Thomas U. Tajsich Tödliche Gerechtigkeit

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Inhaltsangabe zu „Tödliche Gerechtigkeit“ von Thomas U. Tajsich

In Washington herrscht Ausgangssperre, weil die Politiker einen Bürgeraufstand befürchten. Der Obdachlose Steve weiß nichts davon und entgeht nur knapp einer Verhaftung. Auf seiner Suche nach einem Versteck lernt er eine junge Journalistin kennen, deren Auto einen Motorschaden hat. Kurz nachdem sie vom FBI abgeholt wird, ist sie tot. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin findet eine Speicherkarte mit verschlüsselten Dateien. In dem Versuch, mehr über Herkunft und Besitzer der Chipkarte herauszufinden, wendet er sich an ein Hackerforum im Internet. Eine der Dateien ist offenbar eine Todesliste, denn einige der darin genannten Personen – allesamt hochrangige Manager internationaler Konzerne – wurden bereits grausam ermordet. Als sein Chatpartner ihm auch noch mitteilt, er sei in Gefahr und könne seinen Hals nur noch durch eine Flucht nach vorn aus der Schlinge ziehen, fliegt Peter widerstrebend nach Washington. Dort lernt er die Drahtzieher eines ominösen Bündnisses kennen, die ihn auf ihre Seite bringen wollen. und um Unterstützung bitten, denn die ermordeten Manager standen allesamt auf ihrer Beobachtungsliste, was sie extrem verdächtig macht. Vorsitzender des Bündnisses ist der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, und der bricht kurz darauf bei einer geheimen Pressekonferenz nach den ersten Worten zusammen. Geschickt werden die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verwoben, und Peter taucht immer tiefer in die Jagd nach dem Mörder ein - bis er selbst zum Gejagten wird.

Politisch, brisant, anspruchsvoll. Nicht nur für Fans von Politthrillern.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

stellenweise etwas verwirrend, aber nach anfänglichen kleinen Längen sehr spannend und mit einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte

— harakiri
harakiri

Spannend, intelligent und ein echter Pageturner. Ein sehr empfehlenswerter Thriller von einem (noch) unbekannten deutschen Autor!

— Sportwelt_Verlag
Sportwelt_Verlag

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  • Durchgehend spannender, anspruchsvoller Thriller

