Thomas Thiemeyer Devil's River

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Inhaltsangabe zu „Devil's River“ von Thomas Thiemeyer

Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Londoner Medizinstudentin Eve auf die Spur eines alten Familiengeheimnisses. Anscheinend liegen ihre Wurzeln in Kanada, tief im Indianerland §1878. River, die Tochter eines Landvermessers, wurde nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Eltern vom Stamm der Ojibwe aufgezogen. Zur Heilerin herangewachsen, muss sie miterleben, wie das Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine dunkle Indianerlegende zum Leben erwacht zu sein. River schwört, den Dingen auf den Grund zu gehen, doch allein hat sie keine Chance. Ausgerechnet der flüchtige Frauenmörder Nathan Blake bietet ihr Hilfe an. Blake, von dunklen Trieben geleitet, hofft auf diese Weise seinen Verfolgern zu entkommen. Entlang des Teufelsflusses folgt er der Heilerin hinauf in die Berge. Und schon bald verbindet die beiden mehr als nur die Suche nach dem furchteinflößenden Baykok

Western? Love-Story? Mystery? Ja! Ja! Und ja! Und warum lese ich es dann, wenn zwei der drei Kriterien nicht meinem normalen Beuteschema ent

— LukeDanes

Western-Abenteuer mit übernatürlichen Elementen, spannend mit Abstrichen!

— Karin_Kehrer

Langweilige Geschichte mit platten Klischeecharakteren

— Lacastra

Ein Buch über die Suche nach eigenen Wurzeln gewürzt mit einem Hauch indianischer Mythologie.

— MaLaPe

Guter, historischer Roman, der durch dichte, spannende Atmosphäre, den Mystery-Elementen und einer abenteuerlichen Geschichte besticht.

— NiWa

Hat mir gut gefallen! Mystisch, spannend, historisch angehaucht mit einigen Thriller-Elementen.

— QueenSize

Spannend, historisch interessant, gute Abenteuer-Mystik. Ein klasse Thriller von Thomas Thiemeyer.

— Lilly_McLeod

Wie alles von Thiemeyer, einfach spannend u gut

— Manfred_SH

Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Londoner Medizinstudentin Eve auf die Spur eines alten ...

— Splashbooks

Das war leider so gar nicht mein Fall. Trotz den spannenden Ansätzen fand ich das Buch unglaublich langweilig und vorhersehbar.

— MissRichardParker

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  • Not just a Love-Story!

    Devil's River

    LukeDanes

    08. February 2018 um 08:58

    Western? Love-Story? Mystery? Ja! Ja! Und ja! Und warum lese ich es dann, wenn zwei der drei Kriterien nicht meinem normalen Beuteschema entsprechen? Ganz einfach: Thomas Thiemeyer, der Autor des Romans, ist mir schon durch andere Werke bekannt und sein Multitalent - der Mann kann auch malen, als habe er niemals etwas anderes gemacht - lockten mich doch sehr, auch mal etwas anderes auszuprobieren, als das normal gewohnte. Thiemeyer kennt sich entweder in Geschichte gut aus, was man von jemand der Geographie und Geologie studiert hat nicht wirklich erwarten kann, oder er ist ein guter Rechercheur. Seine Beschreibungen von Land, Leuten, Leben und Geschehnissen waren für mich so stimmig, dass ich mich problemlos in die Zeit von 1878 hinziehen lassen konnte und mich dort auch im Laufe der Story immer wieder gut zurechtfand. Auch arbeitet Thiemeyer nicht mit zu vielen Handlungssträngen gleichzeitig – auch wenn die Geschichte an sich dies hergegeben hätte – und die beiden Aktionsebenen halten recht gut die Balance zueinander. Zwar wird man im Laufe des Buches mehr mit den Ereignissen im Jahr 1878 konfrontiert, als dass man sich in der Gegenwart befindet, doch verursacht das weder im Spannungsbogen noch im Lesefluss einen Abbruch der Kontinuität. Thiemeyer erschafft in „Devil´s River“ ebenfalls einen Effekt, den ich gerne als „Hannibal Lector“-Faktor bezeichne. Man kann sich einer gewissen Sympathie bei gewissen Figuren einfach nicht erwehren, selbst wenn sie nicht wirklich nett und freundlich daherkommen und düstere, ja sogar tödliche, Geheimnisse in und mit sich tragen. „Devils ´River“ bewegt sich ein wenig weg von den gewohnten Konventionen - und ich könnte nicht behaupten, das ich die Möglichkeit hätte ihn mit einem anderen Werk, welches ich gelesen habe, zu vergleichen - denn die Melange der verschiedenen Anteile ist so gelungen, das mich weder die Love-Story noch der Westernanteil wirklich abgeschreckt oder gar genervt hat, auch wenn beides nicht meins ist. Auch wenn die Schreibe Thiemeyers es eigentlich nahelegt, denn sie ist flüssig und gefällig zu lesen, so sollte man sich doch mit dem „Devil´s River“ ein wenig mehr Zeit nehmen und die ganze Geschichte ein wenig nachhallen lassen. Dieses Buch ist für mich ein Aspirant für die Kategorie „Werde ich sicher noch einmal lesen!“, was eigentlich selten vorkommt. Dem nicht so visuellen Leser wird auch beiseite gesprungen, denn in den Innseiten des Buchcovers befindet sich eine Karte (vorn), mit der Gegend in der die Geschichte spielt, sowie ein Stammbaum (hinten) der beteiligten Protagonisten an deren Gestaltung Thiemeyer ebenfalls beteiligt war. Thomas Thiemeyer liefert nicht einfach „nur“ ein Buch ab, der Mann präsentiert Gesamtpakete…  

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  • Nur ein Ungeheuer kann ein Ungeheuer töten!

