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Berlin_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

»Thomas Wendrich ist Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler, aber von jetzt an muß man ihn auch als Romancier kennen. Eine Rose für Putin ist ein wunderbar komplexes Mosaik, ein hochintelligentes Labyrinth der Möglichkeiten, vor allem aber: ein sehr spannender Roman.«  Daniel Kehlmann

Liebe Leserinnen und Leser,
heute laden Thomas Wendrich und der Berlin Verlag euch zur gemeinsamen Lektüre eines Romans, der mit der Erzählung eines Kidnappings aus einem untergegangenen Land beginnt – und im Überlebenskampf des Erzählers endet.

Ein ungeklärter Kindesraub 1985 in Görlitz? Eine Entführung außer Landes? Eigentlich nicht vorstellbar zu Zeiten streng bewachter Grenzen – es sei denn...

Johann Stadt hat sich mit seinem Regisseur in ein uckermärkisches Landhaus zurückgezogen, um diesen historischen Stoff zu entwickeln. Was dem Drehbuchschreiber dort jedoch widerfährt, ist mehr als der Musenkuss für eine unglaubliche Geschichte, er sieht sich plötzlich mit völlig unerwarteten Erscheinungen konfrontiert: misstrauischen Dorfpolizisten, einer immer wieder auftauchenden Postbotinnenleiche, unmusischen Provinzpolitikern, geschäftstüchtigen Atomforschern, dem langen Arm des KGB und nicht zuletzt einem aufgescheuchten Schwanenclan. Thomas Wendrichs ideensprühendes Debüt ist eine Roadnovel ohne Fahrbahnmarkierung - eine unerhörte Story über die Verschiebung des Westens in den Osten und die Ausbreitung des Ostens im Westen. Mit Gespür für Chaos, aberwitzige Situationen und literarische Traditionen erzählt er vom Wahnsinn, das Unfassbare festhalten zu wollen.

Eine wahnwitzige Geschichte über Ost und West

Ihr wollt dabei sein? Dann lest bitte die Leseprobe, seht euch die auftretenden Figuren genauer an, sucht euch eine heraus und beantwortet die Frage, die Thomas Wendrich brennend interessiert:

„Was machen die erfundenen Figuren, wenn wir sie alleine lassen – wenn wir aufhören, sie zu lesen, wenn wir fertig damit sind, sie zu beschreiben?“

Wir freuen uns auf eure phantastischen Antworten!

Thomas Wendrich und der Berlin Verlag

Autor: Thomas Wendrich
Buch: Eine Rose für Putin

TochterAlice

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Von diesem Buch habe ich schon viel gehört und möchte es unbedingt lesen, zu verlockend klingt die Geschichte. Die Leseprobe hat mich in meiner Begeisterung noch bestätigt. Es ist für mich ein bisschen wie das Ballett "Der Nussknacker, der plötzlich zum Leben erwacht. Hier ist es ein bisschen anders, die Figuren werden in Ruhe gelassen und machen ihr eigenes Ding.

Ich habe mir Jonas' Großvater, der als Atomphysiker tätig war und dann eine eigene Firma gegründet hat, ausgesucht. Da der Leser (und der Autor) ja der Ansicht ist, dass er seine Methode zur Alzheimer-Früherkennung testet, was durchaus nicht reibungslos vor sich geht, kann er sich jetzt mal loseisen und seinen alten Freund Putin in Moskau besuchen. Viel hat er ja in den letzten Jahren neben der Forschung nicht mitbekommen, aber ihm ist schon aufgefallen, dass der gute Putin ein bisschen neben der Spur ist - Alzheimer ist es wohl nicht gerade, aber eine Art manisch-depressiver Verfall. Hoppla, auch dazu fällt ihm was ein! Da seine Methode weit und breit auf Ablehnung stösst, hat er sich in den letzten Monaten zunehmend mit der Verwendung radioaktiver Strahlen in der Medizin beschäftigt - das Tolle: der Proband merkt das gar nicht - man kann sie über eine Handy-App direkt in sein Hirn steuern.

