Thomas Weber , Jan Radermacher Der Tod der Märchenmacher

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Inhaltsangabe zu „Der Tod der Märchenmacher“ von Thomas Weber

Freddy, von seiner Freundin Melissa frisch abserviert, bleibt wenig Zeit, seine Tränen zu trocknen. Ausgerechnet das unattraktivste Mädchen der Schule, Cindy Crow, bittet um seine Hilfe. In ihrer Hand hält sie ein unvollendetes Märchen der Gebrüder Grimm, in dem sie die Prinzessin sei, und er der große Held mit blondem Haar, dazu auserkoren, das Märchen so enden zu lassen, wie sie alle enden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Freddy hält Cindy für verrückt, doch als ihn kurz darauf ein sprechender Wolf anlacht, glaubt er sich in einem Traum wiederzufinden. Doch Taro, Wolfis Frauchen, hat ein größeres Problem: Die schwarze Kutsche ist unterwegs und gruselige Gestalten haben Taros Großmutter entführt. Die Märchenwelt ist in Gefahr und droht unterzugehen! Besitzt Freddy doch das besondere Etwas, das Helden zu Helden macht?

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    Der Tod der Märchenmacher
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    28. April 2015 um 09:53

    Inhalt: Freddy, der typisch flapsige 15-jährige Junge von nebenan ahnt nichts böses, als ihn die unansehnliche Cindy anspricht und ihn um Hilfe bittet. Freddy, der gerade von seiner Freundin Melissa abserviert wurde, möchte sich zumindest anhören was Cindy wünscht, doch als diese ihm erzählt sie sei eine verwunschene Prinzessin und aus einem Märchen entsprungen kann Freddy dies nicht glauben und beginnt zu recherchieren … Schreibstil: Der Debütroman von Thomas Weber ist flott, imposant und sehr umfangreich. So erinnerten mich viele Szenen an altbekannte Märchen wie Hänsel und Gretel, Schneewittchen, Hans im Glück gefolgt von neumodischen Geschichten wie Fluch der Karibik und Herr der Ringe bis hin zu Sagen und Geschichten von Romulus und Remus, König Arthur, Camelot, Cäsar und so weiter. Dies dann alles auf knappe 400 Seiten zu packen ist stolz und wirkt teilweise sehr hektisch. Dazu kommt ja dann noch die eigentliche Geschichte von Freddy, die sich zwar wie ein roter Faden durch die Epochen zieht aber dennoch nicht ausgereift erscheint. Viel mehr liegt das Augenmerk in der Aktion, dem Kampf zwischen Gut und Böse und nicht im Fokus der Figuren, was ich sehr schade finde. Zu Beginn fand ich die Reise von Freddy und seiner märchenhaften Begleitung spannend, aber mit der Zeit ging diese durch die vielen Begegnungen mit dem Bösen unter, es wurde zur Gewohnheit, dass alles gegen Freddy war und es war dann auch normal, dass er einen Weg heraus fand. Sehr gelungen sind die Bilder, sie sehen handgezeichnet aus, die jedes Kapitel einläuten und einen kleinen Vorgeschmack auf das Geschehen liefern. Charaktere: Freddy war mir zu flapsig. Natürlich ist ein 15-jähriger Junge aus der heutigen Zeit sehr aufgedreht und plappert komisches Zeug, aber auch er sollte wissen, dass in einer anderen Zeit andere Regeln herrschen. Taro sowie Wolfi – die beiden Märchengestalten, welche Freddy auf seiner Reise begleiteten – gefielen mir besser aber auch hier war es mir zu viel. Taro, die mich stark an ein Schwert schwingendes Rotkäppchen erinnerte und Wolfi der viel zu schelmisch war, gingen mir irgendwann auch auf den Keks. Cindy, von der ich mir viel erhofft hatte, trat leider nur in einer kleinen Nebenrolle auf. Aber auch hier fehlte mir das gewisse etwas. Cover: Das Cover finde ich wunderschön und absolut passend zur Geschichte! Fazit: Eine sehr rasante Geschichte, welche mich oft zum schmunzeln brachte und mir Märchen, Sagen und Geschichten wieder ins Gedächtnis rief. Allerdings alles zu schnell, zu viel und zu flapsig, daher vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung gibt es von mir dennoch, denn dieser Mix ist lesenswert und besonders interessant für Leser, welche gerne Geschichten über epische Schlachten / Gut gegen Böse / Freundschaft / Mut / Zusammenhalt lesen möchten.