    Devil's River

    Karin_Kehrer

    13. December 2017 um 22:08

    Die Studentin Eve erbt das Haus ihrer Großmutter und entdeckt auf dem Dachboden eine Truhe, in der sie auf ein altes Familiengeheimnis stößt.Kanada 1878: Die Indianerin River muss miterleben, wie ihr Dorf von einer unheimlichen Kraft heimgesucht wird. Kein Mensch ist es, der solche Gräuel anrichtet. Sie schwört, dieses Ungeheuer zu bekämpfen und begibt sich zusammen mit Nathan Blake auf die Jagd nach dem furchtbaren Feind. Doch Blake ist ein unberechenbarer Serienmörder …Die Heldin dieses „Western-Thrillers“ ist einerseits River, eine Weiße, die von einem Indianerstamm aufgenommen wurde und andererseits die Studentin Eve, die sich erst ihren Platz im Leben suchen muss.Zu Beginn liest sich die Geschichte noch recht spannend und flüssig. Die Kapitel sind kurz und lebendig. Besonders die Abschnitte in der Vergangenheit wirken gut recherchiert. Das Setting ist anschaulich beschrieben, ebenso wie die unheimlichen, übernatürlichen Erscheinungen.Doch tauchen dann immer mehr Kritikpunkte auf:Die Charaktere wirken zum Teil sehr klischeehaft. Die Verfolger Blakes zeichnen sich eher durch Naivität aus als durch Gewieftheit. Der „gute“ Sheriff, der mit Lebensweisheiten um sich wirft und wohl psychologisch geschult wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu dieser Zeit ernst genommen worden wäre. Der „böse“ Detektiv, der massivste Vorurteile gegenüber Indianern und Frauen hegt und dann noch der verliebte Deputy, der nicht weiß, wie ihm geschieht …Am besten ausgearbeitet ist noch Nathan Blake, für den man durchaus Sympathie empfinden kann, auch wenn er ein grausamer Serienmörder ist. River ist eine starke Persönlichkeit, ihr Handeln ist allerdings manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Irritierend vor allem, dass sie immer wieder als „junges Mädchen“ bezeichnet wird, obwohl an anderer Stelle behauptet wird, dass sie bereit dreißig ist. Auf den Strang in der Gegenwart hätte man getrost verzichten können. Er wirkt wie aus einem Frauenroman: Hübsche Studentin, verlobt mit einem „Schwiegermuttertraum“, eine herrschsüchtige Mutter und ein schwacher Vater, entdeckt ein dunkles Familiengeheimnis. Hier gibt es keine Überraschungen, Eves Entscheidung am Ende ist vorhersehbar.Leider verrät der Stammbaum am Ende des Buches viel zu viel. Wer sich also überraschen lassen will, sollte ihn am besten nicht beachten.

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  • Tolle Story, Potential leider nicht voll ausgeschöpft...

    Devil's River

    Maiximaix

    17. September 2017 um 16:19

    Überschrift des Klappentextes: "Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten."Dieser Satz, sowie die Beschreibung, dass das Buch auf zwei Zeitebenen (im modernen London und 1878 in Kanada) spielt und auch noch Indianer beinhaltet (was immer abenteuerlich klingt) haben mich sofort angesprochen, als mir dieses Buch auf einem Mängelexemplartisch in die Hände viel.Meine Inhaltszusammenfassung:Eve erbt das Haus ihrer Großmutter in London und findet auf dem Dachboden eine Truhe voller alter Gegenstände (u.a. ein steinernes Amulett und eine Art Tagebuch). Dieses Tagebuch erzählt die Geschichte ihrer Ur-Ur-Ur-Großmutter Emily bzw. River.River wurde als Waisenkind von einem Indianerstamm aufgenommen, großgezogen und zur Heilerin ausgebildet.Als sie eines Tages von der Suche nach Heilkräutern zurückkehrt findet sie ihr Dorf zerstört vor. Die Dorfbewohner sind bis auf einige wenige Tote verschwunden. Sie erkennt schnell, dass hier ein "Dämon" gewütet hat. Auf ihrer Flucht vor diesem trifft sie eine Gruppe Männer. Diese besteht aus diversen Gesetzeshütern und ihrem Gefangenen, Nathan Blake, einem Serienkiller.Notgedrungen verbünden sich River und Nathan um dem grausigen Treiben ein Ende zu machen und fliehen vor dem Rest der Gruppe zum "Mont Tremblant" wo sie sich Hilfe im Kampf gegen das Böse erhoffen.Meine Meinung:Ich habe die ca. 500 Seiten sehr schnell durchgelesen, der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Lediglich die Sicht, aus welcher erzählt wird wechselt manchmal ohne dass darauf hingewiesen wird (hier also etwas aufpassen).Rivers Geschichte hat mir gut gefallen und war spannend erzählt.Etwas verstörend fand ich die Einblicke in Nathan Blakes eigene Geschichte, aber es erklärt gut, was ihn zum Killer gemacht hat.Ich persönlich mag Bücher die etwas mysteriöses an sich haben, wie eben hier den Dämonen und auch die Geister denen die Protagonisten unbemerkt begegnen. Hier hätte der Autor vielleicht sogar noch etwas mehr herauskitzeln können.Was mich aber am ganzen Buch gestört hat, war Eves Handlungsstrang im modernen London. Es mag eine nette Idee sein, die Geschichte rückblickend zu erzählen und zu erleben, dass Eve daraus lernt, aber ihr Erzählstrang war einfach nur platt geschrieben und störte mich beim lesen etwas. Ich fragte mich die ersten 400 Seiten durchgehend warum Eve überhaupt vorkommt, bis ich dann endlich eine Idee hatte (und dann aber auch wieder enttäuscht wurde). Die Auflösung dieses Erzählstrangs fand ich sehr flach. Meiner Meinung nach hätte der Teil der in der Gegenwart spielt komplett weggelassen werden können!Zusammenfassung:Tolle Story in der Vergangenheit voller Abenteuer und Mystik, aus der man vielleicht noch etwas mehr herausholen hätte können. Abzug für den eher schlechten modernen Erzählstrang.Für mich: 7 von 10 Punkten!

