Thomas Wolfe Schau heimwärts, Engel

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Inhaltsangabe zu „Schau heimwärts, Engel“ von Thomas Wolfe

«Schau heimwärts, Engel» ist eines der legendären Romanepen des 20. Jahrhunderts. Betörend durch die Unmittelbarkeit des Erzählten wie durch eine Sprachkunst, in der schonungsloser Realismus und lyrische Anmut Hand in Hand gehen, gilt es als stilbildend für die moderne amerikanische Erzähltradition bis hin zu Jonathan Franzen. Mit der kommentierten Neuübersetzung kann man Wolfes Meisterwerk nun in seiner ganzen jugendlichen Frische und Kraft wiederentdecken.«Home, sweet home» … Doch die Verhältnisse, in die der Romanheld Eugene Gant hineingeboren wird, sind alles andere als heimelig. Ein jähzorniger Alkoholiker der Vater, eine berechnende Krämerseele die Mutter, wird sein Elternhaus im Nu zur Keimzelle zwischenmenschlicher Dramen. Bei aller Erbitterung und Zwietracht der Gants erweist sich ihr Clan aber auch als Hort eines unbändigen Lebenswillens. «Schau heimwärts, Engel», erschienen 1929, zeigt vielfältigste Facetten häuslichen Glücks und Unglücks und liest sich über weite Strecken als Abrechnung mit dem Heiligtum des «American way of life»: der Familie. Aufs Exemplarische abzielend, erwächst aus der drei Generationen überspannenden Chronik ein faszinierendes Zeit und Sittenbild der Vereinigten Staaten, eine Erkundung der Mythen und Mentalitäten des Landes und nicht zuletzt ein Hymnus auf dessen nie versiegende Vitalität.

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    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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  • Rezension zu "Schau heimwärts, Engel" von Thomas Wolfe

    Schau heimwärts, Engel
    tedesca

    tedesca

    06. February 2012 um 09:05

    "Schau heimwärts, Engel" ist eines der wenigen Bücher (Hörbücher in dem Fall), das ich abgebrochen habe, es hat mich auch nach 5 Stunden noch ziemlich genervt. Nicht vorstellbar, noch 25 durchzuhalten. Das Buch ist nicht schlecht, sprachlich interessant, stellenweise witzig und sarkastisch, von Christian Brückner auch toll gelesen. Aber zwischendurch kommen dann endlose Exkurse uns Aufzählungen von allen möglichen Dingen, bei denen ich dann den Faden verloren habe. Und dann frag ich mich, worauf will Wolfe hinaus? Als Print kann man über die langweiligen Stellen drüberlesen, bis man wieder bei der eigentlichen Handlung angekommen ist, als HB geht das leider nicht, somit hab ich es einfach bleibenlassen. Eine Bewertung in Sternen möchte ich nicht abgeben, das käme mir irgendwie unfair vor. Das Buch hat seine Qualitäten, keine Frage, nur spricht es mich halt so überhaupt nicht an.

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  • Rezension zu "Schau heimwärts, Engel" von Thomas Wolfe

    Schau heimwärts, Engel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2011 um 18:01

