Thomas Vittner

 3,4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Die Tradingakademie, Das Trader Coaching und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Vittner

Thomas Vittner hat fast 20 Jahre in leitenden Positionen in internationalen Versicherungs- und Beratungsunternehmen gearbeitet. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin in Wien, ist Autor mehrerer Börsenbuch-Bestseller (»Das Trader Coaching«, »Die Trading Akademie«, »Börsenerfolg beginnt im Kopf«). Er handelt seit 2002 erfolgreich an den Aktienmärkten dieser Welt. Im Jahr 2013 gründete Thomas Vittner die Vittner & Partner GmbH. Vittner & Partner entwirft und entwickelt als Kompetenz-Zentrum Handelssysteme, die zur Verwaltung von Anlagevermögen eingesetzt werden. Trotz seiner Tätigkeit als Asset Manager hält Thomas Vittner nach wie vor regelmäßigen Kontakt zur Basis und gibt Seminare für private Trader. Er arbeitet als Börsen-Coach und ist gerngesehener Keynote-Speaker auf renommierten, internationalen Events wie der »Invest« oder der »World of Trading«. Des Weiteren hat Thomas Vittner einen Lehrauftrag an der Donau Universität in Krems/Österreich im Bereich Aktienhandel angenommen. Seine engen Kontakte zu internationalen Spitzen-Tradern sorgen für eine gute Vernetzung bis in die US-amerikanischen Märkte hinein.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Vittner

Cover des Buches Das Trader Coaching (ISBN: 9783898794831)

Das Trader Coaching

 (2)
Erschienen am 18.02.2009
Cover des Buches Die Tradingakademie (ISBN: 9783898795678)

Die Tradingakademie

 (2)
Erschienen am 20.09.2010
Cover des Buches Börsenerfolg beginnt im Kopf (ISBN: 9783864700088)

Börsenerfolg beginnt im Kopf

 (1)
Erschienen am 17.09.2012
Cover des Buches Das Tradingtagebuch (ISBN: 9783862486014)

Das Tradingtagebuch

 (0)
Erschienen am 14.02.2014
Cover des Buches Das Tradingtagebuch (ISBN: 9783898798594)

Das Tradingtagebuch

 (0)
Erschienen am 14.02.2014
Cover des Buches Das Tradingtagebuch (ISBN: 9783862486007)

Das Tradingtagebuch

 (0)
Erschienen am 14.02.2014

Neue Rezensionen zu Thomas Vittner

Cover des Buches Börsenerfolg beginnt im Kopf (ISBN: 9783864700088)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Börsenerfolg beginnt im Kopf" von Thomas Vittner

Erfolg garantiert?
R_Mantheyvor 6 Jahren

Niemand wird bezweifeln, dass Formel1-Weltmeister die richtige Einstellung zu ihrem Job besitzen. Doch was passiert, wenn man sie in eines der schwachen Autos der Serie setzt? Dann wird ihr Erfolg nicht im Kopf beginnen, sondern ausbleiben. Ohne eine nachhaltig profitable Handelstechnik und ohne ihre entsprechende Umsetzung kommt man deshalb auch niemals zum ersehnten dauerhaften Börsenerfolg. Da kann man sich noch so sehr abstrampeln, Glaubenssätze aufsagen, meditieren oder andere Methoden aus dem Arsenal der Motivationskünstler benutzen.

Über diese einfache, aber harte Tatsache wird in diesem Buch jedoch kaum ein Wort verloren. Was leistet es also in einem solchen Kontext? Geschrieben wurde es hauptsächlich von Andreas Fritsch, der es sich zum Ziel gesetzt hat, andere zu motivieren und der damit sein Geld verdient. Thomas Vittner macht ab und zu einige Bemerkungen zu den gerade behandelten Themen und versucht, den Bogen zum Börsenhandel zu spannen. Sein Beitrag erweist sich in Masse und Qualität aber als eher unwesentlich und anekdotenhaft.

Auf Seite 235 verweist Fritsch auf eine Aussage von Malcolm Gladwell, nach der Menschen im Durchschnitt 10.000 Stunden harte Arbeit benötigen, um mit entsprechender Konsequenz zu Spitzenleistungen zu gelangen, wenn sie dafür die entsprechenden Voraussetzungen besitzen. In den Börsenhandel übersetzt heißt das wohl: Wer über entsprechende Fähigkeiten verfügt und bis dahin nicht die Nerven verloren und/oder sein Konto versenkt hat, besitzt eine reale Chance auf Erfolg.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann setzt dieses Buch genau an dieser Stelle an. Es soll uns helfen, solange am Ball zu bleiben, bis wir das Spiel auf unsere Weise beherrschen. Die Autoren preisen immer wieder die "Erfolgsformel": Erfolg=WillexGlaubexKonsequenz. Sie in Zweifel zu ziehen, wird kaum gelingen.