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  • Toller Abenteuer-Mystery Thriller

    Devil's River

    Lilly_McLeod

    01. January 2017 um 15:15

    Das Cover Das Cover ist toll gemacht. Mir gefällt vor allem die harmonische Farbgebung. Es wirkt düster, aber auch geheimnisvoll. Das Bild vermittelt etwas Mystisches und da wir es damit auch in der Geschichte zu tun bekommen, passt es natürlich sehr gut zum Inhalt des Buches. Den Titel finde ich ebenfalls super. Obwohl er nicht gerade kurz ist, prägt er sich ein und bleibt im Kopf.   Kurze Inhaltsbeschreibung Eve findet nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter ein altes Buch. Dort hat sie einen Teil der längst vergangenen Familiengeschichte aufbewahrt. Diese Geschichte liest sich wie ein spannender Roman, doch wie viel Wahrheit verbirgt sich in dem was, Eve da liest und welche Lehren kann sie für ihr eigenes Leben aus dem ziehen, was der jungen River damals geschehen ist? River ist eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe. Sie muss mit ansehen, wie ihr ganzes Dorf zerstört wird. Doch diese Tat wurde nicht von Weißen oder anderen Indianern begangen. Die grausam zugerichteten Opfer erwecken eine Legende zum Leben, die River für eine Geschichte hielt. Um die Wahrheit herauszufinden und ihre Leute zu rächen, muss sie sich mit einem Mann verbünden, dessen Seele selbst so finster ist wie das, was River jagt. Nathan Blake ein gesuchter Mörder ist ihre einzige Hoffnung …   Schreibstil und Storyverlauf Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer ist flüssig zu lesen und äußerst angenehm. Ich mag es sehr, wie er die Spannung erhöht und langsam aufbaut, so dass sie einen fast aus dem Hinterhalt heraus packt und dann nicht mehr loslässt. Schön verwoben wird die spannende und actionreiche Grundstory mit Mythen, Legenden, dem „Übersinnlichen“ Flair, der die Welt der Indianer oder überhaupt jener Zeit bestimmt hat. So bekam der Thriller wie gewohnt den Anstrich eines Abenteuerromans mit interessantem Geschichtsexkurs in eine Zeit, die ich selbst sehr interessant finde und die mich durch die gesamte Geschichte des Buches zu fesseln vermochte. Toll umgesetzt! Einzig und allein auf den letzten 200 oder 250 Seiten vermittelte sich mir der Eindruck, es musste gekürzt werden. Gerade beim Ende stieß ich auf „Sprünge“ in der Handlung, die es mir etwas schwer machten, der Handlung zu folgen und überhaupt war mir der Bogen zur Gegenwart zu schnell geschlagen und „Eves“ Ende leider zu kurz gehalten.   Die Charaktere und ihre Entwicklung Im Buch lernen wir viele verschiedene Figuren kennen und die Geschichte wird aus verschiedenen Figuren heraus beleuchtet. In der Gegenwart bleiben wir bei Eve und ihre Geschichte bleibt eine „reine“ Rahmenhandlung. Ich bin nicht sicher, ob es die gebraucht hat. Aufgrund des abrupten Endes, war sie für mich eher „uninteressant“ und mir hätte Rivers Geschichte allein wohl gereicht. River ist die Hauptfigur der eigentlichen Handlung die 1878 spielt. Sie wächst bei den Ojibwe auf, obwohl sie keine Indianerin ist. Sie wurde von der Kräuterfrau des Stammes großgezogen und nachdem diese starb, hat River ihren Platz eingenommen. Sie kennt sich gut mit ihrem Handwerk aus, kann zupacken, ist mutig, scheut keine hitzige Diskussion und hat auf jeden Fall ihren eigenen Kopf. Dann wäre da noch Nathan Blake, der gesuchte Mörder. Seine Geschichte ist sehr düster und natürlich gibt es Gründe dafür, dass er geworden ist, was er ist. Diese werden erst sehr spät im Buch beleuchtet und geben der Figur eine ganz neue Seite. Mich hat Nathan Blake fasziniert, und das ohne dass er mir wirklich sympathisch war. Drum herum gibt es noch die Gruppe Gesetzeshüter, rund um Sheriff Tanner und den jungen Assistent Scott, die Nathan jagen. Die Gruppe sorgte immer für Action, ein bisschen Auflockerung und ich fand die unterschiedlichen Charaktere sehr gut getroffen und gezeichnet. Vor allem der junge Scott war irgendwie sympathisch und ich fand es beinah schade, dass das Buch nicht noch ein wenig mehr, auf das „danach“ eingegangen ist.   Fazit Dieser Thriller ist ein „typischer“ Thomas Thiemeyer. (Für mich.) Wer nur auf Logik aus ist und das „Erklärbare“ in einem Thriller sucht und wünscht, wird hier nicht fündig und damit glücklich werden. Wer aber offen für mehr ist und den Hauch von Mystik und Abenteuer in einem Thriller gern hat; und bereit ist sich auf die Zeit 1878 einzulassen, der wird einen sehr spannenden, gut erzählten, fundiert recherchierten Roman bekommen, der mich bis auf das leider zu knapp gehaltene Ende voll überzeugt hat.  

