Thomas Wendrich Eine Rose für Putin

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Inhaltsangabe zu „Eine Rose für Putin“ von Thomas Wendrich

Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Dresden? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn ... Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Zu Anfang ist alles wie immer: Die Postbotin bringt Post, der Dorfpolizist schnüffelt, der Autor erfindet. Doch gerade hier, in der Stille und Abgeschiedenheit des Landlebens, sieht sich der Drehbuchschreiber plötzlich mit bizarren Erscheinungen konfrontiert. Die Aufzeichnungen von Johann Stadt führen den Leser immer tiefer in eine aberwitzige Welt des Verbrechens. Bald kämpft er mit einer gut frisierten Leiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem superlangen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Buchstäblich unter Einsatz seines Lebens recherchiert und schreibt er akribisch eine unglaubliche Geschichte über den Wert eines Menschenlebens, die immer mehr zu seiner eigenen wird. Thomas Wendrichs ideensprühendes Debüt ist eine Roadnovel ohne Fahrbahnmarkierung – eine unerhörte Story über die Verschiebung des Westens in den Osten und die Ausbreitung des Ostens im Westen. Mit Gespür für Chaos, tragikomische Situationen und literarische Traditionen erzählt er von der Ungeheuerlichkeit eines Verbrechens und dem Wahnsinn, das Unfassbare festzuhalten. »Thomas Wendrich ist Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler, aber von jetzt an muss man ihn auch als Romancier kennen. Eine Rose für Putin ist ein wunderbar komplexes Mosaik, ein hochintelligentes Labyrinth der Möglichkeiten, vor allem aber: ein sehr spannender Roman.« Daniel Kehlmann

Ein ungewöhnliches Leseerlebnis, auf das man sich einlassen muss.

— Sikal

Geschichten hinter Geschichten hinter Geschichten....interessant mit Lösung erst zum Schluß

— vielleser18

wo hört Fiktion auf & wo fängt Realität an ;) eine sehr unkonventionelle, außergewöhnliche Leseerfahrung, die die Leserschaft spaltet.

— Gwenliest

Krimi, Familientragödie, Politthriller, ein klein wenig Roadmovie mit Psychotouch... Ein Buch, das in keine Schublade passt!

— Captivating_worlds_by_Jen

Ungewöhnlicher, hintergründiger und intelligenter Thriller - kein Buch für alle Tage!

— elmidi

Viele lose Enden, die sich mit der Zeit zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

— LimitLess

Komplexe Erzählstruktur, in der Rahmenhandlung, Realität und Fiktion kaum zu unterscheiden sind. Spannend, irritierend, sprachlich brilliant

— naninka

Sehr außergewöhnlich!

— Miamou

Ein Hoch auf die deutsche Sprache!

— faanie

GsD ein Wanderbuch, hier hätte ich mich sonst wohl über das verschwendete Geld geärgert... spannend ist anders!

— Leseratz_8

Stöbern in Romane

Was man von hier aus sehen kann

Angenehme sehr poetische Lektüre, sehr empfehlenswert #Okapi #MarianaLeky

Katharina_boe

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Faltine

  • Rezensionen
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  • Ping-Pong zwischen Fiktion und Realität

    Eine Rose für Putin

    Sikal

    20. December 2015 um 08:26

    Während auf einem Parkplatz alle gespannt dem Tennisfieber verfallen, verschwindet aus einem Auto ein kleines Mädchen. Die Spuren führen bis nach Weißrussland, doch trotz genauer Recherche kommt die Lösung nicht ans Licht. 20 Jahre später: Der Drehbuchautor Johann Stadt zieht sich mit dem Regisseur M. in ein abgelegenes Ferienhaus zurück, um diesen Entführungsfall einem Drehbuch zugrunde zu legen. Die beiden schreiben die Geschichte ähnlich dem ursprünglichen Verbrechen nur in die Gegenwart versetzt – und nun beginnen die Zeitzonen zu verschwimmen, der Unterschied zwischen Fiktion und Realität nur schwer auszumachen. Während des Schreibens passieren immer wieder eigenartige Szenen, bei denen man als Leser nicht genau weiß, ob diese nun der Realität entsprechen oder nur im Drehbuch vorkommen. Was hat es mich dem Kampf mit einem Schwan auf sich? Ist die Postbotin nun wirklich tot und wie kommt es, dass Putins Revolver auftaucht? „Findest du einen Nagel in der Wand, so nutze ihn! Mir ist, als suchte ich ein Leben lang nach Nägeln. In der Wand. Aber da sind nicht einmal Wände.“ Die Sprache ist flüssig und facettenreich, wechselt zwischen anspruchsvollen Passagen und humorvollen Dialogen. Das Buch ist auf alle Fälle spannend, so dass man unbedingt Seite um Seite weiterlesen möchte. Doch oftmals denkt man, dass man nun einen Teil ergründet hat und plötzlich kommt eine schräge Wendung, die wieder verwirrt. „Mit Manipulationen sät man, denke ich, was man Tage, Wochen, Jahre später ernten will. M. liebt die Ergebnisse, aber direkt, und zwingt die Zeit regelmäßig unters Joch, nur um noch schneller recht zu haben.“ Für mich war dieses Buch eine große Herausforderung und ließ mich nach der letzten Seite verwirrt zurück. Erst nach und nach ordnet man seine Gedanken und macht sich hierzu sein eigenes Bild. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis, auf das man sich einlassen muss.

