wenn es letzten Endes um das große Ganze geht: Dem Überleben der Menschheit selbst. Die zwischen den beiden Charakteren wechselnde Perspektive sorgte für einen intensiven Einblick in die Gedankenwelt der beiden Figuren, so dass es mir wahrlich schwer fiel, David & Juna am Ende des Buches los zu lassen. Zum Glück währt der Abschied nicht allzu lange, denn: Band 2, ich komme!Mein Fazit: Ein fabelhaft, mitreißender Start in eine neue Jugendbuchtrilogie, deren erster Band mich mit seinem ungewöhnlichen Worldsetting überraschte und mit großartigen, intelligenten und farbig gezeichneten Charakteren bis zum letzten Wort überzeugen konnte. Wer Lust auf eine außergewöhnliche Zukunftsvision hat, die auf einer der Realität gar nicht so fernen Grundidee basiert – eine, die uns übrigens wirklich zum Verhängnis werden kann – dem sei dringend zum Lesen dieses Auftakts geraten. Volle Punktzahl für David und Juna! Wir sehen uns im zweiten Band wieder – also jetzt!

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  • Empfehlenswert

    Das verbotene Eden - Erwachen

    st-aniie

    02. April 2017 um 11:05

    Das verbotene Eden - David und Juna ist ein Jugend-Fantasybuch was August 2011 im Verlag PAN erschienen ist.Inhalt:Seit dem Krieg sind 65 Jahre vergangen und Männer und Frauen leben getrennt. Die Männer leben in den Ruinen alter Städte während die Frauen sich ein neues Heim in den Wäldern aufgebaut haben. Männer und Frauen haben einen Pakt um zu überleben. Allerdings häufen sich die Überfälle und die Männer gehen immer brutaler vor. Die Frauen wollen sich Rächen. Juna, eine junge Kriegerin, ist ebenfalls für Krieg und Rache, sie ist ebenfalls schlecht auf Männer zu sprechen, anders als ihre Mutter Arkana, die stets auf Freundlichkeit und Liebe aus ist. Als Juna jedoch den jungen Mönch David kennen lernt, stellt er ihr Leben auf den Kopf und sie ist sich gar nicht mehr so sicher ob Männer böse sind. Cover:Mittlerweile hat sich das Cover geändert, ich habe noch die erste Version Zuhause und diese finde ich sehr schön. Die im Buch beschriebene Juna sowie der im Buch beschriebene David passen sehr gut auf die dargestellten Personen auf dem Cover. Außerdem finde ich im Hintergrund die eingezeichnete Karte sehr interessant. Alles in allem finde ich das Cover wirklich gelungen, daher kann ich mit dem neuen Cover nicht viel anfangen.Charaktere:Ich finde die Protagonistin Juna sehr gelungen. Sie wurde gut beschrieben sodass ich sie mir klar vorstellen konnte. Außerdem finde ich ihren Charakter bewundernswert. Am Anfang noch taff und stark merkt man im laufe des Buches immer mehr wie sie sich verändert und vieles in Frage stellt. Ich konnte mit Juna sehr gut mitfühlen und verstand sie gut. Auch David wurde gut beschrieben, sowohl äußerliches auch charakterlich fand ich ihn sehr interessant beschrieben. Anfänglich noch zurückhaltend sieht man auch an ihm eine Veränderung im laufe des Buches. Die anderen Charaktere wurden ebenfalls mit viel Sorgfalt und Liebe beschrieben. Sodass jeder in Erinnerung blieb und jeder seine eigene Eigenschaft hatte die ihn ausmachte. Meine Meinung:Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Es ist eine andere Geschichte die sehr interessant beschrieben wurde. Ein Geheimnis nach dem anderen wird aufgedeckt bis man am Ende des Buches versteht warum sich manche Protagonisten so verhalten haben. Die Spannung ist von beginn an da, sodass man die ganze Zeit über wissen will wie es weitergeht. Es ist von allem etwas dabei, Verrat, Geheimnis, Vertrauen, Liebe, Hass, Wut. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Genauso wie die Orte, ich konnte sie mir immer sehr gut vorstellen. Auch finde ich es sehr gut das man eine Karte in dem Buch vorfindet, sodass man sich es nochmal besser vorstellen kann wie weit entfernt etwas ist. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Für alle die gern Fantasy und Jugendbücher lesen, kommen sie bei diesem Buch definitiv auf ihren Geschmack. 