    Tödliche Gerechtigkeit
    tanjuschka

    tanjuschka

    INHALT Das Buch beginnt in Washington D.C., wo zur Zeit eine Ausgangssperre, aus Angst vor einem Bürgeraufstand, verhängt wurde. Zu Beginn lernt der Obdachlose Steve die Journalistin Kathy kennen, die auf Grund ihrer provokanten Berichte, in denen sie über die Missstände des Landes, hinsichtlich Wirtschaft und Politik, aufmerksam macht, vom FBI abgeholt wird und kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird. Kurz darauf landet man in Regensburg bei dem Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin, der zufällig auf eine Speicherkarte stößt, die mehrere verschlüsselte Dateien enthält. Um sie zu entschlüsseln, stellt er sie ins Internet auf ein Hackerforum. Dadurch entdeckt er den Inhalt der Datei: eine Namensliste. Als Peter versucht mehr über die Personen auf dieser Liste herauszufinden, stellt er fest, dass es sich dabei um Topmanager und wichtige Personen in Bereich Wirtschaft und Politik handelt. Doch nicht nur das, er bemerkt, dass eine davon verschwunden ist und eine weitere kürzlich ermordet wurde. Handelt es sich hierbei etwa um eine Art Todesliste? Plötzlich beginnt ein mysteriöser „Murdock7“ ihm Nachrichten im Hackerforum und eMails zu schreiben. Doch woher hat er seine eMail-Adresse? Peter hat das Gefühl verfolgt zu werden... Sein Chatpartner teilt ihm mit, dass er in großer Gefahr sein könnte und fordert ihn auf, nach Washington D.C. zu kommen, und weitere wichtige Informationen über die Liste und die Morde zu erfahren. Peter entschließt sich irgendwann tatsächlich zu fliegen und lernt dort einige wichtige Mitglieder eines Bündnisses kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben besagte Topmanager und Politiker zu entlarven. Sie bitten ihn jedoch um Unterstützung auf der Suche nach dem Mörder, der irgendwie ebenfalls an die Liste gelangt sein muss, und scheinbar versucht den guten Ruf des Bündnisses zu ruinieren. Eine spannende Suche mit vielen unerwarteten Wendungen beginnt... MEINUNG Das Buch beginnt mit einem Brief des Mörders und einer Pressekonferenz des Vizepräsidenten, in der er verkündet: „Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist ein Lügner und Verbrecher“. Man ist also sofort mittendrin und will wissen wie es weiter geht. Anschließend lernt man die wichtigsten Protagonisten kennen und die Geschichte spielt zunächst in Washington D.C. zur Zeit der Ausgangssperre. Als Kathy ermordet wird, will man unbedingt mehr darüber erfahren, doch lernt man zunächst den Wirtschaftswissenschaftler Peter kennen. Als dieser dann die Speicherkarte entdeckt möchte man herausfinden, was es mit dieser Namensliste auf sich hat und wer dieser Murdock7 ist, der Peter plötzlich schreibt. Als dann auch noch das Gefühl aufkommt, dass Peter verfolgt werden könnte, wird es erneut wirklich spannend. Nachdem Peter nach Washington D.C. geflogen ist beginnt der Autor geschickt die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu verweben. Man will sowohl mehr über das Bündnis und seine Ziele erfahren, als auch über den Mörder, der sich immer ausgerechnet die Person auf der Liste als Opfer aussucht, über die das Bündnis berichten möchte. Mit der Zeit nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf und wird zum Ende hin zum richtigen Pageturner. FAZIT Ein wirklich spannender Thriller, der sich mit den aktuellen Problemen unserer Wirtschaft und der darin verwickelten Politik beschäftigt. Globalisierung, Kapitalismus, Versagen des Sozialstaates und vor allem das Thema „Geld ist Macht“ werden behandelt. Die Spannung ist von Anfang an da und wird immer wieder gesteigert, bis sie zum Ende hin schließlich ihren Höhepunkt erreicht. Die relativ kurz gehaltenen Kapitel sind dabei sehr hilfreich. Dieses Buch ist nicht nur für Freunde von Wirtschafts- und Politikthrillern, sondern auch allgemein für Fans von spannenden Büchern. Das „nebenbei“ auch noch ernste Themen behandelt werden, ist für mich ein klares Plus.

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    • 2
    Floh

    Floh

    08. August 2014 um 03:54
  • Buchverlosung zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    Sportwelt_Verlag

    Sportwelt_Verlag

    Hallo liebe Lovelybooks-Gemeinde! Ein heißer Thriller für heiße Tage - eine komplexe Handlung mit intellektuellem Anspruch: "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas T. Tajsich. Worum es geht? Voilà: In Washington herrscht Ausgangssperre, weil die Politiker einen Bürgeraufstand befürchten. Der Obdachlose Steve weiß nichts davon und entgeht nur knapp einer Verhaftung. Auf seiner Suche nach einem Versteck lernt er eine junge Journalistin kennen, deren Auto einen Motorschaden hat. Kurz nachdem sie vom FBI abgeholt wird, ist sie tot. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin findet eine Speicherkarte mit verschlüsselten Dateien. In dem Versuch, mehr über Herkunft und Besitzer der Chipkarte herauszufinden, wendet er sich an ein Hackerforum im Internet. Eine der Dateien ist offenbar eine Todesliste, denn einige der darin genannten Personen – allesamt hochrangige Manager internationaler Konzerne – wurden bereits grausam ermordet. Als sein Chatpartner ihm auch noch mitteilt, er sei in Gefahr und könne seinen Hals nur noch durch eine Flucht nach vorn aus der Schlinge ziehen, fliegt Peter widerstrebend nach Washington. Dort lernt er die Drahtzieher eines ominösen Bündnisses kennen, die ihn auf ihre Seite bringen wollen ... und um Unterstützung bitten, denn die ermordeten Manager standen allesamt auf ihrer Beobachtungsliste, was die Organisation extrem verdächtig macht. Ihr Vorsitzender ist der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, und der bricht kurz darauf bei einer geheimen Pressekonferenz nach den ersten Worten zusammen. Geschickt werden die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verwoben, und Peter taucht immer tiefer in die Jagd nach dem Mörder ein – bis er selbst zum Gejagten wird. Wir verlosen 10 E-books im Format mobi, epub oder PDF. Auf Kindle & Co. dann perfekt als Lektüre am See geeigent... Für die Bewerbung bitte einfach hier eintragen. Von den Gewinnern brauche ich dann später auch noch die Email-Adresse, um die Ebooks im gewünschten Format versenden zu können. Der Sportwelt Verlag ist natürlich auch bei Facebook und freut sich über Feedback oder interessante Anregungen! Einen wunderschönen Sommer und viel Erfolg bei der Verlosung wünscht Euch der Sportwelt Verlag!

