Nebra

von Thomas Thiemeyer 
3,9 Sterne bei107 Bewertungen
Nebra
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Positiv (73):
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Es ist ein Roman, der seine Leser mitnimmt in eine Welt von Scharlatanerie, Aberglaube und Mythen in unserer so rationalen Zeit.

Kritisch (8):
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Eine schöne Story, nur viel zu viel Blabla drum herum. 150 Seiten weniger und es wäre wirklich knackig spannend. Schade, das kann er besser.

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Inhaltsangabe zu "Nebra"

Rund um den Brocken im Harz bereiten sich Hotels und Gemeinden auf den Touristenrummel zu Walpurgis vor. Auch die Archäologin Hannah Peters ist dorthin unterwegs; im Auftrag des Landesmuseums soll sie die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe von Nebra erforschen, einen sensationellen bronzezeitlichen Fund aus der Gegend.
Was sie nicht wissen kann: Die Scheibe ist das Objekt der Begierde eines dunklen Kultes, der in den Höhlen des Harzgebirges seit langem darauf lauert, einen alles vernichtenden Ritus zu zelebrieren. Unmerklich wird Hannah in die Machenschaften des Kultes hineingezogen – und schon bald kündigen seltsame Himmelserscheinungen eine Walpurgisnacht an, die nie wieder enden wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426638507
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.02.2009 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    NicolePs avatar
    NicolePvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es ist ein Roman, der seine Leser mitnimmt in eine Welt von Scharlatanerie, Aberglaube und Mythen in unserer so rationalen Zeit.
    Nebra

    Kurz vor dem 30. April bereiten sich die Menschen auf die Hexennacht vor. Insbesondere im Harz, rund um den sagenumwobenen Brocken. Dort geschieht vor der 500. Walpurgisnacht merkwürdiges. Seltsame Licht- und Wetterphänomene nehmen zu, je näher diese Nacht rückt.

    Zur gleichen Zeit befasst sich Archäologin Hannah Peters mit der „Himmelsscheibe von Nebra“. Sie ahnt nicht, dass mit ihren Forschungen ein gefährliches Abenteuer beginnt und sich alles verändern wird.

    Man nehme den Brocken, den Harz, die Himmelsscheibe von Nebra und eine abenteuererprobte Archäologin. Füge noch etwas Mythos und Legende hinzu und garniere das Ganze mit der Walpurgisnacht. Als Resultat dieser Mischung kommt der sehr gute Roman „Nebra“ von Thomas Thiemeyer heraus. Wahrheiten, Legenden, Vergangenheit und Gegenwart verbindet er zu einem spannenden Buch.

    Die Hauptfigur Hannah ist ebenso gut ausgearbeitet, wie die wichtigsten Nebencharaktere. Der Autor schafft es, genau an den richtigen Stellen eine Gänsehaut auszulösen. Als Leser klebt man förmlich am Buch. Ohne den übermäßigen Gebrauch von Fachbegriffen und einem guten Schreibstil lässt sich das Buch wunderbar lesen.

    Allerdings hatte ich schon sehr früh den Verdacht, wer hinter all den seltsamen Geschehnissen stecken könnte. Ob es vom Autor beabsichtigt war, dass der Leser dies vorher schon ahnen soll, weiß ich natürlich nicht. Es ist ein Roman, der seine Leser mitnimmt in eine Welt von Scharlatanerie, Aberglaube und Mythen in unserer so rationalen Zeit.

    Es ist das zweite Buch mit Archäologin Hannah Peters, was ich erst während des Lesens festgestellt habe. Trotzdem erfuhr ich kaum etwas über den vergangenen Fall, so dass die Spannung und Auflösung des Vorgänger-Romans erhalten geblieben ist.

    Weitere Rezensionen gibt es unter www.nicole-plath.de

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    ElkeKs avatar
    ElkeKvor 2 Jahren
    Rezension zu "Nebra"

    Inhaltsangabe:

    Vor 20 Jahren: Vier Jugendliche geraten in die Fänge einer merkwürdigen Sekte. Sie zelebrieren eine Beschwörung, wo sie geopfert werden sollen. Nur mit Mühe und Not können sie diesem Ritual entfliehen.