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  • Rezension zu "Eine Rose für Putin" von Thomas Wendrich

    Eine Rose für Putin

    elane_eodain

    24. September 2015 um 14:10

    >> Das Böse entspringt einer anderen Quelle und entwickelt sich permanent unserer Kosten-Nutzen-Rechnung. Das Böse kann einfach böse sein. Teuflisch, Infernalisch. In der Welt. Nur in unseren Kategorien von Moral und Geld entsteht Schuld. Sobald du nur einen Schritt nach nebenan tust, dich quasi aus den moralischen Verhältnissen unserer Welt entfernst, kannst du machen, was du willst, ohne den geringsten Skrupel. << (Zitat aus „Eine Rose für Putin“ von T. Wendrich) INHALT: Johann Stadt sucht die Einsamkeit eines Landhauses, um ein Drehbuch zu schreiben. Vor vielen Jahren wurde Rose, ein kleines Mädchen, entführt. Johann Stadt will sich diesen Stoff vornehmen und in die Gegenwart setzen. In Weißrussland wird ein kleines Mädchen krank geboren, eine Folge des Reaktorunfalls in Tschernobyl, und aus einem deutschen Spieleland verschwindet ein Kind. GEDANKEN: Ich weiß nicht mehr genau, was ich von „Eine Rose für Putin“ erwartet hatte, der Name Putin lockte mich wohl. Das nun Gelesene jedenfalls war unerwartet. Sprachlich und stilistisch gelingt es Thomas Wendrich mich zu überzeugen. Die Geschichte, die einzelnen Fragmente sind in Blätter unterteilt, jedes steht als ein Kapitel im Buch. Ein unbekannter Herausgeber legt diese vor, das merkt man schnell anhand immer wieder angefügter Kommentare am Ende eines Blatts. Verschiedenen Geschichtssträngen folgt der Leser. Den Geschehnissen im Landhaus, der Entführung in der Vergangenheit und dem neuen Fall. Immer wieder nacheinander werden diese weitererzählt und der Leser muss die Fäden knüpfen. Doch ganz gelingen mag das auch dem aufmerksamen Leser nicht und erst zum Ende hin erkennt man die Genialität des Ganzen, nur um dann noch einmal von vorne zu denken und dennoch nicht ganz zu verstehen … ein verflixtes Spiel! Ein wenig enttäuscht bin ich trotz allem über Putins Rolle, die für mich ungriffig bleibt. Da führt der Titel ein wenig in die Irre. Oder gehört auch das zum Spiel? Mir persönlich ist die Geschichte auch fast ein wenig zu krimiartig. Die Raffinesse des Autors und die Person Johann Stadt hielten mich aber bei der Stange. Und es war interessant mit auf Spurensuche zu gehen, nach Motiven und nach Verstrickungen der russischen Behörden und des Geheimdienstes, nach dem Ermittler und dem Verfasser des Textes. Nach Realität und Fiktion. FAZIT: Anders als erwartet. Sprachlich und stilistisch top. Über alles weitere bin ich mir noch immer nicht so ganz im Klaren …

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  • Geschichten hinter Geschichten