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  • Interessante Idee, aber etwas langatmig in der Umsetzung

    Das verbotene Eden - Erwachen

    zazzles

    03. June 2016 um 15:32

    "Das verbotene Eden - Erwachen" (früher einmal mit dem Untertitel "David und Juna" erschienen), lag schon eine gefühlte Ewigkeit auf meinem SuB und das, obwohl ich Dystopien eigentlich sehr mag. So richtig bereuen tue ich das jetzt allerdings im Nachhinein nicht.Die Geschichte ist relativ einfach zu verstehen: Durch einen Virus kam es zu einer Geschlechtertrennung: Männer und Frauen haben angefangen sich zu hassen und wurden zu erbitterten Feinden. Sie haben sich daraufhin in getrennten Lagern niedergelassen. Die Frauen (von den Männern stets als "Hexen" bezeichnet) haben ihr Siedlung auf dem Land und die Männer (von den Frauen als "Teufel" bezeichnet) in städtischen Ruinen. Da es für das Überleben der Menschheit unabdingbar ist, sich fortzupflanzen, haben die beiden Geschlechter eine Vereinbarung getroffen, um für genügend Nachkommen zu sorgen. Die Jungen werden dabei kurz nach der Geburt den Männern übergeben und die weiblichen Nachkommen bleiben verständlicherweise in der Frauensiedlung. So viel zur Vorgeschichte. Die eigentliche Story wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Juna und David erzählt. Die beiden kennen sich anfangs noch nicht, treffen aber im Laufe der Geschichte durch eher unglückliche Umstände aufeinander. Juna ist eine junge, mutige Kriegerin, die sich nicht einschüchtern lässt, wohingegen David eher ein schüchterner junger Mann ist, der seine Nase am liebsten in Bücher steckt. Eines Tages wird David von den Frauen gefangen genommen. Juna, die David zu diesem Zeitpunkt schon einmal begegnet ist, möchte ihn vor den Foltermethoden, die ihn im weiblichen Lager erwarten würden, beschützen und befreit ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion. Damit besiegelt sie aber auch gleichzeitig ihr eigenes Schicksal, denn dass sie sich mit dem Feind verbündet hat, werden ihr die restlichen Frauen in ihrer Gemeinschaft sicher nicht so schnell verzeihen.Durch ihre Mutter erfährt Juna schliesslich, dass es eine sogenannte "Zuflucht" gibt, in denen Männer und Frauen, die sich gegen diesen gegenseitigen Geschlechterhass stellen, zusammen leben. Juna ist von dieser Idee sehr angetan, so dass sie und David sich dazu entschliessen, nach dieser Zuflucht zu suchen. Doch diese Entscheidung bringt einige Gefahren mit sich, denen sich die beiden zuerst stellen müssen, um dorthin zu gelangen.Meine Meinung:Ich fand die Idee mit dieser Geschlechtertrennung als dystopisches Setting mal was anderes und sehr innovativ. Den Schreibstil des Autors mochte ich auch sehr, so dass es leicht war, sich die Welt vorzustellen und in die Story einzutauchen. Aber leider gab es immer wieder sehr langatmige Stellen, in denen ich mich zum Weiterlesen zwingen musste. Ich habe ständig gehofft, dass es doch endlich etwas actionreicher werden möge, aber dieser Wunsch blieb leider bis kurz vor dem Ende unerfüllt.Die Liebesgeschichte zwischen David und Juna war sehr vorhersehbar, aber irgendwie kamen die Gefühle für mich trotzdem aus dem Nichts und die beiden sprachen für meinen Geschmack viel zu früh von Liebe. Das machte es für mich auch wenig plausibel, dass sie sich gleich auf die Suche nach dieser Zufluchtsstätte machen wollten, denn eigentlich kennen sich die beiden bis zum Schluss kaum.Mir hat auch manchmal ein bisschen die Logik gefehlt. Wieso kann David z.B. einfach mal so ein Flugzeug fliegen, obwohl diese seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt werden? Etwas schade fand ich auch, dass so viele Fragen ungeklärt bleiben - selbst der Titel ergibt für mich bisher kaum Sinn. Aber vielleicht klärt sich ja das in den Folgebänden noch auf.Alles in allem eine nette Dystopie mit einer innovativen Idee, deren Potential allerdings nicht vollends ausgeschöpft wurde. Es bleibt für die Folgebände also noch Luft nach oben und ich hoffe, dass diese etwas actionreicher sein werden.

