Thomas Vaucher Die Akte Harlekin

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Inhaltsangabe zu „Die Akte Harlekin“ von Thomas Vaucher

Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt … Kommissar Winters erster Fall.

Die Auflösung gab einen Sterneabzug.....

— Buchstabenschatz
Buchstabenschatz

Ich kann dieses Buch absolut jeden ans Herz legen, der gerne Thriller liest. Über einen 2. Teil würde ich mich sehr freuen.

— kleinstadtprinzessin
kleinstadtprinzessin

Überraschend, mit Schmackes und Spannung bis zum Schluß. - absolute Leseempfehlung -

— spezii
spezii

Sehr guter Roman. Spannende mystische Story. Manche Chance vertan. Allerdings gut konzipiert. Empfehlenswert.

— MichaelSterzik
MichaelSterzik

wer spannende Thriller mit mystischen Hintergrund mag liegt hier genau richtig

— Buchmagie
Buchmagie

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Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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    Die Akte Harlekin
    Buchstabenschatz

    Buchstabenschatz

    20. January 2017 um 13:52

    zum Inhalt Richard Winter nennt sich Privatdetektiv, seit er nach einer blöden Sache, die unglimpflich ausging, seinen Dienst bei der Polizei an den Nagel hängen musste. Er lebt zusammen mit seinem Hund Sydney und kommt vor lauter Wiskey Sauferei nicht zum aufräumen seiner Bude. Eines Tages stehen ausgerechnet seine Ex und ihr neuer Kollege in Winters Tür und bitten ihn um seine Mithilfe. Ein Serienkiller der seine Opfer völlg entsaftet geht in Bremen um und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, begehen die Angehörigen jeweils nach einigen Tagen Selbstmord.... Winter braucht das Geld - seine Bar ist leer. Und so gerät er in den Strudel des Harlekins, der ihm schneller näher kommt als ihm lieb ist. meine Meinung Ich war bereits nach einigen Seiten total begeistert von diesem Buch. Der Protagonist Richard Winter war mir, trotz seiner schludrigen, versoffenen Art von Anfang an sympatisch. Auch die Nebencharaktere sind schön ausgearbeitet und damit bildlich vorstellbar. Ich liebe es, wenn ich mit dem inneren Auge alles ganz genau sehen kann - das ist dem Autor Thomas Vaucher hier perfekt gelungen. Das Buch ist meistens aus der Sicht von Richard Winter, vereinzelt aus der Sicht des Mörders geschrieben. Zwischendurch sind wir auch mal Zuschauer ... als zb. ein kleiner Junge den Harlekin trifft. Oft lesen wir, wie Winter von seinem Missgeschick im Polizeidienst - dem Grund seines Abdankens, träumt. Im Verlauf der Geschichte, wird dieser Traum immer wirrer und passt sich dem Tagesgeschehen an. Die Kapitel sind relativ kurz und lassen sich schnell lesen, dank des angenehm flüssigen Schreibstils. Der Spannungsbogen hält sich ohne Durststrecken komplett bis zum Ende. Das Cover passt zum Inhalt der Geschichte - wir sehen hier ein blutiges Pendel, womit wir zu meinem Punktabzug kommen. [Achtung Spoiler] Der Hintergrund der Geschichte beruht auch auf mysteriösen, paranormalen Dingen. Ich hätte mir da eine realistischere Aufklärung gewünscht. Auch die ständige Begleiterin Catherine Weiß, ist am Ende nur noch "heiße Luft". Das hat meiner Euphorie geschadet. [Spoiler Ende] Alles in allem ist dieses Thriller Debut jedoch erstklassig und ich hoffe Richard Winter wird noch weitere Fälle lösen. Leseempfehlung mit 4 ★★★★

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  • Die Akte Harlekin

    Die Akte Harlekin
    kleinstadtprinzessin

    kleinstadtprinzessin

    12. January 2017 um 15:26

    Der Autor schreibt einfach und flüssig und zieht einen schon mit seinem Schreibstil in den Bann. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was ich bei Büchern sehr mag. Der Protagonist Richard Winter raucht und trinkt viel, lebt mit seiner Hündin Sydney in einer sehr unstrukturierten, unordentlichen Wohnung und war früher Kriminalpolizist und ist nun als Privatdetektiv unterwegs. Eines Tages wird er von seiner früheren Kollegin bei einem okkulten sowie mysteriösem Fall in Bremen hinzugezogen.  "Die Akte Harlekin" hat sich für mich als wahrer Pageturner erwiesen. Der Autor konnte die ganze Zeit die Spannung aufrecht erhalten. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter ist und gerade das Miträtseln war auch wieder spitze.  Fazit: Ich kann dieses Buch absolut jeden ans Herz legen, der gerne Thriller liest. Über einen 2. Teil würde ich mich sehr freuen.

