Evolution - Die Quelle des Lebens

von Thomas Thiemeyer 
4,1 Sterne bei56 Bewertungen
Evolution - Die Quelle des Lebens
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Insider2199s avatar

Ein sehr spannender Abschluss der Trilogie mit einer sehr wichtigen Prämisse für die Zukunft, vor allem für Jugendliche! (*****)

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Ein halbes Happy End!

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Inhaltsangabe zu "Evolution - Die Quelle des Lebens"

Endlich am Ziel! Nach einer strapaziösen Flucht durch Sümpfe und Wüsten erwacht Jem in der Oase der Zeitspringer. Doch wie ist er hierher gekommen und wo sind seine Freunde? Katta ist verschwunden, Lucie und der kleine Squid liegen im Koma. Als Anführerin GAIA sich seiner annimmt, keimt in Jem Hoffnung: auf Rückkehr, auf ein neues Leben. Aber dann erwacht Lucie und den Freunden wird klar, in welch perfides Spiel sie geraten sind. Ein Spiel, das die Zukunft der Erde bedroht. In einer finalen Schlacht müssen die Jugendlichen sich entscheiden: Stehen sie auf der Seite der Tiere oder der Menschheit?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401601694
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:26.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 4 Monaten
    auf welcher Seite wirst du stehen

    Der Jugendbuchroman „Evolution – die Quelle des Lebens“ aus dem Bereich Fantasy wurde von Thomas Thiemeyer geschrieben. Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe Evolution. Um das Buch und die Charaktere richtig verstehen zu können, muss man die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, der erste Roman der Reihe trägt den Titel „die Stadt der Überlebenden“. Das Buch, welches am 26.06.2017 im Arena Verlag erschienen ist, umfasst 416 Seiten. Es ist wie die letzten Bände in der dritten Person Singular geschrieben und zwar aus mehreren Blickwinkeln, was es für mich umso spannender gemacht hat. In diesem Teil der Reihe geht der Überlebenskampf weiter und man stellt sich wichtige ethische Fragen. Zudem fehlt natürlich die Fantasy nicht und auch eine weitere interessante Möglichkeit der Zukunft. Es ist ein spannendes, interessantes Buch bei dem ich von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert und mitgefühlt habe.  

     

    Bis auf Katta haben es alle in die Stadt geschafft und könnten aufatmen, wenn sie sich nicht so große Sorgen um ihre Freundin machen würden. Denn in der Stadt ist man sicher, dass Katta tot ist. Auch von Lucie fehlt erst einmal jede Spur und die Freunde wissen nicht, dass sie in einem künstlichen Koma liegt. Als sie von diesem aufwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Deshalb denken die Freunde, dass sie nun endlich in Sicherheit sind und sich auf die Suche nach einer Lösung für ihre Heimkehr machen können. Doch schnell müssen sie erfahren, dass sie der Anführerin Gaia nicht so leicht vertrauen können und dann müssen sie sich auch noch die Frage stellen auf welcher Seite sie im bevorstehenden Krieg stehen wollen – auf der von den Squids und der Tiere oder auf der Seite der Menschen.

     

    Jem und Marek waren schon in den vorherigen Bänden Gegner und das entwickelt sich weiter. Doch Marek hat mich überrascht, den diesen Schritt, welchem er im Buch geht, habe ich ihm nicht zugetraut. Im letzten Buch konnte ich Zoe näher kennen lernen und so hat es mich sehr gefreut, dass ich nun die Chance hatte Katta, welche ich eigentlich nicht sehr mochte, kennen zu lernen und ich kann sagen, dass sie meine Meinung geändert hat. Da sieht man mal wieder, dass man die Leute nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen sollte. Lucie konnte ich nun auch wieder besser verstehen. Sehr schade fand ich jedoch, dass mir Olivia, Arthur und Paul nicht näherkamen, ich konnte sie einfach nicht aus der Schublade „intelligente/mutige Nerds“ auspacken. Die neuen Charaktere, welche teilweise eine wichtige Rolle spielen, bringen noch mehr Schwung hinein und ich fand es sehr spannend zu lesen wie sie plötzlich beginnen ihre Welt durch die Augen der Jugendlichen zu sehen und sich zu fragen ob wirklich alles so perfekt ist wie sie dachten. Bei Gaia, der Anführerin der Stadt muss ich einfach wow schreiben. Ich mochte sie zwar vom ersten Augenblick nicht, aber sie ist ein sehr faszinierender Charakter, welcher voller Überraschungen steckt.

     

    Wie die ersten beiden Bücher ist auch dieses in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lesen lässt. Im Mittelpunkt des Buches stehen wie wir es schon kennen Jem, Lucie und Marek. Doch diesmal kommt noch ein neuer Charakter namens Emilia hinzu, welche aus der Stadt in der Wüste stammt, auch sie spielt nun eine wichtige Rolle im Buch und auch Katta wird vom Nebencharakter zum wichtigen Charakter. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn auch Ragnar oder Leòds Sicht im Buch vorgekommen wäre, denn dann hätte man alle verschiedenen Blickwinkel gehabt und dies wäre für mich das absolute Highlight gewesen. Im Laufe des Buches sind mir die meisten Charaktere sehr an Herz gewachsen, so dass ich das Buch sehr intensiv und nahbar fand. Was mich sehr gefreut hat war die Tatsache, dass auch die Liebe im Buch vorkommt, auch wenn sie nicht im Vordergrund steht. Was mir beim Lesen des Buches vor allem gefallen hat war das Kopfkino, welches bei den Beschreibungen bei mir anging. Ich würde mich sehr freuen, wenn die drei Bücher eines Tages verfilmt werden würden.