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  • Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

    Das verbotene Eden - Erwachen

    WAIBELJaci

    07. May 2016 um 13:05

    Durch einen Virus wurden Männer und Frauen zu verbitterten Feinden.Die Frauen haben sich einen Zufluchtsort in den Wäldern aufgebaut, die Männer jedoch bewohnen Ruinen die noch übrig geblieben sind. Um die Menschheit steht es sehr schlecht, da ein Krieg der Geschlechter alles beenden könnte. David der junge Mönch und Juna die furchtlose Kriegerin sind möglicherweise die Einzigen, die die Menschheit von einem Untergang noch retten können.Es ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Man kann sich auch sehr gut in die Charaktere hineinversetzten.Ich liebe dieses Buch! In wenigen Tagen habe ich es durchgelesen und werde mir jetzt gleich den zweiten Teil besorgen, da ich schon sehr gespannt bin wie die "Eden-Trilogie" weiter geht!

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  • Gegen die Evolution

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Violet Baudelaire

    17. February 2016 um 13:46

    Seit einer einfachen Grippeimpfung, die aber ein mutiertes Gen nach sich zog, sind sich Frauen und Männer spinnefeind. Seit dem leben sie in getrennten Lagern: die Frauen in der Natur und die Männer in den Ruinen der alten Großstadt. Einzige Möglichkeit für die Rettung der Menschheit sind einzelne Treffen in einem Schandkreis. Doch der Anführer der Männer glaubt ein Mann Gottes zu sein und will alle Frauen gefangen nehmen oder töten. In diesen Glaubenskrieg treffen sich Juna und David. Sie ist die Tochter der Hohepriesterin und er ist ein einfacher Mönch mit einer Ausbildung zum Bibliothekar. Eigentlich ist es verboten, doch erst freunden sie sich an und langsam verlieben sie sich. Seit fast 60 Jahren sind die beiden die ersten. Doch ihre Liebe ist gefährlich und beide müssen sich überlegen wie es weiter geht. Und wie kann der Krieg verhindert werden? Eine schöne und fesselnde Story mit einer sehr feinen und zarten Liebe. Wirklich wunderschön!

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  • Nichts Besonderes...