    Gegenwart: Dr. Hannah Peters arbeitet schon seit Monaten an dem sensationellen Fund der Himmelsscheibe „Nebra“. Doch sie kommt nicht voran: Sie kann die Punkte auf der Scheibe nicht deuten.

    Einen entscheidenden Hinweis bekommt sie von einem alten Bekannten: John Evans, der Handlanger und engster Vertrauter des Industrie-Mogul und Hobby-Archäologen Norman Stromberg. Auch dieser ist Hannah schon vertraut und sie mißtraut diesen Personen, obwohl die Hinweise nicht zu ignorieren sind. Die Himmelsscheibe hat offenbar etwas mit dem Gebirge des Harz‘ zu tun.

    Als sie aufgrund der Hinweise in den Harz reist, lernt sie scheinbar zufällig Michael von Stetten kennen. Er selbst interessiert sich ausnehmend für die mystischen Geheimnisse im Harz und erklärt Hannah einiges, was sie bislang noch nicht wußte. Doch noch immer kommt sie nicht hinter das Geheimnis der Himmelsscheibe.

    Als plötzlich Menschen von ziemlich unnatürlichen Wesen angegriffen und offenbar verschleppt werden, weiß Hannah, das doch irgendwas an Michaels Erzählungen dran sind. Doch zu diesem Zeitpunkt ist sie bereits zu tief in der Geschichte verwickelt und die Walpurgisnacht kommt mit großen Schritten auf die Menschen im Harz zu.

    Mein Fazit:

    Ich habe diesen Roman genossen. Es ist normalerweise nicht unbedingt mein Genre, denn ich habe gelegentlich Probleme, die Fakten auseinander zu halten.

    Doch bei diesem Roman ist es mir nur bedingt passiert. Zugegeben, die Leserunde hat mir dabei auch geholfen, aber der Autor hat es ausnehmend gut verstanden, die Geschehnisse um Hannah und den Brocken verständlich und mit einem sich langsam stetig aufbauenden Spannungsbogen darzustellen. Auch die vielen Ortswechsel haben der Geschichte keinen Abbruch getan, im Gegenteil, das hat die Geschichte glaubhaft und spannend gemacht. Und nebenbei hatte ich als Leserin die Möglichkeit, wieder mal eine ganze Menge dazu zu lernen. Auch wenn Thomas Thiemeyer im Vorfeld darauf hinwies, das vieles Fiktion ist, so ist ein wahrer Kern drin.

    Die Figuren sind in ihrem Verhalten nachvollziehbar. Mir fehlte gelegentlich ein bißchen Tiefgang in den Personen. Auch war es zum Teil vorhersehbar, aber nur bedingt.

    Insgesamt gesehen ist es ein tolles Buch, das alles hat. Ein bißchen Romantik, viel Spannung und auch Wissen. Ich kann es nur von ganzem Herzen weiterempfehlen.

    Es bekommt 4,5 von 5 Punkten.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juni 2009.

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider sehr schwache Fortsetzung nach spannendem Auftakt der Serie! (***)
    Leider sehr schwache Fortsetzung nach spannendem Auftakt der Serie!

    Leider sehr schwache Fortsetzung nach spannendem Auftakt der Serie!

    Der 1963 geborene Autor studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und als Autor und Illustrator tätig wurde. Mit seinen Wissenschaftsthrillern, die etliche Preise gewannen ist er eine feste Größe in der Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart. Dies ist nach „Medusa“ der zweite Band der Hannah-Peters-Reihe, aus der ich bereits Band 4 „Babylon“ gelesen hatte (nichts von einer Serie wissend).