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  • Rezension zu "Der Tod der Märchenmacher" von Thomas Weber

    Der Tod der Märchenmacher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2012 um 15:30

    Eine Reise in eine neuartige Märchenwelt * "Wieso greifst du Taro mit dem Feuerstab an?", brüllte Wolfi wütend. Er stellte sich knurrend vor Freddy auf. Seine Augen zeigten eine Entschlossenheit, die Freddy Angst einjagte. Freddy trat mehrere Schritte zurück, schaltete die Lampe erneut ein und richtete sie diesmal auf sein Gesicht, das ohne jede Regung blieb. Jetzt war die Überraschung bei Taro und Wolfi groß. Sie traten vorsichtig näher heran und bestaunten Freddys Gesicht. "Sein Fleisch verbrennt nicht", stellte Wolfi verwundert fest." (S. 56/57) * Cindy Crow, eine Klassenkameradin von Freddy, steigt nachts in sein Haus ein und bittet ihn um Hilfe. Sie erzählt eine unglaubliche Geschichte davon, dass sie eine Prinzessin in einem unvollendetem Märchen der Gebrüder Grimm sei, und er ein Held, dessen Hilfe sie nun braucht. Natürlich glaubt Freddy ihr diesen ganzen Unsinn nicht - und dann muss er auch noch feststellen, dass sie sein Taschengeld hat mitgehen lassen. Also verfolgt er sie und findet sich dann plötzlich in einer Welt wieder, in der er auf Taro und ihren Freund Wolfi, einen sprechenden Wolf, trifft. Das große Abenteuer beginnt als Taros Großmutter von "Todbringern" in ihrer schwarzen Kutsche entführt wird.... * Thomas Webers Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Er beschreibt die Abenteuer von Freddy und seinen neuen Freunden detailliert und bildhaft. Mit viel Humor lässt er zwei Welten aufeinander prallen und es macht einfach Spaß die Reaktionen von Freddy auf seine neue Umgebung und all die ungewöhnlichen Wesen zu verfolgen, aber auch Wolfi und Taro staunen bei Freddys Zauberrucksack und all seinen wunderlichen Inhalten nicht schlecht. Egal ob es sich um das kalte Feuer, Schokolade, Cola oder Kaffee handelt. * "Wieso trinkst du dreckiges Wasser? Hast du da Erde reingeschüttet?", fragte Taro, die ihn bei den Vorbereitungen nicht aus den Augen gelassen hatte, mit verzerrtem Gesicht. "Kaffee! Guten Kaffee", verbesserte er." (S. 109) * Thomas Weber lässt klassische Märchen auf Sagen treffen, wie zum Beispiel in den Kapiteln V und VI, in denen auf die Sage von Romulus und Remus - zwar in abgeänderter Form - eingegangen wird. Ebenfalls treffen unsere Freunde auf Piraten, Geister und andere schreckliche Gestalten. Langeweile kommt da bestimmt nicht auf! * Auch die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet. Jeder hat seine für ihn typischen Eigenschaften und Eigenarten - uns jeder entwickelt sich auf dieser Reise ins Ungewisse weiter. Während Freddy am Anfang noch etwas ängstlich wirkt, wird aus ihm ein tapferer junger Mann, der sich vielen Gefahren stellt und der mit Viel Mut an der Seite seiner Freunde kämpft. Wolfi und Taro habe ich auch sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, obwohl - oder doch grade weil - Taro manchmal eine formvollendete Zicke sein kann. * Die Zeichnungen, die zu Beginn eines jeden Kapitels zu finden sind, geben einem schon ein wenig Vorgeschmack darauf, was den Leser auf den nächsten Seiten erwarten wird. Illustriert wurden diese detailverliebten Zeichnungen von Jan Radermacher. * "Der Tod der Märchenmacher" ist eine phantasievolle und magische Abenteuergeschichte, mit mutigen Charakteren und immer wieder unvermuteten Wendungen! Wenn ihr ausgefallene Geschichten und Märchen mögt solltet ihr es mal mit diesem Buch versuchen!