Beim ersten gemeinsamen Essen mit Freund Wladimir - natürlich gibt es zu den Blini jede Menge Vodka - legt er gleich los. Er möchte erreichen , das Putin wieder wie früher ist, wie damals in glücklichen Tagen in Dresden. Und es scheint ihm zu gelingen: Freund Wladek schwingt sich wie damals auf die Tanzfläche zu einem feurigen Kasatschok, einem nicht enden wollenden Tanz, den er noch nicht einmal abbricht, als am nächsten Morgen sein Termin bei der Duma ansteht. Wie sich der Großvater aus der Patsche zieht - nun, das erzähle ich Euch, falls ich ein Buch gewinne und es in die Leserunde schaffe, im Verlauf unserer Diskussionen - natürlich nur, wenn Ihr wollt!

Ja, ich wäre hier wirklich nur zu gern mit von der Partie!

Ginevra

vor 3 Jahren

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Auch ich habe schon sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet und freue mich sehr, dass es dazu sogar eine Leserunde gibt!
Die Frage allerdings stellt mich vor ein Problem, da ich nicht viel Fantasie habe (sonst würde ich vermutlich selbst schreiben anstatt zu lesen!).

Mich beschäftigt seit der Leseprobe, was die kleine Rose in der Zeit ihres Verschwindens gemacht hat. Vielleicht wurde sie von einem russischen Soldaten entführt, der einen Einsatz in Görlitz hatte und per Brief erfuhr, dass seine junge Frau gerade ihr Baby verloren hat, und keine weiteren mehr bekommen kann. Außer sich vor Trauer schnappt sich der Soldat das verlassene kleine Mädchen - das ihn vom ersten Moment an anstrahlt und verzaubert.
Er schmuggelt die Kleine durch diverse Kontrollen, vielleicht schlafend in einen Seesack gepackt, den er schön vorsichtig trägt, damit ihr ja nichts passiert.
Irgendwo in Russland wacht Rose wieder auf. Alles ist auf einmal fremd und beängstigend. Eine dunkelhaarige Frau schaut sie neugierig an und nennt sie Darja Rosa - und spricht ein unverständliches Kauderwelsch, das aber sehr beruhigend und freundlich klingt.
Aus dem kleinen entführten Mädchen wird eine junge Frau, die in Putins Armee eintritt. Durch verschiedene politische Verwicklungen landet sie in Ostdeutschland zur Zeit des Mauerfalls, wo sie auf einen jungen Flüchtling namens Jonas trifft...

So, bevor meine Helden sich vollends in einer Schmonzette verlieren, höre ich lieber auf und freue mich auf das spannende Buch!

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Postbote

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 5: Blatt 41 – 50
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@Nisnis

Ob Johann tatsächlich Alkoholiker ist? M nur seine fiktive Begleitung, aus Einsamkeit.

Postbote

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 5: Blatt 41 – 50
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@Klene123

Der Schwanenkampf könnte in der realität auch so aussehen. Mit denen ist nicht zu spasen.

Postbote

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 6: Blatt 51 – 60
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@TochterAlice

Alvarts Popogeschichte wurde hier ehrlich erzählt, schmerzhaft aber irgendwie mit einer Prise Humor.

Postbote

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 6: Blatt 51 – 60
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@leselea

Der Tot an der Postbotin hat mich auch in Rätseln zurück gelassen.

Postbote

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 7: Blatt 61 – Ende
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@Gruenente

Johann hatte sicherlich einen ungesunden Schaden wegen Inzucht. Mit dem ist er irgendwie nicht klar gekommen.

Postbote

vor 2 Jahren

Fazit / Rezensionen

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Wendrich/Eine-Rose-f%C3%BCr-Putin-1126299244-w/rezension/1141215601/
Ich hatte das Buch als Wanderbuch bekommen und möchte hier nun meine Rezension mit einstellen.
Mir hat diese Geschichte gefallen, mit ihren Kuriosen inhalten.

SzenarioLicht

vor 2 Jahren

Fazit / Rezensionen

Hier noch der Link zu meiner Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Wendrich/Eine-Rose-f%C3%BCr-Putin-1126299244-w/

Erscheint natürlich auch postwendend bei Amazon.

Vielen Dank ich habe das Buch sehr genossen und es war ein echter Glücksgriff!

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