     

    Nach dem zweiten Band wo wir zwar in der Zukunft, aber in einer mittelalterlichen Stadt waren, war ich sehr gespannt auf die Stadt in der Wüste. Thomas Thiemeyer hat mich nicht enttäuscht. Seine Fantasy ist einfach großartig und die neue Möglichkeit der Zukunft fand ich zum einen sehr spannend, aber zum anderen auch sehr erschreckend. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich es keine Menschen jenseits der 50iger gibt. Da stellte ich mir natürlich die Frage, welche Möglichkeit also die mittelalterliche Stadt oder die Stadt in der Wüste ich besser fand bzw. welche näher am richtigen Weg dran war. Eine Frage, über welche ich erst im Laufe des Buches entscheiden konnte. Auch der Überlebenskampf wird noch spannender, denn nun befindet man sich kurz vor dem Krieg. Zudem stellt man sich wie die Jugendlichen die Frage auf welcher Seite man stehen will und ob der Schritt, welchen die Menschheit gehen will, wirklich der Richtige ist. Es ist eine sehr spannende Frage, welcher der Autor klug, aber auch spannend zu lösen weiß. Was mich bei dem Buch sehr gefreut hat war die Tatsache, dass ich die Tiere näher kennen lernen konnte. Termiten, welche deutlich größer und klüger sind, und uns scheinbar verstehen. Wenn man dies bedenkt ist die Entscheidung für eine der beiden Seiten noch schwierigerer.

     

    Für mich erreicht das Buch 4,5 Sterne, aber da ich nur wenig zu bemängeln habe gebe ich ihm fünf Sterne. Es ist ein spannender, interessanter Jugendbuch Roman, welchen ich nicht nur Jugendlichen ans Herz legen will. Die Hauptcharaktere sind zwar Jugendliche, aber die Fragen im Buch beschäftigen nicht nur junge Leser, sondern auch Erwachsene.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsames Finale
    Unterhaltsames Finale

    "Da lag es. Mächtig. Gewaltig. Wie das Auge eines Gottes, das ohne zu zwinkern in den Himmel blickte." (S. 340)

    Jem, Lucie & Co haben es endlich in die Enklave geschafft, den letzten Rückzugsort der Menschen. Eine blühende Oase unter einer Glaskuppel, in der sie auf Sicherheit, Antworten und vielleicht sogar auf eine Rückkehr in ihre alte Zeit hoffen. Doch der schöne Schein trügt. In der Enklave braut sich Unheil zusammen und die Zukunft der Erde und das Leben aller ist bedroht. Jem und seine Freunde müssen sich daher entscheiden: Stehen sie auf der Seite der Tiere oder der Menschen?

    "Evolution - Die Quelle des Lebens" ist der finale Band der Evolution-Trilogie von Thomas Thiemeyer. Ein unterhaltsames Abenteuer, das mir einige spannende Lesestunden bescherte.

    Durch das vorangestellte "Was bisher geschah" - Kapitel fiel mir der Einstieg wieder sehr leicht. Der Autor glänzt erneut mit vielen originellen Einfällen und verwebt Dystopie, Science Fiction und Wissenschaft zu einem einzigartigen Mix. Hauptschauplatz ist zunächst die technisch hochentwickelte Biosphäre, die sehr anschaulich beschrieben wird. Hier gibt es Strom und genügend Nahrung, Hochhäuser mit Fahrstühlen, Hovercrafts und grüne Parks. Alle leben glücklich und zufrieden miteinander. Die ideale Gesellschaft, so wie es scheint, aber ohne Herz und Seele. Denn hinter der glitzernden Fassade spielen sich grausame Dinge ab. GAIA, Anführerin und Ratsvorsitzende der Enklave, verbirgt ein überraschendes und zugleich erschreckendes Geheimnis und zwingt Jem & Co bald zu einer wichtigen Entscheidung.

    Durch den einfachen und lockeren Schreibstil mit wechselnden Perspektiven fliegen die Seiten nur so dahin. Man erfährt mehr über die Hintergründe des Kometeneinschlages, über Zeitrisse, Raumzeit, Evolution und Künstliche Intelligenz. Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das vor allem durch Action und Spannung besticht, aber Anspruch und Tiefe vermissen lässt. Die Figuren bleiben eher blass und auch die Romanze berührte mich nicht. Wobei Mareks Wandlung doch sehr erstaunt. Er spielt eine entscheidende Rolle, ebenso wie Katta und ein paar schlaue Riesentermiten. Am liebsten mag ich aber immer noch Quabbel, den kleine Squid. Ihn habe ich richtig in mein Herz geschlossen.