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  • Rezension zu "Der Tod der Märchenmacher" von Thomas Weber

    Der Tod der Märchenmacher
    joshi_82

    joshi_82

    14. December 2011 um 13:27

    Thomas Weber hat es geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die unsere Gegenwart mit der Welt der Märchen verbindet. Ich finde es einfach wunderbar, wie er verschiedene Märchen gekonnt in die Geschichte eingebunden hat. Doch nicht nur Grimm´s Märchen haben hier eine Rolle gespielt, sondern auch noch unterschiedliche andere Figuren, die man aus Geschichten und Sagen kennt. Das hat mich wirklich fasziniert an "Der Tod der Märchenmacher". Was mich allerdings ein wenig genervt hat, ist Freddy. Er ist der Hauptcharakter dieses Buchs und hat mich fast verrückt gemacht. Ständig gab es etwas zu motzen, seine Sprüche fand ich teilweise einfach zu herb und so gar nicht angebracht und er hat irgendwie immer einen Grund gefunden, auszuflippen. Einzig, dass er zu seinen Freunden hält, muss ich ihm zugute halten. Taro, die mit Freddy allerhand Abenteuer zu erleben hat (und noch dazu diesen Kerl ertragen muss...), ist für mich der interessanteste und sympathischte Charakter. Sie ist mutig und für jedes Abenteuer zu haben. Sie lässt sich nichts gefallen und würde alles tun, um ihre Liebsten zu retten. Wolfi ist ein Wolf, wie der Name schon vermuten lässt, der allerdings für meine Begriffe ein wenig zu brav geraten ist. Für mich hätte er einfach noch ein wenig böser sein dürfen, gefährlicher und somit vielleicht auch faszinierender. Doch auch wenn ein paar der Figuren ihre Schwächen haben, finde ich die Geschichte sehr gelungen. Der Einfallsreichtum von Thomas Weber ist unglaublich. Man wird hineingeworfen von einem Schlamassel ins nächste und kommt kaum zum Durchatmen. Besonders gut haben mir auch wieder einmal die Illustrationen in dem Buch gefallen, die immer passend zum jeweiligen Kapitel eine Figur oder einen Ort zeigen und somit die Fantasie noch zusätzlich anregen. Fazit: Trotz dem ein oder anderen schwachen (bzw. nervigen) Charakter, konnte mich dieses Buch wirklich gut unterhalten. Die Geschichte war sehr gut durchdacht und die Märchen wurden unheimlich gut verknüpft.

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  • Rezension zu "Der Tod der Märchenmacher" von Thomas Weber

