Thomas Vaucher

 4.6 Sterne bei 31 Bewertungen
Autor von Die Akte Harlekin, Blutmond und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Vaucher

Thomas Vaucher, geboren 1980, ist Autor und Lehrer. »Der Incubus« ist nach »Blutmond« und »Die Akte Harlekin« sein dritter Thriller der Kommissar Richard Winter Reihe im Riverfield Verlag. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Freiburg in der Schweiz.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Der Incubus

 (2)
Neu erschienen am 14.09.2020 als Taschenbuch bei Riverfield Verlag GmbH.

Alle Bücher von Thomas Vaucher

Cover des Buches Die Akte Harlekin (ISBN: 9783952464007)

Die Akte Harlekin

 (16)
Erschienen am 17.08.2016
Cover des Buches Blutmond (ISBN: 9783952490600)

Blutmond

 (5)
Erschienen am 09.03.2018
Cover des Buches Tell (ISBN: 9783727279003)

Tell

 (4)
Erschienen am 19.10.2016
Cover des Buches Winterhelden (ISBN: 9783727213618)

Winterhelden

 (2)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Der Incubus (ISBN: 9783952509753)

Der Incubus

 (2)
Erschienen am 14.09.2020
Cover des Buches Der Löwe von Burgund (ISBN: 9783727213045)

Der Löwe von Burgund

 (2)
Erschienen am 19.08.2010
Cover des Buches Der General (ISBN: 9783727260445)

Der General

 (0)
Erschienen am 23.05.2019

Neue Rezensionen zu Thomas Vaucher

Neu

Rezension zu "Der Incubus" von Thomas Vaucher

Spannend und mit überraschendem Ende
martina_turbanischvor 22 Tagen

Ein unbekannter Killer tötet seine Opfer und enthauptet sie dann. Anschließend erscheint er den Witwen und schläft mit ihnen. Keine von ihnen hat bemerkt, dass der Mann in ihrem Schlafzimmer nicht ihr Ehemann war. Die Polizei ist ziemlich ratlos und wendet sich an einen eher ungeliebten Ermittler, den ehemaligen Kommissar Richard Winter, der wegen seiner eher unüblichen Ermittlungsmethoden am Ende einer der letzten Geschichten den Dienst quittiert hat - trotz der Erfolge, die mit diesen Methoden hatte.

Er trug eine abgewetzte, schwarze Schnabelmaske, die sein Gesicht fast zur Gänze bedeckte. Ahrens kannte solche Masken aus historischen Filmen, in denen die Pestdoktoren diese mit Kräutern und Flüssigkeiten gefüllten Masken trugen, um sich vor Ansteckung zu schützen. Der Incubus, S. 9

Meine Eindruck:

Spannend und mit überraschendem Ende

Gruseliger Einstieg

Ich steige recht unmittelbar mit dem ersten Mord in die Geschichte ein und erlebe mit, wie grausam der Täter ist. Mir ist das Motiv des Mörders ebenso unklar wie allen anderen Beteiligten und so kann ich mich dann mal gleich in den “Rate-Modus” begeben. Allerdings werde ich aus diesem schnell wieder herausgerissen als  Richard Winter die Bühne betritt.

Chaos

Winter scheint ein wirklicher Chaot zu sein - offenbar hat er sogar vergessen, dass seine Freundin Sabine Krüger - erneut - bei ihm einzieht. Er macht allerdings auch nicht wirklich einen besonders erfreuten Eindruck, wie er überhaupt eher unnahbar, unfreundlich und ziemlich unsympathisch rüberkommt. Persönlich mag ich ihn nicht besonders, aber das ist ja nicht so wichtig.

Freundin

Sabine ist ebenfalls bei der Bremer Kripo und vielleicht nimmt Richard ihr insgeheim  doch übel, dass sie noch da ist und er nicht? Aber ein Paar waren die beiden ja auch schon mal :-) Jedenfalls bittet sie ihn um Mithilfe bei diesem sehr speziellen Fall, was er erst einmal ablehnt um dann am Ende doch zu helfen. Dass Winter dabei auch noch mit dem Psychologen Steven Engelhofer zusammenarbeiten soll, stößt ihm besonders bitter auf.

Witziges Geplänkel

Das fortlaufende Geplänkel der beiden zieht sich beinahe durch das ganze Buch und ist meist recht witzig, jedenfalls als Leser :-) An Engelhofers Stelle fände ich das wohl viel weniger komisch und hätte niemals die Geduld, die der Psychologe an den Tag legt. Ein weiterer, reichlich mysteriöser, Helfer ist jemand der sich selbst Nike nennt - wie die griechische Siegesgöttin, nicht wie der Turnschuh :-)

Dramatisches Ende

Über den Fall selber will ich gar nicht weiter spoilern - aber alles in allem fand ich ihn spannend ausgedacht und wirklich gut geschrieben. Ich mag zwischendurch ganz gerne einen mystischen Touch in meiner Lektüre und die Figur des Incubus ist immer wieder interessant. Das Ende war recht dramatisch, passte aber super zur Geschichte und schloss das Geschehen für mich sinnvoll und logisch ab.