    Eine Rose für Putin

    vielleser18

    Eine wahnwitzige Geschichte über Ost und West Ein Kidnapping aus dem Land der bestbewachten Grenzen? Da sind doch höhere Mächte im Spiel! Ein Elternpaar ringt um sein verlorenes Kind, ein Ermittler um die richtige Lösung, eine weißrussische Frau um ihr Leben und ein Autor mit seinem Regisseur um die richtige Geschichte. Mit dieser so außergewöhnlichen wie komischen Konstruktion erschafft Thomas Wendrich den Nachwende-Roman unserer Zeit. Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Görlitz? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn ... Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Was dem Drehbuchschreiber dort jedoch widerfährt, ist mehr als der Musenkuss für eine unglaubliche Geschichte, er sieht sich plötzlich mit völlig unerwarteten Erscheinungen konfrontiert: misstrauischen Dorfpolizisten, einer immer wieder auftauchenden Postbotinnenleiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem langen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Thomas Wendrichs ideensprühendes Debüt ist eine Roadnovel ohne Fahrbahnmarkierung - eine unerhörte Story über die Verschiebung des Westens in den Osten und die Ausbreitung des Ostens im Westen. Mit Gespür für Chaos, aberwitzige Situationen und literarische Traditionen erzählt er vom Wahnsinn, das Unfassbare festhalten zu wollen. (Quelle : berlinverlag.de) Meinung: Die Geschichte springt vom Autor Stadt immer wieder zu den verschiedenen Entführungsplätzen, der Russin Sveta, die ein krankes Kind hat und zu dem Landhaus zurück. Es gibt keine Kapitel, sondern Blätternummern, ab und an Randbemerkungen des "Herausgebers". Die Vorfälle, die in der Uckermark passieren, werden immer abstruser und verwirrender, aber wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, auch wieder verständlicher. Gefallen hat mir der Sprach- und Schreibstil von Thomas Wendrich und seine skurrilen Einfälle. Als Leser rätselt man mit, was ist hier Fiktion, was ist Wahrheit ? Die Grenzen sind eng gesetzt, man ist als Leser verwirrt, gefangen, neugierig geworden. Und am Ende wird man doch noch ein bisschen überrascht...man hätte es ja aber auch ahnen können ! Es ist das Spiel der Geschichte hinter der Geschichte, die das Buch so interessant macht und gerade nach dem Lesen denkt man über dieses Konstukt noch lange nach.

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    • 2

    Miamou

    04. September 2015 um 16:37
  • Das unvollendete Werk des Johann Stadt

    Eine Rose für Putin

    lesebiene27

    18. June 2015 um 23:13

    Das Buch beschreibt mehrere Erzählstränge parallel zueinander. Da wäre einmal Johann Stadt, der sich zusammen mit seinem Regisseur und Chef M. in ein Haus in der Uckermark einquartiert hat, wo sie zusammen an der Geschichte um die Entführung eines Kindes recherchieren und schreiben. Dann gibt es die Beschreibung einer Familie in der DDR, deren Kind entführt wird, ohne dass es je wieder auftaucht. Jahre später wiederholt sich die Tat bei einer Politiker-Familie. Zeitgleich wird das Leben einer jungen Frau namens Sveta beschrieben. Diese Erzählstränge spielen sich parallel zueinander ab, sodass sie ineinander verwischen und der Leser sich bis zum Schluss nicht sicher ist, welcher Part real ist und was Fiktion. Dies hat bei mir zu beim Lesen zu einigen Verwirrungen geführt, dich sich teilweise auch nach dem Beenden des Buches nicht ganz gelichtet haben. Der Schreibstil ist ganz angenehm, auch wenn die verschiedenen parallelen Erzählungen den Lesefluss meiner Meinung nach gestört haben. Positiv aufgefallen sind mir die kurzen Leseabschnitte. Der Autor hat die Seiten des Manuskriptes als Kapitelanzahl genommen, was ich für die Geschichte als erleichternd empfunden habe, weil man sich somit wunderbar über das Erzählte Gedanken machen konnte, was für dieses Buch meiner Meinung nach auch notwendig ist, weil so viel erzählt wird. Die Themen der einzelnen Geschichten fand ich sehr interessant und auch fesselnd, was ich so nach den ersten Seiten gar nicht erwartet hätte. Ich konnte mich zwar nicht in die Protagonisten reinfühlen, wodurch sie mir auch fremd geblieben sind, was ich allerdings auch nicht weiter schlimm fand, weil man der Geschichte dennoch gut folgen konnte. Trotz allem fand ich die Figuren ausdrucksstark und ungewöhnlich. Gut gefallen hat mir, dass immer wieder ein kleiner Bezug zur DDR geschaffen wurde, oder zur Situation der Bevölkerung in Weißrussland. Leider wurde an diesen Stellen häufig auch eine politische Wertung vollzogen, was ich ein wenig unglücklich fand. Ein wenig befremdlich fand ich ebenso, dass Wladimir Putin in diesem Buch für viele negative Geschehnisse verantwortlich gemacht wurde, was mir als Leser nicht ganz einleuchtend war. Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um ein meiner Meinung nach ungewöhnliches Werk, das sich trotz der Ungereimtheiten an manchen Stellen zu Lesen lohnt. Von mir bekommt „Eine Rose für Putin“ 3 von 5 Sternen.