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  • Devil's River

    Devil's River

    NiWa

    24. November 2016 um 08:57

    Kanada 1878. Ein Indianerstamm wird von einem mysteriösen Wesen heimgesucht, das stapelweise Leichen im Dorf hinterlässt. Nur die Heilerin River hat das Massaker überlebt und geht der alten Legende nach, laut der nur ein Monster für die Toten verantwortlich sein kann. Gleichzeitig hat sich ein Mörder in die kanadische Wildnis geflüchtet, der kurzerhand auf River trifft.Kanadas Indianer, Wild-West-Stimmung, gespickt mit alten Sagen und Legenden - was könnte gerade im Herbst schöner zu lesen sein? Thomas Thiemeyer nimmt den Leser auf eine Reise auf den neuen Kontinent mit, wo sich ein historischer Krimi mit indianischen Wurzeln zu einem Mystery-Thriller verflicht. Bisher habe ich noch nie von Kanada und den Indianer dieser Zeit gelesen. Umso neugieriger war ich auf dieses Werk und am Ende muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat.River ist eine Ojibwe, eine Indianerin, die sich allerdings allein aufgrund ihrer Herkunft von den anderen Stammesmitgliedern unterscheidet. Denn sie ist weißhäutig und noch dazu die Heilerin. Als einzige überlebt sie ein blutiges Massaker, woraufhin sie nach Rache sinnt. River weiß sofort, wer - oder besser gesagt was - für die Morde verantwortlich ist. Es kann nur dieses Ungeheuer in den kanadischen Bergen sein!Zur gleichen Zeit flüchtet sich der gesuchte Mörder Nathan Blake in den Wald, wo er auf die weißhäutige Indianerin trifft.An diesem Thriller hat mir fast alles gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre, die auf ihre eigene Weise ruhig und gleichzeitig sehr angespannt war. Die Ruhe findet sich in den kanadischen Wäldern, dem Nebel und der Mystik indianischer Legenden wieder, wodurch aber genauso die Spannung angefacht wird. Schon allein wenn man sich vorstellt, wie eine junge Frau mit einem Mörder allein im Wald auf sich gestellt ist, lässt einen sofort Schlimmes ahnen. Außerdem mochte ich den historischen Rahmen, um die Indianer in Nordamerika, ihr Streben nach Unabhängigkeit und die Hoffnungen und Herausforderungen der Siedler, die sich das neue Land einverleibt haben.Mystische Elemente kommen nicht zu kurz, wobei man allerdings nicht weiß, was jetzt Realität oder doch Einbildung der Figuren ist, da so manches Kraut am Lagerfeuer zu ominösen Visionen führen kann.Rivers Geschichte wird aber nicht aus erster Hand erzählt. Im Jahr 2015 findet Eve eine Kiste mit Aufzeichnungen ihrer verstorbenen Großmutter, die ihr die Ereignisse in Kanada von 1878 näher bringt. Diese Rahmenhandlung fand ich übertrieben und meiner Meinung nach hätte es sie nicht gebraucht, denn sie hat sich nur an der Oberfläche bewegt. Die stereotypen Figuren haben sich zu sehr am Üblichen orientiert und für mich fühlte es sich an, als ob ich ständig aus dem dichten Ambiente der Vergangenheit in eine graue Gegenwart gerissen werde.Insgesamt ist „Devil’s River“ aber ein guter, historischer Roman, der durch dichte, spannende Atmosphäre, den Mystery-Elementen und einer abenteuerlichen - wenn auch grausamen - Geschichte besticht.

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    • 12
  • Mit dem Teufel den Teufel bekämpfen

    Devil's River

    Archer

    19. April 2016 um 17:54

    Eve ist eine priviligierte junge Frau, die immer das Richtige tut, um ihrer Mutter zu gefallen. Sie studiert, sie hat den richtigen Freund, sie hat null Rückgrat. Eigentlich mag sie auch ihre Mutter nicht sonderlich, liebt dafür ihre Oma viel mehr. Als diese stirbt, ist sie zwar am Boden zerstört, erbt aber das geliebte Haus der Oma. Dort findet sie seltsame Aufzeichnungen über jemanden namens River und beginnt, sie zu lesen. Das wirft uns als Leser direkt ins Jahr 1878. Die Aufzeichnungen handeln von River, einer jungen, weißen Frau, die unter Indianern aufgewachsen ist. Als ihr Stamm von einer übernatürlichen, bösen Kreatur fast vollständig ausgerottet wird, zieht sie los, um all diese Toten zu rächen. Dabei trifft sie unterwegs auf ein anderes Monster: Nathan Blake ist zwar durch und durch ein Mensch, aber er kann nicht anders als immer wieder Frauen zu töten. Dieser wird von einer Gruppe Kopfgeldjäger verfolgt und hat eigentlich auch nichts mehr zu verlieren. Anstatt River zu töten, schließt er sich ihr an auf ihrem Rachefeldzug. Seltsamerweise gefielen mir die Ereignisse aus der zurückliegenden Zeit besser als die in der Gegenwart. Ich gebe es zu, ich mochte Eve nicht. Zu schwach, zu wenig Selbstbewusstsein hat diese Frau (das wurde zwar zum Schluss hin ein wenig besser, aber eigentlich auch nur durch ihre beste Freundin, nicht, weil sie sich selbst mal aufgerappelt hätte). River hingegen ist stark und hat einen Sturkopf, so was finde ich extrem gut. Zwischendurch hatte das Buch einige Längen (meistens in der Jetztzeit, aber auch in der Vergangenheit ab und zu). Es hat mich also ganz gut unterhalten, ist jedoch auch nichts, was lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Devil's River, rezensiert von Dominic Schlatter