    Mensch oder Tier - wie sieht die Zukunft der Erde aus? Ist noch eine friedliche Lösung des Konflikts möglich oder kommt es doch zum Krieg? Parallele Handlungen an mehreren Schauplätzen sorgen für einen packenden und dramatischen Showdown, in dem auch endlich die Identität von "Es" gelüftet wird. Ein hoffnungsvolles Ende rundet das Ganze schließlich gelungen ab. Alle Fragen sind soweit geklärt und ich konnte das Buch zufrieden zuklappen.

    Insgesamt kann ich "Evolution - die Quelle des Lebens" empfehlen. Ein unterhaltsames und gelungenes Finale, für das ich 4 Sterne vergebe.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 9 Monaten
    Evolution Band 3

    Das grosse Finale! Ein gutes Ende! Mir hat dieseTrilogie  gut gefallen! 
    Eine gute Massage mit Tieren, die man nicht so auf dem Schirm hat und vor denen man sich teilweise auch ekelt. 


    Die Kids wollen in ihre Zeit zurück, doch kann man in der Zeit zurück reisen ? Die Menschen werden von einem Computer regiert, und der Computer hat Böses im Sinn! Können die Kids dagegen steuern? 

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    Shaaniels avatar
    Shaanielvor 10 Monaten
    Letzter Teil der Evolution Trilogie

    Evolution (3)
    -Die Quelle des Lebens -

    2 von 5 Sternen ⭐⭐

    ISBN:978-3-401-60169-4

    Gebunden: 17,99€

    Autor: Thomas Thiemeyer

    Hallo ihr lieben ,

    Ich habe die Evolution Trilogie gerade zu Ende gelesen und ich sehe auf diese Reihe mit einem lachenden aber auch weinenden Auge zurück.

    Leider kann ich dem letzten Teil der Evolution Reihe nur  2 von 5 Sternen ⭐⭐ geben, da ich ein paar Dinge in diesem  Buch doch ganz Ok fand, gibt es dafür zwei Sterne.

    Mir hat die ganze Geschichte und Aufmachung, der ersten zwei Bücher sehr gut gefallen, die bekommen von mir auch eine klare Empfehlung, aber das letzte Buch war für mich so absurd und science fiction lastig, dass ich teilweise dachte, ich wäre in einer vollkommen anderen Geschichte, auch wenn der Schreibstil der gleiche war und dieser ist wie auch bei den anderen zwei vorherigen Büchern hervorragend.

    Unteranderem hatte ich einfach nur Fragezeichen in meinem Kopf, diese wurden dann aber im Laufe der Handlung aufgeklärt und dennoch hat mir das Buch nur gefallen, weil es aufzeigt, wie egoistisch wir Menschen mit den Ressourcen der Erde umgehen und diese ausbeuten und zerstören und das solange bis NICHTS mehr von ihr übrig bleibt.

    Der Bezug zur Realität und dem damit bezwecken Sinn der Geschichte, machten das Buch für mich persönlich erträglicher und auch sehr lehrreich.
    Leider hat mir auch das Ende der Geschichte nicht gefallen.

    Dennoch fand ich die Idee und Umsetzung bis zum Ende des Zweiten Buches sehr gelungen und möchte mich für die vielen Stunden voller Spannung und Abenteuer bedanken!

    Teil 1: 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
    Teil 2: 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐
    Teil 3: 2 von 5 Sternen ⭐⭐

    Lieben Gruß

    Sonja /Shaaniel 

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schöner und gelungener Abschluß der Trilogie.
    Ein schöner und gelungener Abschluß der Trilogie.

    STORYBOARD:
    Die anstrengende Flucht durch sumpfiges Gebiet und die Wüste haben Jem, Olivia, Katta, Zoe, Arthur, Paul, Leod, Nisha und Ragnar gerade so geschafft. Endlich haben sie die Enklave gefunden und bei den Zeitspringern keimt wieder die Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Zeit auf. Von der Bevölkerung ihrer Zufluchtsstätte werden sie freundlich, aber reserviert aufgenommen. GAIA, die Anführerin, lässt den Neuankömmlingen Wasser, Nahrung und neue Kleidung sowie Unterkünfte zukommen. Als Vermittler werden der Gruppe Sara und Emilia zur Seite gestellt. Jem macht sich nach wie vor große Sorgen um Lucie und auch um den kleinen Squid. Bei einem Empfang durch den Rat, unter dem Vorsitz von GAIA, erfahren die Freunde, dass Lucie im Koma liegt, da sie stark dehydriert war. Zur Freude aller, erholt sich Lucie doch recht schnell, nur der Squid hat es angeblich nicht geschafft. Argwohn und Misstrauen beschleichen die Freunde und so beginnen sie Fragen zu stellen und müssen sich letztlich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen wollen.