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    • 67
  • Politisch, brisant, anspruchsvoll. Nicht nur für Fans von Politthrillern.

    Tödliche Gerechtigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. October 2013 um 12:32

    "Tödliche Gerechtigkeit" ist das eindrucksvolle Debüt des deutschen Autors Thomas U. Tajsich und hebt sich durch seine Aktualität und seinen Anspruch deutlich von anderen Politthrillern ab. Zugegeben, es fällt am Anfang etwas schwer, sich in die komplexe Geschichte um Politik, Wirtschaftskriminalität, Machtgier, Intrigen und nicht zuletzte einem brutalen Serienkiller einzufinden. Ist man aber erst drin, steigt die Spannung unaufhaltsam. Die recht kurzen Kapitel, der sympathische Protagonist und die vielen Cliffhanger machen das Lesen zu einem Vergnügen. Der Autor schafft es mühelos, sämtliche losen Fäden der Handlung am Ende doch schlüssig zusammenzuführen und der Leser bleibt betroffen zurück, denn diese Story mischt sehr gekonnt Fiktion mit Realität. Absolute Leseempfehlung.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Tödliche Gerechtigkeit
    marielu

    marielu

    30. September 2013 um 15:16

    Die Regierung vermutet einen Aufstand in Washington und erlässt deshalb eine Ausgangssperre. Der Obdachlose Steve hat davon nichts mitbekommen und entkommt nur knapp einer Verhaftung. Als er eine Frau beobachtet die mit ihrem Auto eine Panne hat, bietet er seine Hilfe an und kommt so mit Kathie, einer Journalisten, ins Gespräch. Als sie plötzlich von 2 FBI Agenten abgeholt wird, hat Steve ein komisches Gefühl. Tatsächlich wird Kathie später tot aufgefunden. 2 Jahre später  nahe Regensburg findet der Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormarin einen Speicherchip mit verschlüsselten  Daten. Er versucht die Daten zu entschlüsseln und sucht sich dafür Hilfe im Internet. Als er die Daten entschlüsselt, erhält er eine Liste mit den Namen von hochrangigen Managern aus der ganzen Welt. Doch einige davon wurden ermordet aufgefunden. Hält Peter eine Todesliste in seinen Händen? Und was hat das „Bündnis“, das mit Peter Kontakt aufnimmt damit zu tun? Spannend und rasant in kurzen Kapiteln erzählt der Autor Thomas U. Tajsich einen Thriller über Kapitalismus, Wirtschaftskriminalität und Korruption. Raffiniert werden die einzelnen Stränge zusammengeführt. Am Anfang habe ich mir etwas schwer getan, aber das legte sich schnell und ich kam rasch in die einzelnen Handlungen hinein. Das rasante, spannende Geschehen verführte mich dazu, das Buch in meinem Urlaub nicht aus der Hand zu legen. Fazit: Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann und das ich gerne weiter empfehle. :-)

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  • ab der mitte wurde es richtig spannend

    Tödliche Gerechtigkeit
    fladdy

    fladdy

    05. September 2013 um 12:24

    zu anfang hatte ich etwas zu tun zurecht zu kommen, da alles sehr verwirrend geschrieben war...doch dann begann sich ein netz zu spinnen und die spannung zog an.... ein netz von amerika bis deutschland... ich fand den alleingang von peter sehr mutig... schade das steve das neue leben nicht genießen konnte... doch mit dem ausgang hätte ich auch nicht gerechnet... ich fand das buch angenehm zu lesen

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  • Ziemlich nah an der Realität