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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469
  • Verschwundene Kinder in einer verworrenen Welt

    Eine Rose für Putin

    elmidi

    Thomas Wendrich präsentiert uns mit seinem Debütroman „Eine Rose für Putin“ einen nicht ganz einfachen Thriller – und es fällt mir schon schwer, das Buch in dieses Genre einzuordnen. Gerade aber entwickeln die Geschichte und die Art, wie sie erzählt wird, einen Sog, von dem ich nur schwer losgekommen bin. Am Anfang habe ich mich nur schwer in der Geschichte zurechtgefunden. Dies liegt vor allem darin, dass Thomas Wendrich sich uns hier lediglich als Herausgeber der unvollendeten Aufzeichnungen des Johann Stadt präsentiert. Diese Aufzeichnungen werfen einen anfangs mitten in die Geschichte, in der es um einen längst zurückliegenden Kriminalfall geht. Rose, ein etwa einjähriges Mädchen, verschwindet aus dem kurz unbeaufsichtigt gelassenen Auto ihres jungen Vaters. Kurz darauf wird ein etwa gleichaltriges Mädchen in einer als Viehtränke umfunktionierten Badewanne gefunden. Roses Eltern sind noch heute auf der Suche nach ihrer Tochter. Die Spur führt nach Russland …. Irgendwie. Aktuell ist ein weiteres kleines Mädchen aus dem Kinderwagen geraubt worden. Auch dessen Eltern verzweifelt. Und ein weiteres kleines Mädchen wird aufgefunden… Viele lose Enden finden sich am Anfang des Buches. Als komplexes und kompliziertes Gebilde kommt uns die Geschichte entgegen, so dass ich das Gefühl hatte, sie weniger gelesen, als mit Schraubenziehern und Zangen zerlegt zu haben. Am Ende kam ich an irgendeiner Stelle dieses Gebildes heraus – und hatte nur teilweise verstanden, unvollständig eben. Sprachlich brillant und auf hohem intellektuellen Niveau geschrieben, funktioniert das Ganze aber, die Spannung lässt nicht nach. Fazit: Kein Buch für alle Tage, schon gar nicht für denjenigen, der auf der Suche nach leichter Lektüre ist. Hier muss der Leser selber ran – konzentriert und interessiert. Wer dazu Lust hat, findet einen ungewöhnlichen, hintergründigen und intelligenten Thriller, der mich mit einem zufriedenen Grinsen zurückgelassen hat.

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    • 2
  • Ein Verwirrspiel

    Eine Rose für Putin

    LimitLess

    08. May 2015 um 09:59

    Eine Rose für Putin - oder die unvollendeten Aufzeichnungen des Johann Stadt. Oft hab ich mich gefragt, wessen Geschichte hier nun wirklich erzählt wird und das ist dem Erzählstil des Autors zuzuschreiben, der das gekonnt umgesetzt hat. Die Geschichte funktioniert auf mehreren Ebenen und am Anfang sind das viele lose Fäden. Erst ab der Mitte ungefähr entstehen Verbindungen und es fügt sich immer mehr zu einem großen Ganzen zusammen. Dieses Rätseln, wie jetzt alles zusammenhängt, macht auch ein bisschen die Spannung aus. Anfangs muss man sich da aber ein bisschen durchbeißen, damit man am Ball bleibt und die Sogwirkung einsetzt.. Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet und ihr Handeln voll nachvollziehbar. Ich hab gern von ihrer Welt erfahren und ich könnte jetzt nicht sagen, welche Sicht ich am liebsten hatte. Die Perspektivenwechsel hatten einen angenehmen Rythmus, so das es nicht langweilig wurde. Man sieht durch ihre Augen in einige menschliche Abgründe. Die Geschichte an sich  gibt interessante Einblicke in die russiche Gesellschaft, es wird aber auch hinter die Fassade von Familien geschaut, bei denen nicht immer alles so glücklich ist, wie es scheint. Die Eltern des entführten Mädchens waren für mich etwas zu emotionslos. Vielleicht hat man als Leser auch nicht alles mitbekommen, aber etwas mehr Verzweiflung, wenn das eigene Kind plötzlich weg ist, wäre da angebracht gewesen. Die Auflösung ist wirklich sehr gut. Selten liest man so gute Enden, die zum Buch und zur Geschichte passen wie Butter aufs Brot. Der Aufbau des Buches ist sehr speziell und das macht es zu etwas Besonderen. Es ist wie eine Wiedergabe eines Manuskripts, die sogar Anmerkungen des Herausgebers (dem Autor) enthält und ein Kapitel ist je eine Blattseite des Manuskripts. Es wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt, die, wie schon gesagt, am Anfang keinen Zusammenhang haben. Irgendwann kommt dann die Erkenntnis und dann macht alles irgendwie Sinn. Sprachlich ist das Buch einwandfrei, flüssig zu lesen und alles sehr bildhaft beschrieben. Auch wenn ich anfangs mit der Geschichte noch nicht so viel anfangen konnte, hat mich der Schreibstil und die Erzählweise so beeindruckt, dass ich einfach weiterlesen musste. Fazit Ein ungewöhnliches Buch, das mit seinen Verwirrungen, die gekonnt in Szene gesetzt sind, und den Geschichten hinter den Geschichten den Leser an der Nase herumführt. Das Buch wir mir noch lange in Erinnerung bleiben und ich kann es auf jedenfall jedem weiterempfehlen, der nach intelligenten, herausstechenden Romanen sucht, die sich nirgendst so richtig einordnen lassen.