    MEINUNG:
    Mit großer Vorfreude habe ich zum Abschlußband der Evolution-Trilogie von Thomas Thiemeyer gegriffen, da mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und ich unbedingt wissen wollte, wie alles endet und ob all meine Fragen beantwortet werden. Dies wurden sie zum Glück auch. In Die Quelle des Lebens haben es Jem und die Anderen in die Enklave geschafft. Erschöpft, müde und hungrig sind sie überglücklich dort angekommen zu sein. Nachdem sie sich gestärkt und ausgeruht haben, zeigen ihnen Sara und Emilia, die ihnen von der Anführerin GAIA als Ansprechpersonen zugedacht wurden, die Stadt. Diese ist technisch auf einem sehr hohen Stand. So gibt es eine Art Magnetschwebebahn, Strom, fließendes Wasser sowie ein ausgeklügeltes Verteidigungs- und Abwehrsystem. Den dort lebenden Menschen geht es gut und es herrscht eine gewisse Zufriedenheit. Je länger die Freunde dort sind, umso mehr können sie sich mit dem Gedanken anfreunden, eventuell hier sesshaft zu werden. Aber noch keimt eine gewisse Hoffnung in den Zeitspringern und so lassen sie nichts unversucht, um doch noch einen Weg nach Hause zu finden.

    Gerade Jem ist nach der Sache mit Lucie sehr misstrauisch gegenüber GAIA und als Sara hinter ein Geheimnis kommt, beschließen Jem und die Anderen noch mehr darüber in Erfahrung zu bringen. Plötzlich fühlt sich diese Zufluchtsstätte eher wie ein Gefängnis an.

    Durch Sara und Emilia bekommt der Leser einen sehr guten Einblick in das kuppelähnliche Gebilde, deren Aufbau sowie den Abläufen. So konnte ich mir alles gut vorstellen. Vieles wird hierbei elektronisch bzw. durch Programme gesteuert, was zu einer gewissen Abhängigkeit führt. Doch dies ist den Bewohnern nicht wirklich bewusst. Ich mochte beide Charaktere sehr, da sie das System hinterfragten und bereit waren Risiken einzugehen.

    Lucie konnte mich in diesem Band wieder für sich gewinnen. Denn gerade gegen Ende des zweiten Bandes, hatte sie mich etwas genervt. Durch einen gewissen Umstand hatte sie sich zu sehr von der Gruppe entfernt und nahm keine Ratschläge mehr an. Sie wirkte etwas reifer und überlegter auf mich, was mir gut gefallen hat. Dadurch kommen sich Jem und Lucie auch wieder näher.

    Sehr überrascht war ich von Katta. Kam sie mir in Band eins und zwei eher schüchtern, zurückhaltend und ängstlich vor, so reift sie durch eine bestimmte Situation, die ich nicht näher erläutern möchte. Durch dieses Erlebnis wirkte sie auf mich mutiger. Ihr Kampfgeist war geweckt und sie wurde dadurch ein großer Rückhalt für ihre Freunde im Kampf gegen ihre Feinde.

    Auch Marek, den ich eigentlich überhaupt nicht mag, da er für mich ein echter Kotzbrocken ist, konnte mich überraschen. Durch das, was er getan hat und was ich ihm absolut nicht zugetraut hätte, konnte er meine Meinung über sich etwas ins positive ändern. Denn für diese Tat benötigt man viel Mut sowie einen gewissen Gerechtigkeitssinn.

    So gipfelt die Story in einen wahren Showdown und gebannt fieberte ich mit Jem, Lucie und den Anderen, ob ihnen der Sieg gelingen würde.

    FAZIT:
    In Evolution - Die Quelle des Lebens schildert uns Thomas Thiemeyer eindrucksvoll, was geschehen kann, wenn sich der Mensch weiterhin wie die Axt im Walde aufführt und plötzlich eine andere Lebensform die Vorherrschaft übernimmt. Ab diesem Zeitpunkt muss sich der Mensch vor Tieren aller Art in Acht nehmen und seinen Platz auf dieser Erde mehr als erkämpfen. Doch ist es unserer Spezies überhaupt möglich, Einsicht zu erlangen und in einer Koexistenz mit anderen Lebewesen zu leben? Diese und weitere Fragen behandelt der Autor in dieser Trilogie.

    Zudem regt die Handlung sehr zum Nachdenken an, da dem Leser ein Spiegel vors Gesicht gehalten wird und es wird wirklich höchste Zeit, dass wir gewillt sind, etwas zu ändern - 4 von 5 Nosinggläser.

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    MagicAllyPrincesss avatar
    MagicAllyPrincessvor einem Jahr
    schönes, alles klärendes Finale

    Inhalt:

    Jem und die Anderen sind endlich bei der Enklave angekommen und somit in vermeintlicher Sicherheit. Bedingt durch die strapaziöse Reise und den andauernden Wasserverlust, liegt Lucie im Koma und von Katta fehlt zunächst jede Spur. Die Menschen, die in der Oase hausen, nehmen die Zeitspringer auf und sorgen dafür, dass ihre Wunden geheilt werden und sie genügend Nahrung, Kleidung und einen Schlafplatz bekommen. Besonders Sara und Emilia kümmern sich fürsorglich um die Neuankömmlinge. Anführerin GAIA verspricht den Freunden ein neues Leben, in welchem es ihnen an nichts mangelt. Doch als Lucie wieder aus dem Koma erwacht, wird ihnen schnell klar, dass GAIA ein falsches Spiel spielt. Dieses bedroht nicht nur die Bewohner der Enklave, sondern das Leben aller noch verbleibender Menschen auf der Erde. Ein alles entscheidender Kampf Mensch gegen Tier beginnt, bei dem sich die kleine Gruppe entscheiden muss, auf welcher Seite sie steht.