    Devil's River

    Splashbooks

    18. November 2015 um 10:14

    Der 1963 geborene Thomas Thiemeyer hat sich bereits zu einer namhaften Größe des heimischen Buchmarktes avanciert. Auch der vorliegende Roman weiß zu überzeugen. Angesiedelt in der Gründerzeit Amerikas, bietet "Devil's River" einerseits indianische Mythen und Rätsel und andererseits eine klassische Kriminalstory. Die 24-jährige Eve findet im Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter ein altes Tagebuch und verbringt viel Zeit damit, sehr zum Missfallen ihrer Mutter. In den Berichten findet sich unter anderem der Name Scott Preston, welcher gemeinsam mit dem Sheriff Tanner in Morrisonville, nahe der kanadischen Grenze, für Recht und Ordnung sorgt. Dort mehrten sich in letzter Zeit mysteriöse Todesfälle. Dafür ist Nathan Blake verantwortlich, ein gefallener Mann wie er im Buche steht. Zuerst der große Traum von Kultur und Schauspiel, danach jahrelang im Krieg und als Held gefeiert und schlussendlich tief gefallen. Er konsumiert Drogen und tötet Frauen, scheinbar als Zeitvertreib aber immer nach einem bestimmten Schema. Während man zu Beginn diesen Charakter verabscheut, schafft es der Autor zunehmend sogar Mitgefühl für Blake aufkommen zu lassen. Zu einfach wäre es, nur den Bösewicht in ihm zu sehen. Dafür sorgt vor allem auch River, eine junge Heilerin im Indianerstamm der Ojibwe. Genauso wie Nathan ist auch sie quasi eine Einzelgängerin. Sie wurde als Waisenkind aufgezogen und ist in ihrem Stamm nie wirklich angekommen. Gemeinsam mit ihrem Wolfshund Ma'iingan sorgt sie für die Gesundheit ihres Stamms. Es macht Spaß über River zu lesen, man stellt sich eine quirlige, wissbegierige junge Frau vor. Der Wissens- und Tatendrang sorgt aber auch für Probleme, als sie scheinbar den Zorn des Teufelsberges auf sich zieht und nach der Rückkehr in ihr Dorf entstellte Leichen sieht. Gemeinsam mit Nathan Blake macht sie sich auf um eine alte Seherin aufzusuchen und um sich schlussendlich dem Dämon Baykok zu stellen.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22677/devils_river

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. November 2015 um 14:50
  • Enttäuschung pur

    Devil's River

    MissRichardParker

    20. October 2015 um 12:51

    Eves geliebte Grossmutter stirbt und hinterlässt Ihr ein Haus und alle darin verborgenen Schätze. Eve findet eine Truhe die viele Gegenstände und eine Geschichte enthält, niedergeschrieben von Ihrer Grossmutter. Eine Geschichte, die Sie nicht mehr loslässt und Sie tief ins kanadische Indianerland führt zu River, die Ihren ganzen Stamm verloren hat und Blake,  einem flüchtigen Massenmörder... Durch die vielen guten Kritiken bin ich auf dieses Buch gestossen und hatte dadurch wahrscheinlich schon einige Erwartungen. Leider hat mich die Geschichte schon schon von Anfang an überhaupt nicht richtig gepackt. Ich war eher genervt von den Verhalten der verschiedenen Figuren. Eves Mutter und Ihr Getue ging mir dermassen auf den Sack dass ich schon kurz davor war das Buch wegzulegen. Doch dann hab ich gehofft, dass es noch besser wird und da ich ungern ein Buch nicht zu Ende lese habe ich mich durchgequält. Ich hätte es auch gleich lassen können.  Die Figuren waren mir teils sehr unsympathisch, ich fand die Geschichte langweilig und es war sehr vorhersehbar wie das ganze Enden wird.  Als Thriller würde ich dieses Buch niemals bezeichnen. Es hat ein paar eklige und gruselige Stellen. Doch das wars dann auch schon. Wer gerne Geschichten aus dem 18. Jahrhundert hat und sich für die Indianerkultur und deren Mythen interessiert, wird hier sicher bestens unterhalten werden. Für mich persönlich war es leider gar nichts. 

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  • Ein Western über Liebe, zweite Chancen und die Frage, woher man kommt

    Devil's River

    Buchwellenreiter-Martin

    03. October 2015 um 15:02

    Bisher habe ich von Thomas Thiemeyer nicht viel gelesen. Jedoch habe ich öfters Videos von ihm gesehen, Rezensionen über seine Bücher gelesen und Booktubern zugehört, als sie über seine Werke gesprochen haben. Nun hat die Neugierde mich gepackt und direkt nach London getragen. In London durfte ich Eve kennenlernen. Eve wurde 1991 geboren und musste gerade schmerzlich erfahren, wie es ist, einen lieben Verwandten zu verlieren. Ihre Großmutter, Lizzy, ist gestorben. Lizzy hat in einem Testament jedoch verfügt, dass Eve nicht nur ihr Haus, sondern auch einen Schatz erbt. Dieser Schatz besteht nicht aus materiellen Reichtümern. Aber er besteht aus einer Geschichte. Eine Geschichte, die im Jahre 1878 in Kanada beginnt und auf irgendeine Weise auch ihr heutiges Leben zu beeinflussen scheint. Eve liest sich immer mehr in diese Geschichte hinein, sie liest und liest, bis sie feststellt, dass die Stunden nur so an ihr vorbei fliegen. Es handelt sich hierbei um die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem Tod ihrer Eltern bei einem indianischen Stamm aufwächst und von ihrer Ziehmutter zu einer anerkannten und geschätzten Heilerin ausgebildet wird. Als River, die junge Frau, eines Tages in den Bergen nach einem sonderbaren Kraut sucht, fällt ihr Dorf einem Ungeheuer zum Opfer, welches unmöglich ein Mensch sein kann. Gleichzeitig kommt von Süden eine Gruppe von Männern näher, die im Schlepptau den mehrfachen Frauenmörder Nathan Blake hat. In ihrer Not vertraut sich River der Gruppe an und muss erkennen, dass sie nicht bei Allen auf Vertrauen stößt. Einer jedoch sieht in ihr die einmalige Chance zur Flucht gekommen. Nathan Blake. Zwischen Nathan und River entsteht eine gefährliche Beziehung, die auch 130 Jahre später noch dafür sorgt, dass die Unruhe in den Köpfen einiger Menschen steckt. Es wird die Frage aufgeworfen, warum ein Mensch zum Monster werden kann. Man bekommt vor Augen geführt, dass äußere Einflüsse, Erziehung oder traumatische Erlebnisse ein Leben negativ beeinflussen können. Allerdings macht der Autor in der Geschichte auch deutlich, dass all das keine Entschuldigung für Grausamkeiten sein kann. Wenn man dieses Buch auf sich wirken lässt und mit offenem Herzen über die Zeilen schwebt, bekommt man immer wieder kleine Lebensweisheiten mit auf den Weg, die zum Nachdenken anregen: „Das Unglück erscheint, wenn wir am wenigsten mit ihm rechnen. Vielleicht sind wir ihm  bereits begegnet und haben es nur nicht erkannt, weil es mit seinem grauen Hut und dem zerlumpten Mantel aussieht, wie all die anderen kleinen Rückschläge, die uns am Wegesrand des Lebens begegnen“ Seite 364 – 3. Absatz Ein Fan von Western war ich noch nie. Bisher habe ich nur ein Buch von Karl May gelesen. Vielleicht ist dieses Genre einfach noch nicht das, was mich vom Hocker reisen kann. Aber Thomas Thiemeyer hat mit Devil´s River einen Western geschrieben, der sogar mir zusagt. Vielleicht auch deshalb, weil sein Fortgang in der Gegenwart liegt und die (Lebens)geschichte hoffentlich noch lange nicht beendet ist. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, mich durch die Seiten quälen zu müssen. Die Spannung, wie es mit River und Nathan weitergeht, war immer da und sehr real. Aber auch die, in der ersten Person erzählte Gegenwart fand ich interessant, weil man dadurch einen persönlichen Bezug auf die Gedanken und Gefühle von Eve erhalten hat. Eve ist im Übrigen mal wieder eine der Protagonistinnen, mit denen ich sehr gern mal einen Kaffee trinken würde, um mehr über sie und ihr Leben zu erfahren. Es darf aber auch gern ein Tee sein, schließlich handelt das Ganze in London. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und war mir sicher, dass ich zum ersten Mal einen Western vor mir hatte, der nicht bloße Unterhaltung war. Weitere Rezensionen und Informationen findet ihr auf meinem Blog: buchwellenreiter.blogspot.de