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  • Die Akte Harlekin

    Die Akte Harlekin
    -sabine-

    -sabine-

    01. December 2016 um 08:40

    Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr gelungen, denn im Prolog wird man Zeuge eines Mordes - und man sollte nicht zu zart besaitet sein, denn der Serienkiller geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um. Doch nach dem Prolog flacht die Spannung leider erst mal ab. Man lernt den Privatdetektiv Richard Winter kennen, den die Polizei als externen Ermittler für die Ermittlungen engagiert. Mittlerweile gibt es nicht nur ein Mordopfer, sondern schon drei und dazu noch einige Suizide der Angehörigen, die plötzlich von Geistern heimgesucht werden. Da Winter ein Experte für Okkultes ist, scheint er natürlich genau der richtige zu sein. Und mit seinen Ermittlungen wird es auch wieder spannend – zumal Winter bald selbst ins Visier des Mörders gerät. Diese Spannung wird dann auch bis zum Schluss gehalten – ich zumindest war wirklich gepackt von der Geschichte.Wer denn nun eigentlich der Mörder ist, habe ich zu keinem Zeitpunkt wirklich geahnt – ich habe da in eine ganz andere Richtung gedacht und war am Ende auch wirklich erstaunt. Die Auflösung war in sich schlüssig, auch wenn rückblickend vieles konstruiert erschien und gerade das Motiv des Mörders wenig glaubhaft wirkte. Ebenfalls nicht gefallen hat mir der ausgeprägte mysteriöse Touch im Buch – wer das mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen, meins war es leider nicht. Mir hat am Ende da einfach eine plausible Lösung gefehlt. Trotzdem war ich gefesselt von dem Fall, weil es einfach spannend war, und ich habe das Buch nur schlecht aus der Hand legen können.Mit dem Privatdetektiv Richard Winter hatte ich leider so meine Probleme – der dem Alkohol verfallene Ermittler, der am Hungertuch nagt und den keiner engagieren will, war mir einfach zu stereotyp gezeichnet, eigentlich war seine Figur sogar überzeichnet. So möchte ich ihn einfach nicht und das hart sich auch während seiner Ermittlungen nicht geändert, ich fand ihn leider einfach nur unsympathisch. Die anderen Figuren sind nicht so stereotyp geraten, dafür aber eher flach in ihrer Gestaltung. Neben der Richard zur Seite gestellten Polizistin Catherine Weiß, die eng mit ihm zusammenarbeitet und die man nach und nach kennenlernt, gibt es zwar noch andere Figuren, die aber eher Nebenrollen einzunehmen scheinen.Sehr gelungen fand ich aber die vielen Wendungen und Überraschungen – so bin ich wirklich die ganze Zeit auf dem Holzweg gewesen. Am Ende überschlagen sich dann die Ereignisse und Catherine wird eine ganz besondere Rolle zuteil – das hat mich wirklich sehr erstaunt, weil ich mit einer anderen Lösung gerechnet hatte.Der Schreibstil ist umgangssprachlich und sehr einfach, manchmal wirkte er auf mich ein wenig hölzern - trotzdem hat er sich gut lesen lassen und die Seiten sind rasch dahingeflogen. Es gibt wenig Beschreibungen, die ich aber auch nicht vermisst habe, dafür reichlich Dialoge, die manchmal etwas gestelzt wirkten, das ganze aber sehr lebendig gemacht haben.Mich hat das Buch trotz meiner Kritikpunkte gut unterhalten, am meisten gestört haben mich der eher unsympathische Ermittler und der doch große mystischen Part – ich gebe 3,5 von 5 Sternen und behalte den Autor weiter im Auge.