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Weltensucher

    25. January 2016 um 13:19

    "Das verbotene Eden - David und Juna Teil 1" von Thomas Thiemeyer spielt in einer nahen und düsteren Zukunft. Ein Virus hat die Gesellschaft in zwei Teile gespalten - Männer und Frauen leben seit dem "Zusammenbruch" getrennt voneinander und in ewigem Hass und Abscheu. Ständig kommt es zu Konflikten und Kriegen, der gemeinsame Pakt ist nur sehr instabil, die Kinderzahl schrumpft. Doch als David und Juna aufeinander treffen, erscheinen all die Geschichten um das andere Geschlecht plötzlich nicht mehr wahr zu sein. Es ist der Anfang einer verbotenen Liebe, wie einst die von Romeo & Julia. Die Idee der Geschlechtertrennung ist mir bis jetzt noch nie untergekommen und hat mich zunächst fasziniert. Doch das Buch hat mich in dieser Hinsicht eher enttäuscht. Diese neue Welt und Gesellschaftsform hätte meiner Meinung nach mehr Ausbau bedurft, sie erschien mir in dieser Form sehr unrealistisch und verwirrend. Die Männer verfügen über Autos, Maschinengewehre und Motorräder, nicht aber über Strom und andere moderne Mittel. Da hat sich für mich die Frage gestellt, warum das eine erhalten geblieben ist, und das andere nicht - und warum eine gesamte Zivilisation plötzlich alle technischen Errungenschaften verliert, wenn sie sich aufteilt. Damit einhergehend herrscht sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen eine gewisse Unwissenheit und Naivität. Verständlich angesichts des Umbruchs, aber auf Dauer sehr nervig. Besonders, da es das Hauptmerkmal der Protagonisten Juna und David zu sein schien. Mit diesen konnte ich mich während des gesamten Buches leider nicht anfreuden. Beide erfüllen den häufig vorkommenden Typus eines Paares - sie ist wild und kämpferisch, er sensibel und zurückhaltend. Besonders David, dargestellt als der ewige Bücherwurm und Schwächling, hat mich gestört. Die Liebesgeschichte der beiden wurde kurz abgehandelt  und war unspektakulär. Nicht einmal unter den Nebencharakteren konnte ich symphatische Personen finden, auch das fand ich sehr schade. Ich hatte das Gefühl, der Autor hält sich sehr an Klischees, besonders bei den "Bösen". Die Handlung war ganz unterhaltsam, allerdings an sehr vielen Stellen vorhersehbar, sodass vermeintliche Wendepunkte und Überraschungen ihre Wirkung einbüßen mussten. Auch hier finden sich schon sehr abgenutzte Muster wieder, z.B. die Auserwählung der Protagonisten und das Lüften der Geheimnisse um ihre Herkunft. Der Sprachstil war flüssig, aber nicht herausragend. Die Kapitel sind kurz gehalten und wechseln häufig die Perspektive; bieten dem Leser dabei Sicht auf parallel ablaufende Handlungen ohne zu verwirren. Insgesamt betrachtet ist "Das verbotene Eden" ein eher durchschnittliches Buch mit einer guten Idee, schwachen Charakteren und einer unspektakulären Handlung. Leider konnte es mich nicht überzeugen und ich werde die Reihe nicht weiter forsetzten.

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  • Interessanter Ansatz, dass Männer und Frauen verfeindet sind - wie wird dann wohl gelebt?

    Das verbotene Eden - Erwachen

    cybersyssy

    16. January 2016 um 11:19

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Der Auftakt der Reihe wirft den Leser zwar erst mal sofort in die Handlung, doch nach und nach wird klar, was geschehen ist, und warum Männer und Frauen getrennt von einander, verfeindet leben. Diese Idee finde ich recht interessant, denn haben wir nicht alle schon mal das andere Geschlecht auf den Mond schießen wollen? *zwinker* Die Hauptcharaktere gewinnen nach und nach an Format und die Handlung entwickelt sich, während schnellere, actionreichere Szenen sich mit detailfreudigeren Beschreibungen abwechseln. Wobei ich mir an manchen Stelle etwas weniger Beschreibung gewünscht hätte, weil die eine oder andere Passage war dann doch etwas langatmig und ich fühlte mich ein wenig ausgebremst. Dies gilt auch für die Spannung, wobei es doch die eine oder andere Überraschung gab, mit der ich nicht gerechnet hatte. Besonders amüsant fand ich die Beschreibungen, die die Figuren für Dinge gaben, die für uns alltäglich sind. Man erkannte, worum es sich handelt und ich musste sofort an Menschen denken, die zum Beispiel noch nie einen eBook-Reader gesehen haben, geschweige denn wissen, was das ist. Ich habe das Buch auf dem Tolino in Sri Lanka gelesen und fand es total witzig, wenn mich die Einheimischen fragten, was das für ein Gerät sei. Das war schon ein bisschen „Eden“ live. Der Auftakt der Reihe hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es weiter geht. Es wundert mich allerdings, dass als Genre bei Amazon nicht Dystopie gewählt wurde - das passt für mich besser als Liebesroman und Gegenwartsliteratur. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich vergebe gern gute 4 erwachte Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...