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  • eher Teufelsberg

    Devil's River

    Saphir610

    12. September 2015 um 22:32

    Im Nachlass von Eves Großmutter findet sich eine von ihr aufgeschriebene Geschichte aus dem Jahr 1878. In Kanada wird ein Mörder gejagt, und eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe erlebt, wie ihr ganzes Dorf von etwas getötet und verjagt wird, was kein Mensch sein kann. Ist die uralte Legende etwa wahr? Die junge Frau, River, tut sich mit dem gesuchten Mörder zusammen um der Sache auf den Grund zu gehen. Das Lesen der Aufzeichnungen geben Eve den Mut sich gegen ihren vorgezeichneten Lebensweg zu entscheiden. Eine interessante Geschichte um eine alte indianische Legende. Und der Geschichte von Eves Vorfahren. River ist eine mutige, junge Frau. Nathan, der Mörder, wohl drogenabhängig und wirkt in der Geschichte dann gar nicht so schlimm. Aufgrund der Schilderungen von River und Nathan bin ich bei dem Buch geblieben, auch, weil mich diese Geschichte um die alte Legende interessiert hat. Ich hatte aber über den ersten Teil des Buches Schwierigkeiten wirklich gefesselt zu sein und auch im weiteren Verlauf kam mir das Ganze etwas zu langatmig vor. Es ist aufgrund der guten Geschichte schlecht zu beschreiben, was genau hier störte um komplett in den Bann gezogen zu werden. Nathan und River sind gut dargestellt, auch die damalige Welt. Dazu noch etwas Fantasy und mystisches, war mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Die Geschichte wäre auch gegangen, ohne die grobe Rahmenhandlung von Eve, die diese Aufzeichnungen ihrer Großmutter auf dem Dachboden findet. Das Buch lässt sich gut lesen, viele Charaktere bleiben für mich aber farblos, wahre Spannung kommt für einen Thriller nicht auf.  

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  • regelrecht inhaliert

    Devil's River

    Bokmask

    26. August 2015 um 02:45

    Dies war mein zehntes Buch von Thomas Thiemeyer. Danach kann ich sagen, dass die Faszination mich bei seinen Werken immer wieder gefangen hält. Er sucht sich immer Themen aus, die mich an seine Werke fesseln und mich die Zeit beim Lesen vergessen lassen. Diese Geschichte wird durch einen Rückblick erzählt. Im Jahr 2015 stirbt Eves Großmutter. Eve hat sehr an dieser gehangen, sodass ihr die Testamentseröffnung beim Anwalt sichtlich an die Nieren geht. Alle bekommen ihren Anteil, Eve erbt den letzten Wohnsitz der Großmutter. Dort findet sie mit ihrer Freundin eine uralte Truhe auf dem Dachboden. Darin befinden sich auf den ersten Blick sehr alte Gegenstände, die aber geordnet aussehen. Zuoberst liegt ein Tagebuch. Dies ist an Eve gerichtet und erzählt die eigentliche Familiengeschichte, die um 1878 spielt. Eves herrische Mutter möchte am liebsten dieses Tagebuch vernichten, doch Eve weist sie in ihre Schranken. Als Eve zu lesen beginnt, wird eine teils haarsträubende Geschichte erzählt, die es in sich hat. Ich war als Leser genauso gefesselt beim Lesen, wie Eve beim Lesen des Tagebuches. Thomas Thiemeyers unnachahmlicher Schreibstil und die Leichtigkeit, mit der sich dieses Buch lesen ließ, haben mich wieder einmal alles um mich herum vergessen lassen. Die fantastischen Elemente der Geschichte sind mit einem leichten Gruseln verfasst. Aber nie wurde es so schlimm, dass einem der Ekel anstieß.