    Meinung:

    Auf den finalen Band der "Evolution" - Trilogie „Die Quelle des Lebens“ habe ich mich sehr gefreut, da ich extrem gespannt darauf war, wie alles endet, und ob die Freunde wieder nach Hause und in ihre Zeit zurückkehren können. Jem, Olivia, Zoe, Arthur, Paul, Nisha, Leod und Ragnar haben es geschafft, sie haben die Enklave erreicht. Auch Lucie und der kleine Squid sind dort angekommen, doch Lucie liegt zunächst noch im Koma. Die Freunde werden mit Nahrung, frischer Kleidung, einem Raum zum Schlafen und allem, was sie sonst noch benötigen versorgt. Emilia und Sara kümmern sich hingebungsvoll um die Outlander und helfen ihnen bei der Eingewöhnung. Auch GAIA, die Anführerin, begrüßt die Neuankömmlinge wohlwollend. Doch als Lucie aus dem Koma erwacht, wird den Freunden schnell klar, dass in der Oase längst nicht alles mit rechten Dingen zugeht und GAIA so einiges im Schilde führt. Jem, Lucie und die Anderen, die bisher immer wieder Hilfe von den unterschiedlichsten Tieren erhalten haben, streben ein friedliches Miteinander an. Doch GAIA will davon nichts wissen, sie hält sich eisern an ihren gefassten Plan. So befinden sich die Zeitspringer innerhalb kürzester Zeit mittendrin, in einem alles entscheidenden Kampf, um das nackte Überleben der Menschheit.

    Ich fand es unheimlich interessant, wie anders die Menschen in der Enklave im Gegensatz zu den Menschen in der Zitadelle leben. In der Enklave fehlt es den Bewohnern an nichts. Eine große Kuppel schützt sie vor den Auswirkungen der Wüste. Sie haben Strom, genügend Essen und Kleidung, jede Menge hochentwickelter Technologien und ein perfektes Kampf- und Abwehrsystem. Sodass auch Jem, Olivia und ihre Begleiter, zunächst begeistert von ihrem vorläufigen neuen Zuhause sind. Als sie hinter GAIAS falsches Spiel kommen, nimmt die Geschichte weiter an Fahrt auf. Das Spannungslevel ist jetzt nicht extrem hoch, hält sich aber konstant. Neugierig verfolgte ich mit, wie eine weitere Tierart, mutierte Termiten, eine immer wichtigere Rolle einnahmen und wie die weiteren Schritte der Freunde aussahen. Besonders gut hat es mir gefallen, dass zwei zusätzliche Charaktere, Emilia und Sara, zu der stetig wachsenden Gruppe dazu stoßen. Ich mochte beide sehr gerne, da sie das Herz auf dem rechten Fleck haben und Dinge auch hinterfragen. Der Fokus liegt natürlich auch weiterhin auf den Protagonisten Jem und Lucie, so geht man als Leser auch eine tiefere Bindung mit den Beiden, als mit dem Rest der Zeitspringer ein. Lucie ist zum Glück auch wieder ganz die Alte, in "Der Turm der Gefangenen", ging sie mir des Öfteren wegen ihres Verhaltens auf die Nerven. Auch die Entwicklung von Olivia, Arthur, Katta, Paul, Zoe und Nisha habe ich extrem gerne mitverfolgt. Vor allem auch Katta hat sich sehr zu ihrem Vorteil verändert. Und auch Leod und Ragnar sind ein fester Bestandteil der kleinen Gemeinschaft geworden. Ich fand es auch schön, mitzuerleben, wie der Zusammenhalt immer stärker wird und wie eng die Freunde inzwischen miteinander verbunden sind. Auch von Kotzbrocken Marek war ich positiv überrascht. Als es darauf ankommt, zeigt er wirklich Größe.

    Thomas Thiemeyer gibt seinen Lesern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg. Die Erde gehört nicht nur uns Menschen, ganz im Gegenteil. Nur weil wir die Möglichkeiten und Technologien besitzen, heißt das noch lange nicht, dass wir das Recht haben, die Erde zu regieren und über alles zu herrschen. Der Autor macht bewusst, wie schnell sich unsere Machtgier und unsere Zerstörungswut ins Gegenteil umkehren können und wie lebens- und widerstandsfähig Tiere sind. Nur wenn wir in Frieden und im gegenseitigen Geben und Nehmen leben, wird die Erde auch weiterhin ein sicherer Lebensraum für uns alle sein.