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  • Zwischen Genialität und Wahnsinn

    Eine Rose für Putin

    czytelniczka73

    29. April 2015 um 13:45

    "Nenne mir einen einzigen vernünftigen Grund,warum eine Mutter ihr Kind verlässt oder,auf gut Deutsch,wegschmeißt.Unsere Geschichte handelt davon" (Seite 12)   Inhalt: "Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Dresden? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn ... Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Zu Anfang ist alles wie immer: Die Postbotin bringt Post, der Dorfpolizist schnüffelt, der Autor erfindet. Doch gerade hier, in der Stille und Abgeschiedenheit des Landlebens, sieht sich der Drehbuchschreiber plötzlich mit bizarren Erscheinungen konfrontiert. Die Aufzeichnungen von Johann Stadt führen den Leser immer tiefer in eine aberwitzige Welt des Verbrechens. Bald kämpft er mit einer gut frisierten Leiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem superlangen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Buchstäblich unter Einsatz seines Lebens recherchiert und schreibt er akribisch eine unglaubliche Geschichte über den Wert eines Menschenlebens, die immer mehr zu seiner eigenen wird"     Meinung: Da die Inhaltsangabe ziemlich ausführlich und das Buch allgemein schwer zum beschreiben ist,sag ich diesmal nichts mehr zum Inhalt. Johann Stadt schreib ein Drehbuch...Der Leser folgt also mehreren Geschichten gleichzeitig,die so mit einander verworren sind,dass man nur schwer Fiktion und Realität von einander unterscheiden kann.Das ist (vor allem anfangs) sehr irritierend und verwirrend,weil manchmal wechseln sich die Geschichten ohne Vorwarnung mitten im Kapitel ab,aber wenn man sich daran gewöhnt hat,kann man problemlos dem Geschehen folgen. Die Drehbuchgeschichten haben mich völlig überzeugt.Kindesentführung ist ein brisantes Thema in sich,hier wird es noch verfeinert mit paar gesellschaftskritischen Fragen und ppolitischen Situation in ehemaligen DDR und Weißrussland.Sehr interessant,flüßig zum Lesen und brillant geschrieben.Charakterstarke Protagonisten und vor allem die Nebencharaktere haben mich nachdenklich gemacht (Professor Friebe oder Maxim Plejagin). Leider hat mir die "reale" Geschichte nicht so gut gefallen.Skurril,merkwürdig und ziemlich fade ,mit sehr undurchschaubaren Protagonisten.Und auch wenn das Ende bisschen Licht in die Geschichte bringt,ändert das leider nicht meine Meinung.Ich finde das Skurrile lenkt einfach von dem Wichtigen in diesem Buch ab und dadurch geht auch die ganze Wirkung verloren.   Fazit: Das Buch hatte bis jetzt nur gute oder schlechte Rezensionen-ich stelle mich genau in der Mitte.Erfrischend anders und interessant,aber auch nicht ganz überzeugend.