    Tödliche Gerechtigkeit
    Dreamworx

    Dreamworx

    03. September 2013 um 10:40

    Bei einer Pressekonferenz in Washington bricht der amerikanische Vizepräsident zusammen, eine Journalistin findet auf mysteriöse Art und Weise den Tod. Einige Wirtschaftsmanager aus Großkonzernen verschwinden spurlos und werden ermordet aufgefunden. Derweil lebt und arbeitet Peter Mormerin in Regensburg als Wirtschaftswissenschaftler. Eines Tages findet er eine Speicherkarte, die verschlüsselte Daten enthält. Peter macht sich daran, Informationen über den Besitzer der Karte und dessen Informationen herauszufinden, wobei ihm ein Hackerforum helfen soll. Doch bei seinen Recherchen begibt sich Peter immer mehr in Gefahr, stellt er doch fest, dass markierte Personen einer Namensliste bereits tot sind… Was hat das zu bedeuten? Der Debütroman „Tödliche Gerechtigkeit“ von Thomas Tajsich in ein rasanter Wirtschaftsthriller und wird in einem sehr flüssigen Schreibstil erzählt, so dass man sich sofort von der Handlung gefangen nehmen lässt. Der Autor beleuchtet in seinem Buch Unternehmen und ihre Machenschaften sehr kritisch. Auch ist es nicht der übliche blutrünstige Thriller, sondern eher ein intelligent strukturierter Plot. Die Protagonisten wirken lebensecht, hätten aber durchaus etwas detaillierter beschrieben sein können. Die Spannung baut sich am Anfang zwar erst langsam auf, da es ja mehrere Handlungsstränge nebeneinander gibt, die sich am Ende logisch ineinander fügen müssen, was dem Autor aber sehr gut gelingt. Bis zum Schluss hat der Leser keine Möglichkeit, das überraschende Ende dieses Thrillers zu erraten oder dem Täter auf die Spur zu kommen. Ein gutes Debüt mit einem spannenden und momentan sehr aktuellem Thema sehr gut umgesetzt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Spannend bis zum Schluss

    Tödliche Gerechtigkeit
    harakiri

    harakiri

    20. August 2013 um 11:35

    In Washington herrscht Ausgangssperre. Da der Obdachlose Steve das nicht weiß gerät er mit der Polizei zusammen. Doch diese verwarnen ihn nur. Auf der Suche nach einem Unterschlupf begegnet Steve Kathy, die eine Autopanne hat. Er unterhält sich mit ihr bis diese von 2 Männern vom FBI abgeholt wird. Kurz darauf ist sie tot. Vizepräsident Joe Warner ist mit der Arbeit des Präsidenten nicht einverstanden und entsinnt einen perfiden Plan, der ihn aber selbst in Gefahr bringt. Regensburg: Der Wirtschaftswissenschaftler Peter findet eine Speicherkarte mit brisanten Daten. U.a eine Namensliste. Diese Geschichten ziehen sich durch rund ein Drittel des Buches und der Leser fragt sich nach den Zusammenhängen die er dann bald präsentiert bekommt. Peter fliegt auf und seine Widersacher, die Eigentümer der Liste, locken ihn nach Washington. Doch die befürchtete Falle entpuppt sich als Angebot, der Verschwörung gegen den Kapitalismus beizutreten und die Arbeit in Deutschland aufzunehmen. Denn der Killer hat seine Arbeit schon begonnen… Sehr intensiv ist dieses Buch aufgebaut, sehr spannend gelöst durch den Wechsel der Sichtweisen in den einzelnen Kapiteln. Dennoch habe ich mich stellenweise in den Erklärungen zum Thema Kapitalismus etwas verloren, das war mir fast zu ausführlich. Peters Verhältnis zu Lisa fand ich auch fragwürdig. Sie ist so lieb und nett und mit allem einverstanden, nie böse auf Peter. So eine Frau möchte ich gern mal kennen lernen! Die einzelnen Passagen mit Peter und Lisa sind aber so sympathisch geschrieben, dass diese Kleinigkeit nicht weiter stört. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Schreibweise ist sehr flüssig und kraftvoll. Spannende Momente gibt es im Buch sehr oft, was mir gut gefallen hat. Und vor allem am Ende, bei Peters zweiter Reise in die USA wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Den Täter zu erraten – dazu hat man hier keine Chance. Wenn auch das Ende etwas weit hergeholt und simpel erscheint war es doch überraschend