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  • Historisch angehauchter Mystik-Thriller mit einer Prise „wie finde ich meinen Weg"

    Devil's River

    Elenas-ZeilenZauber

    11. August 2015 um 13:52

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Dieses Buch ist wieder so Genre-übergreifendes Werk - ein historisch angehauchter Mystik-Thriller mit einer Prise „wie finde ich meinen Weg“. Für mich wieder der Beweis, dass diese Genre-Einteilung häufig völliger Schwachfug und mir nicht wichtig ist. Das Buch fängt nach dem Epilog ganz easy im Hier und Heute an und ich fragte mich bereits, wie denn Epilog und Gegenwart zusammen passen. Doch genau das hat Thiemeyer geschickt verbunden. Ich tauchte, genau wie die Protagonistin, immer tiefer in die Geschichte ein und wurde immer stärker in ihren Bann gezogen, auch das „aus der Hand legen“ des Buches, fiel mir schwer - allerdings las ich nicht die Nacht durch. Nicht nur die Story auch der Schreibstil des Autors, vermochte mich zu fesseln. Eine Mischung aus detailfreudigen Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szenen, steigerten die Spannung treppenförmig und so konnte ich mich zwischendurch eine Atempause einlegen, bevor es wieder zur Sache ging. Dabei wurde der Spannungsbogen fein geschwungen und gehalten. Auch der Wechsel zwischen 1878 und 2015 trug zur Spannung bei und ließ die zwei Schichten der Story gut zur Geltung kommen. Die Figuren waren lebendig und realistisch - soweit ich das für Figuren, die 1878 in Kanada lebten, beurteilen kann. Vor allem in 2015 fand ich die Charaktere sehr authentisch und ich konnte sie vor mir sehen und fand auch ihre Entwicklung sehr interessant und glaubwürdig. Diesem Buch gebe ich gern ungeheure 5 Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten... Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache - und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder. England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt ...

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  • Toller Erzählbogen ...

    Devil's River

    SharonBaker

    09. July 2015 um 17:44

    Deputy Scott Preston aus Morrisonville steht nichts ahnend auf der Veranda des Büros vom Sheriff, als ein kleiner Junge wie vom Teufel geritten auf ihn zu gerannt kommt. Er bricht förmlich zusammen und erzählt unter großen Anstrengungen, was auf ihrer Farm schreckliches passiert ist. Scott macht sich auf dem Weg diesen nachzugehen und entdeckt eine Frauenleiche, dabei entkommt er selbst nur knapp dem Mörder. Es handelt sich hier um den mehrfach gesuchten Frauenmörder Nathan Blake. Entschlossen diesen Mistkerl endlich zu schnappen, macht sich ein sechs man starkes Team auf den Weg. Sie folgen seinen Spuren und gelangen nach Kanada, wo sie einer jungen Frau begegnen, die um Hilfe bittet, da ihren Indianerstamm was schreckliches passiert sein muss. Widerwillig legen sie eine Pause ein und schauen sich das Ganze an, dabei merken sie, dass es sich hier um andere Kräfte handeln muss und bevor sie es sich versehen, ist River und Nathan Blake verschwunden. Zusammen scheinen sie sich den Kräften alter Legenden entgegen stellen zu wollen, und der Suche mit dem verschwundenen Stamm der Ojibwe. Wird das gut gehen können? Kann River diesen Mann vertrauen? Welche Gedanken treiben Blake an? Und können sie das Geheimnis zusammen lösen? Das ist mein erster Roman von Thomas Thiemeyer und dann auch noch ein Western! Ich hatte Thomas damals schon gesagt, dass mir diese Richtung gar nicht liegt und ich die Begeisterung für Cowboys und Indianer nicht so recht teilen kann. Er hat abgewunken und meinte, lies das Buch, es ist ganz anderes, wie du dir denkst. Skeptisch, aber auch sehr neugierig, darunter leide ich sehr oft, warum muss ich so neugierig sein, habe ich mich dem Abenteuer gestellt. Thomas erzählt recht langsam seine Geschichte, er lässt unheimlich viel Raum um die Umgebung, die Leute, die Zeit und die Figuren kennen zulernen und sich hinein zu fühlen. Das hat mir richtig gut gefallen und gab mir somit die Chance, es auszuloten, ob ich es mag oder nicht. Ich mochte das Geschehen und die beiden Handlungsstränge, die mit der Jagd nach dem Mörder Nathan Blake beginnt und die Erlebnisse des Indianerstammes der Ojibwe und somit River. Dabei wird trotz, dass die Inhaltsangabe sehr viel verrät, ein unglaublich toller Spannungsbogen aufgebaut, der sich von Seite zu Seite steigert und mich wirklich zum Lesen angetrieben hat.  River ist keine Indianern vom Blute her, sie wurde damals als kleines Mädchen gefunden und im Stamm der Indianer aufgenommen. Somit hat sie es nicht immer einfach und stößt oft durch ihre Andersartigkeit an. Trotzdem genießt sie großes Vertrauen, da sie die Heilerin ist und diese Berufung mit viel Talent und Geschick ausübt. So nutzt der Autor seine Figur um uns einiges über die Kultur und ihr Leben zu erzählen, wie sie mit der Natur in Harmonie leben und wie River ihre Arzneien herstellt. Mir hat das gefallen und dafür habe ich dieses Volk immer bewundert, mit welcher Kraft sie so leben können und in welchem ausgewogenen Gleichgewicht. River ist eine starke Persönlichkeit, die schnell lernt und sich ihrer Umwelt anpasst und trotzdem einsam ist. Mit Nathan Blake hat Thomas Thiemeyer ja mal einen extremen Gegensatz gezaubert. Am Anfang lernen wir einen wahren Frauenmörder kennen, der drogensüchtig ist und sich selbst nicht wirklich unter Kontrolle hat. Er sucht sich immer den gleichen Frauentyp aus und dann ist es wie eine dunkle Macht, die ihn zu seinen Taten antreibt. Erst im Laufe der Gesichte dürfen wir hinter die Fassade schauen und entdecken einen ganz anderen Mann. Ich möchte hier nicht mehr verraten, aber ich verspreche, es wird interessant und wirklich tragisch. Auch seine anderen Figuren bekommen viel Raum zum Leben und kennenlernen und Thomas Thiemeyer beweist auch viel Humor in seiner Geschichte. Ein kleines Kompliment für den Spurenleser, ein Indianer Namens Puck, was hier schön reinpasst, weil es beweist, das Indianer keines Wegs, ein primitives Volk waren und sind. Wie ihr seht, gibt es einiges, was mir gefallen hat und die Entwicklung der Geschichte nimmt auch mit zunehmendem Voranschreiten an Geschwindigkeit auf und lässt einen nicht mehr los. Dabei bedient sich unser Autor einer guten Wortwahl, sie lässt sich schnell lesen und passt trotzdem gut zu der Zeit, einige Redewendungen hat er gut aus den berühmten Western mit einfließen lassen und so fand ich mich oft auch grinsend mit dem Buch vor. Allerdings gibt es auch zwei Dinge, die mich nicht so angesprochen haben, zum einen die Gegenwartserzählung. Immerhin wird die Geschichte von River und Blake als Familiengeheimnis verkauft und Eve liest sie uns Leser indirekt vor. Für mich hätte der Strang gar nicht sein müssen, eigentlich war der überflüssig und was interessiert mich London und die Gegenwart, wenn ich im winterlichen Kanada mit River und Blake durch die Wildnis streifen kann. Ich weiß nicht, warum dieser Teil hat sein müssen. Das Zweite, was bei mir nicht so ganz angeklungen ist, ist die Mystik in der Geschichte, ich glaube man muss so einem kleinen Hang dafür haben und sich darauf einlassen können. Das ist nämlich etwas, was mir schon früher nicht bei Indianergeschichten gefallen hat und war für mich am Ende auch nicht so gewogen. Ich glaube das ist der Punkt, an dem ich mir gesagt hatte, Schade, musste das jetzt so kommen. Allerdings denke ich, dass es bei den anderen Lesern auf großen Anklang stößt, ich bin da vielleicht von meiner Mutter ein bisschen erblich vorbelastet, aber wie es im Leben nun mal ist, alles ist Geschmacksache. Diese Reise und das Abenteuer habe ich gern erlebt. Thomas Thiemeyer hat mit seinem Roman mal etwas ganz anderes anklingen lassen und es ist mal kein typisches Trendthemenbuch, was ich unglaublich gut finde. Mir persönlich hat der Schreibstil, seine malerischen Beschreibungen und seine Figuren richtig gut gefallen, auch wenn es am Ende für mich nicht ganz rund war, kann ich mit guten Gewissen sagen, das war nicht mein letzter Roman von Thomas, sondern nur der Anfang.