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  • Ein Thriller mit Schmackes

    Die Akte Harlekin
    spezii

    spezii

    05. November 2016 um 17:55

    Als allererstes möchte ich euch wieder darauf hinweisen, dass hier Spieler enthalten sind. Das Buch "Die Akte Harlekin" von Autor Thomas Vaucher habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Das Buch ist erhältlich als eBook und als Buch mit Hardcover. Das Cover selbst ist eigentlich eher schlicht und zeigt ein blutiges Pendel, welches auch direkt mein Interesse geweckt hatte und erst dann habe ich den Klappentext gelesen. Beides fand ich sehr interessant und hat mich total neugierig gemacht. Darum geht es in dem Thriller "Die Akte Harlekin". Die Geschichte spielt in Deutschland - Bremen und handelt von einem Serienkiller, dssen Opfer alle keine Körperflüssigkeiten mehr haben. Um den Mörder endlich schnappen zu können, bittet die Polizei den Ehemaligen Polizist und inzwischen Privatdedektiv Richard Winter um Hilfe. Das besondere an den Fällen, bei allen Opfern haben sich die Angehörigen bzw die Partner kurz danach selbst das Leben genommen. Weiter wurde auch bei allen ein ganz spezielles Porträt der Ermordeten gefunden. In die jeweiligen Bilder wurde die Körperflüssigkeiten der Ermordeten eingearbeitet. Die Partner und Angehörigen sagten alle samt kurz bevor sie sich selbst das Leben genommen haben, dass ihnen der Geist des Getöteten erschienen sei. Ganz Bremen ist in Angst und Schrecken versetzt. Wer wird wohl das nächste Opfer des Harlekin - Mörders sein, der nicht einmal davor zurück schreckt ein Kind zu töten. Und dann gerät ausgerechnet Richard ins Visier der Polizei und wird zum Hauptverdächtigen. Er setzt alles daran seine Unschuld zu beweisen, doch die Morde gehen weiter. Nur Kriminalobermeisterin Catherine Weiß ist von Richard Winters Unschuld überzeugt und hilft ihm dabei den wahren Mörder zu schnappen. Wird es ihnen gelingen den wahren "Harlekin Mörder" ausfindig zu machen? Und was hat es mit den Portraits eigentlich auf sich? Und was, wenn Richard Winter seine Unschuld nicht beweisen kann, oder vielleicht ist er ja doch nicht unschuldig....? Diese ganzen Fragen und noch viele mehr bekommt ihr beantwortet indem ihr das Buch von Autor Thomas Vaucher am besten gleich selbst lest. Wobei ich euch noch eins verraten kann, es wird sich auf jeden Fall lohnen 😉. Meine Meinung: Der Autor Thomas Vaucher verknüpft in diesem Thriller Themen wie grausame Morde, Geistererscheinungen und Okkultismus auf eine besondere Art und Weise. Für mich als Leser liest es sich, als ob es dem Autor leicht und locker von der Hand ging. Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig und fließend, die Seiten verfliegen wie im Nu. Die Spannung konnte der Autor durchweg halten und hat mit immer wieder neuen Wendungen für reichlich Spannungsmomente gesorgt. Richard Winter, der die Hauptfigur in diesem Thriller bekommen hat gefällt mir sehr gut und ist mir persönlich auch sympathisch in der Rolle. Auch die weiteren Figuren sind sehr gut von Autor Thomas Vaucher zu Papier gebracht worden. Ich war total überrascht von der Figur Catherine Weiß, auf die ich jedoch nicht weiter eingehen möchte um nichts zu verraten *grins*. Selbst die zugeteilte Rolle der Portraits hat mich mehr als fesseln können. Ich fand, wie Autor Thomas Vaucher das Thema von okkulten in den Thriller integriert hat und wie er mit einem Hauch Mystery gekonnt die Worte und die Atmosphäre beschreibt sind einfach gelungen. Auch die Zahlen und Buchstaben an den Kapitelanfängen.... jedoch verrate ich auch hierzu nix da ich euch ja die Freude mit und an dem nicht vorwegnehmen möchte ;-) Fazit: Alles in allem ist "Die Akte Harlekin" ein Thriller, der für mich ein kleiner Diamant ist. und mit so vielen kleinen Details von Anfang an bis hin zum Schluss den Leser, aber vor allem mich, mit seinen vielen Wendungen hat immer wieder miträtseln hat lassen. Protagonisten die in ihrer zugeteilten Rolle gut ausgearbeitet wurden und eine Atmosphäre, die mich als Leser voll und ganz unterhalten konnte. Ich bin schon jetzt sowas von gespannt auf den nächsten Fall von Richard Winter. Für 352 Seiten Spannung pur bekommt 'Die Akte Harlekin" von Autor Thomas Vaucher 4,5 von insgesamt 5 Bücher. Kauf- und Leseempfehlung ➡ Daumen hoch, ein absolutes Vergnügen das Buch zu lesen.