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  • Flüssig zum lesen, inhaltlich vielschichtig und komplex

    Eine Rose für Putin

    naninka

    26. April 2015 um 21:36

    Auszug aus dem Klappentext: Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Dresden? Eine Entführung ausser Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen.... Das Buch besticht durch seine komplexe Erzählstruktur, die verschiedenen Protagonisten (lustig, dass der Kommissar am sympathischsten wegkommt) und die flüssige Sprache (mit sehr schönen Wortschöpfungen). Rahmenhandlung: Johann Stadt, Drehbuchautor hat sich mit seinem Chef, einem Regisseur mit dem Pseudonym M. aufs Land zurückgezogen, um aus den wahren Gegebenheiten einen Filmstoff zu entwickeln. Bereits in der Rahmenhandlung verdichtet sich der Verdacht, dass hier mehr dahinter steckt und nichts ist, wie es scheint. Johann bekommt alte Briefe von seiner Mutter, die Geheimnisse seines Lebens enthüllen. Bereits hier vermischt sich die Realitätsebene mit der fiktiven, wobei am Schluss doch alles wieder anders ist als vermutet und die Realitätsebene Oberhand nimmt... Mehr sei hier nicht verraten. Der Filmstoff - die reale Ebene, die recherchierte Entführung von damals und somit das Material für das Drehbuch - befasst sich mit der Entführung von der kleinen Rose 1985 und das Auftauchen von Grit. Und dann ist da noch das aktuelle Verschwinden eines Babies, dessen Vater Politiker ist, am selben Ort wie damals. Die Geschichte in der Geschichte ist die modernisierte Version von Rose, also das Drehbuch. Hier heisst Rose Marie. Im Drehbuch taucht ein russisches Kind auf, das ausgesetzt wurde, Leukämie hat und geheilt wird. Auch Marie lebt. Zeitweilen ist es schwierig Drehbuch und Realität zu unterscheiden, obwohl die Drehbuchpassagen mit "Innen/Aussen" markiert sind. Spannend sind die Verknüpfungen von Vergangenheit und Gegenwart, Osten und Westen, Realität und Fiktion in ver-schiedenen Facetten, die in sich komplexen Handlungsstränge, die Kommentare des Herausgebers und die Geschichten innerhalb der Geschichten. Nichts ist wie es scheint und am Schluss ist doch alles einigermassen klar und das Puzzle zusammengefügt. Kurz: ein vielschichtiges, irritierendes, zuweilen verwirrendes Lesevergnügen -sprachlich flüssig und einfach zu lesen, inhaltlich dafür umso komplexer.

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  • Geschichten hinter Geschichten hinter Geschichten....

    Eine Rose für Putin

    Miamou

    21. April 2015 um 09:29

    Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Dresden? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn ... Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Zu Anfang ist alles wie immer: Die Postbotin bringt Post, der Dorfpolizist schnüffelt, der Autor erfindet. Doch gerade hier, in der Stille und Abgeschiedenheit des Landlebens, sieht sich der Drehbuchschreiber plötzlich mit bizarren Erscheinungen konfrontiert. Die Aufzeichnungen von Johann Stadt führen den Leser immer tiefer in eine aberwitzige Welt des Verbrechens. Bald kämpft er mit einer gut frisierten Leiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem superlangen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Buchstäblich unter Einsatz seines Lebens recherchiert und schreibt er akribisch eine unglaubliche Geschichte über den Wert eines Menschenlebens, die immer mehr zu seiner eigenen wird. ********************************************************************* Mit einem sehr außergewöhnlichen Buch, mit einer komplexen Handlung und einem sehr speziellen Schreibstil muss der Leser rechnen, wenn er „Eine Rose für Putin“ in die Hand nimmt. Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Es passiert ab der ersten Seite sehr viel und irgendwie ist alles sehr verwirrend. Es gibt mehrere Handlungsstränge in verschiedenen Zeitebenen, die alle sehr eigene Verläufe haben und am Schluss dann mehr oder weniger zusammenlaufen, wobei man als Leser aber nicht genau weiß, was nun Wahrheit und was Fiktion ist. Die Lösung dürfte vielleicht irgendwo dazwischen liegen. Genau das macht aber die Besonderheit dieses Buches aus, da es den Leser dabei sehr herausfordert. Die Figuren waren allesamt skurril. Johann Stadt und M. bilden dabei wohl das seltsamste Pärchen. Den Polizisten Alvert fand ich sehr sympathisch. Er löst den Fall und greift dann doch nicht ein. Ich fand seinen letzten Satz im Buch („…eine Geschichte, die er wieder einmal seiner Frau erzählen könnte!“) absolut toll. Holger und Dagmar waren das klassische „Wir müssen die Fassade wahren“ – Paar. Und mit Sveta haben wir die Mutter, die für ihr zweites Kind kämpft, weil sie das erste bereits verloren hat – und sie greift dabei zu sehr, sehr eigenwilligen Mitteln. Die Figuren haben die Geschichte wirklich gut getragen. Den Schreibstil fand ich sehr gelungen. Kurze prägnante Sätze (vielleicht notwendig, sonst hätte man der ganzen Geschichte wahrscheinlich gar nicht mehr folgen können) – erinnerte mich ein wenig an Wolf Haas, den ich auch sehr gerne lese. Auch der Kapitelaufbau war angenehm, da sie auch eher kurz gehalten waren, liest man einfach immer weiter. Ich habs total gerne gelesen….