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  • "Was wäre wenn"-Story

    Das verbotene Eden - Erwachen

    ankee_00

    Was wäre wenn Frauen und Männer getrennt und in Feindschaft leben würden? Eine ziemlich interessante Hintergrundgeschichte, die zum Nachdenken anregt. Um sich in einen solchen Zustand hineinzudenken muss man schon mal in seiner Fantasie graben. Da die Perspektive immer zwischen dem Mädchen und dem Jungen wechselt, bekommt man aber von beiden Seiten ein ziemlich guten und umfangreichen Eindruck. Verwirrend wurde es, als die Perspektive ohne Vorwarnung zu einer Randperson wechselte, entweder etwas vorweggegriffen oder gar nichts zur Geschichte beigetragen hat. Ansonsten wurden manche Situationen ein wenig langatmig dargestellt und waren auch nicht immer so leicht zu verstehen. Dass sich der Junge und das Mädchen sofort verliebt haben hat irgendiwe nicht so wirklich eingeleuchtet und manche Situationen wurden unglaubwürdig und kitschig. Besonders am Ende hat das mit dem Vorstellen und Hineinversetzen bei mir fast gar nicht mehr geklappt. Alles in einem ist eine gute Story mit Ecken und Kanten aber einer für mich, überzeugenden Hintergrundgeschichte.

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    • 2
  • das Leben neu entdecken

    Das verbotene Eden - Erwachen

    cvcoconut

    29. August 2015 um 09:42

    Ein Virus hat die Menschen so verändert, dass Frauen und Männer aufeinander losgehen. Nun leben sie beide getrennt voneinander, die Männer eher religiös auf den Spuren der Kirche, wogegen die Frauen sich eher zur Natur hingezogen fühlen. Sie haben zwar eine Abmachung untereinander, aber wie schnell es geht, dass diese nicht mehr eingehalten werden, sieht man sehr deutlich. Thomas Thiemeyer hat eine „Welt“ geschaffen, die einen in ihren Bann zieht. Es ist auf der einen Seite sehr interessant, wie sich beide Geschlechter mit dem Leben arrangiert haben, aber auf der anderen Seite wie sie wieder anfangen neue Dinge zu entdecken, die für uns eigentlich ganz natürlich sind.  Die beiden Protagonisten muss man einfach mögen und es ist auch schön zu lesen, wie sie sich verändern.

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  • Eine Dystopie die seinesgleichen Sucht

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Abby90

    07. August 2015 um 14:49

    Meine Meinung: Durch ein Virus wurden Männer und Frauen zu erbitterten Feinden und leben nun in getrennten Lagern. So nehmen die Frauen eine heidnische bzw. naturreligiöse Lebensweise an, während die Männer einer christlichen Lebensweise folgen, genau das spiegelt sich besonders in der Namensgebung der Figuren wieder. So lernen wir hier in diesem Band den jungen Mönch David und die Kriegerin Juna kennen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Besonders die Liebe zu Büchern bringt sie zusammen, das und die Idee eines Ortes, der ihnen Zuflucht bringt. Ich habe mich sofort in dieses Buch fallen lassen, was besonders an dem Schreibstil liegt und zähle diese Dystopie zu meinen Lieblingen, denn es ist wirklich sehr gelungen und nicht einmal weit hergeholt. Besonders David habe ich als einen wirklich tollen Charakter kennenlernen dürfen, denn er schafft es, in einer Zeit des Umbruchs seinem Herzen treu zu bleiben und Liebe zu finden, wo keine sein darf. Er ist ein Charakter, in den man sich sofort verliebt und ihn als liebsten selbst haben mag. Allerdings muss man diesen mit Juna teilen, aber das ist nicht so schlimm, denn sie steht jederzeit für ihn ein und kämpft für ihn. Genau das empfinde ich als besonders gelungen. Dennoch kommen hier in diesem ersten Band die Kämpfe und die vielen Erklärungen mehr Bedeutung beigemessen als die Liebe, die es eigentlich verdient und somit wirkt vieles eher schroff. Jedoch kann man hier dem Autor zugutehalten, dass die beiden erst wieder beginnen lieben zu lernen, was die Schroffheit ein wenig abmildert. So gesehen kann ich hier 9 Stöberkisten vergeben, eben durch das teilweise schroffe Verhalten und das offene Ende, aber zum Glück konnte ich direkt mit Band 2 weiter machen.

