Thomas Wolfe Von Zeit und Fluss

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Inhaltsangabe zu „Von Zeit und Fluss“ von Thomas Wolfe

Erste Neuübersetzung seit 75 Jahren Ein amerikanisches Epos, das seinesgleichen sucht - eine hymnische Daseinsfeier und das faszinierende Bekenntnis einer überschwänglichen, allumspannenden Künstlerseele. Thomas Wolfes «Von Zeit und Fluss» ist ein Herzensbuch für alle Suchenden und Sehnenden, ob jung oder alt, eine Meditation über die Geschicke des Menschenlebens - über Bestand und Unbestand, Endlichkeit und Dauer. Eugene, lebenshungrig und unerfahren, ist auf der Suche nach sich selbst, nach seinem Bestimmungsort in der Welt. In Harvard und im New York der Zwanzigerjahre sammelt er erste Erfahrungen, lernt zu lieben, zu erkennen, zu denken, sich von falschen Vorbildern loszusagen und sich dabei selbst treu zu bleiben. Bloß keine Erstarrung in Routinen - alles in seiner reifenden Seele ist noch im Werden, in permanenter Umgestaltung. Der Held macht sich auf nach Paris, doch auch an diesem Sehnsuchtsort lässt ihn sein abenteuerliches Herz keine Ruhe finden. Was Eugene antreibt und was er sich über alle Wechselfälle des Lebens hinweg erhält, ist der Hunger nach Erkenntnis und sinnlichem Genuss. So folgen aus seiner Selbstsuche philosophisch und spirituell höchst anregende Refl exionen über das menschliche Dasein - über Sein und Werden, Zeit und Fluss.

Eugene Gant ist zu einem Erwachsenen Mann herangereift. Er lässt seine Heimat hinter sich und studiert an der Harvard-Universität. Bald ...

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  • Roman einer Suche, eines Aufbruchs, einer Wandlung

    Von Zeit und Fluss

    HeikeM

    Jahre ist es her, seit ich Thomas Wolfes „Schau heimwärts, Engel!“ gelesen habe, in dem er die Jugendgeschichte Eugene Gants erzählt. Diese Geschichte findet in „Of Time and the River“ ihre Fortsetzung. Mit „Von Zeit und Fluss“ veröffentlichte der Manesse Verlag Irma Wehrlis Neuübersetzung des modernen amerikanischen Klassikers. Eugene Gant ist erwachsen geworden. So beginnt der Roman mit einem Abschied, der Protagonist verlässt seine Familie und die Heimat und tritt sein Studium an der Harvard University an. Auf der Zugfahrt nach Boston durchlebt er förmlich eine Wandlung. Mit dieser Zugfahrt beginnt Eugene Gant eine Suche nach dem Sinn des Lebens. Er erkennt, das gesamte Leben ist im Fluss und die ihn ständig treibende Frage, wird er auch durch sein Studium und die Lektüre noch so vieler Bücher nie beantworten können. Nicht nur durch den Tod des Vaters, der ein Trinker war und den er eigentlich verachtete, lernt er die große, den Menschen innewohnende Trauer kennen. Der Roman trägt den Untertitel „Eine Legende vom Hunger des Menschen in der Jugend“ und genau das trifft es. Dem Leser werden die Träume und Sehnsüchte, aber auch die Ängste und Selbstzweifel, die Trauer und Verzweiflung des jungen Mannes offenbart und dies auf eine Art und Weise, die seine Gefühle sehr nachvollziehbar und verständlich macht. Aber nicht nur die Entwicklung des Eugene Gant, der für eine Jugend voller Sehnsüchte und Leidenschaften, Wünsche und Emotionen steht, wird in diesem Roman thematisiert. Neben der Lebensgeschichte des Protagonisten steht gleichrangig das von Thomas Wolfe gezeichnete politische und gesellschaftliche Panorama der USA in den 1920er Jahren. Mit seinen 1.200 Seiten ist dieser Roman schon ein wirklicher, vor Lesebeginn durchaus furchteinflößender Wälzer, der aber sowohl mit Anspruch, als auch mit Unterhaltung, Information und einem einem brillant gezeichneten Zeitbild überzeugt. Wie ein Film lief die Handlung beim Lesen vor meinem geistigen Auge ab. So war die Bewältigung dieses Werkes letztendlich keine Arbeit, sondern eine durchweg lohnende Lektüre, die dem Leser amerikanische Kultur und Geschichte in einer Zeit des Aufbruchs nahe bringt. Diese Neuübersetzung ist äußerst gelungen, der Charme des Originals, Schlüsselszenen habe ich parallel gelesen, blieb erhalten. „Von Fluss und Zeit“ ist ein wunderbares Roman, der Roman einer Wandlung und Entwicklung im personlichen und gesellschaftlichen Sinne. Dieses Buch berührt und informiert, es macht eine Zeit des Aufbruchs mit dem Protagonisten gemeinsam erlebbar. Wolfes Roman ist ein Leseerlebnis der besonderen Art, das ich nicht missen möchte.

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  • Von Zeit und Fluss, besprochen von Götz Piesbergen

    Von Zeit und Fluss

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    Zeit seines Lebens war Thomas Wolfe teilweise in Europa und besonders in Deutschland beliebter, als in seiner Heimat den USA. Auch heute noch sind viele seiner Werke bekannt und berühmt. Jetzt hat der Manesse Verlag "Von Zeit und Fluss" neu übersetzt herausgebracht. Thomas Wolfe wurde 1900 geboren. Er war das achte und letzte Kind seiner Eltern. Als hochbegabter gelang ihm das Studium in Harvard. Und mit "Schau Heimwärts Engel" gelangt ihm ein erster Erfolg. Er verstarb 38jährig an Tuberkulose. Eugene Gant bricht aus seiner Heimat auf. Der inzwischen erwachsen gewordene Junge von damals hat einen Studienplatz an der Harvard-Universität gekriegt. Doch dann stirbt sein Vater und er muss zurück in sein Dorf kommen. Dort stellt er fest, dass er nicht mehr hineinpasst und tritt schon bald eine Stelle in New York an. Er genießt die Stadt in vollen Zügen. Doch irgendwann zieht es in die Ferne. Er reist nach Europa, nach England und Frankreich. Auch hier genießt er das Leben. Doch in Wahrheit lässt er sich nur treiben. Ihm fehlt ein Mittelpunkt, so dass er stets weiterreist, immer auf der Suche nach dem Glück. Wie will man "Von Zeit und Fluss" rezensieren, ohne dabei zu verzweifeln? Wie will man die Tiefe und die Wucht des Werkes wiedergeben, ohne es dabei zu klein erscheinen zu lassen? Wie will man der Geschichte und ihrem Autor gerecht werden, ohne dass man essentielles verrät oder weglässt? Diese Frage stellten sich dem Redakteur dieser Rezension. Denn das Buch ist eine Wucht. Nicht nur äußerlich. 1192 Seiten warten auf den Leser. Prall Gefüllt, in jederlei Hinsicht. Ein Brocken, ein Ziegel, wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Wie will man dieses Werk schaffen, ohne zu verzweifeln? Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21434/von_zeit_und_fluss

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