Mein Fazit:

Der Incubus von Thomas Vaucher ist ein Mystery-Thriller, der mir wirklich viel Spaß gemacht hat. Ich fand die Geschichte abwechslungsreich, spannend und mit einem gut dosierten Schuss mystischen Geschehnissen versehen. Wer auch gerne mal ein bisschen im Mystery-Genre unterwegs ist, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

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Rezension zu "Der Incubus" von Thomas Vaucher

Nervenkitzel pur
_sternenguckerin_vor einem Monat

*Rezensionsexemplar*


Als eine kopflose Leiche gefunden wird und Richard Winters Freundin Sabine in diesem Fall zu ermitteln beginnt, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und ein skurriles, düsteres Spiel beginnt.
Die Witwe des Ermordeten behauptet steif und fest, ihr Mann sei ihr in der Nacht erschienen und hätte mit ihr geschlafen. Doch zu diesem Zeitpunkt war ihr Gatte eigentlich bereits tot...

Die Morde häufen sich und laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Warum entscheidet sich der Mörder dazu, den Opfern immer nach dem gleichen Prinzip den Kopf abzuhacken? Warum streicht er den Körper mit Quecksilber ein und setzt Blutegel an den Halsstumpf? Warum trägt er anscheinend immer eine Pestmaske? Und was hat es mit dem kuriosen Nike auf sich, der Mann mit den fremden Gesichtern, der doch eigentlich längst tot sein müsste?


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Der neue Thriller von Thomas Vaucher baut ziemlich rasch an Spannung auf. Und gibt sie nie mehr ab. Während dem Lesen war es mir praktisch unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Das Buch lässt sich unglaublich flüssig lesen und wurde von mir förmlich verschlungen. 

Obwohl es sich bei dem Buch um den dritten Band einer Reihe handelt, ist der Fall in sich abgeschlossen und kann auch als Einzelband gelesen werden. 

Der Protagonist, ein verschrobener Privatdetektiv namens Richard Winter, geht einem zwar manchmal gehörig auf die Nerven, wächst einem aber trotzdem ziemlich schnell ans Herz. 

Der stellenweise sehr düstere und grausame Thriller verliert nie an Spannung und wirft immer wieder neue Fragen auf, zeigt neue Fährten an und fesselt seine Lesenden bis zum Schluss. 

Die detailreiche Beschreibung hat mir besonders gut gefallen und verleiht dem Buch einen erschreckenden Realitätsbezug.

Eine absolute Empfehlung von mir und sehr lesenswert, jedoch nichts für schwache Nerven!


 

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Rezension zu "Die Akte Harlekin" von Thomas Vaucher

toller Auftakt
Jasmin_Garboivor 2 Jahren

Rezension

>>,,Die Akte Harlekin“ von Thomas Vaucher aus dem Riverfield Verlag<<

Ist überall als E-Book und Print erhältlich.

Klappentext:

Kommissar Richard Winters erster Fall: Ein Thriller der absoluten Spitzenklasse!
Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt ...

Inhalt:

Das ist der erste Fall von Richard Winter, welcher ihn schnell an seine Grenzen bringt.
Eine schreckliche Mord Serie beginnt bei der nicht nur umstehende Menschen in Gefahr bringt, sondern Herr Winter zum Tatverdächtigen macht.
Wird er den wahren Täter fassen und das Geheimnis der Porträts lösen?

Charaktere:

Richard Winter ist am Anfang des Buches ein Trauerklos und immer mit Alkohol anzutreffen. Sein seelischer Zustand ist instabil, jedoch gewinnt er im Lauf der Geschichte neuen Mut und Lebenskraft. Der sarkastische Unterton macht ihn einzigartig.
Andere Charaktere sind oft oberflächlich gehalten, außer das engere Umfeld von Winter.

Schreibstil:

Der Autor hat das große Talent, die Spannung dauerhaft aufrecht zu erhalten. Durch die zwei verschiedenen Zeitebenen, Herr Winter in der Gegenwart und der Vergangenheit, wird diese gewährleistet. Auch die Sicht vom Täter ist sehr interessant.

Setting:

Die Geschichte spielt in Bremen und beschreibt einige Ortsteile.

Cover/Titel:

Das Cover zeigt das Pendel von Richard Winter, dass in seinem Leben eine wichtige Rolle spielt. Sehr passend, sowie auch der Titel, der von den Mordfällen handelt.

Persönliche Meinung:

„Das“ ist das zweite Buch von Thomas Vaucher, was ich gelesen habe. Ich bin wiedermal sehr begeistert und wurde nicht enttäuscht.
Der Fall war super interessant. Bis zum Schluss war ich im unklaren, wer der Täter ist. Natürlich habe ich spekuliert, aber es war leider nicht das Ergebnis.
Die Morde waren grausam und schrecklich. Ich war oftmals einfach sprachlos darüber, wie skrupellos der Täter ist.
Auch Richard, der Kommissar, hat mich zuerst sehr erschreckt, da ich ihn „im ersten Buch“ als sehr starken Charakter in Erinnerung hatte. Doch jetzt war er ziemlich am Boden zerstört und nur am saufen.
Ich war ziemlich froh, dass er die Kurve bekommen hat. Einen dauerhaften depressiven Winter hätte mich traurig gemacht.
Ich hoffe, das Teil drei bald rauskommt, und ich wieder etwas von meinem Lieblingsautoren aus diesem Genre zu lesen bekomme.
Jeder Teil steigert sich inhaltlich und emotional.

Fazit

Ich empfehle es jeden Thriller-Liebhaber, welcher auf eine spannende, übersinnliche Story steht.

Danke an den Riverfield Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares, dies beeinflusste jedoch nicht meine Meinung. Ich freue mich auf eine weitere Zusammenarbeit.

5🌕🌕🌕🌕🌕 von 5 Monden

Jassy

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