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    Jare

    Jare

    26. August 2012 um 15:05

    Globaler Thriller aus deutscher Feder! In Washington bricht der amerikanische Vizepräsident während einer Pressekonferenz zusammen. Zeitgleich werden mehrere Wirtschaftsmanager ermordet. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin findet eine Speicherkarte mit verschlüsselten Daten. In dem Versuch, mehr über die Herkunft und Besitzer zu erfahren, wendet er sich an ein Hackerforum. Bedingt durch seinen Chatpartner begibt sich Peter nach Washington, um die Drahtzieher eines ominösen Bündnisses zu treffen, die ihn für ihre Zwecke einspannen wollen. „Tödliche Gerechtigkeit“ ist der Debütroman des deutschen Autors Thomas Tajsich. Durchaus gekonnt erzählt er einen Wirtschaftsthriller, der sich auf internationalem Parkett abspielt. Dabei gelingt es ihm, die Machenschaften mancher Unternehmen kritisch und romantauglich darzustellen. Allerdings braucht der Roman einige Zeit, um spannend zu werden. Thomas Tajsich arbeitet mit unterschiedlichen Handlungsschauplätzen, die logisch miteinander verknüpft sind. Jedoch lässt er sich Zeit, um seine Figuren einzuführen und vorzustellen. Das geht, gerade zu Beginn, jedoch deutlich zu Lasten der Spannung. Gerade das Verhältnis von Paul zu seiner neuen Freundin Lisa hätte etwas straffer erzählt werden können. Im weiteren Verlauf nimmt der Roman an Spannung zu. Geschickt kann Thomas Tajsich immer wieder einen Cliffhanger setzen, der zum Weiterlesen animiert. Jetzt steuert der Roman auf das Ende zu. Hier vermag es Thomas Tajsich, den Leser mit einer überraschenden Wendung zu überzeugen. Auch sprachlich kann Thomas Tajsich überzeugen. Er ist keiner, der blutrünstige Szenen in den Vordergrund stellt. Das ist auch nicht nötig. Er hat eine gut strukturierte Geschichte am Start, die Fakten und Fiktion vermischt und aus dem Debüt eine lohnenswerte Empfehlung macht. Fazit: Abseits aller Psychothriller erzählt Thomas Tajsioch in „Tödliche Gerechtigkeit“ eine interessante Geschichte über das korrupte Verhalten viele Topmanager und Politiker. Eingebettet hat er dies in eine Geschichte, die an manchen Stellen etwas mehr Spannung vertragen könnte. Trotzdem ist „Tödliche Gerechtigkeit“ ein guter Thriller, der sich auch mit internationaler Konkurrenz messen kann.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2012 um 16:11

    "Tödliche Gerechtigkeit" ist das eindrucksvolle Debüt des deutschen Autors Thomas U. Tajsich und hebt sich durch seine Aktualität und seinen Anspruch deutlich von anderen Politthrillern ab. Zugegeben, es fällt am Anfang etwas schwer, sich in die komplexe Geschichte um Politik, Wirtschaftskriminalität, Machtgier, Intrigen und nicht zuletzte einem brutalen Serienkiller einzufinden. Ist man aber erst drin, steigt die Spannung unaufhaltsam. Die recht kurzen Kapitel, der sympathische Protagonist und die vielen Cliffhanger machen das Lesen zu einem Vergnügen. Der Autor schafft es mühelos, sämtliche losen Fäden der Handlung am Ende doch schlüssig zusammenzuführen und der Leser bleibt betroffen zurück, denn diese Story mischt sehr gekonnt Fiktion mit Realität. Absolute Leseempfehlung. Fazit: Politisch, brisant, anspruchsvoll. Nicht nur für Fans von Politthrillern.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    Ratina