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  • Spannung pur

    Die Akte Harlekin
    Flatter

    Flatter

    03. November 2016 um 19:46

    Über den Autor:Thomas Vaucher, 1980 in Freiburg (CH) geboren, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Lehrer. Er war seit jeher vom Mittelalter und dem Fantasy-Genre begeistert, welches er bei Rollenspielen lieben lernte. Selbst aktiver Spieler und Organisator von Rollenspielen und Live-Rollenspielen (LARPs), schrieb er schon als Kind Fantasy-Kurzromane.Zum Inhalt: KlappentextEin Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt..Meine Meinung:Richard Winter, ehemaliger Kommissar, wird von der Polizei um Hilfe gebeten. Ein Serienmörder geht in Bremen um und hinterlässt seine Opfer blutleer und ohne jegliche Körperflüssigkeit. Schlimm auch, dass sich sämtliche Angehörigen der Opfer das Leben nehmen. Richard Winter, der als Privatdetektiv tätig ist, kennt sich auch mit Okkultem aus. Zusammen mit Kommissarin Cathrine Weiß ermittelt er in diesem Fall und stößt schon bald auf Portraits die mit dem Namen Harlekin signiert sind. Diese Portraits sind die Gemeinsamkeit, die die Opfer verbinden. Er begibt sich mehr und mehr ins Visier des Serienkillers. Wird er es schaffen den Killer zu stellen bevor dieser ihm zuvor kommt?Cover:Schon alleine wenn man das Cover sieht, weiß man um was für eine Geschichte es sich handeln muß. Sehr gut gewählt und es fällt direkt ins Auge.Fazit:Der erste Thriller dieses Autors und gleich ein Knaller!! Die Story lässt einen nicht los, super spannend geschrieben, allerdings nichts für zarte Gemüter. Die Hauptpersonen sind realistisch ausgearbeitet und der Schreibstil des Autors ist klar und strukturiert. Es gab einige Gänsehautmomente und man kann bis zum Schluss nicht erahnen, wer der Mörder ist. Es gibt immer ungeahnte Wendungen in diesem Roman, einfach toll. Sehr empfehlenswert.

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  • Das Pendel und der Tod

    Die Akte Harlekin
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    23. October 2016 um 20:52