    Zum Inhalt: Die Archäologin Hannah Peters befindet sich im Harz, genauer gesagt am Brocken, dem größten Berg Norddeutschlands, und erforscht im Auftrag des Landesmuseums die geheimnisumwitterte Himmelsscheibe von Nebra, einen sensationellen bronzezeitlichen Fund aus der Gegend. Aber sie ist nicht die Einzige, die sich für die Scheibe interessiert: diese ist das Objekt der Begierde eines dunklen Kultes, der in den Höhlen des Harzgebirges seit langem darauf lauert, einen alles vernichtenden Ritus zu zelebrieren.

    Meine Meinung: Im Vergleich zum Auftakt der Serie, der mir überaus gut gefallen hatte, war ich nach dieser Fortsetzung in vielerlei Hinsicht ziemlich enttäuscht. Der Plot ist an einigen Stellen unglaubwürdig, wirkt konstruiert und ist leider tw. vorhersehbar. Vor allem der Schluss war grausam: erstens war hier die Verwandlung der Heldin völlig absurd und zweitens nervten die ständigen Unterbrechungen mit einem Sub-Plot (Polizistin die zum Geschehen eilt), der absolut nichts zur Sache beiträgt, denn es ist nicht die Polizistin, die den Fall löst. Diesen Sub-Plot benutzt der Autor lediglich dazu, um den Main Plot ständig zu unterbrechen, weil er auf Spannung aus ist. Aber bei mir hat das leider die gegenteilige Wirkung erzielt, es war einfach NUR störend, v.a. eben deswegen, weil die Figur der Polizistin so völlig unwichtig ist.

    Positiv sind die Grundidee des Plots und die sprachlich flüssige Schreibweise des Autors. Man erfährt einige interessante Dinge über die Gegend und die Himmelsscheibe, da hat der Autor wohl viel eigenes Erleben miteingebracht. Somit bekommt das Buch eine durchschnittliche Bewertung von mir und verhindert wohl noch nicht, dass ich die Serie abbreche. Aber ich hoffe sehr, dass der Autor im nächsten Band wieder zu seiner gewohnten Stärke findet.

    Fazit: Leider sehr schwache Fortsetzung nach spannendem Auftakt der Serie! Unglaubwürdiger und tw. vorhersehbarer Plot mit schwachem Abschluss. Insgesamt noch durchschnittlich, hatte aber mehr erwartet. Ich gebe der Serie noch eine Chance (weil ich ja auch den letzten Teil kenne) und hoffe nun, dass der Autor bei „Valhalla“ zu seiner alten Stärke zurück findet.

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    Claudia-Marinas avatar
    Claudia-Marinavor 2 Jahren
    Nebra - Spannend, aber mehr Mystery als Abenteuerthriller

    Hannah Peters ist zurück. Von der heißen Sahara hat es sie in den eher verregneten Harz verschlagen. Hier soll sie im Auftrag des Landesmuseums die sagenumwobene Himmelsscheibe von Nebra untersuchen.

    Zur gleichen Zeit ist im Harz der Teufel los. Kurz vor der Walpurgisnacht strömen Unmengen an Touristen in die Region, um die Nacht auf den 1. Mai am Brocken zu verbringen. Was sie nicht wissen ist, dass eine unheimliche Kreatur in den Wäldern ihr Unwesen treibt und Jagd auf Menschen macht. Bald gibt es erste Opfer. Wer oder was steckt wirklich hinter den Angriffen und was hat die Himmelsscheibe mit den Ereignissen zu tun?

    Hannah findet sich schon bald mitten im Geschehen wieder, denn sie trifft auf jemanden, der mehr über die Ereignisse zu wissen scheint, als er anfangs zugeben will.

    Da denkt man, jetzt hat sie endlich diese gefährliche Wüstengegend verlassen und ist im Harz sicher (Was soll da schon passieren?) da stolpert unsere Lieblingsarchäologin auch schon in ihr nächstes Abenteuer. Dieses fängt noch spannender an, als das letzte, denn schon im recht mysteriösen Prolog wird eine sektenähnliche Vereinigung erwähnt, die vor Menschenopfern nicht zurückschreckt.