Vittner schreibt im Nachwort: "Als ich die ersten Börsenbücher las, dachte ich bei jedem Buch, dass sich mit dem Lesen allein der Erfolg einstellen würde. Doch das gelang nicht einmal bei wirklich guten Büchern, die ohnehin selten sind." Diese Erfahrung hat er wohl nicht allein gemacht. Doch nun zu glauben, man könne mit dem Lesen von Motivationsbüchern den Erfolg erzwingen, ist wahrscheinlich ein ähnlicher Irrtum.

Man kann dem Inhalt dieses Buches kaum widersprechen. Am Ende findet der Leser ein "21-Tage-Programm für aktive Börsenhändler". Dazu gehören tägliche Übungen unter anderem in einer vom autogenen Training abgeleiteten Entspannungsmethode, in Zazen-Meditation, in Selbstreflexion und anderen sehr nützlichen Dingen. All diese Übungen bringen mit Sicherheit einen positiven Effekt, wenn man sie konsequent anwendet.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wer keinen Erfolg an der Börse hat, dem fehlt entweder eine profitable Handelsmethode und/oder das Verständnis dieser Methode und/oder die Disziplin bei ihrer Anwendung. Mit diesem Buch lernt man einige Methoden kennen, die insbesondere den letzten Punkt behandeln helfen können. Wenn der Erfolg ausbleibt, muss man etwas grundsätzlich anders machen, ansonsten dreht man sich nur noch im Kreis. Vielleicht gibt dieses Buch dem einen oder anderen einen Hinweis. Davon findet man mehr als genug im Text. Denn das Buch umfasst alle üblichen Methoden der Motivationskunst und wendet es auf den Börsenhandel an. Und das macht es wohl wirklich gut, wenngleich manchmal etwas langatmig und mit viel Wortgeplänkel.

Die Autoren stehen dabei immer auf der sicheren Seite. Sie garantieren den Börsenerfolg, wenn man ihre Methodik anwendet. Bleibt der Erfolg dennoch aus, dann kann es also nur am Leser liegen. Bei mir bleiben Zweifel, denn ich glaube einfach nicht, dass irgendjemand, nur auf sich gestellt, das 21-Tage-Programm wirklich so durchzieht, wie es im Buch steht.

Nach meiner Erfahrung braucht man für einige Übungen viel länger, um sie wirklich zu beherrschen. Vielleicht merken viele Leser gar nicht, dass ihnen hier etwas versprochen wird, was im Text noch etwas anders klang. Oder wie war das mit den 10.000 Stunden?

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Cover des Buches Die Tradingakademie (ISBN: 9783898795678)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die Tradingakademie" von Thomas Vittner

Der entscheidende Baustein an diesem "Gesamtkonzept" fehlt
R_Mantheyvor 6 Jahren

Sicher existieren zahlreiche Methoden, mit denen man an den Finanzmärkten profitabel sein kann. Allein schon aus diesem Grund erscheint es ziemlich vermessen, wenn ein Autor seine Ansichten oder gar seinen Handelsstil über den Titel eines Buches gewissermaßen als allgemein gültig darstellt. Das könnte man jedoch ignorieren, wenn in diesem Buch tatsächlich ein schlüssiges Konzept vorgestellt werden würde. Doch dem ist nicht so. Es fehlt der entscheidende Baustein.

Auf den ersten 100 Seiten lernt man, wenn man sich ehrlich befragt, eigentlich nichts. Außer vielleicht, dass der Autor Aktien über CFDs handelt und sich als Swing-Trader bezeichnet, der auch gerne einmal einen Gegenswing in einem Trend handelt.

Nach meiner Erfahrung steht ein solcher Ansatz zumindest für Anfänger dem finanziellen Selbstmord nicht im Wege. Dazu passen auch die Erklärungen einiger vermeintlicher Handelsansätze unter dem Titel "Marktscreening" ab Seite 100. Die Kommentare des Autors lassen keinerlei grundlegende Systematik erkennen. Das gibt er auch völlig freimütig zu: "In meinen Seminaren merke ich immer wieder, wie schwierig es für die Teilnehmer ist, meinen Gedanken hinsichtlich der Einschätzung der Chartbilder zu folgen." (S.100). Mir erging es ebenso.