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ist das Kunst oder kann das weg?

    Eine Rose für Putin

    Leseratz_8

    12. April 2015 um 17:20

    Für den Versuch einer Inhaltsbeschreibung einfach den Klappentext nachlesen, hier ist nichts wie es scheint. Die Geschichte beginnt interessant, man weiß nie, was ist Fiktion und was ist Wahrheit bzw. gibt es die eine Wahrheit überhaupt. Ein alter Kriminalfall, eine Kindesentführung am hellerlichten Tag, wird zu einem Drehbuch verarbeitet und gleichzeitig wird ein Kind nach gleichem Muster entführt. Der Drehbuchautor und sein Regisseur befinden sich im uckermärkischen Nirgendwo und versuchen, der Kreativität mit diversen Flaschen Wein auf die Sprünge zu helfen. In der Nacht fallen draußen Schüsse - die Russen kommen, oder doch nicht? Was kann ich zu diesem Buch Positives sagen? Es lässt sich leicht lesen, ist in kurze Kapitel unterteilt und der Klappentext klingt sehr interessant und verleitet zum Kauf. Es ist relativ kurz, nur 320 inklusive Nachwort... Die ersten 150 Seiten fand ich interessant und wollte auch unbedingt wissen, wie es ausgeht und alles zusammenhängt, ab Seite 230 habe ich erwogen, das Buch in eine Ecke zu befördern und nicht zu beenden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, und ich wollte die Auflösung des Ganzen erfahren. Leider ist die Hoffnung gestorben und ich sitze hier mit einem Buch, dass mich Zeit, kostbare Lebenszeit, gekostet hat und frage mich, Was soll das? Es erinnert an die modernen "Tatorte" viel verquastes Gedöns und keine wirkliche Aufklärung. Fazit: Der Autor hat mich offensichtlich nicht erreicht, ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Und bezogen auf die Lobhudelei von Herrn Kehlmann im Klappentext - spannend ist anders!

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  • Fiktion oder Wahrheit?

    Eine Rose für Putin

    Postbote

    Mein genannter Titel zu diesem Buch hat mich als Frage durchs ganze Buch uneingeschrenkt begleitet. In der früheren DDR, 1985, wird ein Kind vermisst, Rose ist ihr Name. Es wird nie gefunden. Die Eltern gaben die Suche nie auf, selbst im Fernsehen gab es eine Suchshow.Auch Jahre später. Dieses Leben der Eltern veränderte sich grundlegend. Jahre später wird wieder ein Kind vermisst. Marie. Die Eltern Holger und Dagmar zerbrechen fast an dieser Geschichte und ihre Ehe dazu. Dann gibt es Johann und M., beide Drehbuchautoren die immer auf der Suche nach originellen Geschichten für Filme sind. Beide spielen im Buch die überausragende Hauptrolle. Die zweite Kindesentführung läuft als Fiktion oder Wahrheit in der Handlung aus der ersten Kindesentführung. Hier hat es der Autor sichtlich geschafft den Leser in diese Gedankenwelt, ob Fiktion oder Wahrheit, zu entführen. Johan und M., nutzten und planten die erste Kindesentführung als Vorlage für diese Entführung, für Marie als endende Geschichte die es bei Rose nie gab. Für dieses Vorhaben reisten sie in die Ückermark in ein Haus, ziemlich abgelegen, aber mit See um in Ruhe arbeiten ( schreiben ) zu können. In der Ückermark passieren unheimliche Dinge. Nachts gibt es Schüsse im Wald und die Postbotin bringt verwirrende Briefe für Johann. Es findet ein furchtbarer Kampf mit einem Schwan statt. Und ist Johann etwa schizophren? Polizei und Kommissar Alvar werden ermitteln. Auch Johanns Vergangenheit spielt hier eine tragische Rolle. Zwischen diesen Geschehnissen wird die Geschichte von der verloren gegangenen Marie erzählt.Wo ist sie? Sie wird gefunden, Tage danach..... Voller Hoffnung fahren Dagmar und Holger ins Krankenhaus..... Es taucht Svetia auf. Eine verzweifelte Russin, Svetia, die gar nicht dumm, ihren Mutterinstinkten folgt und nur eins will. Ihr Kind retten.  Ist das zweite verschwundene Mädchen Marie wirklich gefunden worden? Das Buch hat mich sehr kurios ,spannend und ausgefallen mit seinen Inhalten unterhalten. Jede Handlung und sämtliche Protagonisten wurden im Buch nicht als Nebenrollen beschrieben. Nein, der Autor hat es geschafft jeden Protagonisten in seiner Hauptrolle im vollem charakterlichen Volumen zu beschreiben. Hatte der Teilnehmer noch so eine kleine Rolle, erschien er trotzdem wichtig. Das hat mir gefallen. Jeder soll sich selbst die Frage stellen. Fiktion oder Wahrheit? Ein Buch mit Anspruch  