    Der Tod der Märchenmacher
    CharlySunrise

    CharlySunrise

    28. November 2011 um 14:51

    Meine Meinung Das Buch beginnt recht spannend, was aber noch gesteigert wird während der Handlung. Die meiste Zeit bleibt es wunderbar spannend und fesselnd, durch die detailreiche und ab und zu witzige Handlung kann man nicht mehr von dem Buch loskommen und möchte immer weiterlesen. Das Ende ist sehr gut, bis perfekt. Da gibt es nichts zu meckern, es gefällt mir sehr und es lässt eventuell sogar Platz für einen 2. Teil, welcher aber nicht sein muss. Der Schreibstil ist recht einfach und auch für jüngere Leser geeignet, obwohl ich sagen muss, dass die Ausdrucksweise manchmal dann doch für jugendliche Leser besser geeignet ist. Die Dialoge sind passend zum Alter der Charaktere und wirken nicht aufgesetzt oder gekünstelt. Wirklich gut gelungen, man spürt die Emotionen und kann richtig gut mitfühlen. Der Charakterausbau ist einfach hervorragend und lässt nichts zu wünschen übrig. Jeder Charakter hat seine eigene Tiefe, die man kennen lernt und lieb gewinnt. Freddy scheint zu Anfang ein wirkliches Weichei zu sein und möchte keine Verantwortung tragen. Im Laufe der Geschichte wird er immer mutiger und entpuppt sich als ein wahrer Junge, der zu einem Mann heranwächst. Er übernimmt Verantwortung und kämpft mit Elan und Herz. Die Idee ist einfach toll und genauso gut ausgearbeitet worden. Man findet viele altbekannte Märchengestalten wieder und muss immer wieder über die Ereignisse schmunzeln. Wirklich herzallerliebst! Cover Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und wirkt recht düster, aber nicht gruselig. Ich finde es wirklich schön. Titel Der Titel weicht nicht von der Handlung ab und gibt auch nicht zuviel davon wieder. Wirklich toll. Fazit Ein Buch, welches ich wirklich toll finde und immer wieder lesen kann. Es hat von jedem etwas und harmoniert perfekt. Ich hatte mit dem Buch wirklich viel Spaß und kann es an jeden Leser ohne ein schlechtes Gewissen weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Der Tod der Märchenmacher" von Thomas Weber

    Der Tod der Märchenmacher
    sanja

    sanja

    17. November 2011 um 22:26

    Freddy Goldmann wurde gerade von der allseits beliebten Melissa Tempel abserviert. Daran hat er schwer zu kauen. Doch ihm bleibt keine Zeit darüber nachzudenken. Als Cindy Chow, das unattarktivste Mädchen der ganzen Schule behauptet, sie sei eine Prinzessin aus einem unvollendeten Märchen der Gebrüder Grimm und nur Freddy können ihr helfen, indem er das Märchen so enden lasse, wie es sein müsste: “Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute”, versteht er die Welt nicht mehr. Er hält Cindy natürlich für verrückt. Doch als diese mitten in der Nacht bei ihm einbricht, ist doch sein Interesse geweckt. Er macht sich auf den Weg und stolpert mitten hinein, in dieses Abenteuer und in eine Märchenwelt, die er bisher nur aus Gute-Nacht-Geschichten kannte. Unterwegs lernt er Taro, eine Amazone und ihren sprechenden Wolf “Wolfi” kennen, die auf der Suche nach der mysteriösen schwarzen Kutsche sind, denn diese hat Taros Großmutter entführt. Allmählich beschleicht Freddy das Gefühl, dass sie es hier nicht nur mit den finsteren Gesellen EINER Welt zu tun haben. Thomas Weber ist ein geradezu fantastisches Werk gelungen. Ein Mix aus unterschiedlichen Welten und Erzählungen. Auf jeder Seite darf man gespannt sein, was es dort alles Neues zu entdecken gibt: sei es Hans im Glück, der es zu nichts gebracht hat im Leben, Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Piraten, Amazonen, Könige und Krieger. Nichts wird ausgelassen und macht die Erzählung zu einem besonderen Erlebnis. Besonders gelungen ist auch die Vermischung der heutigen, unseren Welt mit der Märchenwelt. Die kleinen Missverständnisse, die es zu beseitigen gilt, so z.B. als Taro denkt, sie hätte Pusteln, weil sie in ihrer Welt keine Gänsehaut kennt. Oder wie Wolfi immer wieder aus der Freddys Jugendsprache übersetzen muss. Ich musste so manches Mal still in mich hinein lächeln! Das Buch, dass im Drachenmond Verlag erschienen ist, ist auch wunderschön aufgemacht. Das Cover finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Doch damit nicht genug: Zu jedem neuen Kapitel gibt es eine schöne passende Zeichnung. Alles in allem kann man behaupten, dass das Buch vom Inhalt und von der Aufmachung gleichermaßen überzeugt.