    Ratina

    29. June 2012 um 21:11

    Die amerikanischen Politiker fürchten einen Aufstand, über Washington liegt eine Ausgangssperre. Nur mit Glück entgeht der Obdachlose Steve der Verhaftung und wird kurz darauf Zeuge der Entführung einer kritischen Journalistin. Zwei Jahre danach wird dem deutschen Wissenschaftler Peter Mormerin eine Speicherkarte mit verschlüsselten Dateien, eins davon eine Liste mit Namen, zugespielt. Mit Unterstützung durch ein Hackerforum versucht Peter, die Dokumente zu knacken und muss feststellen, dass einige der Personen auf der Liste – allesamt hochrangige Manager – ermordet oder vermisst sind. Bald darauf wird er von einer Gruppierung, die sich das „Bündnis“ nennt, nach Washington beordert… Ohne Frage, das ist ein Thriller, der sich deutlich von dem abhebt, was man sonst so zu lesen bekommt. Nicht wegen der Aufklärung der Morde, eher wegen der Anlage des Themas. Teilweise sind die politischen Überlegungen ganz schön beklemmend, vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie dicht das an der aktuellen Realität dran ist, bzw. ob es nicht tatsächlich in Wahrheit schon schlimmer ist. Auf jeden Fall macht das die Geschichte unglaublich spannend. Es liest sich nicht ganz so leicht und flockig, aber das hätte ich bei den so ausgefeilten politischen Überlegungen, die die Figuren anstellen, auch gar nicht erwarten wollen. Die Figuren mochte ich ebenfalls, sie waren durchdacht und keine klischeebehafteten 0815-Typen. Schade ist nur, dass die Handlung sich im Laufe der Geschichte etwas von der global-politischen Bühne abwendet. Man kann nicht unbedingt sagen, dass es dann nur noch im privaten Umfeld der Figuren spielt, aber die großen Zusammenhänge treten doch für meinen Geschmack etwas zu sehr in den Hintergrund. Dazu kommt, dass die Auflösung des Falles ein wenig vom Himmel fällt und für mich nicht zu 100% zum Rest passt. Aber genug genörgelt, trotz der Kritikpunkt ein unbedingt lesenswertes Buch. Insgesamt ein spannender, intelligenter Thriller mit einer brisanten politischen Thematik, die aber meiner Meinung nach noch mehr hätte ausgereizt werden können.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    irismaria

    irismaria

    23. June 2012 um 09:54

    In Washington herrscht Ausgangssperre, weil die Politiker einen Bürgeraufstand befürchten. Der Obdachlose Steve weiß nichts davon und entgeht nur knapp einer Verhaftung. Auf seiner Suche nach einem Versteck lernt er eine junge Journalistin kennen, deren Auto einen Motorschaden hat. Kurz nachdem sie vom FBI abgeholt wird, ist sie tot. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin findet eine Speicherkarte mit verschlüsselten Dateien. In dem Versuch, mehr über Herkunft und Besitzer der Chipkarte herauszufinden, wendet er sich an ein Hackerforum im Internet. Eine der Dateien ist offenbar eine Todesliste, denn einige der darin genannten Personen allesamt hochrangige Manager internationaler Konzerne wurden bereits grausam ermordet. Als sein Chatpartner ihm auch noch mitteilt, er sei in Gefahr und könne seinen Hals nur noch durch eine Flucht nach vorn aus der Schlinge ziehen, fliegt Peter widerstrebend nach Washington. Dort lernt er die Drahtzieher eines ominösen Bündnisses kennen, die ihn auf ihre Seite bringen wollen ... und um Unterstützung bitten, denn die ermordeten Manager standen allesamt auf ihrer Beobachtungsliste, was sie extrem verdächtig macht. Vorsitzender des Bündnisses ist der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, und der bricht kurz darauf bei einer geheimen Pressekonferenz nach den ersten Worten zusammen. Geschickt werden die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verwoben, und Peter taucht immer tiefer in die Jagd nach dem Mörder ein - bis er selbst zum Gejagten wird. - Diese Kurzbeschreibung fasst den Inhalt sehr gut zusammen. Ich habe Tödliche Gerechtigkeit mit großem Genuß gelesen - wie der Regensburger "Normalmensch" Peter zufällig in etwas hineingerät, das er nicht mehr kontrollieren kann, und das sein ganzes Leben umkrempelt, ist spannend und klasse beschrieben. Auch die topaktuelle Gesellschaftskritik finde ich sehr gut in die Story eingewoben und bewirkt, das das Buch mehr las nur ein spannender Thriller ist, sondern auch nachdenklich macht.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    bookgirl