    Thomas Thiemeyers Schreibstil ist gewohnt flüssig, mitreißend und absolut angenehm, sodass ich förmlich durch die Seiten flog, wenn ich genügend Lesezeit zur Verfügung hatte. Ich bin sowohl mit dem kompletten Verlauf des finalen Bandes, als auch mit dem Ende sehr zufrieden. Dieses ist zwar ein wenig anders, als ich es letztendlich erwartet habe, es gefällt mir aber wirklich gut. Alle meine Fragen wurden beantwortet und alles Wichtige geklärt. Daher blicke ich freudig auf „Evolution“ zurück. Ich habe die Trilogie absolut gerne gelesen.

    Fazit:

    Mit "Evolution - Die Quelle des Lebens" hat Thomas Thiemeyer ein schönes Ende seiner Trilogie voller wichtiger und zu Herzen gehender Botschaften geschrieben. Ich habe es genossen, ein letztes Mal gemeinsam mit Jem, Lucie und deren Freunden, Seite an Seite für das Überleben der Menschheit zu kämpfen.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erst etwas langatmig, dann aber spannend hoch zehn!
    Erst etwas langatmig, dann aber spannend hoch zehn!

     

    Klappentext

    „Endlich am Ziel! Nach einer strapaziösen Flucht durch Sümpfe und Wüsten erwacht Jem in der Oase der Zeitspringer. Doch wie ist er hierher gekommen und wo sind seine Freunde? Katta ist verschwunden, Lucie und der kleine Squid liegen im Koma. Als Anführerin GAIA sich seiner annimmt, keimt in Jem Hoffnung: auf Rückkehr, auf ein neues Leben. Aber dann erwacht Lucie und den Freunden wird klar, in welch perfides Spiel sie geraten sind. Ein Spiel, das die Zukunft der Erde bedroht. In einer finalen Schlacht müssen die Jugendlichen sich entscheiden: Stehen sie auf der Seite der Tiere oder der Menschheit?“

     

    Gestaltung

    Passend zur Gestaltung der ersten beiden Bände erscheint auch der dritte Band mit einem schimmernden, geprägten Titel vor einer sehr coolen Kulisse. Zu sehen sind die Protagonisten, die auf eine Oase des Lebens mitten in der trockenen Wüste schauen. Diese Gegensätze sind optisch sehr spannend und zudem zeigt diese Szenerie die Entwicklung der Geschichte. Ich mag die Covermotive der Reihe sehr gerne, da sie die Handlung aufgreifen und mit ihrem comicartigen Aussehen mal etwas ganz anderes sind.

     

    Meine Meinung

    Nachdem mich auch der zweite Band der „Evolution“-Trilogie gut unterhalten konnte und ich abgesehen von den Liebesbeziehungen keinen Kritikpunkt hatte, wollte ich natürlich unbedingt erfahren, wie es mit Jem, Lucie und all den anderen Figuren zu Ende geht. Da die Charaktere nun auf das Finale zusteuern und endlich an der Kuppel der Zeitspringer angelangt sind, erwartete ich natürlich einiges an bombastischer Action und an rasanten Momenten.

     

    Leider muss ich diesbezüglich sagen, dass gerade zu Anfang hier bei mir doch etwas Langeweile aufkam. Wo ich mit schnellen Szenen und Atemlosigkeit gerechnet hatte, begegneten mir eher viele Erklärungen, Erkundungen und Skepsis. Es fühlte sich so an, als ob die Handlung sich kaum entwickeln und eher auf dem Fleck treten würde. Diese gefühlte Langatmigkeit legte sich jedoch glücklicherweise wieder, sodass mir dann doch auch die von mir erhofften und erwarteten Actionszenen begegneten. Kaum kamen diese zur Handlung hinzu, las sich das Buch für mich auch viel einfacher und schneller.

     

    Das Buch gipfelte dann in einem sehr spannenden, rasanten Showdown, der mir wirklich gut gefallen hat und alles mitbrachte, was ich mir für den Abschluss der Trilogie gewünscht hatte. Danach war das Buch dann auch nicht abrupt zu Ende, sondern es klang angenehm aus. Keine Frage blieb offen und auf mich wirkte alles stimmig und nachvollziehbar.

     

    Was der Autor Thomas Thiemeyer an diesen Büchern erzählerisch so super gelöst hat, ist meiner Meinung nach die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven. Auch in diesem Band wechselt er wieder zwischen den verschiedenen Figuren, sodass ich als Leser einen Gesamtüberblick über die Geschichte bekam, verschiedene Ansichten kennen lernte und immer unterschiedliche Geschehnisse aus anderen Blickwinkeln wahrnahm. So wird die Handlung abwechslungsreich.

     

    Zudem spielt der Autor auch in diesem Band wieder sehr überzeugend mit der Dynamik der Gruppe der Protagonisten. So stoßen auch in „Die Quelle des Lebens“ neue Charaktere hinzu, wodurch wieder einiges durchgemischt wird und Leben in die Beziehungen der Figuren untereinander gebracht wird. Ich persönlich hatte auch gar nicht mehr damit gerechnet, dass auch in diesem Band noch neue Charaktere hinzustoßen, da ja schon im Vorgängerband neue Personen hinzugekommen waren. Darum war ich wirklich positiv überrascht und habe mich über diese spannenden Dynamiken sehr gefreut.