    Die Akte Harlekin – Thomas Vaucher Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt. (Verlagsinfo) Kritik„Die Akte Harlekin“ ist das Thriller-Debüt des Schweizer Autors Thomas Vaucher. Wie zur Zeit, in vielen Thrillern begeht der Täter seine Verbrechen in Serie – doch die inszenierten Morde sind provokativ erzählt und publikumswirksam als Kunstobjekt für die Außenwelt dargestellt. Der Autor bedient sich dabei zwar klassischen Elementen aus diesem Genre, doch ebenfalls lässt er in die Handlung etwas mystisches, okkultes einfließen. Die Besetzung des Romans konzentriert sich auf eine Handvoll von Hauptfiguren. Nebenfiguren, oder Nebengeschichten kommen faktisch nicht vor. Die Handlung komprimiert sich um den Ermittler Richard Winter und dem Serienmörder und wandelt sich im Laufe Handlung zu einem Duell. Der ehemalige Kriminalbeamte Winter ist schwer traumatisiert und befindet sich in einem selbst auferlegten, sozialen Exil. Zwar ist er als Privatdetektiv tätig, doch alle beruflichen wie auch privaten Brücken wurden von ihm abgerissen. Seine Freunde heißen nun Alkohol und Einsamkeit. Die Handlung wird zumeist abwechselnd aus den Perspektiven des Mörders und Richard Winter erzählt. Die Morde sind drastisch erzählt und kurzerhand auch aus der endgültigen Sicht des Opfers. Damit wird der Spannungsbogen konstant immer auf ein sehr ausgeglichenes Niveau aufgebaut. „Die Akte Harlekin“ ist ein origineller Thriller und empfehlenswert. Als Debütroman ein Bravourstück. Doch es gibt auch einige Schwächen, die hinlänglich für die hoffentlich nächsten Bände ausgearbeitet werden müssen. Das traumatische Erlebnis von Richard Winter wird in fast jedem Kapitel immer wieder und wieder erzählt - Anfangs noch in Ordnung, wird es zunehmend nervig, da es mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun hat. Wie anfangs schon gesagt, widmet sich der Autor auch okkulten Elementen, aber diese werden leider sträflich vernachlässigt. Zwar löst der Täter mit seinen Morden etwas sehr Dunkles aus, doch Richard Winter , der um solche okkulten Themen weiß, befasst sich nicht näher mit der Thematik. Sehr schade. Ein Thriller zwischen Leben und Tod, mit parapsychologischen Elementen wie Magie und Jenseitsforschung – wäre mehr wie außerordentlich gut gewesen. Die Chance war da – leider nicht ausgespielt – vielleicht werden diese Elemente in den Nachfolgebänden verwendet. Ein Thriller kann und sollte „Bodenständig“ sein und nicht ins Fantastische abdriften, aber ich vermute ganz stark, dass der Autor Thomas Vucher auch diesen Grenzbereich sicher beherrschen kann. Fazit„Die Akte Harlekin“ ist ein sehr empfehlenswerter Thriller. Als Debüt fabelhaft gelungen und überzeugend erzählt. Die Spannung, dem roten Faden der Handlung ist leicht zu folgen. Sprache und Stil sind lebendig. Die wenigen Charaktere außer Richard Winter wirken manchmal etwas blass und viel erfährt leider noch nicht. Thomas Vucher weiß allerdings auch, wovon er schreibt und ich glaube, dass noch viele Geschichten in seinem Geiste spuken. „Die Akte Harlekin“ ist ein moderner Gruselthriller, der Mörder würde sagen ein blutiges Kunstwerk mit dem Dorian Gray seine wahre Freude hätte. Bravo – mehr davon – aber bitte lassen Sie die „Geister“ teilhaben. Michael Sterzik

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  • ... spannend, mystisch, mit Gänsehautfealing ...

    Die Akte Harlekin
    Buchmagie

    Buchmagie

    17. October 2016 um 13:56

    Rezi zu: „Die Akte Harlekin“ Autor: Thomas Vaucher Genre: Thriller mit mystisch, spirituellen Anteilen Verlag: Riverfield Autoreninfo: Thomas Vaucher ist 35 Jahre alt, arbeitet als Lehrer und Autor und ist neben auch als Schauspieler und Musiker tätig. Vaucher hat bereits mehrere historische Romane herausgebracht. „Die Akte Harlekin“ ist sein erster Thriller. Buchinhalt: Richard Winter ist ein etwas eigenwilliger, heruntergekommener Expolizist, der vor Jahren suspendiert wurde und sich seit dem als Privatdetektiv durchschlägt. Seine besten Freunde sind der Alkohol und die Zigaretten. Da hält ein Serienkiller in Bremen die Polizei auf Trapp, immer wieder freitags wird jemand ermordet und als sie dies noch nicht schlimm genug, begehen wenig später die Angehörigen der Ermordeten Selbstmord. Die Polizei tappt lange im Dunkeln, bis sie Richard Winter um Hilfe bittet. Dieser macht eine grauenvolle Entdeckung und gerät dabei selber schnell ins Visier des Killers ... Meinung: Der Autor präsentiert dem Leser einen Spannungsgeladenen Thriller mit etwas eigenwilligen Protagonisten und okkultem, rätselhaften, mystischem Hintergrund. Richard Winter hat so seine Macken und auch seine Hintergründe, aber gerade dieses macht ihn sympathisch, wurden seine Charaktereigenschaften doch hervorragend vom Autor herausgearbeitet. Die Handlung ist nicht nur spannend und sehr gut zu lesen, sondern verursacht an vielen Stellen auch ein Gänsehautfeeling. Das Mystische kommt hier hervorragend zum Ausdruck. Immer wieder führt der Autor den Leser in die Irre und erst zum Schluss wird der Täter präsentiert, mit dem ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet habe. Weitere Überraschungen hält die Handlung ebenfalls bereit, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, gut und flüssig zu lesen. Wer also einen spannenden Thriller mit okkulten Anteilen mag, dem kann ich „Die Akte Harlekin“ nur empfehlen.