    bookgirl

    22. June 2012 um 09:24

    Inhalt Da die Politiker in Washington einen Bürgeraufstand erwarten, beschließen sie eine Ausgangssperre zu verhängen. Lediglich der auf der Straße lebende Steve weiß nichts davon und wundert sich über die leere Stadt. Dabei lernt er die Journalistin Katie kennen, die mit ihrem Auto einen Motorschaden hat, sodass sie nicht weiter fahren kann und mit ihm ins Gespräch kommt. Sie ruft ihren Chef an, wird jedoch vom FBI abgeholt und stirbt kurze Zeit später Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin findet auf dem Parktplatz vor seinem Haus eine Speicherkarte mit verschlüsselten Dateien. Er versucht mehr über die Daten auf der Karte herauszufinden und stößt so auf eine ominöse Todesliste. Auf dieser sind Topmanager großer Konzerne verzeichnet und einige von ihnen bereits auf schreckliche Art ermordet worden. Auf einer Pressekonferenz bricht der Vizepräsident der USA zusammen, nachdem er belastenede Worte gegen die Regierung und den Präsidenten ausgesprochen hat. Meine Meinung Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich mag Geschichten mit mehreren Handlungssträngen und in diesem gibt es davon jede Menge. Geschickt schafft Thomas U. Tajsich Spannung aufzubauen und an das Buch zu fesseln. Mit Peter Mormerin hat er einen symphatischen Protagonisten geschaffen, der mich - ich weiß nicht wieso - ein wenig an Robert Langdon aus dem Buch Sakrileg erinnert hat. Auch Mormerin ist kein Ermittler, sondern ein Wissenschaftler, der völlig unerwartet in eine Sache schlittert, die ihn das Leben kosten kann und auch er muss Dinge tun, die man von einem Mann in seiner Funktion nicht unbedingt erwarten würde. Ich finde das Thema des Buches hochbrisant. Topmanager und Politiker machen sich ganz gerne die Taschen voll und, dass es in den Chefetagen skrupellos zugeht ist auch kein Geheimnis. Man kann sagen was man will, aber das Geld verdirbt wirklich den Charakter. Ich finde sowohl in Anbetracht der Eurokrise als auch des Präsidentschafts-Wahlkampfs in den USA, das Buch mehr als gelungen und werde es auch weiterempfehlen. Fazit Thomas U. Tajsisch ist mit seinem Debüt ein gelungener Polit- bzw. Wirtschafts-Thriller gelungen, der sich von den üblichen Thrillern durch die Thematik absetzt. Er schreibt routiniert, spannend und verknüpft sehr gelungen die einzelnen Handlungsstränge miteinander.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    tweedledee

    tweedledee

    er Vizepräsident der USA bricht bei einer Pressekonferenz zusammen, mit seinen letzten Worte belastet er den Präsidenten schwer. Eine Journalistin wird ermordet, die Umstände sind mysteriös. Hochrangige Manger aus Topkonzernen verschwinden und werden umgebracht, doch die Polizei sieht keinen Zusammenhang. Der in Regensburg lebende Wirtschaftswiss enschaftler Peter Mormerin kommt zufällig in den Besitz einer Liste, die die Namen von Topmanagern aus internationalen Konzernen beinhaltet. Einige Namen sind markiert. Neugierig geworden recherchiert Peter und entdeckt, dass die Männer, deren Namen markiert waren, inzwischen tot oder verschwunden sind. Handelt es sich bei der Liste um eine Todesliste? Unfreiwillig wird Peter immer mehr in die Sache involviert.... Bei "Tödliche Gerechtigkeit" handelt es sich um einen spannenden Thriller mit Schauplätzen in Deutschland und den USA. Er handelt von dem Profitstreben und der Gier großer Konzerne, die ihre Gewinne auf Kosten aller immer weiter maximieren, von korrupten Politikern und einer kleinen Gruppe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, dieses Verhalten öffentlich über die Medien anzuprangern. Doch jemandem scheint die Kritik in den Medien nicht ausreichend zu sein, er greift zu drastischen Maßnahmen und ermordet die Manger. Der Thriller ist sehr spannend geschrieben, eindringlich, gesellschaftskr itisch und doch flüssig zu lesen, das Thema ist vor dem Hintergrund der Wirtschaftskris e sehr aktuell. Die kurzen Kapitel erzeugen Spannung und enden oft mit einem Cliffhanger, so dass man in Versuchung gerät weiter zu lesen und gar nicht mehr aufhören möchte. Die verschiedenen Handlungssträng e laufen geschickt zu einem Gesamtbild zusammen, die Charaktere sind authentisch, hätten für meinen Geschmack aber etwas mehr Tiefe haben können. Insgesamt ist "Tödliche Gerechtigkeit" ein spannender, interessanter und lesenswerter Thriller. 4 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    smayrhofer