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  • Eine Rose für Putin ...

    Eine Rose für Putin

    ANATAL

    03. April 2015 um 11:21

    … oder die unvollendeten Aufzeichnungen des Johann Stadt. Ein Roman den ich so nicht erwartet hatte und ich mit nichts von mir bisher Gelesenem vergleichen kann. Aber ich mochte Thomas Wendrichs Debütwerk, vielleicht weil es eben etwas anders ist. Der Roman besteht aus den Aufzeichnungen des Johann Stadt. Dieser versucht in der Abgeschiedenheit eines uckermärkischen Landeshaus die Geschichte eines aus der DDR verschwunden Mädchens namens Rose in einem Drehbuch zu verarbeiten. Anfangs ist es etwas verwirrend, was Autor Wendrich hier verfasst hat, da man sich als Leser erstmal auf diese Art des Erzählstils einlassen muss. Die Frage, was ist nun wirklich passiert, was ist Drehbuch und was sind reine Hirngespinste des Johann Stadt, stellte sich mir immer wieder. Aber irgendwann fand ich es nicht mehr so wichtig, dass unterscheiden zu müssen, sondern ließ mich einfach auf die "Aufzeichnungen" ein. Das Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Ich würde wieder einen Roman von Thomas Wendrich lesen, weil er hier bereits Ideenreichtum bewiesen hat und ich es durchaus mutig finde eine zum Teil so verwirrende Geschichte dem Leser so nah zu bringen, dass man gar nicht mehr das Bedürfnis hat die Fiktion aufzulösen.

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  • Leserunde zu "Eine Rose für Putin" von Thomas Wendrich

    Eine Rose für Putin

    Berlin_Verlag

    »Thomas Wendrich ist Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler, aber von jetzt an muß man ihn auch als Romancier kennen. Eine Rose für Putin ist ein wunderbar komplexes Mosaik, ein hochintelligentes Labyrinth der Möglichkeiten, vor allem aber: ein sehr spannender Roman.«  Daniel Kehlmann Liebe Leserinnen und Leser, heute laden Thomas Wendrich und der Berlin Verlag euch zur gemeinsamen Lektüre eines Romans, der mit der Erzählung eines Kidnappings aus einem untergegangenen Land beginnt – und im Überlebenskampf des Erzählers endet. Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Görlitz? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn... Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Was dem Drehbuchschreiber dort jedoch widerfährt, ist mehr als der Musenkuss für eine unglaubliche Geschichte, er sieht sich plötzlich mit völlig unerwarteten Erscheinungen konfrontiert: misstrauischen Dorfpolizisten, einer immer wieder auftauchenden Postbotinnenleiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem langen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Thomas Wendrichs ideensprühendes Debüt ist eine Roadnovel ohne Fahrbahnmarkierung - eine unerhörte Story über die Verschiebung des Westens in den Osten und die Ausbreitung des Ostens im Westen. Mit Gespür für Chaos, aberwitzige Situationen und literarische Traditionen erzählt er vom Wahnsinn, das Unfassbare festhalten zu wollen. Eine wahnwitzige Geschichte über Ost und West Ihr wollt dabei sein? Dann lest bitte die Leseprobe, seht euch die auftretenden Figuren genauer an, sucht euch eine heraus und beantwortet die Frage, die Thomas Wendrich brennend interessiert: „Was machen die erfundenen Figuren, wenn wir sie alleine lassen – wenn wir aufhören, sie zu lesen, wenn wir fertig damit sind, sie zu beschreiben?“ Wir freuen uns auf eure phantastischen Antworten! Thomas Wendrich und der Berlin Verlag

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