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  • Weißt du, wer der Harlekin ist?

    Die Akte Harlekin
    Federchen

    Federchen

    10. October 2016 um 23:11

    Privatdetektiv Richard Winter haust seit mehr als sechs Jahren in seiner Wohnung, die auch gleichzeitig sein Büro ist. Er ist ungepflegt und trinkt am liebsten Hochprozentiges. Früher war er ein angesehener Kommisar kurz vor der Beförderung, doch dann traf er die falsche Entscheidung. Im Alleingang. Nichts ist ihm geblieben, nach dem er bei der Polizei rausgeflogen ist. Nichts, außer seiner geliebten Hündin Sydney und seinem Fernschachspiel mit einem Russen. Das Spiel ist festgefahren und Richard ist sich sicher, dass er nicht nur in diesem Schachspiel matt geht. Doch dann steht eine junge Polizistin vor seiner Tür. Die Polizei braucht seine Hilfe bei der Ergreifung eines Serienmörders. Bevor sich Richard versieht, wird er in diesem Fall vom Jäger zum Gejagten... "Die Akte Harlekin" ist der erste Thriller des Autors Thomas Vaucher, der vor allem von seinem gut durchdachten Plot und der dazu gehörenden Spannung lebt. Ein Pageturner der mit gut ausgearbeiteten Charakteren arbeitet und mit verschiedenen Stimmungen spielt. Hier findet man nicht nur Mord, sondern vor allem menschliches Verhalten, mag es positiv oder negativ sein. Wer sich ein wenig mit okkulten Dingen beschäftigt, der ist hier genauso an den richtigen Seiten, wie jemand, der sich so gar keinen Reim auf diese Dinge machen kann oder möchte. Denn trotz der Benutzung eines Pendels durch den Protagonisten oder die Geistersichtungen durch diverse Personen bleibt vor allem eines bis zum Schluss im Dunkeln. Der Täterrolle wird vom Leser durch verschiedene Wendungen und Andeutungen immer wieder dem Falschen zugeschrieben. Es dürfte stark bezweifelt werden, dass es viele Bücherwürmer gibt, die hier von Anfang an auf der richtigen Spur zu sein scheinen. Das Interesse an der Hansestadt Bremen merkt man dem Autor beinah in jedem Kapitel an. Denn geschickt webt er die Szenerie der Stadt in seine Handlung mit ein. So erlebt der Leser eine Autojagd durch die Straßen und Plätze der Stadt und seiner Umgebung genauso wie die Verfolgung zu Fuss durch Gassen und dunkle Räume. Einziger kleiner Kielschaden beim Lesen sind Textpassagen, die etwas zu lang geraten sind, da jedoch wenig an der Anzahl, ohne nennenswerte Einschränkungen für den Lesefluss und -genuss. Die Kapitel haben unterschiedliche, aber angemessene Längen und neben dem Zahlentitel auch einen Schachzug. Das damit verbundene Schachspiel hat real zwischen zwei Ungarn im Jahr 1964 stattgefunden. Im Nestchen hat es ein wenig gedauert, bis klar wurde, was diese Zahlen und Buchstaben am Kapitelanfang zu bedeuten haben. Es ist aber durchaus eine interessante Ergänzung zum Plot. (c) buchgefieder.blogspot.com

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  • Ein hervorragender Thriller für jeden, der es blutig mag