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  • Für mich mehr ein historischer Roman, weniger ein Thriller

    Devil's River

    Miia

    01. July 2015 um 21:07

    Inhalt: Es bedarf eines Ungeheuers, um ein Ungeheuer zu töten...  Kanada 1878. River, eine junge Frau vom Stamm der Ojibwe, muss miterleben, wie ihr Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine uralte Legende zum Leben erwacht zu sein. River schwört Rache – und verbündet sich mit einem gesuchten Mörder.  England 2015. Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Studentin Eve auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das in der kanadischen Wildnis wurzelt ...  Meine Meinung:  Ich habe das Buch im Rahmen der Lovelybooks-Aufräum-Aktion erhalten und bedanke mich dafür.  Ich fand die Idee des Buches sehr gut - ich mag auch sehr, wenn zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gesprungen werden und vorallem wenn in dem Rahmen, dann die Familienherkunft klarer wird. Aber gerade dieser Aspekt hat dazu geführt, dass ich das Buch eher als historischen Roman und weniger als Thriller gesehen habe. Es gibt zu Beginn ein paar wenige blutige Szenen, aber ich finde nicht, dass man das Buch deshalb als Thriller betiteln kann. Außerdem war mir der Fantasy Aspekt irgendwie ein bisschen zu viel des Guten. Ich hätte mir hier eine natürliche Lösung gewünscht. Ich mag zwar Fantasy Bücher sehr, fand es in diesem Rahmen aber nicht sonderlich passend. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, dass Buch zu lesen und Eves und Rivers Geschichte zu erfahren. Ich habe aber auch viele Kritikpunkte. Einerseits verrät der Klappentext viel zu viel. Was dort geschrieben steht, passiert erst ab der Hälfte des Buches und somit wartet man quasi nur auf dieses Ereignis. Andererseits fand ich manche Dialoge sehr gezwungen und wenig "real". Das war mir irgendwie etwas zu aufgesetzt. Ich finde bei manchen Büchern wird man richtig in das Leben der Figuren und in ihre Gespräche hineingezogen. Bei anderen Büchern merkt man aber, dass es sich um aufgeschrieben und ausgedachte Dialoge handelt - das war hier definitiv der Fall, weil einfach kein Mensch sich auf diese Weise unterhalten würde.  Des Weiteren hat mich der Stammbaum verwirrt, der im "Umschlag" des Buches zu sehen ist. Der ist mir zu Beginn sofort aufgefallen und man denkt natürlich, dass dieser einem behilflich sein soll, um die Figuren und die Konstellation zu verstehen. Recht schnell habe ich aber gemerkt, dass der Stammbaum eigentlich das Ende des Buches verrät. Es war zwar nicht alles zu 100% klar, aber man hat sich dann alles schnell zusammen gereimt und dann war die Überraschung auch dahin. Dazu kommt dann noch, dass für mich Nathan am Ende viel zu positiv dargestellt wird. Die Moral von der Geschichte (ohne zu viel zu verraten) ist eigentlich, dass ein Mörder einfach nur mal vom richtigen Weg abkommen kann und dass das ja völlig normal ist und man ihm das verzeihen muss. Davon halte ich gar nichts und das finde ich hier auch absolut überspitzt und zu romantisch dargestellt. Nathan wird einem zwar sehr sympathisch, aber dennoch fehlte mir hier am Ende etwas. Es wurde einfach später nicht mehr berücksichtigt, dass er ein kaltblütiger Mörder ist.   Fazit:  Ein Buch mit einer guten Idee. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit finde ich gelungen. Allerdings habe ich auch viele Kritikpunkte. Gestaltung und auch Klappentext des Buches verraten zu viel, Mörder werden als "völlig normal" dargestellt und Fantasy Aspekte muss man auch mögen, wenn man das Buch liest. Für mich überwiegen die negativen Aspekte, deshalb 2 Sterne!

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