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  • Toller Auftakt

    Das verbotene Eden - Erwachen

    FaMI

    12. July 2015 um 09:40

    Ich lese wahnsinnig gern Dystopien. Es ist interessant, sich vorzustellen, wie sich unser Leben verändern kann. Thomas Thiemeyer hat hier eine vollkommen neue Idee unserer zukünftigen Welt entstehen lassen. Die Geschichte spielt im Jahr 2080, 65 Jahre nachdem Männer und Frauen zu Feinden wurden und seitdem in getrennten Welten leben. Ich finde diesen Gedanken, dass ein einziger Impfstoff alle biologischen Gesetze auf den Kopf stellen kann, sehr interessant, allerdings wirkte das Ergebnis auf mich ein wenig stereotypisch. Männer leben in kahlen Städten, haben Waffen und Autos, während die Frauen in der Natur in Holzhäusern wohnen. Ich hätte darüber hinaus gern noch mehr darüber erfahren, wie es zu der Situation gekommen ist. Warum sind die Frauen in die Wälder gegangen? Wie haben sie alles aufgebaut? Wie sieht die Welt außerhalb dieses Gebietes aus? Die drei Dokumente aus dem Jahr 2015 geben einen kleinen Eindruck, wie die große Katastrophe begann, aber weitere Informationen gibt es kaum. Schade eigentlich. Vielleicht erfährt man in den Fortsetzungen noch mehr. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive Junas und Davids erzählt. So taucht der Leser in die unterschiedlichen Welten der beiden Protagonisten ein, lernt deren Gefühle und Ansichten kennen. Nach und nach greifen die Handlungen ineinander, um in einem überaus eindrucksvollem Finale des ersten Bandes enden. Das Buch bleibt so durchgehend spannend und liest sich sehr zügig und macht vor Allem Lust auf mehr. Die Charaktere sind sehr gegensätzlich und gerade deswegen wunderbar. Juna ist die starke Kämpferin während David ein sensibler, manchmal vielleicht auch naiver, Mönch ist. Ich mag es, wie sich die beiden immer weiter entwickeln, ihre Gefühle füreinander entdecken und beginnen für ihr gemeinsames Leben zu kämpfen. Auch Nebencharaktere erhalten für den Verlauf der Geschichte eine entscheidende Rolle, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei möchte ich vor Allem die Figur Sven hervorheben. Einfach toll die Idee. Fazit Das verbotene Eden bietet alles, was eine Dystopie haben sollte – eine schreckliche Zukunftsvision unserer Welt, interessante Charaktere und viel Gefühl. Wer Dystopien mag, sollte auch dieses Buch lesen.

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  • Band Eins war ganz gut.

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. July 2015 um 10:23

    >>Videorezension<<
    >> Rezension auf dem Blog<<


    Thomas Thiemeyer nimmt uns in eine vollkommen neue Welt mit. Die Idee hinter diesem Buch ist wirklich gut durchdacht, auch wenn es manchmal an der Umsetzung etwas hängt. Trotzdem freue ich mich auf den nächsten Band und geben Band Eins gute 4 von 5 Sternen.

    ★★★★☆ 

  • Nett, umkompliziert - gut für zwischendurch

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Selene87

    25. June 2015 um 19:06

    Alles in allem ein nettes Buch, welches sich gut lesen lässt. Sprachlich leicht geschrieben und so, dass man sich alles gut vorstellen kann. Leider hat das Buch so einige Längen und für mehr als "nett" hat die Geschichte bei mir nicht gereicht. Zwar gab es recht gute Ansätze, aber es blieb alles irgendwie unvollständig. Auch das Ende war für mich dann doch eher unrealistisch.

  • Eine Kriegerin und ein Mönch?