    Die Akte Harlekin
    Bookilicious

    Bookilicious

    03. October 2016 um 17:53

    *Inhalt*Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt … (Quelle: Verlagshomepage)*Infos zum Buch*Seitenzahl: 352 SeitenVerlag: Riverfield VerlagISBN: 978-3-9524640-0-7Preis: 22,00 € (Gebunden) / 17,99 € (E-Book)*Infos zum Autor*"Thomas Vaucher (35) arbeitet als Autor und Lehrer. Er ist zudem als Schauspieler und Musiker tätig. Vaucher hat schon mehrere historische Romane geschrieben, die im renommierten Schweizer Stämpfli Verlag veröffentlicht wurden. »Die Akte Harlekin« ist sein erster Thriller und spielt, da dem Autor die schöne Hansestadt sehr am Herzen liegt, in Bremen. Vaucher ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Freiburg (CH)." (Quelle: Verlagshomepage)*Erster Satz des Buches*">Warum tun Sie das?<"*Fazit*"Die Akte Harlekin" ist ein Roman des Autor Thomas Vaucher. Da ich hin und wieder gerne einen guten Thriller lese und mich der Klappentext ziemlich neugierig gemacht hat, wollte ich dieses Buch dann unbedingt lesen. Wer gute, blutige und einfallsreiche Thriller liebt, der ist mit diesem Roman auf jeden Fall gut bedient. Auch wenn er ein paar okkulte Elemente enthält, die jedoch nur sehr dezent auftreten (Geister sehen, ein Ex-Ermittler der pendelt) ist er dennoch glaubwürdig, besonders wenn man, wie ich, der Meinung ist, dass man nicht alles zwischen Himmel und Erde so einfach erklären kann und offen für derlei Einflüsse ist. Auch wenn ich privat nicht an Pendeln oder ähnliches glaube, so fand ich die 2-3 malige Durchführung in diesem Buch dann doch sehr interessant und so dezent gesetzt, dass das Ganze nicht an Ernsthaftigkeit verliert.Die Charaktere überzeugen mit einer Tiefgründigkeit und besonders von Richard Winter würde ich gerne noch mehr lesen - denn er scheint nicht nur eine interessante Vergangenheit zu haben, auch sein weiterer Werdegang wäre wahrlich interessant. Insgesamt kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, denn es erweist sich nicht nur als ausgesprochener Page-Turner, es lässt auch etwas hinter die Fassade verschiedener Menschen blicken und zeigt uns wieder einmal, dass hinter jedem Verhalten meistens auch ein besonderer Grund steckt. Die Geschichte ist vielschichtig und spannend, die Auflösung war, zumindest für mich, nicht vorhersehbar und das Werk als ganzes wirkte stimmig und absolut fesselnd!Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Ein interessanter Thriller

    Die Akte Harlekin
    Kitty411

    Kitty411

    25. September 2016 um 18:07

    Zum Buch:  „Die Akte Harlekin“ von Thomas Vaucher ist ein  Thriller, der am 19.08.2016 im Riverfield Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: https://www.amazon.de/Die-Akte-Harlekin-Thomas-Vaucher-ebook/dp/B01KN7SHM2  Klappentext: Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt ... Kommissar Winters erster Fall. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 61 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Zum Autor: Angaben zum Autor findet Ihr hier: http://www.thomasvaucher.ch/portrait.html  Meine Meinung: Dieser Thriller ist wirklich angenehm zu lesen, der Schreibstil ist flüssig und die Schreibweise fesselnd, obwohl es an einigen Stellen etwas langatmig und ausschweifend wird. Trotzdem wird der Leser eingefangen von einer Spannung, die gleich auf den ersten Seiten spürbar ist, und die sich im Verlauf der Story immer mehr steigert und auch eher langweilige Passagen durch dieses interessant bleiben. Die Geschichte ist interessant und mitreisend, und es ist stellenweise wirklich mysteriös und rätselhaft. Beim Lesen habe ich immer wieder versucht, hinter die Fassade zu sehen, doch es war mir bis zuletzt nicht möglich, irgendwas zu erahnen. Natürlich habe ich mir Gedanken um Hintergründe und Täter gemacht, aber durch einige Wendungen wurde dies sehr schwierig gestaltet, und im Endeffekt hat mich die Auflösung doch sehr überrascht. Ein schöner Thriller, der von mir 4 Sterne bekommt.

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