    Leider geht es dann wirklich erst mal gemächlicher weiter, bis die ersten Menschen verschwinden. Hier kommen dann tatsächlich erste Thrillerelemente ins Spiel, denn lange Zeit tappt die Polizei im Dunkeln darüber, wer dafür verantwortlich ist. Die Erklärung mit den menschenähnlichen Bestien finde ich dann aber ein wenig zu dürftig, mir fehlen genauere Beschreibungen und Erklärungen. (Sorry, ich will es halt immer GANZ GENAU wissen. Warum, wie und weshalb.)

    Was mir auch fehlt ist der Abenteuercharakter, den ich noch im ersten Band so gemocht habe. Insgesamt ist Nebra mehr Mystery und auch ein wenig Horror und für mich der schwächste Band der Reihe. Und auch eine Hannah Peters (die dieses Mal übrigens zwischen zwei Männern hin und hergerissen ist) kann das leider nicht wirklich rausreißen.

    Fazit: Spannend geschrieben und unterhaltsam, aber mehr Mystery als Abenteuerthriller.


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    isags avatar
    isagvor 5 Jahren
    Interessante Idee

    Von der Himmelsscheibe Nebra hatte ich schon gehört und sie selbst bei einer Ausstellung auch schon gesehen (nach dem Buch vermute ich aber eher, daß es eine gute Kopie war?! ;)). Außer mit ein paar Informationsschnipseln hatte ich mich allerdings nicht weiter damit beschäftigt. Umso überraschter war ich, daß man ein ganzes Buch drumherum füllen kann :)
    Mir hat gut gefallen, wie einzelne Handlungsstränge verknüpft wurden und anschließend auch recht plausibel zusammengefunden haben. Ein paar Rätsel bleiben zwar (z.B. Hannahs Traum), aber insgesamt ist das Ende dann doch schlüssig.
    Schön auch, wie die eigentlich so rationalen Naturwissenschaften und Forschungsgrundsätze ein wenig auf's Glatteis geführt werden, z.B. mit den "hundeähnlichen" Wesen. Die Grenzen zwischen dem, was wirklich so sein könnten und dem, was der Autor sich darüber hinaus ausgedacht hat, sind recht fließend.
    Spannung gibt es auch immer wieder, und das in gänzlich verschiedenen Aspekten. Allerdings gibt es vor allem zu Anfang auch immer wieder Verschnaufspausen für die Leser :) Insgesamt macht das Buch aber neugierig drauf, selbst mal wieder einen Ausflug in die eher abgelegene Natur zu unternehmen, wo solche Ideen ihr Zuhause haben ;)

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    Lilly_McLeods avatar
    Lilly_McLeodvor 6 Jahren
    Rezension zu "Nebra" von Thomas Thiemeyer

    Cover:
    Das Cover passt wirklich hervorragend zu der fundierten Hintergrundgeschichte des Thrillers. Aber selbst wenn man diese noch gar nicht kennt, macht das Cover neugierig. Es passt zu dem, was im Klappentext verraten wird und ist zudem auch gut gestaltet. Besonders gut gefällt mir die Darstellung des Titels. Für einen Thriller vielleicht nicht ganz so ein 'typisches' Cover, aber gerade weil es kein 'typischer' Thriller ist, passt genau das so gut ins Gesamtpaket.

    Leseeindruck:
    Nachdem mich die Jugendbuchreihe 'Das verbotene Eden' sehr begeistert hat, wollte ich unbedingt mehr von Thomas Thiemeyer lesen. Auf 'Ben und Magda' müssen wir Leser ja leider noch ein bisschen warten und insofern habe ich mir die bisher erschienenen Bücher des Autors angesehen. Durch Zufall traf es sich, dass ich Nebra dann mit Kerstin tauschen konnte. (Vielen Dank noch mal *o* ) Der Thriller passte zudem in den Leseplan meiner Challenge. Also habe ich ihn dann auch gleich mal gelesen und muss sagen auch dieses Buch hat mich auf seine Art begeistert.

    Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr gefällig. Man merkt natürlich den stilistischen und sprachlichen Unterschied zu den Jugendbüchern. Vor allem die fundierte Recherchearbeit des Autors ist einfach nur beeindruckend. Zudem gelingt es ihm dieses 'archäologische' und 'wissenschaftliche' Wissen wunderbar in das Buch einzuarbeiten und so zu präsentieren, dass ich nicht den Eindruck hatte, überfordert oder gelangweilt zu sein.
    Die Charaktere haben mir gut gefallen. Hannah ist eine interessante Frau, die hier und da auch ihre Macken hat und durch ihre Entscheidungen und den ein oder anderen 'Fehler' sehr menschlich und greifbar wirkt. Das fand ich durchaus sympathisch auch wenn sie mir manchmal doch sehr schnippisch vorkam.
    Sowohl der Exfreund John, als auch der neue Anwärter auf Hannahs Herz Michael sind sehr interessante Figuren. Von John erfährt man nicht so viel, aber das liegt wohl auch daran, dass man ihn im Buch: Medusa (Vorgeschichte) bereits kennenlernte. Ich habe Medusa nicht gelesen gehabt und kam dennoch sehr gut mit Nebra und den Figuren zurecht. Man braucht also kein Vorwissen und kann den Thriller auch für sich genommen lesen.
    Die Spannung des Buches besteht vor allem darin, dass man zwar ungefähr ahnt und darauf kommt, was in der Walpurgisnacht passiert, aber man weiß nicht, wer die Clique aus dem Prolog ist, in welchem Zusammenhang sie auftauchen, welche Rolle sie noch spielen und lange Zeit ist man so in Hannahs Sicht 'gefangen', dass man nicht weiß, wer auf welcher Seite und damit auf ihrer Seite steht. So kommen viele Wendungen tatsächlich überraschend und gerade zum Ende hin wird es immer spannender. Die Auflösung war dann sehr schnell und verlustreich, um es so zu sagen, aber in sich schlüssig und zufriedenstellend. Der Abschluß hätte für mich noch etwas ausführlicher sein dürfen, wirkte er doch sehr kurz und abgehandelt, aber alles in allem unterhält der Thriller einen mit Abenteuerlust, Spannung und einer guten Portion Mystik getragen von interessanten Figuren und Figurenbeziehungen.

    FAZIT:
    Ein spannender Thriller, der jedoch stark die Elemente eines Mysterie Abenteuerromans aufweist. Ich denke man muss dafür offen sein und sollte keinen der typischen Ermittlerthriller oder sonstige spannende 'Mördergeschichten' erwarten. Der Thriller ist tatsächlich anders, aber wer das mag, der kommt hier voll auf seine Kosten und darf sich einmal mehr von Thomas Thiemeyer auch auf 'Erwachsenenebene' begeistern lassen.

    Bewertung: 4 von 5

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "NeBrA" von Thomas Thiemeyer

    Ausnahmezustand am Brocken im Harz: Die Walpurgisnacht steht bevor. Spinner, Touristen und Wissenschaftler wappnen sich für die lustige Hexenhatz. Auch die Archäologin Hannah Peters ist auf dem Weg zum Brocken, sie untersucht eine Verbindung zwischen der Walpurgis-Tradition und der Himmelsscheibe von Nebra. Nachdem ein mysteriöser Fremder Hannah in viele Geheimnisse rund um den Brocken einweiht, tritt eine uralte Sekte auf den Plan, die nicht wenger will als die Welt zu zerstören.