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Lerchie

    24. February 2015 um 19:03

    Die Welt hat sich seit den dunklen Jahren verändert. Männer und Frauen leben strikt getrennt.  Für die Männer sind die Frauen Hexen und für die Frauen sind die Männer Teufel. Bei den Männern hat der Inquisitor das Sagen und bei den Frauen gibt  es einen Rat und eine Hohepriesterin. Die Männer dürfen in den Dörfern bei den Frauen ihre Landernte abholen und mit empfängnisbereiten Frauen schlafen. Juna ist die Tochter der derzeitigen Hohepriesterin Arkana. Sie ist Brigantin, Kriegerin. David arbeitet in einem Kloster im Skriptorium. Doch eines Tages ist es keine Landernte sondern ein Überfall. Doch der Rat will die Schuldigen nicht bestrafen, will nur verhindern, dass es nochmal passiert. Und doch wird ein weiteres Dorf überfallen, das jedoch vorbereitet ist , da Juna von dem Vorhaben erfahren hat. Doch die Frauen haben nur Pfeil und Bogen, während die Männer Gewehre haben und außerdem auch durch die Lastwagen schnell verschwinden können. Amon, Davids Freund ist auch dabei, denn er ist ein treuer Vasall des Inqzuisitors. Er will, dass David auch zur Heiligen Lanze, wie diese Truppe heißt, kommt und bringt es soweit, dass David mitgehen muss. Doch muss er zuerst in das Lager wo die Raffinerie ist und der Treibstoff lagert. Juna hat eine Idee wie die Frauen mehr über die Vorhaben der Männer erfahren können und so geraten zwei Männer in ihre Gefangenschaft. Doch Juna ist nicht damit einverstanden wie die Gefangenen behandelt werden und macht sich mit ihrem Widerspruch die Ratsherrin Edana zur Feindin. .. Was wird Juna tun? Sie kann die schlechte Behandlung der beiden Männer nur verhindern, indem sie sie befreit? Doch wird sie das tun? Und was passiert mit David, dem einen der beiden Männer? Wird er die Folterung die Edana angeordnet hat, überstehen? Und überhaupt, was werden die Frauen gegen die Männer, die einen Überfall auf die Hauptstadt Glânmor planen, tun können? All dies kann man in diesen Buch lesen und noch viel mehr. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Schreibstil ist unkompliziert, keine Fragen, was der Autor da wohl gerade meint und somit ganz mein Ding. Ich war schnell in der Geschichte drin und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich litt und ich freute mich mit ihnen. Das Buch war von Anfang an spannend und die Spannung hielt sich bis zum Ende. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Das verbotene Eden

    Das verbotene Eden - Erwachen

    Blacksally

    21. February 2015 um 18:07

    Cover: Das Cover mag ich sehr gerne, vor allem weil teile des Covers sich gold spiegeln. Außrdem mag ich die Farbe grün sehr gerne. Die Protagonisten: Juna: Sie ist eine stolze Kriegerin und ist sehr selbstbewusst. In meinen Augen auch die geborene Anführerin. Ich mochte sie sehr gerne als Protagonistin, da mich ihre Geschichte auch sehr interessiert hat. David: Er hat fast keine Freunde und lebt in einem Kloster. Er ist einer der wenigen die Lesen können und dafür zuständig Bücher zu kopieren (Handschriftlich). Anfangs fand ich ihn eher langweilig, aber im laufe der Geschichte hat er sich echt bewießen und ich bin überrascht gewesen, wie schnell er mir dann doch noch sympathisch wurde. Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich wirklich klasse, ich bin super in die Geschichte reingekommen und hatte das Gefühl ich kann das Buch in einem Zug durchlesen (Ieider war mir dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich). Die Sätze sind schön formuliert und der Autor schafft es den Leser spannung zu vermitteln und ihn in seine Geschichte zu ziehen. Der Autor: Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart. Mein Fazit: Ein wirklich guter Einstieg in diese Trilogie. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es mit den beiden weiter geht und ich kann das Buch an alle Fantasy/Endzeit-Fans weiterempfehlen. Die Story ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden.

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