    smayrhofer

    12. June 2012 um 09:35

    Das Buch beginnt mysteriös: Zunächst eine Art Abschiedsbrief und eine Flucht, dann die Schilderung einer Pressekonferenz, bei der der US-Vizepräsident ohne erkennbaren Grund zusammen bricht. Zwei Jahre zuvor: Als der Obdachlose Steve an einem Dientag morgen erwacht, muss er überrascht feststellen, dass eine Ausgangsperre über Washington D.C. verhängt wurde. Erste Andeutungen der Hintergründe - ein bevorstehender Bürgeraufstand - erfährt er von der Reporterin Kathy Wirnstein, die zwar eine Ausnahmegenehmigung hat, aber mit einer Autopanne liegen bleibt. Sie benachrichtigt ihren Chef Martin, aber dann wird Kathy statt von diesem vom FBI abgeholt und kurze Zeit später tot aufgefunden. Szenenwechsel: Der Wirtschaftswissenschaftler Peter lebt in Regensburg, hat seinen sicheren Job bei einer Finanzbehörde aufgegeben und schreibt stattdessen Artikel und Reportagen über Korruption und Machtmissbrauch. Eines Tages findet Peter scheinbar zufällig einen Speicherchip auf einem Parkplatz. Um mehr über den Eigentümer herauszufinden, begutachtet er den Inhalt der Karte und entdeckt eine Art „Todesliste“, auf der Wirtschaftsbosse und Politiker stehen. In einem Hackerforum nimmt ein Unbekannter Kontakt mit Peter auf und bittet ihn, nach Washington zu kommen… Das Buch packt ein brisantes Thema an und ist durchaus spannend, konnte meine Erwartungen aber nicht voll und ganz erfüllen, da es meiner Meinung nach einige Schwächen im Aufbau offenbart. Durch die relativ kurzen Kapitel wirkt die Geschichte etwas abgehackt; und die zweijährige „Pause“ kommt etwas unvermittelt daher. Bis zum Schluss ist mir nicht klar, welche Rolle Kathy gespielt hat und warum sie sterben musste. Auch die Beweggründe von Peter bleiben verschwommen, warum wurde er „auserwählt“ und warum erklärt er sich bereit mitzumachen? Die Charaktere bleiben oberflächlich und letztendlich hat mich auch die Auflösung und Aufdeckung des Täters sowie seine Motivation nicht zufrieden gestellt. Trotz dieser Mängel ist „Tödliche Gerechtigkeit“ immer noch ein spannender und unterhaltsamer Polit-Thriller, aber kein Buch, das man unbedingt gelesen haben „muss“.

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  • Rezension zu "Tödliche Gerechtigkeit" von Thomas U. Tajsich

    Tödliche Gerechtigkeit
    trollchen

    trollchen

    10. June 2012 um 19:52

    Perfekt, so muss ein richtiger Krimi sein, einfach nur spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass es am Ende nicht der schizophrene Bruder wäre, sondern jemand anders, aber das passt scchon so und auch dass mal ein guter stirbt, das fehlt bei manchen ganz, das war hier perfekt. Die ersten Seiten waren zwar ein wenig mühsam, weil ich da noch nicht wußte, wer dann später hier die Hauptrolle spielt, aber dann hat sich ja alles aufgeklärt. Gut recherchiert, klare , kurze Sätze und die kapitel auch nicht zu lang und was mir auch gefiel, mal keine kapitelanzeige, sondern kurze Stichwörter, wie Neugierde, Angst usw. Das Buch ist gut, kann man schnell lesen, einfach nur top!

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