    Der Klassiker von Thomas Wolfe ist Vorbild für viele amerikanische Autoren, die in ihren Werken die Familie als symbolische Grundlage des Amerikas der jeweiligen Zeit fungieren lassen. Wolfe beschreibt autobiografisch das Leben seiner Familie und in Eugen Gant, der Hauptfigur des Romans, findet sich sein Alter Ego wieder. Mr. Gant - der Vater - ist ein jähzorniger Alkoholiker, die Mutter Eliza geschäftstüchtig bis geradezu geizig. Geprägt durch ihre Armut nach dem Kriege, versucht sie soviel Geld wie möglich zu sparen und anzuhäufen. Schlecht geht es ihnen nicht, aber es mangelt an Bildung und oft kommt es zu Streit um den Alkohol und die verpassten Chancen im Leben. Zu verschieden sind die beiden, deren Ehe für beide auch nicht die erste ist. Die Kinder (insgesamt 10, die jedoch nicht alle überleben) leiden darunter und bilden bald Lager, als die Mutter auszieht, eine eigene Pension aufmacht und den Vater allein läßt. Die Verbindung der beiden Eltern bleibt zwar bis zum Tod mal mehr, mal weniger lose bestehen, aber die Familie existiert so nicht mehr. Helen, die einzige Tochter, kümmert sich aufopfernd um den Vater. Steve verfällt bald selbst unwiderbringlich dem Alkohl. Nur Eugene scheint es zu schaffen, wird er doch von einer Lehrerfamilie gefördert und auf ein College geschickt. Doch dies führt nicht etwa zu Stolz bei den Eltern, sondern zu Mißgunst und Erbitterung unter allen Familienmitgliedern. Es wird um Geld gestritten und jede Verfehlung hoch gehängt. Solch eine Familie wünscht man sich nicht, dennoch halten sie in schweren Stunden zusammen, zum Beispiel als Bruder Ben an einer Lungenentzündung stirbt. Gerazu obsessiv ist Wolfes Schreibweise, mal langsam wie ein Fluss fließend, beschreibend, mal stakkatoartig, all die Wut und Trauer verarbeitend. Das Ideal des Amerika, in dem alles möglich scheint, wird auf eindrucksvolle Weise an den Pranger gestellt. Oft fällt es dem Leser schwer, am Ball zu bleiben. Zu konfus und nebensächlich scheint die Erzählweise. Doch bald schon ist man wieder in den Bann gezogen, wird hineingerissen in den Strudel der Geschichte. Gespickt hat Wolfe sein Werk mit zahlreichen Zitaten und humanistischem Bildungsgut in Anspielungen und Vergleichen. In der Ausgabe der Büchergilde Gutenberg gibt es einen umfangreichen Anhang mit allen Übersetzungen und Anmerkungen. Ich selbst habe mich darauf beschränkt, die wichtigsten Passagen nachzuschlagen, da sonst der Lesefluss arg gestört würde. Dennoch ist es löblich, diesen Reichtum an Wissen nicht zu unterschlagen und dem Leser nachvollziehbar zu machen. Mir selbst liegen die neuen amerikanischen Autoren wie Jonathan Frantzen, Don deLillo und Wally Lamb wesentlich mehr. Deren Schreibstil ist moderner und kommt meinen Lesegewohnheiten einfach mehr entgegen. Auch kann ich deren Kritik an Amerika eher folgen als dem vergangener Tage. Dennoch: ein Klassiker, für den man sich Zeit und Ruhe nehmen sollte.

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  • Rezension zu "Schau heimwärts, Engel" von Thomas Wolfe

    Schau heimwärts, Engel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2010 um 17:28

    ach, könnt ich nur solche Geschichten erfinden seufz ich empfehle: Rückzug am Wochenende mit diesem Buch kann auf keinen Fall eine falsche Entscheidung sein.
    Es ist auch nicht schwer zu lesen, dazu kann Herr Wolfe viel zu gut schreiben.

  • Rezension zu "Schau heimwärts, Engel" von Thomas Wolfe

    Schau heimwärts, Engel
    Monsignore

    Monsignore

    10. February 2010 um 20:50

    Ein gewaltige Geschichte, die den Leser erschlagen kann. Nicht nur wegen ihrer überlaufenden Fülle, der Sprachgewalt und der über 700 Seiten erdrückenden Lebensphilosophie. Sondern vor allem, weil es kaum Hoffnung in dumpfer Welt gibt. Grundtenor: Der Mensch mag sich emanzipieren, entwickeln und abstrampeln wie er will - er wird stets unweigerlich auf seine Wurzeln zurückgeworfen. Religion, Verheißung, Hoffnung - lachhaft! "Unser ganzes Leben geht in Rauch auf. Keine Struktur, keine Schöpfung darin, nicht einmal die Rauchbauten des Traums. Komm näher, Engel. Flüstere in unsere Ohren. Wir verwehen im Rauch; an unserem Heute ist nichts als die Trübsal, die der Lohn unseres Gestern ist. Wie können wir uns retten?" Kein Wunder, dass sich der Autor völlig von den Menschen zurückzog und vereinsamte.