     

    Fazit

    Abgesehen von einigen Längen am Anfang von „Evolution – Die Quelle des Lebens“ konnte mich dieser Abschlussband der Trilogie gut unterhalten und überzeugen. Das Buch gipfelt in einem packenden Showdown, der anschließend in ein stimmiges, harmonisches Ende übergeht und den Leser komplett zufrieden zurücklässt. Auch durch die wechselnden Perspektiven wird die Handlung sehr lebendig und spannend.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Evolution 01 – Die Stadt der Überlebenden

    2. Evolution 02 – Der Turm der Gefangenen

    3. Evolution 03 – Die Quelle des Lebens

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor einem Jahr
    Evolution- Die Quelle des Lebens


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Der erste Band hat mir wirklich sehr gut gefallen, die Fortsetzung hatte so ihre Schwächen trotzdem war ich nun auf das Finale gespannt. Diesmal habe ich mich für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden weshalb ich zuerst darauf eingehen möchte.


    Mark Bremer macht seine Sache echt gut seine Stimme ist nämlich sehr variantenreich. Entsprechend hatte ich überhaupt keine Probleme die verschiedenen Personen auseinander zu halten.
    Mir gefiel die Betonung, die Geschwindigkeit und auch seine Art vorzulesen total gut.


    Der Schreibstil ist wie immer recht simpel, unkompliziert, flüssig,  es gibt keine ellenlangen Beschreibungen oder Ausschweifungen so dass sich das Ganze in der Print- Variante schnell lesen lässt.
    Wie schon in den Vorgängern wird im personalen Stil aus verschiedenen Perspektiven erzählt nur das diesmal noch die ein oder andere Sichtweise dazugekommen ist. 
    Mir persönlich waren es fast zu viele, aber ich weiss, dies ist ganz klar Geschmackssache, ich bin einfach kein Fan davon.....


    Die Charaktere sind soweit genügend ausgearbeitet für diese Art von Story. Wie schon bei meiner Rezension zu Band eins vermerkt hinterlassen sie aber bei mir keinen bleibenden Eindruck und wirken insgesamt doch sehr stereotyp und agieren auch entsprechend.
    Gedankengänge oder Emotionen spielen eine eher untergeordnete Rolle.


    In die Geschichte reingekommen bin ich soweit echt gut, was sicher auch daran liegt dass es am Anfang des Buches einen Abschnitt mit dem Titel " Was bisher geschah" gibt.
    Dies ist überaus hilfreich und sollte eigentlich Pflicht sein bei Fortsetzungen!
    Der Plot entwickelte sich ja schon in Band zwei in einer Richtung oder wurde mit Elementen durchmischt, die jetzt nicht so unbedingt Meins sind.....
    Ganz klar ist hier auch die Begeisterung des Autors für gewisse wissenschaftliche Thematiken spürbar.
    Bei der ein oder anderen Idee hatte ich auch ein deja vu.....
    Insgesamt war dieser Band zwar ganz unterhaltsam, die Auflösung oder die Entwicklung war mir aber dennoch eine Spur too much...ohne zu spoilern kann ich dazu nicht mehr sagen, wer das Buch gelesen hat wieder aber wissen was ich meine ;)


    Von daher gebe ich 3,75 Sterne

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluss der Trilogie mit einem leider sehr raschen Ende.
    Gelungener Abschluss der Trilogie

    Jem und seine Freunde sind in der Oase der Zeitspringer angekommen. Dort erfährt er, dass Lucie und der Squid ebenfalls angekommen sind, jedoch im Koma liegen. Und Katta ist verschwunden und wahrscheinlich tot. GAIA, die Anführerin der Zeitspringer, gibt Jem Hoffnung auf eine Zukunft. Alle fühlen sich wohl, doch kommen nach und nach Dinge ans Licht, die Jem und die anderen zweifeln lassen. Und so müssen sie sich entscheiden, ob sie noch auf der richtigen Seiten stehen. 
    Das Warten auf den dritten Teil hat sich gelohnt, da das Finale mit einem großen Showdown aufwartet. Hier hat es mich sehr gefreut, dass nochmals alle Protagonisten, auch die kleineren Rollen, einen Auftritt haben, der mehr oder weniger wichtig ist. Allen voran Jem und Lucie. Aber auch Marek, Katta, Arthur und der Rest der Clique müssen eine Reihe von Aufgaben lösen, um damit eine Lösung zu finden. Die Freunde sind noch mehr zusammengewachsen und fühlen sich auch sehr verbunden. Wie eine große Familie.
    Der dritte Teil der Evolutions-Reihe gibt auf alle Fragen, die sich in den ersten beiden Bänden aufgestaut haben, Antworten. Und wirft aber auch ganz viele neue Fragen auf. Allen voran die Wichtigste: Wird es mit der Evolutions-Reihe vielleicht irgendwann weitergehen?
    Der Autor legt den Fokus auf die Freundschaft. Nicht nur zwischen Mensch und Mensch. Manche Tiere, zu denen man als erstes so gar keine freundschaftlichen Gefühle aufbringen kann, erweisen sich als ungewöhnliche Hilfe.
    Die Bedrohung durch die Squids scheint näher zu kommen und ein Ausweg unmöglich. Bis sich unerwartet eine Lösung anbietet. 
    Der Schreibstil war wieder sehr fesselnd und ich hatte das Buch in kürzester Zeit gelesen. Denn das Tempo, dass der Autor an den Tag legt, wird von Anfang bis Ende durchgehalten. Allerdings bekommt man auch fast keine Verschnaufpause. Und so ist man am Ende des Buches angelangt, obwohl eigentlich noch ganz viel erzählt werden könnte. Der Showdown am Ende kommt sehr plötzlich. Hier hätte ich mir gerade was Jem und Lucie angeht, eine etwas kompliziertere Lösung gewünscht. 
    Allerdings gibt es dann aber die Hoffnung, ob es nicht irgendwann weiter geht. Ebenso hat der Autor etliche Türen aufgestoßen, so dass auch ein Spin-Off möglich wäre. Denn die vom Autor geschaffene Zukunft hält noch einige Überraschungen parat.
    Fazit:Der gelungene Abschluss der Trilogie mit einem leider raschen Ende.