Leider setzt sich dieser wolkige Stil aus einer Mischung von Allgemeinplätzen und Unbestimmtheit auch weiter fort. Vittner schreibt dann einen Abschnitt über den "Erwartungswert im einzelnen Trade". Er vergisst aber zu definieren, was er damit eigentlich meint. Auch seine Behauptung, die Chancen bei jedem Trade lägen bei 50 zu 50 erscheint mehr als zweifelhaft. Das hat er für sich eben mal einfach so festgelegt.

Endlich, auf Seite 130, wird es dann etwas konkreter. Vittner beschreibt nun seine Positionseröffnung, seine Stoppsetzung und die Berechnung seiner Positionsgröße. Außerdem lernen wir, dass er vorläufige Extrema innerhalb eines Tages oder die Vortagsextrema zum Einstieg benutzt. Das entsprechend andere Extremum der jeweiligen Kerze wählt er als Stopp. Anschließend modifiziert er diesen Einstiegsplan für gewisse Sonderfälle.

Die wortreichen Erklärungen verschleiern den grundlegenden Haken dieser Methode. Zuerst nämlich entscheidet sich der Autor für eine Handelsrichtung. Diese Entscheidung bleibt trotz des vielen Wortgeklingels immer (!) nicht nachvollziehbar. Er schreibt einfach, dass er long oder short gehen wird. Warum er das machen wird, bleibt sein Geheimnis. Dann erst sucht er sich eine Umkehrkerze, also eine mit langem Docht oder langer Lunte (nach seiner Definition) und handelt den Durchbruch in die gewünschte Richtung durch Einstoppen, wenn das entsprechende Extremum verletzt wird.

Man kann den Erfolg oder Misserfolg dieser Methodik nicht diskutieren, weil einfach die Grundannahme völlig im Dunkeln gelassen wird. Das ist für ein Buch mit diesem Titel schon ein starkes Stück. Man kann diese Methode natürlich auch nicht nachtraden. Wie denn, wenn man in einem konkreten Fall nur den Autor anrufen kann, um zu erfahren, ob er nun vielleicht long oder doch besser short gehen würde?

Deshalb würde ich jede Wette eingehen, dass jeder, der diese nicht vollständig beschriebene Methode umzusetzen versucht und nur wenig eigene Erfahrung besitzt, damit Schiffbruch erleidet.

Abgesehen von diesem prinzipiellen Mangel besitzt das Buch auch einige vernünftige Abschnitte. Beispielsweise wird das Gesamtrisiko eines Portfolios methodisch gut beschrieben und erklärt.

Der Text enthält dann noch zwei Kapitel über das "richtige" Denken und die Intuition. Wenn Trader sich nicht wirklich kennen, werden sie dies beim Trading garantiert merken. Der Autor umreißt viele der mentalen Fragen, vor denen Trader stehen, ganz gut. Allerdings lernt man wohl erst durch eigene und meist schmerzhafte Erfahrungen und selten aus Büchern.

Unter "Intuition" versteht Vittner dann situationsbedingtes Handeln, wenn man merkt, dass das eigene Regelwerk in Sondersituationen zu großen Verlusten führen wird, weil die Märkte mit riesigen Eröffnungslücken starten und damit alle Stopps aktivieren werden. Er führt eine solche Situation aus seinem Traderleben an. Ob man daraus allerdings wirklich etwas lernen kann, ist zweifelhaft, denn dazu war diese Situation zu speziell. So bleibt einfach die Tatsache, dass man manchmal auch den "Autopiloten" abschalten muss, wie der Autor treffend schreibt.

Fazit.
Dieses Buch erfüllt die durch seinen Titel selbst gesetzten Erwartungen nicht, weil es keine Gesamtmethodik erklärt. Die grundlegenden Handelsentscheidungen bleiben immer im Dunkeln. Erklärt wird nur die Technik, die nach einer solchen Entscheidung zum Eröffnen und Schließen von Positionen benutzt wird. Dazu gesellen sich zahlreiche wortreiche Erklärungen, die meistens nicht zwar nicht falsch, aber auch am Ende nicht wirklich hilfreich sind, weil wohl noch niemand mentale Veränderungen mit Hilfe eines Buches vollzogen hat.

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