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  • Rezension zu "Schau heimwärts, Engel" von Thomas Wolfe

    Schau heimwärts, Engel
    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    Stadtbuecherei_Wuerzburg

    18. January 2010 um 17:09

    Thomas Wolfe verfasste, wie auch John Steinbeck, seine wichtigsten Texte in den 20er und 30er Jahren des 20.Jahrhunderts und gilt seitdem neben Hemingway und Faulkner als Wegbereiter der Moderne in der amerikanischen Literatur. Auch Wolfe zählte im Deutschland der Nachkriegszeit zu den meistgelesenen Autoren. Jetzt endlich erschien dieses Frühwerk des damals erst 29-jährigen Thomas Wolfe in einer neuen Übersetzung im Manesse Verlag und hat nichts von seiner stilistischen Brillanz verloren. Thomas Wolfe war ein stark autobiografisch motivierter Autor, was besonders für seinen ersten Roman „Schau heimwärts, Engel“ gilt. Der Roman hat Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt im amerikanischen Süden im Visier. Erzählt wird von einem jungen Mann namens Eugene, unverkennbar das Alter Ego des Autors, seinem drängenden Wunsch, Schriftsteller zu werden und dem heillosen Ausnahmezustand seiner Familie. Der quartalssaufende Vater, der als Steinmetz Grabsteine behaut und im Rausch gerne Shakespeare deklamiert; seine Mutter Eliza, ehemals Lexikonverkäuferin, die geschäftstüchtig mit Grundstücken spekuliert. Acht Kinder kommen in der Familie Gant zur Welt und Eugene ist der 1900 geborene Jüngste, Außenseiter und zarter, empfindsamer Poet mit langer Lockenpracht. Er ist voller Lebensdrang und lebt im unversöhnlichen Gegensatz: in der ambivalenten Welt des verschwenderisch lebenden Künstler-Vaters und der eisernen erwerbstüchtigen Mutter. Sämtliche Geschwister sind eine Sippe von Visionären und Scheiternden, die die Welt entdecken wollen und sich in ihr verlaufen. Dank der „entstaubten“ Neuübersetzung kann man dieses Monumentalwerk der Weltliteratur, welches einst die Jugend der 50er Jahre verschlungen hat, heute getrost wiederentdecken. Der Autor zeichnet sich durch eine üppige Bildersprache, wuchtige Metaphorik und einer prallen Lebendigkeit der Dialoge aus. Wolfes elegischer Ton bestätigt ihn als grandiosen Fabulierer. Ergreifend werden hier die allgemeingültigen Befreiungsversuche des jungen Eugene geschildert: aus der Umklammerung der Mutter, dem Würgegriff der Erwartungen des Vaters und dem Versuch, aus der kleinstädtischen Mittelmäßigkeit mittels schmerzhafter Selbsterfahrungen auszubrechen. „Jeder Mensch ist die Summe all dessen, womit er selbst nicht rechnen kann.“ Somit ist das Leben des Eugene zwar ein unwiederholbarer Einzelfall, zeigt aber meisterhaft die stets gültige Rätselhaftigkeit der menschlichen Existenz. Die Zufälligkeit des Lebens muss stets reflektiert und als sinnhaft erfahren werden, was die Grundvoraussetzung eines erfüllten Lebens mit sich bringt. „Schau heimwärts, Engel“ ist vielstimmig angelegt, gibt Alltagsweisheiten zum Besten und kommentiert Krisen und Brüche, an denen der Mensch wachsen kann. Wolfes Stil scheut keine großen Gefühle und versucht stets das widersprüchliche Wesen seiner Figuren aufzuspüren: „Ihre braunen Augen wurden schwarz, als wäre ein Vogel hindurchgeflogen und hätte den Schatten seiner Flügel auf sie gelegt.“ Ein Buch, das einen mitreißt und fort trägt, eine Wiederentdeckung.

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