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    merle88s avatar
    merle88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gelungene Trilogie findet einen würdigen Abschluss
    Eine gelungene Trilogie findet einen würdigen Abschluss

    Inhalt:
    Endlich am Ziel! Nach einer strapaziösen Flucht durch Sümpfe und Wüsten erwacht Jem in der Oase der Zeitspringer. Doch wie ist er hierher gekommen und wo sind seine Freunde? Katta ist verschwunden, Lucie und der kleine Squid liegen im Koma. Als Anführerin GAIA sich seiner annimmt, keimt in Jem Hoffnung: auf Rückkehr, auf ein neues Leben. Aber dann erwacht Lucie und den Freunden wird klar, in welch perfides Spiel sie geraten sind. Ein Spiel, das die Zukunft der Erde bedroht. In einer finalen Schlacht müssen die Jugendlichen sich entscheiden: Stehen sie auf der Seite der Tiere oder der Menschheit?

    Meinung:
    Endlich sind die Freunde am Ziel ihrer Reise angekommen - sie haben die Kuppel der Zeitspringer gefunden. Dort angekommen wird jedoch schnell klar, dass der Schein trügt und nicht alles so heil ist, wie es auf den ersten Blick wirkt. Die Anführerin GAIA erscheint den Freunden zudem sehr suspekt. Währendessen formieren sich die Tiere und Squids vor den Toren der Kuppel zu einer Armee, ein Kampf scheint unausweichlich.

    Da Band 2 noch nicht allzu lange zurück liegt, bin ich wieder sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Etwas schwierig tat mich zu Anfang nur mit den Nebencharakteren wie Zoe und Olivia, doch nach und nach kam die Erinnerung zurück.

    Sobald die Freunde in der Kuppel angekommen sind, nimmt das Tempo der Geschichte eher einen gemächlichen Gang an. Es wird viel erklärt und gezeigt. Auf der einen Seite kam an der ein oder anderen Stelle für mich daher ein wenig Langeweile auf, auf der anderen Seite las sich das Buch dennoch sehr flüssig. Thomas Thiemeyer entschädigte mich für diese ruhigeren Momente jedoch mit einem temporeichen und packenden Finale. Hierbei ist es eindeutig von Vorteil, dass wir nicht nur aus der Sichtweise von Jem und Lucie die Geschichte erzählt bekommen, sondern auch Marek, Katta, Emilia und Co. ihre Sicht der Dinge erzählen. Dies sorgt für jede Menge Abwechslung und gute Unterhaltung.

    In diesem dritten Band stoßen neben den bekannten Charakteren weitere Personen zur Gruppe dazu. Gerade Emilia konnte mich hier faszinieren. Ist sie zu Anfang ein treuer Anhänger von GAIA, überdenkt sie doch nach und nach ihre Situation und die Auswirkungen von GAIAs Handeln.
    Ihre Freundin Sara steht GAIA von Anfang an ein wenig skeptisch gegenüber.
    Beide waren mir sehr sympathisch und ergänzen das bisherige Team perfekt.
    Wie bereits in den vorherigen Büchern wird sehr viel Wert auf die Geschichte und die Spannung gelegt. Daher bleibt die Vielzahl der Charaktere eher blass und ohne Tiefe. Mich persönlich hat dies nicht sonderlich gestört. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass der ein oder andere "ältere" Leser damit vielleicht ein Problem haben könnte.

    Das Ende hätte ich mir perfekter und stimmiger nicht vorstellen können. Es vermittelt dem Leser eine schöne Botschaft und lässt voller Neugier in die Zukunft blicken.

    Fazit:
    Mit dem Finale der Evolution-Trilogie schafft Thomas Thiemeyer noch einmal dem Leser eine packende und teilweise hochspannende Geschichte zu liefern. Eine Zukunftsversion der Erde, die nicht ganz unrealistisch ist, bescherte mir wieder schöne Lesestunden.
    Sehr gute 4 von 5 Hörnchen.

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