    Das Buch ist ein Mysterie-Thriller. Es hat einen tatsächlichen wissenschaftlichen Hintergrund. Ich fand das Buch sehr interessant, weil ich alle Themen, die einen tatsächlichen Hintergrund haben, gerne mag. Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, z.B. die Archäologin Hannah Peters, ein geheimnisvoller Förderer ihrer Untersuchungen, ein Ex-Freund von Hannah Peters, eine Kommissarin, ein Ex-Kommissar und natürlich die drei Entführten aus dem ersten Kapitel.
    Die Charaktere sind gut und bildhaft beschrieben aber nicht klischeehaft. Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Besonders natürlich in den Charakter der Hauptprotagonistin Hannah Peters.
    Die Story ist durch die verschiedenen Handlungsstränge spannend aufgeteilt, man will immer wissen, wie es bei der nächsten Person weiter geht. Bis am Ende dann alle Handlungsstränge zusammenlaufen. Man weiß auch bis fast zum Ende nicht so genau, wer gut und wer böse ist von den Mitstreitern. Was die ganze Expedition, die das Buch letztendlich ja ist, allein deshalb schon ziemlich spannend gestaltet. Das Thema selbst mit der Walpurgisnacht und dem Ritual um die Himmelsscheibe(n) angeht, ist Geschmackssache. Aber wer Thomas Thiemeyers´s Romane gelesen hat (z.B Medusa, Reptilia, Magma), der weiß, dass alle Themen mystisch behaftet sind. Und meistens liest man die Bücher ja deshalb auch. Es gab ein paar Szenen (ca. 1 bis 2), in denen auf die Abenteuer von Hannah Peters bei Medusa Bezug genommen wird. Allerdings finden diese nur kurz Erwähnung, so dass man das Buch Nebra durchaus lesen kann, ohne Medusa vorher gelesen haben muss. Empfehlenswert ist es natürlich trotzdem. Es sind aber in sich geschlossene Bücher, keine Serie. Alle Bücher sind Einzelbände.
    Alles in allem fand ich das Buch gut. Es war spannend und ich hatte es in wenigen Tagen durchgelesen.

    Auf jeden Fall empfehlenswert für jemanden, der sich für Archäologie und Wissenschaft und Abenteuerromane interessiert. Mystik sollte man allerdings auch mögen, sonst findet man die Storys vielleicht etwas merkwürdig und fiktiv.

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    sameas avatar
    sameavor 7 Jahren
    Rezension zu "NeBrA" von Thomas Thiemeyer

    Ein Mix aus historischem Roman und Krimi. Der Ausgangspunbnt ist die Himmelsscheibe von Nebra. Über ihre Bedeutung und archäologische Zuordnung wird in diesem Roman spekuliert. Das Buch ist sehr spannend und baut auf Mythen und wissenschaftliche Erkenntnissen auf. Die Handlung liest sich sehr flüssig, einiges ist jedoch sehr vorhersehbar.

    Im ersten Teil dachte ich, was für ein interessanter Wissenschaftsthriller. Leider fiel die Qualität der Geschichte im zweite Teil deutlich ab und das Ende des Buches fand ich richtig enttäuschend. Den Griff in die Fantasyecke hätte der Autor sich sparen können. Es war meiner Meinung nach fehl am Platz. Auch die Szenen a la Indiana Johns fand ich nicht so wirklich prickelnd.Unter einem "Wissenschafttriller" verstehe ich aber etwas anderes.

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    Manfred_SHs avatar
    Manfred_SHvor 8 Jahren
    Rezension zu "NeBrA" von Thomas Thiemeyer

    Zu den Vorgängern gibt es von Thiemeyer hier eine Steigerung. Man sollte sich schon für die Geschichte der Himmelsscheibe interessieren. Da gab es im vergangenen Herbst eine schöne Ausstellung in HH. Es gibt aber auch Fernseh - Dokus darüber. Im Buch wird es damit weit getrieben und ist sehr spannend. Das Ende ist dabei schwer nachvollziehbar und eine reine Fantasy. Auf jeden Fall lesenswert.

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    Ich-lese-so-gerns avatar
    Ich-lese-so-gernvor 8 Jahren
    Rezension zu "NeBrA" von Thomas Thiemeyer

    Mir persönlich haben bis jetzt alle Bücher von Thomas Thiemeyer gefallen und auch Nebra hatte mich in seinen Bann gezogen. Für denjenigen, der auf geheime Schätze und auf Abenteuer steht, selbst in der heutigen Zeit, ist dieses Buch ein muss.

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