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  • Rezension zu "Der Tod der Märchenmacher" von Thomas Weber

    Der Tod der Märchenmacher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2011 um 18:51

    Nachdem ich "Eine dunkle und grimmige Geschichte" gelesen hatte, habe ich mich direkt an dieses Buch gesetzt und war überrascht wie hier die Grimms Märchen verarbeitet wurden. Hier wurde eine ganz tolle eigene fantastische Geschichte mit den guten alten Elementen der Gebrüder Grimm verwoben. Die Geschichte zog mich vom ersten Satz an in ihren Bann und als ich dann noch merkte, dass vorallem in den Charakteren sehr viele Details und Mühen stecken musste ich weiterlesen und ich wurde nicht enttäuscht. Vorallem Freddys Wissen über die Grimms Märchen kommen ihm noch zu Gute und so passiert es z.B. das er Schneewittchen das Leben rettet. Solche kleinen aber feinen Details machen die Geschichte spannend und interessant und lassen den Leser am Ball bleiben. Hier wurde ein modernes Märchen, mit einer modernen Sprache, modernen Elementen und witzigen Figuren erschaffen. Die in dem Buch enthaltenen Illustrationen die immer vor einem neuen Kapitel zu sehen sind, passen gut zu dem Inhalt und Stil des Buches und machen es noch ein Stück weit interessanter und vorallem besonders. Die Charaktere, vorallem Wolfi und Taro sind mir sehr ans Herz gewachsen und haben direkt Sympathiepunkte bei mir sammeln können. Mit Freddy brauchte ich so meine Zeit, fand ihn zur Mitte des Buches hin aber sehr interessant und als er dann noch einen Brief von Cindy in der Märchenwelt findet, in dem ganz grob geschrieben drin steht "Pech gehabt, du bist leider der Falsche aber reise mal schnell zurück in deine Welt und hole den Richtigen herbei, falls du aus diesem Land wieder raus kommst!" hatte er meine volle Sympathie erlangt. Denn ab da muss er entscheiden was er tun will und vorallem für seine Entscheidungen einstehen. Wolfi der sprechende Wolf - ja kein einfallsreicher Name aber irgendwie süß - ist ziemlich schlau und hatte mein Herz im Sturm erobert. Taro, ein starkes und sehr eigenwilliges Mädchen, hat sofort etwas das Freddy zu ihr hin zieht und sie zu einer engen Freundin werden lässt. Dazu kommt, dass Taro ein großes Geheimnis hat, dass nur Wolfi kennt und er es vor ihr zu verheimlichen sucht. Bei diesem Geheimnis spielen wahre Liebe und große Freundschaft eine starke Rolle in der Geschichte. Mit Cindy wurde ich nicht warm. Die "Nonne" wie sie von Freddy genannt wird war mir direkt unsympathisch und das änderte sich auch mit dem Lauf der Geschichte. Sie ist verzweifelt, aber das ist kein Grund so fies zu sein und Freddy in einem Land ganz alleine zurück zu lassen in dem er sich nicht auskennt. Gott sein Dank hat er Taro und Wolfi. Der Schreibstil ist leicht und teilweise jugendlich frisch. Es ist toll zu lesen wie hier die unterschiedlichen Arten zu sprechen, miteinander verwoben wurden. Denn im Märchenland kennen die Menschen so manche Wörter und Dinge nicht. Toll fand ich zum Beispiel, dass Taro keine Taschentücher kannte oder Wolfi so manches mal "übersetzen" musste damit Taro und auch andere verstanden was Freddy wollte. Hier hat sich der Autor in meinen Augen viele Gedanken und Mühen gemacht und das merkt man sehr. Fazit: Märchen, Fantasie und tolle Charaktere ergeben eine Geschichte die turbulent, liebenswert und total spannend ist. "Der Tod der Märchenmacher" ist ein besonderes Buch, dessen Autor es versteht, seine eigene Fantasywelt mit Elementen aus alten fantastischen Geschichten zu verbinden und so ein neues modernes Märchen erschafft, dass Jugendliche und junggebliebene Erwachsene gleichermaßen in seinen Bann ziehen kann.

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